die Regierung diesen Vorbehalt für rechtsungiltig, dann erwidern dies die Czechen mit der Obstruktion. Entschließt sich die Regierung aber zum Eingehen auf das böhmische Staatsrecht, dann ist die Antwort der Deutschen die Obstruktion. Die Geneigtheit, zum Kampfesmittel der Obstruktion zu greifen, ist ja durch die Wahlkampagne nur noch gestiegen. Daß sich die Machtverhältuisse der Deutschen und Czechen durch eine Neugruppierung der Parteien verschieben werden, sei vorerst nicht abzusehen. Und ob die Regierung durch machtvolles Eingreifen einen Wandel zum Nestern anbahnen wird, ja was sie überhaupt zu thun beabsichtigt, ist auch noch ungewiß.
Besorgt sehen wir der Entwickelung der Dinge entgegen. Niemand kann heute mit Bestimmtheit Voraussagen, wie sich die innerpolitische Lage drüben gestalten wird. Wir wünschen unseren österreichen Nachbarn, daß ihr Staatsschiff endlich wieder in ruhiges Fahrwasser geleitet werde. Zu lange schon sitzt es fest auf dem Riff der Parteileidenschaft. Wird es jetzt nach den Neuwahlen wieder flott gemacht werden? Unsere Hoffnungen vermögen mit unseren Wünschen nicht gleichen Schritt zu halten. - r.
Umschau
Die Zollpolitik der Regierung.
Nachdem der Reichskanzler Graf v. Bülow in seiner Eigenschaft als preußischer Ministerpräsident im Landtage klipp und klar erklärt hat, daß die preußische Regierung für einen ausreichenden und deshalb wesentlich zu erhöhenden Zollschutz auf landwirthschaftliche Produkte eintreten werde, wendet sich die ministerielle „Berliner Korrespondenz" in einem bemerkens- werthen Artikel unter der Ueberschrift „Brotwucher" mit besonderer Schärfe gegen das Frei- händlerthum und den von diesem eröffneten Feldzug gegen die Erhöhung der Getreidezölle, das hauptsächlich mit dem Schlagworte „Brotwucher" arbeitete. In dieser Beziehung schreibt das erwähnte Blatt:
Den gegenwärtig aufs neue sich erhebenden Klagen über „Brodwucher" wird man wie früher so auch jetzt eine wesentliche Bedeutung beimessen dürfen. Die den „Brodwucher" vermeintlich bedingenden Getreidezölle haben den gewaltigen Aufschwung der deutschen Industrie und die außerordentliche Verbesserung in der Lebenshaltung des deutschen Arbeiterstandes nicht aufgehalten, haben vielmehr, als ein hochwichtiges Glied in der Kette der nationalen Wirthschastspolitik, unserem wirthschaftlichen Gedeihen manche neue Antriebe zugeführt. Es muß auch dahin- gestellr bleiben, inwieweit die in Aussicht genommene Steigerung der Getreidezölle eine Brodvertheuerung zur Folge haben wird. Jedenfalls läßt die Thatsache, daß die Getreide- und Brodpreise in Deutschland in Zeiten mit äußerst niedrigen oder gar nicht vorhandenen Getreidezölle beträchtlich höher standen, als es gegenwärtig der Fall ist, erkennen, daß nicht lediglich der Zollpolitik die Verantwortung für die Gestaltung der Brodpreise aufgebürdet werden kann.
Vorläufig nichts hervor. Aber ihre Lippen bewegten sich in heißem Dankgebet! —
Die Ankunft auf dem Bahnhofe zu A. gestaltete sich für Hans zu einem wahren Fest. Außer Frau Mathilde waren der Bürgermeister, der Amtsrichter und noch viele angesehene Einwohner aus der Stadt aud Umgegend erschienen.
Doch Hans fühlte sich zu angegriffen, um all den Fragen und Glückwünschen länger Stand zu halten. Ihn drängte es, mit der Mutter, die er so lange entbehren mußte, allein zu sein, und ihr sein Herz auszuschütten. Er fühlte eine große Erleichterung, als er mit der Mutter in dem Wagen saß, und dem stillen Daterhause entgegenfuhr. Der ebenfalls mit anwesende Doktor stellte dem Förster und Olga seinen eigenen Einspänner zur Verfügung. Diese nahmen dankbar an, denn auch sie fühlten sich todtmüde.
Im Forsthause konnte man kaum zur Ruhe kommen. Es gab für Hans sehr viel zu erledigen. Obwohl seine persönlichen Angelegenheiten hinsichtlich der Anklage noch nicht als erledigt angesehen werden konnte, hatte er doch einen ausführlichen Bericht darüber an den ihm persönlich wohlwollenden Landes - Oberforstmeister verfaßt, und am Schluß desselben um Urlaub bis zum 1. Januar gebeten. Wenige Tage darauf traf die Antwort ein, daß der Urlaub nicht allein bewilligt werde, sondern daß die
Die Erkenntniß aber, daß billige Lebensmittel keineswegs eine nothwendige Voraussetzung für die fortschreitende Entwickelung der Arbeiterklafie sind, hat selbst in solchen Kreisen Wurzel geschlagen, die von der freisinnigen Presfc durch die gestrigen Angriffe auf die „Kornwucherparteien" jetzt in Bewegung nnd Erregung gebracht werden sollen. Der Freisinn hat durch die Agitation für Verbilligung der Lebensmittel vermittelst Beseitigung der Getreidezölle sicherlich nicht neuen Boden gewonnen. Das „Volk", welches die Redner und Blätter der äußersten Linken zum Protest gegen eine Erhöhung der Getreidezölle auffordern, hat sein Urtheil wiederholt abgegeben; im Reichstage, besten Wahlrecht den demokratischen Einwirkungen ungehindert Spielraum gewährt, ist zweifellos eme erhebliche Mehrheit für den verstärkten Zollschutz vorhanden..... Eine
„Kapitulation" Mit verhüugnißvollen Folgen wäre es in Wirklichkeit, wenn die Regierung unter Hintansetzung der nationalen Wohlfahrt und im Widerspruch mit den Parteien der Rechten und des Centrums vor dem Anstrum der demokratischen Minderheit die Segel streichen oder gar die gesammte Demokratie zur Bekämpfung der rechtsstehenden Parteien ausrufen wollte. Immerhin ist es charakteristisch, daß die äußerste Linke, welche sonst der Majorität in allen Dingen den Vorzug vor der Autorität einräume, in diesem Falle die Regierungen in einen Kampf gegen die mit ihnen übereinstimmende starke Mehrheit des Parlaments hineinzudrängen versucht."
(Naturgemäß ist die Linke, die in ihren schönsten Hoffnungen auf den Grafen Bülow sich getäuscht sieht, sehr betrübt. Die „Freis. Zeitung" macht darauf aufmerksam, daß die Regierung mit dieser Erklärung nicht blos Front gegen die Dertheidiger der bisherigen Handelspolitik sondern überhaupt auch in politischer Beziehung gegen die gesammte Linke macht.
Freisinnige Gedanken über die Aufgaben des Monarchen.
In der neueste« Nummer der „Nation" findet sich in einem der Königin Viktoria von England gewidmeten Nachrufe folgender Satz:
„Das Prinzip be8 laisser faire ist zwar in unserer Zeit ein wenig in Mißkredit gekommen, aber für einen konstituionellen Herrscher giebt es keinen praktisch bedeutsameren Grundsatz. Je weniger er sich um den Gang der Regierungsmaschine im einzelnen bekümmert, um so besser geht sie in der Regel. In den einfacheren Verhältnisten früherer Zeiten konnte ein Genie wie Friedrich der Große daran denken, zugleich König und oberster Leiter jedes Verwaltungsrestorts zu feen; und selbst das erwies sich schließlich als ein Unglück für das Land. Aber im modernen Staate, der den Staaten des vorigen Jahrhunderts nicht viel ähnlicher ist, als ein Schnelldampfer einem Apfelkahn, würde selbst ein Universalgenie außer Stande fein, in ersprießlicher Weise zugleich zu herrschen und alles zu regieren. Dies Streben kann heute eigentlich nur noch ein gekrönter Universaldilettant haben."
Es ist wenigstens das Zeichen eines b e - ginnenden Erkenntnisses, daß Dr. Barth — denn dieser hat den erwähnten Artikel als Verfasser unterzeichnet — die Diskreditirung des Manchesterprinzips zugiebt. Wenn er gleichwohl den Monarchen zumuthet, zu diesem „bis auf die Knochen in Mißkredit gekommenen Prinzip sich zu bekehren, so kann das nur als eine ungewöhnliche Naivetät bezeichnet werden.
Rentkammer angewiesen sei, das rückständige Gehalt bis zum Anfang nächsten Jahres auszuzahlen.
Diesem amtlichen Schreiben lag ein Privatbrief des Landes^ Oberforstmeisters bei, in welchem derselbe un Namen der Vorgesetzten und Kollegen das Geschehene herzlich bedauerte, feine Freude auSsprach, eine so geschätzte junge Kraft dem Lande erhalten zu sehen, und wünsche baldige, günstige Regelung der ganzen Angelegenheit.
Ganz besondere Scheu hatte Hans vor der ihm obliegenden dienstlichen Meldung bei dem Bezirkskommandeur in A., aber schon am zweiten Tage nach seiner Rückkehr ins Vaterhaus hatte Hans die große Freude, diesen Herrn am Forsthause vorreiten zu sehen. Derselbe stieg ab, übergab dem herbeieilenden Gottfried sein Pferd und kam Hans mit ausgestreckten Händen entgegen.
„Ah, da find Sie ja, junger Kamerad! Ich freue mich, Sie zu sehen, und Ihnen und den Ihrigen Glück wünschen zu können!" rief er.
Dem erfreuten Försterpaar kräftig die Hand schüttelnd, erbat sich der liebenswürdige alte Herr von Frau Mathilde einen frischen Trunk, aber auch das Vergnügen, die so tapfer für den Bruder eingetretene Tochter und Schwester kennen zu dürfen, und fügte Olga, als diese das Gewünschte brachte, viele Schmeicheleien
Daß ein, dem laissez faire huldigender „Schatten- könig" das Ideal der deutschen Demokratie vorstellt, ist bekannt, dieses Ideal aber bei unS zu verwirklichen, dazu ist wahrlich keine Aussicht vorhanden. c.
Die Furcht vor dem Auslande
stelle sich bei der Linken schon wieder ein. Man weist mit Entsetzen darauf hin, daß das Ausland die Erklärungen des Grasen Bülow über die Getreidezollerhöhungen übel genommen habe. Sie erzählen, daß im ungarischen Abgeordnete«- haus der oppositionelle Abg. Polonhi hingewiesen habe auf die aus der Erklärung deS Grafen Bülow folgende Gefährdung der ungarischen Landwirthschaft, die durch Erschwerung der Einfuhr von Borstenvieh nach Deutschland ohnehin geschädigt sei. Polonhi bezweifelte unter solchen Umständen die Möglichkeit deS Abschlusses der Handelsverträge und ersucht die Regierung, das Land über ihre Stellungnahme zu unterrichten.
Der Versuch, das Schreckgespenst eines Zollkrieges an die Wand zu malen, ist aber mißlungen. Der ungarische Handelsminister erklärte der Opposition wenig zu gefallen. Er würde es für sehr unrichtig halten, wenn die ungarische Regierung sich vor Beginn der Verhandlungen etwa zu irgend einem „quos ego“ hinreißen ließe. Er erkläre als Ziel der ungarischen Politik, daß dieselbe bemüht fein müsse, in ersterLinie den innerenMarkt selbst zu versorgen, sodann der einheimischen Produktion den sremden Markt zu erhalten und, wenn möglich, neue Absatzgebiete zu finden. — Dieses Ziel verfolgt die deutsche Regierung auch.
Deutsches Reich
Berlin, 30. Januar.
— Prinz Eitel Fritz, der zweite Sohn unseres Kaiserpaares, wird im Mai d. I. in das erste Garderegiment zu Potsdam eintreten. Er wird seine Wohnung ebenfalls im Kabinetshaus nehmen, daS schon der Kronprinz bezogen hat. Man ist augenblicklich mit der Herstellung der geeigneten Räume beschäftigt, die aus Wohn-, Schlaf- und Badezimmer bestehen.
— Der Reichskanzler Graf von Bülow ist, wie jetzt bekannt wird, von der juristischen Fakultät der Universität Königsberg zum Doktor beider Rechte ehrenhalber promoviert worden.
— General der Infanterie z. D. von Rauch ist in Berlin gestorben.
— Wie die .Nationalzeitung" erfährt, besteht die Absicht, zur Beseitigung der durch die Aufhebung der Abschlußprüfungen an den höheren Lehr- an st alten entstandenen Benachtheiligung der Nicht- vollanstalten die Reifeprüfung an den Nichtvollan- ftalten einer wesentlichen Umgestaltung zu unterziehen und dieselbe der gewöhnlichen Versetzungsprüfung möglichst anzunähern.
über ihr Verhalten. Er blieb über eine Stunde in dem gemüthlichen Kreise und sprach mehrfach die Erwartung aus, Hans am nächsten Klubtag im Kasino begrüßen zu können.
Wenn sich somit die äußeren Verhältnisse gegen Erwarten günstig gestalteten, sah sich Hans nach anderer Seite hin sehr enttäuscht. Olga ließ eS zwar an keiner Aufmerksamkeit und häuslicher Pflege fehlen, um dem Bruder den Aufenthalt im Daterhause angenehm zn machen, aber das, was dieser mehr und mehr ersehnte, blieb auS, — Olga wußte in auffälliger Weise jedes Alleinsein, jede vertrauliche Annäherung zu vermeiden. Hans kam «ach und nach zu der Anschauung, daß für feine etwaige Bewerbung um die Gunst deS schönen Mädchens nicht die geringste Hoffnung blieb. Justizrath Böttcher war inzwischen nicht müßig gewesen. Er hatte rasch ermittelt, daß Lublinow nur wenige Tage sich in Hannover aufgehalten hatte, daß er vielmehr vor Ankunft seiner Effekten nach Ungarn und von da nach Vorarlberg in Tyrol gereist sei, um dort wiederum als Volontär an einem Bergwerke zu arbeiten. Nach dort hatte der in dieser Angelegenheit nicht minder eifrige Gerichtspräsident unter Uebersendung der Akten amtlich um Vernehmung und Verhaftung Lublinow's ersucht.
(Fortsetzung folgt.)
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-erhefsifche Zeit««g" nebst ihren jlagen werden von unserer Expedition ikt 21) unseren Ausgabestellen in Kirch-
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Marvur«
Donnerstag, 31. Januar 1901.
Erftyetnt täglich nutzer an LLerttageu uaa) <vcim- unö Feiertagen. Gouuiagodeilage: Ist« striktes LouutagSblatt.
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36 Jahrg.
Infelix Austria.
9 Uhr,
»zusetzen oder zum Schaden der Allgemeinheit
diesem kritischen Augenblick voller Einigkeit
4.
Wünschenswerth
ite es schon, daß Deutsche mit Deutschen,
mtlich in nationalen Fragen, zusammen-
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(Nachdruck verboten.)
läckigkeit an den alten Forderungen festzuhalten. 6o wird die Thätigkeit des Parlaments wieder «irch Obstruktion lahm gelegt werden, wenn |ie Gruppierung der Parteien dieselbe bleibt, temerkenswerth ist hier aber, daß verschiedene khristlichsoziale den Czechen bei den Wahlen
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:ehrerk d. Bl.
! Thätigkeit treten und die zahlreichen Arbeiten nchführen können, die der Erledigung harren? an weiß nicht, was noch werden mag.
Mit Spannung sieht jeder der Thronrede
stgegen. Optimisten hoffen, sie werde klar zu m Hauptforderungen der Deutschen und zechen Stellung nehmen. Warten wir es ab. kdauerlich ist jedenfalls, daß die Regierung
6m polnischen Landsmann-Minister andererseits ackommen und eine Ministerkrisis sei un- Krmeiblid).
: es zu Mißhelligkeiten zwischen den deutschen imstern einerseits und dem czechischen und
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Und die Parteien? Jeder Abgeordnete hat der»Mrlich seinen Wählern gelobt, mit Hart-
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n ed;i ch nicht feg eint rühmen zu rönnen. Es ver- Bech ntet, gerade bei der Abfassung der Thronrede Vor! i, ------- • ........
itoobe m Deutschliberalen nach manchen Versuchen «gebahnt zu sein scheint.
Itldto he es scbon. daß Deuts
$n dieser Woche beginnt die neue Session f Soi H österreichischen Reichsraths. Die über 20 " Uhc, Mionen und Fraktiönchen kehren etwa in fein^ ü gleichen Stärke, die sie früher besessen, -—— triuf, um ihre Kräfte zum Segen des Reichs
k ^schieden entgegen getreten sind, ohne dabei nationale Fragen berührt zu haben.
1 iemerkenswerth ist ferner, daß estdlich, wie wir denhoi intern meldeten, es zu einer Verständigung vischen Christlichsozialen deutscher Nation und
Was schließlich die Stellung der Parteien «Regierung anlangt, so sei daran erinnert, •B die Czechen den Eid auf die Verfassung cht bedingungslos leisten,sondern sich eine Klausel Rartl tr das böhmische Staatsrecht gestatten. Erklärt
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inflhl gegenseitiger Bekämpfung aufzureiben. Wird twoch «stig die Parlamentsmaschine wieder dauernd
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Forsthaus Eulenruf.
deutsche Familiengeschichte von L. M. Paul.
(Fortsetzung.) IX.
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" 6$ war an dem Derhandlungstage bereits
ggs W 7 Uhr Abends. Der trübe Herbsttag 94.» längst in Nacht übergegangen, die tiefbe- 974 tote Frau Mathilde saß mit der alten treuen N strickend am Tische, als die Hunde an- 8SS ^gen, und der alte Christian Schmidt ein — ^aufseher, welcher auf Veranlassung des - Esters während seiner Abwesenheit im Hause - Theben war, gewissermaßen al« Schutz der
!e yg., ttei» Frauen, die Zimmerthür aufriß mit den
92 : „Ein Telegramm, Frau Förster!"
-Ach Gott, — das kann nur etwas Gutes - 01rief Frau Mathilde aufspringend, doch
k 90“ e zitternden Hände das Papier in Em- z 994 8r9 nahm, gab sie Befehl, den Boten durch . 984 Ren kräftigen Imbiß zu stärken, dann las sie 'E „Ms überströmenden Augen die wenigen Worte: 'n »h A^Eer, ich komme morgen Mittag mit “ Anderen zu Dir zurück! Ich bin frei!
1n Hans!"
2>ie überglückliche Mutter war im Ueber- 'ö °et Freude in die Knie gesunken. „Mein ltt- wie danke ich dir!" Weiter brachte sie