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politischen Richtungen, welche den Standpunkt des parlamentarischen Regiments vertreten und demzn- folge grundsätzlich verlangen, daß die Regierung in llebereinstimmung mit der Mehrheit der Volksvertretung geführt werde, veranlassen, das Vorgehen der Staatsregierung nicht nur als berechtigt anzuerkennen, sondern auch zu billigen. Bezeichnender Weise ist bei unseren Freihändlern in den Parlamenten und in der Presse das Gegentheil der Fall, obgleich sie gerade die doktrinärsten Anhänger des parlamentarischen Systems sind. Sie bekunden bannt deutlich, daß sie das parlamentarische System nur so lange fordern, als die Mehrheit in der Volks­vertretung ihren Anschauungen huldigt, daß sie aber sich rücksichtslos über diese Mehrheit Hin­wegsetzen und verlangen, daß gegen eine solche regiert werde, wenn diese Mehrheit ihre politischen und wirthschaftspolitischen Anschauungen nicht theilt. Gerade von dieser Seite wird gegen die konservativen Parteien so oft das Wort ausge­spielt:Und der König absolut, wenn er unfern Willen thut." In Wirklichkeit aber liegen die Dinge so, daß den Wortführern des parlamentarischen Regiments an dem parla­mentarischen oder dem konstitutionellen Systeme nur solange liegt, als es ihren politischen Machtinteresien dienstbar ist.

Umschau.

Umgestaltungen in der militärischen Bekleidung und Ausrüstung.

DerDeutschen Warte" wird aus zuver­lässiger Quelle Folgendes berichtet:

Zur Zeit finden Versuche in der Armee statt, die wahrscheinlich zur Unisormirung des ostasiatischen Expeditionskorps mit einem neuen Tuchstoffe dem­nächst führen werden. Die Farbe desselben ist braun­gelb, wird amtlich alsfeldgrau" bezeichnet und ähnelt sehr den jetzt allgemein eingeführten Kavallerie- Litewken.

Was den Schnitt und Besatz anbetrifft, so stellt sich der neu einzuführende Waffenrock als eine Kom­bination zwischen Litewka und dem bisher üblichen Waffenrock dar, sodaß die Bezeichnunglitewkaartiger Waffenrock' wohl das Richtige treffen würde.

In der Länge würde er etwa dem österreichischen Unifvrmrocke gleichen. Die Farbe der Tuchhosen soll ebenfalls feldgrau gehalten werden. Die Vorder­knöpfe sind matt gehalten und durch Tuchleisten ver­deckt. Entgegen anderen Berichten muß ausdrücklich konstatirt werden, daß vorläufig eine Einführung dieses Tuchrockes für die ganze Armee in kürzerer Frist ausgeschlossen ist. Die Möglichkeit einer solchen Einführung bleibt für eine fernere Zukunft dabei immerhin offen.

Das Lederzeug soll im Schnitt, von geringfügigen Aenderungen abgesehen, dasselbe wie bisher bleiben, nur wird seine Farbe dem des Tuchanzuges angepaßt. Das Koppelschloß wird wie der Gewehrlauf brünirt, ebenso alle blinkenden Gegenstände an der ganzen Uniform.

Praktische Verbesserungen in Sitz und Trageart weist der in Probe befindliche Tornister auf, der sich im Prinzip aber an das bisherige Modell anschließt. Es wird angestrebt, die Gesammtbelastung des Gepäcks nach Möglichkeit herabzumindern.

unumstötzlichen Gewißheit hervorgeht, daß Lublinow die Veranlaßung zu Fräulein Liebers Tod gegeben hat, so ist doch zur Evidenz nach­gewiesen, daß der Angeklagte nicht bis zu diesem Akte mit der jungen Dame zusammen gewesen ist und deshalb nicht die geringste Schuld an deren Ende hat. Ich stelle deswegen an den hohen Gerichtshof den dringlich« Antrag: Die heutige Verhandlung abzubrechen, einen zweiten Termin zur endgültigen Entscheidung anzube­raumen, den Angeklagten, Forstasiessor und Leutnant der Reserve Hans Werner, sofort bezw. nach einer binnen vierundzwanzig Stunden zu stellender Kaution von 1000 Thalern aus der Haft zu entlasten!"

Gegen den zweiten Theil dieses Antrages erhob der Staatsanwalt Einspruch und der Gerichtshof zog sich zur Berathung zurück, um jedoch bereits nach zehn Minuten wieder zu erscheinen. Unter lautloser, erwartungsvoller Stille eröffnete der Präsident die Sitzung wieder und sprach:Angeklagter, treten Sie vor. Sie sind verpflichteter königl. preußischer Forstasiessor, Lehrer an der Akademie in M. und Leutnant der Reserve?

Ja!" antwortete Hans.

Wollen Sie mir unter Handschlag Ihr Ehrenwort als Beamter und Ossizier geben, daß Sie sich zur Verfügung des hiesigen Land­gerichts halten und unweigerlich jeder Anordnung |

Das zur Unterbringung von Patronen ähnlich wie bei der berittenen englischen Infanterie bezw. den Burenversuchsweise in Aussicht genommene Bandelier über die linke Schulter mit Patronenschlaufen hat man als unpraktisch fallen gelassen. Praktischer soll fich die jetzt verfügte Anbringung der Schlaufen am Lederkoppel bewähren.

Schließlich soll auch die Kopfbedeckung im Material' umgestaltet werden. Statt des Lederhelmes finden Versuche mit einem solchen aus Filz bezw. Tuch statt, dessen Farbe mit dem des Waffenrockes übereinstimmt. Die Beschläge sind gleichfalls dunkel gehalten; auch steht dahin, ob nicht die Spitze zukünftig für die Feld­ausrüstung in Wegfall kommt.

Man ersieht hieraus, daß obige Versuche für die Erhöhung der Kriegstüchtigkeit des Infanteristen von besonderem Werthe sind. Es zeigt die Bestrebungen unserer Heeresleitung in hellstem Lichte, allen An­forderungen der modernen Kriegführung in dieser Hin­sicht gerecht zu werden. Es muß erstrebt und wird erreicht werden.

1. Erhöhte Beweglichkeit des Soldaten durch mög­lichst leichte Ausrüstung,

2. Erhöhung des Gefechtswerthes durch Mitführung einer möglichst großen Patronenmenge, und

3. Darbietung eines den feindlichen Augen mög­lichst schwer erkennbaren Zieles durch Einführung einer in allen Gefechtslagen möglichst unauffälligen Kleidung, die so wenig wie denkbar vom Gelände absticht.

Deutsches Reich

Berti«, 29. Januar.

Der deutsche Kronprinz hat nach dem Berl. Tagebl.' am Montag den Hosenbandorden er­halten.

Als Vertreter des Königs von Württemberg bei der Beisetzungsfeier begiebt sich Prinz Albrecht von Württemberg nach England.

Aus Tsingtau ist die Nachricht eingetroffen, daß der Gouverneur des Kiautschou - Gebietes, Jaeschke, am 27. d. Mts. an den Folgen des Typhus gestorben ist.

Parlamentarisches.

Reichstag.

a. Berlin, 28. Januar.

_ Tie Diskussion über das Kapital Gehalt des Staatssekretärs schleppte sich auch heute in der gewohnten Weise fort. Zunächst trug der Abg. Fischbeck streif. Vp.) seine Ansichten über Sozial­politik und Eetreidezölle vor. Er polemisirte nament­lich gegen die Ausführungen des Fürsten Herbert Bismarck und stellt ihm als Autorität den Professor Brentano entgegen.

Abg. Steinhauer (fr. Vgg.) äußerte fich vom Standpunkt der Freisinnigen gleichfalls über Getreide­zölle und meinte, die Erhöhung der Zölle für land- wirthschaftliche Produkte würde dem Gros der deutschen Landwirthschaft nicht zu gute kommen.

Darauf führt Abg. Hilbeck (nl.) die Debatte zurück zur Gewerbeaufsicht von Frauenarbeit in den Bergwerken und wendet fich gegen die einseitigen An­schauungen, die Abg. Sachse (Soz.) in der vorigen Woche vorgetragen hatte.

Abg. v. Heyl (nl.) berührte nochmals die Frage der Flußverunreinigung, die einer gründlichen Regelung bedürfe. Danach kam wieder einer der sozialdemo­kratischen Redner Abg. Singer (Soz.) zum Wort. Er wendete sich gegen die Ausführungen des Abg. Stöcker und griff die Konservativen wegen ihrer Stellungnahme zur Sozialpolitik an. Für seine

zur Stellung vor diesem Folge geben wollen?" Ja, das gebe ich!"

So reichen Sie mir die Hand, der Gerichts­hof hat beschlossen, Ihr Ehrenwort anzunehmen und Sie aus der Haft entlassen.

Den Sturm des dröhnenden Beifalles der Zuhörer konnte der Präsident nur durch ein energisches Glockenzeichen beschwichtigen, dann fuhr er fort:Der Gerichtshof bedauert mit mir, daß durch ein Zusammentreffen von Um­ständen Ihre so lange Haft und die heutige Ver­handlung veranlaßt wurde und wird nicht säumen, den Aufenthalt des Bergbeflissenen Lublinow zu ermitteln und dessen Vernehmung bezw. Ver­haftung zu veranlassen. Der Gerichtshof darf dabei wohl auf Ihre gütige Mithilfe rechnen, Herr Justizrath? Sie sind entlassen, Herr Assessor!"

Der Justizrath brachte Hans, dessen Vater und Schwester durch ein Nebenzimmer rasch ins Freie, nachdem die erste, herzliche Be­grüßung zwischen den Dreien stattgefunden hatte. Vor dem Gerichtsgebäude trennte sich der Justiz­rath von den Wiedervereinigten so rasch als möglich, um den stürmischen Danksagungen von Vater und Sohn zu entgehen. Im Hotel an- gekvmmen, ließ Werner den Sohn gar nicht erst zur Ruhe kommen:Du mußt sofort an die Mutter telegraphiren," drängte er,mit welchen Worten, das überlasse sich Dir."

Darlegungen über die beabsichtigte Kornzollerhöhung zog er sich für die Bemerkung, das preußische Abge­ordnetenhaus sei die Karrikatur einer Volksvertretung einen Ordnungsruf zu.

Abg. Arend (Rp.) wendet sich gegen die Rede des Abg. v. Siemens und hofft,, daß nach dieser Rede auch der letzte Bauer dem Nordostvereine untreu werde.

Staatssekretär Graf Posadowsky kommt sodann nochmals auf den letzten Bueck - Brief zurück und erklärt, die Unterredung von der der Bueck-Brief fpricht, habe allerdings stattgefunden. Aus ihr taffe sich aber beim besten Willen nichts gegen den Minister herausschälen. Uebrigens werde der Letztere im Abge­ordnetenhause sehr gern darüber Auskunft geben.

Nach weiteren Ausführungen des Abg. G a m p (Rp.) mit Bezug auf den Import ausländischer Papiere und einer Entgegnung des Geheimraths Wendel st ädt wurde die Weiterberathung auf Dienstag vertagt.

Abgt»rd«ete«ha«s.

a. Berlin, 28. Januar.

Die zweite Beratung des Etats wird beim Etat der landwirthschaftlichen Verwaltung fortgesetzt.

Zur Beratung steht zunächst ein Antrag Herold (C.) und Genoffen, der Einrichtung öffentlicher Schlacht­vieh-Versicherung in Verbindung mit Maßnahmen zur angemessenen Verwerthung der verworfenen Theile des Schlachtthiers, und zwar unter Beihilfe von staatlichen Mitteln, verlangt.

In der Diskussion erklären sich alle Redner mit Ausnahme des freisinnigen Abgeordneten Dr. Krüger- Bromberg für den Antrag. Der Antrag wird mit großer Majorität angenommen.

Darauf wird «die Diskussion über den Titel Ge­halt des Ministers fortgesetzt.

Abg. v. Mendel-Steinfels bedauert, daß die Landwirthschaft im Ordinarium weit weniger be­rücksichtigt fei, als im Extraordinarium. Redner wünscht höhere Förderung der Viehzucht, Unterstützung der Haushaltungsschulen und ein Gesetz gegen die Fälschung von Futter- und Düngermitteln. Eine Re­vision der Erlasse zum Schutz gegen die Maul- und Klauenseuche, sowie energische Bekämpfung der Tuber- kulofe unter den Thieren. Die Landwirthschaft wolle keine Liebesgaben, sondern nur den Schutz des Staates, um ihre Existenz aufrecht erhalten zu können. (Leb­hafter Beifall rechts.)

Nach kurzen Ausführungen des Abg. Heisig (Ctr.), der die Ausführungen des Vorredners befür­wortet, bedauert Abg. Frhr. v. Wangenheim (B. d. L.), daß die im Etat befindlichen Mittel, namentlich die des Ordinariums, die Wünsche der Landwirthschaft nicht befriedigen können. Er befür­wortet eine Ausgestaltung der Geueralkommisfionen und empfiehlt, ine Generalkommissionen den Ober- präsidenten unterzustellen. Zum Schluß wendet er fich gegen die Ausführungen des Abg. Dr. Barth vom vorigen Sonnabend. Die Reden und der Antrag des Herrn Barth seien die beste Agitation, die fich die Landwirthschaft wünschen könne. Bei dem neuen Zolltarif handele es sich um die Existenz der ge­summten Landwirthschaft. (Lebhafter Beifall.)

Minister v. Hammer stein erwidert, er werde danach streben, daß im künftigen Jahre eine weitere Erhöhung der Aufwendungen für die Landwirthfchast stattfinden könne.

Auf die Ausführungen desAbg. Frhrn. v. Erffa (kons.) erwidert

Minister Dr. v. Miquel, daß wahrscheinlich schon in dieser Session dem Reichstage ein Gesetz zur Be­steuerung des Saccharins vorgelegt werden roirb.

Das Centrum hat im Abgeorixneten- hause beantragt, die Regierung zu ersuchen, alsbald einen Gesetzentwurf über das Wasferrecht

Im Laufe des Abends suchte der Förster den Justizrath aus, um diesem die Mittel zur weiteren Verfolgung der Angelegenheit zuzu­stellen.

Die Geschwister blieben allein. Olga hatte sich nach der ersten Begrüßung dem Bruder gegenüber sehr reservirt gehalten. Wenn auch die Augen eine deutliche, innige Sprache redeten, so legte sie sich in dem Verkehr mit Hans doch volle Zurückhaltung auf. Sie war auch fein­fühlend genug, um die Veränderung zu merken, welche mit Hans selbst vorgegangen war. Ihn durchströmte ein heißes Dankgefühl gegen Olga, wenn er sich vergegenwärtigte, mit welchem Freimuth das tapfere Mädchen während der Verhandlung für feine Unschuld eingetreten war, und es drängte ihn, diesem Gefühle durch herz­liche Worte Ausdruck zu geben.

Olga wehrte feinen Dank, indem sie ihm zunächst eine kurze Schilderung der häuslichen Verhältnisse machte, und erzählte, was Alles während seiner Abwesenheit vorgefallen war, wie Vater und Mutter sich gegrämt. Dann kam sie doch wieder auf die Verhandlung zurück, und berichtete dem zuhörenden Bruder Alles, was der Justizrath gethan und wie sie erst durch diesen an die Begegnung mit Lublinow erinnert worden sei, wodurch die ganze Sache so ungeahnt günstig verlaufen wäre.

(Fortsetzung folgt.)

mit dem Kretsblatt für die Kreise Marvurg «ud Kirchhain.

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Landwirthschaftliche Zölle.

nc. Obwohl kür den unbefangenen Beur-

nkheii berz- (643

Marburg

Mittwoch, 30. Januar 1901

Vterteljährlicher Bezugspreis: bei der Expedition 2 ML, bei allen Postämtern 2,26 ML (exct. Bestellgeld).

IasertiauSgebühr: die grspalteue Zeile oder deren «am» 10 Pf» Reclawen: die Zeile 25 Pfg.

Lpcheim täglid) außer an Wrctragen nuu# t-oiu» unb Feiertage».

Touutagsdeilage: JllustrirteS Souutagsblatt. £>p. CYnt.r(7

Dnnt und Verlag: Joh. Ang, Koch, llniversitäts-Buchdruckerei Ott

Marbura Markt 21. Telephon 55

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hre berechtigten Interessen seitens ihrer Re- ierung mit vollstem Nachdrucke gewahrt werden, iie können mit vollem Vertrauen auf ihre

heiler schon nach der Rede, mit welcher der Ministerpräsident sich dem Abgeordneten-

> öhung der landwirthschaftliche Zölle zu ver- , ehen sei oder nicht. Diese an sich unberech- jgten, aber immerhin doch vorhandenen Zweifel nb durch die Erklärung des Herrn Minister- kV räfidenten in der Sitzung des Abgeordncten-

E

£11 guses vom 26. d. M. völlig beseitigt. Es ist ! unmehr für jedermann völlig klargestellt, daß o. nm je preußische Regierung mit voller Kraft für ®ertl je zu einem ausreichenden Zollschutze für die andwirthschaft nothwendige Erhöhung der pndwirthschaftlichen Zölle eintritt. Die Land- 61 »irthe Preußens können daher gewiß sein, daß

>err MlNstierpragoenr gcy oem ecogeoroneien- 1 1 A iuje vorstellte, kein Zweifel darüber bestehen Lchrr^ »nute, daß eine Erhöhung der landwirthschaft- ffchlw rchen Zölle, wie sie zu einem wirksamen Zoll- »eraßg für die Landwirthschaft nothwendig ist, -im Ä f Aussicht genommen wird, so waren doch so-

«hl im Landtage als in der Preffe Zweifel nster arüber ausgesprochen worden, ob unter dem om Herrn Ministerpräsidenten gebrauchten ~ ' usdruckgesicherter Zollschutz" auch eine Er-

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Benn auch aus allem Gesagten nicht zur-

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!t preußischer Staatsregierung genau der Aus- fsung der großen Mehrheit sowohl der Ver- rtung des preußischen als der des deutschen olkes entspricht, müßte eigentlich diejenigen

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. , in Liebenstein nur als Volontär be-

noch W'^gt war, so ist dessen Wunsch erfüllt und Effekten sind nach Hannover abgesandt Wen.

(Nachdruck verboten.)

Forsthaus Eulenrus.

deutsche Familiengeschichte von L. M. Paul. (Fortsetzung.)

Der Justizrath fuhr fort: Was zwischen Beiden geschehen ist, wird erst durch die sage Lublinows aufgeklärt werden können, stt jedoch bei der Unkenntniß der Orts- hältniffe sehr erklärlich, daß er einen anderen 8 zur Rückkehr nach A. eingeschlagen hat, § den, auf welchem er angekommen war. weiß: daß Lublinow Fräulein Werner nach

Wege gefragt hat. Daß er sich allen Er­rungen entziehen wollte, beweist zur Genüge, B er die Rückfahrkarte, die er doch gelöst e, nicht mehr benutzte, sondern nach 6 Uhr . demselben Abend laut Aussage des Zeugen >nter ein Telegramm nach Liebenstein aufgab, welchem der Aufgeber bittet, seine Effekten die angegebene Adresse, nach Hannover zu fcken, und nach Aussage anderer Zeugen den * dieser Richtung die Station A. passirenden vellzug benutzt hat. Da Lublinow an dem

>es Abgeordnetenhauses stellt sich mithin genau ... o tote die große Mehrheit der Schutzzöllner im ;er. ; ieichstage bei dem Fleischbeschaugesetze nicht Zim intfemt auf einen einseitig oder extrem agra- ischen Standpunkt, hält vielmehr jene mittlere linie inne, auf der sich die Lebensbedingungen er Landwirthschaft und der Industrie üer= inigen lassen. Man wird daher in dem mit llZUI er über ältigenden Mehrheit von 238 gegen _____ ZStimmen gefaßten Beschlüsse des Abgeordneten- auses zu Gunsten erhöhter landwirthschaftlicher UI solle und möglichst baldiger Vorlegung des : Zolltarifs einen bedeutsamen Schritt vorwärts Wof dem Wege zu einer dem Grundsätze gleich- lcßigen Schutzes aller Zweige der nationalen kitzel lrbeit entsprechenden Neuregelung unserer Zoll- gggÄiw Handelsbeziehungen zum Auslande erblicken hnen. Die Thatsache, daß die Stellungnahme

egierung wie in die Zukunft blicken. Er- reulicherweise ist zugleich durch die überein- imAtenben Erklärungen der Redner der schutz- öllnerischen Mehrheit des Abgeordnetenhauses rgestellt, daß von dieser' zwar die Wieder­stellung der Zollsätze von 1887 zu einem irksamen Schutze der Landwirthschaft nicht als reichend erachtet, daß aber eine wesentliche tuzerung der Zollsätze nur gegenüber den rch die Handelsverträge herabgesetzten Sähen efordert wird. Die schutzzöllnerische Mehrheit