mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg uud Kirchhain.
Zweites Blatt
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Erlaß an die Armee.
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Die Krönungsfeier.
Die Feier des Gedenktages.
Kronenorden 1 Klasse 10 mal, derselbe 2. Klasse bezw. sein Stern rc. 128 mal, der Kroncnorden 3. Klasse 254 und 4. Klasse rund 400 mal. Der Hohenzollern- Hausorden bezw. seine verschiedenen Abzeichen wurden 55 mal verlieben.
Zweihundert Jahre! — Mit mächtigem Schwung Stieg ein Königsaar In die leuchtenden Lüfte Entgegen der Sonne; Sturm im Gefieder, Grollende Kraft In den furchtbaren Fängen Lohende Gluthen Im flammenden Blick. — Bald schwamm in den Wolken
Aus Nah ««VFer». Durch ausftromendes Gas getödtet wurde Freitag früh inEharlotten- burg ein übergefiedeltes Ehepaar, Fabrikant Kindt und seine Frau.
des Großen Königs Ausspruch wahr Die Welt ruht nicht sicherer auf den
Herzens. Ich danke ihr für die Hingabe, welche sie für Mich und Mein Haus im Dienste des Vater- landes ohne Ruhe und Rast, jahraus und jahrein selbstlos bethätigt hat. Solang dieser Geist die Armee mit den Königen verbindet, solange brauchen wir keine Stürme zu scheuen. Preußens Adler wird stolz seinen hohen Flug unentwegt fortsetzen, zum Wohle Preußens, zum Wohle Deutschlands! Das walte Gott!'
Weitere Erlasse betreffen die Kaiserliche Marine. Im ersten dieser Erlasse knüpft der Kaiser an die Flotte des Großen Kurfürsten an und bezeichnet es als seine Aufgabe, die in der Entwickelung begriffene neue Flotte zu einem fo starken Werkzeuge für das Deutsche Reich zu machen, wie es seine Vorfahren in der Armee besaßen. Der Geist des Schöpfers jener alten Flotte, der Geist des Großen Kurfürsten habe sich vererbt auf die neue Schöpfung und sei in ihr lebendig. So sühle er, der Kaiser, sich am heutigen Gedenktage des Königreichs Preußen auch mit seiner Marine auf's Neue verbunden, und es gereiche ihm zur Freude, ihr als sichtbaren Ausdruck dessen eine besondere Auszeichnung zu Theil werden zu lassen, darin bestehend, daß auf dem Koppelund Schärpenschloß in der Marine der Namenszug des Kaisers getragen werde.
In einem weiteren Erlaß bestimmt der Kaiser, daß an der Gartenseite der Marine- Akademie in Kiel das broncene Standbild des Großen Kurfürsten als sein Geschenk an die Marine Aufstellung finden soll.
Endlich hat der Kaiser der Marine den Holländischen Ehrenmarsch für Trommler und Pfeifer mit der Maßgabe verliehen, daß die Marinetheile allein berechtigt sein sollen, diesen Marsch an Bord und am Lande stets zu spielen.
Ein allgemein erwarteter Amnestie- Erlaß ist nicht ergangen.
Auszeichnungen sür Armee und Marine.
vierteljährlicher Bezugspreis: bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2,26 Mk. (exel. Bestellgeld).
Zulerti»o«t»bühr: die gespaltene Zeile oder deren 9tamn 10 Pfg, Reklamen: die Zelle 26 Pfg.
Marburg
Sonntag, 20 Jannar 1901.
Verantwortlich für die Redaktion: Hau» Hupfer in Marburg.
Aus unserem Leserkreise. Adlerfl«-«
Vermischtes
Dir Zahl der Frauen an deutschen Universitäten hat in diesem Winterhalbjahr das erste Tausend überschritten. Im Ganzen sind 1029 zugelassen, gegen 618 im Sommer und 664 im vorigen Winter. Jmmatrikulirte Studentinnen giebt es 12: 10 in Freiburg und 2 in Heidelberg. Auf Berlin entfallen 439 studierende Frauen, auf Bonn 100, auf Leipzig 79, Halle 76, Breslau 67, Freiburg 38, Göttingen 37, München 31, Würzburg 29, Königsberg 24, Gießen und Heidelberg je 23, Kiel 19, Straßburg 16, Greifswald 13, Marburg 6, Tübingen 4, Rostock 3 und Erlangen 2.
Die Fra« des Burrngenerals Dewet befand sich, wie wir einem „Hamburger Fremdenblatt" veröffentlichten Briefe entnehmen, zu Anfang Dezember in Johannesburg. Zwei ihrer Söhne kämpfen noch mit dem Vater, und einer ist gefangen. Frau Dewet äußerte sich folgendermaßen: „Ich sah meinen Mann nur einmal seit Beginn des Krieges. Unser Hau» und unsere Farm wurden von den Engländern zerstört, unser Vieh genommen und ich mit meinen Kindern von Platz zu Platz geschleppt. Wir haben weder Zeug noch Schuhe, aber durch Freunde haben wir jetzt dieses Haus zum Bewohnen bekommen. Mau sagte mir, daß man auf der Rennbahn hier Schuppen bauen würde, um alle Burenfrauen und Kinder unterzubringen, und fügte hinzu, daß wir nur Maismehl und Wasser bekommen würden. So hoffen die Engländer, uns zu veranlassen, daß wir unseren Männern rathen, den Kampf aufzugeben." Auf die Frage, ob Frau Dewet eS nicht für rathsam fände, nachzugeben, sagte sie mit Nachdruck: „Niemals, und wenn alle unsere Männer getödtet würden. Die Engländer haben uns unsere Häuser und Farmen zerstört, unser Vieh genommen, die Fruchtbäume zerschlagen, selbst die Hühner, die sie nicht mitnehmen konnten, haben sie getödtet und wenn sie auch nur eine Woche alt waren. Wir haben keine Heimath mehr; wir sind ruinirt. Um unser Land wollen wir kämpfen, so lange wir athmen können."
Tas verrätherischk Blatt. Durch einen merkwürdigen Zufall ist es gelungen, den Mörder eines bei der Brünner Stadtgemeinde bedienstet gewesenen Waldhegers der am 15. v. M. erschossen aufgefunden wurde, zu entdecken. Von der Leiche, die im Walde mit Tannenreisig bedeckt war, fehlten Gewehr, Stiefel, Kappe, Waidtasche und einige von den Effekten, so daß die Annahme. eS handle sich hier um einen Raubmord, zur Gewißheit wurde. Der die Erhebungen führende Polizeikomnufsar wickelte den am Thatorte gefundenen Gewehrpropfen aus Papier auf, um eventuell aus dem Zeitungs- Papier auf den Wohnort des Mörders schließen zu können, wie dies einmal bei einem Raubmorde in Wien geschehen war. Der Gewehrpfropfen war aber nicht, wie es bei oberflächlicher Betrachtung schien, aus Zeitungs- Papier, sondern es war ein Blatt aus einem Schulhefte. Das Blatt enthielt den Schluß einer Schulaufgabe, die Sätze wie: „Der Himmel ist blau", „Der Schnee ist weiß", „Die Katze miaut", und andere ewige Wahrheiten. Das Blatt wurde in den Volksschulen sämmtlichen Lehrern vorgelegt und einer bezeichnete die Schrift als die feines Schülers Heinrich Pavliczek. In der Wohnung des Vaters dieses Schulknaben, Franz Pavliczek, wurde nun eine Hausdurchsuchung vorgenommen. Die Erhebungen ergaben, daß Franz Pavliczek in seinem Heimaths- orte Brankow als Raubschütze berüchtigt sei und schon wiederholt auf Waldheger sein Gewehr angelegt hatte. Pavliczek legte ein Geständ- niß ab.
Aus Könitz. In Könitz fand ein Anstaltsaufseher Unterkleider und Strümpfe auf dem alten jüdischen Kirchhof. Man glaubte anfangs es mit Sachen des ermordeten Winter zu thuu zu haben. — Die genauen Feststellungen ergaben aber, daß die gefundenen Unterkleider nicht Winter gehörte«.
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Aus Anlaß der Feier des 200 jährigen Bestehens des Königreichs Preußen hat der Kaiser für die Armee und die Marine verschiedene Auszeichnungen bestimmt. So ist für die Infanterie-Regimenter, deren Chef der Kaiser ist, ein besonderer Schießpreis ausgesetzt. Die berittenen Truppen des Gardekorps haben in den Hinteren Ecken der Sattelüberdecken den Gardestern aus Messing nach der Probe für Gardejäger zu Pferde zu führen. Dem Leib-Garde- Husaren - Regiment ist der Parademarsch des früheren hannover'schen Königin-Husaren-Regi- ments als Parademarsch im Schritt Schwadronfront verliehen worden.
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städtischen Körperschaften statt. - er Kaiser und die Königin der Niederlande
en aus Anlaß der Jubelfeier' folgende eschen gewechselt:
Da» Fest, welche» durch Gottes Guave meinem se und Mir zu feiern vergönnt ist, lenkt nächst Schöpfer meinen Blick nach den Niederlanden, großen Oraniergeschlcchte verdanken die Tugenden, welche den Großen Kurfürsten ückten, verdanken wir die herrliche Fürstin, welche «ßen seinem ersten König schenkte. Zum Gewiß dessen und daß Niederländer unsere ersten trosen, ein Niederländer unser erster mir al gewesen, habe ich als Präsentiermarsch ner Marine den alten „Ehrenmarsch" des Nieder- ischen Plath verliehen. Möge Gott unstrn beiden fern stets gnädig fein, wie er es einst in guten dösen Tagen unseren Vorfahren war. kleine rine aber wird sich den AuSspruch Admiral Lyters zu eigen machen: Es ist mir lieber, daß nicht gelobt werde, von Niemanden und daß ich 6 meinem Gewissen frei handele, und meine Best ausführen kann wie ich soll."
Wilhelm.
Die Königin antwortete:
An die Armee hat unser Kaiser folgenden ■a6 gerichtet:
.Ich gedenke heute bei der Feier des zwei- vndertsten Jahrestages der Annahme der preußüchen vNigswürde vor allem Meiner Armee. König
Armee gehören im Reich unzertrennlich zu-
Nobilitirungen und Ordensverleihungen.
AuS Anlaß der Feier sind umfangreiche Ordensverleihungen und sonstige Gnadenerweisungen erfolgt. Die Erhebung in den Fürstenstand ist allerdings nicht so umfangreich ausgefallen, wie angekündigt ward. Sie erstreckt sich nur auf den bekannten Grafen Guido Henkel von DonnerSmark. Im übrigen ■ sind 18 vom Grafentitel und 16 Verleihungen des erblichen Adels bekannt gegeben worden. Was unsere Leser aus dieser Liste intereffiren kann, haben wir gestern bereits mitgetheilt, vor allem die Thatsache, daß Herr Professor Dr. Behring-Marburg in den erblichen Adelstand erhoben worden ist. Dem verdienten Gelehrten, den wir politisch zu unseren Parteifreunden zählen dürfen, beglückwünschen wir aufrichtig zu dieser Auszeichnung. Die Ordensauszeich- nungen, soweit sie Marburg und Umgegend betreffen, finden unsere Leser im lokalen Theil. An sonstigen Auszeichnungen verzeichnen wir hier noch folgende:
Es erhielten den Rothen Adlerorden zweiter Klasse mit Eichenlaub: Dr. H ö f n e r , Kuraior der Universität Göttingen, Kolonialdirektor Dr. Strübel. Ten Rothen Adlerorden 3. Klasse Fabrikbesitzer Lucius Frankfurt a. M. Den Rothen Adlerorden 4. Klasse: Dr. B r u n w i tz, Ordentlicher Professor zu Göttingen, Professor Liebig zu Göttingen, der Verleger des „Berliner Lokalanzeigers",'S ch erl. Nach der „Naiionalztg." find im ganzen ver- liehen worden: Der Schwarze Adlerorden ein mal, das Großkreuz zum Rothen Adlerorden 6 mal, der Rothe Adlerorden 1. Klasse 11 mal, der Rothe Adlerorden 2. Klasse bezw. Stern und Krone zu dieser Klasse 152 mal, der Rothe Adlerorden 3. Klasse bezw. Krone und Schleife zu dieser Klasse 230 mal, der Rothe Adlerorden 4. Klaffe gegen 1400 mal, der
Vom Büchermarkt.
V Der Untergang der „Gneisenau" hat die Aufmerksamkeit weiterer Kreise von neuem auf die Unglücksfälle zur See gelenkt, und wiederholt ist dabei, auch von scheinbar sachverständiger Seite die Ansicht vertreten worden, daß die Unglücksfälle zu Wasser gerade in letzter Zeit in besonders starker Zunahme begriffen seien und daß sie gegenüber denen zu Lande von Jahr zu Jahr in ein ungünstigeres Verhältniß geriekhen. Nun zeigt aber eine genauere statistische Untersuchung, tote in der neuesten Nummer der illustrirten Wochenschrift .Ueberall" (zu beziehen zum Preise von 30 Ps. durch das Kanzleramt des Deutschen Flottenvereins, Berlin, Schiffbauerdamm 23) ein Fachmann anstellt, daß die Gefährlichkeit der Seereisen bedeutend überschätzt wird, und daß die Erhebungen der letzten Jahre zu wachsender Besorgniß durchaus keine Veranlassung geben.
Die tosenden Wetter Peitschte sein Fittich, Höher und höher lieber die Wolken Trug mit verjüngter Kraft ihn sein Flug. Weiter und weiter Umspannte sein Auge Die schimmernden Lande, Den Lohn seiner Kämpfe, Den Preis seiner Siegt.— Nun schwimmt er herrlich Im leuchtenden Aether Such über den Wetter», pannt schirmend den
Fittich Ueber sonnige Auen, Schaut wogende Meere, Manch lachendes Eiland Als köstliches Erbe. - Glück auf zum Fluge Du sturmüberwindender, Wetterbezwingender Siegreicher Aar, Und bis in die Ferne Der spätesten Zeiten Spanne den Fittich Ueber Länder und Meere Mit wachsender Schönheit Im lachenden Lichte Des ewigen Friedens! — Georg Winter.
Yters gedenken lasten. Deine Werthschätzung Deine Anerkennung für die längst Dahingegangenen ■* ~:jr “ \ und hoch erfreut bin ich über die —fereS alten Ehrenmarsches als Präsentier- ch an Deine Marine. Du weißt, welch innigen eil ich an diesem freudigen bedeutungsvollen nehme! Ich wiederhole Dir meine allerherz- (§ sten freundschaftlichsten Glückwünsche.
sa Wilhelmina.
Umdampften ihn düster. Durch brausende Stürme, Durch gluthende Blitze Und brüllende Donner Kreist auswärts der Kühne. Ob grimmiger Kampf Mit den Krähen und Geiern Ihm blutig auch färbte Sebern und Fänge, k sich fein stolzer
Blick auch umflorte, Ob matter die wunden Schwingen sich spannten Und die Nebel der Walstatt Die keuchend Brust Schwerlagernd ihnüdrückten: Stets aufwärts gerichtet Zum strahlenden Ziele, Fest blieb fein Blick.
Vergnügungs-Anzeiger
Repertoir-Entwurf der Frankfurter Stadttheater.
Opernhaus.
Sonnabend, 19. Januar: „Amelia" ober: „Der Maskeuball".
Sonntag, 20. Januar, 3>/i Uhr: „Sneewittchen und die sieben Zwerge". 7 Uhr: „Benvenuto Eellini". Monntag, 21. Janar: Geschlossen.
Dienstag, 22. Januar; „Benvenuto Eellini".
Schauspielhaus.
Sonnabend, 10. Jannar: „Der Leibalte".
Sonntag, 20. Januar, 3> Uhr: .Flachsmann als Erzieher". 7 Uhr; „Der Leibalte.
Montag, 21. Januar: „Emilia Galotti".
Königliches Theater zu Lasset.
Sonntag, 20. Januar: „Im weißen Rößl".
Montag, 21. Januar: „Hänsel und Gretel".
Dienstag, 22. Januar: „Emilia Galotti". ♦
Mittwoch, 23. Januar: „Flachsmann als Erzieher".
Donnerstag, 24. Januar: „Die Entführung aus dem Serail".
Freitag, 25. Januar: „1812".
Sonnabend, 26. Januar: „Der Hochzeitstag". „Jochen Päsel".
Sonntag, 27. Januar, 3 Uhr: .Reservirte Vorstellung." 7 Uhr: „Das Testament des großen Kurfürsten". „Die Kreuzfahrer".
Co ■yyunberte des Großen Königs Ausspruch wahr KSküld Atocht: „Die Welt ruht nicht sicherer auf den Pls ?*uiiern des Atlas, als der preußische Staat auf „schultern der Armee." Mit ihrem Blut hat Lwt Liebe und ihre Dankbarkeit für die Könige “*öelt. Hierfür danke Ich der Armee bewegten
Erscheint täglich außer an Werktagen nach foann» unö Feiertagen.
Sovutagsbrilage: JllustrirleS Souutagsblatt. qß
Druck und Verlag: Joh. Lug. Koch, Univerfitäts-Buchdruckerei Marburg Markt 21. — Telephon 55
Ich danke Dir von ganzem Herzen für Dein mich hr beglückendes Telegramm und für die Gefühle, UT'.ch a dem morgigen denkwürdigen Tage auch Wnes Landes, meiner Vorfahren und unseres großen
S* Sg Waffe ;t 'toUtz und
anbä. An Der Spitze Der Armee oem L'aiercano
M’tenen, bas ist Mein Wille, das war der vor- ta yfi ?™ue Wunsch aller Meiner in Gott ruhmden r k nren- Ihrer Fürsorge verdankt die Armee r-e'eot A Kraft und ihr Ansehen. Sie hat durch zwei
ttotoen. Dieser rege persönliche Zusammenhang tsffc Ästchen Mir und jedem einzelnen Meiner Offiziere '!$ Soldaten beruht auf einer 200 Jahre alten Edition. Der Geist, der von Friedrich I. an von 01'11 flen Preußischen Königen in der Armee gepflegt —■«if Kpt Spt flrfvrp hpr irhffrpitp hoS
torbe, ber Geist der Ehre, der Pflichttreue, des ^horsamS, der Tapferkeit und der Ritterlichkeit fevve *Qt die Armee zu dem gemacht, was sie “•1 soll und was sie ist, eine starke, Mver- 2' in der Hand ihrer Könige, zum totz und Segen für die Größe des Vater-
1- An der Spitze der Armee dem Vaterland
' j Nachdem bei dem Krönung?- und Ordens- i die neuernannten Ordensritter vor dem iser defiliert hatten, empfing Se. Majestät Jod-$ Abordnungen der Provinz Ostpreußen und . ßtadt Königsberg. Namens der elfteren - ach Graf Eulenburg-Prasfen und Landes- en-Zue wtmann Brandt, Namens der Stadt Königs- e Leit .„ Oberbürgermeister Hoffmann. Nachdem er aft al! "Adresse deS Provinzialausschusses und die De-W>rne Gedenktafel der Stadt Königsberg gegengenommen. Hierauf defilirten die Ab- _mung von Königsberg und die Vertreter der ireußischen Geschlechter.
Dank« Mit Einbruch der Dunkelheit begann die t Mk.. lumination. Sämmtliche öffentlichen und ibrauck meisten Privatgebäude, namentlich die großen mrenhäuser, deren Schauläden mit Büsten ; Kaiserpaares und der früheren Könige von -n. w eußen sinnreich dekorirt waren, prangten in eteZua ^vollem Lichtschmuck. Vom RathhauSthurm
Ite bengalisches Licht, auch dje Museen ren bengalisch beleuchtet. Das, Denkmal is»r Wilhelms I. wurde mit Scheinwerfern Schlosse aus bestrahlt.
AuS dem ganzen Lande liegen Berichte vor eine festliche Begehung desGedenk- ge 8. Ueberall fanden Gottesdienste, Paraden, takte in den Schulen und Versammlungen