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MMen vor, der einige intereffante Einzelheiten gilt, die noch nachträglich wiedergegeben zu n verdienen. Bei der Station Langfang der Vormarsch zum Stehen und der deutsche t berichtet darüber folgendes:

Wie man sich erinnert, nahmen in der zweiten lste des Juni 250 Mann Seesoldaten und

scheinen, als ob er etwas blässer würde. Er biß die Zähne in die Unterlippe und sprengte eilig davon, ohne sich noch einmal umzusehen.

Der erste Jagdtag war glänzend verlaufen und alle Theilnehmer versicherten, daß es herr­lich gewesen sei. Das Wetter hatte den Aus­flug sehr begünstigt und die Jäger kehrten mit reicher Beute nach Buchecke zurück, wo inzwischen geschäftige Hände thätig gewesen waren, die langen Tafeln im Speisesaal für das Diner zu decken. Hier zeigte sich so recht der solide Reichthum der Besitzer, ohne prunkend in die Augen zu fallen. Don der Decke des dunkel getäfelten Saales herab, hingen schwer, ver­goldete Kronleuchter, lauter alte Prachtstücke aus den Zeiten der Urahnen, die seltenen Alter- thümer erregten die laute Bewunderung der Gäste ebenso wie das schwere Silberservice, das nur bei ganz außergewöhnlichen Anläflen in Benutzung genommen wurden. Die feinen, geschliffenen Krystallkelche aus venetianischem Glas waren allerdings neueren Datums, dagegen schieben die riesigen, reich verzierten Humpen, denen der Duft köstlichen Weines entströmte, aus dem grauen Alterthum zu stammen.

Der Saal war mit Tannenbäumen und Guirlanden geschmückt, die den ganzen Raum mit würzigen Waldgeruch erfüllten.

Isa begab sich auf ihr Zimmer, um die schwere Sammetrobe mit einem leichten, ele­ganten Eesellschaftsanzug zu vertauschen, und die Haare ein wenig zu ordnen.

Auf der Treppe begegnete ihr Tante Martha, die forschend das Gesicht der jungen Dame be­trachtete.

Hast Du Dich amüsirt heute, mein Kind?"

Ach ja, Tante, ich sage Dir, köstlich war's draußen im Walde, ich habe selten solch herr­lichen Tag verlebt!"

Die Matrone seufzte leise.

Ach ja, wenn man jung und schön ist, wie liegt da die Welt so sonnig und schimmernd vor den Menschen. Und schließlich, was bleibt von all dem Glanz zurück? Nichts als die Erinnerungen an die Jugendzeit. Es ist doch alles so vergänglich auf dieser Erde!"

Isa wunderte sich, die gute, alte Frau so sprechen zu hören. Solche weltschmerzliche Ge­danken paßten gar nicht zu ihrer Art; sie war fast immer gleichmäßig heiter und freundlich, anders kannte Isa sie gar nicht.

»Wie Tante, Du bist verstimmt?" fragte das junge Mädchen erstaunt.

Ach nein, nein, Kindchen, laß Dich in Deinem Frohmuth nicht stören durch mich, ich habe heute einen schweren Tag. Mir ist, als sähe ich die Welt durch eine schwarze Brille an. Das passirt mir manchmal, es geht wohl vor­über! Halte Dich nicht auf, liebes Kind, doch sage mir, was ist mit Kurt? Ich sah ihn vor­hin nur flüchtig, und es fiel mir auf, daß er nicht so heiter war wie sonst. Er wollte mir nicht Rede stehen und stürmte an mir vorüber, das ist ganz gegen seine Gewohnheit."

(Fortsetzung folgt.)

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Die Wirren in China.

Die politische Lage.

Die offizielle chinesische Presse verbreitet die ,ckcht, die chinesische Regierung habe schlossen, nach Peking zurückzukehren, sobald Friedensverhandlungen zum Abschluß des ülinnnarfriedens geführt haben. Sie hat iialb Befehl ertheilt, den Tributreis nicht t nach Singanfu, sondern nach Peking abzu- ien. Die neu ernannten Beamten gehen ichfalls nach Peking.

in Bericht des Grafen Waldersee.

Feldmarschall Graf Waldersee meldet aus ing, 2. Dezember:

Nach Hissen der deutschen Flagge den Ming-Gräbern und Bestrafung mehrerer egelegener Dörfer wegen Christenmordes Detachement Gayl (bisher Dort) in ein­en Kolonnen über Dangfang, Shahotshöng, gshan, Niulanshan (sämmtlich etwa einen marsch nördlich von Peking) nach Peking ck.

Zug nach Kalgan hatte weitgehenden olg und hat mehrere tausend Mann regulärer pen unter zwei Generalen in wilder Flucht ß der Provinz Tschili nach Schansi getrieben. Horks Leiche ist in Peking eingetoffen; vorläufige Beisetzung wird am Mittwoch nden.

Dork'schen Corps. Eröffnung der Bahn Peking-Dangtsun.

Geschütz herum und nach wenigen Minuten krachte der erste Schuß in die Hausen der Chinesen. Sämmtliche Verbündete brachen in ein Hurrah aus und Kapitän v. Usedom standen vor Freude die Thränen in den Augen. Der Wall war bald gestürmt. Wir kamen so dicht an die Chinesen heran, daß wir nur Bajonett oder Kolben gebrauchen konnten. Der Kampf um das Fort dauerte 3 Stunden. Es wurde von den internationalen Truppen besetzt. Am achten Tage kam endlich die ersehnte Hilfe von Tientsin. Der Einzug in Tientsin war ein trauriger, denn wir Deutsche allein hatten 58 Verwundete und 26 Tobte.

Daß die Deutschen nicht noch mehr Ver­luste erhielten, schreibt der Verfaffer nur der guten Führung des Kapitäns Usedom zu.

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(Nachdruck verboten.)

Wahre Liebe.

briginal-Roman von Irene v. Hellmuth.

(Fortsetzung.)

6mb Sie nicht ermüdet?" fragte er deshalb. 3sa schüttelte nur den Kopf, ohne ihn an­

zudringliche Mensch nicht von der Seite wich. Wenn er sich doch nur bald wieder entfernen möchte."

Sie sagte das Alles hastig und hatte das Gefühl, als müßte sie sich bei Kurt entschuldigen, Dieser kam ihr plötzlich ganz verändert vor, fast blaß sah er aus, oder machte das nur die grüne Dämmerung im Walde? Doch warum blickte sein Auge so düster? Man war dergleichen gar nicht an ihm gewohnt.

Isa betrachtete ihn besorgt. Sie wurde sehr unruhig.

Fehlt Dir etwas, Kurt?" fragte sie endlich.

Er seufzte mehrmals tief, fuhr sich über die Stirn und sagte leise:Ich wollte, der ganze Trubel wäre schon vorüber und der Troß von Gästen wieder abgereist, damit man endlich Ruhe hätte,"

Du hast Dich aber doch vorher so sehr auf die Abwechslung gefreut." warf Isa ein. War­um bist Du so sonderbar?"

Sie erhielt keine Antwort. Kurt schien sie kaum verstanden zu haben, offenbar quälten ihn schwere Gedanken, denn seine Stirn war gefurcht. Plötzlich fragte er, wie aus diesen Gedanken heraus:Wirst Du bei Tische neben mir fitzen?"

Ich habe es bereits Herrn von Uttrecht versprochen, mich von ihm zu Tische führen zu lasien."

Isa bedauerte in diesem Augenblick ein Ver­sprechen gegeben zu haben, denn Kurt machte ein so finsteres Gesicht dazu, und es wollte ihr

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Deutsches Reich

Berlin, 4. Dezember.

Das zweihundertjährige Krönungs­jubiläum wird vom Königlichen Hofe nur in Berlin gefeiert und soll mit dem am 18. Januar regelmäßig stattfindenden Ordensseste verbunden werden. Zu der Feier werden 100000 Fünfmarkstücke und zwei Millionen Zweimarkstücke mit besonderer Ausstattung und Inschrift geprägt.

Wie dieNordd. Allg. Ztg." hört, ist zum Nachfolger Radolms auf dem Botschafterposten in Petersburg der kaiserliche Gesandte in Brüssel, Graf Alvensleben ausersehen.

DerVorstand der Deutschen Kolonial- gesellschast hat am Sonnabend in Berlin eine Sitzung abgehalten. Der Präsident Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg erklärte, daß die deutsche Regierung durchaus im Stande sein werde, dagegen einzuschreiten, wenn die Sumh-West-Africa Co. den Verkauf von Farmen an Buren in ihrem Konzessionsgebiet verweigern sollte. Er sei zu der Erklärung ermächtigt, daß die Regierung von dieser Berechtigung erforderlichenfalls auch Gebrauch machen werde. Das werde aber kaum nöthig sein, denn Leyds habe in Folge einer Korrespondenz mit der South-West-Atrien, Co von derselben die Versicherung erhalten, daß Buren bereitwilligst in das Terri­torium ausgenommen werden würden.

Aral Seymour, die Gesandtschaften in Peking befreien, theil, und über den Zug ist seiner LMM ausführlich berichtet worden. Nun liegt »Weilburger Tageblatt" der Brief eines Sol-

Parlamentarisches.

Reichstag.

Berlin, 3. Dezember.

Auf der Tagesordnung steht die Interpellation der Abgg. Heim und Müller-Fulda (Centr.l betreffend die Beseitigung der Kohlennoth.

Abg. Heim (Centr.) begründet die Interpellation, nachdem Staatssekretär Graf Posadowsky erklärt hat, der Reichskanzler wäre bereit, die Interpellation durch die Minister für Handel und Gewerbe und für öffentliche Arbeiten beantworten zu lassen. Abg. Heim weist aus die früheren Bemühungen des Reichstags und des Landtags und die damaligen Aeußernngen des Ministers v. Thielen hin, daß er von dem Aus- höreu der Streiks eine Befferung erhoffe. Die Streiks sind beendet, ohne daß die Lage sich gebessert hat. Das Rheinisch-westfälische Kohlensyndikat beging schwere Fehler. Redner wendet sich gegen den Zwischenhandel und betont sodann, daß bis zum Jahre 1893, wo das Syndikat sich bildete, die Preise schwankten, seitdem aber beständig stiegen, da jede Konkurrenz fehlte.

.Wollen wir nicht ein wenig absteigen?"

-Rein, o nein," wehrte sie fast angstvoll npoofo Möchte nicht, daß wir so weit hinter den zurückbleiben. Susanne könnte sich

Regelt ängstigen."

der Ferne vor ihnen tauchte in diesem Einblick die Gesellschaft auf. Uttrecht seufzte, wte durchaus kein Verlangen, sich an der U)u Haltung der Andern z« betheiligen und ? Redensarten mit anzuhören. Er bückte - Utn einen Blick seiner Begleiterin zu er- , ihr in die Augen sehen zu können; hielt die langen, dunklen Wimpern !ich gesenkt. Ihre Wangen glüthen wie

Darf ich am heutigen Abend die Ehre n' Sie zu Tische zu führen, Komteffe?" er leise und dringend.

Äa nickte, sie hob nun doch die Wimpern ^lächelte ihrem Begleiter zu. Da kam auch a ^urt dahergesprengt, und es wollte ihr 'Aitor1' ob er sie mit seltsam forschenden,

tiu) oder traurigen Augen betrachtete. £ .Woß sich ihm an und raunte ihm ins Ohr: J " Zollte nur Dornbusch los sein, da mir der

Wir zogen in Langfang ein, hier blieben wir 14 Tage liegen. Da unser Proviant sehr zusammen­geschmolzen war, so mußten wir uns selbst beköstigen. Pferde und Esel wurden geschlachtet. Von den Rusten, die feit dem Gefecht durch unser rasches Vorgehen große Stücke aus uns hielten, bekamen wir noch Branntwein. In den letzten Tagen, da nichts mehr auszutreiben war, ließ Kapitän v. Usedom sein eigenes Pferd schlachten und unter die Mannschaften vcrtheilen. Der internationale Kriegsrath beschloß nun den Rück­zug auf Tientsin. Nachdem Langfang in Flammen aufgegangen war, bestiegen wir die drei Eisenbahnzüge und kamen auch ohne auf Schwierigkeiten zu stoßen glücklich in Lova an. Das englische Detachement, das hier zurückgeblieben war und auch einen heftigen Kampf mit den Boxer bestanden hatte, stieg ein und wir fuhren weiter. Eine Stunde hinter Lova mußten wir die Züge verlassen, denn die große Brücke war zerstört. Alles mußte aussteigen und den Rückmarsch zu Fuß fortsetzen. Die Verwundeten wurden in Hängematten getragen und aus jedem Dorf, das wir antrafen, wurde geschossen. Die Dörfer wurden gestürmt und in Brand gesteckt. Die übrigen Nationen plünderten, was sie wollten, uns (Deutschen) war es streng verboten. Der Proviant war säst alle geworden, wir lebten 3 Tage von Kohlraben und weißen Rüben. Nach dreitägigem Marsch sahen wir in einer Biegung vom Fluß ein großes Dorf liegen und marschirten darauf zu. Auf eine Entfernung von 2000 Meter bekamen wir schon Feuer, denn das Dorf war von tausend Mann chine­sischer Infanterie besetzt. Nach 2 stündigem Kampfe hatten wir es genommen und in Brand gesteckt. Aus dem Fluffe fanden wir zwei große Boote, in diese kamen unsere Verwundeten. Gefangene Chinesen mußten die Boote ziehen und es ging weiter fluß­abwärts. Es war 5 Uhr Abends, tote wollten gerade um eine Flußbiegung maschiren, als plötzlich unsere Boote mit Granaten beschossen wurden. Es kam Be­fehl zum Angriff und wir sahen vor uns ein großes Fort (Tsign) liegen. Durch den furchtbaren Kugel­regen wurden wer zum Rückzug genöthigt und zogen uns in die Flußbiegung zurück. Die Offizieren sagten, wir sollten einige Stunde schlafen, denn morgens 3 Uhr sollen wir nochmals angreifen. Um 3 Uhr wurde jeder leise geweckt. Rauchen und Sprechen wurde verboten und von der Dunkelheit begünstigt kamen wir bis dicht an das Fort. Auf diesem hatten sie uns schon bemerkt und wir wurden mit heftigem Geschütz- uno Gewehrfeuer empfangen. Sämmtliche Truppen lagen nun hinter den Flußufern. Die waren vier Meter hoch, dann kam eine Straße, dann Gärten, dann eine starke Mauer, die das Fort umgab) lieber die Straße konnte Niemand hinüber, denn dieselbe war nach der anderen Seite ebenfalls steil und wurde von Chinesen heftig beschossen. Heber eine Stunde lagen die Truppen dahinter und wollten nicht vor. Uns (Deutschen) wurde die Zeit doch zu lange, wir hatten auch nichts gegessen und sahen nun vor uns in den Gärten die schönsten Früchte stehen. Jeder sagte sich, dort müssen wir hin. Mehrere Matrosen krochen däs Flußbett hoch, auf allen Vieren über die Straße und rinn in die Gärten. Es wurde alles Eßbare gegessen, trotzdem die Kugeln neben uns einschlugen. Die Deutschen waren schon alle drüben und stürmten schon auf die Mauer zu, als die anderen Nationen ebenfalls an­kamen. 3 Russen stiegen auf die Mauer, sprangen in das Fort und öffneten das Thor. Mit gefälltem Bajonett drangen wir ein. Auf 100 Meter Ent­fernung sahen wir starke Erdwälle und die Geschütze stehen. Zwei Bootsmannsmaate von der .Hertha" stürmten auf das nächste Geschütz zu, stachen die Kanoniere nieder, drehten das

Wenn schon Handel, Industrie und Landwirthschaf schwer darunter leiden, müssen die Verbraucher noch schlimmeres aushalten, da ihre Position schwächer ist. Das Syndikat verkauft nach dem Ausland billiger, als im Inland. So ist beispielsweise der Preis in der Schweiz niedriger, als in Süddeutschland. In den ersten neun Monaten dieses Jahres steigerte sich die Kohlenanssuhr um 12-/, Millionen Doppelcentner trotz des Mangels im Inland. Dabei stellt die Re­gierung stets nur Erhebungen und Erwägungen an. Mast könnte fast glauben, Herr Bre-eld sei nicht Minister, sondern gehöre dem Aufsichtsrath einer Bergwerksgesellschaft an. Dabei lehnte das Syndikat in frivoler Weise die von den Zechen zur Verfügung gestellten Mehrlieferungen ab. Das 18. Armeekorps erhielt bei einer Submission überhaupt keine Antwort und mußte englische Kohlen bestellen. Die Syndikats­blätter meinen, der Reichstag könne nichts thun. Was würden sie aber sagen, wenn der Reichstag handelsvertragsmäßig festsetzte, daß wie Schieß­pulver und Salz auch Kohle vom Export aus­geschlossen oder die Ausfuhr nur gegen einen Exportzoll gestattet ist! Die Syndikate zeigten sich in ihrer ganzen Gefährlichkeit; man werde sie über kurz oder lang der Staatsaufsicht unterstellen müssen.

Minister Brefeld meint, er könne die Einzel­heiten nicht kontrolliren, die der Vorredner vorge­bracht habe. Auf die Gebahrung der Syndikate und die Preisbildung des Zwischen- und Kleinhandels habe die Regierung keinen Einfluß. Die Ursachen der Kohlennoth find zu suchen in dem Ausfall eng­lischer, sächsischer unb böhmischer Kohlen und in dem gesteigerten Bedarf der Industrie. Wenn der Zwischen­handel höhere Preise habe, als die Gruben und der Großhandel, sei es nicht verwunderlich, der Zwischen­handel steigerte aber die Preise bis ins wucherische und zwar besonders in der nächsten Nähe der Gruben, beispielsweise in Oberschlesien, wo die von den Gruben direkt abgegebenen Kohlen aufgekaust und fortgeschafft wurden, so daß der Zwischenhandel freie Hand hatte. Die Ausfuhr stieg allerdings ebenfalls erheblich, aber einem Ausfuhrverbot muffe er widerrathen, da dies mit einem wirthschaftlich rationellen Betrieb unver­einbar fei. Der Zwischenhandel sei für die Produktion unentbehrlich. Trotzdem ist die direkte Ueberführung der Kohlen in die Hände der Verbraucher möglichst erwünscht. Dazu sollen die Genossenschaften dienen, die ähnlich organifirt sind wie die Organi­sationen der Verkäufer, nämlich die Syndikate. Gegen eine staatliche Beaufsichtigung der letzteren habe er nichts, es sei aber hierbei Vorsicht geboten. Redner würde es für vortheilhaft halten, wenn eine gemein­same Stelle für alle Beschwerden gegen wucherische Uebervortheilung durch Händler geschaffen werde. Er hoffe, seine Worte würben mehr Beruhigung unb Vertrauen zu bet staatlichen Aufsicht als bisher Her­vorrufen.

Minister v. Thielen bemerkt, er besorge ben Kohlenabschluß alljährlich persönlich. Der jährliche Bedarf belaufe sich auf 17000 Tonnen. Redner be­gründet die Nothwendigkeit der Ausfuhrtarife mit dem Werthe für die Produktion und die Nothwendig­keit der Wahrung der Stabilität der Förderungstarife, während die Verkaufspreise variabel seien. Eine solche Konjunktur dauere immer nur kurze Zeit. Er halte es deshalb für unrichtig, besondere Maßregeln zu ergreifen, also Ausnahmetarife zu schaffen. Er sei überzeugt, die einheimische Produktion werde in ab­sehbarer Zeit zu mäßig sinkenden Preisen ihren Bedarf decken können.

Abg. Hilbck (natlib.) vertheidiat das Syndikat allein. Die Ausfuhr sei unentbehrlich. Sie biete die

MchM ZÄNg mit dem Kreisblatt für die Kreise Marbnrü ««d Kirchhain.

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_ Som Flottenverein geht uns folgendes Tele- ---mm aus Peking vom 2. Dezember zu: Das cksche Corps, welches jetzt unter dem Befehl ! Generalmajor von Gayl steht, hat am 30. »ember in der Nähe der Minggräber fünf lf»r ixerdörfer erobert und gänzlich zer- ** in. Die Boxer hatten 23 Tote.

17.. Man erwartet die Eröffnung der Eisenbahn- l>vt ik Peking Pangtsun in den nächsten Tagen: raussichtlichffchon am kommenden Montag früh. Aus deutschen Soldatenbriefen.

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