mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
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Der Reichshaushalts-Etat.
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Die Sozialdemokratie und die Verantwortlichkeit des Reichskanzlers.
Die Sozialdemokraten haben einen Antrag auf Abänderung der Reichsverfassung eingebracht, und zwar soll sich diese Aenderung auf den Artikel 17 erstrecken, der von den Rechten des Kaisers in Bezug auf die Reichsgesetzgebung handelt. Der Antrag will in dem Artikel den letzten Relativsatz, der die Verantwortlichkeit des Reichskanzlers bestimmt, streichen und dafür diese Verantwortlichkeit in einer Reihe von eingeschobenen Artikeln 17a—i näher bestimmen. Als Hauptinhalt dieser beantragten Derfaffungs- artikel heben wir folgendes hervor.
Der Reichskanzler soll auch für alle politischen Handlungen und Unterlassungen des Kaisers verantwortlich sein und im Falle der Verletzung seiner Amtspflichten vom Reichstage unter Anklage gestellt werden können. Für diese Klagesachen soll em Staatsgerichtshof bestellt werden, über dessen Zusammensetzung und Befugnisse die folgenden Zusatzartikel das Nähere enthalten. Das Recht der Begnadigung oder Strasmilderung zu Gunsten des verurtheilten Reichskanzlers soll nur auf Antrag des Reichstags ausgeübt werden dürfen. Endlich soll der Reichskanzler schadenersatzpflichtig sein, wenn er durch „Anweisung einer vom Reichstag nicht genehmigten Ausgabe" oder durch „eine mit den Beschlüssen des Reichstags nicht übereinstimmende Verwendung einer genehmigten Ausgabe" dem Reiche, oder durch eine vom Staatsgerichtshof für strafbar erkannte Handlung dem Reiche oder Privaten Schaden zugefügt hat.
Auch ein hübscher Vorgeschmack des Zukunftsstaats ! ____
Neue Niedermetzelungen in Kamerun?
kg. Aus Kamerun wird soeben der Tod der beiden Angestellten der Kamerun-Hinterland- Gesellschaft Kasch und Arnold auf telegraphischem Wege übermittelt. Die Todesursache ist nicht angegeben; doch ist die Vermuthung begründet, daß beide Herren feindlichen Eingeborenen im Busch zum Opfer gefallen sind. Im Juli hatte Herr Kasch von Edea aus den Sannaga aufwärts eine Expedition in das Innere unternommen und in Sakebaheme, 4 Tagereisen aufwärts Edea, eine Faktorei angelegt. Die ersten Berichte, die Herr Kasch an die Gesellschaft entsandte, lauteten sehr günstig, ließen jedoch erkennen, daß Schwierigkeiten mit den Negern nicht ausgeschlossen sein würden. Wahrschein-
6 Gäste mit kaltem Fleisch, Schiknen Pastet- 61 und allerlei Delikatesten. Sie war so $9 beschäftigt, daß sich ihre bisher bleichen (f^Sen mit lebhaftem Roth überzogen, und M sich als sorgendes Hausmütterchen ungemein "fyig vor.
-Schmeckts?" fragte sie Kurt lächelnd, der 1 nun schon zum dritten Male seine leere Taste "hielt.
Buchenwäldern umrauschten Buchecke, und ließ sich von Tante Martha „verziehen", wie sie immer behauptete. Ihre Wangen zeigten schon wieder die rosige Frische, das ganze reizende Gesichtchen strahlte in Jugendlust und Heiterkeit. Sie schalt sich selbst "öfters, daß sie so selten an den Vater dachte, derselbe hatte ihr auch erst ein einziges Mal geschrieben, seit sie fort war. Der Brief enthielt nur wenige Zeilen, doch ersah sie daraus, daß das verletzte Bein wieder völlig zu gebrauchen war.
Dichte Herbstnebel umwallten schon das alte Herrenhaus, dem man es von außen gar nicht ansah, wie viel gemüthliche Zimmer es in seinem Innern barg. Tante Martha verstand es aber auch, alles behaglich einzurichten.
Besondere Sorgfalt hatte Sie den beiden Zimmern zugewendet, bi? Isa bewohnen sollte. Als die gütige, alte Dame das junge Mädchen zum ersten Male in die, mit zierlichen Rococo- möbeln versehenen Räume geführt hatte, konnte Isa einen Schrei des Entzückens kaum unterdrücken.
„Gefällt Ihnen die Einrichtung, Kindchen?" hatte sie lächelnd gefragt, und sich an der Ueber- raschung geweidet, die Isas Mienen ausdrückten. Doch das junge Mädchen hatte in überwallendem Gefühl die Arme um den Hals der Matrone geschlungen und leise geflüstert: „Dank tausend Dank, Tante Martha, und — bitte, bitte, — nennen Sie mich wieder „Du", wie Sie früher gethan, wollen Sie?"
„Gewiß, sehr gern, Isa, aber das muß dann gegenseitig sein, ich will dann auch das „Du" von Deinen Lippen hören."
sammenhange mit der Durchführung festerer und strengerer Grundsätze in Bezug auf die auf ordentliche Einnahme zu übernehmenden einmaligen Ausgaben. Dies gilt für 1901 insbesondere von dem Anwachsen des ordentlichen Extraordinariums des Marineetats von 38,2 auf 61,3 Millionen, alfo um 23,1 Millionen Mark. Die Zunahme spiegelt die Wirkung der Erhöhung des auf den ordentlichen Etat zu übernehmenden Theils der Schiffbau kosten von 5 auf 6°'o des Kapitalwerthes der ganzen Flotte sowie der Uebernahme der gesammten Ausrüstungskosten auf den ordentlichen ^Etat wieder.
Die Reineinnahmen des Reiches reichen nicht nur zur Bestreitung der Zuschüsse zu den laufenden Ausgaben der Zuschußverwaltungen nnd zu einer so reichen Dotirung des Extra- ordinarinms, sondern darüber hinaus zur Verminderung der Reichsschuld um 3,3 Mill. Mk. aus, und zwar ohne daß in Wirklichkeit die Bundesstaaten zu Beiträgen zu dem Ausgabebedarf des Reiches herangezogen würden. Denn die Matrikularumlagen im Betrage von 570,9 Millionen Mark finden in Ueberweisungen von gleichem Betrage ihre volle Deckung.
Wenn daher auch formell die Matrikular- beiträge für 1901 mit weit mehr als die Hälfte der Gesammteinnahme unter den Deckungsmitteln weit voranstehen, so bilden doch in Wirklichkeit die Einnahmen steuerlicher Natur den Hauptstock der Deckungsmittel für den Reichsbedarf. Sie sind für 1901 aus nicht weniger als 924 Mill. Mk. veranschlagt, aus ihnen sollen rund 88n/° des Gksammtzuschusses bestritten werden. Nicht voll 5 liefern der Ueberschuß von 1899 und die Ausgleichungsbeträge der süddeutschen Staaten, welche beide auch noch auf das steuerliche Gebiet hinüberreichen. Die Ueberschüste der Betriebsverwaltungen im engeren Sinne, welche in Preußen den überwiegenden Theil der Deckungsmittel für den Staatsbedarf liefern, treten im Reiche dagegen weit zurück. Auf sie entfallen nur 74 Mill. Reineinnahmen, also wenig über 70/°.
Daß bei einem außerordentlichen Etat von über 103 Mill. Mk. nur ein Anleihebedarf von 97 Mill. Mk. vorzusehen war, hat seinen Grund vornehmlich in dem auf 2,6 Mill. Mk. veran- schagten Ueberschüste aus dem Münzwesen und der Einstellung eines Betrages von 3,3 Mill. Mk. in den ordentlichen Etat zur Verminderung der Reichsschuld.
Wenn die Bundesstaaten nach dem Etat vor durch Ueberweisungen nicht gedeckten Matrikularumlagen bewahrt bleiben sollen, so stellt ihnen
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Original-Roman von Irene v. Hellmuth. (Fortsetzung.)
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III.
Tchon eine ganze Woche befand sich Isa in 1 herrlichen, von mächtigen alten Eichen- und
Endlich wollen wir uns an das Wort des Großen Kurfürsten erinnern: „Herr, zeig' mir den Weg, den ich gehen soll." Er führte ihn durch Höhen und Tiefen, durch gewonnene Schlachten und getäuschte Hoffnungen, nie hat er gezweifelt. So wandelt auch Ihr, wandelt auf Wegen, die Ihr vor Eurem Gott und Mir verantworten könnt. Nun geht hin und thut Euren Dienst wie Euch 'gelehrt wird." ____________
„Du bist mir wie eine Mutter, Tante," stammelte Isa freudig bewegt, „ich fühle mich hier so wohl, als wäre ich zu Hause, Ihr verwöhnt mich ja Alle und niemals werde ich im Stande sein, alle Eure Liebe zu vergelten. Könnte ich nur immer so fortleben, ich verlangte gewiß nichts Besseres."
„Ra, na," machte die alte Dame und drohte Isa schalkhaft mit dem Finger. „Wenn Dein Herzchen erst einmal zu sprechen anfängt, wird es anders werden, ich denke, allzu lange wird es nicht mehr dauern, bis Du erkennst, was Liebe ist."
„Wie meinst Du das Tante?" fragte das junge Mädchen. Die leise Anspielung war offenbar gar nicht verstanden worden.
„Hast Du denn noch gar nichts bemerkt, Kind?"
„Nein, Tante Martha, versicherte Isa offen.
Sie konnte es zwar nicht hindern, daß ihr eine leichte Röthe in die Wangen stieg, aber sie schlug die leuchtenden Augen so voll, und mit so kindlichem Ausdruck zu der alten Dame auf, daß diese erkannte, das Mädchen wußte noch nichts von Liebe, das junge Herz schlummerte noch. Wenn es erst Isa zum Bewußtsein kam, daß sie heiß geliebt wurde, wie mochte sie es aufnehmen?
Tante Martha seufzte.
„Der gute Junge," flüsterte sie, wie in Ge- dynken, „er sollte mir leid thun, wenn seine süße Hoffnung sich nicht erfüllte. Er verdient glücklich zu werden."
Ionen, 1900: 193,7 und 1901: 224,6 tonen Mark. Das starke Anwachsen des
Bestellungen
den Monat Dezember auf die
-erhessische Zeitung" nebst ihren
(Nachdruck verboten.)
Wahre Liebe.
5 Mk we. % ar« tö, bliche <
in und Neustadt, sowie von allen Post- ten und Landbriefträgern entgegen- inoimnen.__
der Gesetzentwurf wegen Verwendung über- schüstiger Reichseinnahmen einen Antheil von 25°/0 an einem etwaigen Mehrbeträge der Ueberweisungssteuern über die Matrikularumlagen in Aussicht.
» M ist gemuthtrcher, wenn man unter sia, HUlU* ; al§ wenn immer die Dienstboten ein- und suhrleÄ kgeheu, das stört mich so," meinte sie und laben * a,/ - - - - 1 ■ ■ — - " -
pnübersteht.
;$en weitaus stärksten Zuschuß erfordert die ^Verwaltung mit 635,4 Millionen Mark, v mehr wie 60% des Gesammtbedarfs. Ihr gt erst in weitem Abstande die Marinever- ütung mit 151,4 Millionen Zuschuß oder als 146/o- Die Landesvertheidigung berocht also etwa % des gesammten Zu- ie§. Don dem letzten Viertel nimmt den en Betrag die Reichsschuld mit 86,7 Mill.
in Beschlag, es folgen der Allgemeine onsfonds mit 71, das Reichsamt des in mit 52 und das Auswärtige Amt mit
8 Millionen Mark.
(f meinem ganzen Leben hat es mir noch I v so gemundet," betheuerte er, indem er das suchen in Empfang nahm, da? die junge Min ihm zurecht gemacht hatte.
Isa fühlte sich mit einem Mal so glücklich, seicht. Die aufregende Szene im CirkuS völlig vergessen zu sein. Sie lebte jetzt C? im Gekanken, die nächste Zukunft wieder Men Jugendgespielen, die ihr wie liebe @e= Dister erschienen, verleben zu dürfen.
„Was meinst Du Tantchen, sprachst Du mit mir?"
„Es ist nichts, Kindchen, ich dacht nur etwas laut. Alte Leute machen das öfters."
Wie gern hätte sie Isa erzählt, was sich ihr aufgedrängt, das ihr beinahe zur Gewißheit geworden war. Kurt, ihr „guter, treuer Junge liebte dies Mädchen mit all der Kraft, deren fein Herz, fein edler Sinn fähig war. Und die Tante freute sich über diese Wahrnehmung, sie gönnte ihrem Kurt ein ganzes und volles Glück. Zwar hatte er noch kein Wort darüber gesprochen, auch mit ihr nicht, der er sonst alles anvertraute, was seine Seele bewegte. Aber wenn feine Lippen auch stumm blieben, die kluge Frau hatte doch bemerkt, was im Innern des jungen Mannes vorging. Daß er aus Zartsinn schwieg, wußte sie wohl, aber wie lange würde er sein süßes Geheimniß noch zu bewahren im Stande sein?
Einmal mußte es doch hervorbrechen, und vielleicht wirkte eS dann zu überraschend auf das junge, kindliche Wesen. Ein wenig unbeholfen war er ja in solchen Sachen, ihr großer Junge, das wußte die Tante wohl, aber gut, herzensgut. Er hatte nicht getändelt wie Andre, er betrachtete die Liebe und Ehe als das Heiligste, als etwas so Hohes, Reines, daß es ihm als ein Verbrechen erschienen wäre, einem Mädchen aus Laune oder Langeweile den Hof zu machen, er konnte förmlich in Wuth gerathen, wenn er hörte, wie andere junge Manner ein leichtfertiges Spiel mit Mädchenherzen trieben. —
(Fortsetzung folgt.)
Umschau.
Eine Rede unseres Kaisers.
Die Ansprache des Kaisers bei der Vereidigung der Marinerekruten in Kiel am Freitag hatte nach der „Kieler Ztg." etwa folgenden Inhalt:
Schon manches Mal habe Ich den Eidschwur junger Rekruten entgegengenommen. Von Jahr zu Jahr in stiller Friedensarbeit entwickelte sich langsam unsere Flotte, und aus der stillen Frieoensarbeit leuchtete als Vorbild, welches man Euch zum Nächst r c b e n vorstellen konnte, hier und da ein Fall aus dem Geschwader, bis zu dem Augenblick des Untergehens unseres kleinen „Iltis". Mit einem Mal hat stch das Bild verändert. Seit dem vorigen Jahre bis aus heute, in wenigen Monden, mit einem Male stehen Theile unserer Marine draußen, vereinigt mit denen aller gesitteten christlichen Völker, im Dienste des Glaubens und zur Aufrechterhaltung der Ordnung. Und während draußen Geschütze donnern und Mannschaften durch Tapferkeit sich auszeichnen und mancher muthig sein Leben beschließen muß, schwört Ihr jungen Rekruten den Fahneneid. Fürwahr, ich sollte meinen, daß ein jeder begeistert sein muffe, wenn er vor den Altar gestellt wird und das Kruzifix anschaut. Ich denke, daß von denen, die Mir hier geschworen haben und jetzt draußen fechten, wohl jeder weiß, wozu der Fahneneid ist und warum Ich daraus halte, daß er so feierlich wie möglich i st. Denn Ich bin fest überzeugt, daß mancher draußen eine Stunde oder Minute in seinem Leben durchgemacht haben wird, wo er sich plötzlich verlassen 'und auf sich selbst gestellt gesehen hat, und mit einemmal an seinen Eid gedacht hat. Ich kann mit Stolz und Freude sagen, daß Meine Söhne mich nicht getäuscht haben. Ich erkenne dankbar an, was Eure Brüder draußen geleistet haben. Wir wollen es nicht vergessen, daß ein neues Kommando zuerst aus dem Munde eines fremden Heerführers erschallte: „Germans to the Front!“ Euren Brüdern ist es gelungen, ihre Kameraden aus dem Feind herauszuhauen, weil sie an ihren Fahneneid dachten. Und nur für diejenigen, die dahinsanken, theils von tödtlicher Kugel, theils von tödtlichem Blei oder tödt- licher Krankheit dahingerafft sind, da möchte Ich nur an den einen Vorfall erinnern. Als im Jahre 1870 Meine hochselige Frau Großmutter, die Kaiserin A u g u st a, Chef des 4. Garde-Grenadier-Regiments war -und das Regiment hinauszog in das Feld, da versammelte sie die Osfiziere und sagte zu ihnen: „Ich erwarte von Ihnen nur das eine, daß Ihr Regiment sich bewähren möge in jeder Lage uno daß ihre Söhne ihrer Mutter keine Schande bereiten mögen." Als am 18. August fast die Hälfte der Mannschaften und Offiziere an den Boden gesunken war, da wurde der Kaiserin telegraphisch berichtet, das Regiment melde stolz, daß die Söhne dem Befehl ihrer hohen Mutter gehorchend ihr Ehre gemacht hätten. Auch das setze Ich zum Vorbild für uns alle.
? plagen werden von unserer Expedition 5 »„tft 21) unseren Ausgabestellen in Kirch -
:te das Flämrnchen unter dem Theekessel Man konnte sich kaum etwas Anmuthigeres ---^2 tien, als Isa so schalten und walten zu sehen. Ufrif * hatte sich ein zierliches, gesticktes Schürzchen Vww* gebunden, und versorgte nun eigenhändig
Die einmaligen Ausgaben des ordentlichen find in einer bisher noch niemals er- er" Mtm Höhe vorgesehen. Dieses Extraordinarium / M°rgie sich in den fünf Jahren seit 1897 in OPjÄ^er aufsteigender Linie: 1897: 91,5 T umen, 1898: 146,6 Millionen, 1899: 165,4
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Vierteljährlicher Bezugspreis: bet bet Expedition 2 Mk., OttEricheiiu tagttch außer an Werktagen nach fcatm-- und Feiertagen.
bei allen Postämtern 2,25 Dtt. (excl. Bestellgeld). vUl-(| Souutagsbeilage: Jllnftrirtes Sountagsblatt. ox
ZilsertionSgebühr: die gespaltene Zelle oder deren Kam» 10 Pfg, Kinn Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Universitäts-Buchdruckerei
Reelamen: die Zelle 25 Pfg. xJltUjIUll, i. ^tüvkulDLl IVl/U. Marburo Markt 21. — Telephon 55
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iliLI n Nach Durchführung des Bruttoprinzips PpgfS: i Aufstellung des Reichshaushaltsetats ge- □ „pt mau ein klares Bild über Ausgabebedarf lldlLE h Dxckungsrnittel nur, wenn man einerseits durchlaufenden Posten, so namentlich die Rechnung der Bundesstaaten erhobenen -Airn nnd die aus dem Jnvalidenfonds zu eitenden Ausgaben, ausscheidet, andererseits Nettoausgaben der Zuschußverwaltungen ; Abzug dar eigenen Einnahme und die einnahme der Neberschußverwaltungcn durch iig der Betriebskosten ermittelt. Verführt so, so ergiebt sich für 1901 gegenüber dem innahme und Ausgabe mit 2137 Millionen rk abschließenden ordentlichen Etat ein Zubedarf von im Ganzen 1048 Mill. Mark, em eine Reineinnahme im gleichen Betrage