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Zweites Blatt

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Neues vom Büchermarkt.

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Hin ganz neues und sicher sehr willkommenes

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ZeitschristKuustgew erbe sürs H°-uS'' deren

Tunnel-Restaurant Museum.

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Es schien fast, als habe er eine schlimmere Anklage befürchtet. Wie ein jäher Blitz zuckte es über fein erblaßtes Gesicht, das dann plötz­lich wieder so kalt und ruhig aussah, wie immer. Herr Baron," wandte er sich an Hagendorf, "unter solchen Umständen bleibt mir nur übrig, meine Entlassung zu erbitten. Ich muh den Auftrag, morgen nach B. zu fahren, um die bezeichneten Werthpapiere anzukaufen, ablehnen.

auf Weiteres."

, Mein tief verletztes Ehrgefühl erfordert -

Eine sorgfältige Prüfung der ganzen An­gelegenheit. Die wird erfolgen. Einstweilen gebe ich Ihnen einen erneuten Beweis meines

Verantwortlich für die Redaktion: Hans Hupfer in Marburg.

nennen?" . ,

Nein, ich weiß, wen Du meinst: aber wenn Du ihn anklagst, so wage es osten zu

Vertrauens." .

Den ich zu schützen weiß, was mich aber nicht abhült, mein Gesuch zu wiederholen. Hch habe das Unglück, der gnädigen Frau zu miß­fallen, Sie wünschten längst, mich von hier zu ----- (Fortsetzung folgt.)

Hagendorfs Augen irrten von Margot zu Stein, aber immer noch blieb ihr Ausdruck em

Mele die nicht hierher gelangen, die es nicht I übergebene Schlüssel sofort ahliefere.

gr-r*....... Sie bleiben vorläufig-in Ihren Händen,

und "die erbetene Entlastung verweigere ich bis

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(Nachdruck verboten.)

Treue.

Roman von Ada Dörner.

^Fortsetzung.)

In den Entwicklungslehren

verlangt der Körper eine Kost, welche die Blut- bilduug ernöbt und den Apprtii gewissermassen ständig auregt, sodass n au mit Lust und Liebe immer weiter essen möchte. Wo dies nicht der Fall ist, ist Blutarmut und Bleiet sucht die Folge. Darum empfehlen tausende von Aerzten Hausens Kasseler Hafer-Kakao, weil ihn die juige Welt begierig trinkt.

t und heute I auf welcher Seite das Recht, auf welcher Lüge

L.""ich'g°b-! und Trug ,u s,ch,n smd,- ..........

Dir die Freiheit nicht, sondern bleibe, was auch kommen mag, an Deiner Seite Aber erneu giebt's, der fort muß, und das ist der Mann, den Du beständig in Deiner Nahe festhalst, der uns ich mag es nicht aussprechen, warum ? auseinander reißen mochte Semen Namen brauche ich wohl nicht nochmals zu

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39 Wettergasse 39.

zweifelnder, umflorter.

Herr Baron," nahm der Sekretär das Wort,ich werde hier auf eine Weise ange­griffen, die mich in Erstaunen setzt, und von einer Dame, der ich, als Ihrer Gemahlin, Ehr­furcht schulde. Diese Rücksicht verhindert mich, so zu antworten, wie ich es eigentlich müßte. Sie kann mir aber nun und nimmermehr ver­bieten, mich Ihnen gegenüber zu recktfertlgen. Gestatten Sie, daß ich meine Bücher sofort

Warum sollte ich davor zurückschrecken?

Nichts liegt mir ferner als Heimlichkeiten.

Gut, dann sprich, Margot. Dort steht der Herr Sekretär!" sagte Hagendorf.

Sie wandte sich um. Ja, da stand er wirk­lich im Rahmen der Thür und sah sie au, und unter diesen auf sie gerichteten Augen empfand sie etwas wie eine plötzliche Lähmung. Für einen Augenblick fühlte sie allen Muth ent­schwinden, aber er kehrte wieder, unbeugsamer denn je.

Ja, es ist nicht mehr meine Art, einen Abwesenden aiizuklagen, das überlaste ich niedrigen Bedientenseelen. Hier stehe ich vor Tir und Gott ist mein Zeuge, daß ich kein unwahres Wort, keines, das nicht meiner innersten Ueber- reuaung entstammt, zu sprechen beabWtge. ___________,T-T--- .

Ülber viele reden durch meinen Mund zu Dn:. Gestatten Sie auch, daß ich sämmtliche mir

vorlege." ,

Es handelt sich nicht um Ihre Bucher, qewiß^einen fälschen Pchten^; solche einzutragen, I tägshestes 40 Pfg ) aufmerksam gemacht, würde Sie Ihre Klugheit verhindert haben. >-----

Beweise Ihrer Bestechlichkeit besitze ich aber und kann nöthigenfalls Zeugen gegenüber

vor den wenigen andern Conkurrenz-llnternehinungen bestellt darin, daß die Herausgeberin Frau E. v. wwers selbst mitten in der Kunst und dem Kun gewerbe steht und alle imKunstgewerbe fürs Haus" °°W führten Muster und Vorlagen aus praktische Verwend­barkeit durch Ausführung im Original erprobt hat. Die neu ins Leben gerufene Zeitschrift wird ledern ausübenden Dilettanten stets em guter Berather und Helfer sein DasKunstgewerbe surs Haus kostet vierteljährlich Mk. 4,50 und ist durch alle Buch- und Kunsthandlungen, sowie direkt vom Verlage W. «chultz- Engelhard, Berlin W Potsdamerstr. 43, zu beziehen.

* * Hebet das Wetter wird zwar täglich viel ge- svrochen, dennoch möchten wir manchmal gerne noch Näheres über gewisse Wettererscheinungen, die man sich als Laie schwer erklären kann, erfahren. Es sei daher in dieser Zeit des Wetterwechsels aus einen llöcllst anziehend geschriebenen ArtikelEm wenig Wetterkunde" ün neuesten Heft <3, der illustrierten x,-,-- - iieiHrtmft Zur guten Stunde (Deutsches Ver-

Die enthalten (aastjaus Bong u. (So., Berlin W Preis des Vierzehn-

Vergnügungs-Anzeiger

Repertoir-Entwurf der Frankfurter Stadttheater.

Opernhaus.

Donnerstag, 8. Nov.Fidelio."

TVreitaa 9. Nov. Geschlossen.

Sonnabend, 10. Nov. .Regimentstochter. Hierauf:

Sonntag, 11. Nov., 3M Uhr.Die Puppe. < Uhr: Das goldene Kreuz." Hierauf:Cavalleria Rusticana." .

Montag, 12. Nov.Geisha.

Schauspielhaus.

Donnerstag, 8. Nov.:Gläubiger".

Freitag, 9. Nov,:Fiesko".

Sonnabend, 10. Nov.:Journalisten

Sonntag, 11. Nov., 3*/. Uhr:Die Räuber , - Uhr: Hüttenbesitzer". .

Montag, 12. Nov.:Johannisfeuer .

Doch'"

"Nein' sage ich! Du verschwendest Dem nft so schwer zu gewinnendes Vertrauen an men Unwürdigen."

Wer bshanptet das?"

; ^Vchll^iüst weil Du sein scharfes Auge ^Memand auf de'r Welt fürchte ich, am nigsten einen Menschen wie Stein.

Mäßige Dich! fuhr Hagendorf auf, doch vermochte sie nichts einzuschuchtern. Das Idatenkind erwachte m ihr, und so fuhr sie

Ich habe Dich unendlich geliebt, Hugo, d liebe Dich noch, besser und wahrer als jene rau, die wieder aus dem Dunkel der Ver- ngenheit austauchte, um uns den schwer ei- mpften Frieden der Gegenwart zu rauben, d eben weil Du mir so über alles theuer bist, r ich nahe daran, eine Feigheit zu begehen, dem ich Dir sagte:Sei frei wenn Du e» in willst! Es war ein Ausruf der Mrzweis- ng, es war ein Unrecht, das ich an Tir und

" Vierteljährlicher Bezugspreis: bei der Erped'Uon -Marburg

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2u2 JnsertionSgebühr. die gespÄtem Z^o^deren Raum 10 Pfg. ^)onnerstasi, 8. November 1900.

durchsetzen konnten, ihr Anliegen Persönlich vor­zubringen. Ich muß der Geschädigten Anwalt, muß Dein eigener sein. Eine schwere Krank­heit, unter deren Folgen Du heute noch leidest, beraubte Dich der Fähigkeit, selbst zu prüfen und zu beobachten. Du schenktest Dem unum­schränktes Vertrauen diesem Manne, und er mißbrauchte es."

Frau Baronin Preßte Stein hervor.

Sie achtete nicht darauf und fuhr fort: Hinter mir steht Dein alter, treuer, erprobter Verwalter Eckert, hinter mir stehen gar viele, , denen der Name Hagendorf als höchste Autorität, entfernen. - als Hort der Gerechtigkeit, als Zuflucht in allen Nöthen galt. Was ist er ihnen heute? Sie sprechen ihn nur mehr zögernd und mit Widerwillen aus, denn er dient jum e ganz neues uno uw et jeyt

mantel des gemeinsten Eigennutzes,, der fluch- für Dilettanten-Kreise bildet die monatliche

miirdiiisten Willkür. Prüfe selbst, wie Du ev Äxüsckrift Kunstgewerbe surs Haus , deren Mützer mit unerbittlicher Schärfe thatest, und AWÄches erstes Heft mit 2 »rotzen Musterbogen e? wird Dir nicht länger verborgen bleiben, | uns vorliegt. Der besondere Vorzug der Zeitschrift

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' Dick suche ich!" antwortete Margot.Was .st Du gegen mich? Ich stehe hier vor einem Kl das gelöst werden muß. lieber btri ,ad6 ^Unbegreiflichen und Kränkenden habe ich res Lr geschwiegen, schweige aber ,etz mcht K Das Glück läßt sich nicht festhalten, Ln es entfliehen will, und unseres war - B* e We ich W - nichts °>s 'M R-Nich

J eines steht fest, an einem ist mcht zu itteln - an meinem guten Recht Achtung und ' « zu fordern "

Wer verweigert sie Dir? .

"Du! Du in erster Linie. Brn id) eine rembe im eigenen Haus geworden, daß ich tir den Eintritt in diese Zimmer erzwingen daß ihn mir ein Diener wehren darf?

Sprichst Du von Stein? Dann gebrauche ndere Ausdrücke. Ich will ihn nicht als Diener achtet wissen, sondern als meinen treuen, ebenen Freund." ,,

' ,Den Namen verdient er wahrlich mcht.

TRsOpon

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Tropon setzt sich im Körper unmittelba. in Blut und Muskelsubstanz um, ohne Fett zu bilden. Tropon hat daher bei regel­mässigem Genuss eine bedeutende Zunahme der Kräfte bei Gesunden und Kranken sur Folge und kann allen Speisen unbeschadet ihres Eigengeschmacks zugemischt werden. 1 Kilo Tropon hat den gleichen Ernährungs­wert wie 5 Kilo Rindfleisch oder 180200Eier und kostet dabei nur Mk. 5,40 pro Kilo, ist also um die Hälfte billiger als Fleisch. Bei diesem niedrigen Preise ermöglicht die Anwendung von Tropon im Haushalt ganz bedeutende Ersparnisse.

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Tropon-Werke, Mölheim-Rhein.

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