Einzelbild herunterladen
 

etPe 3

und Kirchhain

mit dem

! nur

Marburg

35 Jahrg.

U 201

K

.II

i

chnsi

n Preis

kaltem

*

*

irterftr.

" Wn Diener meines Oheims, als welchen er

' | nach außen hin so gut zu geben weiß?"

)ckersh>

>1.

angewiesen war.

Ce Studienreise nach Italien zu unternehmen.

(Fortsetzung folgt.)

zusammenraffend.

Hülssbereitschaft Bruno Heller. Möglichkeit, ihr genommen.

Ich glaube ja," lenkte sie ein,daß jedes Ihrer Worte der besten und ehrlichsten Absicht entstammte, aber eben deshalb wollen wir diesen Gegenstand fallen laffen und nicht wieder dar­auf zurückkommen."

Freundlich reichte sie ihm die Hand, die er ehrfurchtsvoll an die Lippen führte.

Traurig und voll neuer Sorgen blieb Margot zurück. Was kümmerte sie Hagendorfs Testament, eine Frage, die erst nach seinem Tode erledigt werden konnte? Erflehte sie doch Tag und Nacht nur das Eine:O Gott, mache ihn gesund und laffe ihn glücklich werden!"

Und jetzt sprachen andere rücksichtslos über das, was sie sich selbst kaum einzustehen wagte daß er krank, ernstlich krank, vielleicht von einem unheilbaren Leiden ergriffen war. An wen sich wenden in solcher Noth? Das gab es nur einen, dem sie rückhaltloses Vertrauen schenken, von deffen Ausrichtigkeit und steter

Wege, dieses Ziel auch jetzt zu erreichen, n durch die sensationelle Wendung, die die andlung in den letzten drei Tagen ge- timen hat, ist das von der Anklage entrollte so verdunkelt worben, daß nicht abzusehen wie da die Wahrheit entdeckt werden soll.

Sie sann hin und her, doch kein freundlicher Strahl wollte iu das Dunkel tiefster Bekümmer­niß fallen..'

An diesem Abend sah sie Hagendorf nicht mehr. Er sei wieder leidender und habe sich zur Ruhe begeben, sagte Stein, als die junge Frau eintreten wollte.

Auch am nächsten Morgen hieß es, er schlafe noch, und Margot ging mit leisen Schritten

ademieproseffors verlobt, den er seinerseits wder unterstützte. Neulich traf ich Günther

| Die Berliner Kriminalpolizei.

'tsin Berlin spielt gegenwärtig ein Sensations- M- gegen den Bankier Sternberg. Wie bei MLeckert-Lützow-Tausch-Prozesien die unlieb- /E£ Vorkommnisse in der politischen Polizei M die Lefiontlichkeit gezogen worden, so hat W die Berliner Kriminalpolizei im Moabiter Wrichtssaal eine Bloßstellung erfahren, die MpH deshalb ein weit über die Reichshauptstadt Gausgehendes .Interesse beansprucht, weil, so irgendwo in der Provinz eine besonders Muerige Kriminalaffäre giebt, Mrliner Be- JKp dorthin entsandt werden, um Licht in das Jgitfel des Verbrechens zu .bringen. Dann Gr hat auch jeder Staatsbürger, welcher Poli­cen Lichtung er auch angehören mag, das pj, Interesse daran, daß die Polizei, die ipt ihrer außerordentlichen Machtvollkommen- Ken folgenschwer in das Dasein des Einzelnen Kjagiciien vermag, rein und lauter dasteht, bisherigen Enthüllungen im Prozeß kmberg scheint es fast, als ob dieser Fordcr- v o einzelne Beamte der Berliner Polizei nicht

Vierteljährlicher Bezugspreis: bei der Expedition 2 All., bei allen Postämter.» 2,25 Mk. (excl. Bestellgeld).

ah, lehr 8 Ofen,

Erichcmt täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen.

Sonutagsdeilage: Illuftrtrtes Lonutagsdlatt.

$>ind und Verlag: Joh. Ang. Koch, Universitäts-Buchdruckerei Marlmro Markt 21. Telephon 55

-> uwittniod). 7 November 1900.

»Dos, Itlich.

sie überzeugt-, sein dürfte: Aber dem war auch die rathend zur Seite zu stehen,

Z.V?

unausgesetzt verfolgt. Aus redliche Weise kann er unmöglich zu dem (Selbe gekommen sein. Daß er zu Wuchern in naher Beziehuug steht, weiß ich aus meiner gerichtlichen Praxis. Ich sprach mit Dr. Heller über die Sache, und auch er rieth zur größten Vorsicht. Und des­halb bitte ich Sie, Verehrteste Tante, auf alles genau zu achten und mich über aües^ was vor­fällt, zu unterrichten. Frauen, wie Sie, scheuen sich aus leicht erklärlichen Gründen vor jedem energischen Schritt. Das begreife ich sehr wohl, und es stellt Sie hoch in meinen Augen. _ Aber eines Freundes und Rathgebers bedarf man stets und vollends in Ihrer Lage. Gestatten Sie mir, der Freund zu sein."

Er suchte ihre Hand zu fasten.

Margot zog sich zurück.Ich weiß nicht was verlangen Sie von mir?"

Ich bitte Sie, scharf zu beobachten, und mich von allem, was hier vorgeht und Sie vielleicht mit Sorge erfüllt, sofort in Kenntniß zu setzen."

Jbr blasses, leidendes Gesicht nahm plötzlich wieder einen Ausdruck kalter Unnahbarkeit an. Nein, Herr von Kronek! Ihre Bitte mag gut gemeint sein, aber ich weise sie entschieden zurück. Was mir Hugo nicht selbst anver­traut, das würde ich nie ausUmwegen zu erschleichen suchen, noch weniger aber hinter seinem Rücken einem Dritten mittheilen, und wäre es mein eigener Vater."

Ich bedaure in Ihrem Zntereste Ihre ab­lehnende Haltung," sagte er kühl.

*

DieNordd. Allg. Ztg." meldet: Infolge der Vorgänge im Proceß Sternberg hatte heute der Reichskanzler und Ministerpräsident Graf v. Bülow den Minister des Innern Freiherrn von Rheinbaben zu einer Besprechung ein­geladen.

Die offieiöseBerl. Korresp." macht zu dem Proeeß Sternberg folgende Mittheilung:

fort, aber ihr Stolz und Selbstgefühl begannen sich zu regen.Wer hat denn das größte Recht, immer und zu jeder Stunde bei ihm zu sein?" Als der Nachmittag anbrach, klopfte sie wieder. Die Thüre wurde sogleich geöffnet, aber des Sekretärs hagere Gestalt versperrte den Weg.Wenn ich bitten dürfte, gnädige Frau."

Was?"

Der Herr Baron wünschen allein zu bleiben."

Wie?"

Er befahl mir, niemand vorzulassen."

Dieses Verbot kann sich doch nur auf Fremde, nun und nimmermehr aber auf mich beziehen."

Ich weiß nicht"

Aber ich weiß!" Die Baronin richtete sich stolz auf und zwang Stein, vor ihrem strengen Blick die Augen niederzuschlagen.Ich weiß, daß ich nicht nöthig habe, mich auf dieser Schwelle abweisen zu lasten."

Diesem energischen Austreten gegenüber wagte Stein nicht zu widersprechen.

Sie durchschritt das erste und zweite Zimmer und bebte, in das dritte gelangt, erschrocken zurück. War denn das Hagendorf, der sich mit aschfahlem Antlitz und unheimlich flackernden Augen von dem Divan erhob? War das seine Stimme, die ihr so fremd und hart entgegen­rief:Was wünschest Du hier?"

Dich!" erwiderte sie,, ihren ganzen Muth

Die Vorkommnisse in dem jetzt schwebenden Sternberg'schen Processe, insbesondere das Ver- jalten der betheiligten Kriminalbeamten, werden von den vorgesetzten Instanzen eingehend ver- olgt. Das Polizeipräsidium hat, um volles Licht über die Angelegenheit zu verbreiten, den betreffenden Beamten unter Entbindung von der Pflicht zur Amtsverschwiegenheit die Er­mächtigung zu uneingeschränkter Aussage ertheilt. Der Kriminalschutzmann Stierstädter und der Kriminalkommissarius Thiel üben dienstliche Funktionen gegenwärtig nicht aus. Die zu ergreifenden disziplinären Maßregeln müssen, um dem Gange des gerichtlichen Verfahrens nicht vorzugreifen, einst­weilen vorbehalten bleiben. Nach Klärung der Sachlage im gerichtlichen Verfahren wird im Disciplinarwege sofort und unnachsichtlich eingeschritten werden, die erforderlichen Er­mittelungen sind sofort eingeleitet".

Umschau.

Der Zusammentritt des Reichstags ersolgt in der nächsten Woche. Mit größerer Spannung als diesmal ist dem Sessionsbeginn seit langer Zeit nicht entgegengesehen worden. Nicht nur die Thronrede und das Auftreten des neuen Kanzlers fordern diese Spannung heraus, sondern es ist von den Oppositions­parteien in den letzten Wochen und Monaten sovielZündstoff" zusammengetragen worden, daß alle Welt eine sehr bewegte Tagung er­wartet. Namentlich die Sozialdemokratie ist in jeder Beziehungscharf geladen": sollte die Tonart ihrer Abgeordneten im Reichstage der in der leitenden Parteipresse neuerdings beliebten Tonart entsprechen, so würden wir allerdings recht angenehme Sitzung erleben.

Allein im Parlamente pflegen sich dieGe- uosten" manierlicher zu zeigen als in den Blättern. Darum ist es zu begrüßen, daß der Reichstag wieder zusammentritt und in den von der Sozialdemokratie so ungeheuerlich aus­gebauschten Fragen neben den Vertretern der Regierung das Wort ergreift. In der parlaments­losen Zeit haben die größten Schreier und die gewagtesten Klugsprecher die politische Führung; das wird aber anders, toeiyi es heißt, auf die Parlamentstribüne steigen und dort seine Ansicht aussprechen und begründen.

Diesmal erwarten wir vom Zusammentritt des Reichstags verschiedene nothwendige Auf­klärungen, nicht nur solche über den allgemeinen Kurs der zukünftigen Politik, sondern auch solche, die den auf Untergrabung der Autorität gerichteten sozialdemokratischen Agitationen den Boden entziehen und die vielfach erregte Be­völkerung, die insonderheit über die wirthschaft-

(Nachdruck verboten.)

Treue.

Roman von Ada Dörner.

(Fortsetzung.)

.Halten Sie Stein für der selbstlosen,

*3ur tteri

31,0

M

wse 10 PfS- e hmigtee [rass itit«nj cherstr rg> den ges

lügen können.»

Keim Prozeß Lternberg handelt es sich um rn per gewöhnlichsten und an sich uninter- llntesten Kriminalfälle. Nur daß der Haupt- .gdaib geklagte ein Mann ist, der, als ihm das Her bis an den Mund ging, für seine Frei­ung aus der Untersuchungshaft eine Kaution i fünf Millionen Mark anbot, nur dies ver- bisher dem Fall ein eigenartiges Gepräge, i aus die Eigenschaft Sternbergs als viel- i Millionär war auch alles zurückzuführen.

allgemeine Zntereste von der Persönlichkeit des Angeklagten ab- und der Rolle zugewandt, welche die Beamten der Kriminalpolizei, vom Polizeidirektor bis zum Schutzmann, in den durch die Verhandlung entrollten Ereignissen pielen. Es ist wohl zu erwarten, daß der die Kriminalpolizei berührende TheU der Ange- egenheit bald ausgeklärt werden wird. Deshalb möyrt die dunklen Punkte, auf die es dabei ankommt, hier nach einer Zusammenstellung des H. mitgetheilt werden.

Kriminalschutzmann Stierstädter, der mit den Erhebungen, im Falle der Frieda Wohda an der Sternberg sich vergangen haben soll beauftragt war. hat ausgesagt, daß sein Vorgesetzter, Kriminal­kommissar Thiel, ihn zu Gunsten Sternbergs zu beeinflussen, dezw. zu bestechen versucht habe. Fast in einem Athemzuge nennt er 1-5-000, 30000. 75000, 125000, 200000 Mk. als Bestechungssumme. Stern­berg selbst soll aus der Fahrt von seiner Wohnung nach dem Polizeigcwahrsam dem chn eskortirenden .Kriminalschutzmann in nicht mißzuverstehender Weise aus ein ihm gehöriges Haus, an dem sie .vorbeifuhren, hingewiesen, haben.Ich brauchte nur ein Wort zu lagen und Sternberg schenkte mir das Haus!" so versichert Stierstädtcr. Man begreift, welche Bilder die Phantasie dem mit dem dürftigen Schutzmanns- gehalt dotierten Stierstädter Vovgaukelte, als er einen Wann zur Polizei brachte, der fünf Millionen für eine Freilassung bot. Alan begreift, dah dieser Stier­städter dachte und später sagte:Wenn ich zwei Wrllionen von Sternberg haben wollte, so bekäme ich sie auch!" Kriminalschutzmaim Stierstädter hat die Frieda Wohda entdeckt: auf etwas mysteriöse Weise, auf Grund eines nicht mehr existrrenden Briefes, den ein .übelbeleumundetes Weib, zu dem er, Stierstädter, selbst später in unerlaubte Beziehungen getreten ist, ihm geschrieben hat. Die Wohda war thatfächlich bei der Inhaberin der Lasterhöhle, iu der Sternberg ver­kehrte, als elternloses Kück> untergebracht. Sie hat im früheren Prozeß gegen Sternberg diesen so belastet, daß Sternberg ihretwegen verurtheilt wurde; jetzt erklärt sie, daß jene Beschuldigungen unwahr gewesen und ihr von Stier st ädter ein gegeben seien. Ist das 13jährige Mädchen ein Opfer Sternbergs oder ein Werkzeug in der Hand einer Erpresserbande?

Kriminalkommissar Thiel weist die Beschuldigung, er habe den Stierstädter zu Gunsten Sternbergs zu beeinflussen oder gar zu bestechen versucht, mit Ent­rüstung zurück. Er giebt aber zu, mit Stierstädter über die Affäre Sternberg verfängliche Gespräche ge­führt zu haben, und scheint anzudeuten, daß sein Untergebener ihn mißverstanden habe. Thiel will ironisch" gesprochen haben. Als Stierstädter mit dem Hause renommirt, welches er von Sternberg hätte geschenkt bekommen können, will Thiel geant­wortet haben:Warum nicht gar eine Villa am Genfer See?" lind als Stierstädter mit den zwei Millionen prahlt, die er von Sternberg kriegen könnte, sagt angeblich der Andere:Dann können Sie mir eine abgeben!" Die wichtige Frage, wer von beiden angesangen habe, wird nicht gelöst; denn jeder bleibt dabei, daß der andere es gewesen. Zu Ungunsten Stierstädters spricht sein von ihm selbst zugegebenes pflichtwidriges Verhalten bei gewissen dienstlichen Obliegenheiten. Zu Gunsten Stierstädters spricht die vom Kriminalkommissar v. Tresckow als richtig be­zeugte Thatsache, daß Stierstädter ihm seinerzeit von den angeblichen Beeinstussungs- oder Bestcchungsver- suchen Thiels Mitcheilung gemacht hat. Zu Ungunsten des Kriminalkommissars Thiel speicht die Art seines

rfoj

»ngue. eiderfch chenhvlz ichraw ei« ,

?u, btz

bera

Ie kommt Stein plötzlich zu solchen Summen 15 ist eine Frage Verehrteste Tante die mich

Verkehrs mit Stierstädter. Thiel spendirt an seinem Geburtstag seinen Untergebenen ein Faß Bier. Stier- tädter betrinkt sich dabei sehr schnell und so stark, daß er sogar Blut speit. Als gleichwohl am Ende des Trinkgelages Stierstädter zu Thiel sagt, er habe eigentlich zu wenig bekommen, da geht der menschenfreundliche Vorgesetzte mit demselben Untergebenen in eine andere Kneipe und traktirt ihn dort mit Wein, da ihm das Bier schlecht bekommen. Bei dieser Gelegenheit ist dann das Gespräch auf Sternberg gekommen, doch behauptet jeder, daß der andere davon angefangen habe. Zu Gunsten Thiels spricht, daß ihm außer dem eigenthümlichen Verkehr mit Stierstädter es haben noch mehrere Begegnungen zwischen den beiden statt­gefunden, wobei immer der eine vom andern be­hauptet. daß er das Gespräch aus Sternberg gebracht habe bisher nichts Nachtheiliges in seinem dienst­lichen Verhalten nachgesagt worden ist. Bei der Kon­frontation blieb jeder bei seinen Behauptungen stehen.

Nicht zu Gunsten des Stierstädter spricht ferner die Thatsache, daß dieser bei der Konsrontation, um seinen Vorgesetzten Thiel weiter zu verdächtigen, alle Minen springen ließ. Während Stierstädter dem Thiel nachsagt, dieser habe mit Selbstmord gedroht, falls er von ihm verrathen würde, fo wird von Stier­städter behauptet, er habe einmal gedroht:Wenn ich purzle, dann purzeln noch zehn Andere!" Diesen Aus­spruch leugnete Stierstädter zwar, aber er handelte doch bei der Konfrontationsscene danach, indem er unter Berufung auf seinen angeblichen Gewährsmann auch in dieser Sache die Beziehungen zwischen dem Angeklagten Sternberg und dem Polizeidirektor von Meerscheidt-Hüllessem eine im Laufe dieses Jahres zurückgezahlte Hypothek von 18000 Mk. gegeben. Das ist nicht alles!" ruft der gut unterrichtete Stierstädter.Herr Präsident, Herr v. Hüllessem hat auch sonst pekuniär in Beziehungen zu dem Ange­klagten gestanden. Auch auf Wechsel soll er ihm ge­borgt haben." Erregt springt der Staatsanwalt auf. Der Angeklagte Sternberg aber erklärt mit größter Ruhe:Herr v. Hüllessem ist mir seit Jahren bekannt. Er verkehrt seit langer Zeit als Freund in meinem Hause. Als solchen habe ich ihm stets gern aus der Verlegenheit geholfen, wenn er pekuniärer Hilfe be­durfte. Wechsel hat er mir deßhalb nicht erst zu geben brauchen."

Da die Affären Sternbergs seit Jahren die Polizei beschäftigt haben, fo war diese Freundschaft des Herrn v. Meerscheidt-Hülleffem mit Sternberg mindestens eine Unbedachtsamkeit. Stierstädter ging in seinen Aussagen noch weiter und beschuldigte einen Kollegen, den Kriminalschutzmaun Rohrbach, der Ordonnanz des Herrn v. Meerscheidt-Hüllessem sei, daß dieser, Rohrbach, ihm beim Bier vorgehalten habe, er möge doch nicht so scharf auf Sternberg sein, sondern an seine Familie denken, das werde ihm später von Nutzen sein u. s. w.

Das ist eine Reihe höchst seltener, unbedingt der Aufklärung bedürftiger dunkler Punkte. Was werden wir im Prozeß Sternberg und im Anschluß an denselben noch alles erleben?

im !9te Leo und heftete einen forschenden Blick ! Margots bleiches Gesicht.

Nein im Gegentheil", kam es zögernd

nde eben ichenru

lübenfta (allach,

dieser Prozeß bisher an unliebsamen Ent- nbrra^MU gebracht hatte. Weder an der Börse, -----er doch eingroßes Thier" war, noch im schastlichen Leben hat Sternberg je als gegolten. Durch wilde Spekulationen reich orden, hat er stets dem Grundsatz gehuldigt, Geld alles zu erreichen. Bermuthlich ist das auch oft genug, gelungen. Der Kriminal- izei und den Gerichten war Sternberg längst Fremdling mehr. Schon vor dem jetzigen fahren, das augenblicklich in zweiter Auf­verhandelt wird, nachdem das erste Urtheil, auf zwei Jahre Gesängniß lautete, vom ichsgericht umgeftoßen worden, ist Sternberg eine ähnliche Affäre (Verkehr mit Mädchen er 14 Jahren) verwickelt gewesen, aber frei­rochen worden. Anscheinend ist er auf dem

a«f<Nein im Gegentheil", kam es zögernd md br et ihre Lippen.Ich habe von andern viel- u.Schö« d) Klagen über ihn gehört, aber bei Hugos l, Kgl. t igenblicklichern Zustande wage ich nicht, ihm ' Hinüber davon zu sprechen. Es wird auch utmrttt! Aer noch Zeit sein, ihm die Augen zu öffnen." £ e-0* ^.Kaum, verehrte Tante. Erlauben Sie, daß Ähnen offen sage, was ich weiß. Sie haben

Kotheng Elletcht gelegentlich von Steins Sohn, dem WciM Hgen Maler, gehört, der stark aus die Unter- eingrao ätzungen seines Vaters angewiesen war. ng a zu oI e{nigen Monaten hat er sich mit der vchter eines völlig heruntergekommenen früheren fädemieprofeffors verlobt, den er seinerseits s Hotel i .. ________7 ____

bcutjol kein zufällig und er erzählte mir, daß er nich Vn aefot 11 durch seinen Vater in die Lage gesetzt sei, verbleib Ce Studienreise nach Italien zu unternehmen, Monogi nbern daß er auch die Existenz seines zu- ncherwe rtftigen Schwiegervaters sich er gestellt habe.

, 1,68 .

eritt, zi och, wie die Dinge jetzt liegen, hat sich das ptmani k , Mari»