Erstes Blatt
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gestellt . . .
gez. H. A. Bueck.
ler eine starke Truppenabtheilung des Admirals
Berichterstattung aus China.
Vielfach wird darüber geklagt, daß von
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leiten.
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Weiterverbreitung des Aufstandes.
Aus Kanton wird berichtet, die Konsuln
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mit dem Kreisölatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
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Die Wirren in China.
Das deutsch-englische Abkommen.
^usenthaltsort dieses Angehörigen jederzeit scheid zu wißen, das haben die Familien ^schieden nicht, so lange jedenfalls nicht, bis Operation, an der er betheiligt war, zu geführt ist. In China ist doch Kriegsbrand und nicht tiefer Friede!
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Eine abenteuerliche Geschichte gibt die von dem Sozialdemokraten Dr. Bruno Schönlank geleitete Leipziger Volkszeitung unter dem Titel „ein Nadelgeld der Regierung" zum besten. Sie erzählt, im Herbst 1898, als die Vorlage zum Schutz der Arbeitswilligen vor-
Zulassung der Jesuiten?
Eine befremdende Nachricht veröffentlicht die „Tägl. Rundschau". Wie ihr angeblich aus Kreisen der bayerischen Regierung versichert wird, sind erneute Verhandlnngen und vertrauliche Besprechungen zwischen den deutschen Bundesstaaten im Gange, deren Ergebniß die baldige Aufhebung des Jesuitengesetzes zum Ziele hat. Es scheint dem Drängen des Centrums, das nach dem Zusammentritt des Reichstags gewisse Gegenleistungen in Aussicht stellt, endlich gelungen zu sein, den Widerstand der Regierungen zu erschüttern. Wenn auch das citirte Blatt versichert, ein etwa erfolgendes officiöses Dementi dieser Nachricht habe keinen Werth und würde leider voraussichtlich schon durch die Thatsachen der kommenden Reichstagstagung widerlegt werden, so möchten wir doch einstweilen den Wortlaut des betreffenden Dementis abwarten.
»hielten gefahrdrohende Nachrichten, Kanton ' ' ' , Nach
Hier ist wieder ein Fall, wo es gilt, die Einzelinteressen und die Einzelwünsche den Gefammtintereffe unterzuordnen. Die Heeresleitung wird schon ihre Gründe haben, wenn sie nichts darüber verlauten läßt, wo sich der oder jener unserer Generale gerade befindet. Lassen wir daher ruhig die fremden Nationen melden, was sie wollen. Wie wenig zuverlässig dergleichen Meldungen sind, das haben wir doch zur Genüge im Burenkriege gesehen! Daß z. B. heute dies, morgen jenes über Paotingfu gemeldet wird, beweist ja eben die Unsicherheit der Zeitungsnachrichten, die ost mit geradezu verblüffenderUnkenntniß aller militärischer Dinge, nur aus reiner Sensationslust, in die Welt gesetzt sind. Kommt aber einmal durch Vermittelung unserer Heeresleitung eine Nachricht vom Kriegsschauplätze, dann kann das deutsche Volk mit absoluter Gewißheit sagen: Das, was hier in der Depesche steht, das ist auch richtig, und wenn hundert ausländische Blätter das Gegen- theil melden.
Das Vertrauen müssen wir unseren erprobten Generalen im Osten schon entgegenbringen, daß wir sie schalten und walten lassen, ohne daß wir hier Hinterm warmen Ofen gleich verstehen, was sie mit der oder jener Anordnung gewollt haben. Mischen wir uns aber von hier aus unberufen ein, dann werden wir alsbald zu unserer eigenen Beschämung gestehen muffen, daß wir wieder einmal vom „grünen Tisch" aus geurtheilt haben.
Einzelheiten.
Neue Krankheitsverluste der deutschen Truppen werden berichtet. Nach amtlicher Meldung des Generalmajors v. Höpfner sind neuerdings der Einjährige Huberten und der Seesoldat Nott vom zweiten Seebataillon gestorben. Die in Holt wohnenden Eltern des Seesoldaten Anton Wiesel erhielten die Nachricht, daß ihr Sohn in Peking an Darmtyphus gestorben sei.
Von den deutschenTruppentra ns Portschiff en ist nach amtlicher Mittheilung die „Valdivia" am 20. Oktober in Schanghai angekommen.
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et übrigen Mächte steht noch aus. Interessant st eine Washingtoner Meldung der „Doff. Ztg." oonach die Vereinigten Staaten ihre Zustimm- mq zu dem Abkommen, mit deren Geist sie im lebrigen einverstanden sind, von einer Aus- lärung über Punkt 3 der Uebereinkunft abhängig machen. Sie wünschen zu wißen, ob die beiden Achte sich für eine etwaige Beschlagnahme hinefischen Gebiets seitens einer dritten Macht mrch Gebietserwerbungen ihrerseits sch ad - zu halten gedenken, oder ob sie einen olchen Schritt anderer Regierungen mit Geoalt verhindern würden. Vermuthlich vird die amerikanische Regierung auf eine solche Anfrage den Bescheid bekommen, daß England md Deutschland sich über ihr Verhalten im gegebenen Falle noch gar nicht schlüßig gemacht aben und ihre Entscheidung erst zu treffen ge- enken, wenn eine Gebietserwerbung von anderer peste erfolgt ist, .da ihr Entschluß von der läge des annektirten Gebietes und von dem Maße abhängen würde, in dem durch die lnnexion deutsche oder englische Interessen be- 4i6 668 rührt würden, falls eine Verletzung dieser Jnter- «15 iso esse» dadurch überhaupt eintreten sollte.
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Umschau.
Freiherr v. Richthofen — Staatssekretär des Auswärtigen Amtes.
Der bisherige UnHrstaatssekretär Freiherr v. Richthofen wurde zum Staatssekretär des Auswärtigen Amtes ernannt. Herr v. Richthofen gilt als gewandter Diplomat und Redner. In seiner bisherigen Thätigkeit ist er zwar rednerisch nicht besonders auffallend hervorgetreten, was wohl daran gelegen haben mag, daß ihm Herr v. Bülow diese Arbeit abnahm. Wenn es bei der Neubesetzung dieses wichtigen Amtes vor allen Dingen darauf ankam, einen eingeweihten Diplomaten und geschäftstüchtigen Vertreter zu finden, so darf man Wohl die Besetzung des Amtes mit dem Erwählten als eine glückliche bezeichnen.
Richthosen, Oswald, Freiherr von, deutscher Staatsmann, geb. 13. Oktober 1847 zu Jassy als Sohn des Diplomaten Emil von R., studirte 1866 bis 1869 in Berlin und Heidelberg Rechts- und Staatswisienschasten, machte die Kriege von 1866 und 1870/71 mit und trat 1876 als Hilfsarbeiter in das Auswärtige Amt. Nachdem er 1881 zum vortragenden Rath befördert worden war, wurde er 1885 als Vertreter Deutschlands zum Mitglied der Direktion der ägyptischen Staatsschuldenkaffe ernannt, in welcher Stellung er eine sehr ersprießliche Thätigkeit zur Regelung der verworrenen ägyptischen Finauzverhält- nisse entwickelte. Als im Oktober 1896 der Direktor der Kolonialverwaltung Kayser dieses Amt niederlegte, wurde R. unter Beförderung zum Wirklichen Geh. Legationsrath als fein Nachfolger an die Spitze der deutschen Kolonialverwaltung berufen und auch zum stellvertretenden preußischen Bundesrathsbevollmächtigten ernannt. Im Jahre 1897 wurde er zum Unterstaatssekretär befördert.
Bekämpfung der Trunksucht.
Von der Vorlage eines Trunksuchtsgesetzes, die in der vorigen Reichstagssession wieder dringlich gewünscht wurde, ist noch nichts zu bemerken; mit Recht wird deßhalb in einem Theile der Preße darauf aufmerksam gemacht, daß eine weitere dilatorische Behandlung dieser wichtigen legislatorischen Aufgabe nicht angängig ist. Jahr für Jahr richtet der an Mitgliedern sehr reiche Verein gegen den Mißbrauch geistiger
Die Leipziger „Volkszeitung" bemerkt dazu, die Echtheit des Schreibens sei ihr gewiß. Wir unserseits möchten diese Echtheit mit einem hübschen Strahlenkränze von kräftigen Fragezeichen umrahmen. Im übrigen kommt selbst dem sozialdemokratischen Blatte, das doch sonst seiner Parteistellung nach sehr geneigt ist, einem „Bürger" und vollends einem Minister jede Verruchtheit zuzutrauen, die Sache verdächtig vor. Dr. Schönlank ist so liebenswürdig zuzugestehen, daß Herr Bueck von einer Person irregeführt worden fei, die sich mit einem Schein von Recht für einen Vertreter des Reichsamts des Innern ausgegeben habe. Nachdem er so seine Seele von der Last des Zweifels befreit und sich zugleich vorsichtig den Rücken gedeckt hat, wettert er hypothetisch los gegen die angeblichen Sünden einer Regierung, die zur privaten Kapitalistengruppe im Verhältniß des Subsidienvertrages stehe, die das Budgetrecht verletze, indem sie sich geheime, nicht bewilligte, nicht gebuchte Einnahmen verschaffe, deren Verwendung in Dunkel gehüllt sei. Man kann dies sozialdemokratische Jubelgeschrei über ein deutsches Panama aus sich beruhen lassen. Es ist selbstverständlich ausgeschlossen, daß die Regierung sich von einer Jnteressentengruppe für die Vorbereitung irgend eines Gesetzentwurfs be ahlen läßt. Die nächsten Tage werden wohl eine genügende Aufklärung über diese Räubergeschichte bringen.
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elbst aber ist verhältnißmüßig ruhig^ Mtheilungen von Flüchtlingen aus Huitschau aachen die Aufständischen Fortschritte.
48, 66a Sie werden überall vom Äolke willkommen ge- ! 6n 957 heißen und bezahlen alles, was sie entnehmen. 997M djk werden daher als Gäste behandelt, nicht 4ii 7io il§ Feinde. Man nimmt an, daß 10 Rebellen- 453 5 ?. führet vorhanden sind, deren jeder eine besondere 2o523 s8 ibtheilung führt. Derjenige, welcher im Hinter- 2 507 so lande von Kaulung operirt, schlug am 15. Ok-
'aei 458 "Bei dem jetzigen Stande der militärischen 430 54» Operationen in China ist es ein Erforderniß, ,55 daß nichts, oder wenigstens nur gänzlich gleich- 690 772 gültige Dinge gemeldet werden.
------ Erst dann, wenn solche Operationen ihr Ende
Getränke seine Petitionen an den Reichstag und jedesmal wird die Bekämpfung der Trunksucht als eine der dringlichsten Aufgaben der Gesetzgebung anerkannt; allein seitdem die Regierung im Jahre 1892 einen diesen Gegenstand behandelnden Entwurf, der wegen Belastung des Reichstags mit anderweitigen Vortvgen unerledigt bleiben mußte, eingebracht, ist ein neuer Versuch, diese brennende Frage einer Regelung näherzubringen, nicht unternommen worden.
Es ist vielfach ausgesprochen und begründet worden, daß das, was gegenwärtig im Reiche und in den Einzelstaaten auf diesem Gebiete Rechtens ist, von keinem Kenner des Volkslebens als befriedigend und ausreichend erklärt werden kann. Die Aufrechterhaltung dieses Zustandes bereitet den Gemeinden und dem ganzen Daterlande die größten Kosten, beispielsweise in den Ausgaben für Polizei, Gerichtswesen, Gefängniße, Korrektions-, Kranken- und Irrenhäuser usw. Sie sind mitschuldig an der großen Verschwendung und Verwüstung von Arbeitskraft, Arbeitszeit, Gesundheit und schwer verdientem Gelde, sowie an dem Elend in vielen tausenden begabter und tüchtiger Mitbürger.
Wir leugnen keineswegs, daß die Regelung dieser Materie mancherlei Schwierigkeiten bietet; allein die deutsche Gesetzgebung hat schon schwierigere Dinge vollbracht als ein Trunksuchtsgesetz, -und ein gewiffenhafter Gesetzgeber darf sich am allerwenigsten von Schwierigkeiten abschrecken lassen, wenn es sich, wie in diesem Falle, um einen großen sozialen Zweck handelt. Wie oft ist nicht die öffentliche Sicherheit von Trunksüchtigen bedroht; diesen aber werden, im Falle sie der gerichtlichen Verurtheilung anheimfallen, mildernde Umstände zugebilligt, so daß auf diese Weise die Trunksucht geradezu gefördert wird.
Auf der Linken will man von einer wirksamen Bekämpfung der Trunksucht nichts wißen, trotzdem man selbstverständlich dieses Laster entschieden verurtheilt. Erst die Erörterung dieser Frage auf dem letzten sozialdemo- kratifchen Parteitage hat gezeigt, wie wenig ernst es die „oberste Parteiinstanz" der Sozialdemokratie mit der Sache nimmt. „Alkohol ist Privatsache" wurde ausgerufen und damit eine neue „Freiheit" der „Genoßen", nämlich die, uneingeschränkt dem Alkoholgenusse zu huldigen, proklamirt. „Alkohol" ist aber nichts weniger als Privatsache, sondern eine für die Volkswohlfahrt ungemein wichtige Angelegenheit, deren Regelung wahrlich keinen Aufschub mi>hr verträgt. An Material für ein gesetzgeberisches Vorgehen kann keinesfalls Mangel vorhanden sein, eher dürste sich die Regierung einem Ueberstuße gegenüber befinden. Es wird darum erwartet werden müßen, daß schon in der bevorstehenden Reichstagssesfion Schritte ge- than werden, um die Bekämpfung der Trunksucht in wirksamer Weise in die Wege zu
297 3io Erft dann, wenn solche Operationen ihr Ende 2 44170 «teicht haben — sei es, daß sie glücklich oder i,ii9 » ^glücklich verlaufen sind —, erst dann ist es 854 961 Wicht der Expeditionsleiter, die Heimath auf- 679 701 KEattri 814 97i”
i(500 ä rannen vom 16. Oktober erklärt; die Antwort
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bereitet wurde, hätten mehrere große Unternehmer folgendes Schreiben erhalten:
Central-Verband deutscher Industriellen.
Berlin, den 3. August 1898.
Das Reichsamt des Innern hat mir persönlich gegenüber den Wunsch geäußert, daß die Industrie ihm 12000 Alk. zum Zwecke der Agitation sür den Entwurf eines Gesetzes zum Schutz des gewerblichen Arbeitsverhältniffes zur Verfügung stellen möchte. Ich habe diese Angelegenheit dem stellvertretenden Vorsitzenden des Central-Verbandes, Herrn Geh. Finanzrath Jencke, unterbreitet, der aus naheliegenden Gründen .-für zweckmäßig erachtet hat, dieses etwas eigenthümliche Verlangen nicht zurückzuweisen. Herr Geheimrath Jencke hat für die Firma Krupp 5000 Mk. zu dem erwähnten Zweck zur Verfügung
Deutsches Reich
Berlin, 24. Oktober.
— Zu den besonderen Ehrungen, welche dem Kaiserpaare anläßlich seines nunmehr für den 31. October definitiv festgesetzten Besuches in Hil d e s - heim zugedacht sind, gehört auch die Ueberreichung einer künstlerisch ausgcstatteten Mappe in Colossal- sormat, welche Reproductionen der Prell'schen Gemälde im Hildesheimer Rathhaussaale enthält. Dieses dem Kaiser von Seiten der Stadt gewidmete Geschenk ist für ihn um so bedeutungsvoller, als die Besichtigung der Prell'schen Fresken den Kaiser mit veranlaßt hat, seinen Besuch zur Denkmalsweihe zuzusagen. Ferner soll dem Kaiserpaar die Nachbildung eines Erinnerungsblattes an die Königin Louise überreicht werden. Am 18. Juni 1806 traf die Königin in Hildesheim auf der Durchreise nach Pyrmont ein und wurde von der Bürgerschaft feierlich begrüßt. Neben einer ausführlichen Beschreibung dieser Feier befindet sich in der städtischen Bibliothek auch ein auf Seide gedrucktes Gedicht, das damals der Königin überreicht wurde und folgende Widmung trägt: .Ihrer theuren Königin Louise Auguste von Hildesheims treuen Bürgern bei der Durchreise nach Pyrmont den 18. Juni 1806/
— Ernst v. Wildenbruch hat vor einigen Tagen den Kronenorden zweiter Classe erhalten. Diese Auszeichnung hängt, wie die „Nationalzeitung" erfährt, damit zusammen, daß der Dichter aus seiner amtlichen Thätigkeit im Auswärtigen Amte aus Gesundheitsrücksichten ausgeschieden ist. Wildenbruch war seit dem Jahre 1877 in der Rechtsabtheilung des Auswärtigen Amts als ständiger Hilssarbeiter thätig und erhielt im Jahre 1899 den Titel Legationsrath und 1897 den eines Geheimen Legationsraths. Aus seinen Wunsch und Antrag hat er nun die Entlasfung aus dem Staatsdienst erhalten. Der Reichskanzler Graf Bülow hat daraus Veranlaffung genommen, ihn in einem sehr schmeichelhaften Schreiben seine wärmste Anerkennung als einer bisherigen „Zierde des Auswärtigen Amts" auszusprechen.
— Die „Deutsche Tageszeitung" hatte vor kurzem die Frage aufgeworfen, wie es sich zusammenreime, daß trotz des Verbots der Einfuhr ausländischer Wurst und ausländischen Büchsensleisches die Marineverwaltung beabsichtigte, weitere l*/i Jahre sich mit diesen ausländischen Waaren zu verproviantiren und in Aussicht stelle, daß die Schiffe sich nach wie vor im Hamburger Freihasengebiet damit versorgen sollen? — Dazu bemerkt die „Norddeutsche Allg. Ztg.": Sofort nach dem Erlaß des Gesetzes sei angeordnet worden, daß die bezüglichen Lieserungsverträge gekündigt wurden und Neubeschaffungen ausländischen Büchsenfleisch im Ham-
3ooj sie . Hier sprechen rein militärische Gesichtspunkte *i«5(jo5 *'*■ Ähr Ende haben aber die Operationen 'N lange nicht erreicht, denn fie haben ja Mrade erst begonnen. Vor der Entscheidung etwas über die Absicht der Heeresleitung
1? veröffentlichen und womöglich über jede Einzelne Kompagnie oder Batterie Rechenschaft !2 57 » geben, die zu der Unternehmung bestimmt
>st, das läuft unseren militärischen Anschau- Wgrn gerade zuwider. Derart handeln würde ™ iMen, den Gegner — mag er nun zivilisirter »002 77 Soldat oder chinesischer Boxer sein — nur 32i 447 ^Eitig aufmerksam machen, daß man über 867 90| chn herfallen will. Das gerade gegen die
“°Jer so wünschenswerthe Moment der Ueber- 218199 Eichung würde leicht völlig verloren gehen. 9 49 86 *efoifj, tausende von deutschen Familien haben 224076 Angehörigen in China und sind um ihn 37 242 «sorgt. Ein Recht darauf aber, über den
Oesterreich und Italien haben bereits offiziell 4079 177 :tTe Zustimmung zum deutsch-englischen Ab-
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47o [3001. Seiten der Leiter der militärischen Operationen *$47027 ® China wenig oder gar nichts in die Oeffent- .9015U0J lichkeit gebracht und der Bevölkerung Einsicht 152117 in die Vorgänge in Ostasien gegeben wird. 15520» Dazu wird der „Kreuzztg." geschrieben:
Vierteljährlicher Bezugspreis: bei der Expedition 2 Mk., « ftitt*zk Erichrinl täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. .
V* bei allen Postämtern 2,25 Mk. (excl. Bestellgeld). *y»Ul. VUtfl Souutagsdeiiage: JUustrirteS Sonnta«sd!atr. Qx
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Reclamen: btt Zellt 25 Pfg. DDlMeislllff. 2D. \JUDD6T 1900. Marbnra Markt 21. - Televbon 55