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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marlmra und Kirchhain

Ar das 4. Quartal 1900

Kohlenstationen find nun einmal eine für

N modernen Groß-Dampfschifffahrtsverkehr . «nso unerläßliche Voraussetzung, wie für die

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fifrjj sorglosen, künstlerischen Schaffen zu bieten. - » r § seinen trüben Gedanken wurde Stein

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Wen, als sich die Portiere öffnete und er H jahrelanger Trennung seinem Sohne gegen­

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Riesenmassen einer konzentrirten Landarmee die Verpfiegungsfrage geradezu den ersten Rang bei allen operativen Erwägungen einnimmt. Die als nothwendig erachtete und zum Theil schon durchgeführte Vermehrung unserer Kriegsflotte muß daher die Anlage von Kohlenstationen im natürlichen Gefolge haben. Es ist dies eine Konsequenz, über die wir uns beizeiten klar werden müssen, ohne deshalb ob der entstehenden Kosten bängliche Sorgen zu hegen. Die Kosten werden allerdings im Laufe der folgerichtigen Entwicklung unserer nothwendigen Ueberseepolitik nicht gering sein, sie werden aber andererseits wirthschaftlich vielfach gedeckt durch die mit solchen Kohlenstationen verknüpften Dortheile, die dem gesammten deutschen Welthandel und Weltverkehr zu gute kommen. Für diese That- sache sind die bloßen Namen von Port Said, Aden, Kolombo, Singapore, Hongkong, Belege genug.

Aber nicht nur an gewissen, durch die Richtung des Weltverkehrs, die fokalen Ver­hältnisse und vor allem durch die Durchschnitts­kohlenausdauer der im Auslandsdienst thätigen Kriegsschiffe bestimmten Plätze gilt es umfang­reiche Kohlenlager anzulegen, die ebenso wie die Kohlenlager an unseren heimischen Land­grenzen während der Friedenszeit unter keinen Umständen angegriffen werden dürfen, sondern diese Kohlenstationen müssen durch entsprechende Befestigungen, durch Seeminen und Seesperren sowie durch angemeffene Besatzung gegen feind­liche Ueberraschungen gesichert werden. Diese bisher nicht zur Genüge beachtete Forderung ist jedenfalls auch ein triftiger Grund für die Bildung eines Kolonialheeres.

Zunächst kommen naturgemäß für die Anlage von Kohlenstationen diejenigen Plätze in Frage, die politisch, bereits deutscher Oberherrschaft unterstehen und die sich im Großen und Ganzen auch ohne allzu bedeutende Schwierigkeiten und Kosten zu dem gedachten Zwecke einrichten lassen. Zugleich mit den Gouverneuren unserer Kolonien stellen die Kommandanten der im Auslande stationirten Kriegsschiffe schon seit Jahren in ihren militärpolitischen Berichten diese Forderung derart in den Vordergrund, daß eine Nicht­erfüllung solcher Wünsche einer kaum wieder gut zu machenden Unterlassungssünde gleich­käme. Daß aber die innerhalb unseres Kolonial­besitzes unschwer einzurichtenden Kohlenstationen aus die Dauer den gesteigerten Anforderungen einer wohldurchdachten und sich ihrer Ziele be­wußten Ueberseepolitik nicht genügen werden, liegt aus der Hand. Durch den Erwerb von Kiautschou, Samoa und Mikronesien, für den auch kriegspolitische Erwägungen bestimmend waren, sind glücklicherweise auch Forderungen der Zukunft in Betracht gezogen worden. Aber vorläufig müffen Diejenigen der Gegenwart im

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Vordergründe des Interesses an der Entwicklung einer gesunden Ueberseepolitik stehen. Djxse Entwicklung drängt aber gebieterisch darauf hin, an die Einrichtung und an den Ausbau deutscher, Überseeischer Kohlenstationen heranzutreten. A.

Was r da sah, machte mit einem Schlag - «-e Hoffnungen, die er aus seinen Sohn * Künstler gesetzt hatte, zu nichte.

In seinen sonst so klaren grauen Augen leuchtete ein Strahl warmer Zärtlichkeit aus. Die Freude des Wiedersehens siegte über die Sorge um die Zukunft.

Günther war eine äußerst sympathische Er­scheinung. Dem hübschen Künstlerkopf mit dem feingeschnittenen Profil gab der Zug der Schwermuth, der um seine Lippen lagerte, einen seltsamen Zauber.

Willkommen, Papa! Welch' unerwartete Freude!"

Günther sagte das etwas befangen, denn er hatte das bestimmte Gefühl, das fein Vater gekommen war, um ihm eine unangenehme Er­öffnung zu machen. In der Unterhaltung trat eine peinliche Pause ein. Stein war der erste, der das Schweigen brach.

Was macht eigentlich Dein Bild für die nächste Ausstellung, lieber Günther?" fragte Stein und ließ dabei suchend seine Augen durch das Atelier schweifen. Er war offenbar im Un­klaren darüber, wo er unter den vielen Entwürfen, die an den Wänden lehnten, diegroße Arbeit" zu suchen habe, auf die ihn Günther immer wieder vertröstet hatte.

Ach, Vater, das leidige Bild!" antwortete Günther etwas kleinlaut.Wenn man so mit Sorgen zu kämpfen hat, wie ich, da fehlt die Schaffensfreude."

Mit Sorgen zu kämpfen?" fragte Stein augenscheinlich befremdet.Ich thue doch alles, um Dir ein sorgenfreies Arbeiten zu ermög­

lichen. Es ist mir unbegreiflich, daß Du mit dem Gelde, das ich Dir schicke, nicht auskommen solltest."

Ja, Vater, Du weißt eben nicht, was ein junger Künstler braucht, mag er sich auch noch so sehr einschränken. Da sind arme Kollegen, die man nicht im Stiche lassen kann; dann die gesellschaftlichen Verpflichtungen, denen man un­möglich aus dem Wege gehen kann, ohne feine Gönner zu verlieren. Das alles kostet Geld, viel Geld sogar. Man kommt in Lagen, die zu den drückendsten Verpflichtungen führen'"

Du spielst doch nicht gar?" fuhr Stein sicht­bar erschreckt auf.

Nein, Vater, eigentlich nicht; aber neulich konnte ich es nicht umgehen, ohne unhöflich zu erscheinen. Wir waren bei einem Kollegen, der ein Bild verkauft hatte. Einige Herren aus der Geldaristokratie, die man sich warm halten muß, waren auch da. Die arrangirten ein kleines Spiel; ich mußte mithalten und hatte Unglück, wie es jedem passiren kann. An dem Abend hatte ich mir aber geschworen, keine Karte mehr anzurühren!"

Stein fuhr sich mit dem Taschentuch über die Stirn.

Um die Ehrenschuld einzulösen, mußte ich natürlich anderweitige Verpflichtungen eingehen," fuhr Günther unsicher sott.Vater aber es soll auch das letzte Mal gewesen fein!"

Es muß das letzte Mal. gewesen fein, Günther. Es kann so nicht länger fottgehen.

gegenüber den hatten Vater gespielt.

Er wußte, daß der Baron Morgen lange T Ruhe pflegte; das gab ihm die erwünschte ktegenheit, ohne Dorwissen des Barons seinen aufzusuchen.

'a*jJ Auf fein Schellen öffnete ihm die Witthin a führte ihn in Günthers Atelier.

19P*n ein vollendetes Bild. Rings an

Wänden unfertige Arbeiten, klein und un- Feutend, denen jeder künstlettsche Wetth fehlte. L also war das Resultat des künstlettschen gaffens seines Sohnes, für dessen Ausbildung f toeit über seine Kräfte hinaus finanzielle Nler gebracht hatte, für den er sich nicht ge- ^ut hatte, selbst unlautere Wege zu betreten, n chm die nothwendigen Existenzmittel zu

(Nachdruck verboten.)

- Treue.

Roman von Ada Dörner.

(Fortsetzung.)

hatte Stein auch gestern wieder Hagen-

Abänderung der Bäckerei-Ver­ordnung.

lieber den Entwurf einer neuen Bäckerei- Verordnung werden in derKöln. Ztg." Mit­theilungen gemacht. Der neue Entwurf unter­scheidet sich von den bestehenden Vorschriften hauptsächlich dadurch, daß nicht die Dauer der Arbeitsschichten, sondern die Dauer der Pausen zwischen den Arbeitsschichten festgesetzt wird.

Die Ruhezeit soll für jeden Gesellen mindestens zehn Stunden betragen, die nur innerhalb der letzten berden Stunden und nur für höchstens eine halbe Stunde behufs Herstellung des Vorteigs unterbrochen werden darf. Werden den Gehilfen nicht während der Arbeitsschicht mindestens zwei halbstündige Pausen oder eine einstündige Pause gewährt, so muß die Ruhe­zeit mindestens elf Stunden betragen. In der Woche müssen mindestens sieben Ruhezeiten gewährt werden, während die Arbeitsschicht einschließlich der Pausen nicht länger als 15 Stunden dauern darf. Für Lehr­linge unter 16 Jahren, ist eine Ruhezeit von 12 oder 13 Stunden vorgeschrieben, die Arbeitsschicht darf höchstens 13 Stunden dauern. An 20 Tagen im Jahr kann die Ortspolizeibehörde Ausnahmen zulassen. Wird den Gehilfen und Lehrlingen für den Sonntag eine mindestens vierundzwanzigstündige, spätestens am Sonnabend Abend um 10 Uhr beginnende Ruhezeit gewährt, so darf die vorhergehende Ruhezeit bei den Gehilfen bis auf vier, bei den Lehrlingen unter 16 Jahren auf sechs Stunden verkürzt werden. Sofern die für den Sonntag zu gewährende Ruhezeit am Sonnabend spätestens um 6 Uhr Abends beginnt und mindestens 30 Stunden dauert, darf die Herstellung des Sonntagsbedarfs an Backwaaren unmittelbar an die vorhergehende Arbeitsschicht angeschlossen werden. Dabei darfriedoch aber die Gesammtdauer der Beschäfti­gung einschließlich der Pausen für die Gehilfen 17 Stunden für die Lehrlinge unter 16 Jahren 15 Stunden nicht überschreiten.

Diese Milderung der bestehenden Vorschriften ist an die Bedingung geknüpft, daß gleichzeitig vom Bundesrath Bestimmungen über die Ein­richtung der Bäckereien int Interesse der Gesundheit der Arbeiter getroffen werden.

Die Fußböden der Arbeitsräume sollen nicht tiefer als einen halben Meter unter dem Erdboden liegen, sowie dicht und sest sein, so daß eine Beseitigung des Staubes auf feuchtem Wege angängig ist. Die Ar­beitsräume müssen mindestens drei Meter hoch und ausreichend mit Fenstern versehen sein, sür jede be­schäftigte Person wird ein Luftraum von 15, bei vorgehend stärkerer Belegung von 10 Kubikmetern verlangt. Die Wände und Decken müssen, soweit sie nicht mit einer glatten, abwaschbaren Bekleidung oder mit einem Oelsarbenanstrich versehen sind, halbjährlich mindestens einmal mit Kalk gestrichen werden. Der Oelfarbenansttich muß alle fünf Jahre erneuert werden. Für die Arbeiter sollen ferner ausreichende Wasch- und Umkleideräume vorgesehen werden, die von den Arbeitsräumen getrennt fein müssen. Ferner ist für Sitzgelegenheit und für Reinhaltung der Arbeits­räume zu sorgen. Weiter sind Vorschriften in Aus­sicht genommen für die Kleidung der Arbeiter bei der Arbeit, für die Fernhaltung ungesunder Arbeiter und für die Vorrichtung der Bedürsnißanstalten. Endlich sind eingehende Bestimmungen für die Ein- ttchtung und Beschaffenheit der Schlafräume vorgesehen.

Der Erlaß derartiger Bestimmungen würde allerdings sehr dankenswetth fein.

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Ich weiß nicht, wie ich in Zukunft das Geld, das Du brauchst, aufbringen soll."

Du beziehst doch ein gutes Gehalt, Vater," wandte Günther schüchtern ein,und stehst Dich mit dem Baron gut; könntest Du ihn nicht um einen Vorschuß bitten?"

Davon kann keine Rede sein," fiel Stein seinem Sohne schroff ins Wott.Herr von Hagendorf muß überhaupt gänzlich aus dem Spiel gelaßen werden. Du verkennst meine Beziehungen zu ihm durchaus. Von dem Augenblick an, wo der Baron ersahren würde, welche Summen Dn verbrauchst, wäre es mit seinem Vertrauen zu mir aus. Du weißt nicht, was es mich gekostet hat, dieses Dettrauen bis heute zu erhalten, wie ich feine Eigenheiten und Launen geduldig getragen habe, wie ich jede Selbstachtung ihm geopfert habe, um mich ihm unentbehrlich zu machen. Begreifst Du, was das für einen Mann heißen will? Und das alles um Deinetwillen, um Dir zu helfen, Deine (Saniere als Künstler zu machen. Und jetzt muß ich es erfahren, daß ich mich in Dir getäuscht habe, daß alle Opfer umsonst waren."

Nein Vater, Du siehst zu schwarz! Nur dies einemal hilf mir noch aus der Verlegenheit denn bin ich erst die drückenden Sorgen los, dann werde ich mit neuem Muth und neuer Lust schaffen. Du wirst zustteden mit mit sein, das weiß ich, und sehen, daß Du Dich in Deinem Sohne nicht getäuscht hast!"

(Fortsetzung folgt.)

cden Bestellungen auf dieLberhkff. itttitg nebst ihren Beilagen von unserer »edition (Markt 21) unseren Ausgabestellen Kirchhain und Neustadt, sowie von n Postanstalten und Landbriefträgern ent- egenommen. DieOberhessische Zeitung" rt nach wie vor 2 Mark, durch die Post be- en 2.25 Mk. vierteljährlich.

eutsche überseeische Kohlenstationen.

Die gewaltige Ansammlung von deutschen d fremden Kriegs- und Truppentransport- | iffen in den chinesischen Gewässern stellt an ; in Ostasien vorhandenen Kohlenlager ganz gewöhnliche Forderungen. Schon bei der [greife unserer, wie fremder Kriegs- und mppenbesörderungsschiffe traten wiederholt ijt unbedeutende Aufenthaltsverlängerungen den zur Kohlenergänzung angelaufenen Häfen t, die meist darauf zurückzuführen sind, daß tweder die Ladevorrichtungen, Ankerplätze und ers, oder die Arbeitskräfte zur Bewältigung ses Schnelldienstes nicht ausreichten. So llt es sich nachträglich heraus, daß unter iderem die deutsche Panzerschiffs-Division bei ter Ankunft in Kolombo wegen Ueberfüllung ' s Hafens zunächst nicht einlaufen konnte, ubern außerhalb der Molen nächtigen mußte, ie Kohlenübernahme wurde dadurch um 88 indestens 12 Stunden verzögert. Der englische ---- (all steht eben in erster Linie den englischen ferden offen und die Deutschen mußten mit m Futterschütten solange warten, bis die 1 irischen Dampfer gespeist waren.

In Ostasien selbst ist dank der Pachtung von iautschou die Lage für unsere zur Zeit dort i sindlichen Kriegs- und Truppentransportschiffe ». sofern wesentlich besser, als wenigstens ein aikll wßer Theil des Kohlenbedarfes im Hafen von fingtau gedeckt werden kann, dank dem großen ohlenreichthum seines Hinterlandes. Immerhin f irrte bei einer doch nicht gänzlich ausge- jloffenen ernstlichen Störung des europäischen _ oncetts Kiautschou als alleinige Kohlenquelle ^er die im Dienste der Marine- und Heeres- enpaltung zur Zeit in Ostasien befindlichen ttschen Schiffe kaum ausreichen. Jedenfalls nd England, Rußland und Japan und in ge- >ßfi issem Sinne auch Frankreich ungleich besser fftellt.

Umschau.

Die Posener Ministerkonferenzen.

lieber das Ergebnis; der nun abgeschlossenen Berathungen in Posen spricht sich auch die amt­licheBett. Corresp." noch sehr unbestimmt aus. Aus privater Quelle aber kommen Meld­ungen, die Hoffnungen auf eine gründliche Wand­lung in unserer Polenpolitik zu erwecken im Stande sind. So schreibt man derT. R." aus Posen:

Ein vollständiger Szenenwechsel ist in Posen ein­getreten..... Von einer Seite, die mit den gefaßten

Beschlüssen genau bekannt ist, wird uns versichett, daß in der That sür die Deutschen der östlichen Provinzen die Zeit vorüber ist, in der sie gegen die Regierung den Kampf gegen das Polenthum führen mußten; jetzt wird die Regierung das nationale Banner vorantragen, und die Deutschen werden gern und willig folgen. Es giebt keinen Stand im Osten, soweit Deutsche in Betracht kommen, dessen Wünsche, Hoffnungen und Erwartungen nicht gehört worden wären, und auch die Angelegenheiten solcher Ressorts, deren Chefs nicht anwesend waren, kamen zur Erörte­rung. Insbesondere glauben wir, daß eine neue Verkehrspolitik eingeschlagen werden wird, daß man namentlich dem deutschen Handwerker und Klein­gewerbetreibenden in der Provinz den Kampf gegen die geschlossene wirthschastliche Macht erleichtern wird, daß die Kolonisation andere Wege einschlägt, ohne daß die berechtigten Interessen der Landwirthschast dadurch geschädigt werden, so daß die Deutschen der Kleinstädte wirthschaftlichen und nationalen Rückhalt an den deutschen Bauern finden. Unnachsichtlich wird man die Beamten, welche für die Unterstützung dieses Regierungsprogrammes nicht geeignet sind, nach anderen Provinzen versetzen, mit einem Worte, es soll jetzt deutsche Ostmarkenpolitik getrieben werden..... In der Provinzialhauptstadt wie aus

dem Lande werden sich bald die erfreulichen Folgen dieser Politik zeigen, welche die Periode des Hoffens und Harrens abschließt und uns hinüberleitet in ein Zeitalter wahrhaft friedericianischer Reformen.

Wir hoffen, daß die zuversichtliche Stimmung, die aus diesem Bericht spricht, in den That- sachen ihre Berechtigung findet und daß unserer Polenpolitik bisher der große Zug gefehlt hat und ein stetes Schwanken der Regierung hat es zu Erfolgen bisher nicht kommen lassen. Hoffentlich wird das jetzt anders, hoffentlich kommen wir jetzt zu einer Zielbewußten, ener­gisch durchgeführten Politik zur Erhaltung und Stärkung des Deutschthums in den Ostmarken. Ein offiziöser Artikel in denBett. Pol. Nachr.", nach dem man zunächst beabsichtigt, die Haupt­ursache der unter den Deutschen des Ostens grassirenden Landflucht zu beseitigen, be­rechtigt zu dahingehenden Ermattungen.

Vierteljährlicher Bezugspreis: bei der Expcdüiou 2 Mk., Er?cheint täglich außer an Werktagen »a« sann- uns Feiertagen.

nQA bei allen Postämtern 2,25 Mk. (excl. Bestellgeld). l ll IV H l(| Sonntagsbeilage: Jllnftrirtes Sonntagsblatt. 9X CYrtfirfl

O'' Jnfertionsgebühr: die gespaltene Zelle oder deren Raum Iv Pfg, o 1 nnn Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Universitäts-Buchdruckerei °

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