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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marbura «ad Kirchhain.
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Transvaal wird die „Oberhessische Zeitung", ge-
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In der inneren Politik wird daS neue Viertel-
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stbereiw richten.
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Für Jusereute« bietet die .Oberhessische Zeitung
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Am Leserkreis hat, sondern das mit seiner ganzen
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itarbeiter zugehen.
Tem lokalen und provinziellen Theil aben wir nach wie vor besondere Pflege angedeihen ssen: wir toerben bestrebt sein, den Kreis unserer itarbeiter mehr und mehr zu erweitern und rasch
ySdCJi er aSc Vorgänge in der Umgebung Marburgs zu
i deni lieben te und nserrn
rbreitet wird. Da das bei der .Oberhessischen Btung" der Fall ist und sie die größte Auflage der
in Marburg und der näheren Umgebung erscheinenden Zeitungen hat, kann sie als Jnsertionsorgan bestens empfohlen werden.
Der Abonnementspreis der „Oberhessischen Zeitung" beträgt wie bisher bei allen Postämtern 2,25 Mk., in der Stadt Marburg 2 Mk. pro Ouartal.
Redaction und Verlag der .Oberhessischen Zeitung".
Die Wirren in China.
Die Haltung der Vereinigten Staaten.
Im Einklang mit der Entscheidung, welche die amerikanische Regierung infolge der deutschen Rundnote und mit Rücksicht auf die neuerdings kritischer gewordene Lage aus den Philippinen getroffen hat, erließ Präsident McKinley, laut einer Meldung der Exchange Telegraph Company, folgende Weisungen: 1. Die in China stehenden amerikanischen Truppen sind mit Ausnahme eines Regiments, einer Schwadron und einer Batterie zurückzuziehen; 2. während des Aufenthalts des amerikanischen Gesandten in Peking sollen diese Truppen zu ihm stehen und ihn begleiten, wohin er reisen mag; 3. die Friedensverhandlungen sollen sofort beginnen. Präsident McKinley erkennt den Prinzen Tsching und Lihungtschang als Unterhändler an; 4. sämmtliche Marinetruppen sollen sich wieder auf ihre Schiffe begeben. Die abgezogenen See- und Landstreitkräfte werden nach den Philippinen gesandt. Als eine erste Folge dieser Befehle ist zu verzeichnen, daß der Marineminister Long Befehl erlassen hat, die durch den Abzug der Landtruppen geschwächte amerikanische Streitmacht in Ostasien durch eine Anzahl Schiffe wieder zu verstärken.
Nach allen Erklärungen, die die amerikanischen Vertreter Rockhill und Conger in großer Oeffentlichkeit abgegeben haben, ist es nicht anzunehmen, daß die amerikanische Regierung darüber in Zweifel fein kann, daß durch ihr
anfprache. Kaiser Wilhelm hat, wie der Oberpräsident mittheilte, ihm aufgetragen, dem Jubilar die persönlichen Glückwünsche des Herrschers auszusprechen. Um 2 Uhr begann der F e st z u g sich zu ordnen. Die 18 Güter des Jubilars waren durch Abordnungen der Leute vertreten. Beim F e st - essen brachte der Jubilar das Kaiserhoch aus. Man dürfe von der Fürsorge, die der Kaiser jetzt der Provinz Posen widme, das Beste fürdasDeutschthum hier erhoffen. Regierungspräsident Krahmer feierte den Jubilar als Vorbild der Landwirthe, wie der Deutschen in der Ostmark überhaupt. Der Festgeber selbst schilderte in humorvoller Weise, wie es ihm in Posen ergangen sei. Zahlreiche briefliche und telegraphische Glückwünsche gingen ein, u. A. vom Hauptvorstande des Ostmarkenvereins, dem schlesischen Landesausschusse, mehreren Ortsgruppen u. s. w. Es stände besser um das Deutschthum der Ostmarken, wenn alle Deutschen dort dem Senior des Ostmarkeuvereins glichen.
legenheit, unserer Presse durch die That beizustehen,, ist günstig. Man verbanne die gegnerischen Blätter aus konservativen Häusern und sorge dafür, daß in keiner Familie eines Parteimitgliedes ein konservatives Blatt fehle. Die Lokal- und Provinzial-Zeitungen, die unsere Sache unterstützen, und dadurch die Wahlen besser und intensiver vorbereiten als gelegentliche Reden und Flugblätter, müssen namentlich gefördert und auf eine gesicherte Basis gestellt werden.
Soeben ist die Socialdemokratie ebenfalls damit beschäftigt, ihre an sich schon starke Rüstung noch zu verbessern. Man wird zugeben müssen, daß die socialdemokratischen Erfolge nur die Früchte der unablässigen Arbeit der „Genossen" sind und man wird denSocial- dcmokraten den Ruhm nicht absprechen können, daß sie mit Meisterschaft sich auf die Agitation verstehen. Wir wollen unseren Parteimitgliedern keinesfalls rathen, in allen Stücken den Spuren der focialdemokratischen Agitation zu folgen; allein beachtenswerth ist es jedenfalls, daß die „Genossen" mit den Hauptwerth auf den Bestand einer gutgeleiteten, möglichst verbreiteten Presse legen, daß sie ferner eine ungewöhnlich starke litterarische Propaganda betreiben. Erhofften sie davon nicht große Erfolge, fo würden sie die erheblichen Kosten sparen; wenn aber die Konservativen in diesem Punkte zu wenig opferwillig oder zu lässig sind, so erleichtern sie den Socialdemokraten ihre Agitation. ■
Man lege also die Hand ans Werk und trage unserer konservativen Sache bei dem bevorstehenden Vierteljahreswechsel Rechnung! Alles rüstet! Auch der Freisinn ist bemüht, seine nicht mehr ganz zuverlässigen Mannen zu sammeln, um dem Schutze der nationalen Arbeit Widerstand entgegenzusetzen. Bei dem bevorstehenden Kampf gilt es also offen für oder wider Partei nehmen und die eigene Rüstung zu verstärken. Also fort'mit den verwaschenen parteilosen Blättern und frisch an die politische Arbeit!
Umschau.
Ein Vorkämpfer des Deutschthums.
Landesökonomierath Kennemann - Klenka konnte Sonntag sein sechzigstes Erntefest als Besitzer seines Gutes feiern. Zur Beglückwünschung hatten sich u. A. eingefunden der Oberpräsrdent der Provinz Posen Dr. v. Bitter und Regierungspräsident Krahmer. Oberpräsident Dr. v. Bitter überreichte dem Jubelgreis den ihm verliehenen Rothen Adler-Orden 2. Klaffe mit Eichenlaub mit einer warmen Begrüßungs-
Die Verbesserung d s politischen Rüstzeuges.
* Ringsum sind unsere gegnerischen Parteien damit beschäftigt, ihr politisches Rüstzeug zu verbessern. Der Bonner Katholikentag — so schreibt die Cons. Correspondenz — hat uns wieder gezeigt, in welch vortrefflichem Stande die Centrumsrüstung ist. Tadellos haben die vielen Vereine zusammen gewirkt, ausgezeichnet hat sich die Disziplin der sehr verschiedenartig zusammengesetzten Centrumswählerschast bewährt und der Stolz, womit die Parteipresse auf diese Thatsachen hinweist, ist nicht unberechtigt. Recht hat daher die „Kölnische Zeitung" mit folgender Mahnung, aus dem Bonner Katholikentage Nutzanwendungen zu ziehen, die wir auch unseren Parteimitgliedern empfehlen möchten:
„Man nehme — so schreibt das nationalliberale rheinische Blatt — als Muster den katholischen Volksverein. Wie er, müssen nationalliberale Vereine auch in den kleinsten Orten die Parteigenossen zusammenführen; die Anregungen zur politischen Arbeit dürfen nicht ruhen, Schriften mit aufklärendem volksthüm- lichen Inhalt muffen tausendfach in die Bevölkerung geworfen werden, und das nicht nur zur Zeit der Wahlen, sondern bei jeder paffenden Gelegenheit; von unten auf muß die Organisation beginnen, die untern und mittler» Stünde müssen viel mehr bearbeitet werden, das Verständniß für die Zeitfragen in ihnen durch Versammlungen und tüchtige Redner geweckt und gestärkt werden; die Abgeordneten müssen in ihren Wahlkreisen sich öfter zeigen und auch in diesen Bericht über die parlamentarische Thätigkeit der Partei erstatten. Sie könnten aus der Katholikenversammlung lernen, wie man die eigene Partei in das rechte Licht stellen kann."
Mutatis mutantis hat dies alles auch auf die konservative Partei Geltung, wir möchten nur hinzufügen, daß das wichtigste Rüstzeug im politischen Kampfe unfere Parteipreffe ist, deren Förderung und Unterstützung sich jedes Parteimitglied angelegen sein lassen muß. Der Vierteljahreswechsel steht vor der Thür, die Ge-
ahiiuncn aflage in Marburg und den nahegelegenen Orten oben bei
ckrenten nichts nützen; er wird naturgemäß den Erfolg seiner Anzeigen bei einem Blatte 9 iKnt, das nicht einen über ein weites Gebiet dünn-
hr wieder reges Leben bringen. Mit dem Wieder- teubetritt der Parlamentszeittwerben der „Oberhessische« ‘ iitung" wieder regelmäßige Berichte ihrer Berliner
itzt aus ihre Verbindung mit der Continental-Tele- aphen-Compagnie, wie bisher ihre Leser sorgfältig der E« verrichten. Auch hier bürgt die bisherige Berichtig tattung für Mverläsfige und schnelle Meldungen.
sichert hat. Sie hat Verbindungen mit der ost- 'rQn iawchen Nachrichten-Expedition des Deutschen Flotten- m lach' «ins, die mit der officiellen Berichterstattung ans dingt i» « Hauptquartier des Grase« Waldersee betraut
kchtfürMarburg erworben. Die „Oberhessische . jitung' kann daher ihren Lesern rascheste und zu- ‘ffhlt rtässigste Orientirung über die Ereignisse in China Iw" riprechen. lieber den weiteren Verlauf des Krieges
Tas neue Vierteljahr
ijt und mit ihm die Nvthwendigkeit für unsere Leser, Lt sie unsere Zeitung durch die Po st beziehen, die rsteüuug zu erueuer«, damit in dem Weiterbezug t gewohnten Lectüre feine Unterbrechung entsteht. • Vierteljahrswende bietet uns aber nicht nur An- ' JU der Bitte analle unsere Leser, uns auch künftig- : ihr Wohlwollen zu erhalten, sondern auch zu dem suchen, unser Blatt in ihren Bekanntenkreisen empfehlen und uns dadurch in dem Bestreben unterstützen, unsere Zeitung mehr und mehr aus- chuen.
Im neuen Vierteljahr werden jedenfalls bte Er- ptifit in China im Mittelpunkt bes allgemeinen lteresses stehen. Der Wichtigkeit ber Vorgänge in
16 erden ist, angeknüpst unb bas Alleinbezugs-
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dchen hat bie .Oberhessische Zeitung" Rechnung gc- ' agen. inbem sie neben bei bewährten Berichterstattung « ,rih die Continental-Telegraphen-Compagnie sich auch
| Lrigiualberichte aus China
Vierteljäh riech cr Bezugspreis: bei der Expedition 2 Mt., QUarfittra Ericheint täglich auner an Werktagen »ach eonn= uno Feiertagen.
bei allen tiöftämtem 2,25 Mk. (excl. Bestellgeld). *NVSonntagsbeilage: Jllustrirtes Sonntagsblatt. OK ctnflT(T
Jnsertionsgebühi : die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg. na mnn Truck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Universitäts-Buchdruckerei °°
Reclamen: die Zeile 25 Pfg. MlttÜwM, 26. 0^161111)01 1900. Marimro Markt 21. - Telephon 5n
Ften^rmi kBorthelle eines gut eingeführten Provinzialblattes, s bei । rremzelte Leser in fremden Provinzen können dem
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(Nachbruck verboten.)
Treue.
- Roman von Aba Dörner.
lltAt. (Fortsetzung.)
Immer wüthender wurde das Tosen und
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- I - ^tterten kämpfende Riesen ihre ehernen rvscdss ulen gegen das Gestein.
3 eras । ■ Unruhig stampften die Pferde den Boden, .weit ausgreifenden Bewegungen flogen die 'Ne dahin, als drängten sie selbst aus der hinaus ins Freie.
— .Doch jetzt schien der Himmel auch seine
tiv- Geusen zu öffnen. Ein furchtbarer Wolken- - - fch strömte nieder, Hagelkörner praffelten
"ichend herab, und, feurigen Schlangen gleich, °fcn die Blitze über das Firmament dahin. Dort drüben am Steinbruch steht eine alte u. achtelte. Sie muß uns einstweilen Schutz ge-
lie amti- j)ten, eieister-
-—77 der Wucht des Sturmes. Schlag auf
oigew la9. Blitz auf Blitz folgte. Der Donner 10n d« H sich an den Felsenwänden. Das klang, als
UOr«u—-Jlfa stimmte schweigend zu. Sie war außer f einem ^be, den tollen Ritt fortzusetzen.
- ’1 Schack brachte die Pferde in einen kleinen, ie ® verfallenen Schuppen, während die Baronin ____ bie Hütte eintritt. Frost und Aufregung ____sie überwältigt, und lautlos sank sie auf
6 kleine Holzbank nieder.
J” Eöeruer versuchte Licht in der Hütte zu Ren, denn das dämmernde Halbdunkel drohte Finsternis überzugehen,, doch der durch die
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zerbrochenen Fensterscheiben eindringende Luftzug verlöschte immer wieder die Flamme. Endlich entdeckte er eine Laterne, die von Arbeitern zurückgelaffen war. Der trübe Schein des matt flackernden Flämmchens machte den ärmlichen Raum nur noch düsterer und verzerrte die Schatten der Gegenstände ins Riesenhafte.
„Ich fürchte, der Schreck hat Sie krank gemacht, gnädige Frau," sagte Schack, die Marmorbläffe und das fieberhafte Glühen der schwarzen, starr vor fich hinblickenden Augen Ilkas bemerkend.
„Mir ist so kalt," erwiderte sie leise.. Aber dieses Frieren und Frösteln ging von innen aus, es war die Wirkung einer stetig zunehmenden Angst. Was mußte Hagendorf von diesem Zusammentreffen mit dem Grafen denken? 2Bte gern hätte sie nicht ein Jahr ihres Lebens dahingegeben, um die begangene Thorheit unge- fchehen zu machen.
Schack dachte an nichts dergleichen. Ihm kam das kleine Abenteuer ganz entzückend vor. Es beglückte ihn, fo von aller Welt abgeschlossen'! für Ilka sorgen zu können. Das war wie ein süßes, kurzes Märchen, dessen Zauber man sich um so rückhaltloser hingiebt.
Im Winkel stand ein niederer, aus Ziegelsteinen erbauter Herd und daneben lag etwas Reisig. Er schichtete Zweig auf Zweig auf und bald loderte das Feuer erwärmend in der einsamen Hütte.
Das röthliche Licht fiel gerade auf Jlka's Antlitz. Es schien ihm, als stehe die ganze ärmliche Kause in Flammen/ Kein Wort war über die Lippen ber beiden Vereinsamten ge
kommen, und doch verstanden sie sich und sahen sich an wie zwei Schuldgenossen. Eine düstere Tragik lag in diesem unbeschreiblichen Blick.
Vernunft und Gewissen mahnten Ilka daran, daß sie jetzt der auf die Spitze getriebenen Situation ein Ende machen müsse.
Sie stand auf, taumelnd, wie vom Schwindel ergriffen.
„Herr Graf, ich will Ihnen etwas anvertrauen und hoffe, daß Sie mich nicht mißverstehen."
_ Aus weltvergessenem Sinnen geweckt fuhr Schack auf:
„Was Sie mir auch zu fügen haben, gnädige Frau, ich werde es achten und wie ein Heilig- thum bewahren.
Zu immer schmerzvolleren Klagen sank ihre Stimme herab, während sie ihm das schnell verblaßte Glück ihrer Ehe schilderte. Ein Glück, daß die beständigen Stürme der Eifersucht so früh vernichtet hatten. Schack wollte sie unterbrechen , doch die Baronin winkte ihm zu schweigen; „Wir haben nun zum ersten und letzten Male allein miteinander gesprochen. Ich gäbe viel darum, wenn es der Zufall nicht so -gefügt hätte, aber vielleicht geht Gutes für uns daraus hervor. Und noch eins wünsche ich, Herr Graf; Niemand weiß um unser Zusammentreffen in dieser Einsamkeit, und Niemand darf davon erfahren. Das Gewitter hat fich verzogen. Der Weg auf dem Sie kamen ist gefahrlos und in längstens einer Viertelstunde werde auch ich die Chauffee erreicht haben. Ich will allein nach Hause reiten und Sie wählen eine andere nach dem Jagdschlößchen führende Richtung."
Er widersprach nicht.
„Reichen Sie mir noch einmal die Hand zum Abschied."
Ilka that es. „Nun leben Sie wohl!"
Plötzlich entfuhr ein Schrei jähen Schrecks Ilkas Lippen. Im Rahmen der geräuschlos geöffneten Thür stand eine Gestalt', hochaufgerichtet, wie aus Stein geformt, den Blick auf sie gerichtet. Welch ein unversöhnlicher Haß loderte aus diesen Augen! Unwillkürlich wich sie zurück, als sähe sie die Faust zum zerschmetternden Schlage gegen sich erhoben.
Aber nichts dergleichen geschah. Dumpfe, beängstigende Stille herrschte in dem kleinen, halbdunklen Raume. Werner fand die Fassung zuerst wieder.
„Ich hatte das Glück, Ihrer Frau Gemahlin nach langem vergeblichen Suchen am Ausgang des Steigerwegs zu begegnen. Wir waren im Begriff, nach Loschitz zu reiten, als uns das Unwetter zwang, in die Hütte einzukehren."
Athemlos harrte die Baronin der Antwort. Sie erfolgte eisig falt, doch in ruhigen Worten, deren eigentlicher Sinn aber nicht zu mißdeuten war.
Daß Graf Schack die Antwort des Barons begriffen hatte, bewies die gemeßene Art, mit welcher er sich von Hagendorf verabschiedete.
Als die Baronin am nächsten Morgen erwachte, war es bereits heller Tag. — Jenny stand bei ihr und legte feuchte Tücher auf Jlka's brennende Stirne.
(Fortsetzung folgt.)