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Da das bei der „Oberhessischen

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31 Vorabend der Abreise des fürstlichen

)dllt ’S® wurde ein Ausflug nach einem fernen. (62 "e arrangirt.

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Sem lokalen und provinziellen Theil btn wir nach wie vor besondere Pflege angedeihen

michen Nachrichten-Expedition des Deutschen Flotten- eins, die mit der cfficicUett Berichterstattung aus , Hauptquartier des Grase« WalSersee betraut rden ist, angeknüpft und das Alleinbezugs- cht für Marburg erworben. Die „Oberhessische taug' kann daher ihren Lesern rascheste und zu- ßiiigfte Orienrirung über die Ereignisse in China

ichten.

Für Jusereute« Bietet die „Oberhessische Zeitung" sAortheile eines gut eingesührten Provinzialblattes. Wizelte Leser in fremden Provinzen können dem smuten nichts nützen; er wird naturgemäß den Itat Erfolg seiner Anzeigen bei einem Blatte

leucn.

$nt neuen Vierteljahr werden jedenfalls die Er- miffe i« China im Mittelpunkt des allgemeinen Mercfses stehen. Der Wichtigkeit der Vorgänge in (afien hat die „Oberhessische Zeitung" Rechnung ge-

mttdemKreisblatt für die Kreise Marlmra u«d Kirchhain

i alte mnmi , foi Tum w. kau!

Das neue Vierteljahr

und mit ihm die Nothwendigkeit sür unsere Leser,

in Marburg und der näheren Umgebung erscheinenden Zeitungen hat, kann sie als Znsertionsorgan bestens empfohlen werden.

Der Abonnementspreis der „Oberhessischen Zeitung" beträgt wie bisher bei allen Postämtern 2,25 Mk., in der Stadt Marburg 2 Mk. pro Quartal.

Redaction und Verlag der „Oberhessischen Zeitung".

„Wie lange gedenken Sie noch in Ihrer Ein­siedelei zu verweilen, lieber Hagendorf?" fragte der Prinz scherzend.

„Spätestens Ende September rücken wir wieder in der Residenz ein, Hoheit."

Ilka sah überrascht auf. Bor ein paar Wochen würden sie diese Worte mit Freuden er­füllt haben, jetzt aber bereitete ihr der Gedanke an einhäusiges unvermeidliches Zusammentreffen mit Schack nur Sorge. Sie nahm sich vor, Hugo auszufordern, mit ihr eine Reise nach dem Süden zu machen, und benutzte auch sofort die Gelegenheit, um diesen Wunsch auszusprechen.

„Dazu werden wir nach Neujahr noch Zeit finden, liebe Ilka," erwiderte der Baron kühl.

So war die Bitte abgewiesen worden mit jener eisiger Ruhe, welche Hagendorf seit kurzem allen ihren Vorschlägen entgegenbrachte.

Nach ausgehobener Tasel sollte das schwarze Kreuz, ein besonders schöner Aussichtspunkt, aus­gesucht werden. Die Fürstin war eine ausge­zeichnete Reiterin, und da ein Unwetter drohte, wollte sie die kleine Gesellschaft dadurch zur Eile antreiben, daß sie ein Wettreiten nach jenem Platze in Vorschlag brachte. Stürmischer Jubel sagte der Fürstin, daß sie den Wunsch aller ihrer Gäste getroffen hatte. Ilka hatte sich von der Gesellschaft getrennt und einen abseits gelegenen Weg gewählt, der ihrer Meinung nach sie zu dem Versammlungsort am schnellsten führen mußte.

Von toller Luft ergriffen, sprengte sie auf ihrem Goldfuchs über den steinigen Boden da­hin. Sie achtete nicht des Weges. Was lag ihr an dem Ruhm, das Ziel früher als alle

5 toar ein herrliches Lustschloß, das in ^Wildniß von Rosengebüschen vergraben lag.

anderen zu erreichen. Die herrlichen Stunden be§' einsamen Landaufenthaltes der letzten Monate empfand sie gerade jetzt in ihrer ganzen berauschenden Schönheit. Sie mußte sich Hagen­dorf zurückgewinnen; mit aller Entschiedenheit wollte sie auf alle die Oberflächlichkeiten des geselligen Lebens fortan verzichten und nur ihm angehören, ihm ganz allein. Ein neues Leben, ein neues Glück sollte für sie und Hagendorf blühen.

In solche Gedanken der Einkehr verloren, merkte Ilka nicht, daß der Pfad, den sie einge­schlagen hatte, zwischen hohen, zerklüfteten Fels­wänden dahin lief. Sie achtete nicht darauf, daß finstere Gewitterwolken den nahen Ausbruch des Unwetters anzeigten. Da — ein grelles Aufzucken — dumpfer, dröhnender Schlag! Der Blitz hatte die alte Eiche dicht neben Ilka getroffen. Noch fiel kein Regentropfen, aber die Windsbraut heulte und tobte, als rase die wilde Jagd über dem Haupte der Einsamen dahin —

Sollte sie umkehren? — Das schwarze Kreuz konnte nicht mehr fern sein! — Doch, war das nicht der Hufschlag eines Pferdes? — Uka lauschte. —

„Vorwärts, Fox, Vorwärts!" feuerte die Baronin das schöne Thier an. Ueber loses Steingerölle jagte sie empor bis zu einem kleinen von Tannen und Felsblöcken umgebenen Wiesen­fleck, den rechts ein schroffer Abgrund begrenzte.

Durch die Zweige der Fichten hindurch sah sie jetzt deutlich die Gestalt eines Reiters schimmern, — es war Gras Schack!

„Gottlob, daß ich Sie finde, Frau Baronin!"

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reifen ike itraße

Die Wirren in China

Vo m Kr i eg?■sch c. u platz

oeit sie unsere Zeitung durch die Po st beziehen, die «kL««g crncner«, damit in dem Weiterbezug gewohnten Lectüre keine Unterbrechung entsteht. i Vierteljahrswende bietet uns aber nicht nur An-

„Wo sind die andern?"

„In ganz entgegengesetzter Richtung!"

„O Himmel, welch fataler Jrrthum! Also schnell zurück!"

Sie riß in jäher Wendung ihr Thier nach links!"

Graf Schack hatte eben noch Zeit, mit starker Hand die Zügel ihres Pferdes zu ergreifen.

„Nicht hier hinab, Frau Baronin! Das hieße dem sicheren Tode entgegenreiten. Wunder­bar, daß Sie überhaupt glücklich hier oben an­kamen !"

„Ich werde eben so glücklich unten anlangen."

„ Nein, das werden Sie nicht. Die Pferde würden und müßten stürzen."

„Die Pferde? — Ich reite allein."

„Davon kann in diesem Moment gar nicht die Rede fein."

„Lassen Sie die Zügel los! Ich bitte Sie darum, und wenn es sein muß, so befehle ich es, Herr Graf!" stieß Ilka mit angstvoller Stimme hervor.

„Der Befehl einer Dame ist mir stets billig, aber in diesem Falle darf ich nicht gehorchen. Sehen Sie doch selbst, ob an die Möglichkeit eines solchen Rittes zu denken ist!"

Ilka mußte dem Grafen mit bestürzter Miene Recht geben.

Welchen Weg habe ich also einzuschlagen?"

„Den bedeutend weiteren, aber weniger ge­fährlichen."

Fox galoppirte in das Waldesdickicht hinein. Jetzt galt es, die Landstraße zu erreichen, ehe das Gewitter mit voller Wucht losbrach.

(Fortsetzung folgt.)

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Zur Einnahme der Peitaugforts wird der „Nordd. Allgem. Ztg." geschrieben: Die Einnahme der Peitangsorts war zur Sicherung der Ladestellen an der Peihomündung bei Taku und des Ein- und Ausladepunktes der Eisen­bahnlinie bei Tongku militärisch geboten. Der Ort Peitang liegt nur 81/? Kilometer nördlich des Bahnhofes Tongku und ebenso weit von dem ersten in Richtung Tientsin liegenden Bahn­hof Hsinho. Bei der nahen Entfernung, die überdies durch die nach Süden und Südwesten vorgeschobenen Forts noch mehr verkürzt wird, waren sowohl die Schiffslandestellen, wie die Eisenbahnverbindungslinie Tongku-Tientsin fort­während bedroht. Es ist bekannt, daß schon vor einer Reihe von Tagen Versuche durch Truppen der Verbündeten gemacht wurden, sich in den Besitz der lästigen Forts bei Peitang zu setzen. Sie sollen mißglückt fein, doch ge­langten keine verbürgten Nachrichten hierher. Beim Landen desjenigen Theils der Truppen des Leffelschen Expeditionskorps, die auf dem „Rhein", der Aachen" und „Sardinia" über­geführt wurden, entstand Wohl der naheliegende Gedanke, vor deren Weitermarsch nach Tientsin ihre Kraft zur Wegnahme der Peitangforts aus­zunutzen. Außer einer Haubihbatterie wird vor­aussichtlich das 3. Ostasiatische Infanterie-Re­giment unter Oberst Frhrn. v. Lebudur Gelegen­heit zu besonderer Thätigkeit gehabt haben, und es traten aller Voraussicht nach Truppen des Generals v. Lessel hinzu, die von Tientsin nach

liegen heute nur wenige neue Meldungen Vor allem ist zu registriren, daß nach einer Reutermeldung Peitaschu von Engländern und Amerikanern genommen worden ist. Nach _ einer früheren Meldung sollen auch deutsche Mannschaften an dem Angriff be- theiligt gewesen sein, doch liegen bestimmte Nachrichten darüber noch nicht vor. Dagegen find ausführliche Meldungen über den Angriff auf die Peitang-Forts und den Ueber- s a l l einer deutschen Patrouille in Liang- Tsiang vor.

2ahi zurückbesördert wurden. Nach den einzigen bis jetzt bekannten Gefechtsverlusten der Oester- reicher (33 Proz.) scheinen die Chinesen starken Widerstand geleistet zu haben. Die jetzt im Besitz der Verbündeten befindlichen Südforts von Peitang sind diejenigen, gegen die der Kom­mandeur des 3. deutschen Seebataillons, Major Christ, am 21. Juni, unmittelbar nach seiner Landung, zur Sicherung der Ausschiffung anderer Truppen reeognoscirend vorging und Vorposten­stellung bezog. Er stellte damals fest, haupt­sächlich auf Grund der Meldung einer ein breites Gewässer durchschwimmenden Patrouille, daß die Forts mit Geschützen armirt und stark be­setzt waren. Da die Besatzung sich indeß während der Nacht 21.,'22. Juni unthätig verhielt, auch mittlerweile Truppen anderer Mächte in Tongku au.Sgeschifft waren, so konnte Major Christ diesen letzteren die Sicherung gegen Peitang überlassen und sich dem Zuge des Generals Stößel zum Entsatz von Tientsin anschließen.

Ferner liegt zur Ergänzung der bisherigen Mittheilungen folgende Reutermeldung vor: „Eine Streitmacht, bestehend ans 4000 Russen, 3000 Deutschen, 1000 Franzosen und dem österreichischen Seesoldaten-Detachement begann am 20. ds. den Angriff auf die Peitang-Forts bei Tagesanbruch. Die Forts erwiderten das Feuer lebhaft. Die Beschießung wurde bis Mittag fortgesetzt, aber schon noch 10 Uhr hatte das Feuer der Forts aufgehört. Die Kom­mandeure der Verbündeten sandten Mittags Mannschaften aus, um den Grund des Schweigens .der. Forts festzustellem Wan sand die Forts verlassen, nur 4 Todte waren von der mehr als 3000 Mann starken chinesischen Be­satzung zurückgelassen worden, welche entkommen ist. Das russische Artilleriefeuer war sehr wirksam gewesen und hatte die Forts stark be­schädigt. Die Engländer und Italiener hatten den Kampfplatz nicht rechtzeitig erreicht. Bei der Einnahme der Peitang-Forts betrugen die Verluste derVerbündeten ungefähr 120 Mann, darunter 7 Deutsche.

Ueber den erwähnten lieberfall liegt folgende Meldung vor:

Der Artillerie-Oberleutnant Rembe wurde am 9. Sept, mit 30 berittenen Artilleristen südwestlich zum Re- cognoszieren vorgeschickt. Die Offizierpatrouille ritt am Bahndamm entlang nach der 25 Kilometer ent­fernten befestigten Stadt Liang-Hsiang-Hsien. Halbwegs traf sie in einem kleinen Ort eine Besatzung von 120 Engländern. Diese waren bereits bis 5 Kilometer an Liang herangewesen und umgekehrt, da sie Feuer bekommen. Der englische Offizier gab Rembe drei Kavalleristen mit, um ihn zu einer dicht bei Liang hochgelegenen Pagode zu führen, von wo die Stad; einzusehen war.. Der Unteroffizier v. Zitzewitz langte als Spitze zuerst bei der Pagode an und erhielt von den nahen Wällen sofort starkes Jnfanteriefeuer.

(Nachdruck verboten.)

Treue.

Roman von Ada Dörner.

(Fortsetzung.)

^ie mußte sich abwenden, um gewaltsam Gedanken an jenen Mann zu verscheuchen, den sie heute namenlos litt. Sie wollte einfach ganz ausweichen, das gelobte sie sich. Der Fürst war ein großer Jagdfreund und täglich wurden jetzt Jagden abgehalten, begleitete Hagendorf den Prinzen. Täg- vuchs auch die Spannung zwischen ihm und t von Schack. Beide Männer begegneten ®it jener Höflichkeit, welche Angehörige Juten Gesellschaft niemals vermißen laffen, °°ch konnte es kaum dem einigermaßen tffamen Beobachter entgehen, daß sich Pcher Zündstoff zwischen beiden ange- hatte.

^ie Baronin war wieder soweit hergestellt, ^it den anderen Damen den heimkehrenden entgegenfahren zu können. Sie sah > Md leidend aus, und es war, als hielt seelische Verstimmung ihr sonst so glänzen- Kouversationstalent in Banden. Man « diese Wahrnehmung mit Hagendorfs Gereiztheit in Einklang und knüpfte 51 Kombinationen daran.

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djnetta tunz' wieder regelmäßige Berichte ihrer Berliner itarbeiter zugehen.

t wieder reges Leben bringen. Mit dem Wieder- ' *3,1 tritt der Parlamentszeit werden der „Oberhcsfischcu

- -u der Bitte an alle unsere Leser, uns auch künftig- .50^ , ihr W hlwollen zu erhalten, sondern auch zu dem suchen, unser Blatt in ihren Bekanntenkreisen empfehlen und uns dadurch in dem Bestreben i H । rmterstützen, unsere Zeitung mehr und mehr aus-

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u er, das nicht einen über ein weites Gebiet bünn= (58 öien Leserkreis hat, sondern das mit seiner ganzen egele« in Marburg und den nahegelegenen Orten puftur.5 breitet wird.

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Gleichzeitig verließen eine Kompagnie Infanterie, 50 Reiter und zwei Geschütze die Stadt, um unsere Leute abzusangen. Zwischen Chinesen uud den Unsrigen entspann sich ein heftiges Feuergefecht, in dem mehrere Chinesen fielen. Als aber die chinesischen Geschütze eingriffen und ihre Lanzenreiter ver­suchten, die Deutschen zu umgehen, traten diese feuernd einen langsamen Rückzug an; nun bekamen sie in mehreren Dörfern Feuer, langten aber ohne Verlust 7 Uhr Abends in Peking an.

Aus dem Kriegs-Tagebuch des Grafen Soden

meldet der Chef des Kreuzergeschwaders nach- steheitden Auszug ab Taku, den 17. September.

„Am 3. Juni mit letztem Zuge in Peking an­gekommen. Unruhen im Wachsen begriffen. 13. Juni: Brand sämmtlicher Klöster und Kirchen in der Stadt. Tas Eesandtschaftsviertel wird abgeschlossen und zur Vertheidigung vorbereitet. 17. Juni erhalten die Ge­sandten die Aufforderung, binnen 2-1 Stunden Peking zu verlassen. 20. Juni: Ermordung des G e - sandten. Eine Hilfeleistung durch das De­tachement war nicht möglich, da aus sämmtlichen Häusern der Straße, die von chinesischen Truppen besetzt war, heftigesFcuer abgegeben wurde. Die englische Gesandtschaft wird als Reduit bestimmt, Frauen und Kinder werden dorthin gebracht. Daselbst wird auch das Lazareth eingerichtet. Am Nachmittag Beginn 4es Feuers chinesischer Soldaten gegen öster- reichische^und englische Gesandtschaft. 21. Juni: Feuer gegen italienische Gesandtschaft. 22. Juni: Beginn desGeschützfeuers auf deutscheGesandt- schäft von der Stadtmauer in westlicher Richtung. Die Amerikaner, hart bedrängt, wollen die Gesandt­schaft verlassen. Die Italiener, Franzosen und Oester- reicher ziehen sich, um nicht abgeschnitten zu werden, ebenfalls nach englischer Gesandtschaft zurück. Nach einer halben Stunde Gesandschaft wieder besetzt. Warfen den Feind, der aus der Mauer vorgedrungen war, nach beiden. Seiten zurück. Die besetzte Mauer wurde zur Vertheidigung eingerichtet. Die italienische Ge­sandtschaft geht in Flammen auf. 24 Juni: Heftiges Gewehr- und Geschützfeuer von allen Seiten. Unter­stützung gesandt zu den Engländern und Russen, die darum baten. 24. Juni: Amerikaner hart bedrängt; chinesische Truppen, 300 bis 400 Mann, gehen auf der Stadtmauer von Westen her vor, werden mit 18 Mann von uns angegriffen. Anfaftgs leisteten sie zähen Widerstand, wurden jedoch zuletzt mit Hurrah zurück- geworsen. Der Feind hat viele Verluste, greift trotz­dem von Osten her aus der Stadtmauer wieder an, wird aber ebenfalls zurückgeschlagen. Die Verluste des Feindes 40 (?) Todte, darunter 30 bei der Er­stürmung^ eines Hanfes. 25.'Juni: Fortsetzung des Feuers, Streiszug nach benachbarten Häusern gemacht, mehrere Chinesen erschossen. Weiterer Ausbau der Ver- theigigungseinrichtungen. Die Chinesen bringen immer näher näher nach der Gesandtschaft von östlich derselben gelegenen Häusern vor. Die Barrikade auf Stadtmauer wird immer exponirter. 30. Juni: Sturm der Chinesen auf diese Barrikade. Diesseits 5 tobt, 5 schwer verwunbet. Der Angriff wird abge­schlagen. 1. Juli: Verlassen der Barrikade auf der Stadtmauer; die Vertheidigung wird aus die Ge­sandtschaft beschränkt. Die Chinesen rücken bis auf 50 Meter an unsere Stellung heran. Unterbrochenes Geschütz- und Gewehrfeuer, Geschütze neuester Art. 12. Juli: 400 bis 500 Mann greifen auf zwei Seiten an, dringen bis zur Gesandtschaftsmauer vor. Die

• sprechen. Ueber den weiteren Verlauf des Krieges e, „ TransLsal wird die „Oberhessische Zeitung", ge- |'t*tt ;t auf ihre Verbindung mit der Continental-Tele- phen-ComPagnie, wie bisher ihre Leser sorgfältig terrichten. Auch hier bürgt die bisherige Bericht- Attung für Mvcriüfsige und fchuelle Meldungen.

----- In der inneren Politik wird daS neue Viertel­

ten, indem sie neben der bewährten Berichterstattung .eter 1 C($ die Continental-Telegraphen-Compagnie sich auch

OMmalberichte aas China

fet; ; Kh-rt hat. Sie hat Verbindungen mit der ost-

e te lr C!U0 oPo-e<m< Ericheim täglich außer an Werttagen naw sonn- uno Feiertagen.

o r e- ^k./excl. Bestellgeld). . Vlllr $ Sonntagsbeilage: Illujirirtes Sonutugsblatt. ox CYnhrfr

^nsrrtionsgebuhl: die gespaltene Z^e oder deren Raum 10 Pfg. Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Universitäts-Buchdrucker«! OO. iJUftlg.

Rcclamen: die Zelle 25 Pfg. -LlClllIUfl, ZD. (Lt MM 1)12 IHUU. Marbnro Markt 21. - Televbon 55

Ott Jen; werden bestrebt sein, den Kreis unserer

. Vj tebeittr mehr und mehr zu erweitern und rasch age Qge Vorgänge in der Umgebung Marburgs zu