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®eitt ^setz hat fa Folge der seit seiner Ent- gemachte» Erfahruugeu und eingetreteue»
Lanbluugeu der Anschauungen so seine ursprüngliche
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®I8 die GutSherrschast eiutraf, prangte» alle steu der Dörfchens in schneeweißer und rosiger chenpr-cht. Mädchen und Bursche» t» ihrem »iagSstaat empfingen die Ankommende». Erstere * kuixead Blume» dar, letztere schwenkte» unter Zurufen die Hüte und Mützen.
Trotz seiner bekannte» Heftigkeit war der Büro» kkivegs unbeliebt bei den Landleute». Hatte er 1 diele laudwirthschaftliche Lerbesierungen ringe.
stetiger Aufficht etueS besonderen AuSschufleS. Die Schreibstube ist au Wochentagen von 8—1 und 3—7 Uhr geöffnet. Die Stadt hat dem Berei» für die Schreibstube eine jährliche Unterstützung von 2000 Mk. zugestcheit.
Wir köuue» diese Eiurtchtuug um lobe«; deu» gerade ArbeitSloseu im Saufmau»-. und Privat- beamtenstaude ist e» oft sehr schwer, sich über die beschäftigungslose Zett hfawegzuhelfe». Wir freue» uuS, daß auch ein Orga» wie da» „Berl. Tagetl.* sich für diese Breslauer Schreibstube begeistert; den» dieser Institut widerspricht doch deu Grundsätzen der freie« Konkurrenz. Sonst wird von den Manchester- lichen Blätter» e»ergischer Widerspruch erhöbe», wen» Gewerbebetriebe, die die freie Konkurrenz beeinflusse« könnien, auS öffeutliche» Mittel» Unterstützung er» halte». Run schwingt sich das »Berl. Tagebl." zu folgendem BegeisterungShymuuS auf:
»Un8 erscheint eine auf diesen Bahnen wandelnd» gesellschaftliche Wohlthätigkeft wichtiger und zweckmäßiger, als alle Ausnahmegesetze gegen di« Anarchisten. Denn zweifellos treibt dir Arbeitslosigkeit viele Verzweifelt« io die Reihen jener unsere moderne (Kultur bedrohenden Terroristen. Nichts erbittert mehr als dir Grift und Körper aufreibend« Arbeitslosigkeit. Di« Schrtckeu dies«» für jeden Arb«it«r so drohenden Gespenstes zu »«rmind«rn, liegt, abgesehen von aller Hnmaoftät, im eigensten Jnt«refle drr Gesellschaft."
Hoffentlich hält diese Stimmung an, obwohl wir glaub«, daß der Anarchismus mehr in oer ftetwilltge» als in der gezwungene» ArbeitSlofigkeit, »amentlich aber i» der Hetzerei gegen Aller und Jeder, was auioritativeu Charakter trägt, feinen Ursprung hat.
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übertragene» Arbeiten. Falls Kost oder Wohnung als Lohn gewährt werden sollen, kann der BundeSrath auch die Eintragung der Bedingungen für die Gewährung von Kost und Wohnung bestimme». — So gewährt das Lohnbuch eine» klaren Ueberblick über die Löhne. Gleichzeitig soll er eine» Abdruck der gesetzliche» Bestimmungen über Zahlung, Berrechnnug. Beschlagnahme und Einbehaltung von Loh» enthafte« und damit dem Arbeiter die eigene Controlle über die Gesetzmäßigkett der Leistungen deS Arbeitgebers erleichtern. Letzterer wird mit Geldstrafe bis zu 20 Mk., im Uuvermögeukfalle mit Hast bis zu drei Tage» bei Zuwiderhandlung gegen die Vorschriften über die Lohnbücher bestraft.
Dem gleichen Zweck, Klarhett über die Lohn- Verhältnisse z» schaffen, dient die Vorschrift, daß für jede« minderjährigeu Fabrikarbeiter auf Koste« deS Arbeitgebers ei» für die Eintragung der verdieuteu Lohnes dmch de« Arbestgeber be< stimmteS LohnzahlullgSbuch auzuschaffeu, bei jeder Lohnzahlung dem Minderjährigeu oder dessen gesetzlichem Vertreter auSzuhäudigen und vou dem Empfäuger vor der nächste» Zahlung zurück zu reichen ist. UebrigenS dürfe» — abgesehen vo» Ausnahme», die die untere Berwaltuugsbehörde zu- laffe» kanu — Lohnzahlungeu au Fabrikarbeiter Sonntags nicht stattfinden.
IV. Ei» für die Beschäfttgung der jugendlichen Fabrikarbeiter zweckmäßige Neuerung ist eS, daß, wenn ihre ArbettSzeit am Vormittage uud am Nachmittage je vier Stunden nicht übersteigt, außer der einstüudigeu Mittagspause ihnen nicht ferner auch »och Vor- uud Nachmittag» eine je halbstündige Pause gewährt werden muß, wie dies bisher der Fall war.
Neber die wichtige» Bestimmungen der Ladenschlusses möge ein zweiter Artikel folge».
über dich verfüge» wie über eine willenlose Sache. Beängstigt Dich diese ländliche Stille?"
„Nein, gewiß nicht", beeilte ste sich zu erwidern.
Am nächste« Tage wnrde« einige unerläßliche Besuche auf de« naheliegenden Gütern gemacht und später auch erwidert, aber jedermann empfing den Eindruck: Hagendorf sei der Geselligkeit überdrüssig geworden und gedenke ihr wenigsten» vorläufig aus dem Wege zu gehe». Zartgefühl und guter Ton verboten also alle unerwünscht« Annäherungsversuche. So lebte den» da» Paar i» selbstgeschaffener Einsamkeit dahin.
Rur Stetten kam ost in Begleitung seiner Frau und feiner älteren, unoerheirathete» Schwester Dorothea. Sie waren immer herzlichst empfangene «ä^e, den» dem Freiherr« wäre er lieb gewese«, we»n Ilka «eb Juliane sich recht innig befteundet hätten, aber daS geschah nicht. Die beide« junge« Frauen waren ihrem innerste» Wese» »ach zu der- schiede» u»d konnte» einander nicht verstehen. Weit eher gewann »och Dorothea einige» Einfluß a»f die Baroui». E» lag etwas ErfrtscheudeS, Kräftige», Wohlgemeinte» in ihrer derben und herbe» Art, alle Di»ge beim rechte» Name» zu ue»»e». Ma» vermochte nicht gram zu sei», selbst bau» nicht, wenn ste rücksichtslos aufrichtig fabelte. Und das geschah eines Tages, als Ilka mü unwillkürlich auSbrechender Heftigkett über die Langeweile der weftvergeffene» Woh» sitze» klagte.
»Warum langweilen Sie sich den»? GiebtS für uns Frauen keine höhere Mission, als vor dem Spiegel zu stehen, mit der Modistin zu konferireu uud vou Fest zu Fest fliegen, um Galanterien anzu- höreu? Mir würde eine solche Drohnenexistenz niemals genügt haben."
Ä o I e »i a I e».
Aus Kamerun find Nachrichten hier eingettoffe», die einen nicht augenehmeu Eindruck machen. Gegen de« Hauptmann v. B e s f e r find beim. Oberkommando Klagen einiger Offiziere eingegang«. Der Major v. Kamptz, der jetzt auch deu Gouverneur vertritt, hat sich dadurch veranlaßt gesehen, den Hauptmau» sofort vou se iuer S t e llu u g abzuberufen. Welche Vorgänge und welche Beschwerden der Sache zu «runde liegen ist noch nicht bekannt, der Bericht de» Major» vo» Kamptz ist erst in einigen Woche« zu erwarte«. Der Hauptmaau v. Bester ist seit ei«er Reihe von Jahre« in Kamerun thättg, im Norden und Süden hat er kraftvoll eingegriffen. Zuletzt hat er die aufständische« Ekoi unterworfen uud bi der Nähe der Croßschuellen eine Station errichtet. Seine Abberufung könnte also »nr durch >auz besondere Umstände Hervorgerufe» worden fein, da ms» ohne sehr gewichtige Gründe einen solchen rastlose» Offizier »icht vo» seinem Poste» weg»immt, wo er anfillg, eixe feste Grundlage für unsere Herr- chast herzustellen.
(Nachdruck neroettn.)
Die neuesten Aenderungen der Reichs Gewerbeordnung.
Von Amtsrichter a. D. W. Mantiy.
ührt Mb immer bereitwillig geholfen, wenn Jemand bi Noih gerieth.
Der Pachtzins wurde nie mit rücksichtsloser Härte eingetrie&en, und mancher kleine Grundbesitzer vrr- dantte es nur der Freigebigkest de» Herrn, wenn ihm ein Eigenthum erhalte» blieb. Hagendorf gab gern. Er hatte viele Fehler, war aber auch eine großmüthige Natur, die niemals rechnet. Er hätte lieber seine Gaben an einen Unwürdigen verschwind« al» einen wbklich HülfSbedürftige» zutückweis« möge». Wer ihn wistenüich nnd absichtlich belog, durste steilich nicht mtf Vergebung hoffen, der hätte vor seine» Auge» zu Grunde gehe» kö»»en.
Heute schien der Gnädige in sonnigster Stimmung. Gr »ab de» Bettlern, die sich herandräugte», reichlich Geld und befahl de» Vervafter Eckert für die ve- lustigung der Dorfjugend zu sorgen.
»Hoch lebe unser gnädiger Herr!" riefe» die Burschen und die Mädchen meint«: „Unse Fra« Baroufa steht so schön aus wie die heilige Genoveva."
„Gefällt er Dir hier? Wirst Du e» in dieser Einsamkeit aurhatt«? fragte der Baro« seine junge Semahlbi, al» sie An« in Arm durch die Sastmrien- allee schritte».
Sie nickte gedankenvoll. ,O ja, warum »icht, wo Du Dich hebnisch Mist, da gehöre ich auch hin."
„Uud wüst Du wbklich ftoh uud zuftiedeu sei» ?"
„Gewiß, so lange Du eS bist."
Da hatte er sie nun, wo er sie haben wollte, und doch kam keine rechte Freudigkeit i» seine Seele. Er verglich sich unwillkürlich mtt jemand der ein fröhliches Vögelchen fängt und in den Bauer sperrt, und sagte gepreßt: „Du sprichst immer nur mir und umgehst meine Fragen. Ich will doch nicht
»Ja, Ihne» — dar ist auch etwa» ganz anderer." »Freilich! Ich war niemals schön und Gott fei Dank auch nicht dumm genug, um e8 mir eiuzu- bildeu. Und doch — warum sollte ich e» leugne» ? ES gab ebn Zeit, wo ich mei»e Seele für eis bißchen äußere» Reiz verkauft hätte. Jetzt kau» ich ja darüber reden. Damalr trat ich vor den Spiegel, musterte mich mit uubefaugeuem Auge und sagte mir: »Du bist nicht geschaffen, um geliebt W werden, und mußt Dich eben mtt Defaer Bestimmuug abfinden." Dar that ich auch, Müe »ich später ganz wohl dabei, hegejaber »och heute die Ueberzeuguug, daß ich eine gute Frau uud »eie Mann glücklich geworden wäre, weil ich das Glück nicht außer-, sonder» faser- halb der Familie gesucht hätte. Ich mußte entbehren, was deu Sonuenschefa im Lebe» eines Weiber bedeutet: Die Liebe. — Sie werde» vielleicht zu sehr geliebt, und da» mag auch gewiffe Schattensetten habe« — doch ich meine, die lassen sich ertragen. Man darf nur nicht dar Licht darüber vergessen."
»Aber es giebt Menschen, deren Dasein fich gar nicht sonnig gestatte» läßt, toeil immer wieder »ene Gewitterwolke» fa ihrem Inneren aufsteigen."
„Die ziehen endlich doch vorbei. Da heißt er an dem alten, weise» Spruch denken: Duck Dich! Laß vorübergahu l Dar Wetter will sei» Wille» ha»."
„Ich brachte e» immer schlecht fertig, mich zu „ducken", sagte Ilka, »diese Fähigkett muß Einem angeboren sein."
„Gar zu viel wttd Ihne» ja nicht zugemuthet", erwiderte Dorothea ttocke». »Loschitz ist eine Herr- liche Besitzung in paradiesischer Gegend. Ich wüßte mir gar lebten schöneren Sommeraufenthalt zu denke».
(Fortsetz»»g folgt.)
suchenden noch vor Abschluß deS BermittelungS- geschäftS die für ihn zur Anwendung kommende Taxe mittheileu, sonst «acht er sich nicht «fader strafbar. — Hausfrauen und Dienstboten, aber auch Attisten, Sänger und der sonstige wette Kreis der Stellensuchendeu wird mit dieser Neuerung sehr efa- tierftanben fein.
II. Enger ist der Kreis der Interessent«, die durch eine zweite Neuerung bettoffen werden. Be- triebSbearnte, Werkmeister n»b ähnliche Angestellte eines Gewerbeunternehmers, "sowie von ihm mit höheren technischen Dienstleistungen betraute Personen, wie Maschinentechniker, Bautechniker, Chemiker Zeichner, werden vom 1. Oktober ab den Handlungsgehilfe» hinsichtlich der Kündigung g le t ch g estellt. Die bisher bestehende, dem Unternehmer günstige Freiheit, beb» Engagement die Kündigungfristen beliebig kurz und für beide Ber- ttagskonlrahenteu verschiede» zu vereinbare», bleibt nur bezüglich derartiger Angestellter mit mindestens 5000 Mk Jahrergehalt, sowie betreffs derjenigen, die für eine außereuropäische Niederlassung bei freier Rückreise im Falle der durch den Unteruehmer erfolgenden Kündigung engagirt find. Für alle übrigen Betriebsbeamten, Werkmeister rc. gitt nunmehr, daß die Kü-digungSfrist für beide Theile nur gleich lang verabredet sein und nicht weniger als einen Monat betragen darf, sowie, daß die Kündigung nur für den Schluß eines KalenvermonatS zugelaffeu ist. Nur bei Annahme zur vorübergehenden, drei Monate nicht übersteigenden Aushilfe darf die Kündigungsfrist kürzer fei, muß aber auch hier für beide Theile gleich fefa. Natürlich endet eine von vornherein auf be- stimmte, wenn auch kurze Zeit vereinbarte Stellung als BetriebSbeawter ohne Weiteres mit Ablauf dieser Zett. Ist daS Berhättniß dagegen für unbestimmte Zett eingegange» ober wird es nach Ablauf ber bestimmten Zeit ohne Abrede über die Dauer fortgesetzt, so steht jedem Theile für deu Schluß eines Kalenderquartals die Kündigung mit sechswöchiger Frist zu.
Hl. Wichtig ist auch die Zulassung der bisher nicht bekannten Lohnbücher. Besonders in der Melber» unb Wäschecoofection hatte bie häufig un- lare Vereinbarung ber ArbettSbebiugungeu Besuch- Heiligungen ber Arbeitnehmer zur Folge. Um dies zu beseitigen, darf ber BundeSrath für bestimmte Gewerbebetriebe, auch sofern fie al» Hausindustrie bettieben werden, Lohnbücher oder SrbettSzettel — nicht zu verwechsel« mtt dem Arbeitsbuch, da» längst eber minderjährige Arbeiter habe« muß — vorschreibe«. I» biefe find mtt Tinte vo« dem Arbeit- geber oder seinem Bevollmächtigte« folgende Vermerke efazuttage«: 1. Art und Umfang der übertragenen irbett (bei »ccordarbeit die Stückzahl); 2. die Lohn- ätze; 3. bie Lebingunge» für Lieferung von Werkzenge» «nb Stoffe« zu be«
Umschau.
«i«e Schreibstube zur Beschäftigung Arbeitsloser in Breslau
hat ber Berei« gegen Verarmung und Bettelei eröffnet. Die Anstatt besteht, wie bie „Sociale Praxis" mittheiü, ans einem großen, Hellen und luftiaen Zimmer, in bem eine Tafel mtt zwölf Sitzplätze« ausgestellt ist, wo die Arbeitslose», z. v. Kaufleute, Schreiber, Beamte, Handwerker unv andere schreib- gewaudte Personen, welche erwerbslos geworden unb in Roth gerathe» find, vorübergehend mtt allerhand schriftlichen Arbetten beschäftigt werden, ,. ». Ferti- gnng vo« Abschriften aller Art, Schreibe» vo» Adreffen, Falze» n»b Convertiere» von Briefe», Cdcnlare», Prospekte», Preisliste», Kataloge», Zett- f(trifte», Aufstellen von Rechnungen rc. Die Ans- führuug der Arbetten erfolgt unter Anleitung und
(Nachdruck verboten.)
Treue.
Roman vou «da Dornen
(Fortsetzung.)
beider Exmdfao^S ■Ä Warburg Bureau; von Haaseustcin & Vogler, Frankfurt ^M.^CM^Magde-
Donnerstag 20
' weiß ek, und deßhalb komme ich ja und e: Hatte »ich recht — recht fest an "____
Jen, damit — ber Friebe wieder bei unS
Gestalt geändert, wie die vor einem Menschenalter ins Leben getretene Gewerbeordnung. Vou dem damals geltenden Grundsätze möglichst uneingeschränkter Freiheit des Einzelne» fat gewerblichen Sehen unb siven Verhaltens ber Behörden dem wirthschast- lichen Kampfe gegenüber ist man längst abgekommen Ku vorbeugender Schutz der Gesetzgebung erleichtert dem wirthschaftlich Schwächeren de» Eintritt ob das Beharren in dem Kampfe um seine Existenz.
se Tendenz weist auch die neueste, am 1.0 k t o b e r in Kraft tretende Revision deS vielfach um- leßalteteu Gesetzes auf.
I. Da ist zunächst der Stand der ©teilen« ermittlet und insbesondere der Gesinde- ermiether, dem diesmal ber Gesetzgeber seine oudere Aufmerksamkeit zuweubet. Zwar als uoth- atabig, aber doch nur als uothwenbigeS Hebel git dieser Stand, und energisch wird zum Schn
Stellensuchendeu gegen eine Ausbeutung dun!, lche Vermittler eingetreten. Die vor geraume:
en beseitigte Concesfionspflicht ist wieder auf« ebt. Wer daS Geschäft efaeS GefiudevermietherS er Stellenvermittlers (z. v. als Theateragent)
dem 30. September beginnen will, bedarf dazu der Srlaubuiß, und zwar de» Magistrates iu Städte« mtt mehr als 10000 Einwohner«, die nicht selbst ehe« Stadtkreis bilden, sonst des Stadtausschusses »der deS KretSauSschuffeS. Die Coucesfion. ist zu bersages, wenn Thatsacheu vorliegeu, die die Un- iverläsfigkeit deS Nachsucheude» für diesen Gewerbe- «trieb darthun, und fie ist zurückzuuehmeu, wen» irchträglich solche Thatsachen bckauut werden. — )er Ausbeutung der Stellensuchendeu dmch Aber* lijige Maklergebühren wird fortan dadurch be« 1 Mit, daß die Gefiudevermiether uud Stelleu- ermsttler das Verzeichuiß der vo» ihnen für ihre ewerblicheu Leistungen aufgestellteu Taxe» ta ihreu ioeschäftSiäume« an einer in die Augen fallenden wtelle — nach erfolgter Einreichung bei ber Orts- Wizei — auzuschlage» haben. Sie bürfeu biefe fern zwar jeder Zett abändern; die Abäuderung M ober erst fa Kraft, wenn sie der Polizei an- Keigt uud ebenfalls in de« KefchästSräumen augeu- «« angeschlagen ist. Der Nichtanschlag, die Nicht- »eichuug bei der Polizei oder die Ueberschreituug 1 ordnungsmäßig bekannt gemachten Taxe macht Gallig. Unb selbst wenn der Anschlag ordnuugS- 5 «Big geschehen ist, muß der Makler dem Stelle
* Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg uud Kirchhain. Jllustrirtes Sonntagsblatt.
Das Glück" hatte ste sagen wollen, vermochte eS nicht.
Jetzt, wo der Frühling gekommen war, konnte eS d auffalle», daß Hageudorf einige Monate auf prächtigen BefitzMg zu verlebe« gedachte. Loschitz >. am Waldessäume, sich gleichsam an eine 5 Faustrebende Felsenwand lehnend.
3« halbstündiger Entserunug vou de« G»te stand
—5— chrliche Jagdschloß des Prinzen Georg, es hatte u «her sei Jahren picht mehr zum Empfang hoher «L»-- 5. SkSffakt. Der Prinz zog eS vor, in andere» !h°lbvctß« toben mit reicherem Wildstaub zu jage».
Das Herrenhaus war fa atterthümlichem Stile «nt. «u» dem hohe» Spitzboge»fe»ster blickte man v die wette, lachende Landschaft.
iaftt »p ,IS 150 auch«!
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