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Die Wirren in China.
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(Fortsetzung folgt).
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ebenso glücklich geworden. Erwin Münchhof, der BergnügungSdirektor der Prima und des höheren Töchter - Pensionats, ernsthafter Romanheld! Nein, war auS dem Mensche» nicht Alle» werden kann!"
«Dn verstehst mich nicht, kannst mich nicht verstehen. Ich will Dir nur noch einmal sage», daß mich daS junge Mädchen für'S ganze Lebe» gefesselt hat und ich es nie vergesse» werde. Nu» genug davon!"
»Noch eins 1 Ich werde mich nach dem Mädchen erkundige». Und we»» ich Dir Nachweise, daß eS eine glückliche, Satten und Kinder herzlich liebende Frau ist oder war — vielleicht deckt schon der Rase» das Glück —, wirst Du doch wohl die nutzlose Schwärmerei zu« Teufel jage» ?"
„Nein, ich lebe der Erinnerung".
.Wenn Deine Angebetete aber Wiüwe ist, oder ebenfalls Deinetwegen nicht geheirathet hätte — ich kann mir allerdings kaum denke», daß eS außer Dir »och eine so schwärmerisch verliebte Seele auf der Welt geben kann —, dann wirst D» doch daS Versäumte uachhole» ?"
.Wo denkst Ln hi» ? Ich zähle 49 Jahre und werde in biesem noch ei» halbes Jahrhundert hinter mir haben." Und seufzend fügteMüuchhof hinzu:,Zu spät! Zu spät!"
.Zu spät? Nicht zu spät! sage ich. Zu« Glücklichwerdeu ist eS niemals zu spät. Tu bist ei» schöner, stattlicher Mau« in de» beste» Jahre», und Deine »»gebetete ist doch auch kein Backfisch geblieben. Co viele Maimonate könnte auch die Kühnste der ich ewig verjüngenden Frauen nicht unterschlagen. Ich wiederhole: .Nicht zu spät! Höre! Ich gehe auf die Suche! Schiller het da irgendwo einmal .drei Tage Zett, bis ich die Tochter de» Gatte» gefreit" oder so ungefähr gesagt. Drei Tage, Junge,
und Du hast Gewißheit, so oder so! — Keine Ein- Wendungen! — Nach drei Tage», Nachmittags 4 Uhr, erwarte ich Dich, »u» sage» wir, zu» Kaffeetrinke» auf dem Neroberge."
Kurzes kräftiges Händeschüttel»; Josef v. Kubelka war i» de» Hauptweg abgeschwenkt, Erwin Münchhof stand allein. Er wollte dem Freunde nachrufen, ihm Nacheile», aber ei» Strom von Menschen warf sich, da soeben das Coueert beendet war, ihm entgegen.
Eine Viertelstunde später saß der österreichische Oberst, nachdem er im Vorbeigehen dem Portier seines Quartiers einige Worte zugerufeu hatte, im Metropol- Cafö, seine grübelnden Gedanke» in mächtige Rauchwolke» einhüllend. Der Stratege eutwaif seinen Schlachtplan. Hin nnd wieder wmde» die Ge danken laut, aber der dicke mecklenbmgische GutSbefitzer, der echter Hand von dem Sprecher saß, war ganz ix iumsteak und Rothwein vertieft n»d das junge Liebespaar auf der andere» Seite hörte schon gar »ichts. Der stockende Monolog enthielt n. S. die Vorte: Fremdenliste» — Privatdetektiv — ei»er soll »irr sei», vielleicht kennt ihn Herr v. Ebmeier — die bekannte» ätteste» Leute — vor alle« Biebrich — .Kroue" distiuguttter Herr — Spitzbart — »vchmarre auf der linke» Backe — stattliche rosige Frau — ja, so könnte jetzt ungefähr daS Mädchen aussehe» — nicht übel, wahrlich, besinne mich — anderer Herr — Bruder oder Letter — feudale Glatze — Gesicht Burgunderfärbung — dicknäfiger Kutscher — der Hund — Kapitalstück — Deixel nicht »och «al — wen» ich den Hund — na wennS fei» Ur» e»kel ist — nicht zu spät — nicht zu spät — Kellner 1 zahle» I — los!" Und die Trambahn entführte ih» gen Biebrich. —
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»nr bezwecken, die Truppe» zu bewegen, so find sie lediglich aus militärischen Rücksichten zu erkläre» und legen de» Schluß nahe, daß nach Ansicht der Befehlshaber in Peking die militärischen Operationen »och keineswegs beendet sind. Aber die telegraphische Verbindung mit der Küste ist, wie gefegt, noch so mangelhaft, daß selbst darüber Zuverlässiges nicht in Erfahrung zu bringen ist. llebrigenS wäre auch jene Rentermeldung kaum der Erwähnung Werth, wenn nicht die gegenwärtig ix Europa herrschende Stimmung die Vermuthung nahe legte, daß Mißgunst und Mißtraue» alsbald 6er» fn^en würde», sie als ei» Anzeichen der schwarzen Pläne der deutschen Diplomatie zu mißdeuten. Nur deshalb fei von vornherein betont, daß diese Meldung nur aus jenen militärische» Nothwendigkeite» beruhen loen, die wir nicht kennen. Daß Sonderabfichten und die Erstrebuug von Sondervoriheile» dabei ausgeschlossen find, ergießt sich schon daraus, daß die Deutschen alle übrigen Nationen aufgefordert haben sollen, an den angeblichen militärischen Operationen Theil zu nehme».
Die neuesten Nachrichten über die g,plante Ex, peditio» »ach Paotingfu zeige» übrigens, daß etwaige Bestrebungen, Deutschland bei dieser Gelegenheit zu verdächtigen, jeden Grundes entbehre». Die Ex- peditio» soll nämlich in der Hauptsache aus Engländern bestehen, und zwar 2 Regimentern Kavallerie, einer Batterie Artillerie und 300 Mann Infanterie, ferner aus 1000 Italiener», 300 möglicher» weife 500 Rufst». Auch Japaner nehmen daran Theil. lieber die Theilnahme von Deutschen wird überhaupt nichts gemeldet.
Ermordnng der Missionare.
Der amerikanische Generalkonsul Goodnow in Schanghai erfuhr nach eingehenden Nachforschungen, daß nachgewiesenermaßc» während der letzten Unruhen 56 Missionare ermordet worden find, und zwar.34 englische und 22 amerikanische. Es liegt ferner die große Wahrscheinlichkeit vor, daß noch weitere 37 Missionare in Taiguenfu getöbtet wurden. Die Liste derVermißten weist 109 Engländer und «l Amerikaner auf. ES fei unmöglich, die Zahl der ermordete» Katholiken festzustelle»; dieselbe enthalte aber sehr viele französische Priester und barmherzige Schwester», dir theilweise i» dem Gebiet erwordet wurden, in dem die Russin opertten. Auch verschiedene schwedische und dänische Protestanten wurde» getibtet. DaS Verfolgen und Morde» der christlichen Chinesen dauere fort, Ueberall würde» von chinesischen Gelehrten und kleine» Beamte» Denkschrift«» au die Kaiserin-Regentin gesandt, wori» dafür gedankt wird, daß sie daS Land von den Fremde» befreit. Eine Meldung aus dem 3»»er» beweise, daß, abgesehen von de« von de» fremde» Truppen besetzte» Landesthelleo die chinesische
wieder gesehen und habe auch nie »ach ihrem Namen geforscht. Ich war zu der Zeit ei» so- trauriger «efefle, daß ich mich eher junge, Dame mit HettathS- plane« gar nicht zu »äher» wagte; ich hätte das bei der Ungewißheit meiner Zukunft für ehrlos gehalten!"
-bla, »6, na, aller Freund! Solche sentimentale» Anwandlungen hätte ich Dir gar nicht zugetraut. Sie st»d auch grundfalsch. Ein echter und rechter Mann, ei» Soldat, ei» Krieger ist doch wohl hunderttausend Gulden Werth und zweihuuderüauseud, wen» er, wie D», zwei Tapferkestsorde» tragen darf. Dar Zage- schosstne thut diesem Weiche keine» Abbruch, eS macht Dich im Gegentheile nur noch interessanter. Wen» »n» daS junge Mädchen Dich auschwärmte und sich eine Ehre daraus gemacht hätte, die Frau eines solchen Kriegsinvaliden zu werde», so warst Du ei» »arbar uud - verzeche — ehr Thor, diesem Verlangen nicht Folge zu gebe». Die Familie sah vornehm und gut fituirt ans, nur ein wohlhabender Man» kann sich solchen prächtigen Hund halten. MeuschenSkind, was bist Du chöricht gewesen! Ich begreife Dich gar nicht. Die Leutnants find doch sonst »ich! so. Die preußischen sicherlich nicht und unsere auch nicht, find denn die hessischen aus der ait geschlagen? Ich kann mich ordentlich über Dich ärgern! Du könntest nun schon, wie ich, Großvater fein und läufst da als gelangweilter Einspänner »«ha. Also nie wieder etwas von ihr gehört?"
.Niemals!"
,Unb Du denkst noch immer an sie?" - .Immer!"
.Na, eS muß auch solche Käuze geben. Ich hatte meine Alte auch recht lieb, aber wenn sie nicht binnen vier Wochen Ja gesagt hätte, hätte ich eine «»dere genommen und wäre wahrscheinlich mit dieser
Unsere Rüstungen.
Der zweite Admiral des KreuzergeschwaderS meldet a»S Taku vom 10. September: Der Dampfer .Batavia" ist gestern Vormittag hier e i n getroffen. Mit der Ausschiffung zweier Compagnie» wurde sofort begonnen, ein Bataillon ist in der Nacht gelandet. — Kapitän Pohl ist in Tientsin eingetroffen.
Die ostasiatische Abheilung im KriegSm inisterium, welche die gefammten Mobilmachungsarbeiten für daSostafiatischi Expeditionskorps leitet, ist nunmehr mit umfangreichen Arbeite» fflr den Reichstag beschäftigt. ES handelt sich um de» Nachweis der Notwendigkeit aller getroffene» militärische» Maßnahmen sowie um Zusammenstellung der Belege sämmtlicher Ausgaben für militärische Zwecke und um eine« Kostenanschlag derjenigen Mittel, die weiterhin für die Durchführung der militärischen Aktion in Asien erforderlich sei» werden. Der Stand bet Arbeiten ist »och nicht soweit vorgeschritten, daß ein sicherer Ueberblick über bas Material möglich ist.
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(«Uftbntd verbot«.
„Richt zu spät!"
Ein» kleine Plauderei vom Rhein«.
Von Hugo Dinckelberg.
(Fortsetzung.)
«9«n. «Wie« nehme« entlegen: Me Expedition dieses Blattes, bi« Annoncen-
tiuo n von Haasmsteill & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magde-
‘ 1 Q 1 fißß inro, Wior: Rudolf Moss«, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln;
WS- lu. beDtember 1900. t. 5. D«« * 6»., Frankfurt a. M., Berlin, Hannover. Paris re.
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WScheuMche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai«. " Jllustrirtes Sonutagsblatt.
.«rechen wir ab! — Wie lange bleibst Du noch 'Wiesbaden?"
Itotu Die Nachrichten von Peking stocken nach wie vor, »b der Berichterstatter der .Times" schreibt diesen Hebt Iftas b bezeichueuberweise .dem Mangel gemein- jagten Handelns und einheitlicher Organisation" zu. " Sie gestrigen englischen Blätter enthalten jedoch eine
I- auS Peking vom 30. August, die " i-S Woiff'sche Bureau nicht verbreitet hat. Sie " tet: »Die Deutschen thua Schritte, um zu «er» laf» feile», eine Streitmacht der Vrbündeten zu mUi- ^garn Mische» Operationen in der Provinz Rq rs»ili zu organistren. Die verschiedenen Be. zug! schirhaber werden gebeten, mit ihnen zusammenzu» Hch satt» uud vor Ankunft des Grafen Waldersee einen u öei Lheil ihrer Truppe» zu diesem Zweck abzuord»e». Liühj Ae diplomatische Lage hier wird verwickelt. Die Rehrzohl der hiesige» Befehlshaber solle» den Vor. T7f Nlag ihren heimische» Regierunge» übermittelt habe». Zweck, be» diese Trvppenmacht verfolge» soll, »icht ganz klar. Eines der Ziele scheint eine xped ition nach Paotingfu zu fein, wo 6|i«efen sich sammeln sollen." Dieses feiern beweist aufs neue, daß die Verhandlungen Mächte sich »ach dem Verlauf bet Ereignisse zu en haben und baß, nm von biefem Verlauf «ll Keuntniß zu erhalten, die nächste Sorg, af Wiederherstellung besserer erbindunge» zu richte» ist. Wenn General Sibfner, der feit dem 29. August in Peking ", einen solchen Vorschlag gemacht hat, so sollte meinen, daß ihm militärische Nothwendigkeite» 6tnnbe läge», die wir nicht kenne» und die ans Ferne nicht zu beurtheileu find. Wenn z. B. Mich ein chinesisches Heer bei Paoting im Auf. '4 begriffen wat, so würde e8 von militärischen politische, Gesichtspunkten allerdings erforderlich en, ihm sobald als möglich entgegenzutnteu, ____ «it der Einnahme Pekings ist militärisch nicht * ti erreicht, und der Zweck jeder militäiiich-n Aktion ", »ß bleiben, das Heer des Gegners zu vernichte». m einer solchen Expedition nach Paotingfu ist TH, bchius, wie die .Köln. Zig." wieder in die Er- —leiang zurückruft, längst die Rede gewesen, bevor
• ient^eH Seebataillone in Peking eintrafen; im I* vor längerer Zeit wmde gemeldet, die Set» "beten seien »ach Süden abmarschirt, dann hieß S ei' bie Japaner hätten den südlich von Peking :4;5;» 4«den Jagdpalk Hattse von Chinesen gesäubert, ;12%; ° Franzosen planten eine Expedition zu der füd- seMi chlich von Paotingfu gelegenen Stadt Tschingting, e»«# »immer noch französische Missionare belagert eben, nnd noch vom 2. ds. meldete der britische siV ?”aI ^°selee, er habe Fengtai und die Bahn- M'» bei Lukntschiao, ebenfalls im Süden von “”6- besetzt und beherrsche damit die Bahnlinie ■ Paotingfu. Wenn alle diese Operationen nicht
Umschau.
Polizei und Publikum.
3n der schlesischen Stadt Wohlau wurden in diesen Tagen die neuen Räume der dortige» Gendarmerieschule eingeweiht. »ei dieser Festlichkeit hielt der Kommandeur der Schule, Major v. d. Brinckeu, eiae Rede über die Bedeutung und Aufgabe dieser Anstalt, die viel Anerkennung finden wird: . .
ES ist unsere Aufgabe, den junge» Gendarmen in bex Geist bet für ihn in Betracht kommenben Gesetze berottig einbringen zu lassen, daß er gegebenen Falls ohne vieles Nachdenken ruhig uud besonne», selbstbewußt, sicher und richtig handeln und energisch einzuschreiten versteht, ohne bie Rechte des Staats- bürgerS zu verletzen. Es ist aber auch ferner unsere Aufgabe, dem jungen Gendarmen von vornherein bie Wichten nnb Rechte seines neuen Berufes klor zu mache», ihn darauf hinzuweifeu, daß er imDieuste der Allgemeinheit, des anständigen Publikums steht, und daß dieses einen wohlbegründeten Anspruch auf seinen Beistand und auf die ausgesuchteste Höflichkeit von feiner Seite hat, ihm einzuschärfen, daß er feinen Ehrgeiz nicht zu suche» hat in der Erstattung einer möglichst große» Anzahl kleinlicher polizeilicher Anzeigen, sonder» darin, dem Anlaß zu .solchen durch zeitige und angemessene Belehrung des Publikums vorzu- jenge», mit einem Wort, daß er nicht dazu da ist, >aS Publikum zu chikaniren, sondern die Personen nnb bas Eigenthum zu schützen, wenn eS sein muß unter Einsetzung seines eigenen Lebens, daß er also als braver Soldat mit alle» ihm zu Gebote stehende» Mittel» a» Intelligenz, aber auch an Muth und
Bevölkerung glaube, bie Kaiserin habe große Siege errangen nnb bie AuSlänber aus dem Laube vertrieben.
Eifersüchteleien.
Angesichts biefer Sachlage ist ber Mangel an Einigkeit unter ben Mächte» doppelt betrübend. Die Amerikaner scheinen abermals bie Absicht zn hegen, sich aus Peking zurückzuziehe». General Chaffee melbet nämlich ans Peking: .ES mehre» sich bie Anzeichen dafür, daß hier auf lange Zett hinaus bie biplomatische» Beziehungen nicht toieber ausgenommen werben. Die russische Gesandtschaft begiebt sich sehr bald nach Tientsin. Mir erscheint eS als sicher, daß die chinesische Regierun g , solange eine fremde Armee hier in Peking bleibt, »icht hierher zurückkehrt. Wenn diese Annahme richtig ist, so kann unsere Gesandtschaft keine diplomatischen Aufgaben erledige». Meine Meinung geht dahin, daß Peking nur als Lager für die verbündete Armee dienen soll, bis die Mächte sich an andere» Punkten festgesetzt haben." Diese Auffassung der Lage steht in vollem Widersprach zu der Ansicht anderer Mächte und den bisherige» Aeußeruogeu des amerikanische» Oberbefehlshabers. Möglich, daß er von Washington einen kleinen Wink erhalten hat.
Frankreich scheint die Zustimmung zu dem Ober- befehl Walbersee'S nachträglich recht unbequem zu sei«. DaS muß mau wenigstens einer Erklärung entnehmen, die der französische Oberstleutnant Marchand vor seiner Abreise nach China einem Mitarbeiter deS .Figaro" gemacht hat. Er sagte, er sei der internationalen Kommission in China zugetheilt, in der Frankreich wie die andere» Mächte mit 14 Offizieren vertreten sei. Dieser Ausschuß sei »icht der Generalstab WalderseeS, sondern einfach ei» Kreis vo» Mitarbeiter» uud Mitberather», über de» Waldersee nicht de« Befehl, sondern nur den Vorsitz führen werde. Der Generalstab WalderseeS gehe nur da» deutsche ExpeditiouSkorpS an. Die Kommission habe bie Aufgabe, bie Beziehungen der hternationalen Truppen in militärischer Hinsicht zu einanber zu regeln, aber auch in ber biplomatischen Regelung ber Dinge mitzusprechen. Walbersee vereinige in sich bie Stellung unb Aufgabe beS Truppenführers unb beS bevollmächtigte» Gesandten Deutschlands. Diese Darstellung Marchands entspricht, so bemerkt die »Köln. Ztg." in dieser Form, in der sie auch So« ander» Blättern toiebergegebe« wird, nicht de« Thatsachen.
Die .Post" hebt augenscheinlich auf Wink des Auswärtigen Amts hervor, daß in Beilin von der Existenz dieser internationalen Kommission in Tschili nichts bekannt sei. — Man hat eS also lediglich mit einem Versuch zu thu«, den französischen Chauvinisten Sand in die Augen zu streuen.
- j -««zeih', aber ich kau» Dir sagen, der Hund j J? mir angetha», und noch heute ärgere ich " E, daß ich damals nicht einen Handel wenigstens chcht habe. Also das Mädchen? -"
$6%; .-Hat es mir angetha«", fuhr Münchhof hastig “J ^"willig heraus, um bann sanfter fortzufahren:
5 lanB $ir sage», Freunb, wie mich baS - w« öEeS Kind war es noch — da-
s! 7: ««geschaut hat! Es hatte längst meine Auf- “* ^°«kiit gefeffett, wobei ich auch fei» wiederholtes ** ^!rf^aue* ö» »»s bemerkte, uud als bie Der» wte weibliche «nmuth nun vor mir stanb, mir ‘etotf Mückgab unb schüchtern einige Worte da laS ich in biefen Augen eine Innigkeit «tttbrnng für ben tapfer» nnb ber Theilnahme
-«» zerschossene» Sriegsman», baß ich biefen Blick * webet vergessen konnte.
. 'Nicht toieber vergeffen konnte! Ja, wie lange Li n .ie8 -nicht" gedauert? Berhettathet bist Du r1 Also Dn hast — ich glaube, ich reiste den "-j 2™. Tag schon ab, sonst hätte ich mich doch »och ®cm Hunde näher erkundigt — Dich in den " Tagen der Familie genähert, hast einen Korb ®«e», Deine Angebetete hat einen Andern ge- Tu bist ihm in's Gehege gekommen — 10 bitte, erzähle!"
'Nichts von alledem! Ich habe daS Mädchen nie