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lageig« mhomr «ntgtgtn: di« Exptt>itio» dieser Blatter, di« Ktnwnctn»
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35. Jahr,.
Erstes Blatt
Wochenschau
für D«ischland schuf, kurz dem Andenken
.. bg zur Sache geäußert habe». Soweit fich der 1/ /»rd der Angelegenheit heute überblicke« läßt, werde» Wfuita einer Verlegung der Gesandtschaften keinerlei
trotz allem doch so grenzenlos
'S, daß sie seit längerer Zett allabendlich um
tot; er ist, alr zöge fie eine unwiderstehliche
*• — Sie hatte die» bestreite« »ollen, und
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eiugeführt wird. Die preußischen StaatSbahue» find mit der sofortig« Durchführung dieser Maßregeln in ihrem eigenen Bereich uud, soweit erforderlich, zu Verhandlungen mit den bethetligten Bahne» beauftragt. Dadurch wird sowohl die Zufuhr aus- ländischer Kohle, insbesondere von der Seeküste iuS Binnenland, als die Beförderung der einheimischen Kohle i»«erhalb Deutschlands wohlfeiler gemacht und somit erleichtert, da der Rohstofftarif niedriger ist, als die gegenwärtig für KohleutranSporte bestehenden Tarife.
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Ergangen sein möge«, — seit sie von seinem roch erfahre»; nur da» eine ist ihr in Er-
trotzdem fie mit aller ihr zu Gebote steheude» Willenskraft versuchte, ihn zu halte», i»dem fie stch für feiet» Beruf uud seine Kreise zu interesfiere» begann, nachdem fie eingesehen, daß fie stch die Liebe diese» feurigen, nach de» höchste» Ziele» der Su»st strebende» Mannes um erhalten könne, wen» fie lerne, völlig i» seinem Wirke» aufzugehe». Sie hatte de» Verkehr mit fttnen Kollegen uud Kolleginnen eifriger gepflegt, keine» Abend auf ihrem Logenplatz gefehlt, wen» er dirigierte, uud ihm zu Liebe Klavierstnudeu genommen; oft hatte fie fich mit einer Haudarbett zu ihm in sein Studierzimmer gesetzt, in rührend kindliche« Ungeschick versuchend, ihn über seine Arbeiten zu be- frage», ein Kuustgespräch mit ihm anznknüps«; war er nicht gewesen, al» erreiche fie mit all ihre» gute» Abfichte» das Gegeniheil? Nm gelächeü hatte er über fie «ü> behauptet, fie meine e» doch nicht ernst mtt ihrem plötzlichen Knnstintereffe; oft auch wm fie ungeduldig hinaus gewiesen worden, sodaß fie schließlich nicht» mehr gefragt und immer stiller und Mer geworden wm.
Aber in ihrer großen Liebe zu ihm hatte fie immer nur fich allein die Schuld a» alledem gegebeu, ja, ihn förmlich bedauert, daß er a» fie gefeffett wm, denn wa» hatte fie de« geistvollen Mann zu gebe» vermocht, außer ihrem eige»e» arme» Selbst? Et» Künstler wie er brauchte am Ende mehr als seine vier Wände neb da» Zusammenleben «it einir kleine», stille» Fra», die »m all sri»e» Worte» bei- pflichtete, immer berett wm, fich vo» ihm belehre» zu laffe», und ihm keine Anregung zu bitten verstand, — nicht einmal in Gestalt einer Leine» Meinung»- verschiedet hett! Wie manche Stunde innerer Vereinsamung mochte er an ihrer Sette durchlebe»! —
1 fleht fest Bei ihr, daß fie sterbe» will. Uu- lüch bohrt fich dieser Gedanke wie tht stumpfe»
verautmmtüch für bi« Rtbattton: fttbaftetn Hau» Hupf«, t» Mm. Itoattton: Markt »1. — Telephon 55.
Errichtung des ueue» deutscheu Reiche». In Sinne besitzt der Sedautag für jede« unvergängliche Bedeutung, und daS che Empfinde» des Volkes wttd e« ihm als em köstlichen, sorgsam zu hütende» Schatze ti festhalte».
och die Gege»wmt läßt zum Feier» vo» Feste» zum Gedenke» der Berga»ge»hett wenig Zett, beherrschender Gewatt steht die chinesische ige nach wie vor im Mtttelpuntt des allgemeinen „sie». Ein neues Moment ist in dieselbe hinein-
worden durch die russische Note, t de» verbündete» Mächten vorschlägt, ihre Ge- chafte» und Truppen aus Peking zu ziehen, diese» Vorschlag finden znr Zett Erwägungen doch werde» endgültige Antworte» wohl erst , nachdem fich die Bertreter der Mächte in
Die Sozialdemokratie und bei @ib,
I» bex „Sozialistischen Monatsheften* beschäftigt fich bet Abgeordnete Ignaz Auer mtt der Frage der LandtagSwahlbttheiligung in Preuße». Er meint, daß man früher fich an der LandtagSwahl nicht be- theiligt habe, wett man stch u. a. an dem zu leisteudeu Eide gestoßen habe. Bei dieser Gelege«, hett schreibt der geuauute Abgeordnete wörtlich: „Die Bedenken wegen des Eide» haben der nüchterne» Erwägung Platz gemacht, daß eS eine polttifche Thor- hett wäre, eS dem Beliebe» unserer Gegner anheim- zustelle», unsere Bettreter durch moralische ZwirnSfäde» vo» be« PmlameutSsäle» fern halte«.'' Wen« dir Sozialdemokratte be« niedrig einschätzt, so wttd fie fich nicht beschweren dürfe«, wen» die Wetthschätzuug der vo« ihren AnhSnger» geleistete« Eide btt de» Gegnern ebenfalls recht minimal auSfällt.
Zur sozialdemokratisch e» ß««b* agitatiou
hat fich der ReichrtagSabgeorduete v. Boll«« auf dem Patteitage der österreichischeu Sozialdemokratie folgendermaßeu ausgesprochen: „Die agrarische Frage ist bisher in unserer Partei Vitt zu wenig in» Auge gefaßt worden. Wen» wir aber die politische Macht eroberu wollen, dann muß gerade diese Frage erst gelöst sei». De»» gege» die Bauer» ist, weu» nicht die Eroberung, so doch daS Festhalte» der politisch« Macht »»möglich; hüte» wir u»S bet der Behandlung dieser Frage vor bloße» Analogie« schlüflen auf die Entwickelung der iudustrielleu Bevölkerung nnd glaube» wir nicht, daß wir durch theoretijche Formel» zu irgend einem ersprießliche» Ziele kommen könne». Die deutsche sozialdemokratische Partei ist vorläufig mtt der Agrarftage nicht sehr weit gekommen. 1893 wurde in Frankfurt a. M. wohl ein großer Anlauf genommen und ein Ausschuß eingesetzt, der fleißig gembeitet hat. Aber in BreSlau stellte fich heraus, daß wir vo» einer lieber» eiustimmoug der Anschauungen in dieser Frage noch entfernt find. Diese Uebereinstimmung aber ist eine Noihwendigkett . . . .'
Mit anderen Worten hat also v. Bollmm zu- gegeben, daß die Sozialdemokratte heutzutage gegen die Bauern nicht aufzukommen vermag und daß fie
Zur Kohlenuoth.
Der „RrichSanz." meldet: In der gestrige»Sitzung deS StaatSministeriurns wurde beschloffe», in Anbettacht bei Schwierigkeiten bei der Kohlenversorgung die Zufuhr auSläudischer Kohle» dadurch zu erleichtern, daß der Rohstofftattf für die Zeit deS WttterbestehenS der derzeitige» Berhält- uiffe, miudestevS aber für zwei Jahre, allgemein
Osten gegangen find; Ich» habe die feste lieber- zeugnng, daß eS ihnen gelingen wttd, dott feste und gesrdutte Lerhältniffe zu schaffe«, unter denen der deutsche Kaufmau», der drüben lebt und wttkt, ei» für allemal vor Unheil bewahrt bleibe» und ohne Störung und Gefahr Handel treiben kann. Ich habe g« keine Besorgnisse für die Zukunft, Ich bin überzeugt, daß meiu Pla» gelingen wird; daS wttd auch zum Beste» Stettin», der Provinz Pommer» uud des ganze» BaterlandeS bienen; das walte Gott!'
de» Bedauerns, daß ihm der Besuch der Pariser Weitausstellung gegenwärtig nicht möglich sei, betont, wie eS ihm ganz besondere Freude bereite, da» betreffende Zeichen seiner Wetthschätzung zu einer Zett darzubieten, „wo daS so glücklich zwischen Frankreich und Rußland erzielte Einvernehmen mehr a!8 je seine» wohlthättge» Einfluß nicht nur auf die ddekle» Jntereffe» beider Länder», sonder» auch ans die A»frechterhaltn»g deS allgemeine» Friedens übe» kann". Präsident Lonbet erklärte in seiner dankende» Erwiderung ans die Ansprache deS russischen Botschafters, er erblicke in der Verleihung des Andreas- Orden» eine» Beweis für den Wille» de« Zare», die Lande zwischen Frankreich und Rußland »och enger zu knüpfen.
I» der Türkei hat Sultan Abdul Hamid den Tag der 25. Wiederkehr feiner Thronbesteigung festlich begannen. Auch Deutschland hat an dieser Feier eine» Fürsten, der es stets verstanden hat, die deutsch türkische» Beziehungen auf dem Fuße der Freundschaft zu erhatte«, und deutscher Kuttm- Arbeit im Orient ein fteundwilliger Schützer »ob Helfer ist, herzlich Antheil genommen.
I» Oesterreich würbe die Auflösung deS Abgeorbneteu. Hauses beschloffe», unb endlich ist in der verfloffeveu Woche auch eine einstmals viel erörterte Angelegenheit, nämlich die von britische» See> Behörde» feiner Zeit gegen deutsche Schiffe ver- fügte Beschlagnahme, zu glücklichem Abschlüsse gediehen. Nachdem die britische Regierung die Verpflichtung zum Entsätze der durch diese Maßnahme eutstaodtuen Schadens grundsätzlich anerkannt hatte, find die einzelnen Entschädigungen in gemischter Kommission festgesetzt nnd von Deutschland wie England nunmehr gleicherweise gebilligt worden. Die ebenso umsichtige wie thatkräftige Vertretung deutscher Jntereffe» durch de» Letter unserer auswärtige» An- gelkgeuheite», de» Graf vo» Bülow, hat fich auch hierbei wieder aufs erfolgreichste bewährt. w.
0«! Mil erfi ftttl gen 'affe 21,
gehörte» l Oh, wie fie fie haßte, biefe Frau, bie so plötzlich in ihr Lebe» getreten, um ihr baS liebste z» entreiße»!
Ei» Lorübergehenber, anscheinend angettnnken, bleibt stehe», und starrt ihr, unverschämt lachend, dicht tteS Gesicht; fie wendet fich erschrocken, — da geht er brummend von bannen.
Unb fie fühlt, daß es ihrer unwürKg ist, hier in Sturm uud Kälte vor dem Hause der Nebenbuhleri« zu stehe», — wie eine ftierende Bettlerin, — den Angriffen jedes rohen Pafsanten ausgesetzt, — fie, — sein rechtmäßiges Weib! Drum will fie ein Ende machen — denn den Kampf mit jener dort aufzunehmen, dazu fühlt fie fich zu schwach! Irgend ein Mittel, daS ihr barmherzig HUst aus der Welt zu gehen, wttd fie schon erfinneu; über da» wie hatfie bisher noch nicht nachgedacht in ihrer Betäubung. Da durchzuckt eS fie: Nicht weit von der Stadt rauscht ja der Fluß; auf seinem Grunde ist gut ruhen von aller Qual, — von aller Liebe. Wa» zögert fie noch? —
. Sie richtet fich auf. „Non heißt e» Abschied- nehmen!" Unwillkürlich hat fie diese Worte laut vor fich hiugefprocheu; ihr klang schrecktt fie aus dem schlafwandelnden Zustand, in dem fie fich bisher befunden; die Gedanken, welche seit Tagen wirr uud ungeordnet ihr Hirn durchkrenzen, ordnen fich, — es ist ihre letzte Stunde, — die will fie gut benutze», und Abrechnung hatten mit ihm und mit fich. —
Blitzschnell und wie lebendig greifbar zieht die Zett ihrer fast einhalbjährigeu Ehe a» ihrem geistigen Auge vorüber:
Eie hat eS bald »ach den elste» Monate» gefühlt, daß er immer mehr ihre» Hände» entglitt —
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S SU, M allen Bartas ben Haasmstein & Logt«, Frankfurt a. M., Cassel, Magd«-
iM«H$t: bi« ge» -s, , _ —, , x . rxcxrx bnra, Wir»: Rudolf Moff«, Frankfurt a. M., Lettin, München, Köln;
bbjettegjgj. Sonntag 9. September 1900. .«. L. D«eb« * «o., Fremkfntt M., »«ttttr, Hannover, Patts X.
ierigkeite» erhoben. Allgemein machen fich da- 1 hinsichtlich der militärischen Räumung Pekings le Bedenken geltend. Man nimmt an, daß diese omng bei der bekannten Charakterart der Asiaten chinesischer Seite als Schwäche der Verbündeten psaßt werden nnd demgemäß, anstatt dem Frieden tat», vielmehr den Anreiz zu wettere» Kämpfe» ■ würde.
ll»f dem südafrikanische» Kriegsschauplätze hat »Robert» in Belfast jüngst eine Proklamation ifa, welche die Annexion Transvaal» verkündet, j» Schritt erscheint verfrüht. Nicht einmal im nje-Freistaat ist die englische Herrschaft bisher ßrt, wurde doch erst jüngst, wenngleich ohueEr- > das im Freistaate belegeue Lady brand von den w aufs ernstlichste bedroht. Noch viel weniger ; ist Lord Robert» Transvaals schon Herr. ■ ein Viertel de» Transvaal-Staates ist von ischtn Truppen besetzt, und die Kämpfe dauer» verbrochen fort.
Zwischen Rußland uud Frankreich hat Austausch von Freundlichkeiten stattgefunden. > Präsidenten Lonbet wurde der russische ttaS-Ordeu mit einem Handschreiben des Zaren ■titelt, in welchem dieser unter dem Ausdrucke
die Alberty hatte gemeint, e» gäbe keine» •*< der bis in die verborgensten Falten seines ™tren fei; der beste Ehemann nnd Famttien- ' iuudige wohl fortwährend, vorausgesetzt, daß fich Gelegenheit dazu böte, wen» auch nur in Ge-
schließlich ihren Mann als Beispiel dafür hingestellt, daß eS wahre, ehrliche Trene „selbst" unter Künstlern gäbe; da hatte die Alberty fie angesehen — so sonderbar — erstaunt und mitleidig zugleich, und als fie verwundert gefragt, was dieser Blick zn bedeute» habe, hatte fie plötzlich zwei Arme gefühlt, die fich um ihre» Racke» schlänge» u»d die Worte gehött: „Arme, bettoge»e Lei»e Frau." Danu war die Alberty verschwuude» gewese». Vergeblich hatte fie damals das alte kindliche Vertraue» zu ihm zu Hülfe gerufen, die Gestalt jener Hildegard Ernst, welche durch Bermittluug ihrer Schwester inzwischen eine Anstellung am G.er Theater erhatte», w« immer -wieder vor ihr aufgedancht in all ihrer herausfordernde«, gefahr- drohende« Schönheit.
Wie w« doch alle» anders geworden fett dem sonnigen Maientage an lern fie diese Frau zuerst ge- sehe» 1 — Damals überall lachendes blühendes Leb« um fie her, und in ihrer Seele wm es Herbst geword«. Daß er jener Frau wirklich verfallen, hatte fie cmS seinem Schweigen gelesen, mtt dem er ihre thränenersticktt Frage, ob eS wahr fei, daß er jene liebe, beantwortet hatte; gesenveu Haupte» wm er hinauSgegaugen. Und dann hatte fie ihn selbst zu- sällig ehe paarmal in der Dämmerung zu ihr hin- eingeh« sehen, zu einer Zett, wo fie ihn im Künstler- Hause geglaubt, denn die Besuche waren längst wieder ausgenommen Word«.
Ja gewiß — ihr blieb nichts anderes als der Tob! Mochte er hingehen zu der anderen, fie würde ihm nicht mehr im Wege stehen, wenn fie katt uud bleich auf dem Friedhof ruhte; tausendmal beffer tot und begraben, als mitansehen muffen, wie all feixe Gedanken, seine Gefühle, seine ganze Seele der anderen'
„Unmanierlich"
nennt eS Herr Oberbürgermttster Bender von Breslau, daß der von ihm in seiner be—rühmten HerreuhanS- rebe beschimpfte Mittelstand die Beschimpfung fich nicht ohne Weiteres gefallen läßt, sonder« i« einer endlosen Reihe von Kundgebungen dagegen Wider- spruch erhoben hat. Sehr lange war Herr Bender still. DaS Schvldbewußtfein hat ihn sehr richttg von Widersprüchen gegen die zahlreichen Kundgebungen abgehalten. Bermuthttch haben ihm daS nur einige noch hitzigere liberale Patteifteuude als Schwäche vorgehalten, und jetzt wagt fich der Herr Bürger- meister mtt dem Einwande hervor, er habe nicht ben gesummten Mittelstand gemeint, sonder» nur einzelne Kreise bei Handwerks. Herr Bender will sogar „im Jntereffe des Handwerks" gesprochen haben, um dieses zu iusormiren, und er beschwert sich darüber, daß die drei schlesischen Handwerkskammer», welche »atürlich auch geg« ih» auftraten, „unmanierlich" fich gegen ihn benommen hätten. Der offene Brief der genannten Handwerkskammern sagte nichts als die Wahrheit. Wer aber ist wohl unmanierlicher: Derjenige, der in öffentlicher Parla- mentsfitzung ohne Grund und gehäffig einen großen Theil deS Volkes beschimpft, und zwar gerade den Theil, der jetzt am schwersten für sein Dasein kämpfen muß, oder der Andere, der als Mitglied dieses Bolks- theileS Widerspruch gegen den angeihauen Schimpf erhebt. Die Antwort ist selbstverständlich. Aber die Herren Liberalen, Freisinnigen unb Gesinnungsgenossen, bie immer und immer wieder höhnisch die Frage aufwerfen: „Wo ist denn eigentlich der sogenannte Mittelstand?" werde» nunmehr erfahren haben, daß der Mittelstand bei recht kräftigem Leben ist und fich wehrt, wem» man ihm zu nahe tritt.
(Nachdruck verbot«.)
Sei« Weib.
tim Skizz« von Sophi« Eben-Leberer- (Schwb)
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’W\ -ärnmerung ben Weg zn bief« Fenstern ange- >Jj ' Ut; c8 ist, als zöge fie eine unwiderstehliche * hierher, sowie e» ein« armen Schemen zwingt, y Mich die Stätte, wo er sei» Glück verlor, ruhe- % § umkreisen.
it war eS doch, der ihr feine Treulosigkeit 9? Ach ja, — sie hott« von der Flatterhaftigkeit He "üuuer von heute gesprochen, fie und die Leine
®fe ist wie betäubt, nur soviel fühtt fie dumpf, W eS Abschied nehme» vo» jenem Mau», Ve Frauenehre i» den Staub getreten, achtlos, ■« Unkraut zertritt, der dort oben auch jetzt 6 Kime» eines schönen, falschen Weibes schwelgt,
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
& Jllnstrirtes Sonntagsblatt
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_ -b. Währ«d bei verfloffeveu Woche feierte ttw ßtschlanb die dreißigste Wiederkehr seines reich ter» nationalen Gedenktages, be» 2. September, ter» i militärischen Sieges-Erinnerungen gilt biefe i heute mehr, sondern dem Andenken an jenen
Umschau.
Eine Ansprache unseres Kaiser».
Bei seinem jetzigen «ufenthatt in Stettin erwiderte unser Kaiser auf die Begrüßungsrede des Oberbürgermeisters:
„Mein lieber Herr Oberbürgermeister! Ich danke Ihne» in Meinem unb der Kaiserin Namen herzlich für die ftenndliche Begrüßung und be» Empfang, ben Ich immer hier gefunben habe. Es ist ja nicht ba8 erste Mal, daß Wtt Stettin besuchen, unb bei jeder Wiederkehr hat Meine Frendo über de» herzlichen Empfang fich gesteigert. Weiß Ich doch, daß Stettin die Wege, die Ich wandele, als die richtige» erkannt hat. Sie habe», Herr Oberbürgermeister, meserer Brüder gedacht, die für unsere Interessen nach dem fernen
«kuujuc wie cm flumpsc» R in ihr arme», krankhaft überreiztes, «üdes *’ kiwaS anderes hat fie überhaupt «och nicht V, fett, — fie besinnt fich vergeblich, wie viele
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, der die Grundlagen der gegenwärtigen polttischeu
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