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Ätbaftion: Markt 21. — Teltvhou 65.
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zeschästa Mite eingeborene Beamte in Schanghai sagen, sie
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ihm muthwillig den Pfannkuchen, de» er gerade
flanke Gestalt deS hübschen Mädchens zu mnfasten,
ge der letzte» Monate, vielleicht mit Verschärfungen, neuem anregeu würde, wenn ihr gestattet werde,
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allem aus Rußland einige» Eindruck mache» wird. Gegen die Räumung Pekings hat sich »ach eiuer ung der .Daily News" das gesammle »nsularkorps ausgesprochen. Anf-
Während die lintrrhaltung so fort geführt wurde, Wh meist um TageSereiguiffe oder Theaterklatsch Wehend, saß Else, ,die Frau deS Kapellmeisters, Zwilch theilnahmloS La, nur hiu und wieder - eine » sie gerichtete Frage kniz beantwortend, oder leise ihrem Maune plaudernd. Jetzt rollte sie mechanisch
Die Wirren in China.
Die Räumung Peking».
lleberall nimmt nach wie vor die Ankündigung landS, daß eS Peking räume» werde, den ersten tz in der Erörterung ei». Soweit bis jetzt aus Kreisen der Ausländer in China, die von de» lge» eines solche» Schrittes zunächst betroffen de», Aeußeru»gen vorliege», herrscht dort ein an ürzung grenzendes Staune» über den russische» chlag; mau sieht dort voraus, iwi durch die mang Pekings uicht nur all die Bortheile, die es das energische Vorgehen der Mächte China den Chinesen gegenüber eiugebracht hatte, auf- ben, sondern daß ihre Stellung sich auch dadurch Zukunft noch schwieriger gestalten wird als vor jetzige» Ausbruch. Auf die Chinesen selbst da- en hat der russische Vorschlag und die schnell
em heftigen Gewitterschauer; allenthalben komme« Gesandte» in de« Hauptstädte» sowohl wie China selbst die Würdeuttäger des rothen pfes aus den Schlupfwinkel», in die sie sich während letzte» Woche» des DouuerwetterS verkrochen en, hervor. Lihungtschang, Tsching, Wutiugfaug, feugluh und wie die Herreu mit den langen pfeu alle heiße» mögen, überschwemme» wieder die mit Telegramme« und Interview»; auS sensu, der neue« Hauptstadt de» armen Kaisers _gsü, reg»et eS wieder Erlöste um Erlöste, kurz, schlaue« Söhne de» himmlischru Reiche» wittern enluft udd glaube» Oberwasser zu habe». Da»
schon solle Europa stutzig machen und zu m Nachdenken über die Folge» der Räumung gs führe», die »othweudigerweise alle Ausländer ffea müsse«, da in de» Auge» der Chinese» der mde ohne Unterschied der Nationalität ei« Barbar e» ihm gleichgültig ist, ob der Aangkwetse, der aarige Teufel, sich in seinem, ihm unverstäud-
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lichste der Kolleginnen," sagte der Liebhaber dienst- beflissen.
Die Primadonna, welche ihn der kleinen Slbrrth nicht gönnte und sich'» in den Kopf gesetzt hatte, ihn zu heirathe», warf ihm eine» strafende« Blick zu.
„DaS ist die Schwester der Milli, — will sagen de» Fräulein Ernst," verbesterte er sich, .die Heroine vom Stadttheater zu O. Ich traf die Ernst, al» sie gerade zur Bah» wollte, um sie abzuholen. Die Schwarze hat sich plötzlich per Depesche angesagt, und ist auf der Durchreise »ach St. wo sie gastiert.
„Ist un» ei» große» Vergnügen!" dienerte der Tenor, »uu schon gegen die inzwischen angekommenen Dame» gewendet.
.Ach! Welche Freude, Sie auch hier in L. zu treffen I" Mit auSgestreckte» Hände» ritte Hildegard Ernst auf Wellt» zu.
,Wa», die Herrschaften keune» sich? Woher den»? Davon haben Sie uns ja nie erzählt, Wellin," klang e» nengierig durcheinander.
„Wir find alte Jugendfreunde; nicht wahr, lieber Kapellmeister?" erwiederte die Heroine lächelnd.
.Unsere Bekanntschaft stammt aus Berlin, wo ich, wie Sie wiffe», die Hochschule absolvierte und die Gnädige am D.> Theater angestellt war," erklärte Wellin etwa» steif.
,ll»d Vie reizend, daß ich jetzt auch Ihre kleine Frau kenne» lerne!"
Sttahlend liebenswürdig wendet ste fich zu Else und fragt fich dabei erstaunt, wie eS möglich ist, daß ein Erich Wellin au diesem nnbedeutende» Geschöpf hat Gefalle» finde» könne». Erich Wellt», dem an- zngehöre» die schönsten u»d geistreichsten Frauen fich glücklich geschätzt habe» würde», — Erich Wellin, der einst eine HUdegard Ernst geliebt! —
(Fortsetzung folgt).
Ausland.
Frankreich. Eine Anarchisten'Kon« fei eng wird nunmehr bestimmt in Paris am 19.
Umschau.
Eine grobe Ungezogenheit gegen Deutschland erlaubt fich der Pariser Berichterstatter der .Pall Mall Gazette". Er schreibt in einem Bericht über die Pariser Welt-Ausstellung:
.Das Wichttgste und Bemerkens wertbeste von allem ist der kolossale Triumph der Leutscheu Industrie; die deutsche Ausstellung ist weit imposanter al» die britische. ES ist erstaunlich, zu sehe», wie Deutschland selbst auf dem Gebiete der Schmuckgegenstände, das Paris einst ganz beherrschte, an die erste Stelle getreten ist, aber »och weit bedeutender ist sei» Fort- chritt auf dem Gebiet des Schiffbaue», dieses Mal find un» die Deutsche» bedeutend über. Als ob die Deutschen ihre Nachbarn nicht Larau erinnern wollte», daß sie zweimal ihren Nacken unter daS deutsche Joch bringen mußte», ist alles, was mtt der Entwickelung des MilttärwesenS zusammenhängt, im Hintergründe gehalten worden. Deutschland» Triumph hegt auf dem Gebiete der Sänfte deS Friede«», und der ge. waliige Eindruck, de» mau empfängt, wird diese Ausstellung lange überdauern. Kein Engländer kann diese kolossale Entwickelung ohne Besorgniß mit a». sehm, denn ganz abgesehen davon, daß ein großer Theil dieser Entwickelung auf unsere Kosten geschehe» ist, kann mau nicht leugnen, daß eine gewisse G e • fahr für die Civilisation vorhanden ist, wen» große und wachsende Einnahmequelle» t« die Gewalt eine» eifersüchtigen und wenig wohlwollende» Despotismus gerathe». Die Deutschen haben ja nie für ihre Freiheit geblutet, und was das politische Leben anbetrifft, werde» fie in alle» Haupt- pnnkte» noch immer «ach fendalen und mittelalter- liche» Prinzipien regiert. Aber trotzdem können wir viel von ihnen lerne». Ihre Regierung hat in den letzte» drei Jahre» alles Erdenkliche getha», damit Deutschland bei der große» internationalen Konkurrenz gut abschnitte. Die deutsche Kommission und der deutsche Botschafter in Pari» haben die deutschen Aussteller in jeder Beziehung unterstützt. Da» könnte man von dem englische» Kommiffar nicht sage», er ist ein sehr »etter Herr, aber kein Geschäftsma»»."
Hierzu bemerkt zutteffend die .Köln. Ztg.":
,DaS uneingeschränkte Lob, da» der Engländer de» Leistungen Deutschland» zollt, wttd man fich in Deutschland recht wohl gefallen lasten, zumal da e»
V-* l/T*" Kauderwelsch auf deutsch, englisch, französisch, ^-^^Mlienisch oder russisch verständigt. ES ist denn auch ' ' hoffe», daß diese Wirkung auf die Regierungen,
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Deutsches Reich.
* Berlin, 6. Septbr.
— Die Wahl de» Bürgermeisters Brink- mau»«Königsberg i. Pr. zum zwetten Bürgermeister von Berlin ist vom Kaiser auf die gesetzliche Amtsdauer von zwölf Jahren bestätigt wordeu.
— Der in Stuttgart zusammengetreteue Apothekertag hat mit großer Mehrhett einen Antrag abgelehnt, weibliche Hilfskräfte als Apothekergehilfinnen mti geringeren Aus- bildungsansprüche» zuzulassen. Der nächste Versammlungsort ist Hannover.
Au» Shanghai wird gemeldet: Außer den Seesoldateu in Peking find Deutsche weder gefallen »och verwn»det.
Der Dampfer .Stuttgart" mit de» aus China zurückkehrenden deutsche» Soldaten ist Mittwoch Vormittag von Antwerpen nach Breme» abgegangen.
(Nachdruck verbaler.)
Sei« Weib.
Ei«» Skizze von Sophie Eben-Lederiki (Fortsetzungr)
Die berühmte .Ortrnd" des G.er Theater», eine e Jungfrau mit graue» Augen und grauem int, die int St ilen auch fand, daß die Geraldi erabel gesungen, ttotzdem aber au» Prinzip die hie jeder auch noch so gehaßte» Kollegin ergriff, u eS gatt, fie gegen einen Vertreter des »och gehaßte» Männergeschlechts in Schutz zu firnen, warf giftige Blicke anf den dicke» Tenor, fich dadurch jedoch nicht aus feiner Ruhe e» ließ.
Na na, Kinder fett'» gemüthlich, begütigte die ive, eine fesche Wienerin die allseittg kampfeSfrohe mung bemerkend:
Aber schön iS so wa» «et von Jhna!"
Sie machte dem Tenor ei» Mäulchen mtt
iss.-BÄ Ärden die Räumung von Peking als seldst- Rürsb »örderifche» Schritt bettachte». Die --"fkiferin fei so erbittert gegen die Fremde», daß fie ichetlich im nächsten Frühjahre die Vor«
9» 4tot Munde führen wollte, auS der Hand, sodaß er ti% j v Erde fiel.
। .Kollegin, — Ersatz für den entwischte» Lecket- a9% 1 Aul" drohte der Dicke lachend, und suchte die
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Schentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
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’l* ! Wend an die spähende» Auge» ringsum zu ge« S. SaB bchueu.
ein paar Brotkügelcheu zwischen den Finger» und blickte dabei verträumt aus die goldigen Lichter, welche dir Sonnenstrahlen, durch das dichte Grün der Bucheukronen über ihr dringend, ringsum am Boden verstreuten.
Wie fühlte fie fich doch so einsam mtt fremd unter dem mnthwilligen Künstlervölkche»!
Mau war ihr zwar zu Anfang förmlich begeistert entgegengelmmnen, hatte fich aber bald zurückgezogen, als man merkte, daß fie den ihr entgegeugebrachte» Enthusiasmus nicht ebenso lebhaft erwidere, mtt eS vorziehe, soweit dies anging, still mit ihrem Man» in ihre» vier Wände» zu leben; eS wäre ihr Unrecht geschehen, hätte man fie deswegen undankbar schelle» wolle» — fie war »och zu juug mtt unselbständig, nm fich mit voller Absichtlichkeit zurückznzieheu — vielmehr floh ihre feinere Natur ganz instinktiv die gröber geartete» Elemente.
Die Tochter eines höhere» Offiziers, hatte fie ihre» Gatte» in der Familie eines kunstsinnige» Freundes ihres BaterS kennen gelernt; anfangs iuteresstrte fie fich nur ein wenig für de» Künstler, der so ganz anders war, als die Herren ihrer Kreise, bis bann bei näherem Verkehr eine leidenschaftliche Zuneigung zu ihm erwachte; daß fie nnmufikalisch sei, hatte fie ihm gleich zu Anfang gestanden, mtt Wellin schmeichelte eS, sich einmal »nr seiner Person wegen geliebt zu sehe»; vor allem aber zog ihn ihr Wese» an; ihr Anblick wirkte erftischend wie der keusche, reine Hauch eines Maimorgens auf seine von Genu schon etwas entschlafften Nerve», mtt das Knospen hafte ihres Wesens, ihre unberührte Kindlichkeit, d ihn stets von neuem entzückten, hielleu den sonst so leichtherzige» Manu fest in Bauden.--
Vor drei Monate» seine Gattin geworden, sah fie fich nmt anf einmal ganz andere» Kreise», ganz
andere» LebeuSgewohnheite» gegenüber, und mit weit offene» erstaunte» Auge» starrte fie in die fich neu eröffnende Well, eine Welt, die von jetzt ab auch die ihre sein sollte, mtt in der es ihr noch nicht möglich war, fich zurecht zu finden: der Begriff .Kunst" war für fie bisher .kaum vorhanden gewesen, und jetzt sollte fie mit diesem Begriff rechne», unter Mensche» lebe», deren Gesichtskreis ganz von diese» Begriffen beherrscht war, ja, — als Frau eines Künstlers selbst in ihm aufgeheu leinen.
Hätte man fie doch gefragt, ob fie glücklich sei, so würde fie mtt einem völlig überzeugten .Ja" geantwortet haben, den« was kümmerte ste schließlich der Kreis, ttr dem fie lebe» sollte mtt der ihr fremd war, was die leidige Snnst, vo» der fie nichts verstand, wen» ihr nur .seine" Liebe erhalten bliebe; die allein war ihr Luft« mtt Lebensbedürfnis, an die allein klammerte fie fich, als an das Einzige, waS feit ihrer Heirath kein anderes Geficht erhalten hatte. Er war ihr derselbe geblieben »ach wie vor, — das Ideal, das fie stets in ihm gesehen. Freilich gab eS Augenblicke, in denen ihr auch sein Wesen, seine Art räthselvoll mtt fremd erschiene», aber ei» liebevoller Blick vo» ihm genügte, um all die Zweifel mtt Frage» tahinschwinde» zu lasse», wie Märzsch»ee von dem Blicke der FrühliugSson»e.---
Die Unterhaltung der Künstler am Saffeetisch wurde plötzlich unterbrochen.
.Da kommt ja wahrhaftig die Milli noch," lie die Naive, anf de» von G. heraufführendeu Weg deutend, auS, und sprang lebhaft auf.
.Aber tu hat fie ja ei» unbekanntes Geficht bei fich!" ihre großen Auge» vergrößerten fich zusehends.
.Wer mag die schöne Dame sei«? — Sieht nicht aus wie ei» G.er Blümchen!"
„Kann Ihne» mit einer Erklärvug diene», Nied-
auS der Feder eines Mannes kommt, der aus seinem Deutschenhaß kein Hehl macht, und eS in Folge reffen nur widerwillig, aber eben deshalb um so überzeugender gespendet ist. Die bisfige» Bemerkungen indessen, daß die koloflale Entwickelung Deutschlands eine gewisse Gefahr für die Zivüisation bedeute, weil dadurch große und wachsende Einnahmequellen in die Gewull eines eifersüchtigen mtt wenig wohlwollenden Despotismus geruthen, sowie die Behauptung, die Deutschen hätten ja nie für ihre Freiheit gekämpft und würden noch immer in alle« Hauptpunkte« nach feudalen und mittelatterlichen Prinzipien regiert, verdienen als typisches Beispiel englischer Mißgunst einmal festgenagelt zu werden. Der treffliche Herr von der .Pall Mall Gazette" weiß natürlich ebenso gut wie alle Welt, daß des deutschen BluteS nur zu viel für die deutsche Freiheit gefloßen ist. Haben doch die Freiheitskriege von diesem Kampfe ihren historischen Name« bekommen. Und waren nicht auch die Kriege von 1864, 1866 mtt 1870 Kriege für die Befreiung Deutschlands von de« äußere« Feffel», die eS an seiner inneren Entwickelung hinderten? ES ist nicht zu hoffen, daß die Haltung solcher Blätter durch Ergöffe, wie den nicht vereinzelt stehende» der .Pall Mall Gazette", aus dem die gesuchteste BoShell spricht, zu Gunsten Englands geändert mtt damit überhaupt daS Verhältniß beider Völker zueinander gebessert wttd. Wen» eS der englische» Presse Ernst ist mit ihrem hier und da geäußerte» Wunsche, die Beziehungen zwischen dem deutschen und englische» Volke zu wahrhaft freundschaftlichen z» gestalte», so wttd daS erste Erforderniß zur Vetwttk- lichu»g dieses Wunsches sei», daß die englische Preffe selbst in fich geht und fich aller Ungezogenheiten enthält, durch die fie bisher in überreichem Maße das deutsche Volk uunöthiger Weise gereizt hat".
die höchste Gewalt wieder a» fich zu nehmen. Allgemein werde geglaubt — fo setzt „Daily Telegraph" 1 Lazu — Lihungtschang habe Rußland die drei mandschurische» Provinzen versprochen, wen» eS de» Rückzug der Mächte stcherte. ES sei gewiß, daß Li verschwenderisch mit Geld umgehe, um für die Kaiserin günstige Bedingungen zu erlangen.
In Shanghai wird allseits gegen die Räumung Pekings opponttt. AuSschüffe der dortige» englischen, deutschen mtt amerikanischen Vereinigungen beschlossen in einer Versammlung gegen die Räuming Pekings und gegen die Wiederherstellung des frühere« Regimentes Einspruch zu erheben, daS für die jüngsten Blutthaten direkt verantwortlich gemacht wttd. — Der franzöfische mtt amerikanische Konsul sowie der amerikanische Spezialkommissar Rockhill in Schanghai schließen fich entschieden der Opposttio» gegen die Räumung Pekings im jetzigen Zeitpunkte an.
Fortschritte der Unruhen?
Dem „New • Jork Herold" wird auS Hongkong telegrophirt, einflußreiche Eingeborene sprächen die Aufichi aus, daß die f r e m b en f einb Ii 4 e Bewegung fa ben füblitten Provinzen Chinas einen Charakter annimmt, bet über die Macht ber Behörden hiuauSwächst. Sie sogen einen furchtbaren Ausbruch ber Bewegung binnen Monatsfrist voraus.
Dem Süden
widmen Loher auch die Mächte neuerdings viel Aufmerksamkeit. Weitere 1200 indische Truppen find in Schanghai gelandet, sodaß jetzt 3000 englische Soldaten mtt etwa 1000 Mann Troß fich hier befinde». Auch Deutschland hat jetzt Truppen dort. Die gestern als beabflchtigt gemeldete Landung deutscher Truppe» ist bereits vollzöge». Uns meldet darüber ein vo» der Nachrichten-Expedition des Deutsche» Flotte»verei»S abge- sondteS Telegramm:
„Der Dampfet .Batavia" hat in Schanghai ein gemischtes Truppendetachement gelandet. AIS Grund wttd Wahrung der Neuttalttät angegeben. Das deutsche Geschwader ankert vor Wnsnng. 6. M. S. .Wörth" ist nach Takn weitergegangen".
Einzelheiten.
Nach Berichten, die dem russische» Generalstabe zugegangeu find, räumte« die chinesischen Truppe» Alt-Niutschwang und marschttten in nordöstlicher Richtung nach Liaojang, wo fie BefestigungS- werke oufwerfeu. Tangtschwangtai am Liaoflnfle ist nut schwach von Chinese« besetzt. Asantfian (?) ist vollständig vom Feinde geräumt.
cffaßie Hoffnung, daran daS Einvernehmen der K. Mächte in die Brüche gehen zu sehe«, ungefähr vwrohft wie der Sonnenschein auf Regenwürmer »ach
~~ ««Mut Mitt «über an SBnftMat mtt 6«*a- ert Stintaam. nHwm «ntg«g«n: di« Expedition di«f«s Blattes, die Annoncen-
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