fl
egflWb*'. Mt H. - Xtiirtw w.
35. L?hrg.
rman
Er. 60.
t nicht bloß protestiere«, sonder» auch besser«!
»re)
Nacht
3.
enig
verstehe«
ll. z»
kger.
llnbemt durch das Tobe« der lieberale« Blätter, natürlich dem Mittelstand das Recht «ehme«
Pfg. rserstr.
Zauber ihres WesesS offeubarte, möge«! —
0 ft
suhl, kraße
Maßregel« gegen die Anarchisten.
Zur Bekämpfung der Anarchisten find in letzter Zeit verschiedene Vorschläge veröffentlicht worden. Wir wollen einen andern, auch von konservativer Seite
Gouverneur Generalmajor v. Siebert hat in Dar-eS-Salaam unter de« 11. August durch Runderloß Folgendes mitgetheilt: „Son dem Reichskanzler zu den Etatsbesprechungen für 1901 nach Berlin berufen, habe ich die Geschäfte deS Gouvernement» und das Kommando der Schutztruppe an Herr« Major v. Estorff übergeben und reife mit dem „König" ab." Vor seiner Abreise versammelte der Gouverneur v. Liebelt die Vertreter der Firmen in Dar-eS-Salaam in den Räume« des CentralbureauS. Er stellte ihnen seinen Sei tretet, Herrn Major von Estorff, vor. Nachdem er sodann, wie die „Deutsch- Ostafrikanische Ztg." mittheilt, die Projekte und Pläne vorgetragen, die er in Berlin anzurrge« und durch- zusetzen hoffe, forderte er die Kaufleute auf, ihm ihre Wünsche und Anliegen kundzugeben, für die er in der Heimath wirken könne. ES wurde« verschiedene Punkte erörtert, die jedoch zumeist lokale Bedeutung haben. Schließlich wurde auS der Versammlung der Antrag gestellt, derartige Besprechungen häufiger auzu- beraume«. Der Gouverneur griff den Antrag mit lebhaftem Danke auf und sagte sofort zu, daß zu Anfang jeden Monats die Herren Vertreter der Handelsfirmen zusammenberufen werden sollten. Er werde sich sehr freuen, wenn sich aus diesen Anfängen eine Handelskammer entwickelte, die aber wohl nicht nur Dar-eS-Ealaa«, sonder« die Firme« der ganze« Kolonie zu vertreten haben werde.
Ans diese« Bericht könnte man darauf schließen, daß Herr von Siebert nach Afrika zuröckkehren werde, wenn nicht von der andern Seite die Nachricht von seinem Rücktritt mit Bestimmtheit aufrecht erhalten würde.
unbedeutende Frau geheirathet hatte; sie konnten ja alle nicht wisse«, was er an ihr besaß, wie sehr sie ihn durch ihre leidenschaftliche, an Anbetung grenzende Siebe glücklich machte. Wie hätte« sie auch Reiz dieser äußerlich so bescheidenen Blume, die nur für ihn blüthe und in süße« verschwiegenen Stunden nur ihm, dem Glücklichen, allein den ganzen Duft und
„Gnädige Frau habe« dem Simfo« mit zarter Hand die Socke« verschnitten", wandte sich der erste Siebhaber, ehr Herr mit sehr westen Beinkleidern und einem Cyliuder der letzte« Mode, mit einem schwärmerische« Augenaufschlage an die junge Fra«, sich galant ei« wenig gegen sie verneigend.
„Habe vorläufig auch keine Zett, wieder ia’8 Künstlerhaus zu kommen," sagte Wellin, der die verwunderte« Ange» seiner Gattin auf sich gerichtet fühlte, ärgerlich; .Kapellmeister spiele», komponieren und nebenbei eine Unmenge Klavierstunden geben, ist ein reichliche» Programm für den Tag, und nach zehn Uhr abends kann ich gerade am besten arbeiten. Außerdem haben mich die endlosen Proben zum gestrige« Konzert wirklich angestrengt."
Ein müder Zug grub sich um seine Mundwinkel.
„War übrigens der Chor nicht wirklich famos?" lenkte er anf ei« anderes Thema über.
„Jawohl, — befler wie einige Solisten", bestätigte der Heldentenor und zwinkerte mit hämischem Sächeln zu der Primadonna hinüber; diese legte ihr temperamentloses Antlitz in abweffende Falte» und funkelte ihn mit ihren etwas wässerigen Augen »ach Möglichkett an: '
„Sie wissen doch, daß ich trotz meiner Heifertest nicht absagen konnte —"
„Aber meine Gnädigste —" unterbrach fie der Angegriffrne und erhob abwehrend die Hand:
„Wer spricht denn von Ihnen?"
„Nicht absageu konnte", fuhr fie «nbeint fort, „»eil die Werner im letzten Augenblick erkrankt war und wir keinen Ersatz bekommen konnten. Es ist gerade nicht schön von Ihnen, einem unter diese» Verhältniffeu sein Mißlingen vorznwerfen!" .
(Fortsetzung folgt).
bereit» feit Jahren erfochtenen Vorschlag erwähnen, de» in diesen Tagen der Berliner Profeffor Dr. Kahl in den „Preuß. Jahrbüchern" veröffentlicht hat nnd der in folgender Stelle seiner Aufsätze» gipsest:
„Im Grundsätze muß der Anarchist für die Oeffenilichkeit ein tobtet Mann sein. Sein Name, seine Vergangenheit, fein gegenwärtige» Schicksal, seine Zukunft, feine Frechheit, fein Heldenmuth, feine Marke gehören dem Fluche de» Dunkel» und der Vergeffenhett. I« Grundsätze muß e» dazu kommen, daß nicht», außer dem kurzen wahrheitsgemäß objektiven Thatbestande de» anarchistischen Verbrechen» durch die Preffe veröffentlicht werden darf. So absolut wird sich diese Forderung fteilich nicht immer durchführen lassen. E» kann Fälle geben, in welche« es ebe« im Jntereffe der Sache gelege« feix wird, dir Kontrolle und Mitwirkung der Oeffenilichkeit in Anspruch zu nehmen. Diesem Bedürfniß läßt sich aber vnter voller Wahrung de» Grundsatzes Rechnung tragen. E» kann durch die gesetzliche Bestimmung geschehe», daß über a»archistische Verbrecher und Verbrechen nur amtliche Mittheiluugeu veröffentlicht werden dürfen. So lange man nicht den Muth habe» wird, diese Maßregel dnrchzu- führen, wird man da» Herostratenthum nicht au der Wurzel saffeu können".
Wenn man jetzt wieder wahrnimmt, wie die socialdemoftattsche Preffe mtt den „letzten Worten" BreSci'» hausirt und in welchem Sinne die Prozeßverhandlungen auSgebeutet werden, wird man nur wünschen könne«, daß der Vorschlag, den Zeitungen in solchen Fällen Berichte und Abbildungen zu verbieten, möglichst rasch zur Durchführung komme. Daneben fteilich dürste die Auspeitschung der anarchistischen „Helden" nicht fehlen und Vorsorge ge stoffen werde«, daß man auch die Verführer faffe» kann.
tzige m
en
! ve» 50 09»
Die Wirren in China.
Ueber da» Schicksal de» russische« Vorschlag»
liegen heute neuere Meldungen nicht vor. So viel an amtlicher Stelle in Berlin bekannt ist, hat bisher noch keine einzige Macht eine endgiltige Entscheidung gegenüber dem Vorschläge der Zurückziehung der verbündeten Truppen aus Peking getroffen. Mehrere Mächte, nicht alle, haben an ihre diplomatischen Vertreter in Peking die Aufforderung gerichtet, ihre Auficht über den russischen Vorschlag zu äußern. Bei der immer noch mangelhaften Verbindung zwischen Peking und Europa ist das Einlaufe» der Antworten kaum vor zwei Wochen zu erwarte». Es dürste also noch eine geraume Zeit vergehen, ehe Rußland endgiltige Antworten erhält. Ob Rußland inzwischen eigenmächtig vorgehen wird, ist ftaglich. Bisher ist über
3n S>, der Sommerrefidenz des Großherzogs von herrschte rege» Beben.
Der idyllische Park, das im Rokokostll aufge- e zierliche Schlößchen wimmelte von auswärtigen er», welche de« schöne», so»»ige» Maientag zn
Theater um eine» runde» Tisch i» lebhafter Haltung zusammen; ebe» brachte der Kellner de» ltr» Kaffee; der Kapellmeister Wellt» bega»» töxbig seine junge Frau, die neben ihm Platz raten, mit Milch und Zucker zu bediene», dafür
ft ein, dem der herrschende Belagerungszustand die höchsten Vollmachten verlieh, dazu, die B-rteihävpter unter schimpf- lichen Umständen einzusperren, meinend, damtt die Partei einen vernichtenden Schlag zu führe» — Er hat ihr so wenig geschadet wie di- vielen anderen Schläge, die man später noch gegen fie geführt hat."
Die sozialdemoftatische „Kultnrthat", a» der le kanntlich Bebel nnd Liebknecht in erster Linie be- thelligt waren, ist vor dreißig Jahre» im Volke mit der größte» Entrüstung ausgenommen und al» Ausfluß vaterlanLsloser Gesinnung gebrandmartt worden. ES wäre ei» sehr trübes Zeichen, wen» «an in Braunschweig sich in Arbeiterkreisen wirklich dazu ver- stehen könnte, eine solche „Feier", wie fie projektirt ist, zu veranstalten. Die alten Krieger unter der Arbeiterschaft müßten dies als einen Schlag ins Gesicht empfinde».
„Nanu, Wellt» 1* rief der »eben dem Kapellmeister fitzende dicke Heldentenor mit dem stet» sich gleich bleibenden zuftiedenen Gesicht, einen Blick in dessen Taffe werfend: —
„Warum denn so schwarz? Ich dächte, Sie hätte« de» schwarzen Kaffee nicht mehr nöthig, fett Ihre kleine Frau Sie abend» so solide zu Hause hält?"
Wellin zuckte etwa» mißmutig die Achseln.
„Sie wollen doch nicht etwa damit sagen" —?! nxb er warf dem Tenor einen bedeutsamen Blick zu, um ihn an die Gegenwart der jungen Frau zu erinnern. Aber er verstand wieder einmal nicht, und fuhr, seinen Nachbar anf die Schalter klopfend, ix ferner behaglichen Weise fort:
„Ra, na, Alterchen, thun Sie man nicht so! Wir wiffe« doch alle, daß Sie ftüher ein recht lustiger Zechbruder waren, und wir find oft eist acht Uhr früh mtteinander nach Haufe gekommen, das ist doch kein Staatsverbrechen! Uebrigens nehme» Sie mtt's nicht übel, wen» ich cm dem Bestavd Ihrer Tngend- haftigkett zweifle! — E» ist auch wirklich nugemülhlich im KünstlerhauS ohne Ihre liebenswürdige Gefell- schast! Der kleine Maler R. drohte neulich schon mit Fortbleibe», weil er »jemand mehr hat, der jede Nacht mit Ihm durchhält."
Nnd er lachte sei» breites, behagliches Lache».
« warmen dankbare» Blick ihrer Hane» Auge» Dann strich er sich seine blonde» weiche» Ha«-
** aus der Stirn.
,-Ein eigen anziehendes Gesicht," mußte wohl ein * denke», der de» ju»ge« Mann zum ersten mal löte, — und doch hätte er sich vielleicht nicht *4 Rechenschaft geben könne», worin das Anziehende Diesem merkwürdige» A»tlitz eigentlich lag; — Miete man die Züge einzeln so waren sie nicht R regelmäßig genug, nm vollkommen schön zu I- ober das Gesamte, der Ausdruck in diesem
stf-'.-u- PrriS- , «tu» ebe bei
feine» »ervösen Gesicht war e» wohl, der so eigen- artig fesselte: ie den großen, tiefblauen Auge» wohnte etwa» Harte», GewaltthätigeS, — ihr Blitze» konnte an das Blitzen einer Stahlklisge gemahnen, und doch vermochten sie unendlich weich und träumerisch zu blicken; ein Aufmerksamer hätte in diesen Zügen von einem seltene» Gemisch von Energie und Charakterschwäche lese» könne«.
Plötzlich drangen einzelne Worte eines hinter seinem Rücke« geführte« Gespräche» a» Wellin» Ohr; er wandte sich ein wenig, — nicht wett von ihm saßen zwei Backftsche, welche die Mutter einen Angenblick sich selbst überlassen habe» mochte. Die Kleinen dachte» in ihrem Eifer gar nicht daran leise zu reden:
„Ach Wellin ist doch ei» entzückender Mensch!' rief die Nettere enthusiastisch an».
„Worum er nnr diese kleine, unscheinbare Frau gehettaihet hat! An der ist doch wahrhaftig nicht» dran, — fo’n schmächtige», zarte» Persönchen! — lind «au so schüchtern fieht fie au»!"
Und fie machte ein verächtliche» Gesicht. —
„Da» giebt so wie so eine unharmonische Ehe," erklärte die andere altklug; „sie soll ja sehr hausbacken fei», — Stelle Dir mal vor, — wen» er abend», noch ganz erfüllt von dem Feuer, mit dem er dirigiert hat, — nach Hau» kommt, und die Frau fängt anf einmal vom Stubenmädchen unb Reinmache« an; da» hält er auf die Dauer ja gar nicht an»!"
w6» ist entsetzlich!" fefnnbierte bie Jüngere mit einem elegischen Seufzer, und mochte dabei überlege», wie geistreich fie anstelle der junge» Frau de» Kapell meister unter halte» habe» würde. —
Wellin lächelte in sich hinein; er wußte wohl, daß »icht nur bie Backfischchen in G. sich fragten, warnm er, der berühmte und gefeierte Mann, eine fo
chtk«, sich gegen Vertächtigungeu ihrer Partei- gäbe zu wehren, muß aber jetzt auch dafür strgt werden, daß die Protestbewegung nicht W eine Protestbewegung und damit Stroh- 3 ar bleibt. Die Solidarität »uß innig ge
egt werde», der Mtttelstand, namentlich aber der
ftoer«, andere: ■it uti Pr-i-w ; o,8o* mutt« bwcißT nie- - 6;btf> o. 6»t ,60; X geO t>t», Nach«.
kOftk«!
NMschau.
Auch eine Sedanfeier.
k. Die Braunschweiger Sozialdemokratin gedenken am 9. September eine „würdige Feier" des dreißigsten Geburtstage» — nicht der nationalere Einigung, sondern der Heldeuthat der Braunschweiger „Genossen" zu begehen, die seinerzeit ein Manifest erlassen hatten, um gegen die Annexion Elsaß - Lothringen» zu pro testiren und die deßhalb verhaftet und „mit Ketten belastet" auf Festung gesetzt wurden. Im „Vorwärts" wird diese „Heldeuthat" des damaligen Braunschweiger sozialdemokratischen Partei-AuSschuffeS folgendermaßen gepriesen:
„Diese von boher politischer Einsicht zeugende Forderung, die geradezu ein« Kultnrthat genannt werden muß, benutzt, der Säbelraflelrr Falcken-
erkämpste Anfänge einer Organisation zu benutzen weiß, um nach diesem ersten Schritt weiter zu kommen.
Ein süddeutsches Blatt (es war die „Münchener Allgemeine Zeitung". Äebalt.) hat den Handwerkern kürzlich vorgeworfe», ein wirklich tüchtiger und pünkt- licher Handwerker gehöre zur Zett zu den selteneu Eischeinungen. DaS ist natürlich wieder eine gehässige tendenziöse Uebertreibnng, die anständige Zeitungen von sich fernhalte» sollte». Allein, daß es untüchtige und unpünktliche Leute wie allenthalben auch im Handwerk giebt, kann man ehrlicherweise nicht leugnen. Dazu find ja aber die Organisationen eingesetzt, nm auf die bessere Ausbildung des Handwerkerlehrlings hinzuwirken und die StandeSehre zu kräftige«.
Wir kräftigen aber unsere StandeSehre nicht dnrch bloße, wenn auch nothwendige Abwehr falscher Beschuldigungen; sonder» auch dadurch, daß wir zur Besserung einzelner Mißstände, die unsere Gegner zu verallgemeinern Heben und die darum dem ganzen Handwerke schade«, Hand anlegen. Wirft man unS Unpünktlichkeit und Untüchttgkeit vor, wohlan, so zeigen wir möglichst solidarisch, daß das nicht wahr ist. Bekämpfen wir die uns fälschlich unserer Gesawrntheit zur Last gelegten, als Ausnahme vorhandene« Mißstände in nuferen eigenen Reihen, fo erfüllen wir doch immer eine Aufgabe unserer StandeSehre.
Wenn ich mich gedrungen fühle, diese meine Anfichten öffentlich auszuspreSe«, so kann ich nochmals vnsichern, daß ich davon überzeugt bin. im Namen zahlreicher Meister und Gesellen daS Wort zu führe». Ich hoffe den» auch, daß mein offenes ehrliches Wort allenthalben dort, wo man es mir unserem ehrbaren Handwerk gut meint nnd be- sonders im Handwerkerstande selbst, auf Ein verstäub- niß rechnen kann.
ere Fehler erkenne« und an deren Beseitigung
Sei dieser Arbeit an »nS selbst, bei dieser Selbst- "rtniß können die neugeschaffene« Handwerter- rgaxifationen wacker mtthelfe«. Aus ihre« Reihe» $ der Anstoß und die Anleitung dazu auSgehe». IM man sich baranf verläßt, daß nun, da die ndwerkerkammeru da find, alles von selber M werde» müßte, so kann man nnr Täuschungen W»; «ud in dieser Hinsicht hat der von uns WefchStzte Abgeordnete JacobSkoeiier ganz
her Si »twerkerstaud muß auf diesem Boden Wetter arbeiten iittwoch ’
(«achdrnck verbot«.)
Sei« Weib.
Eine Skizze von Sophie Eben-Ledereri
, 32, lF? Rukfinge benutzt hatten; alle halbe Stunden —He der den Bekehr zwischen L. nnd G. vermittelnde altev^ftus neue Gäste, die sich lachend und plaudernd Park und Schloß zerstreute», oder auf de» von
LchSMt Ädti? «t SBtrthtm «ch m«d Feiortagm. Anzeig« nehm« entgegen: di« Erpedieion diese- Blattes, di« Annomen-
Ü/I OAQ Q>»rU».LVmm«m«t?-Nrri, bei b* 9 3«., ki all« VUlg Bxttesi von Haafentzei» & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Mägde-
»12 »VO 9LÜ Mt. («F. BeME. di, g«. - a, n , X -.^rv inrg, Wim: Rudolf Moss«, Frankfurt a. M., Berlin, Münch«, Köln;
»der dnm R«n» 10 KMs*«- *M«S6 Wg. Donnerstag, 6. September 1900. L Danb« * <fa„ Frankfurt«. M., Berlin, Hannover, Varis re.
3n der Mitte de» Platze» faß eine Gruppe von Rtc und Dame», Schauspieler und Sänger vom
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai«.
Zllnftrirtes Sormtagsblatt. 8m”“14
e fintr ken selbstverständlich auch mit dem entschiedene» 1 Beste der Mittelstandsvertretungen vollkommen ein» Ifllnl lstlmdcn nnd habe« sie für unumgänglich neth- »big gehalten. Das ist endlich einmal ein Zeichen "8-, , Solidarität, da» hier in erfreiilidber Sßeife in
lMMl wl und Schloß zerstreuten, oder auf den von huhe, beschattete» weite» Platz hi der Nähe des uchbaik »ch-s zuschritte», wo ei» Imbiß in Gestalt des ire u.s.i * «IS vorzüglich bekannten Kaffees, nebst Berliner (534i vuikuche« ihrer harrte». —
wen» er — was übrigens auch von anderen Mai »dwerksmeistern schon geschehen ist — vor über- - ienen Hoffnungen anf das Handwerkergesetz öffent- ttxr sied gewarnt hat. Der Handwerkerstand hat nach hnwati kr und vieler meiner Handwerksgenoffen Meinung fl 501 1 »och einmal Gelegenheit zn zeigen, waS er zu Ä rar Beste» selber thun kann, wie er die glücklich
I Aus Handwerkskreisen
| der „Tonservatioen Sorr spondeoz" geschrieben:
Wir habe« UNS — ich kau« hier im Name« lAkük imitier Handwerker, sowohl Meister al» Gesellen ttibe« — herzlich darüber gefreut, mtt welcher hälfe und mit welchem Wohlwollen gegen uns bte iservative Presse die bekannte« Schmähungen deS «ibürgermeisters Bender zurückgevieseu hat; wir
, Solidarität, da» hier in erfreulicher Weise in • o<U > Erscheinung getreten ist.
Lach»
ilm es weder den Juden noch der Börse nach- chen nnd alles für gut und recht hatte», was Cul E thun unsere Fehler vertuschen: wir wolle» im 48 ^hril alS gute Deutsche und ehrliche Männer
w v Wer wollte als einsichtiger Handwerker leugne», _ i e» auch i« unseren Kreisen manches zu bessern nfttt# it? ES wäre die größte Thorheit, unseren Be- U1U,Ö gesoffen die Meinung in den Kopf zu setze», ‘ ) rabe bei uns, gerade im Mittelstände sei alles gut A tadelsohne. Solche Meinungen könnten nur । Cf« r Lersuwpsung führen und uns von dem noth. 1 -SHndigen Arbeite» an uns selbst abhatten. Wir