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Ätbettton: Markt 81. — Telephon 66.

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sicht unbenützt verstreiche» laste».

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| Die Vorbereitungen zum soz J demokratischen Parteitage W jhb im vollem (Sange. Allenthalben finden

Partei«

wsammlung statt, die zu der veiöffentlichten TageS«

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Und Du fürchtest Dich nicht?, fragt er mtt

Damit schwindet daS letzte Angstgefühl. Er

lich. Gegenwart und Zukunft hatte fich plötzlich

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Das Glück fordert Zeit, nm begriffen zu werden; dem vollen Bewnbtfein desselben kommen die ihn dieser beiden hochgestimmten Menschen erst all-

,Du kannst den Schauer überwinden —* Eie legt sanft ihre Hand auf seinen Mnnd. «Nur diese Furcht habe ich, keine andere." „ThuSnelde, Du liebst mich?"

Eo sehr, wie ein Weib zu lieben fähig ist/

mäßige Sttmmnng zurückgewann. Der starke be­herrschte Mann, der fein Gefühl immer scheu in fich verschlossen hatte, wußte bis dahin nichts von der Seligkett eines Gedanken» und GesühlSauStauscheS, wußte nicht, wie leicht und frei die Seele wird, wenn ihr zartes Weben durch daS Wort zum Leben geboren wird, hier diese Saite, dort jene anklingeu läßt und endlich alle Einzeltöne zu schönem, klaren Akkord zu­sammenfügt. Er sah daS Glück seiner Zukunft durch ein Prisma — tausendfach.

Und Nelde ging eS nicht anders. Ihre reizende Unbefangenheit, ihr Frohsinn, ihr idealistisches Träumen, alles was ihr im Drangsal der Liebe ab­handen gekommen war, kehrte zurück. 3n ihren Zügen lag das tiefe, große Gefühl ihres Herzens sprechend ausgeprägt. Die Tage, die da waren nnb kamen, waren schön und vollbeftiedigeud, daS Ende so fein.

Niemand aber, selbst nicht die Mutter NeldenS der man ihres leidenden Zustandes halber die Noch- richt langsam und vorsichtig mittheilte, niemand wurde durch Neidens Verlobung so überrascht — so be­troffen gemacht als Frau von Mingwitz. DaS Er­staunen darüber war groß, noch giößer die Verlegen­heit, die sie über ihre falschen Kombinationen und verfehlten Manipulationen vor sich nnd besonders vor Ernst empfand, der ja Mitwister all der vielen kleinen nnb größeren Jnlriguen gewesen, die sie angestellt, um Lothar mtt Ella, ihn mit Neide zu verbinden.

Diesen Rechenfehler verzieh sie fich ihr ganzes L-beu nicht, was aber den Nutzen hatte, daß fie von Stund an oufhörte, zwischen jungen Leuten die Ehe- stisterin zu spielen. Erst allmählich, erst olS das Gefühl der Beschämung und Verlegenheit überwunden war und ihres Neffen unaurstehlichen Neckereien nu kleinen boshaften Anspielungen, die fie fich znle ernstlich verbitten mußte, aufgehört hatte», konnte | fich der allgemeinen Freude nicht enthalten.

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rk fließt fie mit leidenschaftlicher Innigkeit von neuem seine Arme und empfindet mit einer Wonne ohne-

Ahlen erfolgen. Nach den bis jetzt vorliegenden dichten verlaufen diese Versammlungen meist cht interesselos: es scheint, als habe auch inner- W der Socialdemokratie der Parlamentarismus ab- zmirthschaftet.

Es ist freilich nicht weiter zu verwundern, wenn ie.Genossen" allmählich gegen das sogenannte Ar- stitn-Parlament gleichgiltiger werden; denn die große Dichtigkeit, die dessen Verhandlungen beigelegt zu Sude» pflegte, ist mit der Zeit ziemlich problematisch

was von Nöthen war für den eigenen Bedarf, fand man zumeist schon im Waldhause vorhanden.

Lothar hatte eS nicht gekauft, es vorläufig nur weiter gemiethet. Dort, wo fich ihre Seelen gefunden, wo ihre liebsten Erinnerungen »eilten,, wünschten fie vorerst noch wohnen zu bleiben. Sie machten auch keine Hochzeitsreise, fie lebten fich gleich ein in ihrem traulichen, stillen Hanse, das nun eine Stätte der Liebe nnd Kunst ward.

Nie gab es einen schöneren Herbst als in jenem Jahre. Die mildeste Luft, feuchtwar« und klar, wie sonst feiten die Jahreszeit es bot, die wärmste nnd goldigste Sonne verherrlichte die Men Tage ihres Wonnemonats. Das Glück bedarf keiner tönenden Sprache, keiner sichtbaren Aeußermeg, das echte tiefe, wahre Glück wird ohne Klang und Wort gefühlt.

Sie wundesten Arm in Arm alle Wege, auf denen ihrer Liebe eine Blume der Erinnerung er­blühte, besuchten alle Plätze, die für ihre Empfindungen eine Bedeutung hatten, und eines Nachmittags, da die Sonne noch im vollen Glanze über der herbstlichen Landschaft, über dem in wunderbarster Farbenpracht prangenden Walde, über dem wetten, stillathmendeu Meere lag, ließen fie fich in einem Schifferbote weit weit hinausfahren, in eine Ferne, die das Land fast unstchtbar machte. Und hier, wo keines Menschen Stimme herdraug, wo nur der Schrei der Möve er­tönte, die mit glänzendem Gefieder in hoher Lust dahinschoß, wo kein Stäubchen das klare, vollkommen durchsichtige Waffer trübte, lein Wellenschlag es be­wegte, wo trotz der leichten Luft, bei aller Klarhett, aller Reinhett und BeweguugSlofigkett des Meeres geheimnisvoll, unergründliche Tiefe verborgen blieb, hier, zu dieser Stunde seuste eine zärtliche Frauen­hand leise, geräuschlos, nur für den bemerkbar, de» sie ernst und liebevoll anblickte, eine kleine, dunkle Waffe in die unermeßliche Tiefe.'

Damit schwindet von ihrem Glucke der dunklen Erinnerung letzter Schatten.

Unstreitig ist augenblicklich „Genosse" ßegien der Held deS TageS.

Wenn nun aber auch auf der einen Seite an­bei Hanb beS Parteiberichtes eine Stagnation bei sozialdemokiatifchen Propaganda, auf der anderen Seite ans dem Verlaufe der Versawrnlungen eine gewisse Gleichgültigkeit deS sozialdemokratischen An­hanges gegen .wichtige", ja .heilige" Partei Prinzipien konstatirt werden kann, so möge man sich nur dadurch ja nicht in Ruhe wiegen lassen. Die sozialdemokratische Gefahr wird dadurch auch um feinen Deut geringer. Gerade der ihre Schwäche fühlenden Sozialdemokratie gegenüber heißt eS doppelt wachsam sein; denn in den Mitteln, wieder einen Aufschwung zu gewinnen, ist die Sozialdemokratie am wenigsten wählerisch. Dem Haranguieren der Arbeiter durch sogenannte .neuttale" Gewerkschaften, dem Frateruisiren der .Genosfen" mit bei bürger­lichen Demok.atie muß besonbere Aufmerksamkeit ge­widmet werden. Gleichzeitig aber sollte man bei allen in Betracht kommenden Faktoren den jetzigen Zeiipuntt, den geeignetsten, den e8 je gegeben hat, um die Sozialdemokratie erfolgreich zu bekämpfe»,

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geworden, und die fortwährenden Stöße tu die Reklametrompete ermüde» durch ihre Monotonie auch die abgehärtetste» Ohren. Zudem find die für Mainz auf der Tagesordnung stehenden Gegenstände aste oft» erörterte Gegenstände, die vielen Genoffen schon durch die fortwährenden Preßerörterungen langweilig geworden find.

Gegen Prinzipienfragen ist man in den Breiten Schichte» des sozialdemokratischen Anhanges längst gleichgiltig geworden; der vorjährige Bernsteinstreit ist im großen und ganze» ohne besondere Theilnahrne verlaufen. Zudem habe» verschiedene» „Mauserungen" der Parteileitung die socialdemokratische „llnentwegtheit" hier und da erschüttert, so daß man meint, auf daS Fallenlassen einer .Theorie" mehr oder weniger komme eS nicht an, wenn nur das „Endziel" weiter an der rothen Fahne „baumelt".

Schon im vorige» Jahre ko»»te man eine Ab­nahme der Anträge bemerken, die früher die Partei­leitung äbeiflutheten. In diesem Jahre wird cs anscheinend »och mehr an der Initiative aus den Kreisen der „Genossen" fehlen. Es muß auffallen, daß der diesjährige, refignttte Bericht des Partei- vorstandeS in den bisherige» Versammlungen so gut wie gar nicht kritifirt worden ist. Noch wunderlicher aber ist es, daß die Serfammlungen das Organisatwns- statut so glimpflich behandest habe«. Wohl ist gegen den Beitragszwang und die Usurpierung des Aus­schließungsrechtes seitens des Partei Vorstandes Ver­wahrung eingelegt worden, allein früher hätte man das in ganz anderer Form gethau, als das diesmal geschah.

Mag man nun i» der sozialdemokratischen Presse durch noch so starke Trompetenstöße auch den bevor­stehenden Parteitag alS ungeheuer wichtig preisen, so wird dadurch die Gleichgittigkeit der breite» Schichten des sozialdemokratischen Anhanges nicht Überwunden werden. Die Frage der Wahlbetheiligung, die früher schon lang und breit ei ölten worden ist und das „Zusammenplatzen der Geister" herbeigeführt hat, ist diesmal, in den Versammlungen ohne Er­regung debattirt worden. Die Entscheidung deS Parteitages wird anscheinend mit einem gewisse» Gleichrnuthe ausgenommen werde» und schließlich wird doch jeder thun, waS er will.

Auf Antrag verschiedener Lokalorganisatione» soll aber auch die Gewerkschaftsfrage zu Mainz besprochen werden. Mau wird bann Gelegenheit haben, bie Auseinandersetzungen, die seinerzeit zu Halle und Köln zwischen den Gewerkschaftsführern und den Parteileitern ftattgefunben haben, mit bet jetzigen Zahmheit der Herren Auer, Bebel u. s. w. vergleichen.

Daß die Hochzett ihres Neffe» mit Ella selbige» Herbstes noch stattfiude» mußte, obgleich die Be- fürchtuugen hinsichtlich seiner llnbeständigkett diesmal durchaus einer Begründung entbehrten, denn es gab keinen verliebtere» Bräutigam als ih», und daß ihr das ganze Arrangement der Festlichkeit überlassen blieb, verstand fich von selbst. Auf ihrem Gute wurde dieselbe, nachdem fie eigenhändig ein reizendes Heim in der Residenz für daS junge Paar einge­richtet hatte, a» einem fchöne», sonnigen Oktobertage mtt allem Pomp und Glanz gefeiert. Leiber konnte fie von den in Verse» verfaßte» Polterabendscherzen, die bereits in MiSdrry in übergroßer Fürsorglichkeit schon gedichtet waren, ehe noch die Verlobung völlig fest stand, keine» Gebrauch mache», weil alle dari» emhalteuln Bezüglichkeiten und Neckereien aus Neide, nicht auf Ella zielte».

Eie hielt daS selbstredend ebenso geheim, wie die ma»cherlei Fatalitäten, die ihr ans der vorzettigen Bestellung von Kleider» u»d Wäschegegenständen er­wuchsen. Der viel zierlichere» und kleinere» Schwester paßte» natürlich nicht die nach NeldenS Maß ver- fertigten, teilweise sehr kostbaren, reich ausgetzattelen Garde:ober stücke, nnb welche berjertigen, der fie zuge­dacht waren, auch nicht als, Geschenk angeboten werden konnte», weil dieselbe trotz der glücklichen Wandlung ihrer äußere» Berhältniffe vo» ollem Uebeifluß und oller Eleganz »ach wie vor absah.

Im Gegensatz zu der pomphafte», sang- und klang- reichen Hrchzeit MalchoS, der mit seiner junge Gattin der Mode gemäß gleich danach eine Rei noch Italien an getreten hatte, feierte man diejenige NeldenS auf deren Wunsch i» oller Stille und Ein­fachheit. ES gab vorher für fie kein anderes Heim einzurichten, als doS ihrer Mutter, ei» une»dlich be­hagliches HäuSche» vor der Stadt i» einem Garten. So wie ihre Wünsche eS sich in kindlicher Liebe ouS- gemalt hatten, so ließ Lothar c8 Herstellen. Alle8

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£»al durch ei» so holde?, so unerwartete8, unou8< Schliches Glück nnterbrrchen worden, dcß eS Tage ^Wcche» währte, ehe er einigermaßen eine gleich-

Dte Wirren in China.

Ei» Telegramm PichouS.

Spärlicher den« je find heute die Nachrichte» aus China. Bon Interesse ist nur bie Nachricht, daß Deutschland daS Mandat Li Hung Tschangs zu Friedensunterhandlungen thatsächlich a n z w e i f e l l, und ein Telegramm des französischen Gesandte« Pichon, das über die erste» Tage »ach dem Einzug der Berbüodeten Ausschluß giebt. Das vom 19. August datierte Telegramm lautet:

Die verbündete» Truppe« zöge« am 14. August in Peking ei« und setzte» die Operationen am folgen­den Tage fort Sie beschossen die kaiserliche Stadt und einige Pavillons des Polastes, aus dem die chinesischen Soldaten auf sie geschossen hatten. Peitsang wurde entsetzt. GeneralFrey ließ fich vorläufig in den Gärte« deS kaiserlichen Palastes nieder. Der H of ist entflohen, man weiß nicht wohin, nachdem er 5 ober 6 Mit­glieder des Tsungli - Iamens, die weniger ftemdeu- feindlich waren, hiurichte« ließ. ES ist dringend nothwendig, bie Eisenbahnlinie mit Tientsin herzustellen. Die Unficherhett bei Wege erschwert aber biefe Arbeit sehr. Neue Angriffe der Boxer nnb ber reguläre» chinefischeu Truppe» fiub zu befürchte» u»b eruste VorstchtSmaßregelu find uotb- wendig. DaS Detachement, das die Gesandtschaft vertheidigte, hatte 14 Tobte. Bei de» Kämpfen um Peitsang fielen 5 Mau». Das gefammte Ge­sandtschaftspersonal, die Dienstboten inbe­griffen, befinden fich in kläglichem Zustande. Pichon wohnt in der spanffchen Gesandtschaft. Einige Angestellte wohnen noch in den Theileu der ftanzösi- schen Gesandtschaft, die stehen geblieben find, oder in de» benachbarte» chinesischen Häusern. Die meiste» Stadttheile sind nur noch Ruinenhaufen.

Nachrichten Couger's.

Der amerikanische Gesandte Conger telegraphiite am Montag seiner Regierung über Taku: Seit meiner letzten Depesche find keine wichtigen Bewegungen erfolgt. Die Militärbehörden bemühen fich, die Ordnung wiederherzustellen. Bisher ist noch kein Vertreter der chinesische» Regierung hier aufgefunden worden, e8 sollen jedoch mehrere Beamte deS Tsuug-li- Domen in Peking fein und man erwartet, daß sie bald an bie Oeffentlichkeit treten werden. Die Generale der Verbündete» habe» beschlossen, de» Kaiserpalast »icht zu betrete», sonder» ih» unbesetzt zu laffen.

D i e belgische Expedition.

Der Pariser „Malin" beschäftigt fich in einem längere» Artikel mit dem belgischen Verzicht auf die

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Umschau.

Ausländische Urtheile über bie bentsche» Truppen.

In einem vom „Daily Expreß" veröffentlichten Bericht beS Admirals Seymour heißt eS: „Es war »ieressant, die nationale» Charakterzeichen zu beob­achten. Die Deutschen bewunderten wir am meisten..." Aus einem in Paris veröffentlichten Tagebuch eines dem ftanzöfischen Konsulate in Tientsin nahestehende» Franzose» seien folgende Stellen hervorgehobeu: „Bei der Einnahme von Tientsin am 23. Juni hatten die dreihundert Deutschen deshalb so schwere Verluste, weil sie, lediglich von de» Ruffe» unterstützt, volle 24 Stunden gegen eine erdrückende Ueberrnacht Staub halten mußte», während die englische Hongkong-In­fanterie mit ihren amerikanischen Kameraden alles daran- setzte, um am jenseitige» Ufer ihr einziges Ziel, die englische Konzession, zu erreichen, nm sich einige Stunde» vo» den Waffenbrüdern bejubel» zu lasse». Neber Seymours Rückkehr vo» seinem verunglückte» Vormarsch nach Tientsin sagt der Briefschreiber am 26. Juni Folgendes: „Die zurückkehreudeu Truppen befanden fich in einem entsetzlichen Zustande. Nur die Deutsche» hielten fich noch stramm; ihre Kleidung war »och propre zu nennen, was ein wahres Kunst­stück war »ach allem Furchtbare», was bie Kolonne durchgemacht hatte."

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(Nachdruck verboten.)

Die Eheftifteriu.

Bo» H. Palmä-Paysen.

|nht von Marietta Touelli, Mädchenliebe, AmMälarsee Et» Hochzeitstag rc.

(Schluß.)

en de« erste», freiwillig gegebene» Kuß vo» Lippe».

Der eiserne Monn ist weich wie ei« Kind ge­rn.

Äuung Stellung nehmen nnb in beutn bie Delegierten- tgfte - - -

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Er zieht sie a« fich, umschlingt sie mtt beibe« .rj?” imen, küßt ihre Auge«, ihre« Mu«d, ihre Hänbe, t uichelt ih« Wange« unb schluchzt ihr seine Liebe zu.

ulttntge Berichterstatluna vom Oberkommando nach jntifälarb übernehmen soll. Die Erpedition hat unter cgtnng des Herrn Oberleutnant Weither in de» ersten xqen d«S August von Genua au8 dir Reise angetreten, sodaß De ersten Bericht« etwa Mitte September zu erwarten sind.

Getreu ihrem Bestreben, ihre Leser zuverlässig und i,,sch über alles Wifienkwerthi zu orientiren und den Achalt der Zeitung mehr und mehr auSzubauen, hat di« ^)beih«sfische Zettuvg" das Abdrucksrecht der Ex - ,,ditionSd«richte vom „Flotten-Vnein" erworben vd fich den Alleinbezng für Marburg gefichnt. 8ir «erden daher binnen kurzem im Star de sein, uusern Lchm Originalberichte aus China zu bieten und ikr i, Bewegungen der deutschen Truppen ob die allgemeine Lag« di« zuv«rlässigst«n Nachrichten zu «aösstntlichen.

Bestellung«» auf di« „Oberh. Ztg" für den graut September werden ton allen Postanstalten, Mriesträgern', in der Expedition (Marti 21) sowie «seren Filialexpeditionen entgegengenommen.

Redaktion und Verlag der „Oberh. Zeitung."

k 91% -1 Ann konnte. Die eherne Regelmäßigkeit und ^chteivheit seines bisherige« Lebens war ja ans

WSchewtttche Kreisblatt für die «reife Marburg und Kirchhain.

fr *01.J^ riiliIi» Imtnit *««tnwrtlich * btl ",baftiD0: Äebatteui ®“n’ 6e,,M ta

— M^llch. Gegenwart nnb Zukunst hatte fich plötzlich . •L* ,t gleich in so blendendes Licht gehüllt, daß vor allem 5 91% tigwljar sich «st nach nnb »ach an be« Glanz ge>

ltM Ureigen nehmen entgegen: di« Expedition dieser Blatter, di« Annoncen-

,»,» SttlUTvUiU »ureaux von Saasenstein L Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magd«- qe

, .. — „ . . _ _ 6«ri, Wien: Rudolf Moff«, Franksutt a. M., Berlin, München, Köln; Ou.

Wl. Donnerstag, 30. August 1900. I L DaL. ch Frankfurt a. M., Berlin. Hannover, Paris X.

liuchil ern, nenfcMrt, tUe anbera euheit wü t.l Prei-S, 0,60; o,8o; aU>6a»nn : haöbweißN E Gänse- - 0:4; 5; be£= 8; 10. S« tt 2,50; 8, . JeSeS «e-

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t Westfaler. hrl. Preis- toffe, UW Angabe da

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_|j An unsere Leser.

; fit Er«ignisse in China werden aller Wahrscheinlich- y ziich noch auf lange hinaus das allgemein, Interesse —---* ytte. Bisher litt aber die Berichterstattung üb«r di«

i jjjrjang« in Ostafieo unter dem Uebelstand, daß zuver» jssjg, Nachrichten schwer zu erlangen waren. Das Pt den „Deutschen Flottenoerein" veranlaßt, «ine N a ch - ,ichten-Exp«dition nach China zu entsenden, die, xfi zahlreichen telegraphischen Apparaten und Leitungen «rgnüßet, «ine sichere Verbindung zwischen Tfirtau und j,i Front der deutschen Truppen aufrecht erhalten und die

ti „Ich fürchte nichts anderes, als baß diese Stunde l Traum ist, der mir wieder nimmt, was mich so Ich macht."