Einzelbild herunterladen
 

2

Marburg

M 193

Erstes Blatt.

Vergangene, Sicherung von Bürgschaften für die

r

de«

(Fortsetznng folgt)

mit will die sind mit und

:ant J Ers, rsta,

V«

Aw hr: ft Ml! tlurrfi rstan

z« d< en. mtil meli ssta«

Größi

100

ralissimus Milan eine starke Umwälzug hervorgerufen worden. Die Ermordung des rumänischen Professor Stephan Michaileano durch einen vom macedonischen Comttö ausgeschickten Mörder hat ferner zwischen Bulgarien und Rumänien eine bedenk­liche Spannung erzeugt. So ist es nicht auS- geschloflen, daß auch die alte Wetterecke Europas Iben folgenschweren Ereignissen und Verwicklungen der Zeit demnächst noch neue hinzugesellt.

»ch habe ihr allerdings etwas ganz Geheimnis- 1 sagen." antwortete er eben so leise wie sie, *it einen schalkhaften, übermüthigen Blick, und °ch schnell ihrer brenyenden Neugier, ihrer k» Autorität und Bevormundung zu entziehen, ^em aber, um voraussichtlich langschweifigen, ftlnneu Auseinandersetzungen aus dem Weg zu '- deren sie ihn nicht entheben würde, wenn er begonnen, ihr den AnSgang der fraglidjen. ti'örg mit Neide mitzutheilev, was feiner ge-

Ein flüchtiger Blick anf seine Tante, die sich auf eine am Wege stehende Bank niebergelaffen, mit gang verfärbtem, ganz verwirrtem Gesicht, belehrte ihn, daß es wohlgerathen war, sich schleunigst zu ent­fernen und ihr Zeit zur Überlegung, zum UeBerbenlen nnb Zurechtlegen bis Geschehenen zu gönnen.

Frau von Ringwitz war in ter Thai ganz fassungslos. Eine solche Wendung hatte sie nicht erwartet. Ihr erster Gedanke galt Lothar von Ber lau. Nun konnte auch auS dieser Partie nichts werden! Und sie hatte doch alles so vortresflich ein­geleitet, die Sache schon sowett gefördert.

Lorant sichtlich kam eS überhaupt zu keiner Ver­lobung, weder hier noch dort, denn Ella, die an Doktor v. Serien doch lebhaftes Interesse zu nehwen schien, würde Ernst einen Korb eitheileu, ihn ab­weisen daran zweifelte sie nicht, eine gerechte Strafe zwar für ihn, die ste ihm schon gönnte, wenn er vicht den Kürzesten dabei zog. Denn nun würde >aS alte, leichtsinnige Leben wieder beginnen, das Weiten, das Trinken, das Spielen. O, er war zum Weinen I

Und wie eine Verzweifelte faß sie da, theiluahmS- os auf die plaudernden, beweglichen Damen blickend, sie wieder den Spaziergang um die vielen Buchten und Windungen des reizenden SeeS aufzrnehmen wünschten.

Widerstrebend schloß sie sich an.

nicht anders vom Strande sortlocken, als dnrch das Versprechen, daß der am See Mist Ankommende ihren

Programm, das Loubet mit den Forderungen: Züchtigung der Schuldigen, Genugthuung für das

möge, schützen und hierdurch das Glück und die Größe Italiens verbürgen, die Thronrede, wie die einleitenden Regierungs-Akte Viktor Emanuels III. überhaupt fanden bei dem gesummten italienischen Volke be­geisterte Aufnahme. Möge der weitere Verlauf seiner Regienmgs-Thätigkett diesem glückverheißenden An­fänge entsprechen.

Endlich brachte die verflossene Woche verschiedene Anzeichen, daß in den Balkanstaaten eine Er­regung um sich greift, die Beachtung verdient. In dem Parteileben Serbiens ist durch die Heirath König Alexanders nab die Abdankung des Gene-

dunkle Streifen anf der MeereLfläche gebildet, al» höben sich hier ober dort Sandbänke aus der Tiefe. Das war aber Täuschung. Ab und zu tauchte ein schneeweißer Segel auf. Auf dem reinen, blen­denden und heißen öferfanb lagen heraufgezogene Boote an deren Kiel kleine krausköpfige Wellen schlugen, oder dicht davor mit schmalem, weißem Saum im Saude zerrannen, den die wunderbarsten Zeichnungen und Eindrücke gierten.

Uber diese vielgestaltigen Hieroglyphen fort trippelten eine Menge Kinderfüße, der voraneilenden, zn Spiel und Scherz bereiten, helleren Ella nach. Sie hatte mit der kleinen Schar Muscheln und Steine in Menge gefunden und gefummelt und danach allerlei Kurzwell mit ihr getrieben. Bald ließ sie sich Haschen, was ttotz aller Behendigkett einzelner gar »ichi leicht zu bewerkstelligen war, denn der Fuß sank bei jedem Schritt tief hinein in den Saud, bald spiette sie Verstecken» huschte hinter ein Boot oder duckte fich hinter wirres Gestrüpp, das zwerg- haste Sandweiden überragten. Sie war ganz Lust und Leben. Der Hut hing ihr am Arm, die Brise wehte nach Gefallen in ihrem blonde« welligen Haar und ließ da- leichte Sommerkleid flattern wie eine helle, luftige Fahne. Zwischen den rothen, lächelnden Lippen blitzten die nußveißen Zähne, ihre runden weichen Wangen schimmerten roth wie Apselblüthe. Nun ging es eine sandige Höhe hinauf. Von dort wollte man zurück in den Wald, zum See eilen, den« e8 war spät geworden und Ella konnte die Kinder

seinen Puuven genau den Zielen, die auch Kaiser Wilhelm von Anbeginn an der deutsche« Politik als die allein maßgebenden vorgezeichnet hat. Es ist diese Uebereiustimmung für den weitern Fortgang der chinefischen Angelegenhellen sicherlich von günstiger Vorbedeutung.

Inzwischen find auf dem chinefischen Kriegsschau­plätze die Gesandten in Peking der Gegenstand er­neuter Angriffe geworden, und gleichzeitig ist der Vormarsch der Verbündeten im vollen Gange. Einzelne Nachrichten melden bereits die An­kunft der verbündeten Truppen in bezw. vor Peking. Trotzdem wäre es voreilig, daraus nuu auf baldige Beseitigung der chinefischen Wirren schließen zu wolle«, zumal auch die Lage in den Eüdpiovinzen sich recht beunruhigend gestaltet.

Wie falsch eS ist, verftühte Hoffnungen zu hegen, lehrt uns mit größter Deutlichkeit das Schicksal der Engländer in Südafrika. Schon so oft jubelte« fie, am Ende ihrer Anstrengungen zu stehe«, und immer vergebens. Nun ist eS dem schlauen Buren-General de Wet wieder in fast unbegreif­licher Weise gelungen, Lord Methuen durch die Finger zu gleiten. Der Kriegsschar platz lheilt fich somit von neuem in eine östliche und westliche Hälfte, erstere mit dem Mittelpunkt Watervaalonder und die west­liche mit dem Centrum Rusteuburg; östlich steht Botha

Fürst Bismarck hat einmal vom Kaiser Franz Josef gesagt, er brauche nur in Generalsuniform durch die Straßen seiner Hauptstadt zu reiten und er erreiche bei feinem Volke, was er wolle. Er wäre der schönste Lohn für sei« arbellSreicheS Pflichtleben und für alle seine großen Tugenden, würde dem greise« Kaiser dar «och gelingen, was derzeit sein höchstes Ziel ist: Die Einigkett seiner Völker!

Er sah Staaten entstehen und vergehen, sah Generationen ins Grab finken, sah daS urewige Gesetz vom steten Wechsel sich immer wieder aufs Neue er­fülle«. Eine Summe von Erfahrungen sammelte der Herrscher auf seinem Lebenswege und heute überschaut er das Weltgettiebe mit der erhabene» Ruhe des rüstigen Geistes, der trotz feiner siebzig Jahre noch Jugendkraft in feinen Adern fühlt, der noch das feurige Pferd mit kräftiger Hand zügeln kann.

Das Beste, was wir ihm an dem heutigen denk­würdigen Lebensabschnitt wünschen können, ist die Er­haltung der scheinbar unverwüstlichen Frische deS KöeperS und des reinen Geistes, der ihm sei» Lebtag auf allen Wegen Ziel und Richtung angegeben hat.

Im siph it» schort Mk. 2.1 htCuiml Mk. 2.! :m. Unit Mk. 2.

(Nachdruck verboten.)

Die Ehestifterin.

Bon H. Palmb-Payse«.

Werin von Marietta Tonellt, Mädchenliebe, Am Millars« 6in Hochzeitstag re.

(Fortsetzung.)

D ist in der Thut Frau v. Mingwitz die drüben ^igen MiSdroyer Badegästen auf dem schmalen, Ren Uferweg längs des SeeS lustwandett. Sie W ihren Neffen, hört feinen Zuruf und bleibt Irnst springt an» Lund.

-So ist Ella ?' fragte er in erregtem glückliche«Ton. *«nte Alma steht ihn sehr erstaunt an.Bringst Wt Botschaft?' flüsterte fie hastig.Ist nun W^ß^ischen Dtt und Neide alles klar und gut Eie Frage bringt ihn zur »efinnung. Er blickt M- grüßt nach rechts und links und fragt noch- [Wo ist denn Ella, Tante?'

und westlich de Wet und Delarry. So find also die Schwierigkeiten der enbgiltigen Ueberwindung des Feindes für die Engländer wieder gewachsen.

In Italien hat fich die Thronbesteigung König Viktor Emanuels würdig vollzogen. In welchem Geiste der junge Herrscher seine Regierung zu führen gedenkt, hat er seiner Thronrede

hoben en Ettmmung uuerttäglich dünkt, faßt er ent­schlossen in ein paar Worte daS ganze inhaltteiche, zukunftentscheidende Ergebnis der letzten Stunde zu- summen und sagt:

Liebe Tante, Neide und ich haben beide einsehen gelernt, daß wir wohl als gute Freunde, nicht aber als Brautleute zusammen paffen. Wir haben uns offen und ohne Verstimmung darüber ausgesprochen und bitten Dich beide, das Vorgesallene als ungeschehen bettachten und demnach als Geheimnis für Dich behallen zu wollen. Da Du mich aber so gern verlobt und verheiratet sehen möchtest, so bin ich bereit, mir ein andere» Bräufchen zu suchen. Nicht morgen ober übermorgen

gleich jetzt, und darum noch einmal: wo ist Ella?'

Diese MtttheÜungen strömten so schnell und für Tante Alma so überraschend von seinen Lippen, baß fie fich nicht gleich zu soffen und zu sammeln wußte. Außerdem schwirrtt vor ihr und hinter ihr die leb- Hase Unterhaltung anderer Dame«, fie hätte daher nichts lieber gesehen, als fich von diesen zurückzuzieheu, um mit Ernst allein zu sei«. DaS aber wünschte dieser;,u vermeiden. Er wiederholte seine Fruge httr und dort und erhielt Bescheid.

An den Strand ist das junge Fräulein ge­gangen mit einer Schar von Kindern,' hieß es, mein Junge ist auch dabei und meiner,' tönte es,Maria wollte Muscheln suchen Keulchen Steine Fräulein Ella war so liebenswürdig, ihre Beglettung auzubieten.'

Wtt rnüffeu aber bald ausbrechen, bald heim- fahren eS wird Abend' äußerte die eine und andere besorgte Mutter, uud Ernst besaß die außer­ordentliche Gefälligkeit, hiervon Notiz zu uehme«, indem er fich bereit erklärte, die Heine Schar anfzu- srrcheu und zurückzuführen.

Wochenschau.

n. Die Ernennung de» Feldmarschall» Grafen SB alb erfee zum Oberbefehlshaber der verbündete« Truppe« in China hat uuumehr Bei allen Mächten Zustimmung gefunden; Frankreichs Erklärung war durch die Abwesenheit des Präsidenten Loubet von Puri» verzögert worden. Mit de« amtlichen Er, klärungen aber steht die günstige Aufnahme, welche der Oberbefehl de» Grafen Waldersee in der öffent­lichen Meinung der sömmtliche« Beteiligten Nationen gefunden hat, im besten Einklänge. Man begrüßt allenthalben die Ernennung Waldersee» al» die ge- deihlichste Lösung, welche für die so schwierige Frage de» einheitlichen Oberbefehls überhaupt gefunden werden konnte, erkennt «ach Gebühr die Boheu militärischen Verdienste des deutsche« General-Feld. Marschalls an und knüpft daran gute Hoffnungen für den Ausgang des chinesischen Feldzüge».

Höchst ersteulich wirft auch die schneidige und entschiedene Art, mit welcher sowohl der Präsident >er französischen Republik, Loubet, als auch der runzöfische Murttreminister, Luneffun, bei Verüb- chiedung deS französischen ExpeditionS-Corps n M u r s e i l l e für eine einheitliche und tatkräftige Sriegsführung der VerBündeten eintraten. DaS

prunklosen, aber schönen Worten bargelegt. Er die staatlichen Einrichtungen, die ihm durch Uebetlieferungen seines Hauses heilig und die er als Italiener glühend liebt, fest» und starker Hund gegen jede Antastung ..... GewultthStigkeit, woher fie auch immer komme«

. 5. (

:e in weck- ff. & pulste teilt t*

Samgen utbnwp entgegen: die (fcrptbfWon dieser Blatter, die Annoncen- Bmeae^v« H-aseMein & Vogler, Frankfurt M., Gaffel, Mägde- QK birg, Wien; Rudolf Moste, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln;. ^jGDTfl ®. L Danb» * To , Frankfurt a. M. Berlin. Hannover, VariS x.

Wöchentliche Kettele«: Kreisblatt Pir die Kreise Marburg und Kirchhai«.

Zllrrstrirtes Sorrrttagsblatt. """""

Kaiser Franz Josef.

Zum 18. August.

w. Nun hat er die siebzig auch erreicht, Kaiser stanz Joses von Oesterreich-Ungarn. 70 Jahre, das \ schon ei« köstlich Alter und es wird noch löst. Her, wen« eS nicht von geistiger und körperlicher ^lfälligkett bedrückt wird. In den Maitagen dieses fahre» war e», da Kaiser Franz Josef vielleicht M letzte« Male über die schwarz-gelbe« Grenz« fihle des Böhmerluvdes hinaus iuS neue deutsche stich kam, unseren jugendstarke«, thate, lebendigen Inifer im alten Hohenzolleruschlosse an der Spree zu chichen. Es kam der Freund zum Freunde und er Deutsche zum Deutsche«. Wir könne« «ns daS stihäliniS zwischen dem Saiferftaate Franz Josefs li zwischen dem neuen Kaiserreiche der Hoheuzoller« ft nicht mehr anders denken, ul» daß Beide zu- Mwengehören und ein genteinfunter Weg, mag er ich über Geröll und Steine, und, wa» Gott ver- tto möge, über Blut und Sorgen gehen, sie in die Must führt.

t .Die Wege der Könige find thränenreich!' Wer lichte fich heute an Bern denkwürdigen Tage, da Wer Franz Josef iuS «reiseualter tritt, nicht dieser Inte Friedrich Wilhelms IV. von Preußen, des ebönten Romantikers, erinnern. Neben der Kaiser- me eines gewaltigen Reiches Hut Franz Josef fast ti ganze Leben hindurch eine schwere Leidenskrone pogen. Die Eturmfluthen der Revolution um- chtsten ihn, als er, ein achtzehnjähriger Jüugling, >Thron bestieg. Und von da an, Jahrzehnt um Jahr- hnt, folgte ein Schicksalsschlag dem anderen. Wtt chün du die unglückliche« Kriege gar nicht aufzählen, dFranz Josef I. führe« mußte. Der Bruder des Kaisers, KimÜiun, mußte den kurze« Kaiserttuum in Mexiko Ü dem Leben bezahlen. Sein einziger Sohn M fein und seiner Völker Stolz und Hoffnung, vb eines jähen Todes. Dann kam die furchtbare habe, die dem greife« Kaiser jener Mordbube schlug, »seines Lebens edle Weggenosst«, Kaiserin Eltsu- A fo schmählich hinmordete. Und manch anderer WScksfall »och. Wenn einst Kaiser Franz Josef Manz seines Lebens zieht, darf er wahrhaftig

; Nach Eimern zählt daS Unglück,

, Nach Tropfen nur das Glück

L Ich bracht' in tausend Eim-m Zehn Tropfen kaum zurück!

!De» Jubeltag, der heute die Völker Oesterreich. Prn» z« inbrünstigem Gebete für die fernere Wohl- P ihres Kaisers eint, feiern auch wtt in Deutsch.

rtnkfueär'k dllmu richtet fich straff aus und bemertt !erel w * Bße' Mr empfindlich:Du bist zerstreut und ML 1.5* »eine Frage überhört zu haben. Suchst Du lagert* i«6 ihr Deine Verlobung mttzutheilen?' seler * dr lächelte eigenthümlich.

Ella befand fich inzwischen unten am Strand. Man gelangte vom See aus über eine sandige Anhöhe chuell zum Meer, über !as jetzt ein leichter, ange- ____lT______ U..LM,

»-hm kühlender Wind hinstrich und daS dadurch Schatz an Muschel» erhalte«' fottte. '«wegter zu athmeu an fing. Ju schwachen Umrissen ah man in Wetter Ferne die Insel Rügen. Durch die Lichttiflexe hatten fich sonderbare, langgestreckte

Umschau.

Sozialdemokratie und Anarchismus.

c. Soll die Versicherung, daß die Sozialdemo­kratie die anarchistischen Verbrechen verdumme, ernst­lich gemeint fein, so müssen doch auch sollte man denken diese Blätter die Thäter selbst verüb- scheuen. Daß dem indessen nicht so ist, können wir unschwer Nachweisen; denn einer der gefährlichsten Anarchisten war zweifellos John Neve, der im Oftober 1887 vorn Reichsgericht wegen mehrfacher Verletzung des Dynamit Gesetzes und wiederholter Aufforderung zum Hochverrath, sowie auch wegen wisseutlicheu Mein­eides re. zur höchste« zeitlich zulässige« Sttafe von 25 Jahren Zuchthaus vermtheilt wurde. Er war überführt worden, verschiedene Dynamitkisten zu dem Zweck, da» Gebäude des Magdeburger Polizei-Präsi­diums summt seinen Jusuflen in die Lust zu sprenge«, vom AuSlund nach Deutschland geschickt und Schriften, in welche« zur Ermordung unseres deutsche« Sieges- kaisers aufgefordert wnrde, berbreitet, sowie auch in einem gegen einen Parteigenossen anhängigen Straf­prozeß als Zeuge einen wissentlichen Meineid geleistet zu haben und dergleichen mehr. Als aber dieser John Neve vor vier Jahren im Zuchthaus zu Halle starb, brachte derVorwärts' unter der Aufschrift:John Neve tot' eine« Artikel, worin er ein Klagelied dar- über anstimmte, daß dieser Mau«einfant und ver­lassen gestorben und schließlich fang, uud klanglos verscharrt worden sei.'Und warum das?' fragt daS Ceuttalorgan der Sozialdemoftatie, und es folgt die Antwort:Alle, die ihn kannten, schilderten ihn als einen der edelsten, opfermSthigste», selbstlosesten Menschen, der für fein Ideal (!), für seine lieber« zeugnug, für seine Freunde jederzeit alle» opferte, waS er besaß, zuletzt Freihett und Leben.' ES heißt darin weiter, daß zwar seine Thuien und Wege nicht diejenigen der Sozialdemoftatie gewesen seien, daß wir aber nur zu bedauern hatte«, daß ein so reiches und edles Leben (?!) geopfert werden mußte für eine verfehlte Sache, für ein falsches Ideal!'

Soll man aber jemandem, der in solcher Weise einen der schlimmsten anarchistischen Verbrecher feiert, wirklich glauben, daß er vor anarchistische« Thate« 60« Abscheu erfüllt sei?

Avj our nber; vom 3 n~ wen mkui J in d

Schm

land aus vollstem Herze« mit. Denn wtt verehre« in dem greifen Monarchen nicht nnr den Irenen Der- Bündeten, sondern auch den Repräsentanten erhabener, «nyunycnc, ssmtiuey uun <>mgj<gajten yui oie hochgemuther Fürstlichkeit. Und eng verknüpft ist die Zukunft in Marseille entwickelt hat, entspricht in allen Geschichte des Hauses Habsburg mit der aller ' "

deutsche« Stämme.