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Wenigen nehmen entgegen: die Trvedition dies« Blattes, die Annoncen-
XL 190
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l. Dies liegt reichlich 20 km nördlich Peilsang yUld । liefen Ufer des Peiho, wo die Bahn den Fluß
»schreitet. Der sehr heiße Marsch auf beiden
versenkten, ist manche ManneSthräne
Division Panzer, Division Jn>
faoterie folgt.
Wie der
Einem Brief
Äug abermals die Offensive ergriffe» haben. Dem
26. Juni.
Etstern ging's nicht mehr!
Name thnt nichts zur Sache —, es ist eine
(Fortsetzung folgt.)
rann, 60.
v nichts, macht nur eine kurze, verbindliche g mit dem stopf. Sie fährt also fort:
in daS Meer geflossen."
halber fen. raße 5.
Ver- de»
ent« .ich
erfülle» zu köuneu. Wir wurden förmlich überschüttet mit Granate», und die Verletzungen, die vor- kamen, spotten aller Beschreibung. Ich sollte (als einziger Arzt auf dem Schiff) überall sein, überall schrie man nach mir. «• 8118 ich unseren schwer verwundete» Kommandanten (Kapitän Laus) von der Brücke hole» wollte, riß eine 24 em. Granate die Treppe weg, die ich ihn eben hinuntertrage» wollte, und wir stürzten beide 2 m tief hinunter. Ich war einen Augenblick durch den Fall, de» Luftdruck uri> den Knall der explodirende» Granate ganz benommen; als ich wieder aufstehe» konnte, wußte ich nicht, bi» ich schwer verwundet oder nicht. Ich verwuthete ersteres, da ich mit Blut überströmt war. Als ich auf dem Verbandsplatz aukam, rief mir der Zahlmeister entgegen: „Ach der arme Stabsarzt". Er und ich waren sehr erstaunt und erfreut, al» ich allmählich konstatire« konnte, daß alles heil war. Leider hatte die Granate unsern Leutnant Hellman« und einen Hornisten vollständig zerrissen. AIS ich nachher noch einmal nach dem Kommandanten zu sehen ging, platzte »och einmal eine Granate in meiner Nähe, sodaß ich mit Holz- und Eiseutrümmer» ganz bedeckt war, aber nur kleine Stückchen waren in meinen Arm und meine rechte Hand gedrungen. Gegen 8 Uhr Morgens war da» Gefecht beendigt. Wir waren alle auf'S Aeußerste erschöpft. Al» wir »ach dem Gefecht auf die Reede vo» Taku käme», wo die ander» Schiffe läge», war die Begeisterung groß. Der deutsche Admiral machte Signal: „Iltis nachzueifern sei unser Ziel, ihm gleichzukomme» unser Stolz". Als wir am ander» Tage unsere Todte»
hoffnungslose Liebe, die ich überwinde» muß und werde."
Neide ist mtt Purpur übergoffen bei diesem Bekenntnis, da» auf Ernsts Stirn düstere Falte», i» seinem Auge ei» unruhige», heftiges Feuer, um seine» Mund ei» sarkastisches, Lächeln hervorruft, den» er glaubt die Person zu errathen, denkt hierbei an Doktor von Berlau und Ella und an Tante AlmaS Prophezeiung. Neide muß sich diesen Spott nnd diese Heftigkeit natürlich anders deuten.
Es klingt wie Schluchze» durch ihre Worte, al» sie fortfährt: „Vielleicht genügt c8 Ihnen, Ernst, wen» ich Sie versichere, daß ich diese unerfüllbare Hoffnung begrabe» habe, daß ich de» Schmerz tapfer zu überwinde» mich bemühe — wir mache» ja beide keine Ansprüche an Liebe und werde», wie sagte» Sie doch damals, werde» wie gute Kameraden, wie zwei Freunde mtteinaader durchs Lebe» gehen, das heißt" — sie blickt bittend mtt traurigem Auge
oru- iäabe der
(gez.) Wilhelm I. R.
des Korvettenkapitäns Lans
zengender und wärmer rede»d: „Ernst, verspotte» Sie mich nicht, wenn ich Ihnen bekenne, daß plötzlich
'M re l. Sack $te ab bl (64 eblatt, : (Hess
gngtsu» bringt eine Meldung de» russische» Leutnants Liuewitsch einige Klarheit. Die Ueberschwemmuog verstärkte Stellung der esen bei Peitsaug (12 km nördlich vo» Tientsin, linken Ufer des Peiho) wurde von 25000 Man» dem Bizekönig Tschuug-Tschu vertheidigt. Sie in de» Vormittagsstunde« de» 5. August ge- en. Die russischen Truppe» drängte» den Flügel der Chinesen zurück, die Japaner ein- ich der Engländer, Amerikaner und der ost- irischen Schützenbrtgare unter General - Major
Einzelheiten.
Chef des Kreuzergeschwader» meldet.
befindet fich S. M. S. Gefion fett dem 14. Juli zum Schutz der deutsche» Interessen in Schanghai, „Iltis" «st unterwegs dorthin, „Schwalbe" und „Seeadler" habe» ebenfalls Befehl erhallen, nach Schanghai zu gehe».
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lnzüge Sager g wird
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zu ihm auf —, „das heißt, wenn Sie mir die irruvg meiner Gefühle, meine Verfchloffenhett, Mangel an Verttaue» verzeihe» kö»»e»>"
Neide steht auf und hält ihm beide Hände gegeu mtt feuchtem Auge und zuckender Lippe,
hinzuhalten, dann, ThuSnelde, bedürfe es dieser gegenseittgen Entschuldigungen nicht. Die Hand aufs Herz, Neide, Sie hiette» mich für eilt enfant gftte der Damenwelt und somit für einen Curmacher, Sie mißtraue» mir, Sie gedachte» mich zu prüfe». Ich habe diese Prüfung schlecht bestanden. Ich gestehe —'
Sie läßt ihn »icht ausspreche», er mußte sie mißverstehe», nicht er hcttte ein Bekenntnis abzulege», »ur fie. Mochte er denn alles wisse»!
„Ach, nein," rief fie, „ich hoffte, wünschte, — ach, ich wünschte, daß Ihre Behauptung fich »icht bewahrheitete, ich hoffte, daß Sie auch zu liebe» verstä»de», daß Sie es noch lerne» würde»."
Er »erschränkte die Arme und sah düster nnd schweigend au».
„Das habe ich nicht vermuthet," sagte fie leise zaghaft, „nicht geglaubt, daß Sie mir so zürnen könnten."
„Ich zürne Ihnen »icht — aus «ich selbst habe ich einen Groll, eine« Grimm, der —" er beißt die Lippen aufeinander und ballt die Hände in unterdrückter Wuth, indem er i« Zimmer auf- und niedergeht, „der mich schier verzweifelt macht."
„Ich begreife nicht."
„Nun den» — Neide, ich käu» — ich kann Sie nicht liebe», wen» Sie die» auch gehofft und gewünscht haben, ich —'
„Das verlange ich nicht; Liebe läßt fich ja »icht zwingen, aber ich hielt Ihr Herz doch solcher Regung überhaupt für fähig, obgleich Sie fich dieselbe absprachen und derartiges in das Kapitel der Romantik verwiesen. ES hätte doch eine Seele geben könne», — die Liebe in Ihne» erweckte, wen» auch nicht die meinige." —
Das Gefecht war doch sehr heftig, aber hochin- tereffant. „JlttS", der ja einen größeren und
en ges« uut. 0.
Die Wirren in China. Die allgemeine Lage, lieber die Kämpfe um Peitsang
Es ist nicht unmöglich, daß an de» letzte» auch deutsche Truppe» Theil »ehmen . Im Laufe deS gestrige» Tages sollte» Acyddampfer Frankfurt und Wittekind d« Brigade des Generals v. Höpffaer vor Taku werfen. General v. Höpffaer wird dann feine ung dem Befehl des älteste» russischen Generals
»ug. und 118.
end. neu fp, d geb cstaur
bitte Sie darum." Aber er meidet ihre» Blick nnd kaum berührt feine Hand die ihrige, so läßt er dieselbe» wieder finke», tritt von ihr fort ans Fenster und sagt düster und gepreßt: „Ich habe nichts zu verzeihe» — den» ich fühle mich schuldbewußt."
Dan» fich wieder in8 Zimmer wendend, fährt er fort: „Habe ich wirklich Grund, Ihne» Bor würfe zu mache», so ist daS umgekehrt auch der Fall. Allerdings, wen» Eie nicht abgereist wäre» und mir Ihr Wort und Ihre Hand sofort ohne weitere Erwägung gegeben, vor allem mir offen vertraut hätte», vaS Sie veranlaßte, mich so lange
— wahrscheinlich deS Generals Linewitsch — unterstelle», vo» dem es alSdaan abhänge» wird, ob die deutsche» Truppe» sofort mit möglichster Beschleunig- u»g a» die Front gebracht werde».
Zur Ernennung Waldersee'S.
Neber die Stimmung in Paris angesichts der Ernennung des Grafe» Waldersee wird der „Loff. Ztg." aus Paris telegrophirt: Neber die französische Zustimmung zur Ernennung Waldersee'S liege» amtliche Kundgebungen noch immer nicht vor, die öffentliche Meinung fängt aber an, fich mit der Ernennung mehr und mehr auszusöhnen und verlangt eigentlich nur noch Beschränkung des Waldersee'sche» Kommandos auf die nördliche» Eee- provinzen. Nach Marseiller Melduuge» habe» General Loyrou, sowie verschiedene andere Offiziere der fron» zöfiiche» Chinaexpeditio» erklärt, jedenfalls viel lieber einen deutschen Oberbefehl als einen englischen ertrage» zu wolle». Die allgemeine Erbitterung gegen England nimmt durch die letzte» Nachrichten ouS Shanghai bedeutend zu.
Die Deutschen in Schanghai hatten fich auf dem Drahtwege mit der Bitte a» de» Kaiser gewandt, angefichts der gegenwärtige» Unruhen zur Wahrung der deutsche» HandelSiutereffe» eine genügende Streitmacht zu entsenden. Darauf ttaf am 5. Juli, Morgens, die folgende Antwort in Schanghai ein:
Wilhelmshaven, 4. IM, 6 Uhr 40 Mi». Nachm. Kaufmannschaft von Schanghai.
des Flusses endete mtt der Erstürmung der bei der Stadt nnd dieser selbst.
Da der amerikanische General Chaffee meldet, auch H o t s i w » besetzt worden ist, haben die mieten in verhältnißmäßig kurzer Zeit und ohne roße Verluste die Hälfte des Weges nach Peking siegreicher Zurückdränguug der Chinese» be- Ja, nach einet englische» Meldung ans zhai, waren sie am 11. August Mittags bis Meilen (etwa 32 Kilometer) vor Peking einge- ifiü. Wie dieses Fortschritten aus die Lage i» Big einwirken wird, muß abgewartet werden.
' Einstweilen scheint eS, als ob die Chinesen in
(Nachdruck verboten.)
Die Eheslisteriu.
Bo» H. PalmS-Paysen.
don Marietta Tonelli, Mädchenliebe, Am Mälarsee Siu HochzaiUtag re.
(Fortsetzung.)
-Ente» Tag, Neide," sagt er gepreßt, „ich etfann Lorwaud, um zu Hause bleiben zu können, rr Ihne», so rede» wir jetzt miteinander." 8»mit bleibt er mitte» in der Stube stehe», in» 6 die Rechte auf de» Tisch stützt. In seine» liegt et» unsicherer, ängstlicher Ausdruck.
ganze Keckheit, die ganze Selbstbewußtheit von scheint ihn verlasse» zu habe», und doch zuckt Trotz um de» festgeschlofle»e» Mund. Glaubt ich, daß fie ihn zurückweiseu wird, nachdem
4» mehrere Woche« sozusage« am Naarensell ?
-ab wird eS ihm wirklich schwer, fie aufzugeben? wissen nicht, was fie voneinander denken sollen, soll ich anfangen, was zuerst sage«, denkt und fühlt wie ihr von Angst alle» Blut aus v»gen weicht. Sie schämt fich. Es find »ur Worte, die fie trockene«, heisere« Tones end- wrdorzubringe« imstande ist.
ron Eil ößil umginge» die rechte Flanke des Feindes und », Wch tzr» Peitsang. Der, wie eS scheint, ziemlich , Haveloi ckose Rückzug der Chinesen ging auf daS rechte , Norm l des Peiho, die Verfolgung war möglich, da die Stiefeletti diesen die Peihoschiffsbrücke »icht hatte» zerstöre» Intetfitü so* Schon am nächsten Morgen rückte General wostsch auf beiden Peihoufern auf Jaugtsuu
stärkeren Eindruck macht, als er ist, und das rusfische Kanonenboot „Gilack" haben das Hauptfeuer auS- halten muffen, fünf Stunde» lang. Nach Ablauf der ersten vier Stunden wurde ich verwundet. Meine Offiziere und Leute wäre» großartig. Es war eine Freude, mit ihnen zu arbeiten. Ost machte daS Ganze de« Eindruck einer ruhig geleiteten Schießübung. Der „Iltis" soll zur Reparatur nach Shanghai gehen; er hat etwa 15 Volltreffer von Granaten. Im übrigen habe« die vier betheiligte« Nationen, Engländer („Algerine"), Franzose« („Lio«'), Ruffen („Korejetz", „Bobr" und „Gilack") und Deutsche („Iltis") fei« zusammengehalten. Der Zufall brachte eS mit fich, daß „JlttS" hauptsächlich mit „Algerine" zusammenkämpfte, die fich sehr brav geschlagen hat.
Ich gehe am 1. mit der „Köln" nach Yokohama ins Lazareth. Tausend Grüße an alle Bekannte und Freunde.
DaS Gefecht bei Taku.
Der „Schwäbische Merkm" veröffentlicht einen Brief des Schiffarztes des „Iltis", welcher den Kampf um die Forts von Taku folgendermaßen schildert: „Das Gefecht begann am Sonntag Morgen (17. Juni) kurz vor 1 Uhr und wurde von de» Chinesen eröffnet. Wie eS fich bald heraus stellte, hatten wir fünf Schiffe es mit eine« u»S au Artillerie weit überlegenen Gegner zu thun, der gegen uns mit 12«, 15-, 24 ern-Kruppsche« Schnellfeuergeschützen focht. Unser größtes Kaliber (auf dem Iltis) war 8,8 cm. Da wir au einem Bollwerk festlageu, brauchten wir einige Zeit, »m auf die Mitte des FluffeS zu kommen. Gleich zu Anfang schlugen rechts und links Granate» ei» »ad der Emst der Situation war nicht mehr zu verkennen. Wir fuhren an den Russen, die vor uns lagen und schon lebhaft ins Gefecht verwickelt waren, vorbei und setzte« uns, wie verabredet, hinter die Engländer als zweites Schiff. Mittlerweile war der Donner der Geschütze geradezu betäubend geworden, fortgesetzt blitzte es auf und das Schwirren der Granaten und Sprengstücke zeigte uns deutlich, wem die Blitze galten. Lis 3 Uhr hatten wir keine« Verwundeten. Ich stand mit dem Berichterstatter HerringS und dem Zahlmeister am Hintern Schornstein, als mir plötzlich die Mütze vorn Kopf flog und ich einen Schlag auf dem Rücken spürte, zugleich einen Schrei neben mir hörte: eine Granate war durch den Schornstein geflogen, ein kleineres Sprengstück war durch- meine Mütze gegangen, ein giößeres saß Herrings i« der Brust, der sofort schreck» lich blutete. Ich brachte ihn sogleich nach dem Ver- bandSplatz. wo eS »ur nach vieler Mühe gelang, das Stück z» entferne» und die Blutung zu stille«. Was jetzt folgte, war gräßlich, und ich will es nicht ausmalen. Ich mußte meine ganze Energie zusammennehmeu, um meine Pflicht als Arzt
Haasenstein & Bogin, Frankfurt a. SR., Cassel, Magde- qk Rudolf Moss», Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; OO. i * S»., Frankfurt e. M., Berlin, Hannover, Paris re.
Umschau.
Eine neue Kaiserrede.
Durch die Presse geht der Wortlaut einer Rede, die nufer Kaiser an die Offiziere eines nach Ostafien gehenden Kriegsschiffes gehalten haben soll. Der „Berliner Lokalauzeiger" hat den Text zuerst veröffentlicht. Wie er sagt, hätten die Offiziere deS Schiffes die Rede genau gemerkt und sodann gemeinsam zusammengestellt, worauf Einer von ihnen die so festgestellte vertraMche Ansprache an seine Angehörigen weitergegebe» habe. Diese hätte« dann be« Wortlaut dem „Lokalanzeiger" zur Verfügung gestellt.
an den Herausgeber deS „Ostastatischen Lloyd" entnehme« wir die folgenden Stelle«:
Taku, „Kaiserin Augusta", 25. Juni.
Mir geht eS besser, obschon Ende nnd Verlauf der Heilung nicht abzusehen find. Hauptverletzung: Granat plitter hat linkes Bei» zwei Finger über Knöchel durchschlagen, de» Knoche» zerfetzt und auch einige Partimente ganz fortgenommen. Daun zahlreiche, ca. 25 bis 30 kleine Wunden von kleine» Splitter» im rechten Bei», Brust, Gesicht, rechter Hand. DaS ganze linke Gesicht verbrannt.
Der Kerl muß ausgesehen habe» zum Verliebe».
Schanghai.
Ihre Wünsche werde» nach Kräften erfüllt. „Moltke" mit „BiSmarck" schon unterwegs, ebenso Martneiufanterie.
„Ja, ja," stimmt er zn mit einem kühlen, ge- zwnngeoen Lächeln, „waS bewog Sie eigenllich dazu?"
Neide blickte auf ihre Hände nieder; eS erscheint ihr plötzlich unmöglich, wen» »icht indiskret, über Ellas zarteste Gefühle zn spreche», dieselbe» ohne deren Willen und Wollen preisgegeben.
„Es betraf meine Schwester," entgegnete Neide sehr verlegen; da dies jetzt aber nicht mehr zur Sache gehört, so ersparen Sie mir wohl die peinliche Auftlämng."
„Ich muß doch sehr bitten," entgegnete er kalt höflich.
Der To» thut ihr weh.
„Sie habe» Grund, Emst, mir zu zürne»; ich weiß daS n»d bitte voll Reue um Verzeihung," weicht fie ihm aus. „Glauben Sie doch nicht, ich bitte Sie dämm, daß mein Verhalten einer Saune entsprang. Ich — ich — Sie wissen es ja — Liebe habe ich Ihnen nie geheuchelt; ich war Ihnen gut, und damit waren Sie zuftiede«. Damals kannte ich mein unschlüsfiges, wankelmüthigeS Herz »och nicht. Als dies geschah, war es zu spät. „Ich hielt mich für gebunden und war es ja auch."
„Ich verstehe Sie nicht," bemertt er mit einem Achselzucken.
Nelde sieht ein, daß fie auf diese Weise nicht weiter kommt. Eie erscheint fich so schwach, so erbärmlich in ihrer Furcht, die Wahrheit zu bekenne», nimmt n»n olle ihre ©tthgie zusammen und sogt, allmählich fester und Harer, allmählich immer über-
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WScheattiche Settage«: Kreisblatt Mr die Kreise Marburg und Kirchhain, ch. »ee- «wch. In Ihn* 4. «mmtworüich für di» Ihbettton; Redakteur Han» H»vs»r i» Mardmr.
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J®» ^nst, n»b Ihnen für bie Geduld danken, 'mal--, «te mit mtt gehabt haben," beginnt fie. Dazu Preis« F *- • - •
schrieb Ihne» seinerzeit, Emst, daß mich in mein Herz eine Neigung zog — nein, etwa» ^v°s, was ich Ihnen nicht offenbaren könne mehr alS dies — Liebe war eS, Liebe zu einem Mlte, mich den Meinigen anzuvertrauen und Manne, der niemals mein werden kann — der '»fort erklären." IN— - -- - -
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' w TO« Obersten Woyezak ging wenigstens eine
MslM üdung zu, wonach in der Nacht vom 31. Juli g<n uni den 1. August die Beschießung der Se» (548 ndtschaften von den Chinesen wieder s g e n 0 m m e n wurde. Der europäische Kirch, wrrde geschändet. Die Fremde» hatten angeblich »och bis zum 8. August Lebensmittel. Hoffeut» treffen die ausländischen Tmppen demnach recht- ett.
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sStK' Donnerstag, 16. August 1900.
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