k
üt;
Marburg
----H*/ VV* RUUUlUJt "XV k)U^LCU, 1860, als junger Offizier auf eiuem euglifche« Kriegs-
les K(
ssbera
ewähit
)i:
bei
bei:
v
ei; o
Ler die lache beit.
Pfg.
bei: bei
g bei: m
g bei:
-Sil» essen), liger. । Ml
Die Wirren in China.
Die allgemeine Lage.
bei:
1.
i bei: es. bei:
Gottlob nicht zu betheiligeu braucht, und dadurch ist wieder ei» Tag dahin und für die Sache verloren Sie hat soeben die Bestellung der Kellners vernommen, und daß Ernst lieber mit feinen Bekannten zusammen bleibt als mit ihrer Schwester, bestärkt sie in der Annahme, daß deren Hoffnungen und Wünsche Illusionen find und bleibe«. Je eher fie ihre Verlobung also kund thut, desto besser ist die» für alle.
Das Zimmer, in dem fie diesen Gedanke« uach- häogt ist durch herabgelaflene Marquise« vox der heißen NachmittagSsonne abgeschlossen. Dmch die offene Balkouthür zieht ab und zu et» frischer Lustzug vom Meer herüber und die Mufik der Kurkapelle. Am Sttaude vergnügt fich die elegante Welt. Die Häuser u«d Gärten, die kleine» Allee» find leer und verlasse»; so schönes Wetter lockt alles, was gesund und jung und lebenslustig ist, hi»aus.
Neide holte fich ihr Schreibze»g hervor, nm au Mutter und Schwester zu schreiben und ihr baldiges Komme» zu verkünde». Sie bri»gt alle ihre seh«, süchtigen und zärtlichen Gefühle zum Ausdruck und sucht der Leideudes Trost zu spenden dmch Andeutung auf ihre Verlobung und somit auf bessere Zetten. Ach, die dumpfe, heiße Etage war keine geeignete Wohnung für de» leidende» Körper der Theure», sie, die gesund und ju»g ist, hat e8 augenblicklich ja besser, und dies Bewußtsei» quäst das zartfühlende Mädchen. Sie schließt und fiegett de» Brief, rückt ich da»» ihre« Stuhl ex die offene Balkouthür, tützt den Kopf u«d fiunt dmüber »ach, wie fie späterhi« das Dasei» der Geliebtesten erleichtern und verbessern kann. Ihr junges, nachdenkliches Gesicht hat etwas sehr «»ziehender während dieses ttäumerische» Sinnens. Neide trägt heute ein weißes Battißkleid «tt Spitze» am Halsausschnitt. Es ist längst nicht
lichkett geben, eine größere Strecke mit Maschineukraft zurücklegen zu könueu, ohne einen Hafen zwecks Kohleneinnahme anlaufeu zu müssen. Diesen Bei. such auch an dem „veownlf" vorzunehme», hat mau jetzt aufgegeben, nachdem fich bei den Probefahrten des „Hagen" herausgestellt hat, daß feine Fahr- geschwindigkeit dmch die Verlängerung herabgesetzt ist.
im Befitze der englischen „Chinamedaille". Wie man ihm gesagt, soll er als der erste Preuße (nicht Deutsche) in Peking eingezoge» feix.
Havelland, welcher mit dem ersten Truppentransport nach China ging. Die Eltern sind von der Milttär- behörde beuaSrichttgt worden, daß ihr Sohu auf dem Attanttfche« Ozean verstorben und feine Leiche nach seemännischer Art bestattet worden sei, d. h. iu's Meer gesenkt wurde.
— AIS ei» verfehltes Experiment hat sich angeblich der Erweiterungsbau des Küstenpauzers „Hagen" herausgestellt. Der „Hagen" wm um sieben Meter durch eine« Einbau verlängert worden. Diese Maßnahme sollte eines- theilS dem Schiffe eine größere arttlleristtsche «er» lheidiguug geben, hauptsächlich aber durch Der-
Taotai Scheng berichtet offiziell, Lipiug- 1 Truppen metzelte« auf dem Zuge
katholischen Niederlassungen aus ihrem Wege.
Zur Abwechselung tritt jetzt die Kaiseri«, Wittve als LebesSmittelspenderin auf. Zwei „glaubwürdige" Comiere, die Peking am 1. August verlassen haben, berichte», die Kaiserin- Wittwe habe die Gesandtschaste« mit Lebensmittel» für einige Tage versehe», Lipingheng jedoch habe »ach seiner Ankunst zwei Batterieeu auf der Stadt- mauer in der Nähe der «esandtschafte» auffahre» lasse» und die Gesandtschaste» zwei Tage laug uuter heftiges Geschütz- und Gewehr- f e t genommen. Ein Missionar, der mit einer Abiheilu»g den Versuch machte, Lebensmittel zu be- sorge», wurde geiödtet. — We»u die Kaiseriu-Wittwe die Macht hat. Lebe»! mittel in die Gesandtschaste» besorge« zu lasse», mußte fie doch im Stande feix, auch die Beschießung zu verhindern.
•Ubm PerftJ iisseij
i ari der 1 rucken k£.
Verschiedene Meldungen.
Am Sonntag Abend brach i» Marseille ei» Ausstand des Schiffspersonals aus, der den Abgang der Mehrzahl der TruppeutraxSportdampfer »ach China verhinderte. Die Regierung hat aus dem Kriegshafen Toulon Mariuemanvschafte» nach Marseille beordert, um das Auslaufen der Truppentransportschiffe zu ermögliche«.
Ei« China-Freiwilliger ist Bereits auf der Fahrt nach Ostafieu in Folge der Seekrankheit verstorben, und zwar der Soh« der Fehlaschex Eheleute aus Mögeli«, Kreis West-
(Nachdruck verboten.)
Die Ehestisteri«.
Bau H. Palms-Papsen.
d»u Marietta Tonelli, Mädcheuliebe, AmMälarse»
Siu Hoch^itstag rc.
(Fortsrtzuugi)
Deutsches Reich.
* 14. August
In Halle ist der Cougreß deutscher lanbwirthschöstlicher Genossenschaften i» Anwesenheit zahlreicher Delegirter aus gauz Deutsch» land eröffnet worden. Die Reichsbehörde», sowie sämmiliche BnudeSstaate», deSgleiche» die Regierunge» vou Oesterreich, Holland u«d Belgien «ahme» durch Vertreter an den Berathungen Theil. Das preußische LaudwttthschaftS-Ministerium ist durch Geheimrath Brümmer vertreten.
— Freiherr v. Stumm-Halberg ist schwer erkrankt. Sein Leide», das anfangs für Kehl- kopfkrankhett gehalten wurde, hat fich als Krebs derSpeiseröhre herauSgestellt.
— In diesem Jahr soll der Versuch gemacht werden, die Rekruten bei ihrer Einberufung zum aktiven Militärdienst nicht mehr bei de» Bezirks- kommandos zu sammel«, sonder« vo« ihrem Aufenthaltsort direkt zu ihrem Truppentheil zu dirigiere». Marschgebühruisse und Fahrgeld habe« die Gemeinbe» vorschußweise zu zahle«.
Zn nnsern Rüstungen.
Die „Hamburger Nachrichten" erfahre», daß das ReichSmariueamt drei weitere Dampfer der Hamburg-Amerika- Linie, Abeffiuia, BriSgavta, llmbria, charterte, um Eiseubahnmaterial und Munition zu irankportire«.
Nach der „Augsburger Abendzeitung" stellt Bayern zu den 4 neuen kriegsstarken Chiua- bataillone« 2 Kompagnien.
®. M. S. „Hertha" mit dem Chef des Kreuzergeschwaders Bendeman» ist am 11. August in Tsingtau eingetroffen.
Eine Episode anS Takn.
Die „China Mail" erzählt folgende Episode, die sich nach dem Kampfe bei Taku ereignete: Eines der erbeutete» chinesischen Torpedoboote, ouf dem die englische Flagge gehißt war, war den Japanern geliehen worden, die damit eines ihrer auf de» Grund geratenen Boote flott machen wollten. Eine russische Abtheilung kam an Bord und zog die englische Fahne herunter. Da kam nun
offeln) tt, 50 b Frisi
ager 12 - - o ~ v «, 0» wuv icm
ischw1’ Sr diese barbarische Handlung angegeben. fkEbmte auch, LiSka», der Vizepräsident des 1 lluie""""enamt8, wurde eiugekerkert unter der Be- M»g, fremdenfreundliche Gefinnunge» t und den Legationen Beistand geleistet zu
M 189 M
Kl! zweideutigen Haltung der chine- « Regierung werde» wieder einige neue Beiträge tni. Kaiserliche Dekrete wurden entdeckt, worin * Soll insgeheim aufgewiegelt «, feie Fremde» zu vernichte». Diese Dekrete «m erlassen worden zu sei», wenn immer ein u n d l i ch e r, den Legationen Schutz verheißen- E-laß verfaßt wurde. Die „Times" meldet ans Schanghai vom 11. August: Lihung- »gs Damen bestätigt die Meldung, daß Tfchang-
• 5er die chinesische Regierung bei dem dia- R” Regiemngsjubiläum der Königin Viktoria 'wt, infolge eines kaiserlichen Edikts in seinem ihingerichtet worden fei. Es wird kein
von Mingwitz hatte bereis Platz im Wage» «• „ Ella fitzt ihr gegenüber. Das hübsche ttägt ei» Sommerkleid von zartem Rosa e» Spitzen an Aermel und Hals; fie gleicht W», Hellen Sommerblume, denn ihr Gesicht b. ‘ ^iter, sehr heiter. Wer aber Tante «»t, merkt ihren Züge» eine große Verstimmung »artet mit Ungeduld auf das Erscheinen M sehr pünktlichen Neffe», der von einem >Mug an de» Strand noch nicht znrückgekehrt ^»ige Augenblicke soll »och gezögert, da»» fort- ___ 1? 05et die Fahrt aufgegebe» werden.
»Ee schade," bedauert Ella.
iiimmt Tante Alma um.
Wa<aeM^"npüukttiche wag zu Fuß Nachkomme» oder Me Nachmittagsstunde, wozu fie ihm dringend > z» einer Aussprache mit Ella zu benutzen, ' »o» der Fahrt ausgeschlossen hat, nm einen Morgen empfangene» Brief der jüngere» «r sogleich zu beantworten. Danach i,. die ttbeabe Mutter wieder ernstlich erkrankt, weS- wenn es »ach ihrem Sinn hätte gehe« L“m liebste» gleich abgereist wäre. Mit eben hat fie fich vo» Taute Alma Mück-
— Das Begräb»iß Liebknechts ist Souutag unter enormer Betheiligung der Berliner Sozialdemokraten ohne jeden Zwischenfall vor sich gegangen. Man schätzt die Zahl der Männer und auch Frauen und Kinder, die dem Leichenwagen voranschrttten und folgte«, auf mehr als Hundert- tausend. Etwa drei Stunden dauerte der Vorbei- marsch des Zuges, der fich von der Kautstraße ix «ehr neu und viele Male schon gewaschen und ge. bügelt, und doch fieht fie so vornehm und fein darin ras, als habe fie elegante und langüberlegte Tollette gemacht.
Auf ihrem Schoße liegt ein Buch, in dem ihre Hand mechanisch blättert. Einmal blickt fie hinein und ihre Augen fallen jnst auf ei» paar Worte, die sie dnxkelroth erglühen machen:
Als Verlobte heucheln, Heitzt das Eheglück meucheln liest fie und fühtt dabei, wie ihr Herz schneller klopft. Vielleicht auch erschrecken ,fie die Schrttte, die fich plötzlich draußen vernehmen lassen.
Ernst ist da.
Sie kennt feinen Gang, feixe Stimme. Neide richtet fich nun auf nud lauscht. Er fragt das Dienstmädchen, ob das Fräulein oben sei. Die Antwort vernimmt fie nicht, wohl aber, daß er langsam die Treppe heraussteigt. Mit einemmale erwacht eine Erkenntnis ix ihr. Er ist zmückgeblieben, nm ihr die erfietexe Unterredung zu gewähre«. Nu« weiß fie's, daß die Stunde da ist, der fie mit tausend Aengste« entgegengesehen hat. Unwillkürlich faltet fie die Hände. In ihr tönen die Worte nach:
Als Verlobte heucheln. Heißt das Eheglück meucheln.
O nein, er soll i« ihr Herz wie in einen Spiegel ehe«, n«b fie will Abbitte Ihn« für das was fie bis zu dieser Stunde an der Wahrheit gesündigt hat.
Die Thür wird geöffnet und Ernst ist es in der Thai, der ins Zimmer tritt. Er legt feinen Hut b-is-iie, nachdem feix »lick flüchtig und fchen ihr Antlitz gestreift hat.
(Fortsetzung folgt)
Im „Reichsbote»" wird dara» erinnert, daß der längere Bruder des Grafen Walderfee, der Vize- Admiral ä la suite der Marine Graf Franz E ihm kaum ausführbar erscheint, höchst erwünscht Gleich Morgen will fie ihn — natürlich in Begleitung Ellas — ix seinem Waldhause aufsuche». Wäre es ”W, ihm bei dieser Gelegenheit ih7es Neffe- Ver- obnug mit Thusnelde mttzutheilen, so würde es mit seiner Eifersucht auf diese«, die ihn doch ersichtlich verscheucht hatte, vorbei sein. Mit dem eigenfinnige» Zucken ihrer Lippe», das fich gewöhnlich bann zeigt, »ean irgend eine Absicht unumstößlich in ihr geworden tft, hat fie Ernst diese» Gedanken in der Frühe des Morgens offenbart. Nelde darf daher keinesfalls ab- geoSet m e“bn<* bi< B-rlobnngsangelegenheit
Während sie im Wage» wartet, bringt ei» Hotel- keil»» die Nachricht, daß der Leutnant Bekannte getroffen habe und sich bei der gnädigen Frau entschuldige« lasse.
. tfa“ von Mingwitz winkt dem Kutscher und läßt Mahre«. Sie weiß i» der Thal nicht, ob diese Bestellung ein erdachter Borwand ist oder auf Wahrheit beruht
Oben vom Balkonzimmer blickt Nelde de» Davon- fahrenden «ach und läßt ihr Tuch flattern, als Tante Alma und die Schwester sich nach ihr umwenden und grüßen. Dann biegt das Gefährt um eine Ecke und ist verschwunden.
Neide ist mm ganz allein int Hause und freut fch der Ruhe nach einer schlaflose» Nacht, i» berste ihr armes Htt» zergrübelt über alle bie ungelöste» Frage» ber Zukunft. De» Gedanken an Lothar weist stemmst aller Exergie und Selbstverleugnung zurück ES ist ihr gelungen, Ernst nut eine heimliche Unter» rebimg zu bitte». Er war ganz roth, ganz bestürzt dabei geworden und hatte geantwortet, hx Laufe des Tages würde er ihr dazu Gelegenheit geben. Nun wurde aber bie Partie verabredet, ax der fie fich
Die neuesten Meldungen bringen keinerlei Fort» nJit unserer Kenntniß der Vorgänge in China, t Sage am Peiho und in Peking ist noch immer gleiche. Ei» weiteres Vorrücken der verbündeten sppes über Iangtsn» hinaus ist offenbar »och ) HS ht «folgt; man wird dort wohl erst einen ge- Punkt für die fernere» Operationen fich . “• Tas ist nut so mehr »öihig, als die 50 jah uc!e von dort »ach Peking, wie es scheint, weniger lals. t ch de» Widerstand der chinesischen Truppen, wie ""-3 4 Ueberschwemmurgen uud Nahrungsmittelmangel . 251 nerig ist.
®ie in Peking eingeschlossenen Gesandte» halte» «ch. Neuerdings ist beim italienische» Ministerium Auswärtige» eine chiffrirte Depesche des italienischen «dien Salvago Raggi ia Peking vom 5. August -troffen, in der der sandte seine Beileids- Mng aus Anlaß des Todes des Königs Humbert mittest, der ihm vom Tsung.liIamen mitgeiheitt des ist. Der Gesandte fügt hinzu, er habe seit fei Monate» keine Depesche erhalten, d« Nacht vom 4. auf den 5. August sei zwischen i Kontingent der europäischen Truppen, welche bie Mchasten vertheidige», unb den Chinesen G e - hrseuer gewechselt worden. EinRnsse |i gefalle», zwei Russen verwundet worbe». Hr find," schließt ber Gesandte, „seit bem 30. Juli : t Nachricht über bie Truppen ber Verbündeten;
hoffen, daß fie nicht zöger» werbe«, Peking vorzurückm."
»ach P king bei Paotingf» f i e b e « Tausend v. Walderfee, welcher in Meesendorf (Parochie vierckinm!/ srnKn J? ': T" ^röstsche» unb Rackschütz) ansässig ist, vor nunmehr 40 Jahren, S "i.e?e,r„Knb verbräunte« 1860, als junger Offizier auf einem euglische« Kriegs-
Mu, Misstousuiederlasiungen, das ge- schiffe die englssch-ftauzöstsche Expedttion gegen China
eld c. Bei ifrigen. : Kl
mberg k. Rh.
WSchsMiche BMageK: Kreisblatt für die Kreise Marvmg ««- Kirchtzai«.
M«ßrirtes verantwortlich fir btt Atdaktion: Äeboftcar Hans Hnpfer t» MarbenL
Ma—i । । —.—— --------- Atdaktion: Markt 91. — Telephon 55,
Kapttä» Ketzes vom Kanonenboot „Fame" hinzu und protestirte kräftig. Die Szene wurde erregt, als aerobe Kapitän Warrender vom Kriegsschiffe „Bar- fleur" herbeikam und bie Sachlage aufklärte, worauf die englische Flagge wieber gehißt wmbe. Am nächste» Tage begab sich der rangälteste russische Marineosfizier zur „Bmfleur" und erklärte, daß ayes auf Jnthum beruhe, da bie Russe» geglaubt. .. - ... — .—,
hätte», eines ber vier Torpedoboote sei ihnen gegeben !0TÖ&etHnfl der Bunkerräume den Aktionsradius des worden. Eines der Torpedoboote wurde den Deutsche» l d"«zers erhöhen, daS heißt bem Schiffe bie Mög- gegebe», eines de» Franzosen, während die Engländer * -----
zwei für fich behielte».
' bitt nach ihrer Ankunst vo« Rüge» mehrere iiior9ef«»ben, unter andere« ein Schreiben, das 8 30 L7°»gklegenheit Doktor von Berlans betrifft, r* ihr eben jetzt, wo eine Meder aukxüpfung
Äm«8«a nibmro entgegen: die Srpeditton dieses Blatte«, die Annoncen-
< ,s,n Haa-eastein & Vogler, Frankfurt a. M., Caffel, Magde» ,
^UnL^0lf Masst, Frankfurt a. M., Berlin, München, Rota; 35. Jllhlg.
<■ « Daxd. * $»., Frankfutt e. M., Berlin, Hamwvn, Vari« *. ”
Graf Walderfee.
®jaf 2Balberfee verläßt Hannover endgiltig am 15. August. Die Abreise mit dem Hauptquartier, 23 deutsche Osficiere angehöre», erfolgt, wie schon gemeldet, am 20. August mit dem Dampfer „Sachse» vou Genua aus. Graf Walderfee ber» abffrUbete sich am Sourtag von dem Officiercorps ^r Garnison Hannover. Der commandirende General, Generalleutnant v. Stünzner, hielt eine Ansprache an den Gmeralftldmarschall. Graf Walderfee dankte für die Wünsche, die das 10. Corps bei feiner Ab- teife »ach China ihm darbrächte. Er trete seine hohe unb schwierige Ausgabe mit frischem Mutbe an, ge» hagen von bem Vertraue» Sr. Majestät, u»sereS erhabene» Kriegsherr», unb feiner hohe» Verbündeten. Er baue auf fein Soldatenglück und hoffe, mit Gottes Hilfe das Werk zum Heil des Vaterlandes dnrchzuführe». Seine Rede schloß mit einem Hnrrah auf den Kaiser. In einer weiteren Ansprache, die mit einem Hnrrah auf das 10. ArmeecorpS schloß, betonte der Feldmarschall (eine Anhänglichkeit an das Corps und sagte ferner, er wisse, daß, wenn ans den jetzigen Wirren sich weitereBerwickeluugen entspiunen sollten, das 10. Armeecorps unter der Führung seines hervorragendencom- msndirexden Generals Glänzendes leiste» werde. Der Feldmarschall reichte bann beut Generalleutnant v. Stünzner bie Hand unb sagte ihm unb beut Armeecorps Lebewohl.
M t** ssä
4JA SRI. (a$a. »O-LE. W«