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Die Wirren in China.

Graf Waldersee.

>g bis zum Dampfer hinarbeiten konnten, sich ihre Aengstlichkeit, zumal ei» ziemlich Wind eine dunkle Wolkeumaffe eilig vor sich I die fich noch ehe der Dampfer hielt, iu em, dauu schnell wieder abnehmendem Rege»

Die Lage i» Peking.

Die 6ef anbten i» Peking habe» bei ihrm R-gieru»ge» telegraphisch augeftagt, wie sie sich gegenüber dem chinesische» Vorschläge, Peking unter einer chinesische» Eskorte zu ver­lasse», verhalten sollen. Sie füge» hi»zn, daß sie

- geäußert werde«. Es muß zugegeben werde», die Sorgen über die politische Tragweite deutschen Eatschluffes nicht ganz unbegründet . Ganz zweifellos werde» fich mannigfache m t Entsendung Waldersee's in Zusammenhang stehende che Schwierigkeiten ergebe», die die volle Staats»

Uuter unsäglicher Angst hatte Frau vou Miugwitz dies soeben bewerkstelligt und saß »eben Neide mit ganz blaffe» Lippe» und kalte» zitternde» Hände». Sie zeigte fich ttotzde« klüger uud beherrschter als einige andere weibliche Insasse», die mehrmals anfschriee» und durch ihre Unruhe dar Boot um »och mehr ins Schwanke» brachte». Kaum besetzt, wurde es freigegeben, uoch ehe Ella und Ernst de» hastig vordrängeude» Paffagiereu zuvorkomme», fich zu de» ihrige» gesellen kouute». ES tanzte schon weit ab auf de» Welle», um auch die letzte» Aus» flügler zum Laude zu beförder».

.Fürchte» Sie fich, Ella?' ftagte Erust.

.Ei» wenig,' meinte fie, ängstlich auf die schmale, steile Treppe blickend, auf bereu oberste Stufe fie bereÜS ihre kleiueu Füße gesetzt. Erust leistete ihr hilfreiche Hand, und schon wollte fie fich hinabschwingen, alS durch eine Ungeschicklichkeit eines Mannes, der fich das Tau aus de»»deu schlüpfe» ließ, das Boot von der Treppe plötzlich zurückwich und vo» ei»er mächtige» Welle aufgeuommeu, vom Dampfer fort, ebenso schuell aber wieder und mtt großer Heftigkeit zurückgeschlendert wurde.

Ei» «rache» folgte. Die i»S Wauke» gerathe»e Trepp- bebte mtter dem gewaltige» Stoß, einige Sprosse» zersplitterte».

Professor Schumacher unterscheidet bei seiner Dar­stellung der deutsche» Jutereffe» in China die u»S in 1 Kiautschou wie dem gauze» übrige» Schautu»g recht­lich zuerkannte Einfluß-Sphäre von dem chinesische» Tesammtreiche. WaS zunächst die Verhältniffe unseres PachtgebieteS Kiautschou anbelangt, so kau» mau hier, wo die Aussaat begonnen hat, natürlich uoch nicht ernte» wolle«. Immerhin zeige» sich schon heute Ansätze einer gedeihliche» Entwickluog. So liefen vom I.Ottober 1898 bis zum 15. September 1899 i» unserem Hafen Tsingtau bereits 167 Dampfer ei». Aber erst, wen» die begonnene» Hafe»- Baute» vollendet find, Tsingtau mit dem Hiuterlande iu Eisenbahu-Verbinduug ffht und im Hinterlande eine moderne Entwicklung sich regt, erst dann wird unsere Besitzung im ferne» Oste» einen Aufschwung nehme», der de» gehegte» Erwartuuge» entspricht.

Deutsches Jutereffen-Gebiet aber ist über Kiautschou hinaus die gesummte Provinz Schantuvg. Hier haben wir die Konzessionen für die Haupt-Eisenbahnlinien und den Bergbau-Betrieb erhalten und auch schon de» wichtigen Schritt vou bloßer Berechtigung zur Ausführung gemacht. Die Schantung-Eisenbahu- Gesellschaft, die am 15. Juni 1899 mit einem Grundkapital vo» 54 Millionen Mark ins Leben gerufen worden ist, hat alsbald mit dem Bau der ihr kouzcsfiouttteu Bahnlinie vou Tsingtau »ach Tfiuan, der Hauptstadt SchautuugS, begouue». Das Ober-Material für die ganze Bahu-Linie, sämmtliche Brücke» uud der gesammte erforderliche Fahlpark wird vo» deutsche» Werke» geliefert; deutsche Dampf­schiff - Gesellschaften beförder» die umfangreiche» Lieferuuge» zum Bestimmungsort. Masten im Ge­wicht vou etwa 100 000 Tonueu und im Werthe vou mehr als 20 Millionen Mark find bereits für die Schautung-Eisenbahn bedünge».

Indessen bilde« die Grenzen der Provinz Schau- tung für de» deutsche» Unternehmungsgeist keine Schranke. Es kommt vielmehr darauf an, das ganze chinesische Land deutscher Unternehmungslust offen zu halte» uud weiter »utzbar zu machen. A» der be­ginnende» industrielle» Entwicklung Chinas find wir Deutsche bereÜS in weitreichendem Maße betheilipt, und ebenso haben wir alle Aussicht, a» dem chinesi­schen Markte einen reiche» Antheil zu gewinnen. Der Zollstatistik zufolge hat fich unsere Ausfuhr nach China seit 1885 dem Gewichte nach auf de« sechs- einhalbfache», dem Werthe nach auf den viereinhnlb- fache« Betrag gehoben, und in den Jahre» seit 1889 hat sie fich in beide» Beziehungen verdoppelt. Im Jahre 1897 betrug die Ausfuhr Deutschlands «ach China schon 32,3 Millionen Mark. Der Gesammt- handel des deutschen Zollgebietes mit China in Ein­fuhr uud Ausfuhr aber hat sich während der letzten zehn Jahre dem Gewichte nach um 134, dem Werthe «ach um 176 vom Hundert gehoben und erreichte

Die Sozialdemokratie und das Arbeitswtlligengesetz.

Der Bericht des sozialdemokratische» Parteivor- staudeS rühmt mit ganz besonderem Stolz de» Er­folg, de» die Partei mtt dem Todtschlage» deS ArbeitSwilligen-EesetzeS im Reichstag erzielt habe.

»Daß «in vou der Regierung auf Kaiserliche Jnittative d«m Reichstag vorgelegter Gesetzentwurf, der noch dazu sich des Einverständnisses weiter bürgerlicher Kreise erfreute, ohne Kommisfionsberathung in allen seinen Theilen von dem Reichstag abgelehnt wurde, steht einzig in der Parla­ment arischen Geschichte Deutschland» da.'

Diese» Stolz könne» wir begreife» bemerkt dazu dieKizztg.' nur hätte htuzugefügt werde» müffe», daß die Sozialdemokratie ihre» Erfolg einzig und allein der B-ihülfe aller anderen Parteien der Reichstages mit Ausnahme der Koufeivattve» zu verdanken hat.

Ernst hatte während dieses fich blitzschnell voll- ziehenden Vorgaugis Ella fest in den Arm genommen uud sich mit der Rechten fest um eine Eiseustange geklammert. Unter ihm knatterte und barst, unter ihm gähnte der Meeresgrund. Obgleich fich aber

schließende Souderaktion vor der Mündung des Iautse zu verhindern? Vor allem besteht eine Gewähr da­für, daß keine Macht vor der Erreichung des zu­nächst gesteckte» Zieles, also der Befreiung der Ge- sandte» und der Erstürmung vo» Peking, auf die Seite tritt und fich mtt China verständigt, vielleicht gar fich zum Beschützer der angeblichen konservativen Juterefle» vo» China anfwttft?

Und wie steht es den» mit der Disziplinargewalt deS Feldherr» über die fremde» Geveräle uud mit deren Einrede heimischer Justruttione» ?

Alle Wett weiß doch, wie Streit und geneigt Großbritannien ist, wenn es fein muß unter Aufgabe seiner Stellung im Norden Chinas, fich im Thale des Jangtse eine de» fremden Wettbewerb a»S- schlietztude seiner ägyptischen ähnliche Stellung zu sicher».

Diese» Uuficherheite» und Möglichkeiten gegenüber giebt eS unseres Erachtens nur zwei Mittel. Das eine besteht in der sofortigen Besetzung der Mündung des I-nise durch die Flotten aller Mächte und die soforiige, wen» es fein muß, gewaltsame Aufbringung der chinesische» Kriegsflotte. Das zweite Mittel be­steht, trotz aller finanzielle» Bedenke», in der sofortigen Hinaussendung einer zweite» deutsche» D i v i s i o » »ach China, die aber zunächst auf einet der Insel» vor der Mündung des Jangtse zu landen wäre, um unter Festhaltung der dortigen Stellung von dort a»S dorthin g-.worfeu zu werden, wo fie der deutsche Oberfeldherr braucht. Denn wen» wir auch b?n guten Willen ber Russe» uud Franzosen, der Oesterreicher und Italiener richt bezweifel» volle», so leh-t doch die Geschichte der Kriegführung aller .Verbündete»', daß ein Oberfeldherr nur über eine Armee mit unfehlbarer Sicherheit verfüge« kau», das st die seiner eigene» Landsleute.

1897 bereits die stattliche Höhe vou 89,8 Millionen Mark.

Wir könnte» uoch mancherlei Thatsache» bei­bringe», welche die Bedeutsamkeit der deutsche» Inter- esse» iu China kennzeichne», so de» hervorragende» Antheil Deutschlands an der ostafiatische» Küsten- Schifffahrt, die bettächtliche, stetig wachsende Zahl deutscher Fttme» und dergleichen mehr. Doch wird schon das Angeführte genügen, um die socialdemo­kratische Behauptung vo» der Geringfügigkeit der deutsch chiuefischen Jntereffe» als das genaue Wider­spiel der wahre» Sachlage z» erweisen.

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Glücksgefühl ließ ihn die Gefährlichkett der Lage übersehen.

.Ernst, ich falle lieber Ernst, ich falle,' hatte fie gerufen, während fich ihr Arm um seinen Hals schlang und er fie fester noch a» fein Herz drückte.

»Ruhig, Ella,' rief er, .ließe, kleine Ella, ich hatte Sie.' Er spürte die Kraft eines Riesen i» fich; er glaubte die süße Mädchengestatt, deren Wohl und Wehe in diesem Augenblick von der Sicherheit und Kraft seines Armes abhing, so et« Lebe« hin­durch halte« zu könne«.

In Wttklichkett halle er eS nm Sekunde« «öthig. Hilfreiche Arme strickte« fich ihm extgegen, und un­versehrt glitt Ella gleich darauf in da» Schifferboot hinein; er folgte samt den übrigen Paffagieren, und kaum eine Minute verstrich, so llug eS die hochgthende See davon. Bald klomm es Wafferberge in die Höhe, bald sank eS in dunkle Tiefe». Aengstliche Gemüther fürchtete», verschlungen zu werden vo» de» aufge- thürmte» Waffermaffen, die fich wie steiler Fels rechts und links sekundenlang aufbauten, um im selbigen Augenblick wieder zu verschwinden, um daS Boot, diese Nußschale, dieses Spielzeug deS MeereS, in stetem Wechsel ouf und nieder zu werfen. Aber in dem Sause» deS Windes und Brause» der Welle» ging manch halbunterdrückter Schrei der eine» und andere» Insassin unter, und dir fich verdichtende Dämmerung verschleierte die furchtsame» Gesichter. Wunderbar I Ella, die kleine ängstliche Ella fürchtete fich nicht mehr. Sie saß ganz still und regungslos da, wie >ie Schiffsleute dies geboten Halle», die mit geübter Hand uud sicherem Blick, den Südwester in den Nacken zedrückt, das WammS fest zugeknöpft, ihr Fahrzeug durch >ie aufgeregte See arbeitete«. Ihre kleine warme Hand, die unwillkürlich nach einem Hall gesucht, war ja von einer andere« fest nmschloffe», ihre feine, schmieg.

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same Gestalt von einem Arm umschlungen, der fie vor Fährlichkett beschütze» wollte. Sie fühlte fich ge­borgen und sah nicht die Wafferberge, nicht die Tiefen und Höhe« vor sich, denn ab und zu schloß sie die Augen, und wen» sie einmal aufblickte, so sah fie ttr ein Gesicht, ans dem für sie ein stiller, " geheimnisvoller Zauber leuchten mußte, der gar keine Unruhe und Augst anfkommeu ließ, den» jedesmal lächelte fie und wiederholte immer vo» neuem: .Wirklich, Ernst, ich fürchte mich nicht ganz und gar nicht.'

Und so langte auch dieser, dar letzte Boot, glücklich au de» Strand.

De» andere» Tag das Meer so glatt und still wie ei» Bergsee, de» die Sou»e küßt. Völlig wolkenlos brettet fich ei» Himmel darüber, so bla» wie die Kornblume im Feld, Möve» schwinge» fich durch die sounige Luft, im Walde»t heiterer Vogelsang, die Grille zttpt unabläsfig im grüne» Gründ, und kleines Thiervolk snmmt und schwirrt darüber weg; die Saudberge am Strande, die Düne» schimmer« marmorweiß im blendende» Licht. Am Horizont steigt »anchmal ei» Segel auf, verschwindet wieder, oder treicht, langsam ganz langsam dahin.

Es ist Sonntag.

Vor der Villa der Fran vo» Miugwitz hält eiu offener Sommerwagen. ES ist eine Ausfahrt nach rem mythische» Wodansee oder Jordansee geplant, >et hoch über dem Meeresspiegel, gleich dem Hertha­see, mitten im Wald, aber viel poetischer und schöner mit seinen viele» sanfte», liebliche» Buchte», zwischen herrliche» Waldbäumen eingebettet liegt.

(Fortsetzung folgt.)

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Nunmehr find auch die Zustimmungserkläruugen Ernennung des Grafe» Waldersee zum Ober­befehlshaber in China von England, Amerika und Japan in Berlin eingegangeu. Amerika und Japan sprachen ihre Zustimmung ohne Vorbehalt aus, während England fie an die Voraussetzung knüpft, daß auch die anderen Mächte fich auschließen. Prattisch güt dieser englische Vorbehalt als erledigt. Als letzte der Mächte hat Frankreich der Ernennung Waldersees zum Oberbefehlshaber zugestimmt. Die französische RegierungSpreffe begleitet diese Mittheilung mit dem Zusätze, daß der Wirkungskreis Waldersees erst in; Tientsin, je nachdem die künftige Sachlage eS erfordern würde, eine genauere Feststellung erhalten solle.

Umschau.

Deutsche Interessen in China.

w. Bei ihrer fortgesetzten Begeiferung der deutsche» China-Politik versucht eS die an vaterlandsloser Ge- finnung unübertroffen dastehende Sozialdemokratie Deutschlands auch, die deutschen Interessen i» China als unbedeutend hinzustellen, um so jede Aufwendung von Machtmittel» zur Behauptung unserer Stellunk »aselbst als unnöthig erscheinen zu laffeu. Es dürfte >aher angebracht fein, dieser lügnerische» Entstellung durch Zeichnung des wahren Sachverhalts de» Bode» zu entziehen. Ein Aufsatz des Kieler Profeffors der Staatswiffenschaften, Dr. Schumachers, eines Mannes, »er die deutschen Verhältniffe tu China aus eigener Anschauung gründlich kennt, möge uns hierzu als Handhabe dienen.

(Nachdruck verboten.)

Die Ehestifteriu.

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Dienstag, 14. August 1900

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WscheMichr AMagerr: Kreisblatt fSt die Kreise Marburg uud Kirchhain.

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lal oail« ifiUtrto bwt Marietta Touelli, Mädchenliebe, AmMälarse, nter aM Ei» Hochzeitstag rc.

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Aynizw nehmen entgegen: di« Expedition di«s«S MattrS, di, Annoncen- «rrtaar soa Haafenftei« & Vogler. Frankfurt a. M., Gaffel, Mägde- ntr

b»ra, Wien; Rudolf Most», Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; OO.

< S. Daube * Frankfurt». M., Berlin. Hannover, Paris «c.

füh. ft unserer Diplomaten erfordern werden; wen» rojecti, «is sich aber über sie auch nicht leichten Herzens ebtete, wvegsetzen kann, so meinen wir doch, daß wir den behänd Schritt, der »nS bei der chiuefischen Aktion an die intern, aste Stelle bringt, nicht unterlassen konnten, wenn ieIiH.11«8 mit all den schönen Worten über die ,Welt- Verch Mik' ernst war. Wir konnten die Gelegenheit, im 6n ^greifen nicht ungenutzt vorübergehe» lasse«.

«ud pik Zweifellos ist eS vo« Jntereffe, welche Stellung Dfingangi der eifrigste Befürworter der Weltpolttik, .der All- lugsftÄ Mche Verband' in dieser Frage einnimmt. Wir 1 ihre 8 Mn daher a» dieser Stelle einen uns von der rc. Peilung der .Alldeutschen Blatter' zugegangenen chinpoMjitcl wieder, mit dem wir zwar nicht in allen

Hüfte» übereinftimme«, dessen Schlußfolgerungen ------ ter Seachtuug verdiene». In dem Artikel heißt es:

Cs handelt fich viel weniger um eine Ehre, die ß vou den andere» Mächte» erwiese» wird, und Grubil tt Mir bankend entgegenzunehmen haben, sonder» es llachrich tübdt fich um die Uebernahme einer Verantwortung, «eiämä e uns über das Maß unserer materielle« Ju­ist u reffen an die erste Stelle rückt, während diese im sich 1 erben Chinas doch erst nach de« russische» und im 2 Deik eben nach de» englischen kommen und allerdings rt. D t aller anderen in Frage kommende» Staate» über- » den i pn.

Wir setze« voraus, daß die Ueberuahme des dem ü Herdefehls durch einen deutschen Feldherr» nur auf «ach M i einstimmige» Wunsch aller Machte erfolgt ist. Imajt Ser bem besorgten Vaterlands freunde drängen fich i. 6m ch noch eine Reihe von Frage» auf, von denen Kopf, n ft wenigstens einige laut aussprechen wollen: KL! $at man sich vor der Uebernahme dentschersettS Wedungeu, daß der deutsche Feldherr über die titkrafte aller Mächte in ganz China zu ver- hat? Hat er auf alle» Kriegsschauplätzen defihlkn? Nicht nur gegen Peking, sondern auch N-mtse-Gebiete und vor Santen? Ist dafür t getragen, daß er auch zu Wasser be» Ober- führt, und daß er berechtigt und in der Lage nut etwaige englische, die anderen Mächte aus-

W Sendung des Grafen Waldersee. die eH » Die HinauLsendung des Grafen Waldersee »ach "^^Ghma zur Uebernahme des Oberbefehls -über die «en (&«, Heilkräfte aller europäischen Nationeu, sowie der zwerikemer und Japaner in dem Kample gegen China est-e so folgenschwere Thai, daß es begreiflich ist, auch in nationale» Kreisen mancherlei Be-

K? btH obgleich kundige Schiffer hier nnb x W ?ane' bene» dieselben herangezoge» ..........!VVHltlu, .llu UtiC,

äserlich- » ?e #fräStifle- ^st°» hielten, oben und unten Schreckensrufe und Angstgeschrei er- Sch-«' S?te so stark, daß es in der That hoben, blieb er ruhig nnb vermochte in dem laute»

ÄflÄ nnb bei Dame» eines gewissen Getöse des Windes, der Welle» und Menschenstimmen folgt) kaJ,J,nrTVerdeck deS Dampfers- Ellas angstgeprcßte Worte zn vernehmen, denn ihre 1 °»d die schwankende Treppe zu besteige«, weiche, kühle Wange lag an der seinigen^mneunbareS

(rioryrtzxug.)

Wetter war heute stürmisch. Zuletzt zogen Wetterwolke» auf und mehrmals sah man ittöthigt, die K-jüte aufzusuchen, nm dort Schutz starke Regenschauer zu finden. Die Sonne danach immer wieder durch's Gewöll, über- mehrmals prachtvoll das Meer nnb staub als rothglüheude Kugel am Horizont, als ber her Strand sichtbar ward.

Ausschiffen der Passagiere in die Bote bei M-F^m Wellenschlag kann unter Umständen be» hteiben, mindestens hat man große Vorsicht $ ,xL, ?-°bachte» beim Betreten der stelle«, schmale« er1^ f» hie vom Schiff herab in die bewegliche« ,l36g ® führt. I« de« Rügen Tante Almas war 'Vai ii uoei stillem Wetter dies Experiment ein Wagnis; J.Lti Lto0 M die Schiffer nnr nnter großer An-