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m de» Frachtbriefe» ausdrücklich als solche bezeichnet j Lawn-TenniS-Platz, die alle d» Her» zm Verfügung { + Eia schmier Tod ereilte heute Morgen {zahlt 793 068^ ausgezahlt 315463 Mk. Aaf^

die Köuialiche BahuhofSkommaudautu: in stand». Wenn mau dieOffiziere auf den bereite» Leraude» gegen 9 Uhr de» Tagelöhner Joh. Weidenhausen von I wurde» 2862 Telegramme, während 240r» Telegr^

hier. W. war mit andere« Arbeiter» beschäftigt, {in Kirchhain ei»liefen.

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4- Die Wasserleitung nach Weidenhaus» ist I Urtheil dem Großalmeröder vollständig gleiche

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Gefecht, wie auch über die ganze Gegend.

ist auch sofort erfolgt.

Vermischtes.

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• f Preis von zu Pfennig oas an» uno ausoooi« , '""»sorge», etwas schärfer auf die Ftuger sehe» unbi |MA| I Geldgier, die den Tod blühender Menschenleben WH

20 Mark, HilfSweise 4 Tagen Hast vemrtheilt.

Zahlenpaare solle» i» den wichtigst» Lebensmoi

deS Königs immer wiederkehren. Köllig

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tiefe Wunde frisch gewesen und jedenfalls durch Kneife» mit dem Fingernagel entstanden sei. Aach der folgende Sachverständige, Herr Geh. Med.-Rath

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rauchend, lesend und plaudernd fitze« sah, so konnte mau auuehme», et» e»gl!scheS Klubhaus vor sich zu seheu, zumal auch »och ei» Piano, Noten, Bücher, Schreib Material in Hülle und Fülle Vorhände» war. — Daß di« Herren alle diese Annehmlichkeiten mit einem unbequemen, wohlbewachte» Feldlager am

Breme» oder a» die bet dieser errichtete Hauptsammel' stelle gerichtet find, s r a ch t f r e i zu beförderu. .'Die gleiche Ermächttguug wird durch die zuständige Elsen- bahnkommissare de» Preußische» Privatbahaen erthetlt

werde».

— Die bei dem gester» gemeldete» Unglück auf dem .Bussard* schwerverletzte Heizer Beer uud Timpf find gestorben.

— Der sozialdemokratische Partei­tag wird am 17. September i» Mainz zusammen- trete«. AIS provisorische Tagesordnung hat der Parteivorstaud, wie er im .Vorwärts* mitthetlt, festgestellt: die Erstattung des Geschäftsberichtes des Vorstand. S durch Pfanukuch und Serlsch; Meister er­stattet de» Bericht der Koalrolleure, Singer berichtet über die parlame»tarische Thätigkeit, Auer über die Orgauisatio« der Partei, Metzner über die Maifeier, Calwer über Verkehrs- und Handels- poli'.tt uns Bedel über die Taktik der Partei bei de« LaudtagSwahle«. Liebknecht sollte über W e l t p o l i t i k sprechen. Die beiden letzte« Puntte der Tagesordunng lauten: Allttäge zum Programm uud sonstige Anträge.

iehende Briten von allen Seite» infolge des Rück­zugs der Garnison von SpriggS. Die Baren ifabeu diese» dmch seine Kohlenprodnktton wichtigen Platz im östlichen Randgebiet wieder besetzt. — Ein heftiges Gefecht soll am 5. am ElandS River (zwischen Zeerust und Rustmburg) begonnen habe«. Einzel- ,eiten fehlen, .jedoch glaubt mau, daß eS den Gene- rälen Carringto» u»d Jan Hamilton gelungen ist, die Garnison von Rusteuburg zu entsetzen, uud daß diese Garnison fich nach Zeemst zurückziehe.* Diese euglische Meldung ist sehr confuS. Ja» Hamilton kam nämlich von Osten über Prätoria; er hätte also erst Rasteuburg entsetzen müsse», ehe er am ElandS River ei« Gefecht liefern konnte.

drückt, daß der Finder dem Absender Mttheiluag I findet fich gleichsam mitte» in der Schanze auf vou Ort und Zeit des Fundes machen möge. DaS I Traverse und hat einen volle« Ueberblick übet

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Königs beklage, aber er könne fich de« Ehren­bezeigungen nicht anschließe«, weil । seine Anschauungen ihm verböten, die Antorttät , deS KS»ig s anzuerkeuuen. Die Sozialisten- j gruppe applaudtrte bei diesen Worten lebhaft. Die überwiegende Mehrheit der Kammer gab ihrer ' Jndignatto» stürmischen Ausdruck. Pautano erklärte i im Name» der Republikaner, daß er fich den An- schaunngen der Sozialisten anschließe» müsse. Alle Deputtrten wollten fich auf die Radikalen stürzen. Die ganze Kammer rief Pantano zu: .Heuchler!* Ihr betrauert den Tod deS Königs absolut nicht!* Pautauo schrie nun der Majorttät zu: .Wir be­weinen ein Verbrechen, aber wir wollen ans diesem Verbrechen keinen Gewinn ziehen wie Ihr!' ES brach nun ein betäubender Lärm l»S, aus welchem die Schimpfwort«: .Hinan» mit der Kanaille! Mörder!' dentlich wurden. Man hielt Pan­tano den Mnndzn und zwang ihn zn schweigen. Mit Mühe gelang es, die Rnhe wieder herznstellen.

BressiS Seständnißist beinahe vollständig. Er nannte eine Reihe seiner Komplizen nud gab anch eine Beschreibnng, wie daS Komplott beschlossen wurde. Die Details werden von der Behörde ans tatttsche» Gründen geheim gehalten. Bresfi gab sein Gehetm- »iß unter der Beoingung preis, daß er die Zwangs­jacke, die er seit Freitag durch zehn Stunde» täglich tragen mußte, ablegen dürfe. ES bestättgt fich, daß »resst dem Mailänd er Schvnrgericht über- wiesen wird.

Südafrika. Auf das Betragen der englischen Offiziere, die fich als Kriegsgefangene in Pretoria befanden, wirft ein Arttkel des in London hoch- angesehenen Kriegsberichterstatters R. H. DavlS ein seltsames Licht. Der Artikel erregt in London das peinlichste Anfsehen. Wir entnehmen de» Auslassungen de» Mr. Davis, dem Niemand Partettichkett vorzuwerfen wagt, die folgenden Einzel- hetten: .Unsere Offiziere waren in der Modell- Schule in einer Weise nntergebracht, daß fie fich nicht im Geringsten zu beklagen hatten. Die Schule hat hohe Helle Räume und große Halle», sowie eine vorzüglich eingerichtete Turnhalle und einen guten

Ausland.

Oestttreich-Ungar«. Eine in Teplitz ab- gehaltene Versammlung von Arbeiterverttetern der Brüx-Tcplitzer Kohlenbezirke beschloß die sofortige Wiederaufnahme der Lohnbewegung im nord- böhmische» Kohlenrevier. Die Forderungen der Ar- bester sollen den Grubenbehörden bis Ende der Woche unterbreitet merben.

Italien. Zu einer lebhaften, stellenweise sogar stürmisch bewegten Kundgebung für den tobten König Hnmbert kam eS in der außerordentlichen Sitzung der italienischen Kammer am Montag. Erst widmete der Kammerpräfident Villa dem König einen ergreifenden Nachruf. Sodann sprach der Miuisterpräfideut Saracco. Er stimme, saate er, von ganzem Herze« mit den Auslassungen VillaS überein, doch ge- nägte« Worte nicht, um seiner tiefen Bewegung, seiner Trauer Ausdruck zu geben. Gegenüber den häufigen ungeheuerliche» Verbrechen, die vo» Individuen begangen werden, die ohne Grund, vo» Haß erfüllt, fich die unschuldigsten und höchstgestellten Persönlich- ketten zu ihren Opfern auserlesen nnb gegenüber den wilden Bedrohungen deS Vaterlandes, der Meusch- hett und GotteS, die von einer entarteten Menschen- klasse auSgehen unter dem Vorwande, die Gesellschaft zu erneuern, und mit dem Ergebniß die Wett unter ihren Ruinen begraben, gegenüber solchen Er­scheinungen kann die Regierung und Kammer nicht unthätig und gelassen bleiben. Unmöglich könne Italien fich weiter dmch diese Verbrechersaat verseuchen lassen, die so unheilvolle Früchte getragen habe und für die Zukunft noch schlimmere ermatten lasse. Alle, die davon überzeugt seien, daß die Monmchie die einzige Macht sei, wodurch Italien einig bleiben und gedeihen könnte, hätten die Pflicht, sich znsammenzuschließen und auf Mittel und Wege zu sinne», die derartige Ausbrüche des blinden Fanatismus verhindetten.

Unter lebhaftem und anhaftendem Beifalle schloß der greife Ministerpräsident, bann aber setzte ein Skandal ein, der des weihevollen Moments recht unwürdig toar. Kaum hatten nämlich Villa und Saracco geendigt, als fich der Sozialist Tureti, Deputirter von Mailand, mit lauter Stimme zum Wort meldete. Er erklärte, daß er den Tod des

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+ Strafkammer. (Feriensitzung) Wegen Reber-1 Frankfurt a. M., 7. Aug. Großes A schrettung de» Züchtigungsrechts staub gestern ferner {erregt hier bet vor wenigen Tagen vo» einem F der israelitische Lehrer Wolf Amram Ms Bocken vor {konttollenr entdeckte Schmuggel vou Fleischwa Gericht. Ihm wurde zur Last gelegt, am 24. April | die Restaurationsküche des Palmengartens, des fe b. I. ei» kleines Mädchen dmch Zapfen an den {VerguüguugsetablisstmentS bet Stadt. Der Restaui Ohren schwer mißhandeft zu haben. Der Lehrer gab {bezog nicht gerade erstklasfigeS Fleisch von dem zu seiner Bettheidiguug an, daß er seit 27 Jahren {meister bet Fleischeriuuung in Fulda, Schwarz, sein Amt versehe nnd wohl wisse, wie die Kinder zu{Schmaggelfleisch wurde al» .Flcischwame*, nut behandeln seien. Er habe den Kindern verschiedene {der Tarif Würste, Schinken rc. versteht, versandt Male daS Sprechen verboten, ttotzdern hätten fie es{ entging so lange Zeit bet Kontrolle, bis ein nicht gelassen. DaS Flüster» sei beim Umerttcht seht {bie Behörbe» hinter ben Schwindel komme» störend nnb mache nervös. Die Verletzung, bie{Die Untersuchung ist bereits eingeleitet.

daS Kind am Ohr gehabt, rühre jedenfalls vo»{ Uns der Nhörr, 5. Aug. Vielleicht anderer Ursache her. Nachdem einige Schulkinder, {zx^ße Person in bet ganzen Provinz Hessen-N barnnter auch bie Verletzte, vernommen worben waren, | Wittwe Marie Bleuel zu Gersfeld, feierte g bekundet die Mutter des bett. Kindes, daß fie damals {ihre« Geburtstag — den 105.! 1795 in einer über de» Vorfall in groß« Anlegung getaihen fei, | gDe ant „Wachtküppel*, Gemeinde Ebersberg, das Kind fei blutüberströmt gewesen. Der als Zeuge| baren, verlor sie 1864 ihren Mau» und wurde nnb Sachverständige vernommene praktische Arzt 5err|ga^te später auf beiden Augen blind. 3m Ue Dr. Kratz au8 Borken, welcher das Kind damals be-Lft hochbejahrte Frau gesund.

handelte, gab an, daß dir 2 cm lange und ziemlich { ------------------—,

Aus Marburg und Umgegend.

««»GYg- 8. August.

* Postalische». Von jetzt ab kann etwaigen Anträgen der Ferusprechthttluehmer auf tägliche lieber- Mittelung deS Uhrenzeichens in den Fernsprech-A»- schlußleitunge» entsprochen werden. Für bie lieber- Mittelung kommt eine Gebühr von 10 Mk. jährlich zur Erhebung.

* Der Fernsprechverkehr mit Scherf ebe ist heute eröffnet worden. Die Gebühr für ein gewöhn­liches Gespräch bis zm Dauer von 3 Mttmten be­trägt 50 Psg.

* Meldungen für China. Wir haben schon vor einigen Tage« mttgetheilt, daß jetzt mch Mann­schaften des BemlaubtenstaubeS zm Verwendung in China angenommen werde». DaS hiesige König!. BezirkSkommMdo giebt im gestrigen SceiS blatt be­kannt, daß Meldungen bi» zum 14. d». entgegen- genommen werben.

♦ Personalnachrichten an» dem Kgl. Essenbahn­direktionsbezirk Cassel. Versetzt wmden: Tele­graphist DickhaM von Dortmund nach Wmbmg; Stationsasfistent v. Nordheim von Bettenhmsen «ach Neheim-Hüsten; Lokomotivführer Geisler vo» Treysa «ach Cassel. Pe»sio«irt: Loko­motivführer Schnchhardt in Marburg zum 1. Dezember 1900.

r r ofn« Tf-kfUit tttifnp, | Uhr in» Schloß l) und dieser Arzt stMd weit hch

,, § Kirchhain, 8- Au^ Den letzthin {mitten unter der Menge. Als er nach dem AkG

fteiwillig dem königliche« Wage» zueilte, um btt] ©tation seien nach dem HMdelSkammerbencht «och bringen, wmde er box dem Kara»

^^ügt. Di- St-nahm-« der « ' MiuMen lang zurückgehalten,1

Stationskasse betrugen im Ek°tSjahr 1897/98 ausI^anu „ach dem Schlosse lief, vergingen^ «üttrveikebrl«^^ kostbare Mttmten, bevor man ihm den

67 580 Mk., die Ettmahmen ans dem Güterverkehr fel n0(| einmal wiederholt: bie 3M

Empfang 1966 t (2080 t), Versanbt 1021 tl

(1108 t). Wagenladungen: Empfang 16045 4 König» hanveln können!

(13806 t), Versandt 11722 t (11926 t). UeberI König Humbert» verhängnisvolle Z-s

ben Viehverkehr haben wir bereits bettchtet. Der! Die Fatalisten fiuben bei allen Ereignisse» d«' Post, uub Telegraphenverkehr nahm imischichte etwa» heraus, nnb bie Ermordung Jahre 1899 folgende Entwicklung: ES gingen ttnlHumbett» hat fie fofort wieder zu neuen «ts 178256 »riefe, Postkatten, Dmcksach» rc., 113861 vermlaßt. Einer dieser Spezialisten hat m» Packete, sowie 551 Briefe uud 92 Packele mit {Einfluß der folgenden Zahleupaare (0, 2, 4, °J Werthangabe. «ufgegebe» wurden 146406 »riefe, 8) im Beben König Humberts herMSgebracht. 1 Postkarte«, Drucksache« rc., 7934 Packete, sowie 673 Zahlenpame sollen in den wichtigsten Lebensmo^ Briefe und 364 Packet« mit Wrrthangabr. ES drS Königs immer Wiederkehr«». König fi®’ tarnen ferner M 2652 NichnahmefeudMgen nnb 633 war 1844 geboren (zwei 4); er kämpfte 1866 " Postaufträge. An Postanweisungen würben einge- bei Custozza (zwei 6); er verheirathtte sich

Zn dem Bootsunglück bei Sellin über KRinS

....... , so n

nunmehr fertig gestellt. Am Montag tonnten bie |Vielen Arbeitern wird durch bie Neuanlage ®elt «,

Mannschaften der Wüdenhäuser Feuerspritze bereits {heft zu dauerndem, reichlichem Verdienst geboten, Bl

eine Uebung an de» Hydranten machen. DaS Resultat { § Frankfurt M , 7. Aug. Heute % P

fiel recht befriedigend aus. | mittag wurde das Paootarna am Hauptbahnhof , ziektr

4- Ein Fund. Gestern fand ei« Anwohner | dem Kolossal-Ruudgemälde dec Schlacht bei Ple, «fe; al

de» Kaffwegs in seinem Gatten eine« tleinen Luft- {wieder eröffnet. DaS Ruudgemälde stellt dm Mo, ballon, wie sie bei Festlichkeiten verkauft werden.{dm, in dem die Rumänen stegreich t» die Kci» Mschlan An dem Ballon war eiu Kättche« mit der Mittheiluag {Schanze eindringen, ei« lebhaft bewegte» kriegert- befestigt, daß der Ballon in Wiesbaden abgelasse«{Schauspiel eines Nahekampfs mit spannende», g und morde» war. Gleichzettig wm der Wuasch ansge.{di»gS schreckliche» Einzelscene». Der Beschauer u. "

äußersten Ende der Stadt vertauschen mußte», hatte« fie einzig nnd allein sich selbst und ihrem Benehme» m der Modell • Schule zu verdanke». Sie betrugen fich in verächtlicher, thörichter nnb durchaus un­würdiger Wesse. Sie malten wie Schulbuben be­leidigende ftarritatnren an die Mauern des Schul- Hauses, zerstörten die Schreibbücher und Lehrbücher der Kinder, die fie in de« Klasse« fanden, und be­ringen fich in geradezu flegelhafter und prahlerischer Weise gegen die Burenbeamten, denen fie zu imponire» und Furcht einzujage» suchten, indem fie mtt dem drohten, was ihre Kameraden thun würde», wen» fie Pretoria nähmm. Die größte U». gezogmhett dieser Helden bestand jedoch darin, daß fie den am Schulhause vorbeikommenden Damen nnd jungen Mädchm steche Bemerkungen zuriefen und sie dadurch betartig belästigten, daß bie Franen bet Stadt thunlichst vermieden, am Schulhause vorbeizugehea. Infolge dessen wurden bann bie tapferen Herren aus ihrem bequemen Qumtier entfernt nnb in bem er­wähnten Feldlager nntergebracht. Dort sah ich sie bann persönlich nnb auch in meiner Gegenwart geübten sie fich nicht, ben mich begleitenben Buren- Beamte» zu verhöhne» und fich Über ihn und seine Landsleute in ungezogenster Weise lustig zu machen.

AIS Lord Roberts Pretoria genommen hatte, meldeten bie Telegramme auS Südafrika, baß bie ttansvaalfche „Vollstem' ihr Erscheinen eingestellt habe. Jetzt erfährt man über Hollanb, daß daS Bureau derselben geschlossen ist und die Redattenre theils geflohen, theilS eingekerkert find. Wie man über Holland erfährt, gelangen immer noch offizielle Kriegsnachrichten der Transvaal-Regierung über Lorenzo MarqaeS nach Europa. I» diesen Nachrichten wurde unter dem Datum des 10. Juni mttgetheilt, daß bie englische Regierung den Generäle Lsuis Botha nnb De la Rey je ein JahreS- einkommen von 10,000 Pfund Sterling an­geboten habe, unb eS wurde hinzugefügt, Krüger fei überzeugt, daß auch ihm, Stein und Christian be Wet dasselbe Angebot gemacht werben würde. Die Generäle hätten aber erwidert, fie würden lieber ben Tod wählen, als ihr Land unb ihre Landsleute verratheil. Vielleicht wttb man diese Angaben englischerseits als .Buren Lügen* brandmark» unb mit einem Anscheine von Enttüstung bestreiten, baß Englanb durch Geldmittel zu erreiche» versuche, was es mtt Waffengewalt nicht erreiche» könne. Indessen erst dieser Tage schlug die .Times* vor, England solle bie chinesischen Mandarinen durch Geld auf seine Seite z« bringen suche«, nnb fie bezeichnete einen Mandmi« besouberS, bem mtt 50,000 Sterling ge­holfen wäre.

Was bie Nachrichten vom Kriegsschauplatz aubelaxgt, so ist zunächst mttzutheilen, baß »ach Meldungea aus Kapstadt baS HanptkorpS der Bure« unter Dewtt bei Reitzburg vollständig um­ging e 11 fein soll. Nähere Nachrichten liegen aber nicht vor. Harrismith hat fich General Macdonald ergeben, sodaß die Eisenbahnverbindung mit Natal wtederhergestellt ist. Andererseits aber fehlt «8 nicht an Zeichen großer Rührigkeit der Buren. 3» Vry - bürg wird ein Angriff der Buren erwartet. Kleine BurenkommandoS bedräng» ferner bie in Pretoria

Hessen-Nassau und NachhargeLiyr, i

W-ar» Störung beS @ot£cSbi.e «VMfäulbet, 3figel anleg».

hatte sich ferner der Handelsmann Emanuel Rosen- f

bäum III. aus Rodheim zu verantwort». 3m De-{ 3«« Tode König Humbert». Dr. Bm zember v. 3. soll der Angeklagte während deS Gottes-1 der erste von den Aerzte«, die bie Leiche de) diensteS in ber Synagoge seinen Bruder durch hier {mordeten Königs von 3tali» untersuchte», ch nicht wiederzugebende Aeußerungeu beleidigt und da-1 f ch w er e An kl a g e n gegen die Person», dir durch Störung verursacht hab». Aus ber Zeugen-{die Sicherheit des Monarchen zu sorge» h Vernehmung war zu erseh», daß in Rodheim be-{Seine Ausführung» hierüber Meßen: Der züglich des isiaelttischen Gottesdienstes absonderliche {beste Bürger, der von einer elektrisch-a Bah» i Zustände bestehen. Es fragt sich deshalb hauptsächlich, f-h«- hat wett größere Wahrscheinlichkeit^ ob mau bie Vorlesung, bie boxt in einer primitiven {in ärztliche Behandlung zu kommen und gerettt Halle gewesen, überhaupt als Gottesdienst betrachte«{werde«, als der König vo»3tali». Wenigstens könne. Neben b» verschiedenen Zeuge» vernahm {von d-n Schußwunben, dle König^Humbert M man als Sachverständig» Henn Dr. Munk von hier. {getragen hat, w°r unbedingt tödtlich. Ab« wÄ*« SÜiM *■ «* ***« **«

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gepet« nm 3 mm gestiegen. WMdttchtilXg. W. I fe£m xnxnpla^ zu Monza aber war nur ein ett ft« 121 {Arzt und zwar ganz zufällig (der Leibarzt des ®

S.n«,».Unter,an, 7,38 1,21 1 * .r P^ont, der Hofarzt kam erst gegen 1

ein» ziemlich schweren, mit Weißbinder - Beräthen u. s. w. beladen» und mit einem Pferd bespannten Wag» den Steluweg hinauf zu schieb». Bor dem Hanse deS Schneidermeisters Schellhase an-, _r. Lembach bei Homberg, 7.August. & gelangt, wurde Weidenhause» plötzlich unwohl, man Errichtung eines großen Ringofens zwecks trug ihn zur «eite und hier gab et «ai> einigen von Backsteinen hat Herr Ritt^

Schmerz»StÖ»» sein» Geist auf. Ein sofort h'U- Deichmann von hier einem großen Bedürf»? zngezogener Arzt konstatitte d» durch Herzschlag er- u b abgeholfen. Die Bauthätigkeit ht v „ "«es TragkocbeS wurde die I großen Dörfer« unseres Kreises ist scho, k \ Verblichene hinterläßt ^«{g^ren ganz gewaltig, und nur schwer war oft am Hirschberg hierse bst wohnende Wittwe mtt vier ,^hw-«dige Baumaterial zu beschaffen. Diesem ü Kmde». Das traurige Vorkornmnlß verursachte einen ist nun durch ben erwähnt» Bau wese,__

gtofe» Menschenauslaus. {abgeholf». Die Steine werden nm so

+ Unfall. Heute Mittag stürzte beim Neubau reißenden Absatz find», als Herr Deichmann der Anatomie ein Arbeiter und brach einen Faß. Der | gaH$ vorzügliches Erdmoterial verfügt, tz, Vemvglückte wurde in die Klinik gebracht. L B. der hier gegrabene Thon nach fadjmäninti

Pkvf. Dr. v. Heustnger von hier, schloß sich im {tojt jBrvrrichtet haoen, wird jetzt mttgetheilt, Wesentlich» diesem Gutachten an. Die Wunde sei {pglheilich gestattete Segelboote zur Ausbootung an einer absonderlichen Stelle, mitten in der Ohr- {^ toerbe„ dürfen, daß aber eine Belastung» .. wurzel. Der Staatsanwaltsvertreier hielt mit Rück- LeIben feIbft 6ei ruhiger See «nr mit 10 Perso, chi darauf, daß in de» Schulen daS Schlagen ‘”8 Lulämg jst, während daS am Sonnabend getan Gesicht und Zerre» an den Ohren verboten sei, ble|8oot 23 Personen enthielt. Hoffentlich i »fuß fi Schuld für erwiesen, trat j-doch aud| für TOllberu«g8- ma# „„„ ben biedern Rügener Fischern, die um fcre 6 gründe ein. Der Angeklagte wurde schließlich weg» 1 $reig 6on 2o Pfennig daS An- uud Ausbooiak—- ahrläsfiger Körp:rverletzang zu einer Geldstrafe von' ----