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M Die wirthschaflliche Lage im Jahre u 1899
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nichts gewonnen, sondern bedeutend verloren, wie fast alle Farbige», die in Europa waren. Die jungen Leute find die nichtsnutzigste» Bengel, die mau sich denken kau». Wollte mau sie für ihre Thateu in fühlbarer Weise strafe», so blieb nichts übrig, als ihnen eine Tracht Hiebe zuzutheileu, wie mau überhaupt ohne diese Strasthat tu keiner Kolonie durch- kommt. Diese Bestrafung der Plagegeister hat auch auf die Dualla nur wenig Eindruck gemacht und war weit davon entfernt, ihre» Unwillen Hervorzurufe».
Auch wurde die Vermuthuug ausgesprochen, daß der Assessor Frhr. v. Gagera nicht am Sonnenstiche gestorben, sondern wohl von den Eingeborene» umgebracht sei. Bei dem Assessor war aber iu seine» letzte« Lebe«Lstu»den ei» Missionar, der über sei» Ende berichtet hat. Der Geistliche sah de» Tod des Herrn v. Gageru komme» und war bis zur letzten Minute bei ihm. Eiu Zweifel daran, daß er eines natürlichen Todes gestorben sei, ist nicht mehr möglich. Die Mitiheiluug über die lange zurückliegende Bestrafung der Dualla Jünglinge mit ihre» An pielungen und Andeutungen zeigt wieder einmal recht, in welch schiefem Lichte die Vorgänge in den Schutzgebiete» auch bei ganz gutem Wille» dargestellt werde» können.
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len vorausgeeilt ist.
Mit Bedauern wird in de» Berichte» festgestcllt,
Erleichterungen gewähre», dann werde er zurückhaltend sein.
Aus Amerika komme» Nachrichten, die Polizei und die italienischen Behörde» fitze vo» Beweismaterial dafür sein solle»,
fernen werde, komme» so zahlreiche, in ihren Folge» m Hai «übersehbare Umstände in Betracht, daß in den Be-
", -Düwstrielltechnischem Gebiete im friedlichen Wettkampfe Mker hinter keinem Nebenbuhler zurücksteht.
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D i e Behandlung der Eingeborene» in de» Schutzgebiete».
Aus Kameruu war vor Kurzem gemeldet worden, daß die Häuptlingsföhne Mpundo Akwa und Manga Bell auf Befehl des Assessors Frhr». v. Eager» je 25 Hiebe erhalte» hätte». Diese Thatsache wurde vo» der demokratischen Presse als neuester Kolonial- skandal aufgebauscht als etwas Unerhörtes hingestellt und die Vermuthuug ausgesprochen, daß diese Be» strafung unter de» Dualla große Unruhe» erzeugen werde. Interessant ist nun eine Zuschrift, die der »Hau». Cour.' aus kolouiale» Kreisen dazu erhält. Wir entnehme» ihr folgende Sätze: Die beiden genannte» Häuptlingssöhne habe» sich früher in Europa aufgehalte», der erste in Deutschland und der zweite in England. Sie haben dadmch an innerem Gehalte
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einst im Garten der Villa von einem Blödsinnige» beleidigt wurde, wollte Galeazzi, der hinter ihm des Weges fuhr, herbeispringe», der König winkte ihm aber, sitze» zu bleibe», sprang selber aus dem Wage» und packte den Manu. Als er jedoch sah, mit wem er es zu thun halte, scheukte er ihm zehn Franken und ließ ihn ziehe».
Bressi soll zngegebe» haben, daß es sich um ein Komplott handle, war aber zu weiteren Geständnissen nicht zu bewegen. Den Anarchisten Lanner behavptet er nicht zu kenne», obwohl die Polizei bereits im Besitze vo» Briefe» ist, welche de» Zusammenhang zwischen beiden konstatire». Bressi bat, aus seinen Ketten befreit zu werden, man möge ihm
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laichte: „Die wohlwollenden At sichten der Gesetz- ebn werden von gewissenlosen Agitatoren, deren kiuf hauptsächlich die Schürung der Unzufriedenheit lldet, durchkreuzt. Hierin findet die Erscheinung, ■6 trotz beträchtlicher Steigerung der LohUiEin- OBBien und trotz der großen Opfer, welche dem Intemehmerthum zu Gunsten seiner Arbeiter in den etzte» anderthalb Jahrzehnten auferlegt worden find, ie ungesetzlichen Arbeits - Einstellungen einen er- chreckende» Umfang angenommen haben, ihre Er- lürmg. Zwar nicht überall, aber doch in weilen feilen des Reiches hat es die auf den Umsturz der Staats- und GesellschaftS > Ordnung hrnarbeitende Krtei verstanden, gewerkschaftliche Vereine und -rgsiisatioven, welche humanitäre Zwecke verfolge» Een, zu Kampfes-Organisationen gegenüber dem «gerthum umzuwandeln. Mit Bedauern haben gesehen, daß die Mehrheit des deutsche» Reichs-
Newyork und Paterso» ei» gewaltiges Komplott gegen gekrönte Häupter geschmiedet ist. Anarchisten, von denen anzunehmen ist, daß sie ab- gegangen sind, um Humbert und andere Herrscher zu tödte», wählten verschiedene Routen. Für denselben Zweck thate» sich immer mehrere zusammen, damit, falls einer einen Fehlschlag haben oder vor der That zurückschrecken sollte, immer ein Nachfolger da wäre.
Der größte Kriminalist Italiens und frühere Justizminister, Senator Pesfiua, der als Abgeordneter der Linken für die Abschaffung der Todesstrafe plaidirte, beginnt jetzt durch eine» offene» Brief eine Campagne zur Wiedereinführung des Galgens „als einzigem Mittel, Italien davor zu schützen, daß es ewig daS Land der Briganten und politischen Meuchelmörder bleibe.' Zugleich leitete der „Popolo Romano' eine Propaganda ei», die bezweckt, daß Verbote» werde, i» Wort nnd Bild Reklame für einen Attentäter zu machen.
Die Wirren in China.
Unser Expeditionskorps.
. Die letzte Abtheilung unseres Expeditionskorps hat nunmehr die heimische Küste verlassen; die Dampfer „Phönicia' und H. H. Meier' beförderter die Truppe» auf den Kriegsschauplatz. Unser Kaiser war nicht bei der Abfahrt zugegen; er wurde durch de» Prinzen Heinrich vertrete», der nach der Besichtigung der Mannschaften eine kurze Ansprache an sie richtete. Der Kaiser bedauere, durch einen Trauer- fall am Erscheinen verhindert zu sein (der Kaiser wohnte der Beisetzung des Herzogs vo» Eachscn- Coburg-Gotha bei. D. Red.), er hätte gerade das heute abziehende Kontingent, das zur Mehrzahl aus Süddeutschen besteht, gern gesehen. Der Kaiser erwarte von Jedem, daß er als Soldat seine Pflicht thue. Der Prinz schloß: „Der Kaiser erwartet, daß jeder ganz Soldat sein werde und wünscht Euch glückliche Reise, glückliche Vollendung Eurer Thate«, glückliche Rückkehr und frohes Wiedersehen. Er wünscht Euch Gottes Segen auf den Weg. Seid Eurer BundeSfü-ste« eingedenk und denkt mit mir an den, der das Deutsche Reich nach Außen stark und mächtig gemacht hat. Das ist Euer Kaiser'. Der Regimentskommandeur Oberst Hoffmeister erwiderte im Namen der Abziehenden und schloß mit einem Hoch ans den Kaiser. Die Dampfer stachen daun in See. Die Mannschaften sangen patriotische Lieder. A» der äußersten Spitze der Landzunge wurden die Schiffe
ich kurz vor meinem Verlassen des Bureaus gesprochen, und meine Person hineingezogen wurde». Durch seltsame Verkettung der Umstände nun wurde» verschiedene Ereignisse, die in dieser aufregenden Zeit sich in mein Lebe» krängten, mir zum Verhängnis. Ich sprach bereits von meinem jungen Freunde, dem Russen Feodor. Unser Umgang war der denkbar vertraulichste, er liebte mich wie ein Bruder und bekundete dies öffentlich durch die Art feines Verkehrs mit mir. Er war ein intelligenter, aber kö. perlich schwächlicher Man» mit einem feinen sehr blassen, durchgeistigt!n Gesichte. Einmal war mir Gelegenheit gegeben worden, ihn vor einem unabsehbaren Unglück zu bewahren."
Er wollte vor der Stadt an einem gelegenen, felsige» Hügel Eprengveisuche machen, »icht nur aus Interesse an der Sprengung selbst sonder» hauptsächlich auch, um als Forscher der dynamische» Geologie hierbei Betrachtungen über die Kräfte anzustellen, die bei der Bildung und Veränderung des Gesteinmaterials und der Obeiflächengestalt der Erde gewirkt habe» und wirken. Nachdem er sich die Er- laubniß von der zuständige» Behörde verschafft hatte, mußte ich ihm als Fachkundiger bei der Sprcugung zur Seite stehe» uud die dazu nöthigeu Borbereit, urgen mit den arbeite« unternehmen. An dem Erregte» Tage konnte ich aber zu der verabredete» Stunde, in der das Experiment vorgenommeu werden sollte, wegen unerwarteter dienstlicher Abhaltung nicht pünktlich au Ort und Stille eivtreffen. Seine Ungeduld uud die Meinung, die korrekt eingeleitete Sache zu verstehen, ließen ihn mein Erscheine» unvorsichtiger Weise nicht abwarten.
Als ich aulangte hatte er gerade die Zündschnur in Brand gesteckt, ohne aber die nöthige Distanz
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stand. Kurz vor dem Verschwinden des Festmrgs- plaues, der mir so viel Aergeruis und Uneinigkeit mit Chlodwig brachte, hatten ihn Bermögensange- legeuheite» genöthigt, die Residenz zu verlassen, in seine Heimath zu ziehen. Dort also ereilte ihn der Tod. Telegraphisch wurde ich an sein Krankenbett gerufen, und da er gleich mir eine elternlose Waise war, so durste ich, sei- bester, einziger Freund, ihm die langsam erkaltende» Augen schließen. I» seinem Testament hatte er mich zu meinem grenzenlosen Erstaunen zum Universalerben ernannt. Ich hatte mir vier Woche» Urlaub erbeteu, war als mittelloser Leutna»t abgereist uud kehrte nach dieser Frist nun als ei» vermögender Manu zurück. —
„Krösus,' spottete er, „ich gratuliere! Hymen hat Dir jetzt das letzte Hemmnis fortgeräumt, das Dir bisher den Weg zu seinem Altar verlegt. Mit gefällten Tasche» kannst Du schöner Kerl überall au- klopfen, Dir wird aufgetha», verlasse Dich darauf, nur versäume nicht die Zeit.'
Die Worte berührte» mich nuangkuehm. Es lag Neid, Bosheit, Ironie, keine Spur von jenem väterlichen Wohlwollen, von jener Güte und Freundschaft darin, die er mir gegenüber früher so meisterhaft za heucheln verstanden hatte. Unser bisheriges fteu».s- schaftliches Verhältnis sich seit dem Verschwinden des Plaues, den Verhöre» und Untersuchuuge» verändert, sich allmählich in ein fast feindliches »mgeftaltet hatte.
®8 lag in seine» Verhalten gegen mich, besonders vor der O.-ffentlichkeit etwas so herausforderndes, eine so beleidigende Ironie, daß ich mich mehrmals veranlaßt fühlte, laut eine Erklärung hierfür zu fordern.
(Fortsetzung folgt.)
richtig berechnet und festgehalten zu haben, von der aus man ungefährdet die Wirkung beobachte» konnte. Ich ttat gerade aus dem darangrenzenden Wald heraus, vor dem er unweit Stellung genommen, und näherte mich ihm arglos.
„Du kommst gerade zur rechten Zett,' rief er mir zu, „die Schnur ist augezüudet und —*
Ein furchtbarer Schreck erfaßte mich, ich ließ ihn nicht auSredeu: „Fort,' rief ich — „hierher —, der Platz dort ist Dein Tod.'
Ob er mich nicht hörte, ober verstand? Bewegungslos blieb er stehen, die Augen dort hiugerichtet, wo einer glühenden Schlange gleich der Funke sich gierig zum Felsen hiufraß. Ich stürzte vorwärts, fiel, raffte mich auf, umfaßte ihn und schleifte ihn eine Strecke mit mir fort, rieß ihn dann nieder, warf mich auf ihn, und kaum geschehe», erfolgte unterfurchtbarem Getöse die Expolifion.
Ei» schwarzer Erdrege» ergoß sich über u»S, wett- hiu nach ollen Richtungen prasselte Gestein hernieder; ein scharfgezackter Stein traf mit Wucht meinen Kopf, riß mir eine tiefe blutige Wunde und machte mich für einige Minute» bewußtlos. Feodor tarn mit einige» unerhebliche» Contufioue» an denjenigen Theilei des Körpers davon, die der meinige nicht batte decken können. — Er sah mich von diesem Tag als de» Retter seines Lebens an, und seine immer zu Opfern bereite Freundschaft gestaltete sich hiernach »m noch inniger und fester, nahm eine Idealität an, die etwas Rührendes für mich hatte. Ich der Einsame, der Verwaiste kannte so wenig Liebe. Desto tiefer und nachhaltiger hastete die Trauer um seine» Tod aus meinem Gemüth. Unerwartet, mit aller Plötzlichkeit ergriff ih» eine heftige Krankheit, der sein schwächlicher Körper nicht wider-
• (Nachdruck verboten.)
Die Ehestisteriu.
Von H. PalMö-Paysen.
hftfitrm von Marietta Touelli, Mädchenliebe, Aw Mälarsee Eiu Hochzeitstag rc.
(Fortsetzung,)
^Sogleich begab ich mich mit ihm nnd dem ebener anwesenden Adjutanten nach seinem Hause, und F begannen gemeinsam nach dem vermißten Plan ^suchen. Vergeblich. Er war und blieb ver- Munden — verschwunden bis heutigen Tages, 6 'ch ihn wiedergesehen und auf meine Frage M die hohnvoll ironische Antwort erhielt: „Man E bis heute geglaubt, in mir noch de« glückliche«, khätte wohl lieber gesagt, den ehrlichen Finder zu
; Lothar lächelte bitter und fuhr dann fort:
_»®a8 Verschwinden der Zeichnung machte in ■ktn Kreisen großes Aufsehen, den» Chlodwig be- den Fall überall in der Oeffentlichkeit und war Mntlich immer in Verbindung mit meinem men, obgleich der Plan «icht unersetzlich war. Er, rSetf eiliger desselben, besaß mehr als das eine Mlar das durch Randbemerkunge« hochgestellter die Handschriften berühmter Persönlichkeit-« N- Der Verlust war also nur insofern zu beklage« ß die Befürchtung entstand, daß der Plan in Hände Men sei, die dawtt Mißbrauch treibe«, ihn (dem ^be überlieseru beziehungsweise oerschacher« konnten.
war eigentührnlich nnd mir damals schon PSig, mit welch ostensiblem Nachdruck, mit welcher P®fe und Eile Chlodwig die Sache an die große hing, Verhöre und Untersuchungen ei«leitete, [’k der Adjutant, die belegte Ordonnanz, mit der
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ipfiB eim terftrgj cd r WÄ ranz« Pft.
Umschau.
Zum Fürstenmord in Italien.
Die Antwort des Königs Viktor Emannel III. auf das Beileidstelegramm des Kaisers hat folgende« Wortlaut:
„Seiner Majestät dem Deutsche« Kaiser, König von Preußen, Bremerhaven.
Dein Telegramm bat Mich tief gerührt und ist Mir ein Beweis, daß Du auf Mich die b.üderliche Freundschaft übertraaen willst die Du für Meinen trefflichen. so grausam hingeopferten Vater immer gehegt hast. Sein Andenken, das in Unseren Herzen unauslöschlich bleibt, wird die Unsere Häuser und Unsere Völker einigenden Bande ebenso unabänderlich machen. Viktor Emanuel."
Die Beisetzung des Königs Humbert ist nunmehr auf den 9. August festgesetzt worden. Sie wird im Pantheon stattfinde». König Victor Emanuel wird bi« Eib auf bie Verfassung am 11. August leisten.
König Victor Emanuel hat be» Polizei- Kommissar Galeazzi, bem bet Dienst nm die Person seines VaterS auverttaut war, verabschiedet und an dessen Stelle de» Inspektor Piano berufe». Galeazzi waltete seines Amtes seit siebe» Jahren; er hatte keine glückliche Hand, und bei Hose sagte man, daß die Schuld an dem An- schlage Acciaritos uud an verschiedenen andere« peiu- liche« Zwischenfällen ihm allein zvfiel. Er war ei« lässiger Man«, und man sagt sogar, daß er mit den ihm zur Verfügung stehenden Geldern ei» ganz unge- bührliches Sparsystem trieb. Andererseits muß man sage», daß beim Temperament und bei der übermächtige» Skepsis des Königs der Schutzdienst um seine Person sehr erschwert war. Als König Humbert
WSchsttkiche Beilage«: Kreisblatt für die «reise Marburg und Kirchhain.
Zllustrirtes Sonntagsblatt.
Für bie Frage, ob bie industrielle Entwicklung * Fl- j « Wen Jahre auch im neuen Jahrhundert fort-
Steigerung des Reichsbank-Diskonts bis zu 7 pCt.
“ trotz ihres kurzen Bestandes als eine Warnung ilM^ichnet, der Uulernehmuugs last bis ins llngemtffene ü Zügel schießen zu lassen. Auch darüber herrscht Zweifel, daß die Leistungsfähigkeit unserer ' lstriellen Werke dem Waarenbedarfe in normalen
eiib in den Jahresberichten der Handelskammer» ^ichweg als erfteulich bezeichnet. In einigen Le
en wird der nun fünf Jahre dauernde wirthschafl- e Aufschwung ausdrücklich zum groß n Theil auf te Kaiserliche Politik des Friedens zurückgeführt.
der That konnte sich der deutsche Forscher- und emehmungSgeist unter dem Schutze des Friedens allen Ged-ete« frei entfalten uud sich sowohl auf erländischem Boden als auch auf dem Weltmärkte einer achtunggebietende» Stellung emporschwtnge». ir sahen, daß schon im Jahre 1893 auf der ltausstellung in Ch'cago be» Erzeugmsseu des tscheu Gewerbefleißes allgemeine Aufmerksamkeit Bewunderung gezollt wurde; wir sehen, wie jetzt der Weltausstellung i» Paris eine Einstimmigkeit leg Urtheils darüber besteht, daß Deutschland auf
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rXrt iben dell sozialen Frieden bringe», »icht erfüllt habe». * ;o heißt es in dem Saarbrückener Handelskammer-
Anzeig»« ««hm« «ntgegm: di« Expedition dieses Blattes, di« Annoncen» 8xm»r von Haasmstein & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magd«- o-
birt, Wim: Rudolf Moss«, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; OO.
r. L. Demo« * So., Frankfurt a M., Barlin, Hannover, Pari» re.
tages sich nicht dazu entschließe« konnte, dem Gesetz- Eatwurfe, betreffend be» Schutz der Arbeitswilligen, seine Zustimmung zu erteilen.*
Mit Befriedigung wird dagegen hei vorgehoben, daß bie weit ausschauende WeltwirthschaftS- und Kolonial- Politik, welche Deutschland im Jahre 1898 in den Besitz eines wichtige« Stützpunktes an der ostafiatische» Küste gef. tzt hat, im Berichtsjahre eine» weiteren nahmhafte» Erfolg zu verzeichnen hat: die Erwerbung der Karolinen-, Mariane«- und Palau- Insel«, sowie Samoas. Auch das Flotteu-Gesetz wird mit Genugthuung begrüßt, weil es dazu bei- tragen werde, der inländische« Gewerbethätigkeit dauernde« und stetig-n Absatz zu schaffen und das deutsche Ansehen im Auslände zu stärken.
Bemerkenswerth ist schließlich noch, daß einige Handelskammer« vo» dem „unleugbar vorhandenen Nothstand der Laudwirthschaft' reden und damit zweifellos ihre Bereitwilligkeit zu erkennen gebe» wolle«, die Laudwnthschaft durch höhere Zölle wider- standsfähiger zu mache». r.
irkommcL BB sich d au die Arbetter-Veisicherungs-Gesetze ge- £3 mpsten Hoffnungen, sie würden unserem Erwerbs-