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Heffen-NaffM und Nachbargebiete.
Cassel, 1. August. Von dem Cassel-Waldkappeler Zage wurde heute Abend gegeu 8 Uhr zwischen den Stationen Nieder- und Oberkaafungen ein Gefährt der HerkaleS-Brauerei vom Zuge erfaßt
titia daselbst bis zum 10. d. M. entgegen. — i: evangeliiche Lehrerstelle zu Kcankenhagen, mit ilcher ein Jahreseinkommen von 1000 Mk. »er. laitn, soll am 15. August d. 3. anderweit besetzt erben. MeldungSgesuche stad bis zum 10. d. M. i Herrn Prarier Schlitzderger zu Exten einzuretchen. - Zn mehrmonatlichen Vertretung eines erkrantten chrcS an der Stadtschule zu Grebenstein wird eine
cher Kasiengehülfe wird von der König!. Kreiskasse l hnrfeld zum 1. Oktober d. 3. gesucht. Meldung
er am Pilgrimsteiu so vom Rad hernntergestoßeu «drn, daß der Radfahrer beinahe unter den Wagen
'M eines in einem Nachbardorfe wohnenden Mer bemerkt. Der wegen Diebstahls Angeklagte
Merkwürdige Briefmarke« befanden sich auf zahlreichen Sendungen der letzten ostasiatischen Post. Auf Drucksachen wie auf Briefen auS Tsingtau waren 10 Pfemrig.Marken aufgeklebt, die den Ueberdruck ,5 Pfennige" tragen. Diese Stguirung erfolgte, »eil dem deutschen Post amte in Tsingtau dir 5 Pfennig- starken auSgrgangen waren. Die Briefmarkensammler haben dadurch wieder ein neues seltenes Objekt ihres Sammeleifers erhalten.
Ei« Ehreuhattbavd für ri«m H««d. 3n Charenton ist einem Hunde soeben eine merkwürdige Auszeichnung zu theil geworden. Ein prächtiger Neufnudländer, der einem Kaufmann des Ortes gehört, hat eine große Zahl von Personen aus der Seine gezogen und gerettet. Die Gesellschaft für Thierschutz hat daher dem tapferu Hande ein Ehrenhalsband vwliehen, da» ihm seierlichst um- gelegt wurde.
Heber die Ausreise der „Sacdinia" mit dem zweiten deutschen Truppentransport für China werden dem »Hamb. Correspondeuteu" noch folgende kleine Züge mitgetheilt. Die AbschiedSscenen auf dem Quai und au Bord des Schiffes waren natürlich sehr ver- schiedener Art. Bon allen erregte ein Vorfall große Heiterkeit und Rührung zugleich. Alle Leute waren an Bord, die Begleiter wollten das Schiff verlaffeu, damit die Brücke eiugezogeu werden könne, da stieg plötzlich eine alle Frau die Treppe herauf; ein Officier nahm sich ihrer au, weil sie zurückgewieseu werden sollte. Sie trug sorgsam einen Teller mit einem Beefsteak nab Kartoffeln, und als ste ihren Sohn fand, überreichte ste ihm den Teller mtt den Worten: „Hier, mein Sohn, da hast Du so lange auf gewartet!" Daun drückte ste ihn noch einmal auS Herz und stieg die Treppe hinunter, in dem Bewußtsein, ihrem Sohne seinen Lievlingswunsch doch noch erfüllt zu haben. Manchem Seemann und Krieger traten die Thräneu in die Augen.
Wehr sagt- ni# »urde
vrtrfkaft«» der SUtatttan*
Herrn Dr. K. in T. (Gotha). Besten Dank für den f.-eunbl Hinweis. Wi: hatten den t.einen Fehler, der auf eine Inkorrektheit des bitr. Nachschlagewerke» zurück- zuführen ist, bereits bemerk! und ihn, wie Sie vielleicht gesehen haben werden, in gestriger Stummer bereits richtig gestellt. Erg. Gr.
und vollständig zermalmt. Die Pferde bliebe» unverletzt, jedoch erlitt der Fuhrbursch sehr schwere Verletzungen an beiden Beinen.
Gieße«, 1. August. Die Aktiengesellschaft Electricttätswerke (vorm. O. L. Kummer u. Co.) in Dresden beabsichtigt in möglichster Nähe des Be- lehuungSfeldeS der staatlichen Kohlengrube „Ludwigs- Hoffnung" ein ElectricitätSwerk zu errichten, das die Bezeichnung O oerhessische ElectricitätSwerke erhalten und die Aufgabe erfüllen soll, die Provinz Ober- Hessen in möglichst »eitern Umfange mit elektrischer Energie zu versorgen. Zu diesem Zwecke hat die hessische Regierung mit diesec Gesellschaft einen Pacht« und KohlenlieferungS - Vertrag abgeschlossen, in dem der Gesellschaft das Gelände zur Errichtung der Centrale zur Verfügung gestellt wird und worin ferner der Preis für die »zu entnehmenden Braun- kohlen festgelegt wurde. Die Kohlenlieferung selbst verbleibt tu staatlichen Händen. DaS Werk soll einen ActisnStadiu» von 30 Kilometer besitzen; alle Gemeinden innerhalb dieses Kreises können an das Werk angeschlossen werden. Als äußere Grenzen wären demnach: Gießen, Grünberg, Schotten, Gedern, Büdingen, Vilbel und Ufingen anzusehen. ES werden etwa 200 Gemeinde» umfaßt. Die Gesellschaft behält fich vor, bei Abnahme von Kraft für landwirthschastliche Intereflente», besouderS günstige Anerbieten zu mache». U. A. soll nämlich versucht werde», da» electrische Pf lüge» in großem Maßstabe auSzuführen, wie überhaupt elecirische Kraft im LandwirthschaftSbetriebe zu ver wertheu. Auch eine Anzahl electrischer Bahnen ist im Anschluß an daS Oberhesfische Electricitätswerk geplant.
Bad Nauheim, 1. August. Ein schrecklicher UnglückSfall ereignete sich gestern nachmittag um 1 Uhr auf dem hiesigen »ahuhofe. Ein Fräulein vs» 17 Jahren, daS hier zu Besuch geweift hatte, wollte mit dem Zuge nach Frankfurt fahren. Sie hatte fich etwas verspätet, erreichte jedoch den Zug »och, der sich im selben Augenblick in Bewegung setzte. DaS Fräulein sprang ans daS Trittbrett, griff aber jedenfalls mit der Hand fehl, glitt ab und fiel unter die Räder. Der Kö-pi der Unglückliche» wurde buchstäblich in zwei Theile zerschnitten, und der Tod war auf der Stelle eingetteten.
Israelitische Gemei«Ve.
Sonnabend, den 4 Aug.: Vorabend 7*/< Uhr. Vormittags 8 Uhr. Nachmittags 3 Uhr. SabbathauS- gang 8 50 Uhr.
Der südafritauische «ries
Lwndsn, 2. Aug. Daily Tel. meldet an» ? retoria, er feien wichtige ans England stammend« Papiere gefunden worden, durch die gewisse burew- reundliche ParlamentSmttglieder kompromittirt seien.
Der Fürstenmord i« Italien.
Monza, 2. August. Die Leiche König Humberts ist gut erhalten in Folge der Maßnahmen, welche die Aerzte aus deS Königs Viktor Emanuel, der telegraphirte, er wolle seinen Vater ein letztes Mal umarmen, getroffen haben. In dem neben dem Sterbezimmer liegende» Gemach stad Altäre errichtet, an denen Priester aus Monza und Mailand Messen lese». Der Herzog von Aosta, der Graf von Turin und der Herzog von Ooorto halten in großer Uniform abwechselnd die Totenwache. Außer der Königin Margherita und den Priuzessiaen, die im Sterbezimmer beten, darf Niemand dasselbe betteten. Die Königin Margherita zeigt ttotz ihres unendlichen Schmerzes große Seelenstärke. Sie hat persönlich die Todesnachricht den Personen, die dem König am nächsten stände», zugehe» lasse». Sie beschäftigt sich mit allen Einzelheiten und trifft die geeignete» Dispositionen.
Mo«z», 2. Aug. Das Königspaar wurde bei seinem Eintreffen von ben Herzögen von Aosta n»d Oporto, sowie dem Prinzen Ferdinand von Genna, empfangen. Die Majestäten, welche tief bewegt waren, fuhren durch die in stummer Trauer Spalier bild:ndr Bevölkerung zum Schloß. Die Begegnung der Majestäten mtt der Königin Margherita war erschütternd.
Monza, 2. Aug. Während die Bevölkerung heute Abend dem König und der Königin bei ihrer Ankunft herzliche Kundgebungen veranstaltete, riefe» 2 unbekannte Fremde, „es lebe die Anarchie." Die Individuen wurde» verhaftet. Die erbitterte Menge wollte ste lynche».
Rom, 2. Aag. 25 000 Mann Land- und Seetruppen sollen nach Rom zur Trauerfeier zu- sammengezoge» werde». — Den Blätter» zufolge legt man der Verhaftung des Anarchisten Lanner ta Sorca große Bedeutung bei. Wie gerüchtweise ve.liutet, sei Lanner entschloss-» gewesen/ wenn der Mordanschlag in Monza fehlgeschlagen wäre, eine» neuen Anschlag bei der demnächst statt- findenden Tausendjahrfeier in Sorca auszuführen.
Mo«;«, 2. Aug. Bisher find ungefähr 5 000 Depesche» au8 dem Auslanbe in Monza eingetroffe», dazu eine große Menge Blumen.
Rom, 2. August. Der Gemeinderath beschloß, einen Trauergottesdieust im Dom abhalte« zu lassen, zur Leichenfeier in Monza und der Beisetzung in Rom Vertreter zu entsenden und für das Veteranenheim in Tu ate 100 000 Lire zu stifte».
Tarin, 2. August. In der Sitzung des Ge- meinseraths wurde ein besonderer Ausschuß mit der Ausarbeitung von Vorschläge» für ehe dauernde Ehrung der Königs Humbert in Turin betraut. Für wohlthätige Zwecke wurden 50000 Lire ansgesetzt.
Bensischles.
Tas deutsch-amerikanische «adel ist zum Theil bereits in Benutzung genommen. Die Strecke Borkum-Fay al auf den Azoren ist verlegt und der Kabeldampfer nach Amerika gegangen, »m 60» dort aus die Sttecke N-w-Yrk Fayal zu ver- legen. Inzwischen hat uu» auch die amerikanische Commercial Cable Company ihr neues Kabel von Halifax und Neuschottland nach Fayal verlegt. Durch Vereinigung der beide»Kabel ist schon jetzt eine unmittelbare telegraphische Verbindung zwischen den Bereinigten Staate» und Deutschland mit Umgehung von England her- gestellt, die beretts benutzt wird. Die SoHenbixng des ganzen Kabels Borkum-New Jork bürste schon zum 1. September erfolge», vier Wochen früher als ursprünglich in Aussicht genommen war.
Eine ««freiwillige „Chmaausreise" hat ein Postbote, ber an Bord eines bet Truppentransport dumpfer mit dem AuSthellen von Briefe» beschäftigt wat, anttete» muffe». Der Postbote, welcher unter Deck im Drange ber Geschäfte nichts von ber inzwischen erfolgten Abfahrt bemerkt hatte, war nicht wenig erschrocken, als er, an Deck kommend, sich mit dem Schiffe bereits mitte» anf dem Strome sah. Ei» Zurück gab es »icht mehr, und so muß denn ber „Jünger PodbielskiS" mindestens bi» Southamp- ton mitfahre».
«. In der heutigen Verhandlung stellt fich nun »m», daß der Radfahrer zunächst hinter dem Post- *8« langsam herfuhr, und dann al» von der •beten Seite ei« Steinwagen kam, fich durch den >>en Zwischenraum mtt feinem Rade hindurch zu •«8« versucht hatte. Der Fuhrknecht bekundete : säuer Entschuldigung, daß sei» Pferd scheu gelben sei und beim Hinzuspringen tonne er wohl » Radfahrer gestoßen haben. Der Amtsanwolt zeichnet es als eine Unvorsichtigkeit, daß ber Rad-
weicher bas Turngeräth burch einen Haken ver- bnnbe» ist, in richtiger Lage zu hafte». In wenige» Augenblicken waren dem Manne sieben Zähne gebrochen, ber Kiefer zersprengt und die Muudecken aufgeriffeu. Trotz der große» Schmerzen hielt er aber standhaft aus, vis sich die Kollegin, die burch ba» herabriefelade Blut bte Gefahr bet Lage erkannte, in Sicherheit gebracht hatte. Es glückte ihm auch, sich selbst an dem Ringe herabzu lasse», dann aber brach et zusammen. Ein Ätzt und ein Zahnarzt bemühte» sich bald um de Verunglückte», der uu» natürlich auf bi weitere artistische Laufbahn verzichten muß. — Ein entsetzliche» Verbrechen ist dieser Tage dnrch die Aufmerksamkeit eines Lokomotivführers be Elberfeld vereitelt worden. Derselbe erblickte Abends beim Schein der Laternen feinet Maschine in der Nähe der Station Bossel auf den Schiene» einen dunklen Gegenstand und brachte deßhalb feinen Zag zirm Stillstand. Al» man nachsah, erkannte man in dem Hiuderniß einen Bergmann, der an» viele» Wunde» blatete. Die Untersuchung hat ergebe», daß der schwerverfttzie »ach einer Kaeiprei von meyreren anderen Bergleuten überfallen uud mit Messer» bearbeitet worden war. Um ben Zeugen ihrer Thai zu vernichten, hatte» ste ben armen Menschen an : bie Schiene» geschleppt, um ihn dort vom nächste» Zuge überfahre» zu lassen. Die Thäter find verhafiet worbe».
"5 @ute, falte Küche. In ber beigen Iah res,eit itzt man mit Vorliebe etwas Kaltes gefüllte Schweins- fnöchttchen, Zanoe, Sotelette, Huhn n. berg! schmecken in ber That vorzüglich, besonders zur Abendmahlzeit Die Bereitung von Sülzen unter Lrrwenbung von Kalbfüßen ist immerhin umständlich; wer ein rasche« Verfahren liebt, versuche eS auf folgende einfache Ärt: Man löst 30 Gramm f ine Gelatine in einer Obertafle Weißwein auf, focht in einem Liter Wasser eine in Scheiben geschnitte e Zwiebel, etwa» Cittonenschale, Vi Lorbeerblatt und einige gequetschte Pfefferkörner eine Viertelstunde, fügt das nöth qe Salz und nach Geschmack Estragon- oder Weinessig bei und giebt unter beständigem Rühren die geweichte Gelatine ein Blatt nach dem anderen nebst dem Wein dazu. Dann zieht man bie fochenbe Brühe vom Feuer, macht sie mit einem Eßlöffel Maggi znm Würzen kräftig im Geschmack, fügt allenfalls noch etwas Weißwein und Citronenfaft hinzu unb gießt sie durch eine feuchtgemachte Serviette in einen Napf. W:nn die Sülze sich klar gesetzt hat, übergießt man bam't das zu sülzende Fleisch wie kalten Braten Wildpret, Zunie-Schnitttn, gedünstete Kalbs- unb Schweinskoteletten au8 der Terrine gestochene Gänfelebrr-Pastete, halbierte hr-tr E'er, gut« gebrochene KcebSschweifchen, Hurnm'r, Hau abgekochte 4ische 2C. Soll bie Sülze gestürzt werden, so streich- man die Form erst mit gutem Sala öl au«, gi-ß- ben Boden mit Sülze auS, lasse diese erstarren, und leae bann da« zu sülzende Material abwech'e!.-id nft Sülze so ein, hau es beim Stü^en schön zur G.ltunq kommt. Vlatten oder Form stelle mar aan, eben auf (sh oder in d-n Keller und bewege sie n'cht. bis die Sülze fest g-word n ist. Di« Form gieße man vis 1 Crntimeier vom Rande voll.
Ne«efte TelegewMMH
Wolffs Büreatt.
Herzog von Sachse« Coburg-Gotha f.
Coburg, 2. August Gestern Nachmittag faub unter großer Betheiligung bie feierliche Überführung ber Leiche be» Herzogs Alfred von Sachsen-Coburg au8 Gotha vom Kavalierhause des Schlöffe» Rosenau statt. Au ber Spitze be» Zuges maischirte das 3. Bataillon bes Jafanterierezimeuts Nr. 82, besse» Chef ber Verstorbene war. Dem Sarge folgte*^ Wag« -Go-°-gesa»«te herzogliche Familie. Gegen 5 Uhr erreichte ber Zug ba» Weich bild ber Stabt. Am Portale ber Moritz Kirche er wartete bie Laubesgeistlichkeit ben Zug. 12 Unter» osfiz'ere trugen ben Sarg zur Kirche.
Coburg, 2. Aug. Der Kaiser sprach unmittelbar »ach dem Bekanntwerben bes TobeS bes Herzogs Alfred ber Herzogin. Witwe Marie telegraphisch fein innigstes Beileid aus.
London, 2. August. De» Beisetzung»- f eierlichkeite» i» Coburg wtro eine Deputation ber britischen Marine, bestehend an» Admiral Sir Frederick Richards unb fünf Marineoffizieren beiwohne».
Unruhe« in China.
Paderborn, 2. Artz. Das zweite Bataillon be» dritte» ostafi ttischeu J ifauierie ° Rigimenis ist heute Abend von dem Truppenübungsplatz Senne nach Bremerhaven abgefahren.
London, 2. August. Reuter'» Bureau meldet au» Tieutfiu vom 28.: Im japanisch!» Haupiqaartier herrsche emsige Thätigkett. Alle TrauSpottoorbereit- ungen wurden beschleunigt. Die japanischen Truppe» seien die einzigen, die zum Vormarsch berett seien. Die Gesammtzahl ber Truppen belaufe sich auf 17 000.
hätte» nichts gemacht. Der Schutzmann habe sie einfach mit bet blanke» Waffe überfalle»; ihre Gegenwehr fei nur Nothwehr gewesen. Der eine ber Auge- !tagten, welcher fortwährend dazwischen redete, wurde während ber Verhandlung wegen Ungebühr vor Gericht zu einem Tag Haft o wurth eilt. Wegen ihres Vergehens wurde jeder mit 3 Wochen Ge- äuguiß bestraft.
* Witterung. Diese Nacht wareu + 13,75 Grad C. tzente Mittag hatte bie Lust eine Temperatur von r 21,75 Grad C. Barometerstand 747 mm, gegen gestern um 3 mm gefallen. Windrichtung: W.
«,nnm-SnfiAni 4 32 SRinb-aeffmif 12,08 Sonn«t-NM<rßasg 7 49 Mond-Unter,«nß 9,44
oo Marbach, 1. August. Am nächste» Sonntag begeht bet Gesangvwei» „Germania" in den Räumen be» Hotel» Schneider Hierselbst sei» 10. Stiftungsfest.
§ Schweinsberg, 2. Aug. Aus Frankfurt a. M. kommt die Kunde von dem am 26. Juli et. erfolgten Ableben bet der älteren Generation unteres Städtchens und der Umgegend »och wohl bekannten Fran Wilhelmine Eppich geb. Eckstein im hohen After von ü b e r 9 3 I a h r e». Die Verstorbene war die Witwe deS ihr längst im Tode vor- ansgegaugenen Bäckermeisters Eppich in Schweinsberg, welcher sein Geschäft in dem jetzigen Hanse d s Land, wirth Philipp Estor am Marktplätze, bet i b. Die Familie genoß in und außerhalb SchweinsbergS hohe Achtung. Die Witwe verlebte ihren Lebensabend bei einer nach Frankfurt a. M. v rheiratheteu Tochter bezw. bei bem Schwiegersöhne.
ineüi Hteret Densberg, soll am 1. Oktober b. I. neu “ > j-tzt werden. Meldungen find bis zum 22. k. M. n hjj I Herrn Oberförster Renleaux in Schönstein (Post «berg) einzureiche». — Bei ber Landgemeinde «genselbols im Kreis Hanau ist eine Gemeinde- ' r Nur Forstverso-gungs-
i6,-» + Schöffengericht. Unter ber Anklage ber i:ververletzn»g stand ein hiesiger Fuhrknecht. Der- soll am 26. April b. I. einen Radfahrer von
. zwischen ben beiden Wagen hindurchfuhr und ° niragte Freisprechung, welche auch erfolgte. — 3» ifteyhausen hatte ein Schuhmacher einen kritischen
[»Äj» zu besetzen.
p üfte Lehrerin gesucht. Vergütung monatlich 60 fceal t nebst freier Wohnung. Meldungen find au agtä »r» Pfatter Köbrich zu Grebenstein zu richte». —
k Kommunalsörsterstelle zu Oberurff i» der Ober-
" rechtigte und Reservejäger ber Klasse A wolle» ihre t.‘Hangen unter Beifügung aller bezüglichen ©drift« ^'‘tfe (Militärpapiere, Dienst- unb FühruugSzeug- sr k.) innerhalb vier Wochen an ben Gemetnde-
und höher — 14 Meter! — Porto- und zollfrei zugesanbtl Muster umgehend; ebenso von schwarzer, weißer unb farbiger „Henneberg-Seide" von 75 Pf. bis 18.65 p. Meter.
G. Henneberg, Men-Fabrikant (k. Lk. Hei.) Zürich.
* einreiche». — Die erste «chulftelle zu Rölls- mit welcher ei« Einkommen von 1050 Mk., i‘t Wohnung unb 120 Mk. für Kirchendienst ver- nmi, ist am 1. Oktober b. I. zu besetzen, »e- irbet wolle» ihre Gesuche binnen vier Wochen a» Pfarrer Biscamp zu RöllShause» einreichen. — uguß jtntüe katholische Schulstelle zu Marbach (Kreis " g'.ia), mit welcher ein Jahreseinkommen von 1000
1 und freier Wohnung verbunden, soll anderweit setzt werden. Meldungen nimmt Herr Pfarrer
Aus Nah tt«d Fern. Sine schwere Verletzung zog sich in Berlin ein Zahnartist bei einer Probe feiner Kunstfertigkeit zu. Der Mann übte mit einer Dame eine „Trapiznummer". Mit den Füßen in einem Ringe hängend, hielt er ein Trapez im Munde, an welchem die Artistin turnte. Auf irgend welche Weise begann daS Trapez zu kreisen, wodurch es dem Artisten unmöglich wurde, die im Munde gehaltene Kautschukplatte, m t
1 »x, daß er nicht wisse, wie die Kette an feinen *3$ gekommen sei, et habe sie nicht gestohlen. -, Urcheil lautete anf 10 Tage Gefängniß. — ovevt I gnH| b Jz. hörte ein Schutzmann auf ,?a> abendlichen Patrouillengauge au8 ben Pfarr- .■\ in der Biegenstraße menschliche Laute. St -1°^ *3 hinzu unb bemerkte zwei Männer von hier, anscheinend dort nächtige» wollte». Auf die Forderung, be» Neubau zu verlaffeu, machte» bie — t Minben Schwierigkeiten »nb widersetzte» sich bem b. ^toau» so lange, bis ein vorübergehender Herr bl D i«W beistaud. Die Beiden wurden später zur ..j. und daun ins Arbeitshaus gebracht. In der h?.68 Lerhaudlung bekundeten bie wegen SBiber» r» gegen bie Staatsgewalt Angeklagten, sie
H Rheinisches lechnikufli Bingen für MaeeMnenban und ElattrtteolmlX.
®r warf seinem Nachbarn einen Backstein durch ~ 1 Fenster. Da» Ucthril lautete auf 9 Tage Ge-
■77 W — 3» November v. I. kam einem Manne fcftÄs ^wchhain von seinem hier in Marbmg halte sben b7 eine Kette, mit Namen gezeichnet, weg. Im ichie ei b. 3. wurde bte Kette in Kirchhain an bem
* Erledigte Stellen. Bewerber um ba» er»
:.f, Archidiakonat bezw. auch Diakonat an bet "n? Aschen Gemeinde zu Schmalkalden wollen ihre ", Se bis znm 25. d. M. an Herrn Superinten- 7k ititt Obstfelder daselbst einreichen, um fich evmt.
-mix -ur Abhaltung einer P-obepredigt bestimmen (affen. — Die zweite Schulstelle zu Mansbach, t welcher ein jährliches Einkommen von 1000 Mk., rfm rLstafterszulage und freie Wohnung verbunden, ist . .u besitz;«. Bewerber wollen ihre Gesuche bis -15. d. M. an Herrn Pfarrer Horst zu Mans- * einreichen. — Die erste Schnlftelle zu Rölls-
Angabe der Gehaltsansprüche. : lajui
: bX« -srin LaaSphe Cölbe in Altenhundem ihren »chme« zu laffm, zurückgegriffen. Damals 1. diesem Projrfte infolge bedeutenden Ein- »Ü a-wiffeu Stelle abgegangen und der
t. 1* 'ft nal Kreuzthal verlegt. Für den ben des oberen Lahnthale» mit dem Kohlen- dänF'^Lat bie bestehende Bahn den Nachtheil, ichfI^ltze 36 Kilometer länger ist und ganz er.
6 Mehrfrachten erfordert, als bte LerbindungS- Altenhundem aus bedingen würde. Auch L" bie l'tztere im S länbe geringer; Höhenunter, id P, * habex «nb somit denZSetrieb billiger gestalte». -Ä hi- Eüeniudustrie de» Kreises Olpe, die eine» ter M Thxjl ihrer Erzeugung nach Mitteldentschlaud „ürde bie Verbindungsbahn — sagen wir wnp 7,,bunve m - E r» d t e b r Ü ck — eine erheb- , ^achterfparaiß bringen. Was bie Eisenbahn- Rottinng Rothemühle-Frenbenberg betrifft, so ist 1’ttXtabtte Hoffnung vorhanden, daß die seit langen itifa ^ vou den Betheiligten erstrebte Bahnverbindung ij diesem Jahre in Form eines Nachträge» zu bereits er,chieuene» Iebeubahnvorlage dem Mchen Landtage Dorgelegt wird.
taget L- zlthletenklub hält am nächsten Sonntag l >»<<13 Stiftungsfest in «eftalt eines im Seebode- '*■ 16 Saale stattfindenden Schaustemmens eit nach-