solche Kolonie mehr Truppe« zur Verfügung hat, als fie für ihre eigene Sichern» g und ihren Polizei- dieust braucht. — Es ist deshalb nicht nöthig, die Schutzttupp« in diese» Kolonien stark zu vermehren, sonder» mau kau» unausgesetzt Eingeborene ausbilde» und zur eventuelle» Einberufung da»« entlaste» zu irgend welchem anderen Gouvernementsdienst oder zur Arbeit und Beschäftigung bet große» Kultur- unteruehmuugen in unsere» Kolonie» (Eisenbahnen, Wegebau u. s. w.) Eiu gewandter Kolonialbeamter wird schon eine der Kolooie nützliche BereftschaftS- Organisation solcher Reserve» zu finde« Wiste«.
Diese klare», anregende» und a» neuen SesichtS- punkte» reiche» AuSführvnge« werde» allseitige Beachtung finde». Der Berfaster wird, nachdem er so die praktisch militärische Seite behandelt hat, in dem zweiten Theile seines Aufsatzes die Angelegenheit vom moralischen und national' wirthschaftlichc» Standpunkte auS erörtern. Ma» darf der Veröffentlichung der wettere» Abschnitte der Arbeit mit besonderem Interesse entgegeusehe».
Die Wirren in China.
Die allgemeine Lage.
Die Eifersucht Englands auf Rußland macht fich in immer erregtere» Kundgebungen Lust. Am deutlichsten äußert fie fich wrhl in de» Erörterungen des Vorschlag», Rußland solle die »ach Tieutfiu führende Bah« unter Kontrolle nehmen. Unseren gestrige« diesbezügliche» Mittheilvuge» fügen wir heute eine bemerkeoSwerthe Aeußeruug des allerdings wohl etwas rustenfeiudliche» ,®Io6e“ an:
„Rußland werfe jetzt die Maske ab; eS wolle die Kooperatio» Englands und Japans durchkreuze»; es seien indefle» genug brttische und japanische Truppe» an Ort und Stelle, um solche Anmaßungen zu zügeln. Weder Deutschland noch Amerika dürfte» dulde», daß der ganze Feldzug zum Scheitern gebracht »erbe, um de» kaltblütige» und berechnende« Pläne» Rußlands zu fröhne». Einer wettere» Tientfiaer Drahtung zufolge kontrollire» die Rüste« auch die Telegraphen' und Telephouverbinduug. Die ftauzöfische« und rusfischen Stteitkräfte handelte» in viele» Fällen im Einvernehmen.'
Vergegenwärtigt man fich »och, daß der brttische »ud amerikanische Admiral ihr Beto gegen de» Beschluß der Admttale, Rußland die Kouttole über die Bah« »ach Ttentfi« zu übertrage«, zu Protokoll ge- gebe» hätte«, bau« ka»« ma« fich der Befürchtuug nicht erwehren, daß ei» nicht zu unterschätzender Keil in den ga»ze« Rachezug hinetngetriebeu worden ist. Leider scheine« die Ehinese« bei der ga-ze« Geschichte das klügste Spiel gettiebe« zu haben. Die polttische«
Hindernisse werden viel größer sei», als die mttttärisch schon vorhandenen Schwierigkeiten, um tu absehbarer Zeit ei« verbündetes Heer geschloffen nach Peking zu führe». Ma« fieht den wettere» polttische» Entwickelungen deßhalb wohl nicht ohne Sorge entgegen.
liebet de» Meinungsaustausch zwischen de» verschiedene» Kabinetten werden auS London einige Nachrichten verbreitet. Es heißt, eS würde bei denselben als zweifellos augenoommen und als Grundlage für die Verhandlungen fetzgehatte», daß die Vertreter der Mächte in Peking wohlbehalten find, und daß die chinesische Regierung fich herausnimmt, dieselbe« in mehr oder weniger verschleierter Weise als Geiseln zurückzuhalte«, in der Hoffnung, auf diese Weise die auf ihr lastende« persönliche», pekuniäre« und militärische» Ver- pflichrunge« zu verhtuder«. Ebenso nimmt man an, daß die chiuefische Regierung fich einbildet, fie werde dadurch, daß fie die Gesandten daran hindert, mit ihren Regierungen direkt zu verkehren, beffere Bedingungen erlangen, da fie im Saufe der Verhandlungen, welche fie schon jetzt einleiten will, eS nicht nöthig haben wird, fich von der direkte» Anklage der Mitschuld zu einigen, welche die Gesandte» gege» fie erhebe» tonnte». — Wir registrire» diese Mittheilnnge», ohne fie als zrttreffend zu erachte».
BemerkenSwerth ist jetzt übrigens die Sprache der russische» Preffe. Die „Nowoje Wremja' warnt nun gleichfalls davor, bei Verhandlungen mit China fich mit leeren Versprechungen Hinhalten zu lassen. Die chinesische Regierung habe es meisterhaft verstanden, die Wachsamkett der Diplomatte Europas unmittelbar bis zum AuSbruch des Aufstandes einzuschläfern, darum müßten von China energisch und hartnäckig sofortige entscheidende Handlungen, aber keine Worte verlangt werde». Die „Nowosti' spreche» fich dahin aus, daß fich Europa nicht darauf beschränken dürft, von China eine Entschädigung und Genugthvung zu fordern. China habe seine Unfähigkeit, sich zu regieren, bewiesen, deshalb müßte» die Truppen der Mächte so lange in China gelaste« werden, bis fich mit voller Klarheit herauSstellt, daß sich ähnliche Vorgänge nicht wiederholen können. Die Chinesen würden bald wahrnehmen, daß fich unter dem Schutze der europästchen Bajonette ftiedlicher und sicherer leben laste, als unter der Willkürherrschaft der Mandarinen.
Li-Hnug -Tschaug.
Die Rolle, die Li-Hung-Tschang spiell, wird immer sonderbarer. Jetzt soll er geheime Weisungen empfangen haben, vorläufig in Schanghai zu bleiben und sich zu bestreben, Unterhandlungen anzu- knüpfen, um de» Mächte» abzurathe», auf Pekiug zu marschtten. Wahrscheinlich ist das, den» bei
»Ach," sagte fie mit etwas wegwerfendem Achsel- zucken. Sie nahm seine Schmeicheleien ungläubig und ungern auf. Dar reizte ihn; er suchte dann sei« Wort zu bekräfttgeu, zu beweisen, daß alles ernsthaft und herzlich gemeint sei. So kam eS daß seine Empfindungen unbewußt znm Ausdruck gelangte» und fich in ihm Hätten.
„Respektieren Sie doch den Wunsch meiner Tante und lasten den „Herrn Seutnant* entfallen/ bat er diplomatisch.
Ein schelmisches Lächeln zuckte um ihre Mundwinkel.
„Das habe ich schon gethon,' vertheidigte fie fich, fühlle aber, daß fie immer röiher wurde, und wich daher eine» Schrttt von ihm weg.
„Richtig, aber Sie umgehen meinen Namen. Können Sie das leugnen ?'
„Das kann Ihnen ja ganz egal sei»; ihr blo»deS Köpfche» wandte fich jetzt gänzlich von ihm fort.
„vetheure ich das Gegeniheil, so glauben Sie mir nicht — Neide —* Er stockte. Mit dem Name» erinnerte er fich plötzlich seiner Gebunden- heit; unwillkürlich blickte er fich »ach ihr um.
Er sah fie mit demselben ernsthaften Gesicht von vorhin am Ende des Verdecks stehe», »eben Dr. von Berkan, der nach dem Gestade wies und etwas zu erHäten schien. Ella blickte beftrmdet zu ihm auf, als er stockte, etwa» roth und plötzlich verstimmt aussah.
„Neide hat mich wohl recht schlecht bei Ihnen gemacht,?' schloß er mtt Hast den angefangenen Satz.
„Sie find ihr guter Freund. Aber, daß Sie junge» Dame» gern die Cour machen, werden Sie nicht freiten ?'
,8h, davor find Sie gewarnt' — sagte er herb
und fügte voll bitterer Ironie hinzu —, „daran erkenne ich Ihre vernünftige, praktische Schwester.'
„Und offen gestanden — ich möchte Sie noch viel lieber leiden, wenn Sie kein Courmacher wären.'
Das war so schnell gesprochen wie gedacht und eben so schnell bereut. Die Heine Ella, die in Wort und Thai ihren Impulsen folgte, gerieth öfters m solche Verlegenheiten. Er lag gar nicht ix ihrer Absicht, dem Leutnant von Malcho zu verrathen, daß sie ihn überhaupt gern habe, und ihr Seiger Über diese Unbedachtsamkeit war nicht gering.
„Ich meine,' verbefferte sie sich vermint, „Sie würden mit dann bester gefalle».'
Diese Worte, die das Gesagte abschwäche» sollte», machte» ihre Bemerku»g nur »och auffälliger. Ernst fühlle sich geschmeichelt, ja beglückt und zugleich amüsiert, war aber so fei», fich nichts merke» zu laste». Er half ihr über die Bnlegenhett durch eine» Scherz hinweg, indem er ihre Aufmerksamkett auf die Gegend lenkte, in der er fie zu orientieren suchte, in etwas znstreuter Weste, den» wenn Ella redete, dachte et an das, was fie unbewußt nnb ungewollt verrathen.
„WaS Hai Neide davon,' grübelte et, „mich bei ihr herabzusetzen, fie muß eifersüchtig sein und dann ist ihre Zmückbaüung — Ewpfindlichkett. Aber warum erflärt sie ihrer Familie daun nicht unsere Brautschaft? Bah, fie will mich prüfe» und ich wette, deshalb nur hält sie fich so fern und führt mir überall die Heine, schelmische Ella, diese süße Verführung, in den Weg, um daran meine Liede zu versuche». Gebe ich aus dieser Feuerprobe heil hervor, so gibt fie fich mit zu eige» und zeigt fich wieder wie sonst, fröhlich und guter Dinge.'
Sein Gesicht mürbe plötzlich ernsthaft.
(Fortsetzung folgt)
§
4,06 («Cfi.
An Menschenmaietial für eine solche deutsche
«te» bestehen, die fich auf längere Zeit, und nach-
IW ® schon ihre Pflicht dem Baterlaude gegenüber W: haben, zum Kriegsdienst melden. Für fie wird
-—■ b Kriegsdienst daun ein Beruf, ein Geschäft dar fie
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ite Deutsche bienten in der englischen Armee und i der französischen Fremdenlegion; m jedem Kriege,
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hier und dort in den Schaum einer Woge tauchend, stieg dann wieder auf, höher und höher über die Felsen, vielleicht über den grünen Wald fort, der dort oben rausche» foBte. Fernher tönte ihr Schrei.
„Der freie, bet glückliche Vogel,' sagte Nelbe mtt eine« Seufzet wie zu fich selbst, Lothar aber hatte eS vernommen. Er trat an ihre Seite und sagte: „Die Möve gehört ht diese Szenerie hinein, wie am Sttand der Fischer mtt seinem Boote.'
„Schade,' bemerHe Ernst, er hatte sich zwischen die Schwestern gestellt, „daß ich statt des Touristenschirmes nicht meine Büchse zur Hand habe, Fräulein Ella; ich hätte das Thier dann herabschießen und Ihnen zu Füßen legen können. Tragen die Dam« nicht zuweilen eine Art Boa von dem Gefieder?'
„Ja, aber ich gönne dem schön« Thier doch lieber sein Leben wie mir dm Schmuck,' antwortete fie.
„Eine begreifliche Humanität, so lange der Vogel fliegt,' neckte fie Ernst.
„WirHich, eS ist keine Hmchelei,' sagte fie treu» herzig. .
„Träte die Versuchung an fie heran in Gestatt eines schönen Muffs oder eines allerliebsten Baretts, so wette ich Fräulein Ella unterliegt.'
„Ganz gewiß nicht. Ich finde eS abscheulich, so viele atme Vögel» um derjMode Wille» zu rpseru; ich würde scho« auS dem Stunde dieselbe nicht mit« machen.'
„Na, na, ho!'
„Ich spreche im Ernst.'
„Sh, da höre ich endlich einmal mein« Namen von Ihren Lippe«, wen« auch in anderer all der gewünscht« Bedeutung,' sprach et mtt leiserer Stimme. „Gönnen Sie mir doch öfter diese! köstliche Vergnügen.'
rippe» zum Fechte« ausgeschlosse« ist. Herr von Man» führt aus, daß dieser Pmrtt auch in der lflt, irr welcher wir uns jetzt befinden, vielleicht Kl zur Sprache komme» wird.
.Für Nordchina ist der deutsche Soldat noch »t verwendbar. Sollten wir auch im Süden zu ade, wo ja fast ein ttopisches Klima ist, zum
, sie errieth, was et wollte.
Seh« Sie da,' spöttelte et, „Ihren Lebens« Geb« die bett« nicht ein reizendes Genre- ? Das ist auch eine AuSficht.'
3* dem Augenblicke sah« die Untenstehmd« man begrüßte fich in der Ferne, gleich darauf dm üblichen Vorstellungen, auch ob« auf dem * .Thusnelde erwähll« Deckplätze, wohin eS Ella sehr wie Lothar zog. Nun gruppierte man dem Geländer des Schiffes und richtete b« 7L beut Gestade; denn die Kron« der Insel,
aufragenbe Königsstuhl, traten immer nähet * deutlicher vor daS Auge.
.Ukberglüht von bem Purpurschein bet gtg« siukenben Sonne, reckten fich wie zum Himmel blenbent weiße Riesenfinger, die starren ^iffenen Klink« auS dem Soffer, hinauf in die der Lust. Eine Möve schwang ihr filber- Gefieder darüber, senkte fich in die Flut,
ereäbren muß, und bei dem sie auch für ihr späteres Lebe« gesichert werd«.
Daß wir die Mttiel dazu haben, eine solche Truppe zu schaff«, ergiebt nach dem Verfasset ein kurzer Vergleich der Inanspruchnahme des Steuerzahlers in Deutschland und anderen europäischen Großstaaten; daß nicht nur bas Menschenmaterial, sonber» auch bie Fähigkeiten für baS Ausbildnngs- u»b Führerpersonal vorhanbe» sei«, hätten wir in unser«, wen» auch bisher nnr in kleinem Stile durSgesührten, Kolonialkriegen wohl bewiesen. Nicht nur stehe unsere Armee, was den Ersatz, bie Organisation und die Ausbildung deS Führe,Personals an- bdrifft, in erster Reibe, sondern selbst jeder offene Engländer und Amerikaner gebe zu, daß bet Deutsche ei» guter Kolovisator fei und sich leicht in fremde Verhältnisse hineinfiube. Daher werbe uns die Organisation einer guten Kolonialarmee leichter werden, als de» meisten anderen Nationen.
„Ich führe', fährt Major von Wißmanu fort, „das Urtheil über bie Kolonisationsfähigkeit« bes Deutschen deshalb hier an, weil ich meine, daß eine deutsche Kolonialtruppe nicht allein ihre» erste» Zweck, de» Schutz der deutsch« Interesse» gege» Vergewaltigung, mit Erfolg übernehme» kann, sondern weil ich auch einet Kolonialtruppe noch eine andere, große Aufgabe stelle, die, Pionire zu werden für eine friedliche Kolonisation. So sollte meiner Meinung nach bie Ausbildung einer Stawmttuppe nicht einseitig militärisch sein, sondern möglichst vielseitig in b« Arbeite» des Friedens.
Di'' Stawmttnppe sollte erwöalich«, fertige, auS deutschen Soldaten bestehende Truppe« »ach solche« Länder« schnell send« zu tonnen, in den« der Europäer selbst fechten und arbeiten kann. Sie sollte i» zweiter Linie stets ei« Personal in Bereitschaft hab«, das zur Ausbildung und Führung von Truppen befähigt wäre, die aus irgend welche« ftemd- artige«, eventuell wild« Bölkerfchafte« formirt werden müßte«.
Wir toHHe« unmöglich hier in Deutschland Suda- nesen oder irgend welche Neger in großer Zahl auS- bilben, um fie dann zum Bedarf wegschicken zu können; wir können aber ein Personal wohl ausbilde«, welches einer schnell« Organisation einer solchen Truppe gewachsen ist, und eine schon vorbereitete, eine schon in ihrer Heimat auSgeblldete Truppe übernehm« und führen kann.
ES ist hier kaum am Platze, ein Programm zu entwerfe«, wie man am besten sowohl eine europäische Kolonial- Stammttnppe als auch ein Führerpersonal für Truppen von Eingeborenen ausbild« könnte.
Nur Hinweisen will ich, daß beide» für unS nöthig ist, und daß ma» in unseren Kolonien, die in Klimaten lieg«, in denen nur farbige Truppen fechten können, Vorsorge treffen sollte, sodaß jede
(Nachdruck verboten.)
Die Ehestifteriu.
Bon H. Palms-Paysen.
n von Marietta Touelli, Mädchenliebe, Aw Mälarfee ®n Hochzeitstag re.
(Fortsetzung)
M ^huSn Marburg
* BSüSTtfwL" Sonnabend, 28. Juli 1900
Sie doch mal. Ich habe eine Ueberraschnng & 1 $Mttfreb«b, langsam näherte fie fich, ihr Herz
Ätytigin nehmen entgegen: di« Expedition dieser Blatte», di« Annoncen» Bnr«a«r von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magd«- o»
bnrg, Wim: Rudolf Mosi«, Frankftrrt a. M.< Berlin, München, Köln; Ou.
*, L Daube * Frankfurt a. M„ Berlin, Hannover, Pari» re.
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iiedFJ -E btrti-- goto«1-
P Die Kolomal-Armee
Big. Die soeben abgegebene Deutsche Kolo- yeeiiung vom 26. d. M. enthält an leitender ;teSe de» elften Theil eines größer« Aufsatzes ^nann o. WißmauuS über bie wichtige Frage im» Schaffung eines deutschen KolouialheereS. Der pfiffet geht davon aus, daß bei der Bewegung i Künste« der Vermehrung unserer Flotte ein tujer Theil her Bevölkerung Deutschlands über die Heutsamkeit der deutschen Interessen im AnSlaude ifgefläit worden ist, und weist daraus hin, daß , einigen unserer Kolonien die Verwendung weißer
MA sichte» gezwungen werde», so würde» wir wahr- 'Hfz. Mich auch Truppen zu Hülfe nehmen müffen, , k ttopischen Klimaten entnommen sind. Da aber igijl jefe Truppen nur von einem weiße» Personal aus- litli Err und geführt werde» sollten, so wird man, m man plötzlich unsere Kolonial truppen zu versehren gezwungen ist, auch dafür Sorge tragen nTie Mn, ein Führer- und Ausbildungspersonal zu lunz rgcnisiren, das man stets zur Hand hat; und dies \ le oft sich sehr gut -mit der Ausbildung einer euro- gri äiichen Truppe für Verwendung in frentb« Ländern
(t gtji seinigen/
ae abi ES über kam Ernst mit einem Male der Ge- sgft eie: Mensch ist imstande, fich in fie zu
blieben! — Warum ihn daS so furchtbar ver- daß er die Lippen zusammenpreßte und die krau» zog, machte er fich nicht Har. Tieft ^immihett lag in seinen Zügen, al» er in ironisch ^rlndkm Tone Nelde znries: „Nelde, bitte,
ieso»i Et auf bem Erdball auSgefochte« werde, finde man k in den Reih« fremder Kolonialttuppen. Als geh »bedingt erforderlich bezeichnet e» der Verfasser, daß tun!« k Truppe in ihrer Löhnung und Betpflegung so ge- efit wirb, wie es durchaus nöthig ist, ähnlich der
||| iglffchen Armee.
öö »Schon die Stammttnppe in der Heimath muß chr viel beffer gelohnt werden al» unsere Armee; «rb fie doch zum größte» Theil auS schon gediente»
Wöchentliche Betrage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nb Kirchhain.
i, •■«. »•* NnWelMt» »WMliMi w Kartaii«. «erontwarttich für bi« R«bErm: R.datteur Han« Hnpf», in Marwn«
«Sw»! ffc ajUUHRedaktion: Markt Sl. - Telephon 65.
sich ; ftawmtrnppe werde eS nicht fehlen, von Wißman» t Ria -irnert daran, daß er seiner Zeit bei Organisation er sogenannten „Wißmann-Truppe* mtt Meldungen l Abe aadezn überschüttet worden fei und schon damals (5« e Ueberz«gung habe äußern können, daß Deutsch- itlO ib, falls es einer großen Kolonialiruppe bedürfe, Ifenji »reichendes Material zur Verfügung habe. Zahl-