Einzelbild herunterladen
 

in,

IN»*» M

M 167

XX

Q

Am 13., Morgens, habe» zwölf russische uib

(4898 =

(Nachdruck verboten.)

MM

r»

91

der Mutter ei» FalSbeür reichend, oh»e das

de» die

ß

3

die las ihn

an j (49]

itheil hatte», bestätigt wird. Der Chef des MzergeschwadrrS meldet telegraphisch de» 15. d. , ob Taku:

Daun will ich Sie auch nicht damit langweile».* .Das geschieht dmchau» nicht. Ich höre fie gar

ger» spreche».*

Aha, dachte Ella, das ist einer der Komplimente

Sin Hochzeitstag rc. (Fortfetzmigi)

ftagte fie lachend, .Eie sehe» fich die Bildet ja gar »tcht ordentlich an?*

.Ich verstehe nichts davon,* antwortete er mit einem leere» Blick auf die kleine» Krmstfchöpftmge».

Weisen, fich überrede» ließ, wieder Platz zu nehme». »Der Brief ist ja im Hanse Ihrer Fra« Tante Miede» und wird Eie doch intersfiere»,* meinte

ecke Erholu»g nöthig.*

.Mein Sieb, ich reise nicht gern,* lehnte Mutter ab, »ahm de» Brief zur Hand u»d weder. Ernst athmrte erleichtert auf, trotzdem

Die Wirren in China.

Die Kämpfe in Tientsin.

* Da» Interessanteste und Bedeutsamste au» jigta Meldungen find die Nachrichten über

bei diesem leicht zu durchschaueude» FeldzugSpla» eine unerk'ärlich unbehagliche Empfindung überkam. In­dem er Ella in dos kleine Atelier folgte, sagte er, da» reizende Mädchen freundlich bittend ansehend: .Eie weide» doch diesen Vorschlag nicht ableh»e»? Eie werde» doch reise»?*

.Ach wie gern, we»» Mama eS erlaubt?*

.Dafür werde» wir scho» sorge»*, munterte er fie aus »ud wurde sehr vergnügk.

Eie giugeu vo» Bild zu Bild. Ella erklärte, plauderte, u»d Ernst horchte, weniger auf die Worte, als auf den To» ihrer Stimme, der eine» sym­pathische» Klang hatte. Seine Auge» folgten den Bewegungen ihrer zierliche», schmalen Hände, die bald obe», bald rechts oder links auf ein Bild deutete», denen er aber kaum Beachtung schenkte, so sehr gefiel ihm die anmuthige bewegliche Ha»d.

Sie schien seine Zerßreumig zu bemerke».

.Aber wohin gucke» Sie den» ei»ge»tlich?*

schriftliche Zusicherung der gute» Abfichten Chinas an Frankreich und die Bereinigte» Staate» vo» Amerika. 4 Boller Schadenersatz für alle Verluste au ftemdem Leben und Eigenthum. 5. Anweisung. au die Mili­tärbehörde» und Ctvilbeamte» in der Provdy Tschili, die Räuber und marodireude» Truppe» zu bestrafe».

ES ist einigermaße» schwierig, «gesicht» solcher von Ueberhebmeg und Hochmuth strotzeude» Vorschläge kalte» Blut zu bewahre». Mit der Ankunft uuserer Panzerdivifiou und unserer Troppenverstärkuoge» i» Taku wird dieses Heuchelspiel wohl sei» Ende habe» und eS ist i« Grunde nur bedauerlich, daß immerhin noch manche Woche vergehe» muß, bis ei»e ent­scheidende Wendung eingetrete» ist nnd der überschlaue Chinese dar europäische Uebergewicht am eigene» Leibe zu fühlen bekommt. Auscheiuend ist eS jetzt dem schlaue» Li nur darum zu thun, sicher »ach Peking zu gelange». Dort wttd er da»» vielleicht seine MaSke abwerfeu.

Ausbreitung des Aufstandes.

Die französischen Konsul» melden von furchtbare» ChristenmassakreS i» Houau und Tschekiang (Mandschurei). 3h Houau endeten der Bischof und vier Missionare unter gräßliche» Marter». Der Bizekö»ig vo» Hanleou (?) erklärte, keine Autorität könne «ehr die Christen schütze». Auch i» Hankau scheint die Lage mehr als bedenklich zu werden. Nach einer Meldung des .Daily Mail*-Korre­spondenten hat der deutsche Kaiser eine dringende Bitte der Deutsche» i» Hankau um Schutz du'ch folgender a» de» deutsche» Konsul in Hankau adresfirte Telegramm vom 11. Juli beantwortet: .Sage» Sie de» deutsche» Kaufleute», bar N a » g t s e - thal werde durch ueu» unterwegs befindliche Kriegsschiffe beschützt werde».*

ES feie» bei dieser Gelegenheit auch die Aben­teuer eines internattoualen Jngeuteurkmps erwähnt, das seinerzeit, als der Aufstand »och nicht seine» jetzige» Umfang angenommen hatte, unter der Leitung des Schweizer Ofieut, dessen Ermordung scho» vor Wochen gemeldet wurde, von Paotiugfu aufbrach, um fich in Sicherheit zu bringe». Die Gesellschaft, zu der auch sechs Dame» uud ein Kind gehörten und die im ganzen ans 30 Personen bestand, brach, so heißt er in einem aus Schanghai kommende» Bericht, in 12 Booten von Paotiugfu auf u»d kam auch 150 Li weit unbehelligt vorwärts. Dau» aber gelangte fie bet der Ausfahrt ans eine« See in einen falschen Kanal, wo die Boote nicht Wetter tonnten und von Boxer» »mri»gt wurde». Das Feuer der Lugretfer wurde durch die Fenster erwidert und ei» Boxer, der an Bord ei»eS Bootes zu klettern und eS ia Brand zu stecken suchte, mit Kolben todtgeschlage». Schließ­lich sprangen die Emopärr an Land und zogen ihre Boote »ach. Dabei aber wurde der Führer Offent

(49

auS der immergefüllte» Schatzkammer sei»er Höflich. kettSphrase» vo» den« Neide geschriebe» hat.

Obgleich fie die» dachte, v»rde fie bei feiee» Worten doch ein wenig roth und eS geschah, daß fie Erust, der fich bald darauf verabschiedete, mit einem bittende» Blick a»sah, als die Mutter ihn auf de» nächste» Abend, der letzte», den er i» der Residenz vor seiner Rückfahrt nach Stettin zu verlebe» gedachte, einlud. Erust ließ fich dadurch bestimme», der gast­liche» Aufforderung Folge zu leiste».

Gr stellte fich militärisch pünktlich am folgende» Tag, obe» in der vierte» Etage der große» MiethS- kaserne ei», deren Einrichtung ihm gester» »och so häßlich, alt »ab spießbürgerlich, heute plötzlich höchst gemüthlich erschien. Sein ganzes Berhalten verrieth behagliches Wohlsein nichts von der ihm innewohn­ende» Mcquauterie, die der enge Raum, in dem man fich, um nicht aneinander zu stoßen, kunstgerecht bewege» mußte, sonst wohl herauSgefordert hätte. Ma» hatte gar keine Umstände seinetwegen gemacht. Auf dem Tische summte die Theemaschiue, und Eier, Fleisch und Käse bildeten de» einzige», einfache» Aufschuttt. ES war fieben Uhr und die Julisonne begann eben erst zu finken, noch mtt ihre» verglühen- ben Strahle» die hochgelegenen Zimmer zu streife». Am Himmel zogen da»» und wann dünne weiße Wölkchen vorüber, deren Lauf weithin zu verfolgen war, so fern und unbeschränkt dehnte fich der Himmel

hatten. Die Chinesen gingen Hals über Kopf zurück uud gaben die Stadt de» Angreifer» preis. ES stellte fich heraus, daß drei der Forts unter dem Feuer der a»greife»de» Artillerie in die Lust ge- flöge» wäre».

Ferner berichtet Admttal Seymour, am 17. hätten die Japaner die Thore in die Luft ge- sprengt uud seien in die Stadt eingedrunge». Die Truppen der andere» Mächte folgten uud trafen auf keinen Wider stand. Die Stadt und die Forts wurden hierauf genommen. Die Russe» auf der rechten Seite »ahme» 12 Batterie» kleiner Geschütze am Lutat- Kanal. Alle andere» Truppe» wäre» auf der liuke» Sette im Gefecht. Die ganze im Ge­fecht befindliche Truppeumacht war 8000 Mann stark. Die Verluste belaufen fich auf 7 0 0 T o d t e und Verwundete. Die Japaner hatte» die meiste» Verluste. Die chdrefischeu Truppe» zerstreute» fich u»d entflöhe» in »»bekannter Richtung.

Ter Schlag, den am 14. die Truppen der Mächte gegen Tteutfin geführt haben, scheint eine» wichtigen Abschnitt in der Geschichte dieser militärische» Operatione» zu bedeute». Bisher hielte» fich die europäische» Mächte i» Tientfi» auf der Defensiv:, und man muß fich erinnern, daß noch vor einige» Tage» die Möglichkeit alles Ernstes erörtert wurde, ob die vereinigten Streitkräfte Europas »icht die Stadt aufgebe» uud auf Taku zurückweiche» sollte». Dieser beschämende und insofern verhäugnißvolle Entschluß, als et die Chinese» ganz gewaltig er- muthigt habe» würde, ist uns zum Glück erspart worden, und wen« der jetzt errungene Erfolg auch theuer erkauft ist, so gewinnt dadurch doch die Lage ei» sehr viel besseres Aussehe». ES wird ja noch einiger Zett bedürfen, bis man Tieutfin zu einem festen Ausgangspunkt für die bevorstehenden Operationen gemacht und weitere Berstärknngen herangezogen hat, dann aber wird sofort uud mit ollem Nachdruck politisch und militärisch der Vormarsch gegen Peking anzutrete» sein, um dort vor allem die Verübet bet Schaudthaten zu treffe» und für das vergoßene Blut Rechenschaft zu fotbein. Es ist immer unb immer mit allem Nachbruck zu betone», baß bet Vormarsch auf Peking u»b die Bestrafung der Uebellhäter das erste uud vornehmste Ziel sein muß, nicht nur weil man damtt die ganze Bewegung am Kopfe trifft, sonder» auch, weil eS fich darum handett, de» Beweis a»zuirete», daß Verbreche» solcher Sri t» ihrer Wirkung stark genug find, um das sooft vo» auSeiuauderstrebende» Neigunge» geleitete Europa zu rückhaltloser einiger That zusammenzufosse». Die neue Lage bei Tientsin eröffnet nunmehr dir Aussicht auf ei» baldiges offen­sives Lorgehe», durch daS einmal de» Chiuese» die Möglichkett zu weiterer Organifirung genommen, anderseits aber dem beleidigten RechtSgesühl und der

*«ebeu hat?* ftagte et rmficheteu Tones.

-Nur wenige Zeilen von Neide,* antwortete a Davor Thielen, .erlaube» Eie?* Wt machte eine chevalereske Verbeugung und verflog de» Inhalt.

»Bollen fich fich nicht einmal NeldeS Bildet au-

*2* flüsterte Ella.

veht betettwMg ethob fich Ernst und beide k» vor eine Landschaft, die in der Nähe des

Fensters hing. Während Ella erklärte, warf Ernst verstohlene Seitenblicke ans die alle lesende Dame, die plötzlich aufblickte nnd 'im Tone ftöhlichen Staunen» auSrief: .Ella, denke Dft, Ende dieser Woche wttd Neide kommen.*

machte Ella, .warum denn schon?*

.Sie hat einige wichttge Aufträge für Frau vou Mingwitz auszuführen und ladet uns außerdem, Dich oder «ich, im Namen der lieben Fra» ei», mit an die See nach Rügen z» gehen.*

Ella schlug erftent die Hände zusammen. Herrlich!* rief fie, .Mütterchen, das mußt Du sei», Dft ist

Die Ehestifterin.

von H. Palmö-Paysen.

ftfcrin von Marietta Touelli, Mädchenliebe, A« Mäiarsee

;2,

herausgeforderte» Menschlichkeit Genugthnung geschafft wird.

Daß die Lage in Tientfi» zu dieser Ansicht be­rechtigt, geht auch au» ei»em Telegramm de» Chefs unseres KreuzergrschwaderS hervor, wo»ach vom 16. d. M. die regelmäßige Bahuverbiudung Taku-Tieutsi» am 18. eröffnet wttd. Die Bah» wttd »»ter russisch! m Militärbettieb stehe», bis dir militärische» Verhältnisse die Uebergabe a» die Bahvverwattung erlaube». Der e»glische Admiral hatte die sosorttge Uebergabe a» dieselbe gewünscht.

Li-Hu»g-Tscha»g.

Eine höchst merkwürdige Rolle spiell bei de» jetzige» Wttre» der .geriffeue* alte Li, der ja scho» bei seinem Besuche in Europa alle Welt gehörig a» der Nase herumgeführt hat. Er refidirte bisher ix Kanton, wo man aus seine Anwesenheit gerade jetzt den größte» Werth legte. Die Berusmegeu, die er angeblich »ach Peking erhielt, ließ er unbeachtet, dagegen hieß e», daß er Truppen aushebe wofür blieb unergründlich. Plötzlich kam die Meldung, er hätte 50 000 Schwarzflaggen berüchtigte Fremden- fei» de nach Peking dttigttt, und jetzt erfährt man zum große» Erstaunen, daß auch er trotz feiner 80Johre sich zur Reise »ach Peking auschickt. Das Souderbarste ix dieser Fülle von Absonderlichkeiten ist jedoch die au» Kanton gemeldete Thaisache, daß Li-Hung-Tschaug in der AbschiedSoudienz des KousularkoipS von Kanton, nachdem er für den Süden China» die Ruhe garautttt hatte, die Erklärung abgab, er hätte nach Peking mitgetheilt, daß England und Frankreich die Häupter der chinesischen Regierung für daS Leben ihrer Gesandten und Staatsangehörige» i» Peking persönlich haftbar machen. Er habe dabei al» Einziger, der dies wagen konnte, der Regierung zu Peking offen seine Mißbilligung ihres Verhaltens ausgesprochen. Fall» die Gesandtschaften gerettet würden, sei ihm von England, Franfteich und den Bereinigte» Staate» bereits Entgegenkommen ver­sprochen worden (!), und er rechne hierauf bei dem guten Willen, den er zeige, auch für seine Verhand­lungen mit den übrigen Mächten. Die ^Gouverneure von 11 Provinzen hätte» de« Throne eine gemein­same Denkschrift überreicht, worin die Berück- fichtignng folgender fünf Punkte empfohlen würde: 1. Schutz der fremden Kaufleute und Missionare im ganzen Reich, gleichviel ob Krieg oder nicht, am das Ansehen Chinas al» Kulturstaat (!!!) zu wahre». 2. Rettung der noch überlebende» Gesandte», da bann noch Verhandlungen möglich seien, wobei sich bie Regierungen bet Geretteten für China berinenbe» könnten. 3. Ein Entsch u l biguugsschreiben bet Regtetung an ben brutschen Kaiser wegen bet Ermordung beS Gesandten von Kettelet, sowie Botschlag bet Vermittelung anbetet Mächte unb

vor bem Ange aus. Laue Abeudlust fächelte vo» braußrv Herei». Nach bem Thee trat Ernst, der frische Lust und freien Ausblick liebte, an» bei enge» Stube auf ben grüne» Salto» hinaus, dort standen zwei Korblehnstühle, »nd al» et Ella dort Platz nehmen sah, setzte er fich ihr gegenüber.

Die ostgenannte .kleine Lily', die übrigen» ei» laugaufgeschoffener, noch unentwickelter fünfzehnjähriger Backfisch war und gegen die sonstige Art dieser oft ausgelassenen Mädchenspezies etwas von .Neide» fmchtbarer Berständigkett* besaß, wie Ernst fich aus- drückte, trug ein Tischchen hinau» und ei» Schach­brett, weil Ernst eine Parthie vorgeschlagen, zu der Ella fich gern bereit ei Härte. Während sie die Figuren aufstellte, sagte sie: .Ich bin i» den Kinderjahten Papas Schülerin gewesen, kein Tag verging, an dem wir uns nicht auf dem Brett bekriegten, seitdem ist da» Spiel meine Liebhaberei geworden.*

Sie find gewiß eine voritesfliche Spielerin,* meinte er.

.Da» muß ich erst beweise». Ich bemerke aber scho« jetzt Galanteriepe gelle» nicht bett» Spiel, Herr Leutnant.*

Ernst lächelte.

.Ich werde e» streng nehmen,* sagte er und be­gann über ben ersten Zug nachzvfinueu. E» wurde nun ganz still auf bem Balkon, dann und wann tonte einmal ein Ausruf des Bedauerns de» Schrecken» ober der Freude von Ella'» Lippen, da» bliebe» vor­läufig die eiuzige» Laute. Frau Doktor Thiele» saß mit bem Strickzeug im Zimmer, Lily räumte de» Theetisch ab n»b ging ab n»b zu; als eS dunkelte brachte fie eine Lampe in» Zimmer, eine andere hing fie oben in» grüne Blätterbach, sodaß ans die eifrig Spielende» da» milde Ampellicht, oh»e zu blenden, niederfiel. " (Fortsetzung folgt.)

Haus

-- v»«* UHU WV

telp gleich Familienrath gehalten wurde, überflüssig.

Darf ich fragen, ob Neide ober meine Tante

Marburg

Freitag, 20. Juli 1900.

2. i MN." wie et sagte, unb würbe babei etwa» roth Die .kleine Wetterhexe' wußte jedoch so ^stch zu bitte», baß et, um »icht uuarttg zu

Rtgrigtn nehmen entgegen: di« Expedition dieser Blatter, di« Annoncen»

81:««xi Mn Haasrnstein & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magd«- qe

dura, Wien: Rudolf Moff«, Frankfurt a. M., Strlto, München, Köln; Ou. xJlUJly

C. L Sun * E»., Frankfurt a. M., Berlin, Hamwv«r, Pari» re.

>ahl

(356 «ei deutsche Kompagnie», zwei russische Feldbatterie»

M Esrlbe keine» Brief zu öffnen pflegte. Der Anblick - Hast erbrochene» und baburch gewöhnlich ifl Winand »gerissene» Couvert» bereitete bet alten ISttz *** eine unangenehme Empfindung, tti r ---- - -

wir ritz ijf lltrML An- ß ftigH ;d

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Jllustrirtes Sonnlagsblatt.

geschah, daß eben ei» Brief au» Mirdroy - tagte und Frau Thttle» überbracht würbe. Erust - Eie eigentlich »och bleibe», nicht scho» anfbteche» - 6«, erhob fich jetzt aber plötzlich, .um nicht zu

-s, Ernst saß wie auf Kohle». Der Brief beha»belle "Irlich seine eige»e.Herzensangelegenheit, unb in * Fall war seine Anwesenheit hier, wo wahrschein-

' |b eine französische Gebirgsbatterie, bie chinesische U grboSfteHnng, nördlich vom Lutaikanal, vo» Osten -> eu'ti: und aufgerollt. 12 Geschütze wurden ge» ZT2T- Mmen nab zwei Magazine in bie Luft gesprengt.

Mittheilung des russischen Generals habe» eDeutsche» al» Avaatgarbe unter bei nng de» KopitäuleutuantS Weniger Hervor- genbe» geleistet. Verluste: 6 Verwunbete, er Matrose Humm vomGefion* schwer burch Schuß in beibe Oberschenkel, Leutnant v. Wolf durch einen Schuß tu de» Unterschenkel; die ___e» find ebenfalls leicht verwundet. Zu der- CH kieu Zeit griffen drei amerikanische Bataillone, 700 , igländer, 2000 Jcpanet, 200 Franzose» und 50 a*1 tMreicher von Westen das Arsenal und bieChinesen- **! tri an. Der Kampf dauerte di» Abend» unter . ^serex Verluste» ohne bleibende» Erfolg. 1 te Chinesen widerstände» hartnäckig. Um 8 Uhr bendS traten die verbündete» Kolonne» im Weste», ----trf erschöpft, de» Rückzug an; fie wurden durch zwei deutsche Kompagnie» erstarkt. Gesummt Verlust der Verbündete» 775 Darauf ist am 14. die Chinesenstellung ein» sich bet umwallten Stadt und bet Citadelle men worden. 62 Geschütze wurden »bett.

Eine englische Meldung über dieselbe» Kämpfe 6sx bem Kampf vom 14. eine etwas aus- lichere Schilderung. Sie lautet: Arn Morgen 14. Juli nahmen bie Verbündeten in Tientsin Angriff auf das Chinesenviertel wieder auf. ES der vereinigte» Artillerie, durch ei» mörderische» MS nahezu 50 Schlünde», da» »ach berEin- chve bet seitliche» Fort» am Tage vorher ans die httesenßadt selbst konzentttt werde» fomrie, eine «sche m die Mauer zu lege», worauf deutsche, b^4Wcht, japanische, amerikanische uud englische Truppe» Sturm vorginge». Die Verbündete» avancttten 5555 Wirwartet schnell, daß fie, bevor die Chinese» ;--erhaupl zur Besinnung tarnen, auch Artillerie auf

Rauet» gebracht u»d also gewonnene» Spiel

litpfe in Tientsin. Vom Viceadmttal Bendeman» iganig <cb nämlich verschiedene Telegramme vor, dnrch die (38; r vollständige Sieg der Verbündeten, an dem die ' rutschen Truppen wieder ruhmvolle»