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lii MöchMtttch- Besäen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

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Wetterhexe, die hier in diese Enge

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drückte ein leiser Gähnen, " in diese vierte Etage gar nicht hineinpaßt."

Gleich darauf trat die »kleine Wetter hexe" mit der Mutter ins Zimmer, Grüße und Fragen wurden ausgetauscht, er entspann sich dar lebhafteste Gespräch, in dem die vertrauliche Art, in welcher Ernst vvn Neide sprach, nicht auffallen konnte, da mau brieflich mit all« Vorkommnifien vertrant gemacht war. Bon der Berlobnng verrieth Ernst auf Neides Befehl nichts und eS wurde ihm auch nicht schwer, denn Ang« mb Sinn wurden für den Augenblick lebhaft von der kleinen reizenden Ella ganz gefangen genomm«. Er liebte Ncckerestn und scherzhaft« Streit und fand bei ihr bereitwilligste Aufnahme dafür. Frau Dokor Thielen hätte dar lustige Wortgeplänkel gern einmal unterbrochen, um einige eingehendere Frag« über ihre Tochter zu stell«, ließ aber die jung« Leute gewähren, mit einem stillen Lächeln, da» ihr« sanften, ruhigen Zügen den Ausdruck innewohnender Herzens« güte verlieh. Ihr schmales, blaffeS Gesicht mit den tiefliegeuden groß«, graublauen Ang«, die an Neide erinnerten, verrieth eine zarte Gesundheit und die Lekanutschbst mit der Sorge, die es versteht, dem Menschen gar schnell ihre Zeichen in herb« Linien vorzeitig um Mund und Wang« zu zieh«. Ein leichtes Spitzentuch barg iheilweise daS blonde schlicht gescheitelte Haar. ES zeigte hier und da schon Silberfäden. Um den klein«, in den Winkeln etwas geneigten Mund lag ein Ausdruck von Refig« nation, im Auge dagegen eine melancholische Frage, und im Ton und Wort viel Elegisches. (Forts, f.)

Bon Dien,* dachte er, Neide ist ja furchtbar fleißig gewesen zukünftig aber muß sie daS Malen lafl«, eine Offiziersfrau hat keine Zeit dazu. Ich bekomme aber eine retz«de Schwägerin, eine kleine

welche künftighin dem diplomatischen Corps und einer anS europäischen Truppen gebildeten Garnison zum llnfenthalte bienen wird. Jeder Chinese, welcher diese Festung ohne Erlaubniß betritt, müsse nieder- geschossen werden. Die Erbauung der Festung hätte natürlich auf Kosten der chinesisch« Regierung zu erfolgen, und dieselbe müßte auf deren Kost« auch

Die Wirren m China. Die allgemeine Lage.

allen modernen Vertheidiguugsmitteln, sowie auch allen Wohnuregsannehmlichkeiten, wie insbesondere elektrischem Lichte, ausgestattet werden.

Die Lage in Tientsin.

Die Nachrichten ans Tientsin stehen nunmehr im

Vordergrund des Interesses. Wird eS den Ver- bündlten gelingen, die Stadt zu halten? Fast scheint cs so. Wir haben gestern bereits gemeldet, daß die Chivesenstadt, von der auS die Chinesen die Fremden- niederlassung bombardirt haben, von den verbündeten Truppen genommen worden sein soll. Wenn auch einige englische Berichte zu erzählen wissen, daß der letzte Angriff der Verbündeten abgeschlagen Word« sei, so werd« wir doch untenstehendem Telegramm unseres Kreuzergeschwader Chefs Glauben schenken. Das Telegramm, datirt Takn, 14. Juli, meldet:

Die Verbündet« haben Besitz ergriffen am 13. von alle» Befestigungen um Tientsin, außer einer. Wegnahme dieser toitb erwartet nach Eintreffen unterwegs befindlicher russischer Geschütze."

Wir werden an die Richtigkeit dieser Meldung umsomehr glaube«, als auchDaily Mail" aus Schanghai meldet:Die Verbündeten nahmen am 14. d. M. morgens den Angriff auf die ummauerte Stadt Tientsin wieder auf. Es gelang ihnen, eine Bresche i» die Mauer zu schießen und alle Forts zu nehmen. Die Chinesen sind in voller Auflösung. Die Verbündeten ergriffen Besitz von der Eingeborenen­stadt und deren Befestigungen. Die G e s a m m t Verluste der Verbündeten in den Ge­fecht« am Donnerstag, Freitag und Sonnabend betragen 8 0 0 Tobte und Verwundete. Die größten Verluste hatten die Russen und die Japaner."

Danach loffen sich zwanglos die anscheinend sich widersprechenden Meldungen dahin Zusammenfassen, daß der erste Angriff am 13. stattgefunde» hat und nicht durchgeführt werde« konnte, am 14. aber der Sieg der Verbündete» errungen wurde. Ueber de» Kampf am 13,' liegt eine ausführliche Renterbcpesche vor, der wir folgendes entnehme»: Bei Tagesanbruch eröffnete» 42 Ge'chütze der Verbündeten das Feuer auf die Stadt und richtet« furchtbare Der» Wüstungen an. GkvßeGebäudekomplcregerieth« in Brand, fast alle Geschütze der Chines« in der Stadt wurde» zum Schweige» gebracht. Gleichzeitig griffe» 1500 Ma»» Russen, unterstützt von kleiner«

Pekinger Universität, HanS von Broen, der wohl daS l'tzte ausführliche Schreiben aus Peking darstcllt. In diesem Brief erzählt Herr von Broen: Am 26. Mai hätten ihm seine Diener mitgetheilt, daß alle Europäer und Christen, welche innerhalb der nächsten zwei Tage die Stadt nicht verlassen hätten, g e - t ö b t e t werden würben. Am Haupteingaugsthore Pekings (Ch'ien men) prangte ein r o t h e s P l a k a t, welches dieses allgemeine Blutbad bereits für die nächste Nacht (26. bis 27. Mai) an kündigte. Sein Rütknicht habe ihm ferner mitgetheilt, daß die Soldaten des in seiner nächsten Nachbarschaft wohueuden Generals (Tung Fn-Hstang, berüchtigt wegen seines Fremdenhaffes), sowie dieBoxer", welche in dem direkt an daS Hans des Generals austoßenben Tempel ihre Cchandpläne schmiebeten und ihn (von Broen) schon seit längerer Zeit, ebenso wie die Soldaten, durch ihre Drohungen belästigten, ihn angreifen würden, falls er noch ein Mal bei ihnen vorbeireitcn würde. Auf dem Wege zur Universität mußte er dort täglich zwei Mal vorüber. Dan» heißt eS in dem Briefe weiter:

Nun begab ich mich zur d e u t s ch e n Gesandt­schaft, fand aber dort keinerlei Verstäub- u i f$ ffii meine Sebenfen. Auf mich allein angewiesen, durch Ueberanstrengung und Fieber u. s. w. gänzlich erschöpft, beschloß ich, soweit möglich, mir selbst zu helfe». Noch einmal ritr ich au den wuth- schnaubenden Boxern und Soldaten langsam vorüber, packte dann die allernöthigsten Sache» i» drei Kiste» und begab mich in daS einzige hier befindliche, mitten zwischen ben Gesandtschaften liegenbe Hotel eines Franzosen, wo ich wenigsten» sicher war, mit bet Waffe in der Hand sterben zu können, während ich in meiner völlig abgelegenen Wohnung (einem großen Gebäudekomplex mit mehreren Höfen und Härten mitten in der Chinesenstadt), die weder ver­schließbare Thür«, noch solide Lände hatte (b. h. in chinesischem Stil gebaut war), bei Nacht tote ein Hund totgeschlagen worden wäre, nachdem mein Diener, von bene» ich übrigens brei Stück zum Schutze meines Eigenthums jetzt dort zurückgelassen habe, sich vorher rechtzeitig entfernt hätten. Kaum im Hotel abgestiegen, informirte mich der Besitzer, daß im Falle eines Angriffs der Chinesen die Eingänge so lange vertheidigt werd« sollten, bis sich die Damen und Kinder durch eine in die Mauer geschlagene Oeffnung in die anstoßende französische Gesandtschaft gerettet hätten. Dort sollte speziell ein Pavillon vertheidigt werd« Frauen und Kinder drinnen, Männer außerhalb. Ich fragte bei der deutschen Gesandtschaft an, ob dieser Plan bekannt und genehm sei. Ma» antwortete mir: Mir ist von einem solchen Plan nicht» bekannt. Ich persönlich glaube auch jetzt n och nicht an irgend welche Gefahr n. s. w.

Der Profcssor erzählt dann, wie bas Hotel in VertheibigungSzustand gesetzt wurde und wie die mt erschrockene Gattin deS Hoteliers (eine Amerikanerin, bekannt als gute Reiterin und Pistolen-Schützin) mit 8 Männern und 1200 Mann chinesischen Soldaten als Bedeckung, auSgezog« war, um die in Changh- fintien eingeschlossenen Fremd« zu befrei«, was auch, wie bereits oben erwähnt, gelang.Ihre Tapferkeit und der Heldenmuth ihrer Landsleute", bemerkt Herr von Brv«,hat ihnen das Leb« ge­rettet, und doch scheint eS heute, als ob Alles vergeblich war. Ungezählte Tausende, Gesindel, Boxer, lagern an ben Thoren ber Stabt, mindestens 50 Tausend Soldaten gesellen sich dazu, und wer von de« Beide« am gefährlichsten, ist schwer zu sagen. Thatsache ist jedenfalls, daß, als die Befreiten ihr HauS ve-.ließ«, es hinter ihrem Rucken sofort von chinesischen Soldaten in Brand gesteckt wurde."

Frhr. v. b. Goltz, ber zur Zeit in Berlin weilenbe Sekretär und Dolmetsch ber deutsch« Ge­sandtschaft in Peking, erklärte dem Berliner Corre- spondenten berN. Fr. Pr.", baß er Kenntniß von einem Briefe ber Frau des englischen Gesandt«, Lady Macdonald, habe, der dieser Tage in London eingettoff« ist. In diesem Briefe theilt Lady Mac- dsnald mit, baß die Lage in China sehr gefährlich geworden sei, und daß die Damen de» diplomatischen Corps sich in Folge dessen alle mit Gift versehen hab«. Alte chinesische Diener, welche seit mehr als zwanzig Jahr« auf ber eng­lischen Gesandtschaft im Dienste gestanden find, haben auf einmal drohende, unverschämte Reden zu führen angefangen, und auch sonst lege die chinesische Diener- fchaft ein höchst eigenthümlicheS Benehmen a« ben Tag. Herr v. d. Goltz hofft in Folge besten, daß bie europäischen Damen den Banden des Generals Tungfuhfiang nicht lebend in bie Hände gefallen sind, und daß sie das Gift, welches sie bei sich trug«, noch rechtzeitig nehmen konnten. Frhr. v. b. Goltz hofft ferner, daß ber eine oder ber andere Europäer doch ben Chinesen entronnen ist. v. b. Goltz hat außerdem die Nachricht erhalten, daß Frau und Fräulein v. Giers, die Gemahlin und Tochter des russischen Gesandte», im Mai Peking verlassen haben. Leider aber kann man kaum mehr daran zweifeln, daß die deutschen Damen, ins­besondere Fran v. Äettelei, sich in der Gesandschaft befunden hab«. Herr v. d. Goltz tritt Samstag seine Reise nach China an, als Begleiter des neuen deutschen VertteterS Mumm v. Schwarzenstein.

Auf bie Frage, was in Peking gescheh« werde, wenn erst einmal die europäischen Truppe« eingerückt sei« werden, erwiderte Herr v. d. Goltz, hoffentlich werde man den Kaiserpalast zerstör«, die Stadt- mauern von Peking Niederreißen und inmitten von Peking eine von Mauern nmschloflene Festung bau«,

DaS Dienstmädchen öffnete wieder, erhielt den kate­gorischen Befehl ihn zu melden, nahm seine Karte «t» gegen und verschwand in einem Zimmer. Gleich darauf ließ sich drinnen ein fröhliches Lach« ve«ehm«; die Thür wurde hastig aufgerissen und dasselbe Mädchen, daS ihn eben so brüsk abgewies«, eilte ihm mit auSgestreckter Hand entgegen.

Mein Gott daS hätten Sie doch eher sagen können," warf sie ihm naiv vor,erst mach« Sie mich wüthend durch Ihre fonfequate Verfolgung, dann erst nennen Sie ihr« Namen. Es muß uns ja fmchtbar fr«« Sie kennen zu lernen."

Wirklich?" er lächelte geschmeichelt,Sie gaben mir keine Gelegenheit zur Vorstellung und ich kombi­nierte, ja auch nur an der Aehnlichkeit mit Nelde, Ihrer Schwester."

Ich soll Nelde ähnlich seh« ? ich büte Sie, Nelde hat ei» seelenvolles, ernstes beb«t«be8 Antlitz, ich nur ei» Puppengesicht, wie sie eS jed« Tag i» einem Schaufenster finden können."

Ernst schi« nicht der Meinung zu sei».

Erlauben Sie mir, das zu bestreiten," sagte er artig. DaS runde, zartgefärbte, süße Mädchengesicht mit ben strahl«de» blau« Augensterne» schie» ihm außerordentlich zu gefallen.

Herzlich willkommen also, Herr Leutnant, treten Sie näher, ich will Mama und Lily rufen," sagte sie nun und öffnete bobei eine Thür, bie in ei» Balkonzimmer führte. Ernst fand einige Minuten Muße, sich hier umzusehen.

Ein liebevolles kunstsinniges Auge hatte die Enge und Eiufcchheit dieses Raumes zu einem an­heimelnden Aufenthalt gemacht. Studie» aller Art, Blumenstücke, Stilllebe», Landschftsbilder bedeckten das einförmige Gelbbramr der billig «'Tapete, unter»

Fremde blieb mit einem amüfirt« Lächeln stehen, ließ einige Sekunde» verstreiche» und b<m».

* Heute liege« einige Nachrichten ans chinesischer

jle vor, bie gern bie Sachlage abermals ver- trn und über baS Schicksal der Europäer in

58 Etagenihür und schlug ihm dieselbe vor -u.

(Nachdruck verboten.)

Die Ehesiisterin.

Bon H. Palms-Paysen.

ftstmn von Marietta Tonelli, Mädchenliebe, Am Mälarfe» Ei» Hochzeitstag rc.

(Fortsetzmigi)

Äthern verging ihr fast, weshalb sie auf der ® Treppe eine« Augenblick stehen blieb, um zu sammel»; al» sie beim aber baS kecke, M lächelnde, bärtige Männergeficht wieder einige Im unter sich anftauchen sah, mürbe sie dunkel- »or Aerger.

»Der abscheuliche Mensch," bachte sie, gleich soll hab«."

vorwärts ging eS, Stufe für Stufe bie vierte hinauf; der junge Man» sah bie graziös«, Wen Mädchenfüße immer vor sich, bi» diese vor $ verschlossen« Korriborthür Halt macht«, an * Schild der Name Fran Doktor Thiel« ver- tear. Hier drückte die junge Dame auf ein« E«knopf, und indem sie sich erzürnt umwandte, 1 zu dem Fremden, ber steh« geblieben war btu Hut zog, mit einer allerliebsten, schnippisch« te: »Hier wohne ich, Sie brauch« sich nicht

broche» hier und da durch einige vorttesfliche Reliefs und Statuetten. Ein Blumenttsch mit groß« Blatt­pflanzen und blühend« Zimmerblurn», welche bie Luft mit zartem Duft erfüllt«, barg mitt« in seinem Grün ein« Käfig mit einem Kanarienvogel, ber munter von Stock zu Stock hüpfte, bie hellen Fenster Vorhänge war« zusammengeschob«, bie Marquisen draußen niedergelassen, nm die Sonn«- Hitze abzuhall«, dagegen stand« die Balkonthür« wett off«. Ma« schritt durch eine grüne Ehrenpforte hinan», so üppig hatte ei» dunkelgrüner Zimmerepheu ben Rahmen umsponnen, und draußen bildete sei» bichtverschlungene» Gezweig ein dunkles Blätterbach, da» sich über künstlich zusammengefügte Drähte legte und hier droben, dem Himmel so nahe, eine schattige Lande bildete, sodaß man die große lärmende Stadt bruuttn wohl vergessen konnte.

Ernst war a» Luxus gewöhnt, an elegant aus- geftattete, komfortable Wohnräume, i» denen kostbare Vorhänge und weiche Teppich, Spiegel und tausend petit riens eben so kostbar wie nutzlos die Um­gebung schmückten. Wo dies fehlte, «tbehrte er etwas Mode und Bequemlichkeit galt ihm mehr als die Kunst, für die ihm Verständnis und Sinn mangelte so konnte er auch diesen traulichen, poetischen Raum nicht mtt den fein« Fibern künstlerischen Empfindens bettachten, nicht den Hauch zarter Poesie verspür«, ber verklärenb darüber ouSgegofs« lag. Er fand alles sehr alt. häßlich, spießbürgerlich und moauierte sich.

Dennoch führte diese Umgebung seine Gedanken zu Neide, besonders als sein Bllck durch bie halbge­öffnete Thür in ein kleines, enges, einfrnftrige» Ziwmer schweifte, in dem sich wieder Silber in Menge befanbeu, eine verhängte Staffelei nnb Skulp­tur« aller Art.

Wöchentliche Beiürgen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. Zllustriries Sonntagsdlatt.

eg abermals Zweifel erweck« möchten. Diese cht liegt aber so klar zu Tage und bie gestrigen sichten von ber Niebrrmetzelung ber Europäer tx so bestimmt, daß sich keine ttügerischen Host­ien mehr wecken lassen. Zudem ist am 12. Juli geheimer Bote des japanischen Gesandten NiShi Eicnifin eiugettoff«; ber ei» Schreib« vom 29. i überbrachte. Darin berichtet ber Gesanbte, baß Gesandtschaft täglich bombardirt wurde, es ist initionsmangel eingetreten und eine edermetzel ung bevorstehend. Der Bitte erhoffte baldige Hilfe. Der Bote be­tte, daß alle fremden Gesandten in bei englischen chaft waren. Man befürchtete, daß nach dem Mi keine Lebensrnittel mehr erhältlich würben.

An der Thatsache der Ermordung aller Aus- er läßt sich jetzt wohl nicht mehr drehen und kln. Es taucht nunmehr bie Frage auf: Was »? Darauf giebt dieKöln. Ztg." in einer bar offiziösen Depesche bie Antwort, an ber itsche» Politik änbere bie That- le, daß auch die ander« Gesandte» ein er ber chinesischen Mörder geworden find, lt8; Niemand wisse heute, wie zukünftig die übe in China sich gestalten, aber baS bleibe r, daß bie beutsche Politik in erster Linie unbe- t die Herbeiführung einer Genug, inng für den G e s a n d t e n mo r d ver- ige, sowie sie der Schwere des Verbrechens

e 3« bemühen."

»«klauben Sie, daß ich mich Ihn« erst vor- WäbizeS Fräulein."

»Ist durchaus nicht nöthig," fiel fie ei», Vekauntfchast ist mir garnicht» gelegen."

^achS, verschwand hinter der inzwischen ge»

pricht. Man würde übrigens einen groß« Fehler .einl ch«, wenn man heute noch die Kraft der Chinesen nschätzen wollte.

s In diesem Zusammenhang verdient auch eine hrichl Beachtung, die demHann. Cour." von wläjfiger Seite mitgetheilt wird und die charakte- sch ist für die Beziehungen zwischen Deutschland Rußland. Sie lautet: Vorgestern hat die russische «zasurbehörde all« rusflsch« Zeitung« den an- uffen« Befehl zugehen laste»,nichts Näch­st» 8 eiliges über die Haltung und Thä- . Gai lkeit Deutschlands in Bezug auf bie esisch« Wirren zu veröffentlich«". Man wttd j irinner», baß in letzter Zeit die rusfische Presfe >als Deutschland angegriffen hat.

I ttzte Lebenszeichen der Europäer in Peking.

DieTägl. Rundsch." veröffentlicht einen Peking 31. Mai batirt« Brief des Professor» an der

Anzeigen neunen entgegen: die Expedition diese» Blatte», die Annoncen»

Smeoux von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Gaffel, Magde- nr CV

dura, Wien; Rudolf Mofse, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; OU.

T. L Daube * Co., Frankfurt«. M., Berlin, Hannover, Pari» rc.