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Die Wirren in China.

Die allgemeine Lage.

Noch immer keine zuverlässigen Nachrichten auS

bringen und Deine Ankunft melden, ohne daß «thig ist, seine innersten Wünsche zu verrathen. * weinst Du, würde Deine Mutter oder Schwester " Einladung annehmen und sich Dir bei Deiner Mahrt auschlicßeu s Wir könnte» dann gemeinsam .Äsel Rügen auftuchen und hier ei» ftöhlicheS ^bnugsfest feiern."

rückte» Prinz Tsching und General Wangweugschao mit Truppen zum Beistände der Fremde» auS. Aber sie wurde» vo» der Üeber macht besiegt. Tsching »»d Wangweugschao wurde» getödtet. Es verlautet, daß zwei Ausländer durch die Thore eutkcmeu, einer mit einer schweren ESbelwunde am Kopf. Tua» ließ zur Feier des Sieges 100000 TaelS und riesige Menge» Reis unter die Boxer Vertheile».

Ob diese Vorgänge sich wirklich so abgespielt habe», lasse» wir dahingestellt. Wir registriere» die Meldung lediglich als eine» »eueu Beitrag zu der verworrene» Berichterstattung.

I» der nächsten Zeit werden wohl »och wenige Nachrichten aus China aulange». Nach zuverlässige» ist ans dem Landweg zwische» Korea und China jede Telegraphenverbiudung «uterbroche», daS Gleiche gilt von der Telegraphen Verbindung zwische» Tschifu undSchanghai. Deshalb müssen die Telegramme jetzt per Schiff vo» Taku »ach Chemulpo gebracht und vo» dort über Japan und Singopore weiter­befördert werde», was mit großem Zeitverlust ver­bünde» ist.

Heute schon beginnt der Nachrichteustrom zu ver­siege». Dafür beschäftigt mau sich umsomehr ntti dem gutem vo« uuS im Auszug wiedergegebene» Rund schreibe» des Grafe» vo» Bülow. Die richtige» Darlegungen des Staatssekretärs werde» wohl i» Deutschland bei keiner Seite ans Widerspruch stoße», den» das maßvolle dabei doch den vorliegenden schlimme» Verhältnisse» in entschiedener Weise Rechnung wagende Programm enftpricht de» Wünschen aller Deutsche», die keine Politik der Abenteuer wollen, aber auch fest entschlösse» find, weder die Ehre »och die Interesse» Deutschlands verletze» zu lasse». Soweit bis jetzt Preßäußeruugen über das Rundschreiben vorliege», lauten sie durchaus freundlich und billigend; wen» heute der Reichstag zusammen- getrete» wäre md Graf Bülow auf der Tribüne den Standpunkt der Regierung zu erläutern gehabt hätte, so würde er auch nicht mehr haben sage» tonne», als er jetzt geschrieben hat. Die Parteien, mit Aus- nähme der wildgewordenen Sozialdemokraten, die sich vielleicht durch eine chinesenfreundliche Kundgebung bloßgestillt hätten, würden auch nichts wesentliches haben hiuzufügen käunen, außer der Versicherung, daß die deutsche Volksvertretung stets »nd unter allen Umständen entschlossen ist, alles zu thun »nd alle Gelder bewillige», die zur Wayruug der nationale» Ehre erforderlich find. Daß aber dem so sei, davon ist «a« auch ohne ausdrückliche Bestätigung durch den Reichstag vollkommen überzeugt. Nach dem Aus­lande hi» ka«» die Erklärung gar nicht anders als günstig wirke» und de» Zusammenhalt der Mächte kräftige».

^husneldeS Auge» glä»zte». Sie vergaß plötz- ^ihre eigene» Wünsche und Interesse», i» dem de» Ihrige» Freude u»d ein Reiseverguüge» Kea z« to»«e», uod so gelangte» den» die yosttionen der Fran v. Mtngwitz zur Ausführung, ^tlde sah fich Schrftt vor Schritt ihrem Ver- v«r entgegengetrieben. Sie verbrachte umuhige ««; immer eilten ihre Gedanke» wieder zu M. Die i» seinem Hanse aufer wachte Erinnerung * sie auf die Idee zurück, ix ihm jenen Unglück- wiedergefunben zu haben, dem fie vor Jahre» 1 begegnet.

Trotz des veränderte» GefichteS, das durch den Pitt ei» anderes Ansehen erhalten, fich auch ^burch die Jahre und durch nagenden Gram ver- habe» mochte, glaubte fie jetzt bestimmter Aehn- mit jenem herauSzufinden, und seine Worte,

Wie erstaunte dieser Manu, als die ihm fremde Dame, mit der er nun über den nüchternen Gegen­stand eines HausverkaufeS zu reden gedachte, ihm statt fremd und förmlich, mit einer Herzenswärme entgegen« trat, die ihm erst erklärlich ward, als fie fragte: .Irrt fich Fräulein ThuSuelde Thiele»" Lothar stutzte bei diesem Name»oder find Sie i» der That der Begletter uud Beschützer meiner jungen Pflegebefohlenen, der sogenannteFörster" und zu- gleich der langgesuchte Lebensretter i» einer Person?"

Lothar bejahte und erlaubte fich die Frage, auf welche Weise die gnädige Fran zu dieser Miiwiffen- schaft gelangt sei, er glaubte doch sein Jnkogntto be- wahrt zu haben.

DaS muß Ihne» meine junge Freundin selbst erzählen," entgegnete Fran v. .Mingwitz, indem fie fich erhob, um ThuSnelde zu rufe» u»d draußen Be­fehl r« einem feinen Kredenzwei» zu ertheüeu; in irgend einer Weise wünschte fie sich ihrem Besuch so- gleich aufmerfta« zu zeigen. ThuSnelde hatte Lothar nicht Wiedersehen, ihn fliehe» wolle», und lief doch voller Hast herbei, als fie genrfe» wmde. So wider­spruchsvoll ist die menschliche Natur. Ehe fie die Thür zum Besuchszimmer öffnete, sta»d fie eine» Augenblick still, wie um fich zu sammel», preßte die Hand aufS Herz u»d athmetr hoch auf. Würde fie i» Doktor v. Verla» wirklich je»e» Ma»u Wiedern- kc»»e», de» ihr ein Schicksal immer wieder in de» Weg führte?

Sie öffnete. Mit unbeschreibliche» Empfindunge» landen fich nun beide gegenübn.

So krenzen fich unsere Wege »och einmal wieder," sagte er, nachdem er fie mit einem stohver- wirrten Blick begrüßt,meine Schuld ist es aber nicht, daß fie nun doch dem gefürchteten Herr» vo» Berla« gegeuübnsteheu!"

sein Thun, fei» Lebe», alles stimmte mit dieser An- »ahme übnei».

Ob er morgen komme», noch vor ihrer Abreise hier im Hause ntti ihr zusammen treffen würde? Sie wollte fich ihm nicht zeigen, fie wollte ihn fliehe»!

Ihre Vorsätze wäre» gut, ihr Herz schwach. Als fie sich abends in ihrem Zimmer allein sah, brach sie eine schöne weiße Rose aus dem Strauß und barg dieselbe in ihrem Sammelalbum, ein Buch, in dem sich noch andere Blumen befanden, Erinnerungen an ftohverlebte Tage, an theure Menschen, verstorbene wie lebende. Die Rose fand ihren Platz »eben der Kirchhofsblume vom Grabe ihres Later». Neben diesem heiligsten Andenken sollte fie ihre Stätte finden und verwelken verblassen wie ei» Traum.

ES kam, wie Frau von Mingwitz es erwartet. Am nächsten Tage ließ fich Doktor vo» Berlau bei ihr «»melde».

ES gibt Menschen die gleich ans de» erste» Blick, ehe sie »och ei» Wort gesprochen habe», ei» sofortiges, außerordentliches Jutereffe erwecken, ohne daß mau sogleich eine Begründung dafür finde» kann.

Obgleich Frau v. Mingwitz durch die verschiedenen Seschehuifle nicht wenig begierig ans die Bekanntschaft dieser Mannes war, so feffette fie, auch ohne dies, gleich alles an ihm, noch ehe eine llnterhattung be­gonnen, und diese vertiefte noch de» erhaltenen Ein« druck. Es lag in seinem abgeschlossene» Wesen, in dem tiefe» Klange seines Organs, t» dem Blicke seiner blauen, besonderen Augen, ix dem ganzen nachdenklichen Geficht etwas Unbeschreibliches, so viel Erlebtes, so viel Dmchkämpftes, ei» bezwungenes Feuer, das vielleicht doch nur einer leisen Luftzuges bedurfte, nm in Funken uud mächtigen Flammen wieder aufzuloderx.

Die Vereinigten Staaten scheinen sich jetzt doch entschließe» zu wolle» etwas schärfere Seiten aufzuziehe». Die von der Regierung der Vereinigten Staaten dmch den Gesandten in Washington au die Regierung in Peking gerichtete Aufforderung, eine direkte Nachricht von dem dortigen amerikanischen Gesandten zu ermöglichen, hat bisher kein Ergebuiß gehabt, und die Unionsregierung hat einer Washingtoner Depesche, der LondonerAgentur Laffau" zufolge durch den Gesandten Wutingfang nach Peking xotifizire» lassen, daß das weitere Aus­bleiben direkter Nachrichten von den Amerikanern in der Hauptstadt als Schuld der chinesischen Regierung betrachtet und in Washington als feindseliger Akt aufgefaßt werden würde.

Aus Tientsin

liegen heute Meldungen thatsächlicher Natur nicht vor. In Berlin ist nur ein Telegramm des Chefs des Kreuzergeschwaders auS Taku vom S. d. M. eingelaufen, wonach die Beschießung von Tientsin durch die Chinesen fortdauert. Dafür liegt aber ein vom 4. Juli datierter englischer Bericht vor, der ein überaus klägliches Bild von dem Zusammenarbeiten der vereinigten Kontingente ent­wirft, der aber zugleich auch daS Bestreben der Engländer zeigt, die anderen Mächte zu verhetzen.

Der Bericht giebt folgende Schilderung: Jedes Kontingent handelt auf eigene Faust, jeder der einzelnen Oberbefehlshaber hat unnmschränfte Gewalt über seine Leute. Zwar finden täglich internationale Konferenzen statt, i» denen die Anfichten der höchsten Offiziere auSgetauscht werde»; allein eS giebt keine Möglichkeit, auch nur die Befolgung der Mehrheits­wünsche durchzusetzen, noch viel weniger kann der nominelle SeneralisfiSmus Seymour seine» Befehle» Gehorsam erzwtirgeu. Sei»eMethode, zu kommavdire», ist deßhalb die, a» die Kollege» «»derer Nationen Ersuchen zu richten, die manchmal befolgt werden und manchmal nicht. Ein Konferenzbeschluß der Majorität, auf die Chinesenstadt am 1. Juli einen Angriff zu machen, um die von dort die Fremden- niederlassnngen bedrohende Artillerie unschädlich zu machen, konnte nicht durchgeführt werden, weil der russische Obeiosfizier wegen Ermüdung feiner Truppe» Aufschub verlangte. Inzwischen aber erhiette» die Chinese» bedeutende Verstärkungen, und somit fiel der ganze Plan. (Hieraus ergiebt fich wieder nur das überall zu Tage tretende Bestreben der Engländer, be» andere» Nationen etwas am Zeuge zu flicken. D. Red.) Als Beispiel spezieller Uneinigkeit unter den Nationa­litäten verzeichnet der Bericht zu« Schluß daS Fol­gende: Die Deutschen besetzten die kaiserliche Uuiver- fität rmd hißten die deutsche Reichsflagge auf deren Gebäude. Die Leiter der Universität find jedoch Amerikaner, und außerdem sollen dieselben auch auf

WSchEche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. "* Jllustrirtes Sonntagsblatt.

tätig i i Kaisers von China aufgefangen, daS den Truppe» eseiti| M, s ich m i 1 d e» B o x e r» z u v er e i»i g en. leichzeitig meldet aberReuters Bureau" auS Canto» i es ! ® Donnerstag: Der B'cekönig Li-Hung-Tfchang c am 6. d. M. auf dem Landwege ein Handschrift

efl, Ei her kaiserliches Edikt vom 17. Juni erhalten, worin (46 le Gouverneure um schleunige Truppe»seudung zur ilfe gegen die Rebellen, zn denen offenbar auch der

Der schwache Versuch, hierbei zu lächeln, miß­glückte. Ihr Ernst erschreckte ihn. Der Gedanke, daß fie ihre Erinnerungen mit seiner Person t» Zn- sammenhang gebracht, lag nahe und ihre Antwort schien seine Vermuthmtg zu bestätigen. Er war er­kannt und vielleicht auch verdammt.

Ich bin weniger verwirrt, als Sie glaube» mögen," antwortete ThuSnelde nnficheren Tones, in­dem fie ihre Hände fest auf die niedrige Lehne eines Sessels drückte, m» so eine äußere Stütze für ihre innere Haltlosigkeit zu gewinnen. Sie wurde von so vielen unklare», nur habverstandenen Gefühlen bei seinem Anblicke bestürmt, daß ihr die sonst eigene Unbefangenheit und Sicherheit gänzlich ab- Hande» kam.

Lothar stand wenige Schritte vo» ihr, de» Hut i» der Hand. AuS der offene» Balkonthür strömte daS volle Mittagslicht Herei» n»d lag hell u»d sonnig auf seinem blonde» Haupte.

Ihr Hund hat Sie neulich verrathen; ich sah seine ftendige Begrüßung und glaubte somit zu wifle», wo ich gewesen."

Langsam stieg eine Röthe in sei» Antlitz. ThnS- nelde sah eS und fich die Falle zwische» ben Auge», die ih» viel Stier als er war erscheinen ließ, vertiefte. Mit bange» finsterem Blicke, jede» Wort betonend, sagte er bitter:Im Hanse einer Selbstmörders, nicht wahr?"

ThuSnelde erblaßte. Eine so schnelle, unum­wundene Bestätigung ihrer Bermuthuxg hatte fie nicht erwartet.

Ihre Erinnerungen haben Sie nicht getäuscht," stieß Lothar rauh hervor; ich, der Bewohner deS einsamen Waldhauses, war jener Unglückliche, jener Offizier, dem Sie einst Ihren Samariterdienst ge­widmet und Sie sind die Erste, die dies vernehmen

ri»z Tua» gerechnet wird, ersucht werden. Wie inten fich diese beiden kaiserlichen Edikte, die auS erselbkn Zeit stammen, mit einander? Li-Hnng- :_____ft-mg will übrigens auf daS Edikt hin, daSun-

.s» «ffelhaft echt ist", einige Taufend Mann

ach Peking schicke«. Auch andere Gonver- ' ntre werden demReuterschex Bureau" zufolge vor­preis« »kfichtlich Truppen entsende«. Ob daS nicht der leräth sie Schritt der Vicekönige ist, aus ihrer bisherige« Mess« bwartende« Stellung heranszngehen um auch gegen angel le Fremden Front zu machen?

Anzeigen uehmen «ntgegm: bi« Expedition dieser Blatte», di» Annoncen- vunmn von Haasmstein & Bögler, Frankfurt tu M., Cassel, Magd«. OK 6xm, Wi«n; Rudolf Moss«,Frankfurt tu M., Berlin, München, Köln; OO. G- L. Deuche * Co., Frankfurt«. M., Berlin. Hannover, Pari» re.

renffftr. 'vririe Anwesenheit beim Wettrennen in Stettin tas.l.Er »tt überdies höchst unwillkommen. Wie ich ihn mlst.^ ne,

verwettet er wieder hohe Summen. Ein Auf- Ilheinise * M die Deinigen ist ja leicht gefunden. Er mag

Et Unionstaaten, der diese Nachricht aus Schantung «mittel:, fügt hinzu: Allgemein wird das Schlimmste fürchtet.

a bA z)aS Doppelspiel der chinesischen Regierung tritt ich recht deutlich hevor in zwei einander völlig n äng chrrsprechenden kaiserlichen Edikten. Bon de« Russen es vo erbe in der Mandschurei am 24. Juni ein Edikt

HauS und Grundstück der Universität besondere Rechte haben. Der amerikanische Konsul protestirte deshalb gegen die deutsche Besitzergreifung des Gebäudes. 3» demselben Zusammenhang sei folgende Meldung desDaily Expreß" aus Shanghai erwähnt:Ka- pilän Bailey vom englischen KriegsschiffAurora" will deutlich gesehen haben, daß die chinesischen Artillerie­operationen vor Tientsin durch einen Offizier i» europäischer Kleidung geleitet wurden. Fremde, die von Tiemstn nach Shanghai geflohen find, beschul­digen einen europäischen Beamten, dessen Namen der Korrespondent verschweigt, und den Oberst v. Hanneken welcher nach dem chinesisch-japanischen Kriege «18 chinesischer Jnstruktionsoffizier diente, fich an einer Verschwörung" betheiligt zu haben, die bezweckte, sie selbst und General Chang vor dem Bombardement von Tientsin in Sicherheit zu bringen, während die übrigen Fremden ihrem Schicksal überlassen bleibe» sollten." (Die beiden Herren v. Hanneken, die i» China waren, weilen überhaupt in Deutschland! D. Red.)

Die internationale Lage.

Unter diesen Umstände» darf man wohl einem Londoner Bericht Recht geben, der den Ausblick auf die internationale Lage als ziemlich düster bezeichnet und der Befürchtung Ausdruck giebt, daß Konflikte ausbrechen werden, sobald die Truppen der Mächte einmal in Peking sind. Bezeichnend ist folgende Aeußernng, welche dieTimes" heute mit Bezug auf Bülow's Rundschreiben an die deutschen Bundes­regierungen that. Das Blatt schreibt nämlich:Wir legen ebenso wie Deuftchland auf ein harmonisches Vorgehen aller Mächte d.n größten Werth, aber es würde vielleicht zu viel gesagt fei», wen» wir diese» Punkt als von der erste» Wichtigkeit ansähen".

Abermals ein Lob unserer Truppen.

Vom Chef des Kreuzergeschwaders ist aus Taku vom 8. Juli folgende Meldung eingegangen: Nach Mittheilung des rusfischen Befehlshabers hat sich Major Christ mit feinem Seesoldatendetachem« nt in den Kämpfe» am 23. und am 27. Juni durch hervorragende Leistung und ent» schlossenes Vorgehe» ausgezeichnet. Das gute Schieße«, sowie das rücksichtslose Draufgehen der Officiere »nd Mannschaften hätte» wesentlich zu dem glückliche» Ausgange der beiden Gefechte beige- tragen. Die Seesoldatenkompagnien »erben überall gerühmt.

Unsere Rüstungen.

ES wird beabsichtigt, einen vollständig regel­mäßige» Provia»t-Tra»sportdie»st nach China einznrichten, da die Verpflegung der in China stationirten und in Aktion kommenden Mann- schäften möglichst ans der Heimath geschehen soll. Zweimal monatlich wird nach den bisherige» Dis-

kling. Wie bisher lauten die Meldnuge», die Bl dort eingehe», widersprechend und das Doppel «l der Chinesen dauert noch an. So wird einer» iik berichtet, General Nieh habe die Aufständischen ei Peking geschlagen, andererseits wird tele- eephirt, die Boxers und Soldaten hätten die Ge- btschasten vor dem Schlußangriff am 7. Juli «abarbirt. Der Govveiuevr in Schantung sei in i-ßter Besorgniß wegen der Gesandten und be- nabeten Cinese» in Peking. Der Generalkonsul

_ : (Nachdruck verboten.)

S Die Ehestisteri«.

Von H. Palms-Paysen.

bartetW« von Marietta Touellt, Mädchenliebe, Am Mälarsn Ein Hochzeitstag re.

Meff« Jrzwffche» ist abermals eine Bestätigung toage s Todes aller Fremden in Peking einge- fchitt- utsen. Sin Berichterstatter derDaily Mail" in t re. I -changhai giebt nnterm 12. Juli eine chinesische hlbraig wieder, wonach die zwei uneingenommen tbliebenen Legationen, nämlich die britische und die lssische, am Abend des 6. Juli von großen Truppen- nffen angegriffen wurden. Der Angriff begann mit m» Artilleriekampf, der heftig war, und dauerte 1 Mm nächste» Morgen 7 Uhr, zu welcher Zeit die erstörnng der beide» Gesandtschafte» »llkomme» war. Alle Fremden waren >dt, während die Sttaßen rund um die Gesandt- «ste« voll mit Leichen von den Fremde» und Wen waren. Auf die Kunde von dem Angriff