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Die Wirren in China.

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halten. Ihr Herz jubelte im Stillen, fie zeigte sich eben so stoh erregt wie ihr Neffe, der in brillanter Stimmung vou ihr schied.

Kaum war er fortgefahreu, so schrieb fie an ver. schiedene Kaufleute, au Manufaktur' und Leinen- Handlungen, an Porzellan- und Putzgeschäste; die Aursteuergegeostände sollten rechtzeitig bestellt und augeschafft werde», die Hochzeit der Verlobung in möglichster Schnelle folgen. Schade, daß fie, dem Verspreche» getreu, nicht eher mit Neide davon sprechen durfte, bis der eigenwillige Neffe zurückgekehrt sei. TaS Schweigen wurde ihr sehr sauer.

In der Küche gab er freilich »och ei« m«sch- ltchr? Wese«, tüte «lte, um die Mittagsstunde immer müde Frau, die hier hi de« stillen Waldhause für die LebeuSbedürfniffe ihres Hnr» zu sorgen hatte, jetzt aber schlief und TheSneldeS Poche» au der eine» und ander« Thür »icht hörte. So öffnete dar junge Mädche» denn eine derselbe», ebe» diejenige, welche i» Lothars täglich bewohntes Zimmer führte, da» nach dem Karten hinaus ging. Sie erstaunte etwa» über die ihr hier unerwartet eutgegeutrrtende städtische, gediegene Errichtung, die i» ihr die Idee erweckte, d« Wirth habe fich zum Zweck der Vermiethung einige

* Ein leichter Hoffnungsschimmer, daß die Kata. ßr-phe i» Peking noch nicht eingetreteu ist, könnte

aus Asfistenzärzte» der zweite» Geschwader. Divifio« gebildet.

Zu spät!

Der chinesische Gesaudte in Berlin hat vorgestern ein Telegramm an Lihn, den Vicekö-ttg vou Nanking, gerichtet. In diesem Telegramm beschwört der Ge sandte dm Vicekönig, Mittel uud Wege zu findm, um nach Peking die Meldung gelange» zu laffe», daß die Berliner chinesische Gesandtschaft die chinesische Regierung dringend ersucht, die Europäer in Peking mit allen verfügbaren Mitteln zu schützm. Wen» die chinesische Regierung dies» Schutz nicht gewähre» werde, so würde fie eine allgemeine Empörung Europas gegen China heraufbeschwörm. Der chinesische Gesandte schließt seine Depesche mit den Worten,daß er im Jntereffe deS chinesischen Reiches selbst diese Aufforderung au die chinesische Regierung richte*. Diese Depesche wird vermuthlich nie ihr Ziel erreichen.

Marburg

Dienstag, 10. Juli 1900.

Maltnng Frankreichs angehireu, immer noch außer­ordentlich hoch ist.

Lothar war jercs Abends äußerlich geloffen, im Eemüthe hocherregt heimgekihrt. Hatte ihm ein Sott dieses Mädchen, diese ThuSnelde jetzt kannte er ja den Namen in den Weg geführt, um ih» mit seinen durchdachten, so ernst geprüften, viele Jahre fepgehaltene» Vorsätze» i» Konflikt zu hinge», u»r in sein stilles, von der Außenwelt abgeschloffenes Lebe» ein Cturmbraud zu werfe», vor dem er gefeit 8« fein glaubte, nachdem er seinem Lebersftühling die Tribute au getäuschte« Vertraue», verletzter Ehre, zu Tode verwundeter Liebe gebracht, einer Liebe, >ie ihn einst mit einer, wie er glaubte, ewig währ en­de» Verachtung für die Frauen erfüllt, einer Liebe, die ihn zu einer unvergeßlicheu That getrieben, ihn nahe an Grabesrand gebracht, und die doch so unwerth einer GromeS gewesen war. Seit fünf Jahre» wußte er jede» Frauenverkehr zu meide». Nu» plötzlich hatte ein Mätchen Schutz an seiner Brust gesunde», LebenSrettung durch seine Arme.

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«ur Tientsin.

Nach Meldungen aus Timtfi» vom 29. Juni das Lebe» in dieser Stadt immer unerträglicher für die Fremden. Das Bombardement hält fast un­unterbrochen au. Auch innerhalb der Stadt in Schlupfwinkeln verborgene Chinesen schieße» auf d vorübergeheudm Europäer. Admiral Scymour wmd durch eine» Grauaffplstter au der Schulter leid verwundet, als er mit dm amerikanischen Kapitänen Maccalla und Taußig am Fenster seines Hauses saß. Die Unruhe und Verwirrung in der Provinz wird dadurch erhöht, daß volle zehn Regimenter des von Norden anrückmdm Generals Rieh dcfertirt find und nun feugmd «ud brennend das Land durchziehen.

Zu den stuugeu der Mächte.

<®ie »Stuttgart* ist mit einem Tbeil der Ablösungen rui die Schiffe in Ostasten am 5. Juli i» Tsingtau eingetroffen.

Da» engli fche Kriegsrninisterurn be. reitet die Entsendung von 40000 Mann nach China vor. Die Mannschaften werden den Truppm im Sndan, Südafrika und England entnommen. Die afrikanischen Kontingente »erben durch neue Ent­sendung von Freiwilligen wieder verstärkt. Drei Houbitzenbatterieu der Feldbatterie i» Brighton haben dm Befehl erhalte», sich zur Abfahrt »ach China bereit zu halten. Die Reichsregieruug nahm ferner das «»erbieten der Kolonie Viktoria an, ein Kontingent rum Dienst nach China zu entfenben, sowie ben Dienst des Kanonenboots »Protektor* von Seit« Süd- Australiens.

Die Mobilmachung einer Feldlazarethr für China ist, wie aus Kiel gemelbet wirb, be- fohlen. Der Stamm des Sanitätsoffizierkorps wirb

erwartet hatte, letzt zur fchrecklichm Wahrhett ge- »Be in weilende» Europäer find dem dlindm FouattSmuS zum Opfer gefallm, fie find ermorbet. Mit ihne» bie tapfere Schaar der Soldat«, welche in treuer Hingabe zum Schutze 1«« gekämpft habe», beten Lebe» fie schirmen sollten, bis fie unter ben Streichen bet Mordbuben den Heldentod fanden. Ehre dem Andenken all der Ttenm, ganz Europa beugt fich j» tiefer Trauet vor bet gtaueuvollm That, bie im ferne« Osten sich erfuat bat Auch Tausende von chinesischen Bürgern mußte» ihre Bitte um Schonung bet Fremden mti

2,e6'« bezahle». Wahrlich, Prinz Tua» hat ein Blutbab angetichiet, wie bie Wett es lange nicht mehr gesehen hat. Ganz Europa aber ist jetzt von gleichem Schmerze betroffen, gleich schwer beleibigt in bet Ehre feiner Völker. Es wird wie ein Mann zusammmstehen, nm Sühne zu forbern für bas er- bürmliche Vetbrechm, für die infame Schmach, bie ihm angethau wurde.

S ba*tc, «-.also in der That Ziererei, swürdige Soketterie! »Kleine, spiöde Hexe, ich Lich hüte kennen gelernt.* Und in hastigen ' 7 ^iuer fieberhaft aufhorchendm

> ba8 Ergebnis seiner Werbung.

(Fortsetzmrgi)

Dan» sah et fie durch die kleine, weiße Satten- L® b°u Wald biegen, fich nochmals «mwmden £ 1 3» ihre« Auge» lag ei« weh-

8 9 flraL,a6er iN bcm Fröhlichen entging affe ^^last-sche« Schritten eilte er die Garten- Le fie errungen, die Prinzessin

"ic «eine werden.

"5e6Btt, fragte er lebhaft, alS Frau von I J ih« im Hausflur zusammen ttaf, t So? 3?eIbe fibtI Deine Wünsche bezüglich fe. ^wische» »US geredet, ehe fie in den » g ng? Hast Du fie veranlaßt, mir in dieser Machen?* " 3 fonnen? Wovon habt Ihr ge-

Deutsches Reich,

* Berlin, 9. Jȟ.

Ein englisches Blatt berichtet, der deutsche Kaiser werde den dieSjährigm Regatten in Cowes beiwohnm und gtebt sogar das Programm für dm «ufeuthatt des Kaisers in England an. Die »Nordd. Allg.* Ztg.* bemerkt daz»: Diese Nach- richt ist falsch. Der Äaifer wird dm Regatten ix CoweS nicht beiwohnen.

Heber bie Frage bet Einberufung des Reichstages im Hinblick auf die Ereignisse in Ehiua haben, wie verschiedentlich bestätigt wird, Sw Wägungen stattgefunden, welche zu dem Ergebniß führten, daß zur Zeit zu einer solchen Maßnahme kein Bedürfuiß »erliegt. Ob fich etwa int weitere» »erlaufe der Dinge die Zweckmäßigkeit der Bemfnng der Reichstage» herauSstellm kau», ist int Augenblick nicht vorauszusehen.

Für den Fortschritt de» Deutsch« thumS in ben Reichslanben spricht die Thatsache, daß fich unter de» Freiwillig«, die fich »ach China gemeldet habe«, ungewöhnlich viel aus Elsaß. Lothringen warm. Noch in den achtziger Jahrm wären derartige fteiwillige Meldungen zur deutsche» Fahne als Verrath und Rmegatmthum bezeichnet worden und einfach unmöglich gewesen. So erfteulich die fortschreitende Ausbreitung des DeutschthumS in dieser Richtung auch ist, um so weniger erbaulich ist aber eine andere Thatsache, daß nämlich die Zahl der Elsaß-Lothringer, die der Armee- und Civilver«

(Nachdruck verboten.)

Die Ehestifterin.

Von H. PalwO-Paysen.

«Ifmn vou Marietta Touelli, Mädcheuliebe, AmMSlars« Ei» Hochzeitstag rc.

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Kreisblatt für die Kreise Marburg «ab Kirchhain.

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Ottotnwn: Markt 81. Telephon 55.

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*10 l®8* Schicksal der Pekinger Gesandt'

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(4i Mobt_6- f Prinzen Tuan selbst wurde» a. Rhe ^en Chinesen schreckliche Grausamkeitm verübt. Er andw viertausend angegebene chinesische töt.ten, weil fie gewagt batten, ibn Petitionen zu bitten, dem Blutbad Einbalt zu tbun. Di« bestimmte Form dieser Meldung macht uns

Ausland.

Frankreich. 3« der französischen Kammer gab es am Freitag wieder einmal eine Skandal- flhmig. Der Autffemtt Lasier wollte eine Inter­pellation einbringen über die Vertagung deS von der »Aurore* gegen de« Hauptmann Fritsch augeftrengt« Pr-zeffrS. Ministerpräfidmt Waldeck-Rousseau er­suchte daS Haus, die Tagesordnung »icht zu unter­brechen. LafieS erhob hiergegen Einspruch. AlS SafieS dem abgehenden Waldeck-Rousseau nachrief: »Judas! Baudii!*, antworteten ihm hundert Sttmmm: »Feigling! Lump! Strolch !* Lafies war mit einem Satz am Fuße der Rednerbühue und wollte einhaum, da faßte ihn Senator Berand an die Gurgel, drückte ihn an die Wand undwürgte ih», daß er blau "«de. Der aüe Cluseret sprang ihm tapfer bei, erhielt aber im Handgemmge einige verirrte Hiebe «ber den Kopf, daß ihm das rechte Ohr dick «»schwoll. Auch sonst wurde» viele rühmliche Einzel-

Er sah sie langsam daherschreiten, heute anders wie sonst, meinte er. Sie tag keine» Schirm, keine Hängematte, wie damals, als er fie im Schlummer einige flüchttge Sekunden betracht« durste; ihre Slime hingen wie müde an ben Seiten, ihr Kopf »eigte ein wenig nach vor». Die Züge, ba» feine Mimenspiel, das ihn so wunderbar anzog, konnte er »icht entziffern, er stand zu wett ab vorn Wege. Natürlich ging fie auf sein Hau» zu, oder hoch nicht? Aufmerksam blickte er hin. Sie ging vorbei nein, kehrte um und bog uu» hinein. Wie zerstreut, wie gedankmverlorm mußte fie fein.

®r konnte noch deutlich sehe», wie fie de» kleinen Vorgarten durchschritt, die Hausthür öffnete »nd dahinter verschwand. O, wenn fie wüßte!

Weder ber Huub bellte, noch kam er ThuSnelde wie damals entgegen gesprungen; auch der Mulatte ließ fich nicht bilden. Der hatte bie junge »Witz* komme» sehm und war schrell ttr dm Barten geeilt n» bie Rose» zu pflücke«, wie ifon sein Herr besohle». Er mochte glauben, noch vor ihrem Eintritt damit fertig zu werde«.

to^<nb Fr°ge» i» eisen Äthern!* lachte ih,«. -Aovon vir geredet hoben? !(UE 3a"t?nlter ihrer Schwester, nichts anderer, TöPs^Ej» sehr bestiedigter Lächel» umspieve MalchoS

Lothar durchwachte eine ganze Nacht und ver­mochte mehrere Tage nicht zu arbeiten. Wenn die Mittagsstunde nahte, verließ er seine Wohnung, drang aber »icht wie sonst tief in Wald hinein, nm auf dem von ihm gepachteten Gebiete feiner Jagd­lust nachzugehm ber einzige Zeitvertreib, dm er herübergenommen hatte aus einem Lebe», das für fein inner» tobt sei» sollte, sonder» hielt sich unweit seines Hauser zwischm Busch und Farren auf, »ach einem Wild, nach einer helle» Fraumge- tatt spähend; nur deshalb, wie er fich einredete, um ich überzeugen yi können, daß es ihr wohl gehe, baß sie keine» Schabe« genommen. Zu bm Nach- ,eilfrDmm»bttMfl^tL#riMVEt^i*'eiewa« T2-tC *?"** w im» ö®«r oer »ermiutzi «te itob%h"6t ""f bl*|s ***** «w -i-E-t.

Freiwillige Gabe».

Der »Reichsanzeiger* veröffentlicht eine Bekannt- ; machung beS kaiserlichen Kommissars »nd Militär. JnspetteurS der Freiwiligen Krankenpflege, wonach alle Angebote von Personal und Material, sowie Sammlungm von Geldmitteln an die M frei, viüigrn Krankenpflege berechtigten Organisationm, die dmtschm Vereine vorn Rothen Kren, und die Ritierord«, zu richten find, durch deren Central- st eilen fie dem kaiserlichen Kommissar zwecks Unter- stützung des amtlichen Dienstes zur Verfügung ge- stellt werd«. Das Cmtralcomitö der Dmtfchen Vereine vom Rothm Kreuz wird in Kürze einen Aufruf zur Zeichnung vou Beitrag« erlaff«, die der »ach China bestimmt« Expedition zu Gute kommen sollen. (Wir erkläre» uns jetzt schon bereti, Gaben zu diesem Zwecke anzunehmen und an die Cmtral- stelle abzuführ«. Die Red.).

Neueste Nachrichten.

Lo«da«, 9. Juli. Aus Peking wttd berichtet: Ein Thell ber Truppen unter Prinz Ching hätte sich ben Boxe« nicht angeschlofsen, vielmehr bie Aufrührer angegriffen. Ein Shanghaier chinesisches Journal beftä igt biefe Meldung.

Der Kaiser erhieü folgmbeS Telegramm aus Tsingtau: Auf bie Bekanntgabe des Telegramms Ew. Majestät ausortet der Gouverneur vou Schang. tuug: Vou jeher war ich in größter Sorge wegen der in Peking eingeschloffeueu Europäer und versuchte wiederholt Kundschafter zu schicken und Hilfe zu bringen, ober vergeblich. Jetzt find alle Wege »ach Peking voll Rebellen; alle Matznahm« biet« daher noch weniger Aussicht auf Ei folg. Trotzdem werde ich es Är meine Pflicht halte», das Aeußerste zu thu», um Hilfe zu bringen. Danschikai.

Lothar vergegenwärtigte sich immer wieder mit einer Empfindung schmerzlicher Wonne ben Augenblick, wo « ThuSnelde aus ber Todesangst erlöse», fie einige kurze Minuten umfangen durfte.

Die Natur machte ihre Rechte gellend, das noch jugendliche Blut, dem eine sophistische Philosophie absolut Kraft und Feuer absprecheu wollte, pulsterte sett jener Stunde rascher »nd heißer in den Adern uni die gewaltsam niedergedrückte Sehnsucht nach Lebens« und Liebesglück hob den gebeugten Nack«, «m den Kampf mtt einer unnatürlichen Refignation autzuehrn«, die ihr als künstlich errichtete Schranke o lange fdicu den Weg zu einem LebenSzttl verlegt. Er, der fich «ft feimm Lebensschickfal allmählich ausgeföhnt glaubte, fühlte plötzlich die Wünsche und Hoffnungen in seine« Inne« auffleigen, die ihn »u. rnhig und unzufrieden mit fich machten, ihn die i Einsamkeit, die ber Menschen Gedanken so sehr ins 1 Seite führte, traurig, ja plötzlich schwer erttäglich 1 erschein« ließ«. ,

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... ba^! too8 die gefammte zivilisirte

lunchegelt schon seit einer Reihe von Tagen mit Bangen

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richten, bie biefe Wirkung haben könnt«. Der zöfische Konsul in Canto» telegrophirt nämlich, die europäischen Legationen in Peking am 1. Juli unversehrt waren, ber amerikanische Konsul Schanghai melbet baffelbe vom 3. Juli unb fügt , baß bie Boxer» durch Aushängern bie sandischaste» bezwingen Soll«. Etwas mehr ein» Kränkt ist bereits eine Meldung beS englische« snlS ans Schanghai. Er berichtet, baß am . Juli noch zwei Gesaubtschast« fich hiell«, unb bie Boxers und chinefischen Truppen sehr ent- igt sei«. Mehr als 2000 chinesische Soldaten viele Führer ber Boxers fei« gefallen. Die ers wagten nicht mehr, fich ben Gesanbischast« »aheru. Der Courier, ber die Nachricht über, chte, fügte hinzu, die Fremden könnten sich «och . *«g° batt«, wenn fie genügend mit Lebensmitteln 2t)ei md Munition verseh« feien.

iK?L_3,a8 aHt8 kliugt, wie gesagt, etwas hoffnungs- «ndiger, wen» man fich aber vergegenwärtigt, daß kV« rühere Nachrichten aus Peking bereits über d« 3, Bangel an Munition und Lebensrnitteln klagte«, so - 9, ®ax ^4 die Befürchtung hegen muffen, daß LJ Privatmeldung« Vorgänge aus den Tage« nach ch gl S® 3e 31,11 berichtet haben. Trotz einer Depesche Trani " - Hnng - Tschang'S, daß er glaube, die Gesandten garai '"» ««ter dem Schutz ber Regierung in Sicherheit, >irb man biefe Befürchtung heg«, ba gleichzeitig tue Privatmeldungen abermals ben Eintritt ber atastrophe befürcht«. So melden die Abendblätter «s Schanghai vom 6. d. Mts.: Die Nachricht von er Riedermetzelung der Gesandt« in Peking, ihrer 1°nen »»d Kinder, sowie der europäisch« Wache tlll. l«h cmem IStägige» Widerstand bestätigt sich. 60 Sj 18 die Munition und die Lebensmittel erschöpft Jil-«en, drang« die Chines« in die Gesandtschaft vers« ?b iödreten bie am Leben Gebliebenen. Sie steckten fl.E S°s°ubtschaftS-«ebäube in Brand

Fra» v an L'ust gef»»den, LebenSrettung durch seine Arme.

Es auf. Wen» auch O, daß eS ebe» die sein mußte, den» Bild

t gif wl diel, das Wichtigste seiner Seele schwebte wie eine sauste Madonna, zu

twd-liixt, w^s sie ^b-rläsfig kenn« der man gern aufblickt und dabei Ruhe und Trost

! versprochen, wußte fie, würbe fie für stürmische Gedanken und Gefühle findet.

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