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Marburg, den 6. Juli 1900.
Der Stadtverordnete« Vorsteher.
- Sira-Cont,: Reichsbankstelle Cassel und Deutsche Genoffenschastsbank Cam. Frankfurt a. M.
Der Verein nimmt Spareinlagen auch von Richtmitglieder» zu 31/2 o/o Verzinsung an; bei Beträgen über M. 5000.— und bestimmten längeren Kündigungsfristen bis zu 4% K nach Vereinbarung.
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Co«toCorre«t Verkehr mit Credtt. Darlehen gegen Hinterlegung von Werrhpapteren, Errichtung von KautiouShypo- theke» oder Personaloürgschaften können nur Mitglieder» ei»« geräumt werden.
Sasfeirstnrrderr: Vormittags von 10—12, Nachmittags von 3—5 Uhr im eigenen Geschäftshaus Marti 23.(41
Tages«Ordnnng
ür die öffentliche Sitzung der Stadtverordnete» am Montag den 9. Juli 1900, Nachmittags 5 Uhr, im Sitzungssaale deS RathhauseS.
1. Mittheilungen zur Keuutuißnahme.
2. Beschlußfassung betr. Herstellung eines Regals rc. für die Tum- halle der Oberrealschule.
3. Desgl. betr. Herstellung der Ordeubergstraße.
4. Desgl. betr. Nachbewilligung zu der im Etat eingesetzten Summe für Kreis- und Bezirkssteuer.
5. DeSgl. betr. den Anstrich der Wärterwohnuug auf dem Terrain der Kläranstalt.
6. Desgl. betr. Nichtwiederbesetzunz der Stelle deS Waiseuhaus- vorstehers.
7. Desgl. betr. auderweite Herstellung der Treppe vom Marktplatz nach der Hofstadt.
8. Desgl. betr. Herstellung eines GangabschluffeS im Wohnhaus auf dem Bauhof.
9. Desgl. betr. die Ausstellung vo» AnstellnugSurkunden für einige
Verloren Ä'Ä u. ein Kleeblatt in Glas. Gegen gute Belohnung abzugebeu (4718 Steinweg 40.
Bürger-Verein.
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^kchou seit vielen Jahren habe '■r ich von dem Erlös für gesammelte Cigarren-Abschnttte arme» Coufirmanven eine Beihülfe zur Beschaffung von Bekleidungsstücke» gewährt, und habe ich auch in de» letzten beiden Jahre» 7 arme» Confirmandeu auf ihr Ersuche» Unterstützungen zukommen laste». Die ganze Etauahme betrug in de» beiden Jahren 51 Mark, die Ausgabe 52 Mark. Leider konnte ich den Ansordemnge», die au mich gestellt wurde», nicht alle genüge», und mußte ich manchen oft recht Bedürftige», so leid eS mir auch war, abweisen, denn eS werden mir nicht mehr so viel Cigarren-Abschnttte zugesandt, wie das früher der Fall war. Wie mir mitgetheilt wurde, sammelt der Verein der Gastwirthe auch diese Abschnitte, zu welchem Zweck ist mir unbekannt. Aber auch noch andere Sammler habe» eS sich zur Aufgabe gestellt, die vo» ih»e» gesammelten Abschnitte au andere Otte zu senden, die doch recht gut hier verwendet werde« könnten. Ich bitte deshalb alle die geehttm Herren Sammler, welche wünschen, daß die Bettäge für die Armen unserer Sradt verwendet werden sollen, mir wie sttther die Cigarren - Abschnitte zuzuwende«. Ich bin gerne bereit, über die Verwendung der dadurch erzielten Einnahme» Aufschluß zu geben.
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