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ordnungen widerrufen, die Reis- und Getreidespeicher, die vo» der Regierung in größeren Plätzen angelegt find, werden gestürmt, auch wohl die Läden reicher Mitbürger geplündert; die Untersuchungen bei der­artigen lokalen Aufständen werden dann gern nieder­geschlagen, um nicht von neuem böses Blut zu er­regen, oder eS werden als Süudenböcke ein paar Herumtreiber, die keinen FamUienanhang in der «egend haben, geköpft. Bedenklicherer Art sind die politischen Rebellionen, die ost die Aufwendung größerer Waffengewalt bedingen und den einzelnen Provinzen viel Schaden zufügen; wenn ftgend an­gängig, sucht sie der betreffende Gouverneur oder Bizekönig durch Bestechung zu unterdrücken, indem der oder die Führer erhebliche Geldsummen erhalten und man auch die eine und andere Rebellenschor durch den bekannten metallffchen Klang, der für ein Chinesenohr stets von besonders angenehmer Lockung ist, zur Ruhe zurückzuführeu sucht. Manche kleinere Anfstände mögen nur aus diesen Beweg­gründen unternommen werden, nnd nach ihrer .Unterdrückung* berichtet dann triumphierend der betreffende Mandarin nach Peking, daß es seiner Tapferkeit und List gelungen sei, die Rebellenhorden von der Erde zu vertilgen!

Die ernsteren politischen Aufstände werden aus­nahmslos von den Geheimen Gesellschaften, welche auzugehöreu daS Gesetz (nur daß eS stets umgangen wird!) auf das strengste verbietet, angezeitelt; China ist reich an derartigen Geheimbünden, die in vielen Angelegenhetten eine sehr bedeutsame Rolle spielen. Die Mftglieder der größeren dieser Gesellschaften zählen nach vielen Tausenden und find theilS über bestimmte Provinzen, thetlS über umfeffende Gebiete (Süd- oder Mittel- oder Nord-China) oder auch über das ganze Reich verbreitet. Eine der eftflußreichsten dieser Gesellschaften ist der Tieu-ti-hui-Bund, dieHimmel- und Erde-Gesellschast*, die schon feit über zweihuudert- undfüufzig Jahren besteht und allgemeine Zwecke: Frei- heit und Gleichheit, Wahrheit und Gerechtigkeit, Ver­minderung der öffentlichen Lasten und bessere Vertheilung deS Besitzes, all' dies unter einer neuen Regierung, an­strebt. Manches in der Organisation, der Geheimhallung, in dem Verkehr untereinander erinnert an daS Logeuwesen der Freimaurer. Die neuen Mitglieder werden in feierlich, phantastischer Weise ausgenommen; in ein weißes Gewand gekleidet, müssen sie 36 Eide ablegen, während ein blanker Schwert gcgen ihre entblößte Brust glückt ist, ein Hahn wttd dann geköpft, und während sein Blut rinnt, der Fluch gesprochen: .So

möge jeder sterben, der nuser Geheimniß verräth I* Der Bund hat nicht nur in China, sondern auch in Stngapore, Siam, Java, Kalifornien starken Anhang.

Nicht minder wichtig ist der Bend der Ko-Lao (derälteren Brüder'), der in Mittel-China feine Hauptstütze hat und viele ftühere Offiziere und Soldaten zu seinen Anhängern zählt: er ist an» dem Taiping- Aufstande hervorgegangen und bezweckt die Reinigung Chinas von allen Fremden, von Europäern sowohl wie Mandschus. Die Mftglieder, welche besondere Erkennungszeichen haben, kommen an verborgenen Orten zusammen unter allerhand mysteriösen Feierlich­keiten. Gegen die Mandschn. Dynastie und für ihre Er- si tzung durch die MingS, von denen noch einige Prinzen leben, tritt der Bund derWeißen Seerose' ein, der zum Schluß seiner geheim verbrefteten Anwerbungen neuer Mftglieder deutlich genug hervorhebt:Mögen Alle kommen und fich nnserm Bunde anschließeu! Möge Jeder fich Mühe geben, neue Brüder zu ge­winnen ! Wir können keinen Frieden haben, bevor die Dynastie der Ming nicht wieder den Thron be­fliegen Hail*

(Schluß folgt.)

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Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai«. Zllustrirtes SouttlagSblatt. e«"-

Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieser Blattes, die Aimoneen»

von Haasenstein & Dogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magd«. oK

Q cy1tf; 1 nnn ^,T?; Wien: Rudolf Moss«. Frankfutt 0. M., Berlin, München, Köln; du.

gtenggfi, Q. rpllXt 1900. * « * Co., Frankfurt« M Berlin, Hannover, Paris re.

Erstes Blatt.

Die Wirren in China.

Baron von fietteles ermordet.

Die bange Ungewißheit über daS Schicksal der Gesandtschaften in Peking ist wenigstens zum Theil gelöst, leider aber durch eine Trauernachricht. Was »« large befürchtet hat, ist fitzt durch ein amtliches Telegramm bestätigt. Baron von Ketteier, der deutsche Gesandte am Pekinger Hofe, ist er- mordet worden. Ein Berliner Telegramm, daS uns heute früh zuging und das wir durch Extrablatt bereits verbrettet haben, berichtet uns darüber folgendes: »

Berlin, 2. Juli. Der Kaiserliche Konsul in Tschifu meldet telegraphisch, der deutsche Gesandte am Pekinger Hofe, Baron von Retteier, fei am 18. v. Mts. ermordet in dem Augenblick, als er fich zum Tsungli Jameu begab. Ein Dol­metscher tonrbe verwundet, konnte sich aber noch in eine Gesandtschaft flüchten. Am 23. Juni waren nur noch drei Gesandtschaften rrn- zerstört.

Den LebenSlanf des braven Beamten, der, ein Opftr seiner Pflicht, blindem Fanatismus zum Opfer fiel, haben wir bereits dieser Tage mitgetheilt. Möge dem Verblichenen die Erde leicht fein!

Kapitän LanS.

DieWeseler Zeitung* meldet, daß Kapitän LanS auf Anfrage dorttger Verwandten aus Tschifu vom 29. d. M. 4 Uhr 30 Min. Nachmittags telegraphirte: Unter chenkel Knochenschuß, Fuß voraussichtlich er­halten. Befinden gut. Gehr nach Yokohama'.

AuS Wilhelmshaven.

Aus Wilhelmshaven berichtet man der T. R.'über den Fortgang der Kriegs Vorbereitungen:

Die Ausrüstung des ChinatranSportS ist trotz der llnvorgesehknheit ohne Störung verlaufen. Außer­ordentliches hat hierbei daS Proviantamt geleistet, welches es fertig gebracht hat, in wenigen Tagen rund zehntausend Proviantkisten zu verpacken und zu valaden. Nachträglich ist bei dieser Behörde noch die Ordre eingegangen, für 1000 Mann Proviant für 4V3 Monate in Originalverpackung an Bord zu schaffen. Sestern Morgen traf »och von Berlin die Telegraphen-Abtheilung der 1. Division des Sarde- korpS ein, deren Trans Portwagen und Seräthschaften <m Bord derFrankfurt' verladen wurden. Nach amtlichen Mittheilungen haben die Armeekorps des deusschen Heeres folgende Mannschaften für daS ExpedftionSkorpS abgegeben: Sardekorps 8; I. Armee­korps (Preußen) 8; II. (Pommern) 9; III. (Branden- bng) 9; IV. (Provinz Sachsen) 9; V. (Posen) 8; VI. (Schlesien) 8; VII. (Westfalen) 59; VIII. (Rheinprovinz) 61; IX. (Schleswig-Holstein) 9; X. , (Hannover) 58; XI. (Hessen-Nassau) 59; XII. und XIX. (Königr. Sachse») 14; XIII. (Württemberg) |60; XIV. (Baden) 59; XV. (Elsaß) 58; XVI. i (Lothringen) 57; XVII. (Westpreußen) 7; XVIII.

(Nachdruck verbotene

(«roßh. Hessen) 60; Bayer» 118. Zusammen 1738 Man», vo» denen auf jeder Bataillon 369 Mann kommen. Nach den neuesten Bestimmungen verläßt das 1. Seebataillon am Sonntag Nachmittags nm 9 Uhr Kiel und trifft am Montag Morgen um 3 Uhr mittels Sonderzug in Wilhelms­haven ein, wo die Einschiffung an Bord des Wittekind* sofort erfolgt. Das 2. Bataillon wird voraussichtlich erst am Morgen des 3. Juli ein- geschifst werden. Da der Kaiser bereits nach dem jetzt feststehenden Programm am Montag Nachmittag um 4 Uhr mit derHohenzolleru* im hiesigen Hafen eintrifft, so ist noch nicht bestimmt, an welchem Tage die Besichttgung der Expeditions.Trrpprn dnrch Se. Majestät stattfinden wird. Die Flutverhättnisse be- dingen, daß die beiden tiefgehenden Transportschiffe den Hafen mit Hochwasser, also gegen 4 Uhr Nach- mittags, verlassen. Da auch der Kaiser um 4Vr Uhr die Nordlandreise antiitt, so ist eS sehr wahr­scheinlich, daß die Kaiseryacht die beiden TranSport- dampfer noch bis zur Außenjade begleitet, wo ihre Wege fich nach Norden und Westen trenne». Nach dem vorgeschriebenen Reiseplan wttd der Chinatrans. Port Port Said, Snez, Colombo, Singopore und Tsingtau anlaufen und am 17. August aller Voraus­sicht nach in Taku ein treffen.

lieber bie Erstürmung des Arsenals von Tientsin

liegt jetzt auch ein englischer Bericht vor; ein Telegramm des Obersten DorwardS an das Kriegsamt auS Tschifu vom 30. d. meldet: DaS Arsenal nordwestlich von Tientsin wurde am 26. d. morgens durch die vereinigte Truppen erstürmt. Von den britischen Truppen waren die Schiffsbrigade und daS chinesische Regiment auS Weihaiwei betheiligt. Die Verluste der Schiffsbrigade betragen 4 Tobte und 15 Ver­wundete, darunter 2 Offiziere. Das chinesische Regiment warf einen Gegenangriff der Boxer auf der linken Flanke unter schweren Verlusten deS Feindes zurück.

Zu den Kämpfen der Expedition unter Seymour,

über die vir in letzter Nummer Seymours eigenen Angaben veröffentlicht haben, wird derNat. Ztg.* geschrieben:

AuS der Darstellung Seymours geht klar und deutlich hervor, daß es die deutschen Truppen waren, welche eigentlich die R.-Üung der ganze» Abtheilung herbeigeführt hake». Durch einen kecken Handstreich eroberten sie zwei «eschütze der Chinesen, die bisher gegen die Europäer gerichtet waren, und ermöglichte» eS dadurch der Abtheilung über­haupt, das Arsenal zu besetzen, in dessen Innerem sich soviel Geschütze, Munition und auch Proviant vorgksuuden haben, daß fich die Expedition dort einige Tagen halten konnte. Was au» ihr geworden wäre, weun die Kanonen nnd Befistigungeu des Arsenals in der Gewalt der Feinde geblieben wären und weiterhin gegen die Europäer verwendet worden wären, diese Frage ist glücklicherweise eine müsstge geworden, aber sie wäre kaum schwierig zu beant­worten. Eine weitere Frage, die fich dem deutschen Leser deS Seymomschen Berichtes unwillkürlich auf- drängt, ist die, ob daS Kommando wohl beim weiteren Vormarsch auf Peking so starken Widerstand zu überwinden gehabt hätte, wie bei der Umkehr.

Unter de» obwaltenden Umständen werden die starken Verluste der Deutsche» in den Kämpfen des S-ymour- schen KorpS leicht verstänklich. Denn fie find offen­bar dem kühnen deutschen Lpfermuth und Wagcmuth zum Vortheile der ganzen Abtheilung zuzuschreiben gewesen. Auch der glücklich bewerkstelltgte Rückzug deS Siymourschen Korps wttd fortan ein Ruhmes blatt bilden in der Geschichte ter deutschen Marine!

Einzelheiten.

Ueber die Abfahrt der PanzerkreuzersFürst Bismarck* werden noch einige Einzelhetten be­kannt. Der Panzerkreuzer hatte am stützen Morgen in alle» Kesseln Dampf aufgemacht. Um 9 Uhr Vormittags erschien Admiral v. Köster an Bord zur Vornahme der Befichtigung auf Seeklarheit und Kriegsbereitschaft. Der KreuzerBismarck* setzte die Flagge des GeneralinspeftemS der Marine bei. Der Admiral hielt sodann eine Ansprache an die Be­satzung und wieS dabei auf die neuesten Verluste in Ostafien hin. Als Admftal von Köster das Schiff verließ, saluttrte dieser die vom Kroßtop niedergehende Flagge mit 19 Schuß. Die Musikkapelle der ersten Matrosen-Divifion hatte auf der Bellevue-Brücke Auf­stellung genommen und spielte Abschiedsweisen.

Daily MaU" meldet auS Yokohama, Korea habe definitiv die Abmachungen mit Rußland bezüg­lich deS Hafens von Masampo für uugillig erklärt. In Korea bereite fich eine dem Boxeranfstand ähnliche Bewegung gegen die Fremden vor.

DerReichsanzeiger* veröffentlicht jetzt die Ver­leihung des Ordens pour le merite an den Korvetten­kapitän LanS, Kommandanten S. M. Kanonenbootes Sitte*.

Umschau.

Der Dank des Kaisers.

Der Kaiser hat an den Chef deS Kreuzer-Ge­schwaders, Vizeadmiral Bendemann, die nachstehende» beiden Telegramme entsendet:

Kiel, 24. Juni. Vize-Admftal Bendemann, Tschifu, deutsches Konsulat.

Voller Freude über die Bravour deSIltis* und seiner Besatzung bei Taku spreche Ich dem Kommandanten und der Besatzung Meine Anerkennung und Meine» Kaiserlichen Dank aus. Ich sehe, bie Tapfere» des altenIltis* find neu erstände». Es wird Meise» Schiffe» »ie baran fehlen, dessen bin Ich sicher. Dem Kommandanten LanS verleihe Ich den Orden pour le merite. Für alle Offiziere und Mannschaften find Ordensvorschläge telegraphisch einzureiche». Ehre den Gefallenen! Wilhelm I. R.

Travemünde, 30. Juni. Vize-Admiral Bendemann, Tschifu, deutsches Konsulat.

ES gereicht Mir zu hoher Genugthuung, daß das ExpeditionScorps deS Kreuzer-GeschwaderS fich unter den außerordentlichen Anstrengungen in fernen Landen vorzüglich gehalten hat. Die unerwartet an dasselbe herangeftetenen Aufgaben stellten es vor eine ernste, schwere Probe. Würdig schließt fich die Haltung von Officieren und Mannschaften den Thaten an, mit welchen der deutsche Name verknüpft war, wo immer es sei. Ehre den (Befallenen! Meine warme Theil- nähme den Verwundeten. Dem Kapitän von Usedom verleihe Ich den Kronen-Orden zweiter Klaffe mtt

Schwertern; für -Oficiere und Mannschaften AuS- zeichnungS Vorschläge einreichen.

Wilhelm, I. B.

Die Amtsenthebung Generalmajor» v. Siebert.

DieKoloniale Zeitschrift', herauSgegeben von Dr. Hans Wagner, dringt in ihrer nächste» Nummer (Nr. 14) folgende interessante Mittheilungen:

Generalmajor v. Siebert ist, wie wir erfahren, am 23. Juni vom Kaiser seines Amtes als Gouver­neur von Deutsch-Ostastika enthoben worden und wird eine Brigade erhallen. Veranlassung zu dieser Ver­abschiedung war wohl in letzter Linie die Insubordi­nation des Gouverneurs v. Siebert gegenüber seinem Chef, dem Kolonialdirektor v. Buchka. ES ist be­kannt, daß Herr v. Siebert nach zahlreichen Privat« Briefen und Mittheilungen an die Presse, zu der er seit den Seiten, da er für den als Reichskanzler defignftten Grafen Waldersee die Preßsachen be­arbeitete, Beziehungen unterhielt, die Ablehnung der Ceutralbahn zum Anlaß nehmen wollte, um eigen­mächtig nach Deutschland zurückzukehren und über den Kopf des Kolouialdftektors hinweg die Agitation für die Cenftalbahn aufzunehmen. Gleichzeitig stellte die den Generalmajor v. Siebert hochschätzende Presse diesen als Kandidaten für den noch gar nicht er­ledigten Posten des KolonialdirellorS auf. Auf die Nachricht des Gouverneurs, daß er nach Deutschland komme, erhielt er den telegraphischen Bescheid vom Kolonialamt, daß man diese Abreise als Abschieds­gesuch betrachten würde. Infolgedessen verschob Herr v. Siebert seine Abreise. Diese Dinge haben wohl dem Faß den Boden ausgeschlagen. Denn eS ist in kolouialpolittschen Kreisen schon lange bekannt, daß die Stellung des Herrn [6. Siebert unhaltbar war, und daß der Kaiser seiner Unzufriedenheit mit den jetzigen Zuständen in Deutsch - Ostafrika mehrfach in scharfer Weise Ausdruck gegeben hat.

Deutschland auf der Pariser Welt­ausstellung.

Ueber Deutschland auf der Pariser Weltaus­stellung urtheilt ein Ausstellungsbericht der New- YorkerEvening-Post': ES ist klar zu sehen, daß Deutschlands Ausstellung die beste unter allen Nationen ist, selbst Frankreich nicht ausgenommen, obwohl die franzöfische Ausstellung mehr als die Hälfte deS ganzen Platzes bedeckt. In Bezug auf künstlerischen Geschmack und Vollendung im Einzelnen behauptet Frankreich mit Seichtigkeit feine alte überlegene Stellung. Doch Deutschland zeigt eine Fülle von industriellem und künstlerischem Beben und verbindet damit eine so bedeutende Kernfähigkeit und eine so große Gründlichkeit, daß es allen Nationen voraus ist. Alles ist großartig und gediegen angelegt, und überall tritt die Gewöhnung an Disziplin hervor. Nirgends darf fich die Willkür privater Aussteller bemerkbar machen, sondern dft ganze deutsche Ab­theilung ist ein harmonisches Ganze», au8 welchem alles Gewöhnliche und Unpassende sorgsälttg fern* gehalten ist. Das ist zum Theil der vortrefflichen Organisation der Fabrikanten zu verdanken, denen eS nicht an der Verherrlichung einzelner, sondern an der Schaustellung ihrer Gesammt-SeistungSfähigkett leg. Mtt anderen Worten, Deutschland präsentiert fich al»

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Die geheimen Gesellschaften Chinas.

Von Paul ß i u b tu b t r g.*;

Nie hat es an Aufständen in dem großen chaefischen Reiche gefehlt, und nie wird eS an den W6tn fehlen; bald hier, bald da flammt die Empörung auf, theils auS lokalen Gründen (Uuge- «chtigkeft hoher Beamten), theils auS wirthschastlichen (HungerSnöthe) oder aus polftischen, die bann meist *8 Sturz ber Mandschu-Dynastie bezwecke», fich °oer in viele» Fälle» auch gegen die Fremden und allez Fremde wenden, zumal gegen die Missionen j®b Missionäre wie gegen die eingeborenen Christen, «neu ihr Eigeuthum geraubt wird. Dft Aufstände nlage «erden gewöhnlich schnell unterdrückt, in den ersteren BaHen verschafft sich fast immer das Volk sein «echt selbst, die mißliebigen Beamten müssen fliehen «t ihre den Anlaß zu den Unruhen gebende Ver-

nberS 312

, ) Wir entnehmen diesen Abschnitt Paul Lindenbergs: Sr® die Erde in Wort und Bild' (Berlin, Ferd. Dümmlei» Mag, 1900), auf welche? ebenso belehrende wie unter» Ajtude Werk wir die vollste Aufmerksamkeit unserer Leser Ma. 2 Bände, reich gebunden, mit 542 Illustrationen, start