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Erstes Blatt.

Die heutige Nummer umfaßt

Die Wirren in China.

3m» er rütb selhafter gestaltet sich die Gesandtschaft sfrage". Die englisch« amtliche» Stelle» waren gestern leider besser unter- richtet als die deutsche», die das diplomatische Korps bei Seymour glaubte». Daß eS dort nicht ist, darauf deutet die folgende, gestern etugelaufen« Depesche des deutsche» Konsuls in Tschifu eher hin, als auf das «egeuthetl. Sie

Weife geäußert. Die Kolouialgruppe der Kammer erörterte die bedrohliche» Zwischenfälle im ferne» Oste« und die der Republik dort erwachsenden Aufgabe». Daß Frankreich im Süde» Chinas dominiren muffe, darin war die Versammlung einig. ES erhob sich nicht minderer Beifall, als der Vicepräfideut der Kammer die Forderung dahin spectaltfirte, daß die R-publik ausschließliche» Einfluß haben müsse i» den Provinzen Dürnau, Kuaugst, Kuauatung und Szytschua», also ziemlich im ganze» Sudoste». Dieses Programm ist nicht gerade bescheiden und müsse zu AuSeiuaudersetzungeu bei denLiquidation»- Verhandlungen" führe». Die Vorherrschaft i» den beide» erste» Provinz« wird Frankreich am Ende von keiner Seite streitig gemacht, da der an beide grenzende tonkinefisSe Besitz sie naturgemäß zu französisch« Juteressensphäre» stempelt. Anders bet Kuaugtuug. Hier habe» seit 60 Jahren die Eng­länder Landbesitz, und sie find die letzte», in einem Terri« torrium, dessen Haupthafen Hongkong ihn« ge­hört, fremde» Einfluß vorherrschen zu lassen. Die große Provinz Spythschuan reicht schon »ach Mittelchina hinein und hat, da sie andererseits an Tibet grenzt und die Brücke zwischen dem Indien berührend« Landstreif« und dem H-rzea Chinas büdet, für Rußland und England hervorragende Bedeutung. Ist au des letzter« Widerspruch gegen die Einbe­ziehung dieser Provinz i» die französische Jnteress«- phäre von vornherein nicht zu zweifeln, so fragt sich schließlich auch, ob Rußland mit einer derartig« Etablirung" seines Verbündeten ohne Weiteres ein- verstand« sein würde. An der Newa hält man es mit der Politik eines recht gesunde» Egoismus auch dem Alliirt« gegenüber. Dar mußte dieser bereits i» der Faschodafrage erfahren. Zu Asien wird eS schwerlich ander» kommen. Eine Revision ihrer Forderungen bliebe also de» Staatsleiter» au der Seine nicht erspart, wen» die Großmächte überhaupt einstimmig beschließ«, da»Liquidationsveifahrex" durchzuführen. Für eine bestimmte Voraussage in dieser Beziehung fehlt e» gegenwärtig noch au ge- nügendem Anhalt.

wo es sich um eine nationale Lebensfrage handelt, Nord und Süd einmüthig zusommeustehen. Mehr als Worte es vermögen, hat die Wucht der Ereignisse In China es dem deutschen Volke aber auch klar gemacht, wie unzureichend die rasch verfügbaren Kräfte find, über die wir gebiet«, um in fern« Ländern unserer Stellung und unser« Interessen »tsprechend austreten zu könn«.

Bo» einer schweren Sorge find wir glücklicher­weise bestell; der um das Schicksal der europäisch« Gesandten in Peking und der Kolonne des Admirals Seymour. ES find sowohl in Berlin, als auch in Petersburg amtliche Telegramme eingegang«, wonach die von chinesisch« Horden hart bedrängte Truppe Seymours, die unter andern einige hundert Deutsche «thtell, entsetzt ist, und sich mit de» Gesandte« in dem gleichfalls befreiten Tientsin befindet. Bisher lebten olle Mächte »ach wie vor mit dem offiziell« China in Fried«. In den Kabineten wird an der Voraurfetzuug festgehalte», daß die kriegerische» Maß. »ahmen der tnternaiionalen Streitkräfte nur den Charakter einer RellungSwerke» tragen, das dazu dienen soll die gesetzmäßige Pekinger Regierung bei der Bezwingung der Boxer zu unter stütz«.

Was wollen dem Kampf in China gegenüber die andern Ereignisse der Woche bedeut«! In Oester­reich!. Ungarn zwar hat die Vermählung der vorauS- fichtlicheu Thronfolgers, des jetzt 36 jährigen Erz­herzogs Franz Ferdinand, mit der Gräfin Sophie Chotek das allgemeine Interesse fast vollständig in Anspruch genommen. Italien uxb Portugal haben eine MinisterkrifiS glücklich überwunden, Spanien steht vor einer solch«, well seine Regierung den Widerstand der Kaufleute, die ihre Steue« nicht be­zahlen wollen, nicht zu brech« versteht. Und Eng. land ist ix Sorge, well vom Kriegsschauplätze in Südastika die Nachrichten nur spärlich eiulaufen und die Buren hier und da kleine Erfolge in ihrem Guerillastiege errungen hab«. Alles das aber ver­schwindet vor dem, was im feine» Oste» vor sich geht. Immer mehr dämmert die Eikeuntuiß, daß stch vor de» Thore» Peking» ein Stück Weltgeschichte abspielt, so bedeutsam, daß kein Opfer zu groß ist, um Herr der Lage zu bleibe». Eine Beruhigung ge­währt die Uebnzeugung, daß unsere Interessen bei der Polllll unseres Kaisers t» guten Händen ruhen.

gleich dies und seine distinguierte Erscheinung.Wer mag es sein?" fragte sie sich zum hundertstenmale.

Aber Lothar nannte keine» Namen," abstrahierte wie Thnsnelde selbst, von alle» konventionellen Forme», und kaum eine Minute währte eS, da hatten beide ihre Umgebung vergesse» und begegnet« stch in ihr« Seel«.

.Sie scheine» die Einsamkeit zu lieben," hatte Lothar bemertt, bei unseren Begegnung«,* er lockte in plötzlicher Verlegenhell, fast errieth er, daß die» einmal mehr geschehen, al» fie ahn« sollte, bei unsere» Begegnung« sah ich Sie stets allein." .Danach trägt man Verlangen, wenn man, wie ich, jahrein und -ans in dem laut«, lieblosen Sttriebe einer große» Stadt leb« muß," antwortete fie. .Zu einer inner« Sammlung kommt man dort fetten."

-Die Würze der Lebens eben ist der Wechsel. Die Einsamkeit hat auch ihre Schatt«."

Nicht mit lieb« Erinnerung«, meine ich."

-Wer im Leb« ist gefeit vor dunkle» Er- inneruugm?"

.Sie verblassen mit der Zell."

»Wohl, aber alle Kraft und Konsequ«z könnte fie nicht ganz bannen. So ist, zum Beispiel" er stockte, als stünde er vor einem finsteren Gedanken, für den er nicht sogleich ein« paffenden Ausdruck iiden konnte, fuhr daun aber mit tiefem Gemüthsto» fort, d« plötzlich verdüsterten »lick in die Weite ge. richtet:so ist beispielsweise eine eine verdammenS- werthe, w«» auch bitter bereute That nicht durch Arbell und strwgste Pflichterfüllung vergessen zu mach«; wie ein unzerreißbares Band wird stch die Erinnerung daran durch des Mensch« ganzer Leb« schlängeln, und dann ist die Einsarnkell keine Trösterin."

.Derjenige sollte fie fliehen sollte reisen."

Er lächelte refigniert. Im menschenverlassenen Urwald, auf der öden Sttppe, in den todlstille» Latomien Siziliens, in deutsch« Wäldern und bevölkerten Städten, überall war er gewes«, in der Einsarnkell,

Wochenschau.

* Das ebenso seltene wie bed«tsame Jubiläum der V,«Präsidenten des preußischen StaatSrntnisteriums ist vo» den meisten Blättern mit lang« Artikeln begleitet worden, in den« die Verdienste oufgezähtt wurde», die sich Herr v. Miquel während seiner zehn­jährige» Leitung des prmßischeu FinanzministertumS nicht nur nm Preuße», sonder» auch um das Reich erworben hat. Fast einmüthig wurde anerkannt, daß eS dem genialen Staatsmann gelungen ist, das Defizit zu beseittgen, die preußischen Staatsfinanzen in ungeahnter Weise zu befestigen und trotzdem die lauf«de» jährlichen Ausgaben für allgemeine Staats, zwecke und Beamt«. Gehälter um 300 Millionen Mark zu erhöhen. Auch die Einführung einer Be­steuerung nach der Leistungsfähigkeit und das Be­streben, die Jnteressen-Geg«sätze anSzugleichen und den Mittelstand in Stadt und Land zu fördern, wurden Herrn v. Miquel mit Recht nachgerühmt.

Neben dem Nam« deS preußischen FinanzministerS hat in diesen Tagen wohl keiner so sehr die öffent- liche Meinung beschäfttgt, wie der der tapfer« Kommandanten deS KanonenbootesIllis": deS Korvetten-KapitänS LanS. Seit dem Seegefechte au der Rhede von Havanna, wo Kapitän Knorr an Bord des kleinenMeteor" den überlegenen ftanzö» fischen Gegner erfolgreich angriff, feit dem 9. November 1870, find zum ersten Male wieder feiudliche Gra­naten gegen ein deutsches Kriegsschiff abgefeuert worden und ist wieder da» «lut deutscher Seeleute Über ein Fahrzeug geflossen, von dessen Heck die schwarz weiß-rothe Flagge weht. Der Kampf des Iltis" ist »ach dem Zeugniß unsere» in Ostasi« kommandierenden Admirals eine Waffenthat ersten Ranges. Mit Senugthuung und Stolz wlld man die», soweit die deutsche Zunge klingt, vernommen haben, und alle Pattiot« werden die Auszeichnung des wacker» Kapitäns durch de» Kaiser zu würdigen wissen, und ihm, dem schwer Verwundeten, von Herze» baldige Genesung wünsche».

Zum Schutze unserer in Ostasi« bedrohten Inter­essen find inzwischen unsere beiden See-Bataillone in Kiel und Wilhelmshaven mobil gemacht. Aus allen Gauen des Reiches find zahlreiche Freiwillige nach den Kriegshäfen geeilt, um jene Reih« zu verstärk«. Auch in Süddeutschland, in Bayern, Württemberg und Bade», sowie in Sachsen und andern Bundes- stsaten hab« sich Freiwillige in stattlicher Menge gemeldet, ei» erfteulicher Beweis dafür, daß die Politik unseres Kaisers nicht nur in Preußen die ihr gebührende Anerkennung findet, sonder» daß da,

i» plötzlichem Kampfe gegr» die Erfahrung« und Vorsätze seines Lebens.

Er wandte fich ihr zu und sagte, auf ein Dampf­schiff deutend, das fern sichtbar geworden und die Bestimmung hatte, in der Nähe des miSdroyer Straubes Passagiere in die darauf honend« Schiffer- boote abzusetzen:

Ich habe mit dem Kapitän deS Dampfers dort über eine Exirafahrt Mckfprache zu nehm« nnd empfehle mich daher, mein Fräulein."

Und fomll grüßte er und ging davon.

ThuSnelde sah ihn bald darauf in einem Boote dem Dampfschiffe entgeg«fahr«. Er wandte dem Straube beu Rücken; fie sah daher nur feine hohe Gestalt scharf gegen den hell« Horizont abgezeichnet.

Vielleicht habe ich ihn zum letzteumale geseh«, und vielleicht ist die» gut, denn fie erglühte bei dem Gedanken, dllfen Mann könnte ich lieb« lernen. *

Daß fie ihn schon liebte »ach jenem undefinier­baren Trieb, der Seele zu Seele zieht, nach einer ganz bestimmten einzig« Seele unbezwinglich zieht, das ahnte fie nicht.

Und dem Gedanken folgte logssch ei» anderer. Warum denn wäre e» gut, dies« Mann nicht lieben zu lernen? Well well fie sentte mll einer bescheidene», traurig« Mi«e ihren blond« Kopf well er mich nicht wieder lieben könnte!

So in fich gekehrt, traf fie-Ernst von Malcho.

Ah, hier also im äußerst« Winkel eine» un- glaublich raffiniert auSgesonneu« Verstecks findet man da» gnädige Fräulein," scherte er.Neide, waS fehlt Ihnen, warum find fie un» entfloh«?"

ThuSnelde zeigte auf die Sonne.

die wicht gesunken ist, gehe ich nicht fort,7 erklärte fie.

Kleine Naturschwärmerin.'

(Fortsetzung folgt)

(Nachdruck verboten.)

Die Ehestifterin.

Von H. Palms-Paysen.

Serstlfferin von Marietta Tonelli, Mädchenliebe, Am Mälarsee Ein Hochzeitstag re.

x. (Fortsetzung.)

®6e sich diese Naturerscheinung ganz vollzog, kam langsamen Schrttte» auf dem schmalen Breüergavge 6» der Badekarren, auf selbiger Seite, die fich d« Berlassenhell weg« auch ThuSnelde erwählle, Lothar von Berlan daher.

Ob ihn die bekannte Mädchengestalt dort am «tläber hi-rherzog oder, wie sonst ost, die finkende Sonne, darüber fax* er nicht nach; seine Füße «All« ganz mechanisch in d«selbe» Weg ein, de» « ThuSnelde wandeln sah, al» er am Sttande Mead, d« Himmel bettachtete. Seine Schritte «ertönte das Meere-rausch«. So standen fie beide «wgere Zeit auf diesem einsam« Platze, ohne daß « eine seine Nähe, feine Blicke ahnte, die dann und schm und widerspenstig, doch voll bewußte» Interesses, auf ihrem Weiße» Antlitz ruhten. Roch A der warme Schimmer der TanzeSlust auf ihre» *«Mfl«, obgleich ihr Herz unter dem reiche», dustige» Spchengewande, das der Seewind wie weiße Stofen« am ihre schöne Gestalt flattern liefe, längst «bet ruhig klopfte, bis zu dem Augenblick, ba fie Lothar erblickte.

Er zog b« Hut, den er bann in der Hanb hielt, ThuSnelbe grüßte mit leichtem Neige» beS eben» l«88 UHbebeette» Kopfes, auf beut die blond«, weichen doldhaare über der Stil» beweglich hi» und her Achten. Er trat nicht näher, aber beide wandt« och nach der Begrüßung sofort einander zu, als bei« Wabe eS fich ganz von selbst, bafe fie nun mitein« «bei eebet«.

Lothar trag heute statt beS Jagbzivlls ein« hell. Mnen Sommeranzug. ThuSnelde bemerlle es so-

wie im laut« Strom des Menschengewühls und mit ihm die Pein der Erinnerung. Deswegen sagte er:

Die Erinnerung reist mit, mein Fräulein, wie ein lebenssatter ShasveruS, der den Tod nicht finden kann." Sie wagte kaum aufzublick« bei diesen Nachklänge» eines Schmerzes. Natürlich, er sprach von fich. Welche That mochte die Seele dieses Manner, der einen so kraftvollen, entschied«« Ein­druck machte, v.idüstert hab«?

Meine Lebenserfahrung« find noch jung. Sie wiffeu mehr, Sie haben das Aller voran», und doch glaube ich Sie zu verstehen," sagte fie mtt der ruhigen Lrichttgkeit und sanft« Energie ihres Wes«. Für ein Erinnern, daS uns fraurig macht, gibt oft Gebet und Gottvertraueu Trost."

Sein Auge ruhte mtt verständnisvollem »lick auf ihr und fie begegnete demselben ruhig und klar.

So jung, dachte er, so klug und fromm. Und fie ich möchte ihn heiter seh«, einmal nur lachen böten. Aber ich glaube, er kann es nicht.

Bei Ernst vo» Malcho hatte fie vorhin das Entgegengesetzte gedacht.

Eine Pause entstand. Beide blickten schweigend in daS verglüh«de »bendroth.

Nun wttd er gleich fortgeh«, dachte ThuSnelde. Vielleicht erfahre ich niemals seine» Nam« u»d Wohn- ort. Ob er Förster ist, ob ich ihn wiederseh« werde? Rousseau sagt: Die Männer versteh« es, über die Herzen zu phllosophieren, aber die Frau« besser, darin zu les«.

ThuSnelde warf heimlich ein« Seitenblick auf Lothar. Er war noch stehen geblieb«, aber fie glaubte von seinen plötzlich fest und streng zusammen, geprcfeien Lippen, au» seinen blauen, jetzh kalt blickende» Äugen etwas wie Reue zu les«, mit ihr gesprochen, sich mtt ihr eingelassen zu haben.

Wirklich lag dieser Mann mit seiner Sympathie für dies Mädchen, mit seinem Vertrauensbebürfnis

Umschau.

Die Erben «eiben sich.

Welche Forderungen Frankreich zur chiuefischen Masse" anmelden soll, darüber hab« sich hervor« ragende französische Polttiker kürzlich in fteimüthiger

WSchrwttiche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg nnd Kirchhain.

Jllustrirtes Sonntagsblatt. e*Mw8M> * iÄTÄ'1"

[ Das neue Vierteljahr wird zweifellos die Spannung der Zeitung! lesir in hohem »« wachhalten. Das letzt», Verzweiflung^ volle Ringen besBnrrnvolkeS wird fich in ihm vollziehen; auderer- seitt hat fich die Lage in China so zugespitzt, daß di« «riigviffe dort von b«t folg«nschw«rsten Bedeutung für bi« europäischen Mächte sein können. Die Verbindung der Oberhesfischen Zeitung" mit derContinental Telegraphen- Compagnie" hat fich im Burenkriege derart bewährt, daß wir auch für die Fölge unfern Lesern rasche und zu­verlässige Orientierung über die Vorgänge in Süd- «frita und in China versprechen können.

Besondere Aufmerksamkeit werden wir avch nach wie vordem lokale» und provtNzieilen Thellwidmen. Unterstützt durch einen größeren, stets wachsenden Kreis von Mitarbeitern werden wir an dem weiteren Ausbau dieser Thelle nuferer Zeitung stetig arbeiten. Im feuille- t o n i st i s ch e n Theil werden wir aus der bewährten Feder Paul Lindenbergs eine wettere Serie Pariser Welt« «SfteUungs-Briese bringen. Auch haben wir noch ver­schiedene juristische Artttel aus dem Gebiet« deS n«ueu bürgrrlichru Rechts erworben. So hoffen wir auch im nenen Vierteljahr das Wohlwollen unserer Freunde uns zu eichalten; wir bitten dasselbe durch Empfehlung in Bekanntenkreise» zu bethätigrn.

Für Inserenten bietet dieOberhessische Zeitung" die Vorthelle eines gut eingeführten Provinzialblattes. Vereinzelte Leser in ftemdeu Provinzen können den Inserenten nichts nützen; er wird naturgemäß den größten Erfolg seiner Anzeigen bei einem Blatte haben, das nicht einen über ein weites Gebier dünngesäten Leserkreis hat, sondern das mtt seiner ganz« Auflage in Marburg und den nahegelegenen Orten verbreitet wird. Da das bei der .Oberhessischen Zeitung" der Fall ist und sie die größte Auflage der in Marburg und der näheren Umgebung er­scheinenden Zeitungen hat, kann sie als Jnsertionsorgan bestens empfohlen werden.

Der Abonnements preis derOberhessischen Zeitung" bettägt wie bisher bei all« Postämtern 2,26 Mk i« der Stadt Marburg 2 Mark pro Quartal.

Redaction und Verlag der Oberhessischen Zeitung".

«Wrtrftltr/Hfatfgen nehm» ««gegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen.

*'**' ü §*«««vo» Haasensteiu & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Mägde-

Sonntag, 1. Juli 1900. hÄÄtäÄ®