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(Schluß folgt.)
acht Woche« vor der Hochzeit löste der Doktor plötzlich die Verlobung auf neb ging auf und davon. Marie aber bekam ein schweres Nervenfieber mrd
einer Erkrankung des Großherzogs, der fich während des verflossene» Winters 5 lang in Italien aufhielt, hat man nichts Rastede, wo der Tod erfolgte, ist ein zwei
tt Kosta schaff»
Von übrigens Monate gehört.
Meilen von der Hauptstadt entferntes Dorf mit einem Grobherzoglichen Lustschlosse.
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Die Krone geht jetzt auf de» 47 Jahre alte» Erbgroßherzog Friedrich August Über, der in erster Ehe mit einer Tochter de» Prinzen Friedrich Karl verheirathet war und eine zweite Ehe mit der Herzogin Elisabeth von Mecklenburg-Schwerin geschlossen hat. AuS der ersten Ehe entstammt nur eine Tochter, anS der zweiten ein noch nicht dreijähriger Prinz.
Der Großherzog war am 4. Juli 1853 Generalleutnant unb Chef de» 4. Kürassier-Regiments ge- worden, am 1. Juli 1860 General der Kavallerie. Seit dem 27. November 1876 war er auch Chef des Jnfauterie-Regiments Nr. 91 und des Dragoner- RegtmenlS Nr. 19.
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von wissen; den» ich mnß Jhoeu gestehen, daS Ge- ficht Hat mich seltsam gepackt, ich maß die Dame schon irgend wo gesehen habe»/
„Leicht möglich/ versetzte der General. „Schwester Marie, oder Fräulein Marie Lornad, wie fie in Civil heißt, hat wohl weite Reise» gemacht, und ihre schönt, harmonische Erscheinung kann nie übersehe» werden. Sie werden dies auch bald finde», mei» lieber Kamerad, wen» Sie fi< erst einmal kennen ge- lernt habe» Verde». Ich habe fie erst als Pflegeri» meiner alte» Mama kenne» gelernt, aber mei» Vetter, der lange Zeit in der kleinen UniversitätLstadt M. in Garnison stand, kannte fie von früher nnd hat mir ihre seltsam traurige LebenSgeschichte erzählt. — Schwester Marie ist da» einzige Töchterchen eines ftüheren verstorbene» Professor». Sie war schon als Kind eine kleine Schönheit und der ganze Stolz ihrer Mutter. Als Schulmädchen schwärmte das ganze Gymnafium, als Backfisch die ganze Uni- verfität für Marie. Später folgten die Offiziere und Privatdozenten. Marie verlobte fich mit einem sehr vermögende», geistvolle» Privatdozenten, einem Doktor Alfted Henel, al» fie kaum fiebzeh» Jahre alt war, und ihre Mutter, die außer der Wittwe». penfion sonst keine» Pfennig batte, war natürlich
m Ufer des Flusses und auf de» Hügeln. Die kuren griffen fie tapfer vom offenen Felde ans an.
t ausgegebenes Bulletin Folgendes: Die
zvtiifflvnrgher rückte» am 7. Jn»i in 4 Divifionen vor.
Die Engländer wurde» bei Roodevaal und am ihai, Wenvsterfluß angegriffen. Es fand ei» heftiger impf statt, der mehrere Stunden dauerte; 200 Eng-
dchweßer geworben sein/
«Einer unglückliche» Geschichte?* fragte ich voller „Bitte, erzählen Sie doch, wa» fie da-
ein arburc falb.
und geistvollen Bemerkungen. Marie saß still neben ihr und stickte au einer Decke.
„Weshalb sind Sie Junggeselle, Herr Oberstleutnant? Wissen Sie, daß ich mich über jeden alte» Junggesellen empöre? Wenn ich Regent wäre, würde ich eine tüchtige Junggesellensteuer einführe», dann würdet Ihr Herren scho» heirathe» und wir hätte» Tanseude glücklicher Menschen mehr / bemerkte die Gräfin plötzlich mitten aus einer interessanten Hofanekdote heraus.
Der General lachte. „Mama hat eine Leidenschaft fürs Ehestisten, lieber Freund, aber selbst bei mir, ihrem einzigen, wohlerzogenen Sohne, ist eS ihr nicht gelungen !"
Ich sah scharf »ach Schwester Marie hi» und antwortete ihr: „Ich hätte gern geheirathet, Frau Gräfin, an mir lag es nicht, die Schuld hat eine rothe Rose. — Der General sah mich erstaunt an und auch Schwester Marie hob einen Augenblick den Kopf.
„Nur eine Rose*, lachte die Gräfin, „mir scheint, da» wird interessant, bitte, Herr Oberstleutnant, erzähle» Sie »ns doch die Geschichte, wen» e» nicht indiskret ist, Sie darum zu bttten/
„Keinesfalls, Frau Gräfin, e» ist ja schon eine lauge Zeit her, versetzte ich und begann meine Geschichte, indem ich mich so setzte, daß ich Schwester Marie voll ansehen konnte.
als fie nach Monate» genas, starb ihre Mutter und stand allein in der Welt. Sie wurde Diakonisse, wo, weiß ich nicht recht, und ist e», wie fie gesehen haben, noch. — Ich taxiere fie so ungefähr an 40—42 Jahre, aber schön ist sie immer noch, und meine Fran könnte beinah eifersüchtig über meine Schwärmerei für fie werden. DaS ist alle» waS ich weiß/
„Hat man keine Bermuthnng, weshalb der Bruch damals erfolgte?"' fragte ich ihn lebhaft.
Der General znckte die Achsel». „ES soll da eine romantische Rosengeschichte mit int Spiel fein, wie man munkelte, etwas Bestimmtes weiß niemand, glaube ich. Doch da kommen ja die Damen zurück, verzeihe» Sie, Herr Kamerad, aber jetzt muß ich zu meiner Mutter, hoffe aber, Sie lasse» fich bei n»8 sehen, heute zum Abend schon, wen» es ihnen paßt/
Ich versprach eS ihm, bann trennte» wir uns. Wie mir zu Mnthe war, ich konuS nicht beschreiben. Nnn wußte ich ja ganz genau, bie Pflegerin der Gräfin mb die von mir gesuchte thenere Marie waren ein nnb bicfelbe Person. — Am Abend war ich ruhiger geworden, ich ging »ach der Villa und wurde sehr gnädig angenommen. Die Gräfin war eine interessante, geistvolle, alte Dame, die fich über jede neue Bekanntschaft freute, weil Sie gern Menschen kennen lernte. Der Mensch ist das interessanteste Objekt auf der ganze» Welt, pflegte fie zu sage». Wir saßen so geurüthilich auf bei geschützte» Veranda zusammme». Die Gräfin sprudelte von Anekdoten
Die deutsche Lehrerversammluug.
Unser unter obiger Uebetschrift in vorgestriger Nummer erschienenen Artikel hat einen unserer Leser zu einer Erwiderung veranlaßt. Obwohl der dem Lehrerstande angehörige Einsender offenbar die Tendenz unsere» Artikels mißvetstande» hat, geben wir ihm doch nachstehend daS Wort. Er sagt:
Die deutsche Lehrerversammlung, eine ständige Einrichtung des über 80C0O Mitglieder zählenden deutschen LehnrvereinS, hat fich iw Jahre 1893 au» der Verschmelzung der „Allgemeinen Deutschen Lehrerversawmlung" und deS „Deutschen LehrertageS" gebildet. Sie setzt sich zusammen aus der Vertreteiveisammlung, in der nur die Delegirten von je 600 Mitgliede n der Einzelvereire daS Stimmrecht besitzen, und den Hauptversammlungen. Beide werden von erfahrenen und hochaugesehenen, in Ehren ergrauten Männern geleitet, welche, von dem Vertrauen der Vereinsmitglieder gelragen, die deutsche Lehrerversammlung mehr und mehr zu dem wandernden Gewiffen der deutschen Lehrerschaft, zum Weck- und Mahnruf für die noch Absestsstehendeu, zum Ermunterungsruf für die Ringenden gemacht haben. In der Regel werden auf diesen Versammlungen Fragen besprochen, welche einer Klärung durch eine vielseitige und eingehende Debatte bedürfen, und diese werden erst dann auf die Tagesordnung gesetzt, wenn sie in den Einzelner einen gründlich durchberathen worden sind. AuS diesen That- sachen erhellt, baß die „Deutsche Lehrerversammlung" wohl den Anspruch erbeben darf, im Namen deS allergrößten TheileS der deutschen Lehrerschaft Beschlüsse zu fassen, und das um so mehr, al» der 18000 Mitglieder umfassende „Bayrische Volksschullehieiverein" nur aus äußerlichen Gründen noch getrennt vom „D. L. V." marschiert. Natürlich geht das Bestreben deS Vorstandes, ohne sich dabei von politischen oder konfessionellen Bestrebungen leiten zu lassen, dahin, für die Hanptversammlur gen die hervorragendsten Redner zu gewinnen, um tem in den Vorversammlungen bereits turchberatheren Stoffe neue, interessante Seiten abzugewinnen, und soweit meine Kenntnib reicht, ist e8 fast jedesmal gelungen, die von 3C00—4060 Lehrern besuchten Verrammlungen zu imposanten Kundgebungen, ja zu festlichen Weiheüundev zu gestalten. Daß dabet weder der Vorstand, noch die gejammte Versammlung für einzelne Wendungen der Redner verantwortlich gemacht werden können, ist wohl selbstverständlich.
Unverständlich erscheint wir aber die Behauptung, daß die dort redenden Herren „über die Aufgaben der Schule nur wenig zu sagen wissen und fich dafür in politischen Kannegießereien ergehen", wenn ich die zur Verhandlung gestellten Vorträge der beiden angegriffenen Redner Beyer- Leipzig und Otto-Charlottenburg betrachte Der erstere gab „Rückblicke und Ausblicke an der Jahrhundertwende" und konnte dabei die vielumstrittene Forderung: „Die Schule den Pädagogen, die Kirche den Theologen!" gar nicht unberührt lassen. Daß er dieses in der in Zeile 10 und 11 gekennzeichneten geschmacklosen Weise gethan habe, ist von diesem hochgebildeten, begeisterten Redner nicht anzu- nehmen, ist auch meines Wissens nirgends weiter be
hauptet worden. Der zweite Redner sprach über „Die Bedeutung einer gesteigerten Volksbildung für die wirth- chaftliche Entwickelung unseres Volkes" in feiner wohlbekannten schneidigen Beredsamkeit. Daß er dabei über den mangelnden Fortbildnngstrieb einzelner Kreise unb über die an vielen Orten zu weitgehende Ausnutzung der Kinderarbeit RIage führen mußte, wird ihm selbst als trüber Schattin in dem gezeichneten Bilde erschienen sein; anderer- eits ist eS wohl gewiß, daß er unter der tiefgehenden, grundlegenden Sozialreform nur eine friedliche Entwickelung verstanden hat. Obgleich einzelne, wahrscheinlich nicht wörtlich angeführte und aus dem Zusammenhänge gerissene Sätze in der Regel nicht viel beweisen können, will ich nun noch durch die wörtliche Mittheilung der zur Annahme gelangten Thesen beweisen, daß der krittsirte Vo.trag jenes in Rr. 136 ausgesprochene Urtheil nicht verdiente, und daß die im vorletzten Satze desselben gegebene Lehre nicht am Platze war.
Diese Thesen lauteten folgendermaßen:
1. Die Volksbildung ist eine der toiilfamften Kräfte für erhöhte wirthschaflliche Leistungsfähigkeit eines Volkes.
2. Eine gesteigerte allgemeine Volksbildung befördert den Volkswohlstand, bewirkt eine gleichmäßigere Vertheilung der Arbeitserträge, fördert also neben der wirthschastlichen auch die soziale Entwickelung unseres Volkes und bedingt feine Stellung auf dem Weltmarkt.
3. Es ist deshalb a) allen bildungsfeindlichen Bestrebungen — auch um des WertheS der Bildung selbst willen — entschieden entgegenzutreten, b) allen Volksbildungsanstalten und -Bestrebungen eine vermehrte Pflege zu widmen.
Die Beachtung, welche die hohe UnterrichtSverwaltung, sowie andere Staatsbehörden und die Oberhäupter der bedeutendsten deutschen Städte den Verhandlungen der „Deutschen Lehrerversammlung" schenken, ist nach meiner Ueberzeugung ein weiterer Beweis dafür, daß in ihr kein Unheil gebraut, sondern verständnißvoll und eifrig für da» Wohl der Volksschule und des deutschen Volkes gearbeitet wird. Möge sie diesen selbstlosen Bestrebungen der deutschen Lehrerschaft stets erhalten bleiben, wenn auch der Kampf um die Schule, die doch nun eit mal ein „Politikum" ist, dieser oder jener Richtung einmal unbequem ist! — e.
Ohne auf bie Schlußbemetkirvgen einzugehen, möchte» wir dem Herr» Einsender einiges in aller Kürze erwider». Zunächst bie Bemerkung, baß wir mit ihm in bem Urtheil über bie auch uns „wohlbekannte" Berebsamkeit des Herr» Otts »ach wie vor nicht übereinstimme» können. DaS aber nur nebenbei; wogegen wir uns wenden mußten, war bie Tendenz seiner Ausführungen. Hat Herr Otto etwa von bem Verhalten fteifinniger Stadtverwaltungen gegenüber den Volksschulen auch nur einen Ton gesagt? Nein, er hat nur ganz im Stil demokratischer Volksversammlungen — wir haben ja eine Probe seiner Rede gegeben — gegen die rechtsstehenden Parteien und die „Ostelbier" losgezogeu. Das war einseitig und tendenziös und dagegen mußten wir auftreten, umsomehr, als der Beifall, den einzelne der Kraftstellen gefunden haben, thatsächlich zu der Befürchtung Anlaß geben, daß die von Herrn Otto vertretene radikale Strömung mehr und mehr an die Oberfläche kommt. Wir bitten den Herrn Einsender, die Otto- scheu Ausführungen einmal nachzulesen und daraufhin zu prüfen, ob sie den in obiger Einsendung gestellten Forderungen — insbesondere der, neu unb interessant zu sein — entsprechen. Wir bitten ihn auch bie Debatte nachzulesen. Er wirb bann heraus- finden, baß es uns nnb bem Verfasser unseres Artikels baranf ankommen mußte, bie unrichtigen, hauptsächlich gegen unsere Partei gerichteten politischen
von erschöpften nnb kranken Truppen. Die Krankheit unter ben Pferden nimmt zu nnb Tausenbe von Thieren sind in Kroovstad ver.enbet.
lieber bieseS letzterwähnte Gesicht, daS mit bem Rückzug bet Suren endete, berichtet Lord Robert» vom 12. Juni: „Nach her llebcrgabe von Pretoria ging General Botha nach einer 15 Meilen östlich von der Straße nach Middelburg gelegenen Stellung zurück. Ich erteilte Befehl, Botha am 11. Juni au zugreifen, da aber bie Stellung Botha» in bet Front thatsächlich unangreifbar war, umging bie Division Freuch fie zu unserer Linken, bie Abteilung Hamiltons zur Rechten. Beide stießen auf großen Widerstand. Vor Einbruch der Dunkelheit gelang es zwei Jnfanteriebataillonen von Hamiltons Streitmacht beinahe, ben Schlüssel zur Verteidigungsstellung de» Feindes ans der Linke» zu gewinnen, und die Truppe erhielt deshalb den Befehl, auf dem gewonnene» Boden zu biwakiren. Tie da» Centrum einnehmende Division Pole- Carews rückte zur Unterstützung Hamiltons vor. Auf die Ncchricht, daß die Cranjeburen ben lieber» gang bet Engländer über den Vaclfluß sich zu Nutze machten, um unsere Verbindungslinie abzuschneiden, sandte ich General Kitchever mit alle» versügbaten Truppen, um im Süden rotzudringen und fich t» der Nähe von Heilbro» mit Lord Metbuen in Verbindung zu sitzen; ferner befahl ich Lord Methuen, mit aller Schnelligkeit auf die Eisinbahnhauptlinie vorzudringen. Am Abend de» 10. Juni vereinigte» fich Metkuen und Kitchner bei Wödefor-Roadstalio» und marschirte» cm folgenden Tage nach de» Renoster- flusse, wo Methue» eine» vollständigen Sieg über Dewet errang, dessen Lager eroberte und die Truppen nach ollen Richtungen zersprengte. Am 12. Juni marschirte» Metkuen und Kitchenet auf Kroonstad weiter." Lord Roberts fügte diese» Meldunge» hinzu, „die Regierung Ihrer Majestät kraucht keine Befürchtung über die Sicherheit der Armee in Südafrika zu hegen. Der Feind errang zwar einen kleinen Erfolg, welcher bedauerlich, aber bald wieder weit gemacht werden soll."
entner, bM (4166
Ich wat wie betäubt. Die Schwester da vor mir T'das war ja Marie, meine lange gesuchte, schmerz vermißte Marie, zwar älter geworden, aber doch kenntlich, mein Herz klopfte zum Zerspringen.
Der südaftikanische Krieg.
Vom Kriegsschauplatz.
Ke letzte» Vorgänge cuf dem Kriegsschauplätze fcifl in England eine an Gereiztheit grenzende Berns gezeitigt, bie fich wohl daraus erklärt, daß
die Folgen der Einnahme von Pretoria, den nissen weit vorauSellend, zu früh in Rechnung klt hat und jetzt daS Bedürfniß empfindet, mit Dinge» in Afrika schnell fertig zu werden, um alle Wechselfälle im fernen Osten, die sich aus chinesischen Wirren entwickel» könnte», bereit und et zu fein. In erster Linie entladet fich diese stimrnnug über dem Haupte des Sir RedvrrS er, der überhaupt seit den Vorgängen am Cpion- , was er auch unternehmen mochte, weit mehr el als Lob geerntet hat. Seine Tadler sollte» daran genügen lassen, daß hier nicht abermals einer Wiederholung alter Fehler gradeSwegS ans innehmbare Felds, stnugen losgestürmt, sondern eine Umgehungsbewegung tatsächlich der tat-, t Zweck, die Räumung des LaingS Nek und des juba, erreicht worden ist. Buller steht jetzt auf Punkte, wo er in Feindesland einrücken kann.
en wird nachgerade das Schicksal Methueus «eignet, in England Sorge zu erregen. Dieser eral hat am 6. Juni nördlich vom Vechtkrp, 20km südlich von Heilbron unb 50km westlich Honningspruit, gekämpft. Mit welchem Erfolge nicht bekannt, unb General Kelly > Kenny meldet om 11. Juni aus Bloemfontein, et habe von ethne» keinerlei Nachricht.
liebet die letzten Kämpfe liege» »»»weht auch richte» anS Buten quellen vor. Noch dem „Daily Sgmß" berichtet ein am 10. Juni auf KrügerS
»Meine gelähmte Mutter und ihre treue Pflegerin ^bchwestet Marie," antwortete er freundlich. Jö
*ttbe bet alten Dame vorgestellt, ebenso bet Schwester, wir plauderten ein paar höfliche Worte. Die Ee Gräfin lud mich aufs liebenswürdigste ein, recht y in ihre Villa einzukehren; dann trennten fich die ■««men wieder von uns.
Umschau.
Gtoßhetzog von Oldenburg f.
Wie wir gestern bereits im größten Theil unserer Auslage mittheilen konnten, ist der Großherzog von Oldenburg auf seinem Schloß in Rastede gestorben.
Großherzog Nikolaus Friedrich Peter wurde als Sohn des GroßherzogS August am 8. Juli 1827 geboren, ist also 72 Jahre alt geworden. Er erfreute sich in seinem Lande großer Beliebtheit. Seine Gemahlin, die Großherzogin Elisabeth aus dem Hause Sachsen-Altenburg ist ihm vor 4 Jahren im Tode borangegangen.
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„General, bitte, sage» Sie mit, wer ist die kchwetzet? fragte ich den Grafen hastig.
„Ein reizendes Geschöpf, nicht wahr? Hat fie gefalle» ? Schade, daß fie auf diese Art ^itr die Haube gekommen ist," antwortete mir der •«eral. „UebrigenS eine vorzügliche Pflegerin
Mutter schwärmt für fie, und, unter uns, mit «tiner Mutter ist's nit leicht auskommen. — Sie
Imdgtu nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoneen» Bxreaui von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg, Wien: Rudolf Moffe, Frankfurt a. M„ Berlin, München, Köln; L. L. Daube * Co., Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris x.
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vseh.
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^flarßurg
Freitag, 15. Juni 1900
' (Nachdruck verboten.)
Die rothe Rose.
beschichte eines Bildes von E. H. von Z a g o r y (Fortsetzung.)
Ich packte de» General, der rasch aufsprang, ® Bermel und fragte erregt: „Wer ist das?"
tix
mit schief- • forirt-,
a, PIM« lk.
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für -le Kreise Marburg und Kirchhain.
" "■*■* Jlluftrirtes Sonntagsblatt. Redaktion: Markt 81. — Telephon 65.
• ! Mer wurden geiödtet oder verwundet, 700 ge-
fügen genommen. Gewaltige Vorräte an Proviant irabfierf Munition, ein Maximgeschütz sowie tausend Lybditbomben wurden erbeutet. Auch die englische Potz wurde genommen. Die Engländer suchten Schutz
ime uni Derselbe Korrespondent des „Daily Expreß" fein?« Mldet ferner, daß Dewet am 7. Juni 3000 Anzüge Walz« ab andere Bekleidungsgegenstände eroberte. Ferner ten nii rwberte er Tausende von Lyddit- und Shrapnel- epackuq beschossen. Die Engländer klagen über Kälte it gcßt! ab leiden viel. An der Straße »ach Vredefort gab senbust * am 8. Juni einen kleine» Kampf. General tißla Sttenlamp nahm 38 Engländer gefangen. Ein Zug (3353 vff 500 englischen Soldaten kam zur Hülfe herbe
ob die Buren zogen fich dann »ach einem Kampfe Tu'eko» abwärts zurück. Dewet meint, daß am 7. Jun ,2Brui 1000 Mann englischer Truppen außer Aktion gesetzt "Ä »b daß für 100000 Pfund Sterling Vorräte r—" vtzört wurden. Die englischen Lazarethe find voll
aeutrr Mutter ist's nit leicht auskommen. — Sie strahlend ob dieser brillanten Partie. Auch Marie übrigens wegen einer unglücklichen Geschichte schien sehr glücklich zu sein. Da, im Jahre 1871,
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