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Meinung, ihre Ke»»t»iß von TI

chatsachen, welche für ig fern könnte», den

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die Untersuchung von Bedeutung fi

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kalt nur, daß er nicht fähig war, aus den rück-

Wdigen Verhältnisse» heraus sich de« technische»

,Kürmischen Beifall*. Auch ein Zeichen der Tendenz, welcher die Versammlung beherrscht war! Wir

Mbe» nicht, daß irgend ei» .Ostelbier* sich wegen

rach

(Nachdruck verboten.)

bei

fogtn Dame, hörte davon.

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rlnäft ole entweder ocn gruppen nur eine, xum»

[40^ ^»mensgruß oder eine Erftischung darbiete» wollten.

der Otto'scheu ,Pädagoge»*-Weikheit a»lregen wird. Gerade solches Nachplapper» fteifinnig.demokratischer Phrase» beweist »ur die Richtigkeit der Wortes: ne sutor ultra crepidam! Neber die Aufgaben der Schule wissen die Herren aber »ur wenig zu sagen; dafür ergehe» sie sich in politischen Kanne-

Ei» amtliches Telegramm meldet weiterhin: Am 7. Juni fand ei» Gefecht bei Roo de v al statt. Bo» dem 4. Bataillon des Derbyshire- Regiments wurden 15 Manu und zwei Offiziere geiödtet und 71 Mann und 5 Offiziere verwundet. Die Uebrigen wurden gefangen genommen.

liegen nur zwei Meldungen vor, die den Beweis liefern, daß die Bure» mit Geschick den Guerillakrieg fortsetze». Einem Telegramme Forestier Walker's auS Kapstadt vom 10. d. MiS. en daS KriegS- ministerium zufolge meldet Kelly-Kenny aus Bloem­fontein vom 10. d. M., daß Lord Methuen mit dem größte» Theile feiner Didiston am 8. Juni Morgens, 10 Meile» südlich von Heilbro», wo, wie verlautete, General Colville mit der Hoch- läuderbrigade stavd, tin Gefecht hatte. Lord Methuen verließ Lindley am 5. d. M. mit großen Vorräthen und ließ Paget in Lindley zurück, um die Stadt zu halten. Kelly-Kenny hatte dem Oberst Krox befohlen, auf die feindlichen Vorposten zu drücken, indem er glavbte, daß die Berichte über die Streit­kräfte des Feindes übertriebe» feien. Jetzt fei Alles ruhig und keine Beforgviß betreffend de» Süden vorhanden. Die Verbindung mit K r o o »stad nordwärts fei jedoch feit dem 6. Juni unter­brochen.

(41 00.

er

den, als hätten fie das Mandat, i« Name» deutsche» Lehrerschaft zu sprechen. Die „deutschen «Versammlungen* stnd schon seit Jahre» nichts r als einseitig demokratische Veranstaltungen, in es mau in gehässigster Weise und ganz im Stil Hetzpreffe gegen „Junker und Pfaffen* agttiert. lchen einseitige» und grundsätzlich oppofitiouellen awwlungen pflegen auch Vertreter der Behörden ohne» und ben Theiluehmern anerk uneude der trauungsvolle Begrüßungsworte zu widmen, dieser, ftüher mehr als heute berechtigten Ge> geuheit sollte man abgehen. Radikale Partei- mlungen müsien hübsch unter fich bleibe», it nicht bedenkliche Jrrthümer erregt werde».

Die diesmalige» Hsrptreduer waren Lehrer Beyer vck Leipzig, Redakteur der dortigen „Lehrerzeitung* B Lehrer Otto - Charlotteuburg. Auf ihre Aus­sen näher einzugehen, erübrigt sich, es genügt,

Handwerks leide neben dem Mangel an Lilduug an einem Mangel an Bildungstrieb, nb ferner:

„Wenn der ostelbische Großgrundbesitzer nur mit

ist und ich jener blutjunge ßentnant bin, um dessen- willen Marie so gelitten hat.*

„Ja, ab et wie habt Ihr Euch denn wiederge­funden?* fragte ich lebhaft.

„Sollst Du alles hören, aller Freund, ist höchst interessant. Ich hatte, wie Du Dir deukeu kannst, mich sofort in Marie verliebt, ihre Rose trug ich als Talisman bei mir, und mein fester Entschluß hieß: Kommst Du gesund aus diesem Kriege, dann die oder keine. — Ich habe wie Du weißt, immer gespöttelt über eine Liebe auf ben ersten Blick; aber an mir selbst habe ich eS erfahre», eS siebt eine Liebe auf ben elften Blick, und das ist dann Schick­salsfügung. Meine Liebe für Marie wmde während der Kliegszeit stärker und stärker, und täglich wäre» meine Gedanken bei ihr. So ging der Krieg zu Ende. Wir kamen heim — wie, weißt Du ja eben­so gut wie ich; wir standen ja damals im selbe» Regiment; gesund und geschmückt mtt dem Eiserne» Kreuz kehrten wir wieder. In Frankfurt kaufte ich die Rose und je näher ich M. kam, desto heftiger schlug mein Herz Ich wollte fie der Stillge- liebten übergebe» und ihr das sage», waS mein ganzes Herz erfüllte. In M. sprang ich als erster aus dem Waggon. Meine Blicke flogen über die ganze dort versammelte Menschenmenge. Eine An­zahl junger Mädchen wimmelte da herum,, fie aber war nicht darunter. Ich erschrack. Sollte fie ge- Perben sein. Wir kamen auS einem Todesgarten, und da denkt man unwillkürlich gleich an Sterben. Endlich fragte ich einen Herrn nach ihr. Ich wußte nun zwar nicht, wie fie hieß, aber, ie6 beschrieb fie dem Herrn ganz genau und er rief sofort: „Sie meinen Fräulein Marie Lonrad. Die Dame ist auch hier anwesend, dort in dem ersten Wartesaal.

(Fortsetzung folgt.

Entsendung von Strettkrästen nach Peking betheiligt, ba ja in Peking Deutsche leben. Aber diese Expedition ist mit ben verfügbaren Mannschaften ansgestattet worben; eine Entsendung von Schiffen mit weiteren Mannschaften, abgesehen von dem für die Karolinen bestimmten Kanonenboot „Tiger*, liegt nicht im Plane. Ebenso wird Deutschland zwar bei der diplomatische» Aktion in Peking mitwttken, die dahin geht, einen scharfen Druck auf die chinesische Regieruug auSzuüden, jedoch in keiner Weise eine Initiative ergreifen. Die Vorgänge in China können Folgen Haden, die fich jeder Berechnung entziehen; zumal ist die bedenkliche Möglichkeit nicht ausgeschlossen, daß die eine oder andere Macht im Trüben zn fische» sucht, und daß bann daS Einvernehmen der Möchte in die Brüche geht. Besondeis lebhaft wird von London auS betont, keine der Mächte dürfe ein Spezial­interesse verfolgen. Wenn der Augenblick günstig ist, dann wird die englische Regierung, wie man bei der Juscenirung des füdaftikanischen Krieges gesehen hat, durch moralische Skrupel nicht zurückgehalten, den Augenblick zu erfaffen. Die Kaiser in - Wiitwe, die eine recht verdächtige Rolle spiell bei ben Unruhen, soll sich unter btn Schutz brr russischen Gesanbtschaft in Peking gestellt haben. Die Nachricht stammt auS englischer Quelle nnb kann bestimmt sein, Rußlaub in eine zweideutige Beleuchtung zu setzen. Peking ist der Boden für Jutrigue» und Verwicklungen mehr denn je, und Deutschland ihut klug daran, sich in der zweiten Reihe zu hallen.

Der südafrikanische Krieg

Vom Kriegsschauplatz werden die Nachrichten immer spärlicher.

Transport englischer Soldaten durch die Woermann-Linie.

Zu der von der „T. Rdsch.* gebrachten Nach­richt über die Verschiffung englischer Truppen von der Walfischbai nach Kapstadt aus einem deutschen Dampfer wirb, wie bas Wölfische Telegraphenbuieau meldet, btt „Hamburgischen Börsenhalle* von bei Woermanu Linie mitgetheill:

Urttr Bezugnahme auf verschied en« Zeitums» otizcn, bi treffend Befördern» g enkliicher Soldaten mit den Tampsern unserer Linie zwischen Krpstodt und der Walfischbw, er­lauben wir uns Lhnen mitzutheilen, daß sich tieselb» ledig­lich auf die Aurwechklung der ständigen Besctzurg von Walfischbai bezieht. Es handelt sich dabei um die Be­förderung von etwa 80 Mann.

Wir befinden uns aber sitzt' nfiten in einem Krieg zwischen England und den Burenstaateu, also hätte» die englischen Trippen auf einem deutschen Dampfer nicht befördert werden hülfen. ES ziemte «uS wohl, in solche» Dinge» die peinlichste Genauig­keit zu beobachten, weil keine ErklSruug den üble» Eindruck einer solche» Sache zu verwische» vermag, lieber die durch die Trnppenverschiffurg entstandene überflüssige Reise der Deutsche» von Lüderitzbucht nach Kapstadt »nd zurück lieft man gar nichts in dieser Erkläiung, ein Zeick en, daß die Woermann- Linie von einet foulen Sache möglichst wenig Worte machen will. Hoffentlich krmmen dergleichen Gefällig­keiten mitten in einem Kriege nie wieder vor.

Behörden mitzutheilen. Speziell an die Bevölkerung von Könitz kau» nut di: dringende und warnende Bfitr ergehe», zur Besouneuheit zurückzukehren und nicht unter dem Einfluß jener vorgefaßten Meinung fich aufs neue zu Handlungen hiureißeu zu lafien, die, wie die gestrigen Vorgänge, die öffentliche Ord­nung gefährden und uothwendig nicht nut für die Thäter selbst, sondern für die gesammte Einwohner­schaft von Könitz von schwersten Folge» begleitet fein muffen. — Wir sind mit dieser amtlichen Mahnung — denn nm eine solche handelt es fich wohl — völlig einverstanden. Wir glauben ober kaum, daß fie große Wttkung haben wird, den» fie ist etwas einseitig. Das Blatt der Regierung hatte nicht ver­gessen sollen, auch die andere Seite zur Mäßigung aufzufotdern; das Gebahre» des „Kl. Journals* z. B. ist ebenso zu verwerfe», ba gerade dieses mit dazu beigetragen hat, die bedauerliche Angelegenheit antisemitisch zuzuspitzen.

— Der Centraloorstand der uatioualliberale» Partei und die uationallibetalen Frallionen des Reichstags und preußische» Abgeordnetenhauses habe» in einer gemeinsamen Sitzung erneut ihrer lieber» zeugrwg Ausdruck gegeben, daß neue Wasser­straßen in Deutschland uothwendig find, und bei

Deutschland und die Unruhen in China.

Aus Berlin, 7. Juni wird uns von nnfeim — Mitarbeiter geschrieben:

Tie Unruhen in China machen unserem Aus- trärtigeri Amte viel zu schaffen. ES ist behauptet worden, Deutschland habe bei den Mächten am meisten radikale Mittel vorgeschlagen, um des Auf- tuhrS, den die chinesische Regierung so ungenirt unter­stützt, Herr zu weide». Diese Behauptung wird schon daduich hinfällig, daß bisher die deutschen Jrttereffen am wenigsten bedroht gewesen find. Rufien, Eng­länder, Amerikaner und Franzosen werden fich über die Anwendung militärischer Gewalt int größeren Umfange zu verständigen haben; Deutschland Maß­regeln beschränken fich vorerst auf die Instandsetzung der Vertheidigurgkmittel, die Verstärkung der Cchutz- wehren. Gleichwohl hat sich Deutschland an der

„Alfted,* bat fie mit Thränen in de» Augen und streckt ihm bittend die Hand hin.

Er ober wandte fich schrof um und verließ ben Saal.

Am nächsten Tage konnte fich die ganze Stabt nicht beruhigen. Die Verlobung war vom Dollar aufgelöst worden und er hatte die Stadt verlassen. Jedermann schüttelte de» Kopf und fragte sich, was daran wohl schuld sein mochte? So ei» reicher, geistvoller Mensch und so ein atme?, schönes Mädchen; so eine brillante Partie, und nun acht Wochen vor der Hrchzeit ein solches Ende. An die Rose als Ursache dachte kein Mensch — und doch war fie daran schuld.

Die junge Tome, die ihren Verlobten auftichtig liebte, wurde schwer llonk; ei» Nerven fieber, sagte» die Aerzte. I» ihren Fieberphontofieeu spielte die rothe Rose eine große Relle, und immerwährend kämpfte fie nm ihre» Besitz mit einer Gestalt, die fie ihr entreißen wallte. Tod »nd Leben rangen wochenlang an diesem Krankenbette, endlich aber be­hielt daS Leben den Sieg.

Langsam, langsam ging eS Schrfit für Schritt wieder vorwärts, und nach Monaten konnte die Stadt Fräulein Marie Loruad wieder bewundern. Tie kurzen, krausen Löckchen machten das Gesichtchen nur »och pikanter, und man fand fie schöner als ftüher. Jedermann blickte mit Theilnchme auf das schöne Mädchen und begriff den Doktor tzenel nicht, wie er so hatte handeln können. — Er war außer Landes gegangen, man las später, daß er dort Profeffor geworden war, ober Wetter hörte man nichts von ihm.

So weit las ich — da hörte» die Blätter auf, aber zvm Glück kam mein alter Freund eben wieder herein.

„Jst'S nicht der reine Roman?* fragte er, sich vergnügt die Hände reibend, „denn Tu hast natürlich doch gleich gemertt, daß die Dame darin meine Fran

Der Krieg war beendet. Wohl hatte er schwere Miftt gefordert n»b manches Heus trug schweres k’b. Aber der Sieg war unser. Jnkelud wurden heimkehrenden Sieger empfangen, und jede Stadt ihr Bestes, nm den Tapfere» ihre Freude, ihre» zu zeigen. Die Bahnhöfe wimmelten von husche», die entweder den Truppen nur einen Will-

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2. ,

Deutsches Reich.

• Berli«, 12. Juni.

— Dio „Nordd. Allgem. Zig.* wendet fich in einem Artikel gegen die Annahme, daß es sich bei dem Morde in Könitz um eine» Ritualmord handle. Die Blutleere der Leichenteile finde nach dem Ergebniß der Untersuchung eine durchaus ein­fache ErklSruug: Der Messerstich in de« Hals, welche» der Ermordete nach dem Urtheil der Sachverständige» erhielt, durchschnitt die großen Schlagadern, wodurch das völlige Aus ströme» des Blutes i» kurzer Zett bewirkt wurde. Es kommt hiuzu, daß die auf» gefundenen Leichentheile längere Zett int Wasser ge­legen habe», wodurch ein etwa vorhandener Rest vo» Blut »och herauSgezogen worden sei» mag. Das Blatt schließt: Je schmerzvoller eS fein mutz, daß die grausige That »och nicht entdeckt ist und die Thäter noch nicht zur Rechenschaft gezogen find, um so mehr sollten die betheiligten Bevölkerungslleise bemüht sein, objelliv und sachlich, ohne vorgefaßte

Umschau. „

Die deutsche Lehrerversammlung, sie z» Pfingsten in Köln getagt hat, macht auch siesmal von fich reden. ES ist jedenfalls ein Miß

Die rothe Rose.

Geschichte eines Bildes von Ei H. vo n Z a g o ry.

(S»rtt«tznn,.)

! Dann aber dachte fie, man soll den scheidenden I Siegern zu Liebe thun, was man kann, und so nahm | ** denn die Rose ans ihrem Gürtel und reichte fie ^8 jungen Offizier hin.

des Doktor Alfred Henel. Sie hatte über auf Wunsch ihres Verlobten ein anderes Liebesamt übernommen. Sie stand in einem Wmtesaal und teilte ben jur gen Damen Lrödcheu zu. — Wie ost hatte sie an ben Rosenleutnant gedacht. Ob er wohl glücklich heim­kehrt und wohl noch an sein Versprechen denkt? oder ob er in fremder Erde für immer schläft? fiagte fie sich manchen Tag aufs neue, und so stand fie auch eines TageS wieder in solchen Gedanken dort und waltete ihres Amtes. Da tauchte plötzlich ein Dievst- ma»n vor ihr aus und überreichte ihr eine große Pipierdüte mit einer schönen Empfehlung von einem Herrn Offizier, der eben mit einem Zug durchgefahren wäre. Die junge Dame öffnete ahnungsvoll die Tüte und fand darin eine prachtvolle dunkelrote Rose, gerade so eine," wie fie fie einst fortgeschenkt hatte. „Gott sei Dan^ er ist glücklich wiedergekommen,* sagte fie unwillkürlich laut, und die Thränen ttateu ihr in die Augen. „Wer ist wiebergekommen?* fragte ihr Verlobter, der ihre lauten Worte gehört hatte. Eie zeigte ihm mit glücklichem Lächeln die Rose: „Sieh »ur Fred, er hat doch daran gedacht, die Rose muß doch ein Talisman gewesen sein,* sagte fie lächelnd. Des Tollors Gesicht verfinsterte fich und blickte fast mit Haß tuf die prachtvolle rote Rose: Wie kannst Tu Dich nur darüber fteuen?* stieß er halt hervor. Seine Braut blickte ihn ver­wundert an: „Aber Fred, ist daS nicht reizend von ihm, daß er sein Versprechen gehalten hat und daß er glücklich wieder gekommen ist?*

„Gieb mir die Rose,* sagte der Doktor erregt.

.Nein, Fred, die Rose will ich zum Andenken behalten,* antwortete fie leise und blickte ihn bittend an.

Nnzeigm nehm« entgegen: die Expedition diese« Blatte«, die Annoncen«

Bxreasr von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magde» n-

berg, Wien; Rudolf Moste, Frankfurt a. M„ Berlin, München, Köln; OO. ^yllyly

S. L. Daube * So., Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari» x

elenden Arbeitslöhnen und mit Kinderausbeutuvg „ virth'chafteu könne, so möge er abdauken. Er beweist

WHiM IM außer n gBetfleim nach van» nb Feiertagen. -Qö' zi*»Rt

M» 4QK ButMbmnnmtHM bei der 6$>»betien 9 SM., bei all«

»»£ Mittwoch, 13. Ium 1900

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k Noch eine Verbeugung, fort sauste der Zug, und ale» ivvge Tome stand uud blickte ihm träumerisch --- N. „Ob er wohl wieder kommt?* fragte sie leise.

- a Der Vorgang war nicht unbemerkt geblieben, und Jill «Id wußte die ganze Stadt die Geschichte von der "tft. Auch Doktor Alfted Heuel, der Verlobte der

Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg nnb Kirchhain.

Jllnftrirtes Sonntagsblatt. sm*b"d,Li * "T“'6"*

Fnif ^schritten anzupassen. Die Aufgabe eines Kuliur- Kates könne e8 nicht fein, dafür zu sorgen, daß 44 $! tme Minderheit Besitzender aus der Ausbeutung der er Pst Linder ziehe. Erhöhte Bildung würde auch dem <4l« Heldischen Junkerthum nicht schaden.* ^ach' _ Diese Ausführungen entfesselte» mehrfach

Redner fich in allgemein wirthschaftlicherr und politische» and. Betrachtungen erging, die wir uns erinnern, schon in — demokratischen und socialdemokratische» Blätter» ge» * lesen zu habe». Herr Otto, der übrigens der Letter der Freisinnigen Richter'scher Observanz in Charlotten- |tag ist, äußerte beispielsweise, die Schäden der Zeit

। mt- Lunten nur durch eine tiefgehende, grundlegende v 8 krcialreform, durch eine „Veränderung unserer staat- iche» und wirthschöstlichen Zustände* herbeigesührt i beiden. Dann meinte er, ein großer Theil des

tz-HGMch derjenigen Lehrer, die sich alljährlich unter liefe: Firma zusammevfiuden, daß sie den Anschein

—wt. vu» <nuv>uw ivvumh. 3st das Dein Ernst?* rief er heftig. „Dann

"Ker ben vielen Mensche», die de» Heimkehrenden weiß ich ja, wie es nm Deine Liebe steht, Tu liebst ptftifämige» reichten, war auch die schöne Verlobte mich nicht.'

j. Der nahm die Rose mit glücklichem Gesicht und M: „Tausend Tank, mein gnädiges Fräulein, diese lttjc» lstse mitn Talisman sei», und kehre ich glück- zurück, kann sollen Sie eine ebensolche Rose Aederhaben.*

ung bjfctn« wir feststellen, daß der erstgenannte das Thema: n ja .Die Kirche ben Theologen, die Schule ben Pädagoge»* in anmuihiger Form behandelte, während der zweite

Er war im höchste» Grad ärgerlich, daß seine «raut die vo» ihm als LiebeSgruß empfangene Rose wildfremder» Menschen als Talisman geschenkt wüt, und daS Brautpaar hatte feinen ersten Streit fcfgen der rothen Rose.