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Äebdtüm: Markt 81. — Telephon 55.
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fernen Ländern aussehe. Aus diesem Grunde dürfte aber auch über die Sprach« der alten Hellenen nicht das Idiom deS im Verkehr sieben noch immer gewaltigste» Volkes der Engländer vergessen werden, wurde aus dem Lager der Philologen eingewendet, wie das Studium deS Altklassischen sich gerade deß- halb aufs Neue empfehle, weil man heute danach dränge, Alles den realen Dingen dienstbar zu machen, Endlich fehlte es auch nicht an Stimmen, die geltend machten, daß unsere Schulen noch immer viel zu
ohne Pflege auf den Schiffen: weiden mit Mehl und Sodawasser versorgt und nur im sterbendendev 6tobinm wird etwas Brandy gereicht. Kein Mensch
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Wie das mild und versöhnlich klang; so hatte der stolze, hochmüthige Mann noch nie gesprochen.
Und was das Wohlergehen, was die guten Tage nicht zu Wege gebracht, im Unglück lernten es die Beiden: — Versöhnung.---
Sie lagen sich in den Armen. Jeder suchte Trost bei dem Anderen, man konnte kaum sagen, welcher von ihnen der Unglücklichere war.
Eine Zeit lang blieb es still im kleinen Zimmer. Endlich raffte Berneck sich auf.
„Was denkst Du, daß wir thnn sollen?" fragte er den wieder gewonnenen Freund.
„Das Beste ist, wir erlassen einen Aufruf in den Zeitungen; nach meiner Ansicht muß Johannes so am ehesten gefunden werden."
„Ja, Du hast recht, — verlieren wir keine Zest, — es möchte sonst zu — spät werden.»
Lindemann brachte unverzüglich Tinte und Papier herbei, und schrieb in großen, kräftigen Buchstaben:
„Wer über den gegenwärtigen Aufenthaltsort deS Herrn Johannes Lindemann, wahrscheinlich in Stellung als Ingenieur, irgend welchen Ausschluß zu geben vermag, wolle dies mverzüglich ihun."
Dann folgte noch die genaue Abrisse. Das Jrserat wurde zur sofortigen Veröffentlichung au ein Auoreen- bureau gesand, und Berneck fühlte sich ungemein erleichtert, als dieser eiste Schritt zur Erfüllung von Lori? Herzenswunsch gethau.
Lange saßen die Freunde beisammen, und beriethen über die nächste Zukunft. Sie hielten eS für das Beste, Lori vorläufig über daS Vorgefallene nicht auf* zuklären, bis sie Nachricht von Johannes erhalten haben würden, um ihre Ungeduld nicht zu vermehren, und sie nicht unnöthiz aufzuregen.
Als Berneck sich endlich verabschiedete, geschah es
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sehr Anstalten für Sprachunterricht seien, und den Naturwiffenschasteu lieber einen größeren Spielraum gewähren sollten. '
tzrtawh, der im „Beobachter" veröffentlicht wird, «wchneu wir folgende Angaben, denen wir nichts
lauf der Tagung des Abgeordnetenhauses davon ab- hängen, ob und gegebenenfalls wann von dem Herren, Hause Gesetzentwürfe au das andere Haus zurückgelaugen.
— In Köln lagt gegenwärtig die deutsche Lehrer- Versammlung. Herauszuhebeu ist anS den Verhandlungen ein Beschluß, in dem sich die Ver« fammlung mit aller Entschiedenheit gegen die Aufnahme des Knabe».HaudfertigkeitS- unterricht in den Lehrplan der Volksschule ausgesprochen hat. Die Verhandlungen über diese Angelegenheit wurden übrigens sehr wenig sachlich geführt.
— Der lex Heinze hat der Bundesrath nach den Beschlüsieu des Reichstags am Donnerstag seine Zustimmung erteilt.
— Wie schwere wirthschastlich, gesundheitliche und sittliche Nachtheile unserem Volke aus dem AlkoholiSmus erwachsen, ist im Allgemeinen bekannt. Ebenso, daß die gesrmbheitsgesährliche Wirkung deS AlkoholismuS sich nicht auf den Alkoholiker selbst beschränkt, sondern vielfach auch deffen Abkömmlinge in bedenklicher Weise in Mitleidenschaft gezogen werden. Dagegen fehlen vielfach noch die statistischen Unterlagen für die genaue Berechnung und die ziffermäßige Darstellung dieser nachtheiligen Folgen sowohl in Bezug auf den Wohlstand als in Bezug auf die sittliche und leibliche Gesundheit der Bevölkerung. Auf eine Anregung int Landtage hat der Minister der geistlichen und Mebiztaal-Augelegenhetten das Kgl. Statistische Bureau beauftragt, soweit das ohne zeitraubende und umfangreiche Erhebungen möglich ist, die zur Beurtheilung der Sache dienlichen statistischen Daten zu sammeln und sachgemäß zu bearbeiten.
— AuS Sansibar wird gemeldet, daß der Oberführer der ostafrikauischen Schutztruppe, Major v. Natzmer, in Dar-es-Salaam am 3. Juni bei von ihm unternommenen Fahr- versuchen mitMaulthieren so schwer verunglückte, daß er bald darauf an den Folgen des Sturzes verstarb.
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DaS Fleischb eschaugesetz und da» Ausland.
Die fieihändlerische Preffe hat ans Anlaß von Anfragen, welche seitens der Vereinigten Staaten und Großbritanniens über das Fleischbeschaugesetz in der vom Reichstage angenommenen Fassung ergangen sind, die Behauptung ausgestellt, daß das Ausland eine Einwirkung auf die Reichsgesetzgebung in dieser Hta- icht in Anspruch nehme und seinen Willen mit An* »rohung von Repressalien durchzusetzen trachte. Dazu treiben nunmehr die offiziösen „Seil. Pol. Nachr.": Wenn mit diesen Ausstreuungen die Abficht verfolgt worden ist, auf die Entschließungen der verbündeten Regierungen über daS Fleischschaugesetz einen Druck anSzuüben, so hat man die Rechnung ohne den Wirth gemacht. Denn, wie selbst die sreihäudlerische Presse sich hätte sagen müffen, halten die verbündeten Regierungen an dem Grundsätze absoluter ©utieränität bet Gesetzgebung des Reiches unverrückt fest und würden jeden etwaigen Versuch einer Einmischung a limine zurückweisen. In Wirklichkeit hat es sich natürlich auch um einen solchen Versuch nicht gehandelt, sondern lediglich um An - fragen, deren Beantwortung nach den Regeln internationaler Höflichkeit gegenüber befreundeten Mächten mit der Frage der vollen Suveräuität der deutschen Gesetzgebung nichts zu thun hat.
«f Transportschiffen, in denen Pferde verschickt «erden, zusammengesperrt, und zwar etwa 20 in eben Raum so groß wir für zwei Pferde,
lebet Nahrung geringer als für Zucht-
«dkler und von frischen Kleidern und Wäsche toe Spur! Männer mit weißen Bärten, welche ver-
DeMscheS Reich.
» Berit«, 8. Juni.
— Zum Leibarzt des Kronprinzen wurde der btrigiienbe Arzt des Potsdamer städtischen und des Auguste-Viktoria-Krankenhauses, Sanitätsrath vr. La Pierre, ernannt. Derselbe leitet seit Jahren die erwähnten Krankenhäuser und hat sich als Operateur Stuf erworben. Herr Dr. La Pierre ist ein geborener Berliner und mit einer Tochter des Kommerzienraths Schwartzkopff verheirathet.
— Der Chef des KreuzergschwaderS in Tschifn ist telegraphisch angewiesen worden, ein Detachement nach Tientsin zu ensenden und nach Ser* embarueg mit dem taff er lieben Gesandten in Peking sich mit den Geschwaderchefs der übrigen Machtt über wettere Maßregeln zum Schutze der dortigen Europäer zu verständigen.
— Im Abgeordnetenhaus dürfte am Montag der Berathungsstoff erschöpft fein. Abgesehen von etwaigen weiteren Vorlagen und die wahrscheinlich zu erwartende Interpellation über die Vorgänge in Könitz dürfte daher der wettere Ver-
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Tief erschüttert trat Lindemann auf ihn zu: .bv wahr mir Gott helfe," sagte er feierlich, „ich habe die Wahrheit gesprochen. Ich weiß nichts von Johannes, er war eines Tages fort, nachdem er nochmals stürmische Vorwürfe gemacht hatte, k»d mich hart anklagte als den Zerstörer seines «bensglückes. — Seitdem habe ich nichts wieder ihm gehört!"
,O so ist alles, — alles umsonst, — alles verübens ! „Ja, wenn mein Mädel mir Vorwürfe Mochte, ich würde sie leichter ertragen, ol8 diese Duldermiene, diese traurigen Augen, die mit troff*
Ausdruck immer auf der Thüre haften, als a86te sie den ersehnten herbeiziehen! — O, eS ist tat, furchtbar hart, daS alles mit ansehen zu Müssen, und nicht helfen zu können, dabei immer die «orwürfe des GewiffenS, daß man selbst die Schuld t?ögt an all' dem Jammer!"
„Döste Dich — Konrad, — wir werden ihn hiebei finden, — ugb alles wird noch gut werden!"
Der südaftikanische Krieg.
Auf dem Kriegsschauplatz
R „scheinend alle» ruhig. Die Hochflutb derTele* Mßgte ist fast völliger Ebbe gewichen. Was heute Wegt, zeigt aber, daß sich möglicherweise in aller ggge den Engländern recht unangenehme Zwischeu- M vorberetten. So scheint es bei General Warre» W zum Besten zu stehen, denn aus Capstadt wird -Meldet, daß von dort aus 200 Mann Volounteers Ej DonglaS zur Verstärkung abgehen. Des Geren find »ach einer Meldung bet „Daily Mail" y Kapstadt Anzeichen dafür vorhanden, baß die Mäuder in der Kapkolonie eine Politik passiven Werstandes begi neu werden, wenn die Unat» Wzigkeit der Republiken vernichtet wttd. Eine MMirung alles Englischen durch die Holländer 'Male bevor stehen.
Die Generale Hunter und Baden-Powell trafen Üblich in Lichtenburg ein, ohne Buren vorzufinden.
Englische Barbareien.
gu8 dem Brief einer in Stellenbosch im Kopland
Umschau.
Die Schulkonferenz
;at sich grundsätzlich für die Gleichberechtigung der Abiturienten der Realgymnafien mit denen der Huma nistischen Gymnafien ausgesprochen. Einige Vorbehalte mußten allerdings gemacht werden. Sie find durch den Umstand biftirt worden, daß gewisse Disci- plinen, auf denen bet ganze Studiengang einer Fakultät fich aufbaut, lern Realgymnasium fehlen. Es wurde besonders auf die Theologie eremplificirt, für beten Studium das Hebräische und Griechische absolut erforderlich find. Daß derartige Lücken bann ansge- füllt werden müffen, hat die Konferenz als selbstverständliche nothwendige Forderung anerkannt. Die Stellungnahme zum Reformgymnafium bildete hierauf den nächsten Gegenstand der Berathung und die Erörterung über diese Fragen rief eine vierstündige De- batte hervor. Die Konferenz erklärte, daß sowohl die Bewegung selbst, wie die von ihr ins Leben gerufenen Anstalten vollste Würdigung und Beachtung verdienten. Sie erkannte feiner an, daß die bisher erzielten Ergebuiffe zu weiteren Versuchen durchaus berechtigten, aber sie erachtete dennoch diese Versuche noch nicht für zahlreich und erschöpfend genug. Dem entsprechend machte die Konferenz fich dahin schlüsfig, daß man heute noch nicht in der Lage sei, die Stellung des Staates zu diesen Lehranstalten schärfer präeifiren zu wolle», und daß es sich vielmehr empfehle, einen abwartenden Standpunkt zunächst noch einzunehmen und wettere Ergebuiffe abznwarten.
Im weiteren Verlauf der Verhandlungen wurde die Sprachenfrage im Gymnafialurtterricht erörtert. Besonders handelte es sich um die Einschränkung des Griechischen zu Gunsten des Englischen, das obligatorischer Uuterrichtsgegenstand auch auf dem Gymnasium werden soll. Beim Griechischen kamen zwei Punkte in Frage: einmal, i» welcher Klasse der Unterricht beginnen, und zweitens, was vom
auszusprechen? Ich muß der Sache auf den Grund kommen."
Noch diesen Tag schrieb Berneck an Helene und beschuldigte diese ohne Umschweffe als die Briefschreiberin.
„Wenn mein Kind stirbt, — Dich trifft die Schuld, — Dich allein, Du elendes, undankbares Geschöpf, steh' zu wie Du eS vermagst, das alle» zu ertragen !*
Helene leugnete nicht.
Sie bat de- und wehmüthig um Verzeihung. Sie legte iw einem langen Brief den Grund ihres Handelns, — die Liebe zu Johannes — bar, und schrieb dann »etter. „Verzeihe mir, liebster, bester Onkel, ich bin ohnedies gestraft genug für mein abscheuliches Thun. Ich bin unglücklicher als Du, glaube mit! Mein Mann ist ein Egoist, der mich schon jetzt bei Seite schiebt, wie ein abgetragene» Kleid. Et spielte und vergeudet das Geld in unglaublicher Weise, so daß, wenn eS so weiter gebt, in nicht zu ferner Zett nichts mehr da sein wird. Denn Tante Kathinka iw ihrer Schwäche vermag Theo so wenig Einhatt zu thun, wie ich. Er fordert ungeheuere Summen und erhält sie auch. Dazu kommt »och, daß ich mich mit Tante Kathinka absolut nicht vertragen kann; es ist das Schrecklichste, so ganz und gar von diesem herrschsüchtigen Weibe abhängig zu sein. DaS Wenige, was ich für mich verbrauche, erscheint Kathinka immer noch zu viel. An mir will fie sparen, was Theo nnvutz verbraucht. Ach, und ich bin so genügsam geworden, — die Zukunft aber erfüllt «ich mit Angst und Grauen, — Du stehst also, — das Schicksal hat Dich gerächt, — was willst Du noch?"---
(Schluß folgt.)
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mit herzlichem Händedruck, und dem Verspreche», bald wieder zu kommen. Und er hielt Wort.
War es ihm doch zum Bedürfnis geworden, fein bekümmertes Herz dem Freunde auszuschütte», und sich bei ihm, der selbst deS Trostes bedurfte, Beruhigung und neue Hoffnung zu holen.
Eines Tages bestimmte Berneck dm Freund, ihm zu sagen, wer damals, als er Versöhnnng suchend nach dem LindemannShof kam, der schändliche Verleumder gewesen.
Lindemann senkte den Kopf.
„Ich kann e« Dtt nicht sagen, Konrad; der Brief war ohne Unterschrift." —
„Also anonym, und Du glaubtest solchem ab* scheulichen Lügengewebe?' —
.Ich habe eS oft bereut in der letzten Zeit. Als nach und nach die Ahnung in mir anfstieg, daß der Brieffchreiber gelogen, da wollte ich zu Dir hin, Dich um Verzeihung bitten, — aber, mein Stolz litt e» nicht — hätte ich es doch gethau, wie viel Jammer wäre Dir erspart geblieben."
Berneck nickte trübe.
„Und den Brief, hast Du ihn noch?"
„Jawohl, hier ist er, ich habe ihn gut anfbe. wahrt in dieser kleine» Kaseite, der daS Feuer nichts anhabe» konnte. Wäre er nicht zufällig da drinnen gelegen, so wäre er wahrscheinlich auch mit verbrannt.
Berneck nahm den Brief, den der Freund ihm reichte, aber kaum hatte er einen Blick darauf geworfen, als er auch schon höchst * erregt von seinem Stuhl in die Höhe fuhr.
„Gott, — wo habe ich doch diese Handschrift schow gesehen, — richtig, — kein Zweifel, eS ist die Helenens! — Und doch, wie käme gerade fie, der ich nichts als Wohltbaten erwies, dazu, solche abscheuliche, wissentliche Unwahrheiten gegen mich
hiMznfügen brauchen:
„Die Engländer lassen ihre Kriegsgefangene» hin- ßechen, wie man die gemeinsten Verbrecher nicht bin*
Die kleine Lori.
vrigtaal-Roman von Irene v. Hellmuth.
(Fortsetzung.)
„Du,--Du weißt eS nicht? — O Egon,
— barmherziger Gott — Du weißt es nicht?" Lie ein Aufschrei klang es.
Doch gleich darauf fuhr Bemeck fort: „über da* tonn nicht sei», — Du willst es mir nicht Je«, — ich flehe Dich an, — rette mein Stab,
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nb Kirchhain.
e, Int »Hu HHii'IMU »N^nn-'M in Stab»«. SOttUtdflSWdtt *«nntwmtlich * bU *,baftton: 9UbatteMr $“n8 te SRerhR*
E gegen solch: unmenschliche Behandlung armer inegsgefangener auslehnen kann?
--bei Dir allein liegt die Hilfe!" —
Vitt Ec »ar auf einen Stuhl gesunken, und hatte & Hände vor das Seficht geschlagen.
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„ ... »'«..Sü'.rL.L-Ä-r;-LLi-.Ä!Marburg 35 ~ h
M 132 ■ kii a* bnra, Wim; Rudolf Mofl., Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; ^Zllyrg
**** ssSonnabend, 9. Ium 1900. r. s. D-nb,& So., Frankstert e. M., Berlin, Hannover, Paris k.
[#1 tobet vom Schlachtfeld kamen, werden in ihren alten »ch mit Blut beliebten Kleidern aus dem Hospital = nb auf ein Schiff, wie oben beschrieben, gesperrt. Sun find etwa 200 Typhus-, viele andere Fieber-
, < trab Maser» fülle ausgcbrochen. In den letzte» drei Abiturienten in diesem Fach verlangt werde» soll. z0tbffTagen 12 Tobte, und wie englische hiefige Blätter|Von be» Freunden der Realwissenschaste» wurde au: !t j selbst zugeben, liegen die Meiste» der Krankens die völlig veränderte Lage aller Verhältnisse verwiese», thai, i rettmgsloS. Und zwar, man kann es kaum glauben t die es für de» junge» Deutschen nicht mehr an* l. j aber es ist völlige Wahrheit! — find diese Kranke» gängig machten, daß er nu: in fernen Zetten Bescheid
(4020 Klang' lliste,
Hei*-
Parlamentarisches.
Tie Flottenvorlage im Reichstag.
II.
Unser parlamentarischer /?> Mitarbeiter schreibt unterm 7 Juni:
Die tropische Temperatur beginnt auf die Präsenz des Reich»Parlaments einzuwirken. Zu Beginn der heutigen Si,ung sah c8 recht leer im Parquet aus. Kein Zweifel — die Volke Vertreter sehnen sich nach ausgiebiger Ferienruhe und ein beschlußfähiges HauS wird sich nur noch wenige Tage zusammenhalten lasten. Die Erledigung de: Flottenvorlage nahm heute, zuerst wenigstens, glatten Fortgang. Di« Paragraphen 2, 8, 4 und 5 pasfirten debattelos. Erst zum § 6, die Kostendeckung behandelnd, waren Redner gemelvet. Abg. Dr. v. Siemens (Freis. Vereinigung), Direktor der deutschen Bank, eröffnete die Diskussion mit
. Wirb zugelasseu, weder Verwandte noch irgend l, Welche Geistliche». Die erste» Gefangenen wurde» obott- *** aB 6et ®ee in Eta Camp gesetzt und muffen mm mit den schwerste» Kranke» von de» Schiffe» Uffi. «chs.ln und in die verpesteten Räume an Bord phe«. Ist den» in der ganze» Welt Niemand, der