Erstes Blatt
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großartigere Wirkungen auf ihr Nervensystem
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Original-Roman von Irene v. Hellmuth.
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werth. KhanneS aber stand in dem elegant eiugerich- feineI Simmet, das ein feiner Duft von Veilcheu-
Die Bedeutung Marokkos für Welthandel und Weltpoljtik.
mkg. Herr Prof. Dr. Theobald Fischer läßt in tec soeben erschienenen Nummer 22 der „D Nische» Kolonialzeitung' einen besonderen Artikel über „Die B.deutuvg Marokkos für Welthandel und Welt- politik" erscheine». Wir entnehmen seiner Arbeit die folgenden wichtigen Bemerkungen über Handel unb Verkehr im Maurenlande:
Handel und Verkehr unterliege» also außerordentliche» Erschweruuge». Da nur ein Bruchtheil des Landes angebaut, die Bevölkerung durch die fahr- huudertelauge Mißwirthschaft verringert und verarmt, jeder Unternehmungsgeist gelähmt ist, so ist auch die
Der Deutsch-englische Geheimvertrag.
AuS Berlin wird uns vo» unserm — Mitarbeiter geschrieben: Das Deutsch-euglische Südostafrika Abkomme», der Vertrag, dessen Inhalt alle» Auftagen zum Trotz bisher vcn unserer Regierung nicht preisgegeben wuide, wird jetzt vielleicht, »ach Beendigung deS Südafrikanische» Krieges, zur Veröffentlichung gelange». Da der Hauptpunkt deS Vertrages stch auf die Delagoa- b a i beziehe» soll, die ja in dem Kriege eine nicht unwichtige Rolle spielte, fiele nunmehr dir Noth Wendigkeit der Geheimhaltung fort. Für Deutschland ist am meisten vo» 3ntereffer ob sich die, allerdings s. Zt. abgeleugnere Behauptung bewahrheitet, daß die astatische» Besitzungen Portugals für einen mäßige» Kaufpreis iu deutsche» Besitz übergehen. ES handelt sich um die kleine Suda-Insel Timor, soweit sie Portugal gehört, und den — stark versandete» — Hafen Macao. Der Kaufpreis für diese Acquifitiouen, denen ein geringer Werth zn- eikannt wird, müßte ollerdiugS schon ein überaus mäßiger sei».
Form
halb ishalt
ie heutige Nummer umfaßt zehn Seiten.
erbärmliche Lebe», was sollte eS ihm »och? „Mach' ein Ende!" raunte es in ihm, „daun hast Du Ruhe für immer." Nicht lange schwankte er.
Ja, dort bei der Bischofs eiche, dort sollte» fie ihn finde», vielleicht, daß Lori doch eia wenig erschrak, wen» fie davon hörte, — vielleicht, daß ihr Gewisse» dann erwachte und daß eS ihr doch Vorwürfe machte. O, das, — das wollte er, — fie sollte leiden, wie er litt, ihr Glück sollte zerstört feto, wie fie das seinige zerstört hatte.
Biele lauge Stunden trieb ihn die Aufregung und der Schmerz um das verlorene Glück durch Feld und Wald; endlich langte er bei der Bischofseiche an.
Völlig geistesabwesend und gebrochen lehnte er an dem Stamm des alten Baumes, und seine Hand zttterte ein wenig, als er de» Hahn der Pistole spannte und de» Lauf derselbe« gegen die Brust richtete. AlS er eben im Begriff war, loszndrücken, — da kam etwas dahergerannt mit wildem, freudigem Gebell, ei» mächtiger, zottiger Kopf stieß an seine» Arm — der Schuß ging los, — iu die Lnft, — er hatte feto Ziel verfehlt!
Vor JohauueS stand — TyraS — Loris Hund — und gab durch Schweifwedel» seiner Freude Ausdruck.
TyraS kauute Johannes sehr gut, — die Beiden trafen öfters hier zusammen, als zöge fie die gleiche Sehnsucht an diesen Ort; TyraS streifte überhaupt viel im Walde umher, als suche er noch immer die geliebte Herrin.
Die Pistole entsank der Hand deS junge» Man»eS, er erwachte wie aus einem schwere» Traum, er blickte UM sich, als wüßte er «immer, wo er sich befand.
» durchströmte, — seine Hand fuhr wiederum wi durch das Haar. Kein Zweifel, Lori wich «rs, sonst wäre fie heute, — da ihr sein Kommen sicher angezeigt worden war, — wohl zu Hause kbe». Sie wollte ihm offenbar nicht begegnen, das, — das war eS, deshalb schrieb sie nicht •i deshalb. — Sie hatte einen Anderen bevor- ' das war zweifellos. Die Mundwinkel deS ttost- dor sich Htostarreude» zuckten verächtlich.
-Wen» fie wenigstens offen vor mich hingetreten
unbefriedigt von Idealen, denen eS bisher angehangen, und angeekelt von de» Freude», bene» es nachgejagr, da steht er vor der Thür. Wo wir ahne«, daß über all' dea Irrungen und Kümmernisse« dieses Erden- lebers »och eine höhere Ordnung herrschen muffe, der wir entgegenreife», da ist er nicht fein. Wo wir an einem edlen SeisteSwerk uns laben, einer euten That uns freuen könne», da spüre» wir sein Wehen. Ei» Krankenlager oder ein teures Grab, ei» freundliches Kinderauge oder die im Segne» zitternde Hard einer Mutter, ein gutes Buch oder auch eine Stunde der Scham über eigenes Verfehle» könne» feine Boten fei». O, möchten wir sie höre», daß auch i» uns alles neu werde!
„Sie entsetzte« sich aber alle und wurde» irre und sprachen einer zu dem andern: Was will das werde»? Die andere» aber hatten eS zu ihrem Spott und sprachen: Sie sind voll süße» Weines". So ist es immer auf der Welt gewesen, wo eine neue Wahrheit verkündet wurde. Die
eine« fürchteten, daß alles an» den Fuge» gehe und fragte» erschreckt: Was will daS werden? Die andere« spottete» der Thore», die da auf« traten, und meinten, sie wäre» voll süßen Weines. Und wen» die Wahrheit schon längst laue neue mehr ist, bann mag wohl daS Entsetzen vor ihr verstumme», aber nicht der Spott. Wer stch heute »och bekennt zu der Lehre, die an jenem ersten Pfingst- feste zu Jerusalem verkündigt wurde, braucht für Spott nicht zu sorgen. Für unsere klugen Theoretiker sowohl, wie für die Herren- und Genußmenschen unserer Tage ist es eine Lehre, mit der ste so rein gar nichts anzufangen wissen, eine lächerliche Fabel, und alle, die stch zu ihr bekennen, 'sind Heuchler oder Narren. Sei eS drum. Aber so wenig der Spott jener Juden am ersten Pfingstfiste den Siegeslauf des Evangeliums aufzuhalten vermochte, so wenig vermag der moberne Spott das Wirke» des Geistes in unseren Tagen zu hemmen. Wer es an stch selbst gespürt hat, welch köstlichen Halt er a» diesem Geiste ta allem Kampf und oller Gefahr hat, der itogt immer aufs neue um feine (Baben, und der weiß auch, wo er fie holt. Vo« solchem frohen, ftiedltchen, festen Herzen prelle» alle Pfeile des Spottes wirkungslos ab.
An beide Sphären unserer Existenz, die natürliche wie die geistige, erinnert uns daS Pfingstfest. Wir werde» immer so lange wir leben, mit de» Füß-n auf der Erde bleiben müsse», aber das Haupr toll emporgertchtet feto, der Sonne entgegen. Wir find mtt unserem Lebe» a» die Siuneuwelt gebunden, aber herrlicher und reicher ist doch unser inneres geistiges Leben, das über die Natur hinaus in eine höhere Ordnung hineinreicht. Wen unser Fest feiert in dieser Erkenntnis und wer die rechte Harmonie findet, in der beide Lebenskreise einheitlich zusammenklingen, dem ist der Segen des Pfingstfestes zu theil geworden.
i Pfingstgedanken.
l* Sonnenschein und Blüthenduft, Waldesrauschen iLogelgesang scheine» uns verknüpft zu sein mit \ Dfingstfefte, das unser Dichterfürst im Einklang ifeinem Volke das liebliche nannte. Ob hier und ^»freundliches Wetter die Festesfreude unwirsch fiten sucht, es vermag dem Feste de» Zauber k zu nehme», de» es seit Jahrhunderte» ausübt. bem Geschlecht unserer Tage zumal, das zum b Theil iu den Großstädten eingepfercht, ganz pd-rs de» Drang fühlt, wenigstens zeitweise ^»kehren zu Mutter Natur, ist Pfingsten in i besonderem Maße das Fest der Erlösung von Mühsal des Alltags, daS Fest der harmlosen le», wie fie die Natur zu gewähre» vermag. ^Tausende, die hinausziehen in's Gebirge oder ^ie See, wie die Huuderttausende, die sich genügen b an einem Gange durch die heimische« Fluren (Wälder, fie schöpfen neue Kraft aus dem Um- | mit der alles verjüngenden Natur. Freier jet die Brust u«b rascher wallt das Blut, wo ; bem Tunst der Städte entflöhe», uns von der ftzen Luft da draußen umspiele» lasse» könne». I sonst im Treibe» deS Alltags uns drückt und wir schüttel» es ab, sobald das Geräusch der K verstummt ist und wir dem Säusel» des DeS im Laubwerk, dem Murmel» des Baches im DeSschatte» lausche» könne». Die einfache» len, wie sie die Natur uuS bereitet, find die la, ein Bad der Seele, läuternd und stärkend, ^rechtes Freudenfest ist darum das Pfingstfest, stelbst denen, die, durch die Verhältnifle gebunden, kviel abweiche» könne» vo» dem Dienst und kg des Tages, mag ein Strahl der Festfreude Herz erwärmen; echte Freude muß sich ja immer Eilen, und wer gesund geblieben in seinem finden, dem genügt der Anblick froher Menschen, Ulber froh zu werden.
» ist etwas Geheimnißvolles um die Freude |k Natur. Mag sei», daß die vermehrte Sauer- iNufnahme, die der Materialismus als Grund Ifoen wird, ihren Antheil hat. Aber der einzige
„Ja, wie ist mir den»? — Was wollte ich denn eigentlich? Mft das Lebe» nehme»?" kam es vo« den Lippe». ,O Gott, ich danke Dir, daß Du es nicht zuli.ßest, »ein, — nein ich will weiter lebe», muthig die Last zu trage» suchen, — und Gott wird mir helfe»!'
Johannes richtete fich stramm to die Höhe, die Schwäche war Überwunde», er fühtte stch dem Leben wiedergeben.
TyraS stand »och immer schweifwedelnd da und blickte mit den fingen Augen zu Johannes auf, er wartete auf die Liebkosungen, die er von dieser Hand gewohnt war.
„Bist ein gutes Thier," ^sagte der junge Manu, zärtlich daS weiche Fell des Hundes streichelnd, „Du bist heuet als Deine Herrin, komm', Thras!"
Johannes setzte sich wieder in dar weiche MooS, der Hund lag »eben ihm, wie er es oft gethan, feit Lori fort war. Die Ruhe ringsum, daS Rausche» der Bäume that Johannes wohl, er schloß die Auge» und fielt» eine» tiefe«, ei glückende» erlösenden Schlaf, übermannt von der durch die Aufregung und die durchwachten Nächte verursachte» Müdigkett.
X.
Acht Tage später traf Berneck bei feiner Schwester Kathtoka ein. AIS ihm Lori entgegenhat, erschrak er sichtlich bei ihrem Anblicke, so sehr hatte fich das frische, fröhliche Mädchen verändert. Die sanfte Röthe, die ftüher auf dem lieblichen runde» Gesichtchen lag, war vollständig verschwunden und einer dnrch- fichtigen Bläffe gewichen. Die Augen blickte» matt und gleichgiltig, die Bewegungen waren so langsam wie nie vorher.
ES schnitt dem Vater ins Hetz, als et dies alles wahrnahm. „Kathtoka," raunte er feiner Schwester tos Ohr, „was habt Ihr mit meinem lustige», übermüthige» Mädchen gemacht?"
„Ich dachte ans Deine» Dank rechnen zu können," sagte fie scharf» „daß ich Dir daS Kind so treu behütet habe. Du befahlst doch ausdrücklich, daß Lori keinen Brief erhalte« solle, auch keiue« abschicke« dürfe, wen« ich ih« nicht vorher gesehen habe, — unn eS war gerade keine leichte Aufgabe, — doch ich habe fie gelöst!"
„Ja allerdings, — das durste nicht feto, — und ich danke Dir!"
Als Lori hinauSgegangen war, unterrichtete Kathtoka ihren Bruder sofort davon, daß Theo, ihr „Goldjunge", maßlos to die Kleine v.rliebt fei, daß diese jedoch bis jetzt wenig geneigt erscheine, die Werbung des „lieben" Neffen anzunehmen. Kathinka bat daher um seine väterliche Vermittlung.
„Ach war," polterte Berneck unmirsch, „laß mich zuftiiden! DaS sage ich Dir, zwingen werde ich daS Mädel keinenfalls, nimmt Lori ihn nicht frei» willig, so kann ich Euch nicht helfen."
Tante Kathtoka war, was selten vorkam, beinahe sparchlos.
„Man wird doch Lori zu einer solche» Partte nicht zu zwingen brauchen?" rief sie nach einer kleine» Pause ärgerlich. „DaS Mädchen wäre ja uto auf den Kopf g>fallen, wen» es Theo auSschlagen wollte. Sieh' ihn doch einmal genau an, — ist er nicht ein schöner, ritterlicher Mann?"
„Hm — ja, — nun, ich habe eigentlich schon etwas Schöneres gesehen," brummte verncck hocken.
durch Beleuchtungs-Effekte, Musik u. f. to. verschaffen können, — das hat doch mit dem Sauerstoff in unserer Lunge wenig zu thu». Nein, es beutet auf de» Zusammenhang mtt der Natur hin, in dem auch wir hotz aller unserer hochgerühmt-n Civilisatio» »och immer stehe», so gut wie unsere Vorfahren, wenn diese ihre Maie» setzte«. AuS der Natur ist unter sterblicher Theil genommen, zu ihr kehrt er dereinst zurück, das istS, was daS geheimnißvolle Band ausmacht. Wir kehren wieder zu unserer Heimath zurück wenn wir die Natur aufsuchen. Wir sind nichts anderes als ein kleines Theilchen von d m alle», was da um uns lebt und webt. DaS ists, was uns so froh macht bei Dingen, die für einen aufgeklärten Sohn unserer Zeit doch eigentlich recht unbedeutend fein sollte». Das ists, waS »ns Empfindungen «ach hängen läßt, über die ein „moderner" Mensch doch eigentlich nut lächeln kann. Und seltsam, wen» wir »ns willenlos dem Banne hingeben. vo« dem wir trotz aller unserer Weisheit nicht loskomme» so lange wir leben, so dämmert uns die Erkenntniß auf daß doch eigentlich sehr wenig dazu gehört, um froh zu fein, wenn man fich mir Frische der Empfinduna bewahrt hat. Wer fie sich nicht verkümmern läßt durch die tausenderlei künstlichen Verhältoisse, in die wir unS mit unserem Ehrgei,, uefenr Genußsucht, unserer Geldgier und sonstige» Thorheiten und Leidenschaften tagtäglich hineinzwängen, der ist so glücklch all man auf Erden überhaupt werbe« kann.
Aber aus dem Reiche der Natur führt uns Pfingsten auch in das Reich des Geistes. „Als der Tag der Pfinosten erfüllet war," so erzählt die Schrift, „waren fie olle eirmütbig bei etoanber; unb eS geschah schnell (in Brausen vom Himmel, unb wurden alle voll des heiltg-n Geistes". Wie sollte das zu- geaangen fein? Wir wissen eS nicht unb werde« es hieniede» auch nie wisse». DaS aber wissen wir und kein Zweifler kann daran rütteln: die armen, eingeschüchte len galiläische» Fischer, die »ach deS Meisters Tode furchtsam nn>> zaghaft umfierirrten unb nur bit verschlossenen Thüren zusammenkamen, waren nunmehr ganz andere geworden. Sie predigte« fieimäihig das Woit vom Gekreuzigte» unb Auf- erftanbenen, und Petrus, der einst dreimal de» Herr» verleugnet, hat auf und verkündete den Juden nn- gescheut, daß der Jesus, de» fie gekreuzigt, vo» Gott zu einem Herr» und Christ gemacht sei. Und ei» Strom der Verkündung rauschte von jenem ersten christlichen Pfingstfeste an durch die Jahrhunderte, unb Tausenbe unb Abertausende haben eS seitdem mit ihr-m Tobe freudig bezeugt, daß fie to jener Verkündigung Heil und Seligkeit gefunden. Kein Zweifel, eS war ei« anderer Geist to die Welt gekommen. Unb er kommt «och täglich unb stünblich to bie Welt, kommt auch z« uns, wenn wir uns ihm nur erschließen wollen. Wo ein Herz einen Ausweg sucht aus dem Wirrsal bieses Lebens,
VGchMt MßAch Mfctr ts ffinthtn mich Grim- u) gtiettegm.
bet bet Lvmbitt»» S SH , bei all«
Mbm Ml. («in. BesteLzelb). J»iertt»»t»«btchr: bi, ge»
Umschau.
E in Kaiser-Telegramm?
Der Berliner Berichterstatter beS „Daily Telegraph" weiß toieber vo» eitern Telegramm zu melden, in dem Kaiser Wilhelm der Königin von England zu den Erfolgen Lord Roberts in den wärmsten Ausdrücken gratnlirt haben soll. Der Kaiser soll über daS Glück der britischen Waffe» „äußerst erfreut" feto. Mau muß zunächst abwarte», ob es sich nicht mit diesem Telegramm vielleicht ebenso verhält, wie mit frühere». Am 24. Mai war der Geburtstag der Königin Viktoria, und es ist ja möglich, daß der Kaiser aus diesem Anlaß ein Telegramm gesandt bat, in dem eine Aufmerksamkeit ähnlicher Art enthalten war. Schon mehrfach hat die Phantasie englischer Berichterstatter aus einer streng im Rahmen der Neutralität gehaltenen Höflichkeit eine parteiische Sympathiekundgebung gemacht.
(Nachdruck tittboten.)
Die kleine Lori.
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für bie Kreise Marburg und Kirchhain.
" -rt~ Jllustrirtes Sonntagsblatt. * ä’Tä'" “""
» Auge to Auge, und hätte mir de» Sachverhalt tagt", murmelte er vor sich hin, „aber dies scheue »mm beicht» beruht auf Feigheit, erbärmlicher Feigheit, 1 das setzt sie to meinen Ange» tiefer herab, als I 1 Untreue."
ab für unser Wohlbehagen ist ste doch nicht. B das Grün des Waldes unserm Auge so wobl- daß wir dem Flöten der Nachtigall so entzückt en, daß tausenderlei Heiz und Sinn uns ge- 1 nimmt da draußen, — uns kluge und verte Kinder deS neuen Jahrhunderts, bie sich doch
zivßltrrt Anzügen nehmen entgegen: bie Expedition dieser Blatter, die Annoncen«
y Bnreaux von Haasenftein & Vogler, Frankfurt a. M., Gaffel, Mägde- oc
Sonntag, 3. Juni 1900. ' 35‘ ^hrg
lange darauf saß er wieder to dem dahinter i8 *8f8ben Eisenbahnzug und fuhr der Heimath zu. (388» «t war tobtmübe, to allen (Sliebern lag e» wie * ihm graute fast vor bet Zukunft, was erwartete >lrch? DaS Leben erschien ihm so öde; fceubloS * es nun dahingeheu. — Der Vater, mit bem R nicht verständigen konnte, war ein finsterer, (387» Offener Mann, Niemand gab eS nun auf der «S- t Welt, der ihn lieb hatte.
schien, als wäre etwas gestorben in ihm, er ei« völlig Anderer geworden. Dar Lebe», das