t yot
»r 2
>er.
für Naturkunde hingewiesen und Herr Haupt!?!
und
dem
hatte, wurde die Vorstandswahl, welche Wiederw - des seitherigen Vorstandes ergab, vorgenom» -
-5 Ui
Sodann wurde die Derfammlu«g geschloffen.
dem sich anschließenden
Versammlung durch Herrn Concerlmeister
voa Spohr zu Gehör.
I
13*
ließ oftmals merken, daß er dem Schwarz nicht g0 a.; »grün" war. Eines Abends im letzten Januar keP» W
(Fortsetzung folgt.)
erringe«.
Versammlung brachte dem Künstler ihre Anerkenn! «nd ihre« Dank durch stürmischen Beifall und begeistert aufgenommenes .Hoch" zum Ausdruck.
Piach' KStigr
Schneider um die Mitarbeit der Kollegen bei Erforschung der Standorte seltener Pflanzen geb?
des
। die
M i rtNiaNI
folge sehr schnell wieder erholt und ftimrsutS dem Gegner dadurch Ueberraschungen bereitet. Die Manöver vom Koornjpruit uud bei Reddersburg waren in dieser Beziehung typisch.
Zandfluss- hat sich am Rhen ost er wiederholt: die Bure», für einen Frontangrtff wohlvorbereitel und nur unter schweren Verlusten durch einen solchen aus ihren Stellungen zu vertreiben, sind durch Umgehung ihrer Flanken, die dem Gegner seine gewaltige» Masse» ermöglichen, spielend zum Rückzüge gezwungen worden. Nur auf der linken burtschen
Nachdem Herr Mtttelschull I kurz auf die Bestrebungen des 1
et !
’ÜS
Senn brav
hl er i
zettel die Preise nicht angegeben wurde»; seldi verständlich find dieselbe» wie bisher.
4- Strafkammer. Mit einer Schlägerei ffl
bestehende Feindschaft zwischen de» beide« Nach dörftrn Wolzhausen und QaotShause» znrückzufüh Bor einige« Jahre« begaben sich die Bursche« Wolzhausen «ach QuotShausen und kehrten beim G»? wirth Schwa z et». Dieser wieS de« Gästen Thüce, worauf eine Schlägerei, die bekanntlich s.. das Schwurgericht beschäftigte, auf der Chaussee N entwickelte. Schwarz hat sich dadurch Feinde genta# Besonders der Maurer Adam Reitz von Wolzhaus«
An btr Universität Jena werden solch, SBorlei», schon seit einig,n Iah en gehalten. Di« Borlesuna-7 tvewavt k.i k— O-L___fjL ___£_____ .
Beiname» gtebt); der kommandtrende General Ja« Hamilton hatte einen Verlust von 75 Mann zu melden. Auch hier im Oste» wiederholte sich das Schauspiel an der Front im kleine«. Die Bure« Hanen am Nordufer des Rheuoster, wo das Gelände ihue« außerordentlich günstig ist, etwa 20 km südlich von Httlo oa starke Stellungen eingenommen, die Hamüron voa vor» anzagretsen für außerordentlich verlustbringend hielt; aber eine Flankenbewegung der Brigade Smith Dorrte» machte auch hier einen Frontangriff unvötbig. Der Rückzug De Weis gelang vollkommen. Von dem ganzen Troß wurde» durch die verfolgendeKavatlert.-BroadwooäS nur 15 Wagen bei ihrem Abzug aus Heitbro« abgekurffe». Buch der Rückzug der Hauptarmee ist ohne Zwischenfall bewerkstelligt, wahrscheinlich direkt dis hinter den Vaal, wo das Gelände einen günstigen Rückhalt bietet. Außerdem ist es den Buren, wie wir schon öfter ausgeführt haben, vonheilhaft, die Briten Wetter ins Land zu locken. Mit jeder Meile landeinwä ts steigern fich für Lord RooertS nicht nur die B,r- pflegungsschwierigketten, sonder» verliert auch selue Stoßkraft durch Abgabe der Etappettupp n. In Kivonslad hat er wieder eine ganze Dtvtsio» — welche, ist noch nicht bekannt — zurücklaffeu müssen, sodaß er außer der ungeschwächten Kavallerie und berittene» Infanterie unter Freuch und Jan HamUton nur noch 5 Jnfantertebrigaden zu seiner direfte« Verfügung hat. DaS find, wen» man die Brigade nur zu einer Gefechtsstärke von je 3000 Man» rechnet, immerhin noch 15000, mit Einschluß der berittene» Truppen etwa 25000 Man», aber von Kroonstad bis Johannesburg ist noch einmal dieselbe Wegstrecke zu sichern, wie zwischen Bloemfontein und
Kroonstad, mithin mmdestens wieder eine Division als Etappmdeckuug zurückzulaffe». Wen» die Buren nun auf die Verlheidigusg Pretorias verzichten und fich noch weiter in ihre Berge zucückziehen, zugleich sich möglichst conceutttten, so könnte sich der Unterschied zwischen beiden Stcettkcäflen sehr wesentlich verringern, und dadurch die Aussicht der Baren erheblich bester werden. Die sorgfälttge Beaussichttgung der besetzte» LandeStheile ist eine unbedingte Nsthwengigkcit. Das haben nicht nur die Ereigniste um Bloemfontein gezeigt, sondern auch die letzten Meldungen aus dem Norden der Kapkolonie, wo der Aufstand sofort wieder auSgebroche» ist, nachdem die Engländer de» Racke« gewendet habe». ES erscheint deshalb durchaus nicht zu viel getha», wenn i» Kroonstad eine ganze Division zurückgelassen wurde. Dir zu schützende Bahnstrecke mißt allein über 190 km; außerdem aber hat die Division noch das ganze Gebiet nördlich der Linie Kimberley. Bloemfontein und westlich der Eisenbahn, sowie große Theile deS östlich gelegenen Gebietes beständig zu überwachen. Wenn man sich das vergegenwärtigt, erscheint diese Truppenzahl eher zu klein als zu groß. Norvals Pont ist von Bloemfontein noch nicht 190 km entfernt, und diese Strecke bewachen ChermstdeS Dioifion in Springfontein und Kelly Kennys Division i« Bloemfontein. Dabei hat das von timen zu beobachtende Gebiet einen viel geringeren Umfang als jenes zwischen Bloemfontein und Kroonstadt. Bon dem w-tteren Vordringen Roberts' liegt bisher nur eine schon mitgetheilteRentermelduag vor. Danach standFrench am 24. Mai 8 km nördlich vom Rhenosterflusse an der Eisenbahn bet Prospect, einem auf der Karte nicht auffindbaren Orte, und auch Jan Hamillo» scheint im Osten schon Heilbro» hinter fich gelassen zu habe«, denn es heißt von ihm, daß er mit Freuch zu- sammenwirke. Beide habe» die Aufgabe, mit dem Feinde Fühlung zu halten und ihn auf seinem Rückzüge zu beunruhigen. Bon de» übrigen Kriegs, schauplätze» verlautet uichts, namentlich schweigt Buller darüber ob es Bethune mit seiner be- littenen Infanterie gelungen ist fich den verfolgenden Buren im Bezirke Nqatu zu entziehen und fich mit ihm in New Castle zu vereinigen. Man ist in englische» Kreisen über die Gefangennahme einer seiner Schwadronen sehr wenig erbaut, nachdem man unter dem Eindrücke de: 1 tzten Siegerin p eschen selbst mit Vorliebe die Suren als schachmatt hingestellt
Port» einem
• A
hausen saß, von Biedenkopf zurück. Als fie nach 10 Uhr hinter Breidenbach waren, sprang zwei Männer vor die Pferde und bracht.n diese Stillstand. AlSdan» schlugen fie mit de« Wo „Jetzt fahren wir auch will", mtt dicken Snüpo auf die Jnsaffen ein. Schwarz, der klaffende Ko wunde» daoontrug, sprang aus dem Schlitte» lief mit etuet Wagenrunge bewaffnet, hinter den zur Flucht wendenden Angreifern her. Diese blie dicht vor Wolzhausen stehen uud prügelten Schwarz nochmals durch. Letzterer sah aber j daß er es mit de« Maurern Adam R-itz und Hamann aus Wolzhauseu zu thun hatte. Da» Schöff
brach Theo den Redestrom. „Du kluge 2 ante hast eben nicht bedacht, daß verliebte Menschen erfinderisch find. In Zukunft will i» selbst die Sache in die Hand nehme«, und ich verfichere Dir, mir soll nichts entgehen."
„Aber so erkläre mir doch — *
„Sehr einfad), Taute. Lori erhielt die Briefe durch ihre Dieueriu."
„O, — durch Wally? Diese Heuchlerin, diese Schlange, ich werde fie sofort entlaffen, ihren Lohn zahle ich ihr noch heute aus, dieser falschen hinterlistig-n Person, fie soll mir Rede stehen, fie —"
„Gemach, gemach, Tantchen," mahnte Theo, „nur nicht voreilig sei», sonst ist alles verloren. Wir müssen schlau zu Wecke gehn, laß mich nur machen; in Zanknuft hole ich die Briefe auf der Post ab, Du darfst Wally noch nicht eher entlaffen, bis ich de« Zettpunkt für gekommen erachie; ja Du darfst ihr gegenüber nicht einmal das Geringste merken laflml Vorläufig brauchen wir daS Mädchen noch, weil Wally Loris ganzes Vertrauen besttzt. Dadurch, daß Wally mtt zugethan ist, hoffe ich da» Spiel zu gewiuuen!"
Tante Kathinka sah wohl ei», daß Theo recht hatte.
„Du bist ein kluger Junge," sagte sie ihm die Hand reichend, „mir Muth, Theo, wtt werden Lori schon für Dich gewinnen. Ich werde nächstens mit ihr rede». Du mußt ihr gegenüber nur stets ben vorsorglichen Vetter spielen, um ihr Lerttaue» zu
Der südafrikanische Krieg.
Vom Kriegsschauplatz.
Das Schauspiel von Braudfo t, vom Vet-
die Vortheile der Meistbegünstigung zu gewähren. Da nicht mit Sicherheit angenommen werde» ka»a, daß die Verhandlungen mit England wegen eines neuen Handelsvertrages bis Ende Juli zu« Abschluß gelangen, ist dem Reichstag noch eine Vorlage z«gegangen, durch welche die im vorigen Jahre dem Bandesrath gegebene Ermächtigung über ben 30. Juli b. I. hinaus verlängert wirb.
— Sen „Daily Expreß" zufolge find in Deusch-Südwestafrika Golb, Silber, Kupfer und Bleierze in großer Menge ungefähr 400 englische Meilen landeinwärts von Walfischbai gesund.» worden. Die englisch-deutsche Weftafrika-Gesellschaft, za welcher RhodeS, Wernher Beit uud andere Notabilitäteu gehöre«, will 100,000 Pfand Sterling aaSgeben, um festzustilleu, ob die Erze in genügender Menge vorhanden find, so daß sich die völlige Ausbeute lohnt. Sollte dies der Fall sein, so würde für zwei Millionen Pfund Sterling eine Eisenbahn von Walfischbai dorthin gebaut werden uud eine gleiche Summe würde für Miuen daselbst verausgabt w-rden. Mitte Juni wird aus England eine Expedition nach dem be treffenden Gebiete in Deutsch-Südwestafrika abgehen. Au der Spitze der Exvebition steht Christopher James auS Swansea, ein Mlueniugenieur, bet in Kalifornien und Mexico Erfahrungen gesammelt hat. Ein Arzt, einige Mechaniker und eine Abtheiluug Bergarbeiter aus Cornwall werben fich bet Expedition anschließen. — Es wäre jedenfalls angenehmer, w-un deutsches, nicht englisches Kapital sich der Erschließang der Bodenschätze unserer Kolonien annehmen würde.
Der Elh-Trave-Kaual.
* Am 16. Juni wird im Norden unseres Vaterlaubes eia Kanal dem Verkehr übergeben, durch ben nach fünfjähriger angestrengter Bauzeit ein birecier Wasserweg zwischen bei Elbe und der Ostsee geschaffen ist. An Stelle des alten Steckuttz Kanals, dem ältesten aller deutschen Kanäle (1391 bis 1398 gebaut), ist eine moderne, ben Ansprüchen der fortgeschrittenen Schifffahrts- lechnik genügende Wasserstraße geschaffen, die geeignet sein dürste, auf den gesammteu Verkehr des deutschen nnb österreichischen Elb-Gebietes, ben nach denselben hin gravitirendei großen Wirthschafts- centren, sowie von ganz Mitteldeutschlanb nach dem Ostseegebiete und dem skandinavischen Norden umgestaltend einzuwirken. Die Kosten für ben Kanal haben Lübeck (mit 16‘/2 Mill. Mark) und Preuße« (mit 7Vr Mill. Mark) gemeinsam getragen. Der hohen Bedeutung dieses neuen Verkehrsmtttels entsprechend har der Kaiser zugesagt, der Eröffnung des Kanals in Person beizuwohnen. In Lübeck rüstet man sich, wie uns von dort geschrieben wird, auf diese Feier in umfangreichster Weise, um diesen für die alte deutsche Handels-Republik hochwichtigen Tag in würdigster Weise zu begehen. Nach der Absicht des Senats »nd der Bürgerschaft der freien und Hansestadt Lübeck sollen die Feste eine Ausgestaltung erfahren, wie fie Lübeck in der höchsten Zeit seines Glanzes kaum gesehen hat.
gftrbrt Ihr?
AIS zweiter Punkt der Tagesordnung ftaub „Sie Einrichtung vou Borlesu» für VolkSschullebrer a« der hiesi' Universität" zur Verhandlung.
Deiujches Reich.
* »erlitt, 26. Mai
— Unser Kaiser hat nm Freitag in Mainz die Torpedoboote besichtigt. Er traf ku>z nach 2 Uhr an der Landungsbrücke der Köln-Düffeldorfer Gesellschaft ein, und wurde auf der ganzen Fahrt von btm zahlreich zusammengeströmten Publikum auf das Lebhafteste begrüßt. Nachdem der Kaiser die Front der vom 1. nassauischen Infanterie-Regimrut Nr. 87 gestellten Ehrenkompagnie abg?schritt-u hatte, begab er fich an Bord des vor dem Lauduvgsteg liegen oe» Torpedobootes, welches alsbald au der Spitze der übrigen fünf Torpedoboote rheinaufwärts au der Stadt vorbei bi» zur Etflnbahnbrücke dampfte. Die an den Ufern des Rheins befindliche Menschenmenge begleitete die Fahrt mit vieltauseudfachen Hnrrah- ruftn. Nunmehr passtrte der Kaiser die auf der Kasteler Seite ankernde Festflottille, welche fich sodann der Torpedoboots- Division auf der weiteren Thalfahrt bis Eltville anschloß. Ueberall a« ben Ufern war bie Bevölkerung zusammengeströmt, um dem Kaiser an Bord des Torpedobootes znzujnbeln.
— Bekanntlich hat im vorige» Jahre, durch Gesetz vom 1. Juli 1899, der Bundesrath die Ermächtigung erhalte«, ben Angehörige« nnb ben Erzeugnisse» EnglanbS und seiner Kolonie» (mit Ausnahme von Kanada) bi» zum 30 Juni 1900
Aus Marburg und UmgegenS.
26. Mai.
± Kirchliche». In bet Pfarrkirche uud in der Elisabethkttche findet morg-n in dem Voimittags- Gottesdienste die Einführung der neugewählteu Kircheuältesten statt.
4- Militärische». Der kommandtrende General beS 11. Armeekorps, Excelleuz von Wittich, traf gestern hi-r ettr und nahm im Hotel Pfeiffer Wahrung. Heute wohnte der kommandtrende G meral einer wie man hört in der Richtung deS Kreises Frankenberg fiatifiabenben Hebung bei, welche das Jägerbataillon in Gemeinschaft mit dem Infanterie-Regiment Nr. 83 auS Cassel dort abhielt.
A Versammlung de» oberheffifchen Lebrer- bundr». Gestern Nachmittag um 3 Uhr fand im Saale des Restaurants Seebode eine Versammlung des oberhessischen Lehrerbundes statt, welche von ca. 65 Lehrern aus Oberhessen und dem Sreife Biedenkopf besucht war. Nachdem der Bundesvorsttzeude, Herr Hauptlehrer E. Schneider, die Versammlung mit einer Begrüßungsansprache eröffnet hatte, reserttte znuächst Herr Wickeuhofer über „Sie gegen- wär tigen Bestrebungen auf dem G e- bitte b er Jugeudlektüre".
Referent führt etwa ans: Die .Jngendschrift" ist «in Kind des Philarttiopirmuii. Sie ist entstanden aus dem Streb-n, «ine ßeftürt za schaffen, welche den Interessen und Bedürfniffen des Kurve« angepatzt war. Seitdem nun Campe seinen Robinson geschrieben hat, ist die Jugend- l-tteratur zu einem ungeheuren Umfange allgewachsen. Reben wenig guten Werken findet sich in der Jugendlitteramr leider sehr viel Schund. Durch dies« Schundlitteratur wird in der Kinderwelt «in außerordentlicher Schaden angerichtet Die Lehrerschaft hat fich nun auf gerafft und energisch Front gegen di» Schnndlrtteratur gemacht. Von Hamburg ist di« Bewegung auSgegaugen und hat in ganz Deutschland zahlreich« Anhänger gesunden. Ein« groß« Anzahl von Lehr«r- vereinen hat Jugendschriftenkommffstonen gebildet — auch in Marburg besteht rin« solch« - welche fich mit d«r Jugendschriftenfrage beschäftigen und passende Lektüre für d e Jugend auswäblen sollen. Sodann führte Referent die wichtigsten Grundsätze der gegenwärttgen Jugendschriften- kiitck vor. Wir wollen hier nur auf den letzten Punkt seiner AuSfühtungeu etwas näher eingehen. $te Jugend- schrifttnauSschüffe stellen die Forderung auf, datz di; poetisch« Jug«ndschrfft der Erziehung zum Kunst- genutz dienen soll, d. h. durch di« Lektüre der poetischen Jugendschristrn soll der Schüler befähigt werden, dereinst als Erwachsener die Kunstwerke unser«.r vaterländischen rolktthümlicheu Litteratur mit Interesse «nd einem gewissen Verständniß zu lesen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist zweierlei nöthig: 1) Um den ästhetischen Geschmack der Jugend zu bilden, müflm derselben wahr« Kunstwerk« ge boten w.-rdtn. ä) Solche Bücher, welche geeignet find, das ästhetische Gefühl der Jugend zu verwirren und in fatsch«
«ich bim 7. Ium, also etwa a« Montag, b:s 11. Ju«i, zur B-talhung komme«. Siefelbe dürfte nur > Tage in Anspruch nehme«, da doch ba« Haupt? Mrk, der RM-W.-ser-Elbekanal, «ach all:» Richtungen hi« im vorige« Jahre erwogen worbe« ist.
Ausland.
Bulgarien. Fürst Ferbinand begiebt fich bem- ttächst zu mehrwöchigem Kurgebrauche «ach Bad Nauheim.
richtung von SchülerbibliothektN u. s. w., zu Hörte»' ■ - - ~ , sich11
e r der r
Als er bei feiner Tante eiatiat, fiel dieser fein blaffe» Aussehen auf. Besorgt griff sie nach her Hand beS Neffen. „Du siehst schlecht au8, mein Junge, fehlt Dir etwas?"
Theo schüttelte mtt einer melancholische» Bewegung be» Kopf. „Ich bin verliebt, Tante! Wenn das so fort geht, bann" — er vollendete sicht, und «achte eine bezeichnende G bürde nach der Stirn.
„Thor," lispelte Tante Kathinka, „Tu bist in Lori verliebt? Ich ahnte es wohl!"
Der junge Mann nickte. „Wo ist Lori, Saute?“ „Auf ihrem Zimmer, fie wollte Briefe schreiben." „Briefe schreiben!" fuhr Theo heftig auf. „Weißt Dn, an we» sie Briefe schreibt?"
„An ihren Vater und verschiedene Freundttme«, wie fie selbst sagte."
„Ha, ha, an ihre» (Beliebte» schreibt sie! O Saute, D» bist wirklich ei»e schlechte Anfpafferi»; täglich bekommt Lori Briefe vo» jenem Mensche», und Du solltest daS doch verhindern."
„Daß Lori Briefe bekommt, ist wohl nicht gut möglich; beruhige Dich doch, mein Goldsohn, und bedenke, daß bie Kleine, so lange sie fich in meinem Hause bifubet, nicht ein einziges Mal allein auSgegaugen ist. Sie weiß ja auch nicht Weg noch Steg hier. Alle Briefe, die einlaufen, müssen doch bei mtt abgegeben werben, — also, wie sollte Lori wohl dazu komme», irgenb etwas zu erhalte»? Ihr Vater schreibt allerbingS öfters, — aber"--
„Und doch ist eS so wie ich Sir sagte," unter»
spizttt. Scho» seit Montag fuben tagtäglich ii & tn Kreise Feuerwehrübunge» statt.
* An» btm Thtaterburean schreibt mau ml .an d
Technik im Verein mit inniger Tiefe ber Auffassn machten die Darbietung zu einer vollendeten. 2 ’m.,
Soldan ei« hoher künstlerischer Genuß bereit Der Genannte Künstler brachte eine Fantasie-Capri ‘ q
von B-euxtempS und bas Adagio au8 dem 9. Cona SL
All» DCttt «7, v-0DC{ fahjf Eine wahrhaft glanznM/ y
wu den von der Versammlung mit lebhastest.-m Beifall, genommen. Allgemein wurde dem Vorhaben freudii^z \ g stimmt Nicht weniger als 63 Theilnehmer der j |0, sammlung meldeten sich sofort >« den Vorlesungen an. ES wu d« beschlossen, das hiesig« Comitä durch auSwäi $ Mitglieder, welch« bs zum 1. Juli d. I. vou ben her. - thnligttn Beziiksvereinrn zu «rnrnnen sind, zu versW Demnächst wi d ein entsprechender Aufruf in drn Le., zeituugeu erscheinen. Wmn
Bahnen zu leiten, find von der Lektüre der Jugend auszuschlreßtn. — Di« Bersammluag stimmte be, führun,«« zu. ES wurde beschlossen, dies- wichtig________
lkgenheit im Auge zu behalten uns aus einer fpätetJ -«für 8 sammlung die praktische Seite der Frag,: Aus«,^ /L, , «igueter Schriften für Stadt- und Landschulen, «?. 1 cliAhlHn »«Aw l/ZL X
parlamentarisches.
»eich-tag.
Ab-rrnals giebt ein duftiger Rosenstrauß dem Hoh n Hause «inen Schimmer von Po. sie; die Blumen gelten heute Herrn LangerhanS, der seinen 80. Geburtstag feiert und vom Grafen Balleftrem nicht i laß die Mächtigen Rosen, sondern auch einen ungemein herzlichen Glückwunsch al« Angebinde erhält, den persönlich entgege. zunchmen das silberlockig« Geburtstagskind bedauerlicherweise verhindert ist. Dann bewilligt man endgiltig 2 Millionen für das fünfte Kabel nach England und stürzt sich tn die hoch- g hende Redefluth, bi« burch bie Unfall nov«ll«n «nlsksselt wird. Es reden nur wenig Lolkttribunen — die bekannten Fachleute, aber diese wenigen mit Liebe; sie sind Alle deS Lobes voll über bie vorliegenden Entwürfe, bie einen bebeutsamen Fortschritt unserer Unfallgefitzgebung darstelltn, und fie si ch deshalb auch Alle einig, sämrntlichs Vorlagen in Bausch und Bogen anzunehmen; nur bi« Sozialdemokratie macht «ine Annahm«; ihr Wortführer Molkenbuhr kann zwar die Ve besierungen auch nicht ganz und rar leugnen, aber bei Licht besehen scheinen ihm doch bie Nachtheilc zu überwiegen und deshalb wollen d e Sozialdemokraten die Vorlagen ablehuen. Sie find die Einzigen, die dar thun und so wird nach Beendigung der Genei achiSkussion in rascher Folge eine Fülle von Paragraphen na» den Beschlüssen zweiter Lesung zum Ges-tz erhoben. Mau beeilt sich, weil man — so schreibt die .Tägl. Rdsch." — womöglich schon Sonnabend in die Ferien gehen will.
in bau
en ä Kr
res
Flanke von Lindley bis Heilbro« würbe energischerehatte. Nachgrabe sollte mm in England wisse», Wiberstanb unter De Wtt geleistet, (dem Roberts! daß sich der Bur infolge der Zähigkeit seines Charattcrs bas eine Mai Christopher, das andere Mal Piet als Ivo» de» enimuthigettbe« Emwiikunge» engli'cher Ec-
bern 8reit?»bacher Grund beschäftigte fich gestern d^ßhrt ■ Gericht. Sie U.fache ist auf die feit längeren JahWHKittr
R a d", von Lübliner" (früherer Dichiernamri |anipi Hugo Büiger), einem der erfolgreichste» Stücke d vorjäh igen Saison beschließen die Kölner ihr bid tz in meltgeB Gastspiel Hugo Lübliner ist einet unfen |g^e) fruchtbarsten Schriftsteller und hat ber deutsch 89i ui Bühne unzählige Lustspiele geliefert. Ihm ist nij $K®e tote bei Blumenthal ber Witz allein bie Hauptfach otiität er hat sich stets bie Aufgabe gestellt, i« formlose ®f£ Humor wirkliche Menschen in wirkliche» Begebenhew Unze darzustelle» und so bringt auch „Das fünfte Rai «« H wieder bie Schwächen verschiedener Kreise in ein«® j!D liebepswürdiger Weise auf bie Bühne. Sie Halit pzz tolle, das fünfte Rad, spielt Herr Beck, eine Roü üt etiü welche, wie die Kölnische Zeitung schrieb, bemfelft Gelegenheit gab, seinen frischen, warme» »ad behq 8«tubt liche« Humor zu zeige«. Fr. Krüger-Rosöe als fei sm g Frau lieferte wirdm Cabinetsstück feiner Komik. 3 sth F, ben ander« Rollen traten Herr Siebert, Bentho hm $ und Hake, sowie die Samen Frau Beck und A tzt M, Faure auf. — Sie Sirectio« bittet uns, sitz theilen, daß durch Versehe« auf dem Theater csoi.
Mit dem liebenswürdigen Lustspiel: „SaS fünf! * x
n, 3Ji
4- Jnfpizirung. Sie ländlichen Feuerwehn ^hri des Kreises Marburg werden gegenwärtig durch & Hz, Kreisbrandmeister, Herr» C Heuser von hier, ii
nun Schwarz mit feinem Schlitten, in welchem aM X ; noch ber Maurer Adam Schmidt IV. aus Quoll^ gri
freuen sich b«i btr boitlgtn Lehrerschaft au6ero;b’ar. ' ■ Beliebtheit nnb stab sehr zahlreich unb eifrig be uchi t dii < Marburg ist btt Sache von Herrn Lehrer Steitz reaung gebracht worbe-. Dank des überaus fr«uMr , ’ ® E itgegenkommenS der hiesigen Herren Professoren, toat zur Betreibung biefer Angelegenheit vom Marburger Lü , J verein eingesetzte Kommission in ber Lage, ber Versaws tzwusch einen genau ausgearbeiteten Plan be» Vorhabens 7!
breiten zu können. Herr Rektor Henze, melier «•’ Berichterstattung über biesen Gegenstanb beauftragt > gab zunächst einen geschichtlichen Ueberblick über 6iii ftrebungen, die Schätze btr Wiffiuschast direkt tn* Volkskreisen zugänglich zu machm. Diese Bew-gua- stt »kh von England auSgegaiigen und hat bann auch in am . moi Ländern Wurzel gefaßt, so z B. in Amerika, Sch» unb Deutsch! ,nd lF-iienkurse!) Die beabsichtigten I $5Oi21 lesungen an der hiesigen Universität sollen in ben Mov, ksi M Januar, Februar und März ftuttfinden unb zwo- t von Mittwoch Nachmittag von U5 '/^8 Uhr. Die Sc£,na6ai Professoren v Below, Natorv unb Schrj, TL,. ' habrn sich in liebenswüroigster Weite zum Halten rott lesungen bereit erklärt Da» Honorar für die Vortest— . ist autzerocbtntlich ntebrig bemessen — Diese Mittbeisti »detag hilf ■ h»tt hrttT h#r 9lfrf#intnifwM/e mU fiU.ii.fr
g-mmhlichmTheile wurdet "gene )err« Concerlmeister Ot!
hrer Sreiling i i1 deutschen Lehrervnn 5 b]