mit der weißen Hand nervös eine dunkle, eben erblühte Rose, die er vom Strauch gerissen.
Wally klammerte fich tut seinen Arm, und suchte dem Blick des jungen Mannes zu begegnen; er wich ihr aus, und wollte fich von ihr befreien, doch nur fefirr umschlang fie ihn. Endlich machte er eine heftige, ungeduldige Bewegung und schob fie unsanft zur Seite.
Wally schlug, iu leidenschaftliches Weinen ausbrechend, die Hände vor das Gesicht.
„Ich wußte es ja, Du liebst mich nicht mehr. Seil Lori hierherkam, bist Du verändert, Du hast nur noch Augen für sie, o — ich ertrage es nicht!" —
Dann versiegten urplötzlich ihre Thräneu, ein finsterer, trotziger Ausdruck trat in das hübsche Gesicht, und verzerrte es in schrecklichster Weise. Die Fäuste ballend, rief Wally laut, ganz ihrer Leidenschaft hingegebeu: „Wie ich sie Haffe diese Lori, — jenes Geschöpf das mir mein Glück gestohlen, ich kann es nicht sagen; — aber rächen werde ich mich au ihr, — rächen, — o, sie soll es büßen, wahr und wahrhaftig, so gewiß ich hier stehe!" —
„Um Gottes willen 1" flüsterte Theo erschrocken, und schaute fich ängstlich nach allen Seiten nm, ob Niemand diesen AnSbruch gehört; „was fällt Dir em Wally, so zu schreien? Mein Sott, bedenke doch, wenn unS Jemand belauscht, ich bitte Dich, nimm doch Vernunft an! Komm setze Dich hier auf die Bank und laß uns ruhig miteinander reden. ES muß klar werden zwischen uns, deshalb kam ich auch her. Sieh' Wally," sein Ton wurde viel milder, als er fortfuhr: „ES war eine Uebeieilung von mir, daß ich Dir das Heirathen versprochen habe, ich thar unrecht daran, das sehe ich wohl ein, aber — es ist doch nun nicht «ehr zu ändern. Mein Gott, Du mußtest aber auch bedenken, daß wir Beide nicht zusammenpaßten, die verschiedene Stellung, — ich, der Herr, — Du die Dienerin. Deshalb durftest Du alles von Anfang an nicht so
ernst nehmen, — so etwas kommt doch tausenlmal vor int Leben, nab dann, — ich wußte nicht, was Liebe war, bis Lori kam; ich glcubte wirklich und wahrhaftig, daß es die Liebe sei, was ich für Dich fühlte, — nun, ich — hatte mich eben getäuscht. Ich habe gefehlt, und werde versuchen, Dich zu entschädigen. Du sollst eine hübsche Summe bekommen, und dann gehst Du, und suchst auderSwo Dein Glück zu machen. Du bist jung und hübsch, leicht findest Du einen Anderen, der Dich lieben und Heiratheu wird."
„Geld, Geld!" schrie Wally auf, „Geld für meine Liebe, o des schändlichen Angebotes! Daß Du es wagen darfst, mir das zu bieten! Aber ich sage Dir, ich werde nicht gehen, und wenn Du mich fortschickst, ich werde doch wiederkommeu. — Ich werde Dich auch wtedergewiuuen, das weiß ich gewiß, den» Jene, — die Du liebst, wirft Du nimmermehr Dein eigen nennen, weil fie einen Anderen lieb hat, und Du wirst doch daS Nachsehen haben!"
„Was sagst Du da, Mädchen?" rief Theo heftig, doch gleich darauf besann er sich, und fuhr ruhiger fort, indem er Wally's Hand in die {einige nahm: „Und weißt Du denn von jenem Anderen? Sage es mir, hat Dir Lori davon gesprochen?"
„O sehr viel weiß ich," entgegnete Wally, schon besänftigt durch den einschmeichelnden Ton, den er plötzlich angeschlagen hatte.
„Sprich doch!" drängte Theo.
„Nun ja, eigentlich hat Lori es mir v.iboten, aber — Dir kann <s gar nicht schaden, wenn Du eS erfährst. Ich muß doch für Fräulein Lori die Briefe besorgen und abholen, fie schreibt sehr fleißig, ich habe auch manchmal so einen Liebesbrief aufzu stöbern gewußt, wenn sie ihn auch gut verborgen hat. Na, der war so honigsüß, — ich sage Dir, gteb die Hoffnung auf, — Lori bekommst Du nie, solltest Du noch so lange warten!"
Theo war bei den Mittheilungen Wallys heftig aufgesprungen, erregt schritt er auf und ab.
-Das darf nicht mehr geschehen, Wally, hörst Du, — Du mußt in Zukunft alle Briefe mir bringen, ich will es!"
„Ha, ha, ha, und wenn ich nun aber nicht will?" —
„Lori soll und darf keine Briefe empfangen; ihr Vater hat es Tante Kathinka strengstens aufgegeben, daß Lori alle Briefe vorenthalten werden sollen. Wenn die Taute erfährt, was Du hinter ihrem Rücken gethan, bist Du entlaßen, defftu sei btt» sichert."
Wally war sehr bleich geworden.
„Um GotteS willen, Theo, ich will ja alles thuu, nur verrathe mich nicht. Du sollst alle Briefe bekommen, aber entlassen zu werden, daS wäre doch das schrecklichste von allem. Dann könnte ich Dich ja gar nicht mehr sehen, — denn Du — Du wirst mich wieder lieben. Wenn Du eingesehen haben wirst, daß Deine Bemühungen nm Lori vergebens find, dann kehrst Du doch zu mir zurück, und ich will warten Theo, — warten auf den Augenblick, wo Du sagen wirst: Sei wieder mein! Dann will ich jubelnd iu Deine Arme stieren, und Dich lieb haben, —nur hilf mir, daß ich hier bleiben darf, — nicht wahr Theo, — Tu hilfst mir doch?" —
„Jawohl Wally, — vorausgesetzt, daß ich die Briese bekomme."
,3», ja!"
„Aber jetzt geh, einstweilen voraus, «au könnte Dich veiwtffen; wir haben ohnedies schon zu lauge geplaudert. Doch noch eins. Lori darf nichts ahnen, Du muß klug sein, und Dir ihr Vertrauen zu erhalten suchen, damit fie »ach wie vor ihre Besorgungen cur von Dir machen läßt."
Wally nickte, daun verschwand fie zwischen bea Bäumen. Nach einer Weile kehrte auch Theo gedankenvoll ins HauS zurück.
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Grschäftsorbnung haben ins Auge fassen müssen, e Erfahrung hat aber gelehrt, daß selbst im Fentrmn ein solches Unternehmen nicht auf Zu- im-nung hätte rechnen können, obwohl allseitig zueben werden muß, daß die Geschäftsordnung sehr bedürftig sei und wesentliche Lücken enthalte Unter solchen Umstände n blieb nichts anderes iz, als daß die ordnungsmäßige parlamentarische hett sich dem Terrorismus der obstruktiouellen berbeir beugte. Zu bedauern ist es nur, daß
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Hierauf wandte sich der Kaiser au seinen Sohu mit den Worten:
„Du thuft heute einen wichtigen Schritt ins Leben. Der Rang des Kronprinzen ist durch Deinen bochseligen Großvater, der die längste und wichtigste Zeit seines Lebens in dieser Stellung gewesen ist, so emvorgehoden, daß es der Arbeit einer Lebens und Deiner ganzen MavneSkraft bedürfen wird, um diese Stellung io zu erhalten, wie sie ftit Deinem Großvater im Herzen des deutschen Volkes und der Armee fortlebt. Zuerst als Kronprinz von Preußen, bann als Kronprinz des Deutschen Reiches, als dieses im Jahre 1870/71 zusammengeschweißt war, ragt diese herrliche Gestalt, die zuletzt so unsagbar gelitten, in der Geschichte, lebt sie im Herzen des Volkes als der Kronprinz par excellence. Das Ansehen, welches Dein Großvater der Stellung des deutschen Kronprinzen in der Welt und bei seinem Volke verschafft bat, ist für Dich ein Erbtheil, welches Du ungeschädigt zu erhalten und zu mehren hast. Mache es Dir klar, daß Du Deiner ganzen Manneskraft bedarfst, um dieser hohen und schweren Aufgabe gerecht zu werden. — Das ist der Gedanke, der mich bewegt, wenn ich Dich heute In persönliche Beziehungen zum Regiment Kronprinz bringe".
— Aus schrieben:
Zu der
von Bayern.
Berlin, 25. Mai, wird u»S
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m.
aufsehenerregenden Straubinger Rede
Bmuhwrtttib für di, Redaktion: Redakteur Han» Hnpfer in Marburg Rümktion: Markt LI. — Telephon 65.
(Fortsetzung.)
sah nichts von der Pracht der Blumen, von
des Prinzen Ludwig von Bayern nimmt heute Abend auch die „Norbd. Allg. Ztg." Stcllung. Das Regierungsorgan thut bteS in der vorsichtigen Form, baß eS mehrere Zeitung8»
Königin Viktoria.
Im befonbere« Auftrage bes Kaisers hat wie ein Berichterstatter meldet, der Lanbrath Etzdorf-Elbing nach London begeben. Herr
Die Entscheidung über die Kanal. Vorlage.
Die Frage, ob die Kanalvorlage noch in diesem Frühjahr dem Landtag borgelrgt werden soll, ist, wie der „Hann. Cour." meldet', nunmehr in daS entscheidende Stadium getreten. Die Ausarbeitung der erweiterten Kanalvorlage ist abgeschloffen, die Vorlage selbst befindet fich zur Zeit im Kabinet des Kaisers. Sollte die kaiserliche Entscheidung dahin ausfallen, daß die Kanalvorlage noch jetzt eingebracht werden soll, so könnte dieselbe nach Wiederzusammen- tritt des Abgeordnetenhauses in ben ersten Tagen
Bedauerlich bleibt es gleichwohl, daß die ReichS- ttgSmehrheii sich, um überhaupt die Fortführung der schäfte zu ermöglichen, gezwungen gefthen hat, zu uliren. In denjenigen Kreisen der Bevölkerung, durch Schreien die Meinung hervorzmufen lieben, repräsentieren sie „das" Volk, wird diese Kopi- on wie ein neuer Ansporn wirken. Man wird
Die zweite Lesung des Flo tt enge setze- im Reichstage ist vorläufig auf Mittwoch ben 6. Juni angesetzt worden. So hat fich ber Seuiorevconveut entschieden, der betreffs der Erledigung des sonstigen Material» fich dahin schlüsstg machte, daß Ende dieser und Anfang nächster Woche die UnfallverficherungSgesetze erledigt werden sollen und die sozialdemokratische Inter- pellatiou in Sachen des Koalitionsrechts, deren Beantwortung vou der Reichsregieiuug für den 30. Mai, den nächsten Mittwoch, zugesagt worden i» ES be- stand im Seniorenconvent die Ueberzengmg, daß in der Zeit vom 6.—13. Juni, also zwischen Pfingsten und dem Fronleichnawstage, an welchem, in Rückficht auf die katholischen Mitglieder des Hauses, die Sitzung wieder unterbrochen werden müßte, die Be- rathung des Flotteugesetzes erledigt and der Abschluß der Session herbeigeführt werden könne.
äußernngen, der „Deutschen Tageszig.", ber „Voss. Ztg." und der „Münch. Allg. Ztg." wieder» giedt, worin die Bemerkungen des Prinzen über die „Gnade" der Reichszugehörigkeit Bayerns, sowie über die Bayern aI8 angebliche „mindere Brüder", alS nicht stichhaltig bezeichnet werden. Noch immer fragt man nach dem unmittelbaren Anlaß zu ben prinz- lichen Worten. Die „Nationalztg." stellt hente, ebenso wie bie „Münch. Allg Ztg." ausdrücklich fest, daß weder zwischen den Höfen, noch zwischen ben Regierungen in Berlin unb München das Mindeste vorgekommen sei. Trotzdem wird mau, zumal im Auslande, auf der entgegengesetzten Meinnng beharren und allerlei Klatsch erfinden. Es würde unter diesen Umstanden gewiß von Werth fein, wenn Prinz Ludwig in irgrnd einer Weise derartigen Auslegungen entgegentoittte. Auch in unseren amtlichen Kreisen wird dem Wunsche Ausdruck gegeben, und man geht vielleicht nicht fehl in der Annahme, daß auch von hoher Stelle aus eine ähnliche Anregung an ben Prinzen gelangt ist.
i 818 ber ReichStagSprästdent ohne Fühlung mit '•tbea Seuiorenkonvrnt bie lex Heinze auf bie Tages-
iffl. - 20 Pfg. ® t & Ltr.
Wissenschaft, sondern gegen Atterkunst und Uufittlich- keit richteten, leistete man gewaltmäßigen, mechanischen Widerstand.
In seiner Eeklärung, daß die konservative Fraktion den „mageren Vergleich' bes Kompromisses acceptiren wolle, hatte Herr Dr. von L-wtzow mit Recht auch auf die „unerhörten Vorgänge" hingewiese», deren weiterer Anblick dem Lande durch das Kompromiß erspart würde Diese Bemerkung hat auf der Linken mißfallen. Mau glaubt vermuthlich, daß »unmehr, nachdem bte Mehrheit dem Terrorismus der Minderheit nachgegeben hat, der Schleier bei Vergessenheit über die Obstruktion geworfen werden solle. Dari» aber wird fich die Linke täuschen. Das demokratische Mchrheitsp.ivzip, auf dem der Parlamentarismus beruht, ist durch bie Linke selbst ad absurdum geführt worden uab an diese Thatsache werben die „Sieger" vom 22. Mai schon zu gelegener Zeit erinnert werden.
Umschau.
Zwei Ansprachen des Kaisers bei ber Sroßjährigkeitserklärung des Kronprinzen werden nachträglich im „Mllitärwocheublatt" veröffentlicht. Zunächst richtete ber Kaiser am 6. Mai am Geburtstagstisch des Ktonpriuzen eine Ansprache an die Abordnung des Grenadier-Regiments Nr. 1.
Der Kaiser betonte, daß er in Würdigung der Bedeutung des Tages ben Kronprinzen ä la suite dieses Regiments gestellt habe, welches dem Herzen des Kaisers Friedrich „so nahe gestanden hat und auf daS er ganz besonders stolz war, wie dies einst auf den Festtagen in Königsberg inmitten des Regiments so warm znm Ausdruck kam. Ich habe daher auch weiter beschlösse», dem Regiment den alten Namen „Kronprioz" wieder zn verleihen — ben Namen Kronprinz, ben mein Herr Vater zu so hohen Ehren gebracht hat, — den Namen, unter bem das Regiment mit Auszeichnung vor dem Feinde bestanden hat, mit dem es in seiner Heimathsprovinz Ostpreußen stets weiter genannt worden ist, unb ber auch im Regiment selbst im Stillen fortgelebt hat. DaS Regiment wirb den Namenszug König Friedrichs III. weiter tragen. Damit ber Name König Friedrichs III. aber auch in ber Infanterie meines Heeres erhalten bleibt, geht dieser Name auf bas Grenadier-Regiment Nr. 11 über, welches mein hoch- seliger Vater als Commaudeur befehligt hat. Ich stelle ben Kronprinzen ä. la suite bes Regiments „Kronprinz" in ber Hoffnung, daß er, wenn er die Charge eines Oberste» erreicht haben wird, auch Chef des Regiments werden wird."
Etzdorf wird fich dort zunächst bei der deutschen Botschaft melde» uvd dann nach Windsor westerreise», um dort von der Königin Viktoria in Audienz empfangen zu werden. Die Reise stellt fich als eine vertrauliche Mission dar, zu welcher Herr v. Etzdorf kürzlich in Urville vom Kaiser Aufträge erhalte» hat. Gleich »ach seiner um die Mitte bes nächsten MonatS erfolgende» Rückkehr wirb Herr von Etzdorf vom Kaiser empfangen werde», um dem Monarchen Bericht zu erstatten, lieber die Eivzelheiteu ber Mission weiß ber Berichterstatter nichts zu melde».
intf chdß t Niiixj ichorrbt
2.51 tCuImL *k- 2.5» n Unioi ük. 2.,
(Nachdruck verboten.)
Die kleine Lori.
Original-Roman von Irene v. Hellmuth.
hatte sie ruhig auSsprecheu laste». Auch jetzt “9 finster vor sich hiublickend, und zerpflückte
m bet 5«. % . M. i
Die „Sieger."
k. Die obstruktiouelle Minderheit hat im Reichs
ten Ba^l gestrichen haben.
ltcr btk DaS Schicksal ber nun endlich verabschiedete» lex Itsfälla sÄre ist bei dieser ganzen Begebenheit Nebensache;
Irgtigtn nehmen entgegen: die Expedition diese» Blatte», die Annoncen» cyr----— ~ Bvreanx von Haasenstetn & Bögler, Frankfurt a. M., Cassel, Magd«»
n-r cm • AAA berg, Wien; Rudolf Most«, Frankfurt a. M„ Berlin, München, Köln;
Sonntag, 27. Mai 1900. «. s. Daube & Co., Frankfurt tu M., Berlin, Hannover, Pari» re.
’ ^.Erblichkeit, die fie umgab. Wieder und wieder chie Wally mit verhaltenem Athem, endlich knarrte bie Gartemhür, und ein elastischer Schritt kam M , «"her. Wally sprang auf, und eilte der fe bi5 , k wogegen, fie wollte ihre» Arm zutraulich in f296> w/68 Ankommenden schieben, doch eine ungestüme ------ Regung desselben hielt fie davon ab.
■3$ danke Dir, daß Du gekommen bist Theo, üt sie leise und zärtlich, denn ich muß ungestört £tr sprechen können, ich — ich kann eS nicht Mer mehr ertragen. Bitte sage mir die Wahrheit ftü jenes — jenes Mädchen ins HauS kam, Du Deiu Benehmen mir gegenüber geändert, — M bemerkte eS wohl, Du liebst mich nicht mehr sonst: über der Anderen hast Du mich ver- senkst Du nicht daran, waS Du mir hier, L’*’« Stelle, als wir auf der Bank dort faßen, "»rschen hast? Die Rosen blühten und duftete» wie heute, ich liebte Dich, und Du küßtest ^Ald versprachst, in einem Jahre sollte ich Deine 7* ? Wie hältst Du Dein Versprechen? Ich
’ geduldig gewartet, Monat um Monat, und ich liebe Dich heute heißer und inniger, «mnais, während Du um jener Anderen willen ^dernachläsfigst. O höre mein Flehe». Geliebter, Z?" sage, daß ich mich täuschte, daß ich falsch --ba6 Du mich noch liebst, mich allein, — aN0 H will Dir glaube», will geduldig sein, kein z soll über meine Lippen' das Dich mahnt M* jt je,m Verspreche». — nur verlaß mich nicht,
m das Unvermeidliche nicht schon früher that. , V5 Lir, V ist der Eindruck, ben ber im Parlamentsleben ith W «lhölte Vorgang allenthalben erweckt, dieser, daß
ankfurv isge Über bie Mehrheit gesiegt, das läßt fich nicht »rei ii-Gjengne«; aber dieser Sieg ist kein ehrenvoller. Es lk- *•5» « per Sieg der Kniffe unb Ränke, ber Benutzung eler'B? w* Lücken in ber gesetzlichen Ordnung des Hauses — j der Sieg de8 FaustrechtS über den Geist der Ordnung rau «d Gesetzmäßigkeit. Aus einen solchen Steg stolz sein. hat bie obstruktiouelle Linke nicht ben ge- gften Anlaß.
rift bß a Linke» kam es nicht sowohl darauf an, gerade ststn Gesetz ntwnrf zum Scheiter» zu bringe», als
Ifg., stj 1 möglichst eklatanter Weise eine Kraftprobe anzu Koches Er» und fich vor dem Lande als Beschützer von «>st und Wissenschaft zu präsentire». Da dies auf limb sachlicher Bekämpfung ber fraglichen Para- e 1M wr)e» unmöglich war, weil fich die darin eut- n Beznz fltaen Bestimmungen keinesfalls gegen Kunst unb