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tlt/ ,D« Borwurf, vou dem der Prinz ferner spricht, «'UW wir Bauern die Bortheile, die uns daS Deutsche
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Ittealt. Sie dachte an alles, was ste verlasst»
fahrungen nicht die naheliegende» Konsequenzen ziehen wollte. Wen» wir boshaft wäre», könnten wir sogar wü scb?n, daß diese Konsequenzen in voller Schärfe gezogen würden, damit man allerorten deutlich er. kenre, wohin die Sache führe» maß. Die Mehrheit des R tchStagS hat bewiesen, — das kau» nicht geleugnet werde» — daß ste gegenüber einer rücksichtslose» und planmäßige» Obstruktion machtlos ist. Sie würde nicht machtlos gewesen sei», wen» ste ihre Machtmittel ebenso rücksichtslos und ebinso planmäßig angewandt hätte. Daß dies nicht geschehen ist, bedauern wir. Wen» man sich einmal in de» Kampf einließ, dann mußte mau alle Kampfmittel anwende». Wollte ma» das nicht, so hätte man de» ganze» Kampf aufgeben und dadurch verhindern muss-», daß die Obstruktion eine» so vollständige» Sieg errang. Alle diese nachträglichen Betrachtungen find aber nur insofern von Werth, als für die Zukunft ähnliche Niederlage» mit allen Mittel» verhütet werden müssen.
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„Vorwärts" den Mund. Manche» freifinvigen und linkrltberale» Blätter» scheint aber der ganze Sieg, insbesondere seine möglichen und wahrscheinlichen Folge», etwas unheimlich zu sein. Wir ver- stehe» dieses Gefühl. Der Sieg der Obstruktion, der fast vollständig war, kann für unser parlamentarisches Leben und die Gesetzgebung der Zukunft vou ganz unübersehbaren Folge» sei». Wir würden uns wunder», wenn die Sozialdemokratie aus diese« Er-
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wendig laute. Sie waren ihre liebste Unterhaltung. Seit zwei Tage aber hatte sie keineu mehr erhalte»; doch sie beu»ruhigte sich deswege» nicht. „Es kann ja sehr leicht Vorkommen," dachte ste sich, „daß Johannes durch irgend etwas am Schreibe» verhindert wird."
Doch als der nächste Tag abermals verging, ohne daß fie eine Zeile erhielt, da wollte ihr scho» etwa» bange werde». So »ft fie Wally fortschickte, immer kam das Mädche» mit leere» Händen vou der Post. Drei Briefe hatte Lori scho» geschrieben, »ud Wally zur Besorgung übergebe», — heute ging der vierte ab, uud Lori beschloß, eher feine Zeile mehr zu schreiben, bis eine Nachricht von Johannes eintraf. Vielleicht war er verreist wegen einer Stelle, am Ende krank, — oder---ja, — was sonst
wohl?
Lori verbrach sich vergebens de» Kopf. Eine Erklärung konnte fie freilich nicht finde».
Wally hätte wohl Auskunft daiüber zu gebe» vermocht, wohi» die Briefe jetzt wanderte», doch fie mußte schweig?» in ihrem eigenen Inter« sie. —
Vor einer Woche war er gewesen. — Sie Dämmerung senkte sich eben leise herab auf de» duftenden Garte», daS hellgetünchte Haus leuchtete ordentlich gespenfterhaft aus dem dunkle» Grü» der Bäume, Leuchtkäfer durchschwirrte» die laue Luft; rnhig fast lautlos zog unten der breite Strom vorüber, au dessen Ufer Wally ruhelos auf' uud abging, immer den Weg entlang spähend, zuweile» schwer und schmerzlich aufseufze»d. Eine kleine Weile setzte fie fich auf die in der Nähe befindliche, unter eine», mit zahllosen Blütheo übersäte» Rosenstrauch stehende Bank, und stützte de» hübschen Kopf in die Hand.
(Fortsetzung folgt.)
bringt, nicht genug zu würdigen wisien, trifft i den hohe« Redner, trifft nicht die Mehrzahl der u. Aber wer Gelegenheit hat, einen erheblichen i unserer ultramontane» Presse zu lese», wer fich mancher nicht einmal selteuer Rede» auS der , aus den Reiheu ihrer Majorität sogar, er. ui, mnß doch zugeben, daß die Entstehung eines ich» BoiwursS im Norde» begreiflicher ist. Mit
Mg müßte aber wiederum jeder Bayer de» f zurückweisen, daß Bayer» aus Gnade zum gehöre, und die Folgerung daraus, daß wir minderwerthigir zu gelten habe». Nur steht uns
Der Sieg der Obstruktion findet in de» Blätter» der Linke» ei» verschieden getöntes Echo. Am vollsten nimmt uatmlich
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geistig nicht ganz ebenbürtig betrachtet, eine Eigen- bett, die eher unsere Heiterkeit, als unfern Zorn hervor, u'en sollte. Aber in politischer Beziehung — und nur darum könnte eS fich handel» — ist eine solche Ueberhebung nicht hervorgetrete», im Gegen- theile er'reut fich Bayern eines Eiufluffes und einir Stellung im BuodeSralhe, die von voller Achtung zeugt.
Was hat nun de» Prinzen Ludwig zu seine» Worte» veranlaßt? Wir möchte» glaube«, daß fie ein-m Gedank ngange entspruuge» sind, mit dem fich düse Worte nicht decke». Der Prinz hat gegenüber der vielfach bestehende» Verwunderung, daß »an in Bcy-.ru de» Seeiutercsie» und der Flotte geringeres Interesse evtgeginbringe, die Ursache, dieses Maogels angcg ben: 18 fehlt u«S die Verbindung mit der See. Diese zu schaffen, betrachtet Prinz Ludwig als Lebenswerk, und wen» er von einer Retchssubvention gesprochen hat, so war sein Augenmerk hauptsächlich auf sei» Projekt eines Großschifffahrtsweges Donau und Mai» gerichtet. Hier liegt ein Präzedenzfall vor, allerdings aas strategischen Gründen: der Nord Ostsee- Kanal. Nimmt das Projekt des Donau-Maiu-Kanals, wie wir Hoffer, greifbare Gestalt an, daun würde» auch wir, obwohl kein strategisches Interesse dafür spricht, eine» Zuschuß vom Reiche für sehr wüuschenSwerth halten. Eine gewisse Verstimmung, wie ste weite Kreise ergriffen hat, könute indessen auch bei dem Prinzen Ludwig vorhanden seiu. Sie würde sich aber nicht gegen daS Reich, sondern gegen Preußen richte« und zwar wegen der Schwierigkeiten, die dort seit Jahre» der Uutermainkanalisatiou entgegengestellt werde». Diese und damit die, wir wiederhole» es, weit- verbreitete und berechtigte Mißstimmung zu beseitige», wäre höchste Z it."
Ebenso wie eS in Bayer» manche Leute mit weuig Achtung vor de» Preußen giebt, so giebt eS auch Preußen, die aus Mangel an Bildung an einem Stolz leide», der der Anerkennung anderer Tüchtigkeit nicht fähig ist. Da eS also auf beide» Seite» neben dem Stolz auch Dünkel giebt, wolle» wir die Ab- stelluog der Zeit anheimstellen und unsere Kraft dari» finden, daß das deutsche Grundgefühl im entscheiden- de« Augenblick doch über alle Stammesvorurtheile fiegt.
Der südafrikanische Krieg.
Lord Roberts hat berests seine« weitere« Bor» morsch »ach Norde« ang.trete«. Die Bure« habe« ehe Stellung am Rhmost r die aber bereits von de» Engländer« auf beide» Seide» umgangen ist. Wie Lord Roberts meldet, traf Jan Hamilton in Heilbro« ei« «ach einer Reihe von Gefechte« mit der Buren» streitmacht unter Ch'istoph de Wet, welcher sich vor ihm zmückzog. General Broodwood erbeutete 15 vurenwagen. Die Verluste Hamiltons Betrage« nach de« bisherige« Feststellungen 75 Mann.
Dem „Rtuierschen Büreau" wird aus Honings- spruit de« 22. d. M. gemeldet: Seuera! French hat den Rhenostetfluß nordwestlich vo» HoningSspruit übeischritte«. Diese Bewegung, vereint mit de« Operationen Jan Hamiltoas, »acht die Stellung der Buren, 20 Meile« vor der britisch n Fco«t, fast uh» haltbar. Die letzten Berichte besage« jedoch, der Feind habe Vorbereitunge« zu starkem Widerstand ge» tröffe« «nb sei im Besitze von 15 Geschützen.
Nach einer Meldung emS Kimberley traf dort ein Einwohner von Mafekiog ein, welcher meldete, daß der Weg vollkommen frei sei. 800 Aufständische aus Vryburg hätten fich einem obrigkeiilichen Beamte« ergeben, welcher die fliegende Kolonne begleitete. Hierdurch werde thatsächlich dem Kriege i« jenem Gebiet ein Ende gemacht. Einige Intransigente seien »ach Tra»Svaal geflohen. I» Vryburg herrschte ziemlich viel Fieber, daS aus dem Burenlager ein» geschleppt sei. Mehrere Personen vo» der fli-gende« Kolonne litte» an Fieber und befände» fich in Vryburg im Hospital.
glück davon abhing, das ging nun schon gar nicht a». So kam Lori ihr gerade recht. Wenn die Beiden fich einander verliebte», so war Alle» geholfen, da Lori's Vater ja auch geschrieben hatte, da» Mädchen müffe vou einer unwürdigen Liebelei geheill werde».
Deshalb war es bei Tante Kathinka befchlosiene Sache, die Beiden — Lori und Theo — mußten fich heirathe». Die» erschien der Tante nm so wünscheuSwerther, da ersten» Theo schon manche» dumme» Streich gemacht hatte; er spielte gern, und verlor nicht selb» größere Summen. DaS würde er bleiben laffen, wenn er ein schönes Weibchen fei» eigen nannte, sagte fich Fräulein Kathinka. Andererseits brauchte fie fich, wenn er Lori heiraihete, nicht vo» ihrem „Goldsohn" zu trennen, was ihr ebenfalls sehr angenehm war. Die junge» Leutchen konnten hier leben, wie e» ihnen gefiel, daS paßte alles sehr gut. ES galt nur, Lori für den Plan zu gewinne», und — das würde so schwer nicht fei»; Theo war «och der Auficht seiner Tante ei» Prachtmensch, man mußte dem juuge» Mädche» nur Gelegenheit gebe», ihn näher kenne» zu Iet»e».
Fräulein Kathinka beschloß, über daS alles mit Lori ernstlicher zu reden, sobald fich dazu eine Ge- legenhett fand.
Seit einige» Woche» lebte Lori in der reizenden Villa am grünen Rhein. Regelmäßig, alle zwei Tage, erhielt fie einen Brief von Johanne». Er schrieb von seinem Later, der wie ein gereizter Löwe herumginge, — an eine Verständigung sei gar nicht zu d-nke», — dann vou den Schritte» die er bereits gethan, nm eine paffende Stelle zu erhalten. Lori sollte Geduld habe», <8 würde fich schon olle» zum Beste» wenden. In diesem Tone ging eS fort, Lori las die Briefe so ost, daß fie dieselben fast a«»-
Samoa.
Im Gegensatz zu beit englisch. amerikanischen Meldungen über neue Wine» und eine drohende Erhebung MataafaS gegen die deutsche Verwaltung zeigt folgender Bericht au» Apia, wie fich die deutsche Herrschaft dort immer mehr einbürgert. „Die Re- gierungSfrage ist nunmehr gelöst wordeu. Mataafa ist der oberste Häuptling, und ohne König zu fein, sorgt er für die Ordnung im Lande, soweit die Samoaner hieran betheiltgt find. Unter ihm steht eine Anzahl Häuptlinge, welche für die Ausführung der vo» Mataafa gegebene» Befehle Sorge trage». Die alten Samoake»»er bezeichne» das Vorgehe» der deutschen Regiernng als ei» sehr geschicktes; die samoanische» Sitten und Gebräuche bleibe» unberührt, und die Samoaner werde» so regiert, wie fie es sich wünsche». Auch die größte» Hetzereien seitens der Engländer haben eS nicht vermocht, daS Vertrauen der Mataafapartei zur deutschen Regierung zu erschüttern. — Das deutsche Recht macht fich doch schon recht bemerkbar, uud die Anfiedler mache» lange Gesichter, wenn fie von de»' vom deutsche» Richter verhängten Sttafe» hören. Die Förderung des Deutschthums geht langsam, aber sicher fort. Auch der Ersatz der englisch geschriebenen Firmenschilder durch deutsch geschriebene Schilder fängt an fich eivzubürgeru. Aber was als ein recht schwerer Mangel empfunden wird, ist: Wir habe» keinen deutsch-evangelische» Prediger und keine deutsche Kirche! Hier ist wirklich ein Nothstand vorhanden, und mit Recht körnen die Wilden uns als Heiden bezeichne», wie sie es mit Vorliebe thu». Wenig gerechnet, findet man alle 2000 Meter an der Küste eine Kirche, aber eine deutsche Kirche giebt eS nicht."
Deutsches Reich.
* Ner;irr, 25. Mai.
— Das Befinden des Königs Otto von Bayern ist nach dem am Dienstag auSge- gebeneu ärztlichen Bulletin „in jeder Beziehung un- verändert".
— Jrn Seniorenkonvent des Reichstags ist man dahin übereingekomme», daß die Plenarsitzungen noch bis Dienstag nächster Woche sich erstrecken sollen» da außer dem Münzgesitz auch die Unfallverstcherungs- gesetze noch vor Pfingsten in dritter Lesung erledigt werden sollen. Dir Ferien sollen am 30. Mai beginnen und nur bis 6. Juni dauer». Nach den Strien kommt sofort das Flottengesetz zur Berathung. Außerdem legt die Regierung Werth darauf, daß noch das Reichsseucheugesetz zur Verabschiedung kommt.
an den Vater, den sie trotz allem nnd allem doch von Herze» lieb hatte. — Es würde ihr unendlich schwer werden, sich gegen seinen Willen aufzulehne», das fühlte fie in dieser Stunde deutlich.
Lori legte die Arme auf das Fensterbrett, den schönen lockigen Kopf darauf, und begann zu schluchze», so herzbrechend und erschütternd, — zum Erbarmen.
Schließlich fand fie Tiost und Beruhigung darin dem Geliebten in einem langen Briefe ihr schweres Herz auszuschütten. Alles, was sie bewegte in dieser Stunde, legte fie in lern Schreiben bar.
E» war spät geworben, al» fie, wirklich mflbe, ihr Lager aussuchte.
Am anberen Morgen instruirte fie Wally genau wegen bet postlagernden Briefe, und da» Mädche» versprach, alles bestens besorgen zu wollen.
Die Villa Tante KathinkoS war in der That ein reizender Aufenthalt. Lori hatte fich schon ein wenig eingelebt, man unternahm herrliche Boolfahrte» auf dem Rhein. Da» Einzige, was Lori mit zunehmender Angst erfüllte, war die Beobachtung, daß Tante Kathinka ihren „lieben Soldsohn', wie fie -Theo stets zu «eenen pflegte, in seinen Bewerbungen nm Loris Gunst noch unterstützte. Fräulein Kathieka kam e» sehr erwünscht, daß Theo fich in die „kleine Fee" verliebt hatte. Da sie vor Lori'» Ankunft öfter» die Bemerkung gemacht zu haben glaubte, daß der junge Mav« nach Wally schielte, und viel häufiger mit dem Mädchen sprach, al» Kathinka lieb war, so fürchtete fie fast, Theo habe fich so weit bergeffen, mit der Dienerin ehr LiebeSvethältniß an- zufangen, da» man doch durchaus nicht billigen konnte. Und dem geliebten „Soldsoh»', an dem die Tante »un einmal mit ganzer Seele hing, etwas ab- zuschlage«, zumal wenn etwa sein zuküustige» Lebens-
jche als eine Art Gnadengeschenk zu betrachten ® e, sicherlich nicht ausgesprochen worden. Gewiß es ein Glück für Bayer«, daß eS fich unter dem
(Nachdruck verboten.)
Die kleine Lori. Original-Roman von Irene v. Hellmuth. (Fortsetzung)
llnd die „Münchener Reuest. Nachr." schreiben ! demselben Thema:
ae das liebe, alte Haus mit den weinumrankte« mit dem dunkle« Wald im Hintergründe,
Parlamentarisches.
Reichstag.
Der Reichstag hat am Mittwoch mit unheimlicher Schnelligkeit geantwortet. Er hat zunächst die erste und
Umschau.
$ie Rede des Prinzen Ludwig von Baiern.
Die in der letzten Nummer unserer Zeitung er-
»<48 keine Thatfache zu Gebote, welche ergiebt, f-e'IenL^ Elich ei« solcher beleidigender Vorwurf er- Pbey tenrbe. Es ist ja uozweifelhaft richtig, daß khttl der Norddeutsche« de« Süddeutschen als
m, schützende« Dach be8 Reiches geborgen weiß, js ; es an den Segnungen der nationalen Einigung vollem Umfange theilhabe« kann, aber das An- S 1 auf e Zugehörigkeit zum Reiche hat es — Cs t Prinz Ludwig durchaus zuttiffend betonte — 33 hatten Kampfe und unter schweren Opfer» er« *53 den. Zwischen Deutsche» erster und zweiter Z zffe, zwischen Reichsangehörigeu von Rechts wegen i Reichsangehörigen von irgend wessen Gnade» hat her — abgesehen vou gewissen Agitationsorganeu «klichster Art — Niemand zu unterscheiden gewagt, ereS Erachtens h'ätte es der Verwahrung hohen Herrn mithin nicht bedurft.
t b e f ü r ch t e«, daß ihr im Ausland vielfach Mit Deutung gegeben werden wird, die den ^^ttschen uud Absichten der bei allem bayerischem r Mbewußtsei« doch gut deutsch gesinnten ringen doch sehr wenig entsprechen ifte.
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
ft. Nng ft»ftt, t« «nh«. verantwortlich für di. Sttbaftion: Redakteur Han, Hnpfer in martert
MMmi: Mt M. - XdtrtM » Ätbattion: Slattt 31. - Sektton 66.
tzrite Rede des Prinzen Ludwig vo» Bay rn mit SS ew Gefühl der Unzufriedenheit über eine vermeintliche Z. irücksktzuHg Bayerns findet bei den boyettchen reichS- gen Blätter» keine« Beifall. Die „Allgemeine iltnng" schreibt u. A.:
•t Unklar ist eS uns, an welche Adtesse der erlauchte PA her seine weitere scharfe Verwahrung richten zu 2* meinte. Von irgendwie autoritativer Seite ist <$b Behauptung, daß Bayern seine Zugehörigkeit zum
„Aber Sie dürfen nicht mit Andere» darüber 4«, Wally. Wenn ich Jh»e« ehren Auftrag gebe, M das ganz uns bleiben, verstehen Sie? Sie en mir da» fest versprechen I"
, „Gnädiges Fräulein könue» ganz unbesorgt sei», ® ®it erfährt keine Menschenseele etwas, den» ich * verschwiegen wie da» Grab," betheuerte Wally. Lori lächelte befriebigt. E» war ihr sehr äuge- dieses Mädchen an der Hand zn habe», das Östlich die Briefe abhole» konnte; den» wen» fie Erlöst that, so mußte da» anffalle». Sie fühüe ’ ^gemein hingezoge» zu Wally, die sofort ihr ^°uen gewonnen hatte. Die gutherzige Lori hätte (53 fak. $e» gern einen Beweis ihrer Zuneigung We», doch wagte fie nicht, Wally Geld ar zubieten. * diese sehr nett gekleidet gixg und in ihrem Le- einen ziemliche» Grad von Bildung verrieth, Lichtete Lori, das Mädchen könnte fich durch ein ^schenk verletzt fühle», und beschloß, eine Extra- Mnng bi» zn einer späteren Gelegenheit zu ver- v ' Dienerin zog sich zurück.
J®1'- öffnete da» Fenster «nb gab fich ganz dem der köstliche» Sommernacht hi». In de»
rem - " ------------------ —
prim« ?*rn des Rhei»s spiegelte fich die Mo»dscheibe. «zahl- kurgelnd schlugen die Welle» an das Ufer, {axfea schaute Lori diesem Spiele zu, ei» Sehnen . SA u ' Mötzlich ihr Herz, daS Heimweh packte fie mit [Qßll Pb hrtAi» am tnflR Kp
gftft*« Itotft anfot «» «tttteet» »oft Sew» ■»> gthrtee«. A« Ktqrigtn nehmen entgegen: di« Expedition dieses Blattes, bi« Annoncen-
M 4i)i Qe«to»Äi«n*mentHBreH bd tot etNbitbn »SM., to an« BRreaur von Haasenstein L Bögler. Frankfurt a. M., Cassel, Mägde- __
J1S. IäL KEtom 3M Mk. («S. Betollgttd). ^SnsntionSgedühr: di« g*> innA b»ra, Wien; Rudolf Mosie, Frankfurt a. M., Bettin, München, Köln; ob.
-ter tew» »imm IO Pf«., »«flam« - dü Zttl, »5 Pf,. Sonnabend, 26. Mül 1900. G. L. Dante» Co., Frauksutt a. M., Berlin, Hannover, Patt, x.