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Englische Siegesfeier.

3» Oxford führte die Mafeking-Feier am frühen zu Tumulten. Eigeuthum wurde weg­

halt «och immer die Heine Lori, zierlich uud nett, hoffentlich bleibst Du «an recht lange hier. So schnell kommst Du mir nicht wieder fort. Da steh', auch ein Verwandter, mein Neffe Theodor Krämer, der Sohu vo« Taute Marie, Du keuust doch Theo schon? Nicht? — Ach so, ich vergaß, Du warst ja damals «och ei« kleines Mädchen, als Ihr Euch hier traft; es ist fteilich lang her, Theo lebt jetzt ganz bei mir, ich bin immer so allein gewesen, eine« männliche« Schutz habe« wir Frauen ja so uöthig."

Lori fühfte fich unangenehm berührt von de« vielen Worten, die gleich einem Strom an» dem Mnnde der Tante quollen. Kathinka schöpfte nach dieser Leistnng auch tief Athem und machte Miene, von Neuem zu beginnen, doch Theo, der ein malftiöseS Lächeln zur Schau trug «ahnte zum Einsteigen.

Lori fühlte flch auch von dem jungen Mann mehr abgeßoße« als augezoge«. Er hatte ihr vorhin bei der Vorstellung durch Tante Kathinka mit einer tiefe« Verbeugung die Hand gereicht, fie fühlte dabei einen so innige« feste« Druck, daß fie unwillig er- röthend die Fingerchen rasch wieder zurückzog und Theo einen erstaunte« abweisenden Blick zuwarf, den dieser zutraulich lächelnd zurückgab. Er versuchte auch jetzt, Lori beim Eiusteigen iu den Wage« be­hilflich zu sei«, allein fie hatte rasch, ohne seine Hand zu erfaffen, neben der Tante Platz genommen, und diese begann sogleich wieder i« ihrer lebhaften Art «ach allem Möglichen zu fragen.

Lori gab freundlich und bereitwillig Auskunft.

Die Villa Taute Kathiuka's lag außerhalb der Stadt, mitten in einem großen, herrlichen Garten; ein breiter, zu beide« Setten Akazienbäumen be-

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DaS Ende der lex Heinze.

Wie wir gestern bereits unsere« Lesern mitgetheilt haben, ist die lex Heinze jetzt dadurch erledigt, daß der Gesetzentwurf falle« geloste« wurde und an seiner Stelle ein Initiativantrag des Grafen Hompesch so- fort in drei Lesungen angenommen wurde. DaS Nähere über die Verhandlung finde« unsere Leser im

f» blichen Vorgänge in Moskau seine Worte peinlichst auf die Wagschale lege«. Er hätte diese bedkvtsame Kundgebung, die in dem Ausdrucke „Wir wollen keine mindere« Brüder fein* ganz auf­fallend an das „Wir find keine Vasallen" anschließt, sicherlich nicht vor einer breite« Oeffentlichkeit von sich gegeben, wen« er sich nicht auf ein ernstes Vor- kommntß der allerletzten Zeit stützen könnte. Ohne ganz bestimmten Gmnd hat der bayerische Thronerbe diese« Satz gewiß nicht gesprochen, der im Aus lande sicherlich als das unfehlbare Zeichen eines offenen Kriegszustandes zwischen Boyern uud Preußen bezw. dem Reiche gedeutet werde« wttd. Es darf auch nicht aus dem Auge gelassen werden, daß Prinz Ludwig hierbei ohne Zweifel im vorherigen Einverständniß mit seinem Vater, dem Prinz Regenten vorgegangen ist.

War vorgefallen ist, darüber herrscht noch tiefes Dunkel. Mau wird aber jedenfalls auf eine sachge­mäße Erläuterung in den nächsten Tagen nicht ver> gebens warten und dabei auf manche unerquickliche @i Öffnung gefaßt fei« müssen. Jedenfalls kann aber jetzt schon gesagt werden, daß solche Dinge zu keinem gute« Ende führen. Jeder gute reichsdeutsche Boyer — und dos ist Gottlob die überwiegende Mehrheit bei uns — sagt fich heute schon, daß schließlich nichts Anders wieder zum Vorschein kommen wttd, als eine neuerliche ganz unverantwortliche Verhetzung Süd- deuifchlandS gegen Preußen.

Parlamentsbericht. Zur Erläuterung möge hier nur Folgendes erwähnt fein: Die Schwierigkeit für die Verständigung lag darin, eine Form zu finden, um die Paragraphen, welche den Anlaß zur Obstruktion gegeben hatte«, zu entfernen. Da die §§ 184 a und b bereits in dritter Lesung angenommen waren, so konnte« fie vu: durch Verwerfuug des ganze« Gesetzes wieder hinousgebracht werde« und bei der vorhandenen Mehrheit war hierauf niemals zu rechnen. So kam man den« zu der Beiftändigung, die lex Heinze, so wie fie als BerathuugSgegenstaud vorlag, thatsächlich fallen zu lassen, dagegen die Bestimmungen der ehemaligen Vorlage, die man glaubte rette» zu können, in Form eines Initiativantrags aufs Neue zur Berathung zu stellen. Dies war der oben er­wähnte'Initiativantrag des Grafen Hompesch, der alle bisher angenommenen Bestimmungen der lex Heinze bis auf die §§ 184a und b enthält, dagegen de« § 184b (den Theaterparagraphen) ganz fallen läßt uud oom § 184a (den Schaufensterparagraphen) nur die letzte Bestimmung bestehen läßt, daß der Verkauf ober das Anbieten der dort bezeichneten Dinge an Personen unter 16 Jahren unter Strafe gestellt werden soll. Wenn auch die Freifinnige nud Sozialdemokraten nach wie vor gegen das Gesetz stimmten, so bestand doch nun fiir die Mehrhett kein Hinderniß mehr, die Sache glatt zur Erledigung zu bringen. Durch die debattelose en bloc-Annahme bei Antrags Hompesch ix drei Lesungen hinter einander konnte nun die ganze Frage entgiltig aus der Welt geschafft werden.

itregen 6 Tobte und etwa 11 Verwundete." Eine Sch lappe Buller»

i das einzig erfreuliche vom Kriegsschauplatz. Hesche des Generals Luller aus Newcastle

Der südaftikanische Krieg

Vom Kriegsschauplatz

Das Flottengesetz.

Die Budget-Commission des Reichstags erledigte am Dienstag die Berathung des Flottengesetzes, in­dem sie die Verhandlungen über die Deckungsftage abschloß. Sie nahm ferner folgende Resolutionen an:

1. den Herrn Reichskanzler zu ersuchen, einen Gesetzentwurf dem Reichstage vorzulegen, der eine Besteuerung der im Jnlande hergestellten Schaum­weine einführt uud gleichzeitig einen Declarations- zwang für die mit künstlichem Zusatz von Kohlen­säure hergestellten Schaumweine schafft, sowie be­stimmt, daß in Deutschland angefertigte Schaum­weine nur unter Angabe bei Anfertigungsortes in den Handel gebracht werden dürfen;

2. die verbündeten Regierungen zu ersuchen, spätestens Anfang der nächsten Session des Reichs­tags einen Gesetzentwurf vorzulegen, durch welchen die Besteuerung des Saccharins und ähnlicher Süßstoffe iu einer der bestehenden Zuckersteuer und der Süßkraft der künstliche« Süßstoffe ent­sprechende« Höhe gesichert wird.

hst Stadt vertheidigenden Truppen ihn an weiter« Lndringen hinderten. Seine Streitmacht wurde in der Fttsierniß getrennt; eine starke Abteilung wurde zwischen sie geschoben, die fie vollständig einschloß. Dai Gefecht daueite bex ganzen Tag. Bei Anbruch der Nacht ergaben fich zwei Theile mb bet dritte wurde unter

pflanzten Weg führte zu dem reizenden Hause, vo mau eine herrliche Aussicht auf be« unten vorbei- fließenden Rhein unb bie im Hintergründe auf» tauchende« Berge genoß.

Ali die Ankommende« die breite, teppichbelegte Treppe emporstiege«, erschien ein junges, Hübschei Mädchen am Aufgang. ES wollte Lori bedünke«, als hätte di» sei mit The» einen verftänduiß vollen Blick getauscht, doch konnte ei ebensogut eine Täuschung fein.

Fräulein Kathinka trug der Dienerin auf, bai Handgepäck Loris zu besorgen, bann sagte fie auf bai Mäbchen beutenb: „Wally ist einzig zu Deiner eigenen Bebienuug hier, — Loti, — Du kannst Dich ganz auf fie verlassen, nxb wenn Du etwas wünschest, so brauchst Du ei ihr nur zu sagen."

Wally machte, wie Lori buchte, eine zu divote, unterwürfige Berbengvng, babei flog ihr Blick wieber- um zu Theo hinüber, be» bitfer aber nicht zu be­merke» schii«. Da in be» Zimmer«, bie alle mit seltenem Gcschmach eingerichtet waren, eine ouerttäg- liche Hitze herrschte, bifahl Tante Kathinka, bai Essen auf bet Vkranda zu servilen, wo vom Wasser her ein frischer Luftzug wehte.

ES war ein schönes, lauschiges Plätzchen unb Lori hätte fich ganz zusriebeu gefühlt, wen« ihr bie Blicke, bie Theo stets auf fie gerichtet hatte, nicht so sehr unangenehm gewesen wären. Er saß ihr gegen­über an bem kleinen Tische, der nur drei Couverts ttug, und suchte fich ihr in zudringlicher Weise zu nähern. Sie ließ ihm ihre Kälte und Gleichgiltigkeit wiederholt fühlen, doch daS half nur sehr wenig. Er setzte seine Bemühungen unverdrossen fort, unb iu

22. berichtet, er habe vom Oberst Bethune die Wchricht erhalte«, baß, als eise Schwadron berittener Infanterie Bethunes fich gestern auf dem Marsche

genommen und btmolirr, um als Brennstoff zu Freudenfeuern zu bienen, unb bie Polizei mußte ver­schiedene Male die Menge mit Knüttel» angreife«. Eine Feuerspritze trat auch in ThStigkeit unb es gab Schlägereien. I» Lurga» in Irland wurde« gestern zur Fortsetzung der Mafeking-Feier den katholischen Einwohnern die Fenster« eingeworfen und diese selbst mit Steinen beworfen und beschimpft. Zuletzt wurde Krüger in effigie aufgehängt. I« Aberdeen wurde der Lehrer d- s Deutschen an der dortigen Universität, Hein, im Klassenzimmer von den Studenten mißhandelt und dann wurden an seinem Hanse die Fenster eingeworfen, weil er den Bure» freundlich gesinnt sei« soll. Der Senat der Untverfität hielt heute eine besondere Sitzung, um bie beteiligten Studenten abzustrafen.

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ber hereinbrechende« Dämmerung huschte der Freche sogar einmal «ach ihrer Hand und zog fie an feixe Lippe«, fo daß Lori unwillig aufßund und Müdig­keit vorschützend, fich in daS angewiesene Zimmer; begab. Wen« dieser unleidliche Mensch fein Benehme« nicht änderte, f» war das kaum auSzuhatten, uud Lori beschloß voikommende« Falles fich an Tante Kathinka zu wende«. Diese würde be« Zubringlichketten dieses sauberen Letter» schon entgegentreten.

Wally kam mit ber rothverschleierte« Lampe herein unb fragte auffallend freundlich: „Befehlen da» gnädige Fräulein noch etwas?"

Lori winkte der Dienerin, näher zu treten und bie Thür zu schließen, bann fugte fie in gedämpftem Ton: „Können Sie mir vielleicht Auskunft geben, wo fich hier bie Hauptpost befindet?"

Die Angeredete nickte zutraulich: „Aber beste» Fräulein, Sie wollen sich doch nicht etwa selbst da­hin bemühen?"

Lori nickte etwas verlege«. „Gewiß will ich baS, warum sollte ich uicht, Wally?"

„O bitte, bitte, gnädiges Fräulein, baS kann, dass darf ich uicht zugebeu. Meine Herrin würde sehr- böse fei« und glaube», daß fie »icht mit mir zufrieden wäre«. Wen« fi: mir Schelte erspare» wolle«, fo gehe» Sie nicht selbst au8, um Besorgungen zu machen, sondern sagen Sie es mit!"

Wally bat so dringend, fast ängstlich, daß Lori endlich zusagte.

Zu de» Dotationen an bie Provinzen

schreibt man bei „Colberger Volks - Zettung": „Es ist tonnbetbar, wie fich bie Herten in Berlin - bie Köpfe barfiber zerbrechen, nach welchem Maßstäbe bie an bie Provinzen abzugebenden Dotationen verihellt werden sollen. Beabfichtigt wttd mit dieser Maß­nahme vor Allem, einen Ausgleich zwischen bex leistungsfähigen und weniger leistungsfähigen Pro­vinzen herbeizuführen unb so die schwächeren Theile deS SiaatsköiperS zu stärken. Da ist eS doch ganz natürlich, daß die hohe Einkommensteuer zahlenden Gegenden weniger erhalten, als diejenigen, welche geringe Steuer zahl.» und daß audersetts jede Person, da fie noch dem Staate Dienste leisten und bie erhaltenen Gelder verwenden und verwerihe» kann, berücksichtigt wird. Um aber daS fo doch noch ent­stehende Ueberge wicht der Städte zu brechen, muß auch die Größe der Grundfläche iu Betracht gezogen werden. AIS Vertheilungsmußstub ergiebt sich also das umgekehrte Vethättuiß von Einkommen steuer zur Eiuwohnetzahl unter Berücksichtigung der Größe der Provinz. Aber die Vertreter der wohlhabende« Provinzen werde« diesen Mußstab nicht so leicht gelte» lassen wollen, werden daher mehr die jetzt votgeschlugenen billige», »ach denen die reichen Gegenden mehr bekommen als die atmen und werden

1900, »d.

(Nachdruck verboten.)

Die kleine Lori.

Origuial-Roman von Irene v. Hellmuth.

(Fortsetzung.)

Umschau.

Eine Kundgebung des Prinzen Ludwig von Baier»

auf der 10. Hauptversammlung des „Vereins für Hebung der Fluß- und Kanalschifffahrt in Baiern", die dieser Tuge hi Straubing ftattfanb, hielt Prinz Ludwig, der Protektor des Vereins eine Rede, bie nicht verfehlen wird, das größte Aufsehen zu machen. Prinz Ludwig sagte darin mit nicht zu verkennender Erregung: „ES wird uns in Bayern vielfach vor- getoorfen, daß wir die Vortheile, die wir vom Deutsche» Reiche habe», »icht genug zu würdige» wissen. Meine Herren! Vor Allem verwahre ich Bayern vor dem Vorwürfe, daß es eine Gnade fei, daß wir zum Reiche gehöre»! Den» baS Deutsche Reich ist ebensogut mit baierischem Blute zusammengeschweißt worbe», wie mit dem Blute irgenb eines andere» deutschen Stummes und infolge­dessen wolle» wir »icht u 18 mindere Brüder, sonder« u!S volle Brüder angesehen werden. Unb wie wir für baS ganze Deutsche Reich einstehex unb eingestunden find, so verlungen wir uuch, daß daS Deutsche Reich unsere speziell baierische« Interessen ebenso wahre wie die Interessen vo» bene» an den großen Strömen, die in bie Norb- unb Ostsee sich ergießen, gewahrt werben. Wen» daS ist, so werbe» wir nicht nur int speziell buierischen Interesse, wir werde» im Interesse deS ganzen Deutschen Reichs handeln."

Der Satz, in dem sich ber Prinz gegen de« Vor­wurf verwahrt, daß eS eine „Gnade" fei, daß wir Bayer» zum Deutschen Reiche gehöre», wird nicht zum wenigste» in Norbdeutschlund mehr als Erstaunen Hervorrufen. Es ist bis jetzt uicht baS Mindeste be­kannt geworden, wo uud wauu vou irgend einer be- achtenswerthen Seite aus — vo» einer hervorragenden kann wohl kaum die Rede sein —dieser abgeschmackte Vorwurf gemacht wordeu ist. Die Worte müssen aber irgendwo gefalle» fein, den» Prinz Ludwig wird wohl nach jenem noch in Aller Erinnerung be-

Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. b■"*” Zllustrirtes Sonntagsblatt.

Wrö^ilehrt, um Boräthe zu holen, und marschirte 1)61' deute nach Newcastle. General Buller beorderte Lerhune, mit 500 Man» nach Nqutu vorzurücken, welcher, wie verlautet, vom Feinde geräumt ist.

orstaÄ, Ajjheilrwg in Stärke von 250 Man» unter persöu- iXm? Wr Führung EloffS bie Feldwachen überfiel und IIIIDL jj die Stadt und das geschützte Feld von Weste»

Anzeigen nehmen entgegen: di« Expedition dies« Blattes, die Amumren» v»r«nr von Haasenstein & Bögler, Frankfurt a. M., Cassel, Magd«- ok

fatrg, Wien: Rudolf Stoff«, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; Ov. ^yUDTfl

C, L Daube * So., Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris x.

Itatn heute nur wenige Nachrichten vor. Ucbei den Ersatz von Mafeking ist noch folgende Depesche Lord Roberts' vachzuirage», die in den aglische» Abendblätter» von gesteru nunmehr vor Üttzt: ;Maho« meldet, er habe fich mit Plumer bei a^sfibi am 15. Mai vereinigt. Er wurde von «,em Burenkommando von Maaisuni Siding ans erfolgt und wandte flch westwärts, um ihm zu ent- tannen. Am 13. wurde er im dichten Busch argc- «tiffeu, wobei er 5 Tobte, 2 Vermißte unb 24 Set» Bitniete verlor. Die Buren verloren mehr Leute an frbttn und Verwundeten als Mahon." Ein anderer glicht, vom 13. Mai datirt, ist vo» Bade»-Powell gelaufen. Satin wird die wichtige Meldung ge- Wtchl, daß am 13. vor Tagesanbruch eine stürmende

Semnbete ließ der Feind zurück und 108 Mann fäll - Muhen zu Gefangenen gemacht, Cloff und 9 Offiziere fenhaus- kwgeschlosseu. 17 Franzosen unb einige Deutsche Htfinben sich unter be» Gefangenen. Unsere Verluste

keim «n8 das Malopoihal entlang ein drang, während tittroof Mchzeitig mit heftigem Gewehrfeuer an der östliche» 8 11“

Front ber englische« Stellung demonstrirt wurde. (38 hr Di« westliche Abtheilxng wurde mit de« nachfolgenden scheine- -uienmiterstStzungen handgemein unb hielt sie auf, dadurch Eloff vom Rückzug abschneibend, während die

istew hr vsv Hiteiche stand.

tertag:

•M bitte, bitte, mein Goldjunge, verschiebe daS *2 später, ich komme mit so hilflos und verlassen ivr denn ich hier so ganz allein stehen soll!"

lb« Reffe rncchte eine kleine, ungeduldige Be- ^ipwg doch zwang er seine« Unrnuth sofort nieder.

»Wie Du befiehlst, Tante," sagte er mit an- ^'•ittenb heiterem Lächeln.

it.., -^lcht befehlen möchte ich Dir, Theo, aber ich R« Dich darum. Wenn Du eS nicht gern thust,

»86er Tante, — wie kannst Du nm glauben," " sie hastig.

Endlich fuhr zur großen Erleichterung Theo'S der W in bie Halle; es entstaub eine Bewegung, bie ^pkthüren würbe« aufgerissen, einem Wagen zweiter ^•Jntfä!flpfte ein junges Mädchen, und eilte ^lchßig auf bie Dame zu, berfelben bie Hand ent» ^«streckend.

»Buten Tag, Tante Kathinka!" DaS klang so so herzlich und bie Angerebete umschlang bie ^iche reizende Gestalt mit beiden Atmen, küßte *7 Mädchen auf beide Wange», und begrüßte es seinem Wortschwall, der schier unheimlich zu Qt5ts wat, und recht geziert und m natürlich wirkte. » -Erüß Dich Gott, mein liebes Kind! Hattest p^eine angenehme Reise, gute Gesellschaft? Wie LT t8 Deinem Batet, immer gesund und munter, i Das freut mich, freut mich von Hetzen, bist

. «ch Newcastle befand, fie etwa 6 Meilen südwestlich ‘ Weyheid von den Buten in einen Hinter-

,6® ball gelockt worbe» sei. Seht wenige seien entkommen. Die Gesammtverluste be-