Einzelbild herunterladen
 

rbsrz

ars

Naüonalliberaler Umschwung?

(M

steht unwiderruflch fjt Ich werde, sobald ich eine

(Fortsetzung folA)

ei

ner. acht

ng. rat

de

Mittei

Ha«e ippe**

waltigurigeu durch die Mehrheit schützen soll, hat fie auch die Aufgabe, die Mehrheit gegen Vergewaltigungen durch die Minderheit zu schützen. Nichts anderes als eine Vergewaltigung der letzteren Art ist das Verhalten, da? jetzt die bürgerliche »ud die revolutionäre Demokratie unter Führung des Henn Singer nnd unter Berufung auf die Geschäftsordnung beobachtet. ES gehört eine gute Portion Unverfrorenheit zu dem Versuche, dieses Verhallen zu entschuldigen.

Im Lande der Dichter und Denker.

h. In dem jetzt vorliegenden 40. Jahresbericht der Deutsche» Schillersttstung wird wiederum die Frage aufgeworfen, ob das mächtige Deutsche Reich nicht im Stande sei, zur Unterstützung von Künstlern und Schriftstellern etwas zu thun? Der Bericht weist darauf hin, daß in Schwede» und Norwegen sowie in Dänemark namentlich de» Vertretern der Litteratur ganz erhebliche Dotationen alljährlich zu Gute kommen. ES macht in der That einen beschämende» Eindruck,

3- kranke.

Johannes schlang den Ar» um die zierliche, ge- liebte Gestalt und küßte wieder und wieder de» kleine» Mnud, die rothgeweinte» Auge».

Die Verga»ge»hell wurde kaum berührt, gaü doch der Zukunft die ganze Sorge der Liebende». So kam er, daß Joha»»eS z» fragen vergaß, warum Lori ihm nicht geschrieben, warum fie so rasch in die Trennung gewilligt und alles, was ihn vorher so bedrückt hatte. Und Lori ihrersests dachte nicht daran, die Frage zu stelle», warum der Geliebte so dringend zur Abreise gerathe».

Von wem erfuhrst Du den», daß «ich der Later schon heute fortschickte?' fragte Lori, die wie im Traume neben Johannes saß und kaum wußte, wie ihr geschah.

Von Helene,' antwortete der junge Mau», lieb­kosend die Löckchen seiner kleinen Braut streichelnd. .Ich vertraute dem Zufall und hoffte. Dich irgend­wo treffe» zu könuen, da sagte mit Helene, daß Du abgereist seiest, mein Liebling.'

.Aber war in aller Welt sollen wir den» jetzt beginnen, Johannes?'

Lori schmiegte sich zärtlich an den Geliebten, die Thräne» wollten trotz deS Glücks gefühlS, daS fie durchs ömte, schon wieder hervorbreche».

.DaS war es eben. waS ich mit Dir bespreche» wollte, Lori. Gott sei Dank, daß eS mir geglückt ist Dich »och zu erreiche». Vor alle» Diuge» ist ei noihwendig, daß wir eine fichere Art des Briefv-chselS

Der blamirte Liberalismus.

k. Die .Freisinnige Zig.' ist mit Recht darüber ärgerlich, daß dir Presse der Wadelstrüwpfler und des LiukSliberaliSmuS nicht abläßt von einerBe- fteiuvg' de» Kaisers aus der .Gefangenschaft der Agrarier' zu phautastreu. Das Richtersche Organ schreibt:Haben den» diese Redaktenre keine Ahnung davon, wie sehr fie durch ihre Ausführungen den gesammten Liberalismus nnd alle Freifinnige» ganz abgesehen von der Freifinnige» Bolkkpartei blamiren?'

In der That, stärker ist der Liberalismus wohl noch niemals bloßgestellt worden als durch die Preß«

Dir Theilnehmer an der Obstruktion gegen die lex Heinze berufen sich mit Vorliebe auf den Satz, daß der Schutz der Minderheit eine der Har ptaufgaben der Geschäftsordnung fei. Daran knüpfen sie dir Behauptung, daß fie dir Obstruktion »nr mit den Mittel» der Geschäftsordnung geführt hätten und daß eben deshalb ihr Vorgehe» keine» Tadel verdiene.

Gewiß hat die Geschäftsordnung n. A. die Auf­gabe, die Minderheit gegen Vergewaltigungen durch die Mehrheit zu schützen. Aber andererseits hat fie auch die Aufgabe, der Mehrhest die Kundgebung ihres Willens durch Abstimmung zu ermöglichen. Und das ist es, was j-tzt die Obstruktion zu verhindern sucht. Die Anwendung, welche diese von der Ge­schäftsordnung macht, ist deshalb zweifellos eine mißbräuchliche und giebt der Mehrheit das Recht, einem derartigen Mißbranche unter Benutzung aller nach der Verfassung und der Geschäftsordnung zu-

waudte», bei denen Dn die nächste» Woche» zuzu- bringe» hast, jedenfalls ganz genau iustruirt hat, nnd daß D» auf lern geraden Wege keine» einzige» meiner Briefe erhalte» würdest. Ich fürchte ebenso, daß mein Vater Deine Inschriften nnterschlagen würde. Deshalb wollen wir die Sache ganz schlau einfädeln; fie sollen uns nicht überliste», den» hören müssen wir von einander, nicht wahr, Schatz?'

Er bückte fich und schaute ihr in die lieben Auge», und Lori nickte:Wie sollte ich sonst das Lebe» ertragen, wenn ich nichts von Dir mehr hörte?'

Also paß auf: Wir schicken die Briefe post­lagernd unter Chiffer L. B. 13, das ist Dein Sterne und Alter, willst Du Dir das genau merken, Lori?'

3a, ja, gewiß, daran hätte ich allerdings nicht gedacht, Du bist so klug, so viel erfahrener, als ich dummes Märchen!'

Wiederum folgte eine Pause. Die Station, wo Johannes aussteigen mußte, rückte schon näher, und doch gab es zwischen den Beiden noch soviel zu sagen und auszumachen, aber das Küssen war doch «och viel schöner als das Sprechen, und da» »ahm ihnen so viel Zeit weg, daß fie gar nicht fertig werden konnten.

Und was hast Dn für die Zukunft zu thun beschlossen?, fragte Lori wieder.

.Ach so, daS ist ja eigentlich die Hauptsache, das hätte ich nun doch vergesse». Nu» höre: Mein Plan

Direttio» selbst liegen, so bald als möglich eine» beiden Theilen annehmbaren Vergleich zu schließen.

Vorläufig scheint die Direktion allerdings dazu nicht bereit zu sei». Bei der Führung der Motor wagen aber haben fich bereits solche Schwierigkeiten tzerausgestellt, de» Verkehr austecht zu erhalten, daß die AuistchtSbehörden wohl ei» Machtwort sprechen werde». Zu Bebauern ist jedoch, daß die Sozial­demokratie fich der Bewegung bemächtigt hat und daß die Straßenbahn-Angestellte» fich anscheinend der sozialdemokratischen Führung überlassen wolle». Wir können fie nur davor warnen und ihnen rathen, ihre Forderungen ruhig und sachlich zu verfechten und die Genossen', die sich an fie herandrängen, entschieden zurückzuweise». Nur in diesem Falle könnten sie auf die Sympathiee» des gesammten Publikums rechnen. Auf diese kommt eS aber bei dem Austrage ihrer Streitigketten hauptsächlich an.

wenn man die lauge Reih?, zum Theil hochberühmte Namen liest, die in dem Unterstützungsverzeichniß der Schillerstiftung aufgeführt find. Wie viele große, zündende Gedanken haben unsere führenden Geister im Volke angeregt, wie vielen Hunderttausenden haben fie die edelsten Gabe» geipendet, aber nicht genug damtt, daß sie selbst mit des Lebens Noth zu ringen hatten, müssen ihre nächste» Ang hörige», die Wittwe, die Tochter, die Mildttzätigkeit in Anspruch nehme». Wie knapp bemesst» die verfügbare» Mittel der Schillerstiflung sind und wie bescheiden demgemäß die von ihr gewährte Hülfeleistuug ist, geht u. A. daraus hervor, daß int Jahre 1899 eine Summe von 12 000 Mark sich auf neunzehn lebenslängliche Pensionen vertheilte. Vom Reich ist leider nichts zn hoffe». Erstaunlich gering find die Zuwendungen von Privatleuten an die Schillerstifttmg. In fünf Jahre», vo» 18941899, ungefähr 115000 Mk., also die Lappalie von ca 23 000 Mk. im Jahres­durchschnitt! Für alles Mögliche werde» heutzntage Schenkungen und Legate bewilligt, mitunter für Zwecke geradezu grotesker Art. Die viele» be­dürftige», hochbegabte» Vertreter der Lttteraiur bleiben fast immer unberücksichtigt und dies in dem Laude der Dichter und Denker!'

Die Nothlage der Landwirthschaft erkannte Herr Bosserrnauu unumwunden an, eingehend schilderte er die Leutenoth, wobei er die weitestgehende Fürsorge für die Landwirthschaft als notdwendig bezeichnete natürlichinnerhalb der Grenzen, die durch die Sorge für die nationale Sicherheit gegeben find.' Diese Grenzen respektirt niemand mehr als wir. Der Redner fuhr dann fort:

Wie aus zahllosen Aeußerungen nattoualliberaler Parlamentarier bc > orgeht, ist in der nationalliberalen Partei die Erkenntnitz vorhanden, daß ein höherer oll schütz wothwendig ist, und es steht außer allem Zwe fel, daß in dem Reichsteg nur dann eine Mehrheit für die künftigen Handelsverträge vorhanden sein wird, wenn die l a n d w irth s ch a f tl ich en Zölle erhöht werden." (Wiederholtes Bravo)

ES ist von großer Wichtigkeit, daß gerade j tzt, angesichts der Bemühungeu derNattonalzettung", Hand i» Hand mit Dr. Barth nnd dessenSchrtz- truppm", eine neue Hetze gegen dieAgrarier' zu veranstalten, derartige Aeußerungen ans dem Muuoe des nationdliberale» Führers falle». Diese Kund­gebung allein beweist, daß es den Nattoualliberale» zur Erkenntniß gekommen ist, daß fie zur Förderung ihrer nationale» Ziele de» Anschluß »ach links nicht suchen dürfe», daß fie vielmehr nicht nur ihre Tradi- tioneu, sonder» auch ihre Existenz auf das Spiel setze» würde», wen» fie mit der Demokratie gemein­same Sache mache« wollte». Die formelle Erklärung BassermaunS, daß er den Gedanke» einergroßen liberale» Partei" für undurchführbar halte, war darum selbstverständlich.

ptn di« sozial« Arbeit f o r t i«tz«n im Sinn« d«r ft des holdseligen Kaisers Wilhelm I. und btS Satin« Wilhelm II. und uns durch daS Wort, daß man tatii doch kein« Dankbarkeit erringe, nicht beirren losten e der Fürsorge, die im Jntereste von Staat und Gemiin- wfen geleitet werden mutz."

Dar ist die Borzeichnung eines Wege», auf die Rechte Herr» Baffermau» getrost zu be-

liehet vermag. Auch in Bezug auf die Pflege der Mitten des Mittelstandes nahm der nattosalliberale Wer eine» ansprechende» Sta»dpu»kt ein; daß er hierin auf liberalem Boden steht, könne» und wollen »ir ihm nicht verdenke»; allein wir erkenne» gern

Cecil RhodeS.

DerDatty Expreß' erfährt von Kapstadt an» sicherer Quelle, daß Cecil Rhodes im Begriff ist, fich ganz von der Politik zurückzuziehe». Seine letzte

und daSBerliner Tageblatt' die Führung haben. DieKölnische Volkszeitung' charakterifirt diese Preßbetiachtungen durch die BezeichnungBauchrutschen vor dem Kaiser' und nennt sie weiter eine unnach­ahmliche Mischung von kecker Aufdringlichkeit und würdeloser Kriecherei vor dem Thron.Ach so ironifirt das CentrumSblatt die famose» Wadel- stiümpfler, wir wollen so patriotisch, so royalistisch sei», men» wir die Macht habe», daß alle Welt er­staunt sein wird. Wir wolle» schmeicheln «nd scherwenzel», uns bücke» n»d ducken; aber daS Warten halten wir nicht mehr anS; die Macht, die Macht müssen wir haben!' Dieser Charakteristik des blamttten Liberalismus braucht nichts weiter hinzu- gefügt zu werde».

to d,ß er sich nicht hat zu unsachliche» Angriffe» otf die konservative» verleite» lasse», die nu» einmal Überfalls ihre eigene wirthschastSpolitische Meinung ® kezuz ans die besten Mittel zur Erhaltung und dtdkimg deS Mittelstandes haben.

iren

:n etc

e.

acd

tr. 7,

Vohl ist die dem weibliche» Freisinn nahe ver- « links nationalliberale Presse bemüht, die kimauuschi Kundgebung wenigstens in ihres ächlichste» Punkten totzuschweigen, oder auch die lichen Auslassungen als ein blosses Zugestäudniß zie lokalen Stünmnngen der Thüringischen dien hinzustellen; allein da dieselben Blätter

Henn Bassermann als Parteiführer an- t haben, so wird ihnen nichts weiter übrig , auch dessen neueste Kundgebung gewisser maßen eine programmatische aufzufassen.

I» Blättern wie imHannoverschen Courier' beim auch der Bassermannschen Rede eine solche ammatische Bedeutung beigelegt, und in der hat der »atioualliberale Führer seine Worte gefaßt, daß man auS ihnen die Absicht, im Namen Partei zu sprechen, ohne weiteres erkennen kau». Redner äußerte sich ausführlich über die Stellung Nationalliderale» zur Sozialreform, zur elstandsftage und zur Laidwirthschastlichen läge, und in allen diesen Punkten wird er den der radikalen Linken fich nicht erworben haben. Sehr sympathisch berührte das Eintreten Basier- für eine besonnene Fortführung der Sozial- form; er erkannte im Gegensätze zu den sozial- aleu Dränger« au, daß fortgesetzt in ernster beit für die Hebung des ArbeiterftaudeS gewirkt und äußerte sehr zutreffend, daß in dieser selbstverständlich niemals ein Stillstand ein- könne. Da»« fuhr er fort:

Mir werden unbekümmert um sozialdemokratisch« An-

Urnscharr.

Streik der Berliner Straßenbahn- Angestellten.

In Berlin ist eine Lohnbewegung entstanden, die sehr üble Folgen für den gesammten Verkehr der Reichshauptftadt »ach fich ziehen könnte. Die Ange­stellten der Straßenbahn nämlich find znsammenge- treten, um fich bessere Lohn- »nd Arbeits-Bedingungen zu erzwingen; fie find am Sonnabend, wie wir bereits berichtet habe», i» einen allgemeinen Ausstand eingelicten, da die Direkrion der umfangreiche» Ver­kehr Saustalt billiges Eutgegenkomme« nicht zeigte.

Da ein solcher Streik von weitgehende», das ganze Berliner Verkehrsleben treffenden Folgen ist, wird von den AusfichtSbehörden auf eine Beilegung der Streitigkeiten hiugewnkt werden muffen. Bis jetzt läßt fich nur schwer übersehen, inwieweit die Forderungen der Straßenbahn Angestellten berechtigt find; da e» fich bei diesen aber im große» und ganze» um einen Stab zuverlässiger Leute handell, die sich wohl zu einer Kampfbewegung nur im äußersten Nothfalle entschlossen haben mögen, da ferner allgemein die Empfindung vorherrscht, daß die Leitung der Berliner Etraßenbah» weder die Fahr­gäste noch das Personal durch Coulanz verwöhnt, wird die Lohnbewegung der Angestellten vermuthlich sehr bald die Sympathie weiter Kreise erlange», und darum würde eS im Interesse der Straßenbahn-

Pfi it gegen

n

rrb, Mo ingen, oßrn, echen,

überrat btr tr , d.

PrettzU

n Ap

'UfjK dos bim Parteitage der Thüringer National- tbereiiMiberolen 6«i der Abgeordnete Bassermann über die

V

*

Mei. ketten, i Mk. 5.

MechM A'.

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg nnd Kirchhain. "* Jllustrirtes Sonntagsblatt.

entdecken, nm uns gegenseitig verständlich machen zu.....-----, _______

könne»; den» ich denke mir, daß man Deine Ber-paffende Selegenhett habe, noch einmal ernstlich, und

»glich «*r an ffitrttagt« nach fin» in» gtUttegetL Anzeige» u«hm«n entgegen - dtt Expedition dieses Blattes, die Aunomm-

OHartzUw-SdonnementS-PreiS bei der Expedition 9 SSt, M all« »urea^ Bon§aafenfWn & Bögler, Srmtfurta. M-, Cassel, Magd» or cynßrrt

MMm 8,85 Mk. («kl. Bestellgeld). ZUsertwLSßebthr: die ge- an.,: nnrx bnra, Wien: Rudolf Moff«, Frankfurt a. M., Berlin, München, Kol»; o0.

Siä««°dL ZM. 85 Psß. Dienstag, 22. Mar 1900.__r. L Daub. & So., Frankfurt O.M., Berlin, Hannover,Paris X.

>.

unu tben

u

zwar zum letzten Mal, mit meinem Later sprechen. Bleibt er unerbittlich, so werde ich zu Deinem Vater gehen, und versuchen ihn umzustimmen. Ist auch da» umsonst, so habe ich daSMenschenmögliche' ge» thau, und die Folgen ihrer Starrköpfigkeü müsse» unsere Väter bann selbst tragen, denn ich bin nicht gesonnen, des dummen Strettes wegen mein ganzes LebenSglück zu opfern. Ich .Halle eS daher für keine Sünde, gegen den Willen meines Vater» zu handeln, um Dich, mein süßes Lieb, trotz allem und allem zu meinem Weibe zu machen. Wir müsse» dann in Gottes Name« versuchen, unseren Ehestand ohne de» Segen der Väter zu gründen, und ich denke e» soll »uS auch so gelinge». Entweder wir müßten beide unglücklich werden oder wir kotze» beu eigensinnige», unversöhnlichen Mensche», etwaS anderes giebt iS nicht. Ich denke mir, ein Segen, der doch widerwillig und mit verbittertem Herzen ge­spendet wird, der wird uns auch nicht viel helfe». Willst Du mir Deine Zukunft an vertrauen, selbst wenn es gilt, das Aeußerste zu wage», dem Wille» Deines Baiers entgegen zu handeln? Wirst Du daS können, mein geliebtes Mädchen? Wirst Tn dazu stark genug sein?'

Ja, Johannes, ich werde es; meine Siebe z» Dir ist die Kraft, in der ich alles vermag,' v-r- ficherte Lori fest und ernst.Versagt mein Baier mir seine» Segen, nun, den S?ge» meines Mütter­chens hab ich schon.'

r (Nachdruck verboten.)

Die kleine Lori.

! i Original-Roman von Irene v. Hellmuth.

(Fortsetzung.)

ȀhanueS, Du, o, ich habe Dich wieder,.

F- to $ alles gut!'

-Lärchen, mein liebes, lieber Lorchin!'

Sekundenlang hielten fie fich »rnschluuge» in W« Entzücken, einen Augenblick vergaßen fie, wo J ßch befanden, aller Leid, alles Weh der letzte» ging unter d» Glück dieses Wiedersehens.

, Eie hatten kaum einige Worte gewechselt, als Echaffuer schon wieder zum Einsteige» mahnte.

-W die Beiden hatten fich doch noch so viel zu sagen.

»Weißt Du» was ich thue, Lorchen? Trennen ich wich nicht jetzt schon »über von Dir, ich mir ein Billet, stelle mein Rad in den Wagen fahre einige Stationen mit, daß wir alles ganz Ftt besprechen können, bist Du damtt einver- Men?"

i Lori nickte mit glücklichem Lächeln.

Bnb bann saßen sie nebeneinander, Hand in Hand, los schauten sie fich eine Weile in die Ange» bann wieder gab eS ein Flüstern und Kosen, hätten fie fich Jahre laug nicht gesehen.

Das Coupee war jetzt fast leer, um in der einen harte ein älterer Herr Platz genommen. Derselbe stete zwar eine kurze Zett die Eiebinbtn, bann le er rücksichtsvoll, um fie nicht zu stören, zum per hinaus xnb zuletzt nickte er ein wenig ein.

Lage eine Rede gehalten, bie gerade unter Nach * «gewärtigen Verhältnissen, wo vo» links her von »wer heftiger zvm Sammel» gege» dieAgrarier" Utorili Mafien wird, hohe Beachtung verdient. Diese Rede ja* checket im Grunde genommen nichts mehr und nichts l.Hati Ittiae: aI8 eine entschiedene Absage an die Demokratie attt »b einen kräftige» Ruck der nattoualliberale» Presse

lässigen Mittel entgegeuzutrete». Ja gleichem Maße, wie die Geschäftsoiduuug die Minderheit gegen Berge- treibereie» der letzten Zeit, bei denen bieNation'