näher an die Hauptstadt von Transvaal heran- gekommen ist, so wird et» Angriff von Weste» her überflüssig. 3» moralischer Beziehung mag dagegen der Fall MafekiugS ermuthigend auf die Bmeu wirken und de» Engländern klar mache», daß sie noch nicht am Ende des Krieges find.
3» Natal
hat sich wieder allerlei ereignet. Zu uuserm gestrige» Telegramm, daß Buller Glencoe besetzt hat, liegt heute eine Ergänzung vor. Buller berichtet nämlich: »Die TranSvaalbure» Haber jetzt die BiggarSberge aeräumt. Die Freistaatler auf de» Drakensberge» sind a» Zrhl sehr vermindert. Die Kommandos von Carolina, Lydenburg und Pretoria find am 13. und 14, Mat von Hlatikuln nördlich weitergezoge». Elf Geschütze wurde» in Glencoe in eine» Eisenbahuzug geschafft; der letzte Zng mit den Ambulanzen verließ Glencoe gestern bet Tagesanbruch. Die Züge ver- kehren jetzt nach der Station WesselSnek.' Wir er- fahre» dadurch, was bisher nicht klar war, daß die Buren zunächst nur die BiggarSberge, d. h. ihre östlichen Stellungen von Helpmakaar bis Dundee- Glencoe geräumt habe», während fie die Drakensberge »och besetzt halte», wen» auch in stark verminderter Zahl. ES wird fich also für General Buller die Nothweudigkeit ergebe», auch die Drakensberge vom Feinde zu säubern, ehe er au de» Weitermarsch »ach Norde» denkt, den» er kann unmöglich tu dieser gefährliche» Gegend auch »och so kleine feindliche Abtheiluugeu in seinem Rücken stehen laffeu. AuS de» anSfüh lichru Berichte» Bullers, die jetzt in len englische« Abendblättern vor- liegen, geht hervor, daß die Bure» größer m Schade« entginge« hauptsächlich durch ein neues Kampfmittel, daS ihnen die trockene 3ahreszeit an die Hand flieht. Sie steckten nämlich las auSge- dörrte Gras hinter fich in Brand und ließe« die mächtigen Rauchwolke», die dadurch erzeugt wurden, vom Winde, der ihnen günstig war, dem Feinde entgegentragen. So hatte» fie de« doppelte« Lor- theil, selbst gegen Sicht gedeckt zu sei« und den Verfolger in unangenehmster Weise zu belästige». Gleichwohl legte Dundonald mit der 3. Kavallerie, brigade, der die Verfolgung übernommen hatte, am 14. 64 km zurück, obpleich er außer mit dem Qualm auch »och mit Wassermangel zu kämpfe» hatte. Ma» nimmt nach Aussage» der Eingeborene» an, baß die abgezogene» Transvaalbure» bei LaingSnek im äußerste» Norde» von Natal wieder Halt mache» werde». Eine Reutermeldung aus Dundee vom 15. d». sagt dagegen:' Die Bure«, die fich während der Nacht eilig zurückzoge« und etwa 4000 Mann stark wäre», habe» 18 Geschütze und ihre» Transport »ach Vryheid geschafft. Demnach würde» die Bure» nicht nur in LaingSnek, sondern auch in Vryheid Widerstand zu leisten beabfichtige«. 11 Geschütze find mit der Eisenbahn nordwärts geschafft, wie a«S Bullers De-
„Gewiß, ich weiß!'
„Und warum schrieb Lori nicht wenigsten» ein paar Zeile» an mich?'
„Ich sage 3hne» ja, der Alte läßt fie nicht an» de» Auge».'
Helene erröthete nicht einmal, als fie das sagte.
„Und wie trägt das arme Sind da» alle»? — Weint Lori viel?'
„O, nicht 'mal sehr! Der Alle hat ihr vorge- schlage», die nächste Zeit bei ihrer Tante am Rhei» zuzubringen und Lori hat den Kopf voll Reisevorbereitungen. Die Toilette, die Wäsche, alle» will erledigt sein, da» bietet ihr die beste Zerstreuung.'
Helene hatte möglichst gleichgiltig und harmlos gesprochen, aber dabei den erblaffenden jungen Man« scharf beobachtet.
„O mein Gott, mein Gott,' rief er untröstlich, „und so leicht wird es Lori, alle» zu verlaffe», — da» ist ja nicht möglich!'
„Eie müffen das nicht so anffaffen, Herr Linde- man«. Lori ist noch sehr jrag und niemals heran»- gekommc« aus dem kleinen Nest, — nun — da hat so eine Reise immerhin etwas Verlockendes für fie.'
„Aber dennoch überrascht e» mich furchtbar, daß Lori fich so — so — schnell in all da» finden kann, ich dächte, fie würde in meine Arme eile», wenn eS sei» müßte, — gegen de» Wille» ihre» Vaters.'
„Sie dürfe» auch nicht zu viel verlange»; Lori ist noch ei» halbe» Kind und daun hat fie auch de» Muth »icht zu einem solche» Schritt. Wäre mir so etwa» pasfirt,' — hier sprühte» Hele»e» Auge» förmlich a»f — „mich hätte »icht Schloß noch Riegel zurück gehatte», ich wäre doch gekommen und in die Arme meines Liebste» geeilt »nd hätte gesagt: Da hast
pesche hervorgeht. 3hr Ziel scheint also ein an der Eisenbahn gelegener Punkt zu sei», also jedenfalls Laivgsnek. Es fragt fich »ur, ob die Bmeu ihre Sache dmch diese abermalige Zersplitterung fördern. Lainflsnek und Viyheid stad reichlich 100 km von einander entfernt, eine Linie, die zu vertheidige» einer großen Armee Schwierigkette« machen würde.
Mit dem albernen Märchen von der Verletzung der weißen Flagge sucht Roberts wieder Stimmung gegen die Bure« zu machen. Er telegraphiert: „2 Offiziere u«d 6 Mann fouragirten gestern in der Nähe von Kroonstad. AIS fie fich einet Firm näherte», auf der eine weiße Flagge wehte, eröffneten etwa 15 Buren, die hinter Mauern Stellung genommen «hatten, Feuer auf die Abthellung. 2 Mau« wurde« getödtet, der eine Offizier verwundet ; der zweite Offizier sowie 2 Mau« wurden gefangen genomme«.' Danach find also nur 2 Mann zurückgekehrt. Daß diese die begangene Uuvorstchtigkeit beim Fouragireu mit dem Märche« von bet weiße» Flagge entschuldigt habe» werden, läßt sich wohl anuehme», für haare Münze braucht man eS aber deshalb doch nicht zu nehme«.
Dir britische« Verluste.
Nacht em vorliegende« amtliche« Bericht bettage« die Verluste des brttische» Hl eres in Südafrika bis zum 2. Mai 18 799 Mann; doch find hierin die j'tzt in den brittsche« Hospitäler« in Südafrika befindliche« Kranken «nd Verwundete» »icht eingerechnet.
Umschau.
Zum Kampf um die lex Heinze.
3« der liberalen Presse hält mau auch jetzt noch au der Auffasiuug fest, daß der Kampf um die lex Heinze lediglich unter dem Sestchtkpunkte einer Macht- probe des ZenttumS zu bewachten sei. Diesem Gedanken flieht die „Kölnische Zeitung' mit beförderet Schärfe Ausdruck, indem fie aur führt, daß eS fich jetzt nicht mehr um sachliche Erwägungen, sonder» »ur nm die Frage handle, ob der Wille des ZenttumS maßgebend sei» soll oder nicht. Dazu schreibt nun die .Kreuzztg.' :
Demgegenüber wiederholen wir, daß e» fich hier um viel ernstere Dinge handelt. Zunächst ist e» nicht richtig, daß allein das Zentrum auf das Zustandekommen jener Vorlage Werth legt; die Konservattven habe» vielmehr in gleicher Weise wie das Zenwum die Nothwendigkeit betont, der Ansstelluug Aergemiß erregender Bilder in Schaufenstern und de» Echamlofigkeite», die bei de» Vorstellungen in gewissen Lokalen zum Susdkuck kommen, dmch eine Verschärfung der Strafgesetze ent- gegenzntret«. Die Hauptsache ist aber, daß die Mehrheit deS Reichstage» den Willen hat, einen auf eine derartige Verschärfung abzielende« Beschluß zu
Du mich, wall gilt mir Vater und Heimath, ich will bei Dw bleibe«, — alle», — alle» will ich verlaffe« nm Deinetwillen, nnr zu Dw will ich, z« Dir. Aber mich, — mich will ja Keiner. — O, varnm sind die Mädchen dazu verdammt, warten zu müffen, bi» einer kommt und allergnädigst unS begehrt, — warum können wir nicht, — gleich dem Manne — hingehen und sage»: ,3ch liebe Dich, — rat Dich allei», nimm mich Hw, mit allem, wa» ich bi».'
Eie hielt tiefaufseufzend inne, fie gab fich gar keine Mühe, ihre Leidenschaft, die deutlich genug an» ihren Ange» sprach, länger zu verbergen, und 3ohanne» fühlte fich peinlich berührt von dieser Scene. Er suchte dieselbe möglichst abzukürzen und entgegnete, nur nm etwa» z« sagen: „Nur Geduld, Fräulein Helene der Rechte kommt auch zu 36nen noch, — Sie find ja schön und klug, da kann eS nicht fehle».'
Er erschrak fast über die Wdkung seiner Worte. Helenens Wange» färbte» fich purpnrroth, fie streckte ihm freurig erregt die Hand hi» »»d rief: „Finde« Sie das — finde« fie das wttkltch? — Ach, ich danke 3h»e», Sie habe» mit eine große Frende bereitet 1*
Er gab keine Antwort, wie er auch ihre Hand nicht zu bemerke» schien; et suchte nach einem Grund, nm fich von diesem Mädchen zn befreie«, in deffen Nähe ihm fast unheimlich wurde.
„Ich fürchte, eS ist hier zu feucht für Sie, Fräulein Helene, ich würde es sehr bedauern, wenn Eie fich eine Erkältung zuziehen würde»', begann er deshalb »ach kurzer Pause.
Allein so rasch wollte fich Helene de» gebote»e» Vorthell nicht entgehen laffe», glanbte fie doch, an»
faffe», und daß ein Theil der Minderheit versucht, fie au dieser Beschlußfassung zu hindern. 3etzt handelt es sich also nnr noch um die Frage, ob fich der Reichstag eine Vergewaltigung durch eine Minderheit gefallen laffe» soll. Tritt er im vorliegenden Falle de» auf eine solche Vergewaltigung gerichteten Versuche» nicht mit alle» nach der Ber- fassuug, de» Gesetzen und der Geschäftsordnung zuläsfige» Mitteln entgegen, so habe« wir zur par- lamentarische« Anarchie den ersten Schrttt getha« «nd diesem werde» bann bald weitere folge».
Eben deshalb hätte« wir gewünscht, daß fich alle Ordnungsparteien, ganz abgesehen von ihrer Stellung zum Inhalte der lex Heinze, in dieser Frage solidarisch fühlten. Z» unserem Bedauern läßt die Krttik, welche die „Köln. Ztg.' an der Haltung des Grafe» Ballestrem und der durch diese geschaffene» Sachlage übt, diese Solidarttät nicht in dem erwünschten Maße in die Erscheinung treten. Wie noihwendig fie aber ist, zeigen die Rathschläge, welche die „Franks. Ztg.' de» Sozialdemokraten für die Fortsetzung der Obstruktion giebt. Wir bezweifeln nicht, daß fie von der Umsturzpartei werde» befolgt werden. Desto fester sollte» alle staatserhaltende» Partei« fich zusammenschließe», um zu verhindern, laß eine Minderheit die Arbeite« des Reichstages lahmlegt.
Eine zweite Strafexpeditio« auf N e u - G u t»e a.
Ueber eine zwette S trafexp edtt io« auf Neu-Guinea wird in der neueste« Nummer des Deutschen Kolonialblatte» Folgendes mitgetheilt: Einem Bericht des Führers des AblösnngSttank Ports E. M. 6. „Möwe', Oberleutnant z. S. Reinhold Schmidt zufolge, war dieser Transport auf dem Reiche Postdampfer .Stettin', Kapitän Niedermayer, in Frtedrich-Wtlhelwshafeu am 7. März d. 3s. ein- getroffen. Auf R quifitio» des Kaiserliche» Richter» Dr. Böter» daselbst wurde anderen TageS gegen die an der Nordküste von Neu-Guinea gelegene» Dörfer Kamaya und Awar, deren Bewohner den auf der 3»sel Lanz befindlich« Händler der Neu-Guinea- Compagnie wiederholt bedroht und angegriffen und kurz vorher vier seiner Leute ermordet und aufge- freff« hatten, eine Strasixpedition unternommen, an welcher fich außer dem genannte» 42 Mann starke» Kommando der Kaiserliche Richter, der Arzt der „Stettin' Dr. Starke, und 14 Polizeisoldaten beteiligten. Da friedliche, auf die Auslieferung der Mörder bezügliche Verhandlungen erfolglos blieben, wurde« vier Eingeborene, deren man habhaft werd« konnte, gefangen genomme» »nd zwei große Kanus als Bente beschlagnahmt. Die Eingeborene» selbst hatten fich i» de» Busch geflüchtet. Um 6 Uhr Abend» konnte die „Stettin' mit dem SblösungstranSport die Heimreise antrete».
feinen Wort« »ur die Besorgniß für ihre Perso» heranShören zu bflrf«. Deshalb lachte fie siöhlich, ihr Herz jubelte, — bald — bald würde fie am Ziele fetal
„O mir schadet so ein bischen Reg« nicht, Herr Lindeman»; im Gegentheil, ich liebe e» sogar, bei solchem Wetter im Walde zu fein. 3ch finde das Tropfe» und Rausche» so poettsch; so gehetmuißvoll raunt eS rad flüstert e» ta den Bäum«, als wollt« sie unS etwa» erzähl« vo» Glück rad Leid — vo» Lied« rad Haffen.'
3ohanue» fühtte eine nagende Ungeduld ta feinem Herze», doch wollte er fich »icht verrathc«. Helme dmfte um keinen Preis erzürnt werd«, d«« al» Botin zwffcheu ihm und Lori konnte fie wahrscheinlich sehr gute Dienste thu», deshalb mußte man schon eta Auge zudrücken.
Sie schwieg«n Beile eine Welle und schritt« dmch den reg«naffe» Wald. Wie hiwmelwett verschied« war« doch ihre «edauk«. Helene warf zuweil« einen forschenben Blick auf ihr« finster vor fich hivstanend« Begleiter, der endlich wieder daS Wort an fie richtete.
-Bitte, sagen Eie Lori, daß fie ans keine» FaL abreisen soll, bevor ich mti ihr gesprochen habe. Am Ende ist eS doch nicht nöthig, laß fie fortgeht; ich werde mich ta einige. Tagen wieder hier umsrheu, vielleicht, daß fie entweder selbst komm« oder mir Nachricht send« kann, wenn e» auch nur wenige Zellen vnb '
-Ich glaube »icht, daß eS Lori möglich sei» wdd.'
(Gwch tzrag Hflfc)
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
M . Jllustrirtes Sonntagsblatt
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verantwortlich für die Redaktion: Redakteur Han» Hnpfer in Mardnrg, Redaktion: Markt Sl. — Telephon 65.
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Anzeigen nehmen entgegen: dir Expedition dieser Blatter, di« Annoncen-
Bureaux von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magd«» q-
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C. L. Daube * So., Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris tt.
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io Pf«., ftfianw: die atu. S5 Pta Freitag, 18. Mar 1900.
A 71
Der südafrikanische Krieg.
itteli
Mafekiug gefallen.
Wir haben gestem bereits unsere« Befer«
eine
gu» Pretoria über Lourenco Marques hierher ge-
Baren durch einen energischen Angriff genommen ist.
zu ahme 'Igelt, aalt
langte Depesche übermittelt, wonach Mafektag endlich ch die Hand der Buren gefallen und zwar vo« de«
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röße
Hw Zweifel a» dieser Nachricht ist «ach all dem, »aS man über den Zustand der Besatzung Mafikivgs w letzter Zeit gehört hat, kaum möglich. In Eng- fab selbst, wo amtliche Meldungen über die Kapitulation noch nicht vor liegen bezw. nicht aus-
ber D-pesche des Daily Mail-Berichterstatters ben
und zu der andern Ar> sicht der hureufreundliche«
Partei — eben der Anficht, daß Mafektag kapitulirt
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bei
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Mk.
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gegeben werben, sträubt man sich, bie Nachricht als richtig anzuerkennen. Man behanp'et, fie sei lebiglich fabriciert worden, um den sinkende« Muth der Buren wieder anzufache«. Nur soviel ist man geneigt als Thatsache anzuerkennen, daß die Bure« am 12. Mai «berwakS einen Sturm gewagt, die Kaffernstadt i» Brand geschossen und fich ihrer bemächtigt haben.
habe — in Gegensatz gestellt wird. Dieser lautet: „Sm Samstag fand in Mafektag ein verzweifelter Kampf statt. Man glaubt aber, daß er zu grasten ber Garnison geendet hat. Die Buten griffen bie Stadt mit Artillerie an, das Kassernviertel stand bald ta Flammen. Während ber hierdurch hervorgerufenen Verwirrung bemächtigten fich die Bur« der Kaffernstadt und richteten ton dort auf kurze Entfernung die Geschütze auf die Etadt selbst. Durch geschicktes Manövrire» gelang ti ber Garnison trotz ihrer zusamrnengeschmolzeuen Zahl, bie Abthellrag ber Buren, die das Raffern- viertel genommen hatte, zu umringen. ES folgte ein heißer Kampf, eS scheint aber nach ben letzten Meldungen, daß die Bure« die Kaffernstadt noch besitzt halte«, wahrscheinlich noch umringt vo« den »fllische« Trupp?»'. Daß bie kleine, dmch die Entbehrung« geschwächte Garnison die Bure» am
te g «bei r. g, ibn
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-be-. Vorzug geb«, der die Meinung der England freundlichen Kreise ta Lourenzo Marqnez wiedergiebt __k ... k«* —Ia— ar .nn 4..- L_____£_____kTix.__
dbec - - , . .
Für ben weiteren Verlauf wird man, bis weitere i Nachrichten unlaufen, in England dem ersten Theile kor <3^» hofrfio SfDrrtf- Mori**orRnWora Ko«
Angelt hatten, das ist eta Kunststück, das für die — , ‘ »ft bewährte Flunkerkunst der Engländer Zeugniß *^3 «biegt. Nun, man wird ja bald fichere Nachrichten über Mafektag habe».
»hei
liinclH trrbri 2.58 Imbafl 2.50 nion-l
2- furter
Hem 1.50 I rbieej ■hu
sfel (33T e».
In militärischer Bebentrag ist die Er- obemng Mafekings durch die Buren wohl nicht besonders wichtig, außer daß dadurch eta paar tausend Garzher» frei werden, die auf einem andere» Kriegs- schoiplatze verwendet werden könne». Wäre Mafektag Wt einigen Monaten von d« Englände« entsetzt Lorden, so hätten diese vo« dort her de« Mmsch auf b« 260 km entfernte Pretoria unternehmen könne«, «lei» da Lord Robert» jetzt bereits vo« Süden her
* (Nachdruck verboten.)
Die kleine Lori.
Original-Roman eon Irene v. Hellmuth.
(Fortsitzraß.)
„Eig«Uich eine recht langweilige Epistel,' spöttelte vllene, die, «och immer lächelnd, ben Brief ta Atome Ktaflückte, bann str«te fie die Stückchen, bie bald nach *8*” Richtungen rasetaauderflog«, ta de» Wind.
818 die junge Dame dem Ziel ihrer Wraderrag «Vr kam, gewahrte fie schon vo» Wettern eine «»- urhig auf und abwandelnde Gestatt; e» war Johannes.
818 er Hel««S aufichttg wurde, bemühte er fich fc^la», die furchtbare Enttäuschung zu verbergen, et empfand. Bestürzung rad Schreck« sprachen i« deutlich aus seine» traurigen, schön« Äug«, al8 ”6 Ilch Helene darüber täusch« konnte. Erregt fuhr o fich mehrmals durch da» wellige, blonde Haar, che et Helenens freundliche«, zutraulich« Gruß er- •wette und bran hastig fragte: „Lori ist doch nicht ttnstlich krank, weil sie nicht kommt?'
„Seim Sie ganz rabeforgf, Herr Stabentan»,* «ttflegnete Helme munter und blitzte» ihn mit dm •»chtmden Augm kokett an, „Lori ist frisch und ge- Md wie immer, fie läßt Ihnen durch mich sagm, M eS ihr unmöglich ist, jetzt hetauszukoutmen, der 8«ter ist furchtbar böse und bewacht jeden ihrer dritte.'
Tief aufsmfzend, mti finster zusammengezogene» 8ttme« hörte der junge Staun diesen Bericht an, **»8 blickte er fragend auf Helene: „Loti hat Sie •«hl ta die Vethittniffe etageweiht, Sie wiff«, wie ich- tek xn8 lieb«?'