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öchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai«.
Jllustrirtes So«ntagsblatt. to ”•**
Biggarsberg», be«n das Gelände bleibt and) weiter nördlich noch für die Vertheidigung günstig. Ob nnn in dieser oder in anderer Absicht, die Buren haben ihre bisherigen Positionen in Natal vollständig geänmt. Eine Reuterdepesche auS Kroovstad vom 14. meldet, daß alle Streitkiäfte der Buren sich am Vaalflnsse zusammenziehen. Der Feind verlasse seine Stellungen auf den Btggarsbergen und die südlichen und westlichen Grenzen. Wenn das znträf", so be- abfichrigten die Vuren in Natal also, sich mit dem Hanptheere am Vaal zu vereinigen und Buller den Einmarsch in Transvaal kampflos freizugeben, liebet die englischen Operationen bezüglich Vorbereitungen bri Kroonstad fahrt die obige Depesche folgendermaßen fort: „Die Wiederherstellungsarbeiten der Eisenbahn bis Kroonstad werden wahrscheinlich am Donneistag beendet sein. Der Verpflegungsdienst geht seinen regelrechten Gang. Mannschaften und Pferde erhalten ganze Rationen. Die Gesundheit der Truppen ist gut*. Sie fügt schließlich hinzu, man glaube, daß nicht mehr als 2000 Freistaatler am Vaalfluß kämpfen würden. WaS die Reste der OranjekommandoS anbetrifft, die bisher hartnäckig im Bezirke Ladybrand sich hielten, so besagt eine Reutermeldunq auS BrandS- drift, östlich von Thabanchu, wo zuletzt Ruudle sein Lager hatte, vom 13. dS.: „Der Bezirk Ladybrand ist vom Feinde gesäubert. Dieser räumte seine Stellung bei MeguatlingSuek und befindet sich jetzt in der Nähe vou Lindley.* DaS letztere kann man nur schwer glauben. Lindley liegt in der Luftlinie reichlich 160 km von Ladybrand entfernt. Am 11. aber stellte Rundle erst fest, daß der Feind abgezogen sei. Er konnte also am 13. unmöglich schon in der Nähe von Lindley fein. Glaubhafter ist die schon mitgetheilte Meldung auS Maseru vom 13., daß die Buten in beträchtlicher Zahl am Caledon entlang über FickSburg nach Bethlehem zögen. Damit war die allgemeine Marschrichtung angegeben, die auch, möglichst weit vou der englischen Einfallslinie entfernt, sehr viel Wahrscheinlichkeit für sich hat; denn hier find sie in ihrer rechten (westlichen) Flanke sicher, während die linke (östliche) durch btn Fluß gebkckt erscheint.
Mon fragt sich bei der Durchsicht biefei Nachrichten, ob die Buren nicht am Ende beginnen, kampfwüde zu werden, da sie offenbar der Ueberzahl gegenüber sich nicht gewachsen fühle»; denn seit de» Kämpfe» am Modder flösse und iu Natal ist von einem ernst, haste» Widerstande der Buren kaum mehr die Rede. Ob ein hochbegabter Führer fehlt, ob die Unabhängigkeit der einzelnen Kommandos ein Zusammen- soffen der Kraft verhindert, oder ob die Noth, die häusliche» Arbeiten auSrichte» zu mfiffee, viele Suren zwingt, zeitweise sich der Front zu entziehe», kann bei dem Mangel an direkten Nachrichten aus den Freistaaten schwer beurtheilt werde»; auch find Anzeiche», ob gar eine Vorbereitung zu einer Aufraffung der Kräfte in Arbeit ist, nicht erkennbar.
Möglicherweise kann, wie ei» Mitarbefter der
zögernd legte sie die ihrige hi»ei». ES fiel ihr doch gar zu schwer, ans de» Plan eiuzugeheu, so verlockend et ihr auch geschildert wurde.
Lori drängte eS jetzt, allein zu fein, da fie noch einen laugen Brief an Johannes schreiben wollte. Bald lag die Laube still und verlaffe» im Schein des Vollmondes.
In Lori'S Zimmer brannte noch lange die Lampe. Sie schrieb an de» Geliebte» n»d bat ihn um Rath; in den zärtlichste», liebevollste» Worte» versicherte fie ihn ihrer ewige» Liebe u»d Treue, fie schüttete ihm ihr ganzes Herz auS; danach war ihr um vieles leichter.
Auf de» Fußspitzen schlich Lori hinüber znr Helene, ihr den Brief zu bringe», de» diese gewissen- hast zu besorge» versprach.
„Du darfst aber nicht zu lange schlafe», sonst versäumst Du die Zeit, und---'
„Sei nur ganz unbesorgt, Lori,* verfichette Helene im freundlichsten Ton, „ich werde meine Sache schon recht machen.*
Aber auch Herr Berueck schrieb au diesem, Abend einen lange» Brief an feine Schwester und bat nm rasche Antwort. Er legte ihr die Sache vollständig klar, insbesondere sollte fie, wenn Lori bei ihr weilte, genau aufpaffen, daß diese keinerlei Briefe empfing, das wäre die Hauptsache. —
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Der nächste Morgen brachte kühles, unsteundliches Wetter. Lori stand am Fenster und blickte i» den rieselnde» Regen hinaus, mit sehnsüchtige» Augen verfolgte fie Helene, die unter dem aufgrspanuteu
„National - Zeitung* sagt, die Gefangennahme Ctonjes tusofer» niederdrückend auf die Butenfübrer gewirkt haben, als keiner sich der Gefahr auSs-tzen mag, umring- and dann gefangen genommen zu werde» I Die Uebntr ibung dieser Sorge kau» sehr wohl läbmenb auf tabue Entschlüsse wirke». Die nächste Zeit wird auch darin aufklärend wirken.
Umschau.
Ei» deutsch-belgischer Konflikt?
Trotz deS offiziösen Dementis erhalten sich die Gerüchte von Kämpfen zwischen Deutsche» und Belgier» in dem streitigen Grenzgebiet zwischen dem Kongostaat und Deutsch - Ostafrika. Diese Gerüchte find allerdings auf englische Quelle» zuiückzuführen.
Lionel Seele, der Führer der Kairo Kap Expedition deS Daily Telegraph, meldet unter« 20. April aus Uoira in Noro- Tauganyika: Die Lage hier ist kritisch. Die Deutschen haben daS gejammte Kongostaat-Gebiet bis zum Rufizi-Fluß und zum Norden des SeeeS Kivu gewaltsam ergriffe« und dreitausend Quadratmeilen des Kongogebietes mit tausend Soldaten, fünfzehn Offizieren und Geschützen besetzt. Ende Februar sandle» fie ein Ultimatum, welches die sofortige Zurückziehung der Kongostaat-Stationen östlich vom Rnfizifluß unter Androhung kriegerischer Maßregeln verlangte. Da dies nicht geschah, folgte ei» weiterer Ultimatum an deu kornmandirenden Offizier der belgische» Stativ» mit der Erklärung, falls er sich am erste» April nicht zurückgezogen hätte, würden die Deutsche» die Station augreife». Der belgische Offizier zog sich zurück, und die Deutschen brannten darauf die Station nieder. DaS streitige Gebiet war an die Belgier verpachtet und von ihnen feit 1896 effektiv occupttt außer während der Zett der Rebellion, wo eS ihnen en triff en war. Deutschlands Standpunkt geht dahin, es habe, als der Kougosiaat 1885 und 1894 sich neutral erklärte, als Grenze die Linie vom nördlichsten Punkte deS Tanganyika-SeeS bis 30 Grad 20 Minuten östlicher Länge anerkannt. Der Kivu - See war auf den Karten fälschlich westlich vou der Linie ange. geben. Nachdem aber gefunden worden, daß er östlich von der Linie liegt, verlangt nun Deutschland alles Gebiet bis zum Kivu - See. Verhandlungen hierüber schwebe» zwischen König Leopold und Deutschland, doch ignorire» beide Regierungen die gegenwärtige» Ereigniffe, obwohl die deutsche» Ossi eiere auf Befehl von Berlin handelten. England kann dabei interesfirt werden, da Deutschland verlangt, daß die natürliche» Grenzen allein zulässig seien. Die Deutsche» beanspruchen auch Mpororo, wovon ei» Theil britisch ist, und die Conceutratio» enormer Truppen mafie» an der britischen Grenze erfordert zweifellos Aufklärung.
Daß die Angaben des englischen Berichterstatters in de» Einzelheiten außerordentlich übertrieben fein
Schirm graziös dahin ging. Der elegante, graue Reaenmantel kleidete die schlanke und doch kräftige Gestatt so vortheilhaft, sie schritt so gemächlich dahin, al» wäre es draußen der schönste Sonnenschein.
Lori seufzte tief auf. Wie gern, ach wie gern wäre fie jetzt hinauSgeeilt zur Bischofreiche, um mit dem Geliebten, wie fie er ost getha», ei« halbe» Stündchen zu plauder«, doch dmste fie er der Vater» wege« beute nicht wagen. Wen« fie nur gewußt hätte, wie fie e» an stellen sollte, nm unbemerkt fortzukommen. Nu« vielleicht wußte Johau»eS Rath; er würde gewiß alle Hebel in Bewegung setze«, um zu ihr zn gelangen. Vorläufig hieß eS fich in Se- duld füge«.
Herr Berneck hatte eine unruhige Nacht gehabt. Er war stüh aufgestanden, und kam jetzt die Treppe herauf, um nachzusehen, ob Lori auch wirklich zu Hanse sei, und nW etwa, wie e« ihre Gewohnheit war, eine Morc-er Promenade unternommen haitte. Er sah wohl ein. daß er da» Mädchen doch nicht immer wie eine Gefangene bewache« konnte, deshalb mußte eS fort von hier, und zwar so bald al» nur möglich.
„So, Töchterchen,* sagte er freundlich, „der Brief an Taute Kathinka ist schon abgeschickt, morgen, könne» wir Antwort haben, und dann reisest Do, nicht wahr, Lori?'
Die Angeredcte zeigte eiu erschrockene» Gesicht.
„So bald schon, Vater? Willst Du mich absolut lo» sein?* fragte sie traurig. Der Gedanke an eine längere Trennung von der Stätte, die ihr so lieb wat, erfüllte fie mit tiefer Wehmnth.
müssen, unterliegt für »uS keinem Zweifel. Nicht unmöglich aber scheint es, daß ein Körnchen Wahrheit doch in der Nachricht liegt, obwohl an hiesigen amtliche« Stellen auch heute keine Bestätigung dieser Nachrichten vorlag. E» handelt sich um dieselbe Streitfrage, die der belgische Kammerpräfident Bernaert vor einiger Zeit durch mündliche Verhandlungen mit dem Auswärtigen Amt in friedlicher Weise zu erledige» suchte. Seine Bemühungen scheiterten damals au dem völlig unzulänglichen Karteumatettal^ das bislang nur über das strittige Gebiet existirt.
D i e Abhaltung eine» internationale« Fleischer-Kongresse»
in einer süddeutschen Stadt wird geplant. Es solle« alle kontinentale» Staaten Abgeordnete sende». Al» verathungsgegelkstände werde» genannt: 1. Welche Mittel gegen die amerikanische Concarrenz find im Jutereffe der Fleischer sowohl wie der Fleischeffer zu ergreifen ? 2. Wodurch ist der verderblichen Entwicklung zu kapitalist-scheu Monopole« de» Fleischtruste» entaegeuzuwirken? 3. Welche durch die Regierung zu tnff.üben Maßnahme» sind praktisch geeignet, vor dem Genuß gesundheitsschädlicher Fl-ischwaare» zu schützen? 4. Wie kann practisch, ohne schwere Verluste, der AuSbrettuug der Viehseuchen entgegengewirkt werden? Es soll versucht werden, die Landwirrhe der konttuentale» Staate» zur Theiluahme an dem Congreß anzuregen.
Deutsches Reich.
* Berit«, 16. Mai
— Nach der „Darmst. Ztg.* sandte der Großherzog folgende Depesche an de» Kaiser:
„Ew. Mojesiät melde ich, daß ich heute Ew. Majestät Rhein-To-pedoboots-Division an meine. Londesarenze bei Bingen empfangen habe und mit derselben noch Mainz gefahren bin. Zum ersten Male vereint mit deutschen Kriegsschiff« n in meinem La-de, bläut cs mich, Ew Majestät anSzufprechen, w-lche F ende mich und mein Heffenland erfüllt beim Anblick eines Theiles unserer Wehrkraft, welche mitberufen -st, Deutschlands Größe zu erhalten.*
Der Kaiser erwiderte:
„Ich danke Ew. König! Hch-tt von Herzen für den warmen patriotischen tÄnpfang, welchen das Hiff-nland unter Hrchwrer persönlichen Betheiliguvg der Rhein-Torpedoboots-Division bereitet hat. Wie dieselbe trotz aller Hinder- niffe immer weiter in das irnere Deutschland vordlingt, so wird anch — davon bin ich Überzen«t — die nationale Begeisterung, daS Berständniß und Jntereffe für unsere Aufgabe auf dem Wasser im deutschen Bolte unter Führung seiner Fürsten immer weitere Fortschritte machen zum Wohle deS zu Waffer und zu Lande Achtung gebietenden Vaterlandes *
Der Kaiser ist Dienstag Nachmittag gegen 5 Uhr in Wiesbaden eingetroffen und wurde auf der Fahrt zum Schlöffe von einer zahlreichen Mensche«, menge begeistert begrüßt. Die Stadt ist festlich geschmückt.
«Ich folge Dir ja bald nach, ich bedarf wirklich der Zerstlmmtg beinahe so uöthig wie Du.*
Währenddeffe» hatte Helene de» Waldsaum erreicht. Alle ihre Pulse flöge», ihr Herz pochte laut und stürmisch, bald würde fie ihm grgenüberstehe«, dem alle ihre Gedanken gehörte», de» fie liebte, leidenschaftlich, überschwenglich.
Ja, fie mußte ihn erringen um jeden Preis.
Vorfichttg schaute fie fich nach alle« Seiten nm, ob Niemand in der Nähe sei. Wett und breit war kein Mensch zu sehen, i« tiefem Frieden lag der Wald. Helene zog langsam Lori's Brief au» der Tasche. Noch zögerte fie einen Augenblick, fie wußte, e8 tttat ein gefährliche» Spiel, daS fie spielte, doch nicht lange schwankte fie.
„Ah ba, — Jeder ist fich selbst der Nächste,' murmelten die kirschrothe» Lippe», „ich werde schon Sorge fragen, daß die Zwei fich vor der Abreise Lori's nicht mehr sehe», und dann, wen» Lott Irrst fort ist, da»» habe ich schon halb gewonnen. Und kommt die Sache heraus, — mm der Beifall de» Onkel» ist mir ficher; ich handle ja ttgeutlich in seinem Sinn, totnn ich den Wisch hier nicht an die richtige Adresse besorge.*
Damit ttß fie deu Umschlag auf, mit höhnischem Lächeln durchflog fie die mit zierliche« Buchstabe» beschriebene» Seite«, die »ichts als Versicherungen ewiger Liebe und Treue enthielten, und zuletzt die Bitte um Nachttcht, waS vorläufig zu g-schehe» hab«.
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wo ihre Schaar en sehr zusamrnevgeschmolze»
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tn willst, bist ja ohnehin noch gar zu wenig hin- ^gekommen. Du rttsest einstweilen allein und
»Laßt mir wenigstens die Zett, eS zu überlegen, Lori.
wester, die ja in Ä. eine prächtige Villa besitzt, fie Dich bet fich aufnimmt; ich bin überzeugt, sie eS gern, und dort, am lustige« Rhein, wo das ganz anders ist als hier, wo daS Blut viel sicher uuo freier durch die Adern rinnt, wo man He Lieder fingt und reizende Bootfahrteu macht, wirst Du Dein Heine» Leid bald vergessen haben, n« Du erst das Leben dort kennen gelernt haben
, wer weiß, ob Du dann wieder hierher zurück-
Der südaftikanische Krieg. Lom Kriegsschauplatz, general Buller hat fich dieses Mal als
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(3 ! 10.
(Nachdruck verboten.)
Die tlelee Lori.
;—a, »Bd)erlege nicht lange, Kind,* fiel Berneck eifrig
*Wfc«ber ein. .Ich schreibe heute »och an meine
Mfeini Ggkich außer an Werktagen nach San» tx> Feiertagen. TWI/l-vRl tV/1
>2 4 4 < QuarBotn-AbvliuementS-Pret» bet der rrpedttiou S Mi., bei allen SWUIUUIU
Jvl 11T WMiUiin 8,96 Mk (erkl. Bestellgeld). Jufertta»,«biihr: bi, g«. 1-7 lnnn
6MW.Sttr.ob« dem» Raum 10 Kdtau»: bw Attl« 86 Pf,. D0Nlierstag, 17. MlN 1900.
Aryttgm nehmen entgegen: bi« Expedition dieses Blatte», di« Annoncen» Bureaui von Haasenftetn & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magde» q-
bürg, Wien; Rudolf Moffr, Frankfntt a. M., Berlin, München, Köln; "0.
C. L Daube 4 Co., Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pan» re.
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ftder, vielleicht eher verhindern, als ans den ansge-
, Mi Mtttn Stellungen auf den DrakenS- und den
Propheten gezeigt, al» man «ach seinen bis zeigen Vorhersaguuge« erwarten konnte. Er meldet fft, Kamps Farm vom 15.: „Wir haben )gnbee besetzt. 2500 Bure» zogen gestern Glencoe ab.* KampS Farm liegt an der 50km. langen Straße Helpmakaar-Dundee,
«he genau in der Mitte zwischen beben Orten, kann daraus, obgleich genauere N'chctchten , den Hergang so konffrutre», daß eS Luller e» ist, nach Umgehung der äußerste« linke« ke der Bure« bei Helpmakaar de« ganze« östliche« kl ihrer Stellung bis zum Scheide lpurkte bee oufzmollen. Das Manöver war leicht, nach- bie Umgehung gelungen war, weil dadurch die Kraße hinter de« burischen Stellungen in die Hände ler Engländer kam. Die Umgehung aber wieder W kein große» strategisches Meisterstück, da dem « General eine gewaltige Truppen zahl zur Serfngnng stand, die Buren hingegen auf das HÄ-il-in von 2500 Mau« — so hoch wenigstens schätzt fie Buller selbst, in Wirklichkeit werden eS »chlnoch weniger getoefe« fein — zusammengeschmolze« «reu, da ferner daS überraschend schnelle Vordringen Dberlommanbirenben im Freistaat auch unter Bureuabthettunge» feine moralische Wirkung haben wird. Uebrigens haben die Stellungen Ratal, namentlich die Päffe in den D- ackens- , für die Bure« an strategischem Werthe Der- , seitdem ihre Hauptarmee hinter den zurückgegangen ist und, wie jetzt bekannt , auch die Freißaatbezttke Ladybrand und bürg vollständig von ben Ihrigen geräumt Die Besetzung des nördlichen Zipfel- Natal war ja zul-tzt nicht mehr Selbstzweck, n sollte nur Bullers Armee so lange wie mög- hier festhalten nrffc vor alle« Dingen verhindern, fie durch die Drakensberge über Harrismith im Freistaat kämpfende« Suren in ben Rücken Die letztere Sorge besteht nicht mehr, feitd-m ,/U er Freistaat geräumt ist. Daß fich aber Buller »ch Abmarsch nach Westen mit dem Hanptheere H» 4 Reinigen wird, ist schon deswegen nicht anzunehmen, ■. [35 »eil er dadurch auf den großen strategischen Vortheil r—i «zichten würde, durch weitere» Vordringen nach (Sterben deu Feiud, wen» er der Robetts'schen Armee erfolgreich Widerstand leisten sollte, im Rücken be» tech» zu können, und weil er ferner damit die ihm J rqmüber stehende« feindlichen Ablheilunge» frei geben Btrena ^je natürlich bann mtt ihrem Hanptheere m"d)( verewige« könnten. Ein weiteres Vordringen Bullers , »ach Norde« könne« jedoch die Buren mehr vö. blich
---- Ottginal-Roman von Irene v. Hellmuth.
.. f (Fortsetzung)
'M« .So willigst Du als, ei«, von hier fortzn »hdtz, fragte Helene. Ihre Auge» funkelte» wie aße 4 re eher Schlange, die fich auf ihr Opfer zu stürzen
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em# vtn« ich hier alle» geordnet haben werde, tn ein (363 ta zwei Wochen folge ich Dir nach. Auf den d. 6S övspcctor Schwarze kann ich mich unbedingt verlaflen, TTo.1 besorgt alles sehr gut, und Helene ist auch da, dem Rechten zu sehe». Dau» mache« wir uns vergnügte Tage, paß mal auf, mein Töchietcheu,