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Erstes Blatt.
Staude, sonder« auch für eine btm ständige« Verbrauch an Brotgetreide entsprechende Erweiterung der heimischen Getteideproduktion geschaffen und es wird daS volkswiithschoftlich ebenso wie vom Standpunkte der auswärtigen Politik höchst wünschens- wertste Ziel erreicht werde«, daß nach wie vor der Schwerpunkt der Versorgung Deutschlands mit Brot getreide in der inländischen Produktion liegt. Es ist habet auch durchaus mißlich, jetzt schon auf eine zu hoffende Verwehrung des Ertrages der Getreidezölle Pläne auf Erwest-rung der mit Ausgaben verbundenen sozialpolitischen Thätigkeit des Reiches zu gründe«. Wer aber schon j tzt sich mit dem Gedanken trägt, aus der bevotstehende« Erhöhung der Getteidezölle den Anlaß zu einer so schwerwiegenden Erwesterung der sozialpolitischen Gesetzgebung wie der Durchführung der Wittwen- und Waisenversorgung zu nehme«, wird bei der tm Gange befindlichen und noch bevorstehenden Revision der Arbeiterverfichernngsgesetze darauf bedacht sein müsse«, die Schulter« der erwerbsthätige« Kreise der deutsche« Bevölkerung, welche doch zu einem guten Theil auch wiederum die Koste« der Wittwen- und Waisenversorgung zu tragen haben würden, für die Zwecke der bestehenden Arbetter- vcrficherung nicht über Gebühr zu belasten und so zur Ueberuahme weiterer Aufgaben unfähig zu machen.
ihre Kolonien dem überseeischen Handel Deutschlands erschließen. Seiner Industriellen, Arbeiter und Expo-tständler wegen wird Deutschland im Verlauf des 20. Jahrhunderts gezwungen fein, Kolonial- Poltr f im großen Stil zu treiben. Deutschland könnte dabei ohne eine starke Flotte in eine schlimme Lage kommen und schließtich seine eigenen Kolonie« geiährde«. Ohne Machtstellung auf dem Meere würde Deutschland im 20. Jahrhundert seine« Einfluß unter den Nationen der Erde rasch finken sehen. Sei« überseeischer Handel und seine Industrien würden daS schwer empfinde«. I« ähnlicher Lage wie Deutschland find aber alle andern großen europäische« Industriemächte. Alle find gezwungen, stark zu rüsten, um ihre Stellung als Seemacht zu behaupte« und ihre vichtigsteu kommerzielle« und industriellen Interessen bei den Handelskriegen zu schützen, die der Verlauf deS 20. Jahrhunderts ver- mnthlich mit sich bringen wird.'
berichtet, daß er zwar den Standpunkt der Aerzte theile, daß aber schwerlich Aussicht vor« Händen sei, ihn zur Geltung zu bringen.
— Seit einiger Zeit nhätt sich da» Gerücht, daß die Tage des Ministers v. Thielen gezählt sind. Alle für die nahe Zukunft von ihm getroffene« Dtspofitionen, so wird gesagt, deutVr darauf hi«, daß er sich mit der festen Absicht des Rücktritts trägt. — Wir nehme« von diese« Gerüchten Notiz, ohne ihnen jedoch besonderen Werth beizumeffen.
— DaS Frage- und Antwortspiel „Kommt sie — kommt fie nicht?', da» nun schon fest einiger Zett in Bezug auf die K a n a l v o r l a g e getrieben wird, erfährt durch die „Kreuzztg." jetzt eine neue Belebung. Das genannte Blatt weist darauf hin, daß zunächst noch die provinzielle« Instanzen von Pose«, soweit sie in Bettacht komme«, mit der Vorlage befaßt werden sollen. Ferner steht noch die Beschlußfassung der ostpreußischen Kommnnal-Jnstanze« über die Frage deS masurischen Kanal» völlig au». Da bann noch eine Beschlußfassung deS Staats- Ministerium» über de« Termin der Einbringung der Kanalvorlage erfolgen und die Angelegenheit dann der Entscheidung des König» unterbreitet werden mnß.
„Glaubst Du wirklich, daß Deine Mutter glücklich war an meiner Seite?'
„Ja, Vater, ganz gewiß! Stt la» Dtt ja die Gedanken und Wünsche förmlich an den Augen ab; hätte sie Dich nicht so geliebt, so hätte sie sicher ein ganz andere» Benehmen zur Schau getragen. Außerdem hielt sie ihr tief religiöser Sinn von allem Unrecht ab.'
Der Alle starrte wieder sinnend vor sich nieder, dann sagte er mehr zu sich selbst: ,6» ist wohl möglich, und doch, — ah, die Wahrheit, — wer die zu sagen wüßte.'
„Und erfährst Du sie nicht von Deinem ehemal- igen Freunde?'
„Lindemann besitzt einen ungemein heftige«, stolzen Charaller. Al» ich damals nach dem Tode Deiner Mutter zu ihm kam, nm Rechenschaft von ihm zu fordern, da gerieten wir hart aneinander, es fielen schlimme Worte auf beiden Seiten, wtt waren beide so erregt, nm uns ruhig aus spreche« z« können. Ich hielt seine maßlose Wuth für Schuldbewußtsein unb heute sehe ich wobt ei«, daß ich zu wett ging in meinen Anschuldigungen, allein das ist nun nicht mehr zu ändern.'
„Wohl ist e» zu ändern, wenn Du e» willst, Vater! DaS ganze Lebensglück Deines Kindes hängt von ein paar begütigenden Worten ab, und Du wolltest sie ungesprocheu laffen? Wenn Du mich lieb hast, so kannst Tu nicht so grausam sein; ich bitte, ich beschwöre Dich bei dem Andenken an mein todtes Mütterchen, gehe hin z« Deinem ehemaligen Freunde, sprich mit ihm, sage ihm ein gutes Wort, und wir werden glücklich sein.'
Lori hob mit thränennafseu Augen die bittend gefaltete« Hä«de zu ihrem Vater auf, der sie in seine Arme zog.
Deutsches Reich.
* »er»«. 9. Mai.
— Der Kaiser hat dem Wunsche, selbst die Abzeichen einer preußische« General-Feld- mar s ch a l l S ««legen zu wollen, gewillfahrt Im Hohen- zollernhanse ist eS schon mehrfach vorgekommen, daß die Könige sich im Laufe ihrer Regierung höhere militärische Rangabzeichen auf Wunsch der Armee angelegt haben. DaS ist zugettoffen bei Friedrich Wilhelm UL, der als General- Major auf den Thron gekommen ist; daS ist dngetiete« auch bei unserem jetzigen Kaiser, der General-Major und Brigadekommaudeur war, als er den Thron bestieg, und er bald nachher die Abzeichen eines Generals der Infanterie anlegte.
— Der preußische Kultusminister Hai sich per- anlatzt gesehen, auf die in den deutsche« Bundes- floaten erhobenen Beschwerden hin zn verfügen,. daß die bei einer nichtprenßischeu Universität im Deutschen Reiche erworbene m edizinifche Doktorwürde der von preußischen Universitäten ertheilten als gleichsteheud zu erachten ist
— Di m Reichstage ist da» siebzehnte Ver- zeichniß der eingegaugeuen Petitionen zuge. gangen. Daraus ist zu ersehen, daß in der gegen wärtigen Tagung an de« Reichstag bereits mehr als 28 000 Petitionen gerichtet wurden.
— Eine Abordnung de» braunschweigischen Aerzteveretn» hatte eine Audienz bei dem Kultusminister Dr. TriepS erbeten, nm diese« zu bitte«, die braunschweigische Regierung möge im Bnudesrathe gegen die Zulassung der Real- Ghmnafial-Abituriente« zum Studium der Medizin wirken. Der Minister erwiderte, wie die „Voss. Zt.'
„Kind, Kind, Du weißt nicht, wa» Du von mir verlangst, eS ist fast zu niet'
„Ich »erbe <8 Dtt danke«. Seiet, so lange ich lebe.'
„Und wenn Jener nun nicht will, war dann?' entgegnete er schon halb besiegt.
„O, er wird gewiß wollen, Väterchen', erwiderte Lori zuversichtlich, „ein gute» Wort findet eine« guten Ort, sagt da» Sprichwort'.
„Laß mir Zett einige Tage, damit ich mit alle» überlegen kann.'
„Und dann, — dann wirst Du gehen, nicht wahr?' jubeltt Loti, Du bist der beste Vater, den e» geben kann, das erfahre ich heute auf» Neue.'
Noch längere Zett saßen die Beiden beisammen. Lori versuchte in ihrer hettereu Weise, den Vater aufzumunter«, doch er gab einsilbige Antworte«. Endlich entschlüpfte sie auf ihr Zimmer. Draußen stieß sie mit Helene zusammen, die noch bleicher al» gewöhnlich aussah, und Lori, in dem Glücksgefühl, das ihr ganzes Wesen durchströmte, streckte der Cousine die Hand entgegen und sagte ftestnüthig: „Vergib wir, wenn ich Dich kränlle, — ich habe e» nicht so böse gemeint, und Du reiztest mich. O Helene, mein Vater wird sich mit Lindemann auSsöhnen. Wie bi« ich glücklich, ««ch Du wirst glücklich »erden, wen« Du wahrhaft lieben lernst.'
Helene erwiderte kein Wort. Lori fiel das gar nicht auf, auch sah fie das höhnische Lächeln nicht mehr, welches das Gesicht Helenens verzerrte, ebensowenig wie die geballte Faust, die Helene drohend gegen daS unschuldige Mädchen erhob.
(Fortsetzung folgt.)
da haßte ich jenen Menschen unsäglich, daß —' Der Alte brach plötzlich ab und starrte vor sich nieder, Lori legte begütigend die Hand auf seine« Arm.
„Du bettachtest da» alle» ganz ander» als ich, Vater, und beurtheilst e» viel zu hart. Wen« die Beide« in ihrer Jugend ein LiebeSverhältniß hatte«, so war da» doch kein Unrecht; meine Mutter tarnte Dich ja «och nicht.'
»Nicht da» iß eS, sondern daß keine» von Beiden, weder meine Frau, noch er, der sich dazu meinen besten Freund nannte, mir jemals auch nnr die leiseste Andeutung von diesem BerhSttniß machte; das war ihre große Schuld, da» war falsch, da» ist e», was mich so tief gekränkt hat und wa» ich heute noch nicht verwinden tau«.*
„®8 ist jedenfalls in bester Absicht geschehe«, um Deine Ruhe, Deinen Frieden nicht zu stören.'
„Oder desto ungestörter rntteinander verkehre« zu könne«,' höhnte »erueck.
„Vater, — wie unrecht thust Du der Verstör, bene». Treulos war meine Mutter nicht, das m nß- test Du doch wiffeu,' entgegnete Lori ta festem Tone unerschütterlicher Ueberzeugung.
„Aber weshalb kannte sie kein schönere» Vergnügen, al» auf dem LindemanuShof in traulich» Unterhaltung zu fitze«, weshalb ging fie so gern dahin, wenn fie Jenen nicht immer liebte?'
„Ich glaube trotzdem nicht daran, ihr ruhige», stilles, zufriedene» Leben und Walte«, ihr immer sich gleich bleibevder, heiterer, Sin«, ihre rücksichtsvolle Zärtlichkeit gegen Gatten und Kind lassen eine solche Behauptung nicht zu und find Beweis genug, daß fie mit ihrem Loos vollständig zuftieden war. Sie liebte Dich unb da» Wort, da» fie Dtt gab, hat fie Dir gehalten und war glücklich dabei, daran ist kein Zweifel.'
Ausland.
Belgien. Die Auklagekammer hat Sipido, welcher den Mordanschlag auf de« Prinzen von Wales machte, wegen Mordversuchs, und die Mit- beschuldigte« Meert, Senchot und Mette als Mtt- mheber bezw. Mitschuldige vor die Geschworenen verwiese«.
Amerika. Nach Meldungen von ber Grenze zwischen Brasilien und Uruguay find große Menge« von Waffen und Schießbedarf, einschließlich Kruppscher Kanonen und Mausergewehre, im Staate Rio Grande do Sul eingeführt worden. Föderalistische Zettungen behaupten verschiedentlich, daß ei« au»- gearbeiteter Plan besteht zur LoStteunung der brasilischen Südstaate« und zur Bereinigung mit Uruguay zu einem Bundesstaate unter deutscher Schutzherrschast (!). Die drei Staaten Rio Grande do Sul, Parana und Santa Catharina werden d» Theilnahmc an diesem Plan- beschuldigt. Der Vorwand znr Ausführung dc» Planes soll in- der Abtrennung des Staates Rio Grande do Sul gefunden werde«. Die „Cidade de Reo' hat kürzlich sogar darauf aufm«ksam ge- rnachr, daß die Deutsche» schon Karten von Süd» brafilien haben mit ber Aufschrift „Antarktisches Deutschlanb'. — In ben Köpfen dieser Politiker muß e» merkwürdig aussehen.
Umschau.
Handels-Kriege des 20. Jahrhundert».
Dem Thema: „Handels-Kriege deS 20. Jahrhunderts* widmet das „Cincinnati DolkSblatt* einen Artikel, worin e» heißt: „Der gesteigerte übnskeische Verkehr hat Völker in direkte Beziehungen zu einander gebracht, die sich noch vor wenigen Jahrzehnten nur dem Name» nach kannte«, und hat Gebiete ber Kultur unb dem Welthandel erobert, die vor einem Vierteloder einem halben Jahrhundert noch wenig durchforscht waren ob» auf den damalige« Erdkarte« eine weiße Stelle bildeten. Auch auf das Getriebe der Weltpolitik war dieser gesteigerte Verkehr von epochemachendem Einfluß und wird vermuthlich demselben im Verlaufe de» 20. Jahrhunderts ein gänzlich verändertes Gepräge geben. In Deutschland find alle Bevölkerungs-Schichten ganz von dies» Erkenntniß durchdrungen, sodaß die RegierungS-Pläne zur Verdoppelung d» deutschen Krieg! flotte im Volke die weitgehendste Zustimmung finden. Das Volk erkennt die Nothwendigkeit der Durchführung dieses Planes an und ist in seiner Mehrheit erb ölig, die erhöhte Steuerlast auf sich zu nehmen. Deutschlavd ist der Weg zu seiner Polttik vorgezeichnet; e» ist dazu gezwungen, wen« es seine Machtstellnng in der Welt- polttik behaupte« und nicht banernb vom guten Willen der großen Kolonialmächte abhängig fein will, die
Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Jllustrirtes Sonntagsblatt. Srodw"1*e»"'
« öttttet« nach Cann» nn» Feiertagen. *36T/-M*R1 tr/t Anzeigen nehmen entgegen - bk Expedition dieses Blattes, di« Annoncen.
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Anbau von Getreide.
Die 8e6ölfa«ng Deutschlands wächst durchschnitt. | um 800000 Köpfe im Jahre. D» durchschnitt- K Verbrauch an Brotgetreide beträgt auf de« Kopf i Bevölkerung im Jahre mehr als »rod Topp l- chiei. Man hat daher mit einem von Jahr zu ihr mindestens um 1600 000 Doppelcentner groben Verbrauch an Brotgetreide zu rechnen. ES : für eine Vermehrung des heimischen GetteidebaneS $ al» ausreichender Anlaß geaebeu. Die land- dthschastliche Technik steht zur Zett aus einer ffo ch« Stufe, daß auch ohne Vnmehrung ber Anbau- che in Deutschland zweifellos erheblich mehr Se- ribe erbaut werden könnte, al» daS jetzt der Fall . Die wirthfchaftlich • technischen Kenntnisse ver- rtiten sich auch immer mehr, und werden in nicht i langer Zeit Gemeingut der große« Mehrzahl der «tsche» Landwirthe fein. Aber es kommt füV eine ,S Gewicht fallende Vermehrung des deutsche« Ge- rideboneS nicht bloS auf die technische», sondern ich auf die ökonomische» Voraussetzungen dafür an. er Setreidebau muß eine solche Rente abwttse», 6 die durch einen intensiveren Betrieb bedingte» ehrkoste« sich wirthschaftlich rechtferttgen. Sorg« füge Auswahl deS Saatgutes, vttwehrte und Der» feite künstliche Düngung u. s. w. erfordern einen schlichen Mehraufwand gegenüber dem einfachere« «riebe des Getreidebaues unb laffen sich daher nur gemein ein führen, wen» ber GetreidkpreiS hoch i mg steht, um den zu erwartenden Mehrttttag über : vermehrten Kosten anfteigen zu lassen. Eine solche f eint« bessere« Getreidepreis gestützte höhere Labilität des Getreidebaues ist aber auch die ng für eine Erweiterung der Anbaufläche.
en der unzureichenden Rentabilität des (Betreibe, s ist zur Zeit der Anbau von Hackftüchten, in8» «bett der Zuckerrübe«, vielfach auch auf solche en ausgedehnt, welche ihrer Natur nach sich be 1 znm Getreidebau eignen. Mit dieser auch nicht unbedenklichen Erweiterungen des Anbaues n Hackfrüchte« steht der starke Mehrbedarf an lond- inhschaftlichen Arbeitskräfte«, durch welche» der Mangel i ländliche« Arbeiter« zum Theil wenigstens hervorge- ft* wird, in ursächlichem Zusammenhänge. Auch die illittrnng unserer größere« Moore ist wenigstens bis zu k» gewissen Grade von der Rentabilität des (Betreibe» «es abhängig. Wen« baher für die Zeit nach dem Huf bei jetzigen Handelsverträge ein wirksamer küschntz für ben beutschen (Betreibebau in Aussicht % so wirb badurch nicht nur die Voraussetzung r die Erhaltung beffelben in seinem jetzigen
(Nachdruck verboten.)
Die Seine 8«i.
Original-Roman von Irene v. Hellmuth.
(Fortsetznug.)
. ,A«S dem Inhalt ber Briefe geht deutlich httvor, - i «eine Frau, bevor fie mich hettathete, ei« ediSverhältniß mit Lindemann hatte, daß die Beiden ’ “ber trennen mußten, weil Deine Mutter kein EnnNti besaß und Lindeman«, ber al» ber Netteste • 6ut übernehme«, seine« jüngere« Geschwister« W Summe« hinauSzahlen mußte, also ein Mädchen 16 ®tlb nicht hettathen konnte. Sie entsagten *>kr, weil sie einsahen, daß e» dtt Verhältnisse meib heischten. Aber alle Anzeichen sprechen da- p baff die Beiden sich auch später noch liebten.
shalb wollte Deine Mutter durchaus die Bttbiudung chen Dtt und dem Sohne ihre» Jugendgeliebten, 6 sie ih« nicht mehr geliebt, so würde fie daS « und die Briese wohl längst verbrannt habe«; 1 !• konnte fie e» wahrscheinlich nicht über'» Herz »Sen nud hat vielleicht in mancher verschwiegenen «be die Briefe wieder und wieder gelesen, da» • betrachtet und sich an seinem Anblick geweidet, »«ch heute gnäih mein Blut in stürmische Wallung, 1 ich daran denke. Wie habe ich diese Frau tbt! Für fie hätte ich mein Leben gelosten, wenn ® geforberi hätte 1 Und nun denken zu müssen, 1 sie vielleicht Zett ihre» LebeuS mit einer Lüge * mir hergegangen ist, daß fie vielleicht starb «m Bilde jenes Andern im Herzen, — Du weist ' welche Qual es mir bereitet, wenn ich mir (delgegenwärtigte. Du kannst mir ja das nicht Wen, Lori, aber ich sage Dir, als ich diese Mag m chte, alS ich dieses Päckchen hier fand,