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Frage verhandelt wurde, war recht unwürdig, die ganze Debatte über Leutenoth und Pole» war an de» Haare» herbeigezogen und es machte eine» fast anstößige» Eindruck, daß da» Centrum al» „Autorität' den Herr» Szmula heranzog, der mindesten» ebenso Pole wie CentrumSman» ist. Daß dieser dazu rathe» würde, die Grenze dem polnische» Element z« öffne», um dadurch die Deutschen in de» Ostprovinzeu zu erdrücke», versteht sich vo» selbst. Daß die Leute- »oth eine wirklich im höchsten Grade bedenkliche Md wichtige Frage ist, ist selbstverständlich aber es ist durchaus nicht gesagt, daß sie nur durch HerMziehMg vo» Slawe» gelößt werden kau». Vor allen Dinge» ist e« Maugebracht, diese Frage jetzt bei der Flotten« vermehnrng zu erörtern.
— Die Kommission des Abgeordnetenhauses trat am Dienstag Abend in die zwette Berathung des Gesetzes über die WaarenhauS- fteuer ein. Zu 8 I beantragte» die National- liberale» die Gre»ze für de» Vegi»» der Steuerpflicht in den Gemeinden miet 100000 Einwohner» allgemein vo» 20000 auf 30000 zu setze«. Auch ein freikonservativer Antrag bezweckt die Beseitigung der in erster Lesung beschlossenen Städtegruppen. Regierungsseitig wird empfohlen, den einheitliche» Satz der Regierungsvorlage von 50 000 wiederherzustellen. Es wurde der vo» de» Konservative» beantragte Einheitssatz von 30 000 Mk. angenommen. Zu § 1, Abs. 4 „Besteuerung aller Kleinhandels- gewerbe mit 3 oder mehr Filialen al» Waaren- hänser' wurde die von den Nationalliberalen beantragte Stretchrng des Absätze» angenommen. Sodann wurde der Paragraph im Ganze» angenommen. Zu 8 2 der Steuerskala beantragte Krawinkel (nat.-lib.) Stufen vo» 10000 Mk. zu wählen. — Schaube (freikous.) beantragte eine Progression vo» 1 pCt. bis auf 2 Vs pEt. Regierungsseitig wurde eine engere Spannrng für bedenklich erklärt. Die Anträge wurde» sämmtlich abgelehut. Zu 8 2 a und 3 wurden formale Aevderunge» beschloffe». 8 4 „Für die Steuerveranlagung maßgebend ist der Umsatz de» Vorjahres* wurde unverändert angenommen.
— Der Entwurf einer Fahrradsteuer, welcher LuxuSräder mit 6 und Räder gewerblicher Arbeiter mit 2 Mk. jährlich besteuert, ist vom Senat in Bremen der Bügerschast vorgelegt worden.
— In einem Bericht über die hannoversche Provinzialversammlnng des Bundes der Landwirthe theilt die „Korrespondenz des B. d. 2." mit, daß unter auderm ein Telegramm eingelaufen fei, welches lautete: „Hoch lebe der Bund, nur Flotte, wen» kein Pökelfleisch!' — Wir meinen eS wäre besser gewesen, die genannte Correspondenz hätte dar geschmacklose Telegramm mit Stillschweigen übergangen. DaS Telegramm ist ««finnig, denn die Flotten- Verstärkung haben wir im Jutereffe unserer Wehrkraft dringend nöthig und nur von diesem Gesichts-
weitere Berstäiknugeu schicken müssen, wenn er nicht das Manöver von DewetSdorp unter allerdings viel gefährlicher» Verhältnisse» wiederhole» und die Bure» abermals dmch Bedrohung ihrer rückwärtige» Verbindungen au» ihren Stellungen heran» operiren will.
WaS sonst an Nachrichten vorliegt ist äußerst spärlich. Zu erwähne» wäre darau» eine Reuterdepesche mS Aliwal North (Kopkolouie) wonach ein Depescheureiter dort mitgetheilt habe, daß 26 Buren bei Wepener gefangen genommen worden find und Kommmdaut Olivier am Bein verwundet worden ist. Zu seinem Nachfolger sei Jzaak Potgieter ernannt worden.
DaS Reuter'sche Bureau meldet ferner anS Beira vom 28 April: Generalleutnant Carrington ist in MaraudellaS (Rhodesia) angekommen.
Infolge einer Enquete de» Kriegsamtes telegraphirt Marchall Roberts, daß die in der Front stehenden kommmdirenden Generale sich über die neuen Lydli- geschoffe sehr befriedigt ausgesprochen haben. Seit dem Sudankrieg find mehrere Verbessernugen vorgenommen nnd die am Sonnabend von hier ad- gegavgenen, für die LelagerungSartillerie bestimmten 6000 Geschosse find fast perfekt, — Wir können eigentlich nicht finden, daß dieser Telegramm besonders für die Güte der englischen Geschosse spricht.
Die Burengesandtschaft in Amsterdam.
Ans einem Diner, welches in Amsterdam zu Ehren der Burendeputation stattfand, brachte der Vorsitzende des VeranstaltrngS. Comitss einen Toast ans, in welchem er der Hoffnung Ausdruck gab, daß die Deputation sich ihrer Mission mit Erfolg erledige. Fischer dankte für die Sympathie, welche den Buren von dem Volke desselben Stamme» entgegenqebracht werde. Weiter wurden Toaste auf die Präsidenten Kröger nnd Steiju ausgebracht. Debrvyn, der Sekretär der Deputation, erklärte in einer Ansprache, daß vielleicht einige Buren, die lange vo» ihrem Wohnort abwesend waren, zu einem kurzen Besuch nach Hause gereist seien, doch könne keine Rede davon sein, daß ganze Kommandos oder Abtheilungeu der Freistaat« oder Transvaal - Buren sich auf ihre Güter zurückbegeben hätten. Es sei völlig unrichtig, daß, wie behauptet werde, die Freistaat - Buren sich im Große» und Ganzen unterworfen hätten.
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Der südafrikanische Krieg
Vorn Kriegsschauplatz.
Marburg
Freitag, 4. Mai 1900.
Druck unter den rechten Rippenbogen auch jetzt noch Hervorgernfen werden könne». ES km» kaum ein Zweifel bestehen, daß ein Zusammenhang zwischen den jetzigen Schmerzen nnd den vor zwei Jahren vorhrndeuen Blutharuen gegeben ist. Nach Lage der Dinge handett es sich nm ein Konkrement im rechten Nierenbecken. Jrn llebrigen ist das Befinden Seiner Majestät zufriedenstellend und giebt zur Zett zu ernsten Besorgniffeu keinen Anlaß.
Schloß Fürstenried, den A. Mai 1900.
gez- Dr. von Ziemffe», gez. Dr. Bauer, gez. Professor von Augerer, gez. Dr. GraSky.
Nach dem aesteru von uns rnttgethellte» Telegramm E» Thabanchu scheint der Zweck der Operation Hamiltons zu fei», nach Norden die Stellungen der Bure« zu durchbreche», um fie durch Bedrohung ihrer Rückzugslinie zur Freigabe des Weges nach Lady- brand zu zwinge». Der Bergpaß bei Houtncck, an der Straße Thabanchu-Winburg, ist zur Durchführung dieses Zweckes ausersehen. Hamilton hat hier am 30. April und 1. Mai heiß gekämpft und schließlich ben Durchgang erzwungen. Da aber, wie es weiter heißt, BMeuabtheilMge» »och auf den Berge» stehen nnd ein so wirksames Feuer abgegeben, daß fie die Engländer gezwungen haben, ihr Lager an einen sichere» Platz zn verlege», so dürste Hamiltons Erfolg noch nicht ehe» viel bedente». Wir wiffe» ja
glücke», i» seinem Besitz ganze volle Beftiedigrng finde», fie wird »ichtr fragen »ach andere», fie m»ß
sich an dem Einen genügen lasten.'
An» dem Tone des jungen Mannes Hang e»
wie leise Ironie; doch Helene mertte es nicht. Sie
entgegnete ärgerlich: „Das heißt mtt anderen Worten,
die tfran muß die Sklavin de» MauueS fein; ohne eigenen Willen besitze» zu dürfe», muß sie sich feine« Anordnungen widerstandslos fügen mb froh fein, ihm die Strümpfe stricken zu dürfen.'
„Eine vernünftige, richttg denkende Frau wird ihren hohen Beruf niemals so auffassen, wie Sie ihn schildern mein Fräulein. Sie wird sich allerdings den Anordnngen de» Mannes, falls diese nicht» Un
billige» fordern, fügen, wett der Marn doch stet» al» der Klügere mb weitaus Vernünftigere anzusehen ist und weil er anderntheils seine Würde als Herr und Gebieter nicht in de» Schatten stellen laste» darf, nm sich von dem Willen einer Frrn leiten z» laste». So»st ist er überhaupt kein Mann, sondern eine traurige Jammergestatt, die Niemand achtet, am allerwenigsten seine eigene Frrn.'
Die feine» Nasenflügel Helenen» bebten, fie war offenbar sehr erregt. Mit diesem Manne würde fie kein leichte» Spiel haben, sagte sie sich, aber nm so süßer mußte der Sieg sei», wenn er schmachtend ihr z» Füßen lag mb nm ein Lächeln bettelte. Ah — er sollte betteln lerne», fie wollte e» so.
„Eine Frau kann fich aber doch nicht in allem und jedem dem Willen des Mannes unterwerfen; die Charattere find ja so verschieden. Wie, wen» sie nun behauptet, in solch einem Nest nicht lebe« z» können?' lenkte Helene mit süßem Lächeln ein.
(Fortsetzung W)
Die Bedentnng der Handwerks- lammet«,
3m M»»at April hat fich eine ganze Anzahl von Handwerkskammer« bereits konstituttt. Es darf mit Geuuglhunng festgestellt werde», daß die Aeußer- ungen, welche bei den Eröffnungsfeierlichkeiten auch von Seiten der Handwerker selbst fielen, fast durchweg die Ueberzeugung durchblicken ließen, daß mit der Krönung der Organisation des Handwerks allein diesem »och nicht geholfen sei, daß eS vielmehr, wen» eine Hebung seiner Lage angestrebt werde» soll, vor Allem darauf onlommt, den Organen den uoth- wendigen Gehav zu gebe» u»d nunmehr mittelst dieser auf eine bessere Ausbildung des Nachwuchses, auf die Bildung von Geuoffenschaften, ans die Befferung deS Kreditwesens n. s. w. hinzuwirkeu. Die „Berl. Pol. Nachrichten' bemerke» hierzu: „Wird diese Anschauung in Handwerkskreisen allgemein, so ist eS zweifellos, daß dmch die neuen Kammern für das Handwerk Segen gestiftet werde» wird. Es darf weiter als außerordentlich zweckmäßig bezeichnet werden, daß die Mehrzahl der bisher errichteten Handwerkskammer» zu Sekretäre» volks- witthschaftlich gebildete Kräfte angefieBt haben. Erst dadurch werde« neue, zu nützlichen Maßnahmen Anlaß gebende Gefichtspuntte in die Handwerkerbewegung binetngettage« werden; man wird nicht mehr an dem alten Zopf der Forderung von Privilegien festhalte« und die ganze Bewegung in neue, Erfolge versprechende Bahnen lenke«. ES ist nut zu wünsche«, daß die Handwerkskammer«, die noch zn errichte« st«d, diesem Beispiele folge«'.
Umschau.
lieber daS Befinde« d eS Königs Otto von Bayern
wmde Dienstag Abend folgendes Bullettn auSgegeben: Nachdem Seine Majestät der König feit zwei Jahren keinerlei krankhafte körperliche Erfcheinnngen «ahruehmen Hefe, stellten fich am 21. April d. IS. Schmerzen im Unterleibe ein, die später in der rechten Lendengegend fich bestimmter lokalifirten und dmch
Deutsches Reich.
• Berlin, 3. Mai.
— Nach dem Verlauf der gestrigen Reichstags- Verhandlungen ist anzmehme» daß die Lösung der Frage der D e ck u n g der Kosten der Flotten- vorlage entsprechend den Andägen Müller-Fulda und Baflerman« erfolgen wird. Die Art mb Weise freilich, wie jüngst i« bet Budgetkommisfiou über bie
hast, dann bist Du schon jufrieben, — Du kennst eben keine höheren Bedürfnisse.
„Diese sogenannten „höheren' Bedürfnlffe find, wen« man fie beim rechten Namm nennt, doch gewöhnlich nur Zerstreuungen aller Art, die Sucht »ach Vergnügungen, die oft recht schal und öde find, die den Körper und Geist ermatte« nud dar Herz doch nicht befriedigen, denen der Wunsch, zn gefalle«, zu glänze», voransteht, wobei das stille, zufriedene, häusliche Glück, wie wir e» auf dem Laude tarne», verloren geht,' fiel Johame» etwas fchmf ein. ES ärgerte ihn unbeschreiblich, daß diese herzlose Kokette eS wagen durste, seine zarte holde Blume zu kränken und er beschloß im Stillen, nm baldmöglichst die Entscheidung herbeiznführe», md offen um feine Lori zu werben, t GMtzs-i -
Helene warf schmollend die hübschm Lippen auf. Aus deu schönen Augm flog ein Blitz zu Johannes hinüber, mb mit eigenthümlicher Betonung richtete fie wieder bas Wort m ihn: „Gesetzt aber ben Fall» Sie fänden ein Mädchen, das Eie leidmschaftlich liebten und zu Ihr« Frau machen wollten, dar fich ab« auf dem Laude unbefriedigt und unglücklich fühlte, dem würden Sie doch aus Liebe das Opfer bringen, mb in b« Stadt wohnen?'
„Nein, mein Fräulein!'
„£>, wie ungalant, Herr ßtabemmnl'j
»Ja, sehen Sie, ich bi» eben ein einfach« Mensch mb nach meinen Begriffen muß fich bie Frau, die ihren Mm» wahrhaft Hebt, — natürlich vorausgesetzt, baß fie das wirklich thut, — überall wohl fühlen, wo er sein Glück findet, sei e» auf dem Lande, fei er in der Stadt; denn wahre Siebe ist nicht an Ort und Ziel gebunden. Eine liebende, einfichtsvolle Frau wttd in dem Bestreben, ihren Mann zu be-
Anzttgen nehm« entgegen: bli Expedition dieses Blattes, die Annoncen»
Bnreaur von Haasenstein & Bogln, Frankfurt a. M., Cassel, Magd«- n- __
bnra, Wien: Rudolf Moss«, Frankfntt a. M., Berlin, München, Köln; OO. ^ttDTÜ.
C. L. Daube * So., Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Patt» re.
erster Linie, ob Johannes reich fei, — das interefflrte fie am meisten. Dem da fie selbst »m dar besaß, waS Onkel Berneck ihr etwa znkommen ließ, so konnte fie nur einen Mann nehmen, der über die genügenden Mittel verfügte. DaS ttar bei Johanne» sicher der Fall; den» der alleinige Erbe des großen Lindemann»- Hofe» mußte schon sehr wohlhabend sein.
War fie erst dort die rnumschränkte Herrin, so würde fie e» schon einzurichten wissen, daß da» Leben kurzwelliger wurde, al» es jetzt wm; denn da», wa» fich ihr jetzt an Vergnügen bot, wm doch gar zu dürftig. Oder, überlegte sie Wetter, mm könnte daS ganze große Gut verkaufen, md mit dem Erlös würde fich'S in der Residenz schon ganz gut lebe» loffe».
AnS liefern Gedanke» heran» richtete fie die Frage au Johame»: „Da» Lebe» mf dem Lande ist doch recht einförmig, nicht wm? Sehne» Sie fich, der Sie doch das Lebm in der Stadt genugsam kennen, nicht danach zmück?'
„O nie, niemals ist mir der Gedanke gekommen, seit ich wieder hier bin', lächelte Johanne«, der de» tieferen Sinn ihrer Worte sofort heraus fand. „Ich fühle mich hi« auf der Scholle, wo ich geboren bin, wo ich meine sonnige Ktnderzelt verleben durste, so rnbeschrelbllch glücklich, daß ich mich nttgend» so wohl befmb, als gerade auf dem Lande".
Ei» inniger Blick traf Lori, bie lächelnd zugehört hatte, und in ihr« einfachm, fmften Weise einfiel: „Gnade so geht es mir, ich möchte auch nicht fort von hl«.'
Helene fixirte bie kleine Sprecherin von oben h«»b, mb meinte etwas geringschätzig; „Nun natürlich Du, »em Du nur Bäume mb Blume« nnb Vögel
«ldigm Vormarsch nach Norde» zu ermöglichm. 3095Die jSänbernng de» südöstliche» Freistaates ist freilich gelungen, wen» auch die Burevscharen
Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nb Kirchhain.
*■'Jllnstrirtes Sonntagsblatt. " K“N*
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ip Manch aas Roberts amtlicher Depesche, die übrigens ' 1 * * * * * * ib« den Charakter der Bewegung Hamiltons nichts ff verlauten Hefe, daß FreuchS beide Cavallerlebrigade» Küp mb noch weitere Truppen zu Hülfe geschickt wndeu mußten. ES geigt fich bei diesen Vorgängen im tzuvg Osten von Bloemfontein wieder, daß die Buren weniger othm- durch ihre gute strategische Leitung, al» durch ihre s30zzj Zähigkeit immer wieder die Pläne b« Engländer r. durchkreuze» md ihum die Att d« Kriegführung mf-
Nchchttut Manch aufrr an Bttttegt» nach Gon«- «nb Feiertagen. Oaartaro-AiomumeMS-Prtt» btt der Spedition S Mk., btt all« Smt 8,25 Mk. («kl. Bestellgeld). Insettionsgebühr: bie ge» Soll« «b« deren Stau» 10 Pf«., Reklame*: bie Zeile 25 Pf«.
(Nachdruck »«boten.)
Die kleine Lori.
Original-Roman von Irene v, Hellmuth.
(Fottsetznu«.)
Helene war heute wie umgewrndett. Sie, die »st »ar ein verächtliches Lächeln für diese Klein- . und imm« achselzuckend sagte, daS wäre» Mt« wandttnde Vogelscheuchen, die fich nicht zu > »och zu benehme» wüßte», — sie srnd heute » sehr nett, wm üb«haupt voll überspmdelnde» . i° daß es Lori fast bänglich zn Mnthewurde. Uk-rtmte 68 kehr, Helene mttgeuommen zu haben, diese den Geliebten so für fich i» Anspruch nahm, ? er kmm eine» Blick mit Lori wechsel» konnte. 2* nachmittag erschien ihr endlo» lang, sie wünschte ?v«zen den Abend h«bei, während Helene die """J” "°r allzu rasch verginge». Sie gab fich , Wnt Mühe, ihre Zuneigung zu dem jrnge» rrnne zu verbergen. Sie warf ihm Blicke zn, die , ich genug vnkündetc«, war fie empsrnd, rnd die r eme» anderen als Johannes leicht gefährlich «den konnten. Doch dies« fühlte fich von dem mzen koketten Treibe« des immer neben ihm wandelnden wa$e«8 eh« abgefioßen «IS angezogen. Wie lieb- "kchreu ihm dagegen seine kleine »n auf deren Stirn d« echt «ädchenhaste Duft ^Reinheit und Keuschheü lag, aus deren Augen eS j» warm mb innig, so süß entgegenleuchtete: «eine, erste Liebe eines rnschuldigeu Mädchenhn- «s während bet Helene alle» darauf angelegt war, »tata'8’ ^bt8 2ßoit' keder Blick wm wohlbnechntte ^3m Laufe d« Unt«haltrng hatte Helene alle» »»Sgebracht, war fie z» wisse» wünschte. In
~ fateingen. Die ganzen Operationen im Oste» vo» R rLloewfoutein waren von RobtttS mr als eine Episode ® - gedacht, dazu bestimmt, dem Franctireurunwesen in aufsK. seiner rechten Flaute ein> schnelles Ende zu Bereiten, bie Linie Bloemfontein»Ladybraud zur Sicherung eines Rückens daunnd zu besetzen rnd den
dkl»«. rantk ixr A» '-Um«. :8a» Tanu. e-1-w »Nwt
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sty M-gehindert entwischt find. Aber die Straße nach n be- iadtzbrrnd, deren Besetzung ein unbedingtes strategisches 3013 Mrsorderniß ist, hat eift etwa zur Hälfte, eben bis ^Thabanchu, genommen werden können, obgleich schon ’ Mr eine Woche seit Eröffnung dieser Operation vat, ergangen ist und ausrngs nur kleine Burenkommandos onii^fä) in den Weg stellten. Atzt vollends gewinnt eS jben Anschein, als ob fich bei Thabanchu, nachdem — -die von Süden kommenden Burenscharen die kleine
-hi« befindliche Abtheilung verstärkt haben, ein lang« wikrig« Kampf eutspinnen soll, der Lord Roberts Abermals zwingt, den Vormmsch auf Wochen hinanSzu- s Mben. Es find hier jetzt schon die 8. Division «midle, die 14. (Maxwell) nud die 19. Brigade (^mith,Dorrten), sowie die 3. nnb 4. Kavallerte- prigrte unb die ganze berittene Infanteriedivision Hawillm In Thätigkett, also eine stattliche Trnppen- öE uv» noch ist nicht dman zu denken, daß der Widerstand der Buren gebrochen wird. Wenn Lord Rodttts hier schnelle Erfolge erziele» will, wird «