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Jock ystoff:, trinkt in jeder Bar einige Cocktails

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Ca, c.a geschmauset, laß uns nicht rcppelköpfisch sei«, werde« die übrigen kertype» geschildert.

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Die WohlfahrtS-Lotterte zu Zwecken der Deutschen Schutzgebiete, veranstaltet von der »Deutschen Kolonial- Gesellschaft" und demDeutschen F auenbtrein für Krankeu- pflrge in den Kolonien", hat sich die Gunst deS Publikums im Fluge erobeit und diese Gunst ist ihr nicht nur er- halten geblieben, sondern sie hat sich von Lotterie zu Lotterie noch gesteigert, denn zu der dritten, der iw No- oemb r o. I. ftattfand, war schon einige Zeit vor Ziehung kein LooS mehr zu haben Wie sich bereit» heut« durch die rasche Abnahme der Loos« überblicken läßt, dürft« auch zu der schon am 31 Mai beginnenden Ziehung der 4 Lotterie wieder vorh r au'.verkaust fein. Zur Ausspielung gelangen bekanntlich 168,0 Geldgewinn« mit Hauptgewinnen von 100000 Maik, 50000 Mark, 16 00» Mark u. f. w. Die Wohlfahrt?loo'r sind zum amtlichen Preise von Mk. 3.C in fast allen Orten Deutschlands bet den bekannten LooS- Verkaufsstellen zu Haden, oder zu beziehen von de« General- Debit Lud. Müller 11. Co., Bankgeschäft in Berlin, Breite­straße 6 und deren Zw iggeschäfte in Hamburg, München und Nürnberg

281. Bohlmann, Wilhelm, Beiden, Med., Zwischenh. 14.

282. Faust, Otto, Süpplingen, Theol., UnivrisiiatSstr. 27.

283. Hoffmann, Gustav, Cassel, Tyrol, Lahnstr. 1.

284. Bierfchenk, Reinhard, Waldkappel, Th«ol., Frankfurter- straße 32.

285. Dunker, Cornelius, Cassel, Naturw., Ritterstr. 9.

286. Felder, Bernhard, Münster, Med, Ketzer bach 21.

287; Siebert, Conrad, Ellnrode, Theol., R«nthof 11.

288. Pescheck, Fritz, Berlin, Theo!., R.ttgaffe 3.

289. Krafft, Hermann, H«dd«rsd»rf, Theol., Lutherstr. 6.

290. Potthof, Carl, Merane, Theol., Schwana»« 49.

291. Brünning, Walther, Lah, Theol., Wilhelmstr. 6.

2»2. Lieberknecht, Jmanurl, Breirau, Theol, Wilhrlmstr. 2 a.

293. Franke, Conrad, Zerbst, Theol, Jägerstr. 1.

294. Liebmann, Max, Wiesbaden, Jur», Franksmterstr. 11.

295. Eckleb«o, Fritz, Königsberg, Theol, Weidenh. 2.

296. Wachrmuth, Wilhelm, Ohlendorf, Jura, Pügrimst. 13.

297. Salzmann, Johannes. Liebenau, Jura, Hofstadt 17.

298. Bellenberg, Alfred, Altmessen, Jura, Gtffelbergerur. 11.

299. Müller, Wilhelm, Lingen, Jura, Wettergaff« 39.

300. Marx, Ferdinand, Erwitte, Jura, Hainweg 1.

301. Himmelreich, Reinhard, Ehringshausen, Jura, Haspel­strab« 5.

302. Bömk«, Carl, Essen (Ruhr), Jura, Universitätrstr 22.

303. Gieseltr, Ernst, Pillkallen, Jura, Sybelstraß« 18.

304. Bähr, Carl, Battenhausen, Jura, Haspetstr. 25.

305; Eßer, Carl, Ruhrort, Jura, Renthof 11.

306. Petry, Joseph, Frankfurt a. Mk, Jura, Wörthftr; 14.

307; Elbel, Kun», Stuttgart, Jura, Wühelmstr. 6.

308. Liutel gen. Hoping, Wilhelm, Senden Jura, Hof- stadt 23.

309. Sturm, Carl, Malsburg, Jura, Barfüßerstr. 42.

310; Kulenkamp, Eduard, Oberaula, Jura, Harpelstt. 17.

311. Lämmler, Arthur, Coethen, Jura, Hoftzadt 18.

312. Kottenhoff, Egon, Esten (Ruhr), Jura, Untrrgaffe 7.

313. Wille», Friedrich, Oldenburg, Jura, Neustadt 25.

314. Lagmann, Ludwig, Worbis, Jura, Franksurterftr 25.

315. Neukirch, Carl, Werden, Jura, Haspelstr. 8.

Dieser Blödsinn aber wird seit langem von den vielgelesenen Bouleward blätter» mit solcher Methode ausgeübt, daß die breite« Volksschichten unbedingt an die Richtigkeit glaube«, ein Deutscher ohne blonde» Vollbart, ohne Brille, ohae lange» Rock und ohne Bädecker ist für sie ein Unding, er muß so aussehe», sonst ist er eben kein Deutscher. Gegen solch' fest­gewurzelte Ueberlieferuugen ist garnicht anzu­kämpfen, und ich glaube, es fühlt auch Niemand de» Beruf dazu.

Lieber wär's mir, daß ich statt von solche» Alber», heite»» der Ausstellung berichte» könnte, daß sie fertig wäre. Am 1. Mai soll's der Fall sein, so sagen die Minister und die Zeitungsschreiber. »Die Botschaft hör' ich wohl, allein mir fihlt der Glaube 1--*

straße 14.

Rung«, Ludwig, Hohr, Theol., Siün 42.

Lindemann, Karl, Osnabrück, Theol., Markt 11.

BtenM Markt 81, M.

B-rzeich«itz

b«r für das Sommersemester 1900 an hiesiger Unlve.fitä neu immattikulirten bezw. inskribirtm Studirenden:

255. Sams«, Robert, Holzen, Phil., Grün 27.

25«. Fischer, Wilhelm, Schloß-Holte, n. Spr.

257. Eymer, Karl, Frankfurt a. M, Phil, Kasernenstr. 4.

258. Braun, Otto, Bocken heim, Phil., Kasernenstr. 35.

259. Albert, Reinhard, Crimmitschau, n. Spr., Kasernen- ftraße 4.

260. Diixen, Johanne», Lorup, neu Spr., Steinweg 2.

261. 6. d. Linde, Richard, Krefeld, Chrm., Afföller 6.

262. Neuß, Alexander, Wiesbaden, Jura, Wtlyelmftr. 6.

263. Müller, Aoolf, Fuloa, Jura, Schulstr. 10.

264. Wendt, O-kar, Lübeck, Gesch., Wilhelmstr. 19.

wer nicht mit hauset, der bleib daheim!" Aber ich war froh, wie ich wieder daheim war in meinem ge- müthlichen Gasthause.

Nicht nur die Aussteller, die Bauunternehmer, die Besucher habe« begründetste Veranlassung zum Klagen, auch die Schriftsteller: in beträchtlicher Zahl erschiene» sie a»S aller Herren Lande» mit gezückter Feder, um die Wunder derExposition Universelle' ihre« staunende» Leser» zu schildern, und uu» finden sie nur Stoff zu Klageliedern vor, die selbst den arme« und im Jammer« bewanderte« Jeremias zum Massen-Selbstmorde getrieben hätte». A» eine planmäßige Berichterstattung ist vorläufig nicht zu denke», man kann nur dies und jenes, was einiger­maßen bereits eindrucksvoll ist, aus dem unfertige» Sesammtbilde herausheben, und damit soll das nächste Mal begonnen weiden. Vieles, was bisher über die Ausstellung geschrieben wnrde, ist einfach Flunkeret, den offiziellen Berichte» entnommen, die alles so wtedergeben, wie eS mal sein soll, wie es aber vielleicht »immer wird! »Achtung, Taschendiebe 1* steht an vielen Bahnhöfe», vor derartigen Berichten müßte stehen:Achtung, Phantafiegebilde!"

Aber daS Echo der Wahrheit ist glücklicher Weise auch diesmal doch so stark gewesen, daß eS den Fremdenandrang ganz gehöiig zurückdämmte, es find jetzt kaum mehr Ausländer in Paris, wie sonst int Frühling, abgesehen von jene«, die mit der Aus­stellung unmittelbar zu thuu habe». Wie die Ange­hörigen der einzelnen Nationen in de» Pariser Zeitungen beschrieben werde» und wie sie sich nach diesen Portraitttrunge» in der Einbildung der Pariser fest- setzen, ist zum Schieflache». So plauderte kürzlich ein Feuilletonist imL'Echo de Paris":Brillen vor den Auge», lange Bärte, mit dem Auftrete» der protestantische« Geistlichen, einen Bädecker t» der einen Hand, im Arm eine vohlgerundete Frau, einen Haufen Kinder neben sich, die sich untereinander angefaßt haben, starke Figme« von blühender G Wundheit, mit rothe» Backen, so treten unsere Feinde, die Deutschen, u«S entgegen. Sie haben ei» kindlich - guimüthiges «ussehe», trotzdem sie im Innern anders sind, man vermißt bei ihnen die Dogge« des tobten Bismarck und de» berühmten, furchterweckenden Bart ihres Kaisers, sie erscheine» als überzeugte, aufmerksame Touristen, die möglichst viel für ihre Reisekosten haben wollen".

So, liebe Leser, da habt ihr das Rezept, um als richtige Deutsche in Paris erscheine» zu könne»! Vom Russe» erzählt der obige Menscheukeu»er, daß er schwetaend, ernst, mit blassem Gesicht und einem blonden Christusbart durch die Sttaßen waudle, nichts bewundernd, über nichts erstaunend, von de» Steppe» seiner fernen Heimath ttäumend; der Amerikaner läßt nicht die kurze Pfeife aus dem Mund, trägt zahllose Ringe on de» Fingern, bevorzugt in seiner Kleidung

Bon Paul Lindenberg.

(Schluß.)

77 Daß viele Baute» »och »icht fertig fi»d, daß fast «och nichts i» de» großen Paläste» auSgepackt ist, giu, daran hat man sich ja allmählich gewöhnt, daß die Wege aber eine» so grauenvolle», so um- beschreibliche» Anblick darbiete», daS ist ein Skandal ohnegleichen. Wen» die Arbeiterkräfte »icht auSreiche», so hat man ja genug Soldaten, die gern gegen kleinen Zuschlag die Säuberung übernehme« würde», und in zwei, drei Tage» könnte man doch wenigstens in der Ausstellung gehen und könnte sich deren Herrlichkeiten von Außen besehe», jetzt hat man thursächlich nur Obacht auf seine Gebrüder BeenekenS zu gebt», da­mit diese nicht zu Schade» kommen. Es hat beinahe de« Auschet«, als ob mit Absicht die Besucher zurückgeschreckl werden sollen, eine andere Erklärung giebtS fit diese bodenlose Rücksichtslosigkeit nicht.

Sch, und wie wüst siehtS sonst »och aus! Au eiuem Theil der größte« Baute» klebe» «och die Gerüste, int Inner» find Tischler, Tüncher, Maler, Dekorateure beschäftigt, manche der kleinere» Gebäude find erst halbfertig, andere kaum begonnen, unter dem Eiffelthurm hinweg aufs Marsfeld rolle» die Güter- züge, nahebei sind mächtige Krähne ihättg, um Einzel­theile der zur Ausschmückung der Jndustriepaläste be­stimmte Bildhauergruppen emporzuwinde», und trotz- alledem ist ei» rege» Fortschreite, der Arbeit kaum zu bemerte». Kein Wunder, verlange» doch die ge­wöhnliche» Arbeiter 15 bi» 20 Franks per Tag, die kunstfertigere» da» Doppelte, und selbst wo gern diese Preise bezahlt werde», reichen die vorhandene» Kräfte «icht au» statt 20, 30 Personen, die dringend zu thun hätte», könne» blos 6 bis 8 eis­gestellt werde».

Trotz der warmen Abende ist daS weite Ans- stelluugSgebiet verödet »nd leer, selbst am letzten Sonntag flüchteten um die siebende, die achte Stunde die letzte» Besucher mit Grausen von bannen va» soll man auch auf diesen dein- und hals­brecherische» Pfade«, die »ur zum Theil erleuchtet find, weshalb soll ma« hier verbleibe», wo man hnnderttauseude vo» Säcken mit der berühmten ägyptische» Finsterniß fülle» könnte, und man ver­gebens dergroße» Illumination" harrt? Nur auf der offene» Veranda des hübsche» Schweizerhäuschens »ahe dem Eiffelthurm saßen noch einige trinkfeste

279. Für«r, Wilhelm, Volkmaisev. Theol, Wilhelmstr. 6.

280. Endrek, Walter, Seelbach, Theo!., Kasnnenstr. 6.

Cognac

Reuthof 3.

Neuß, Robert, Wiesbaden, Jura, Wilhelmstr. 6.

Borgmann, Hans,'' Wier baden, Jura, Haspelstr. 8.

Gilz, Gustav, St. Gallen, Theo!., tzosstadl 18.

____Askwright, Einst, Pameambe, Theol., Schwanalle« 21.

273. Schäfer, Albert, Basel, Theol., Schwanallee 24

Frischkoin, Heinrich, Seidenroth, Theo!., Elisabeth-

Makulaturpapier

ist z« Haven in der Erp. d. Blatte».

ttkäs iffert.

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265. Grau, Gustav, Eschwege, neu. Spr., Grün 27.

266. Lenz, Georg, Tessin, Theol. u. Phil., Wörthftr. 6.

267; Ludewig, Wilhelm, Dortmund, neu. Phil., Afföller«. tubinger, Oskar, ZimmerSrode, XljroL u. Phil,

Diners, Soupers rsd öT sonstige Gesellschaften mpfiehlt sich Unterzeichnete im Koche« für Marburg sowie auch

rftal * von i efertizi Meter Wurz«

(Nachdruck verboten.)

Streitzüge durch die Pariser Welt-

. Kayser, Casimir, Jllenau, Theol;, Wühelmstr. 6. 278. Stalmann, Wilhelm, Volkmarsen, Theol., Untere

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Jllustrirtes S-uutagsblatt. Redaktion: Markt 21. Telephon 55.

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Alleinige Verkaufsstellen: Marburg: Ernst Schwaner.

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