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Brigade von Tabanchn aus in nördlicher Richtung vor. Bet Hounbek stellte sich ihm eine von Lotza befehligte starke Truppenmacht entgegen, die t« Laufe des Tages »och verstärkt wurde. Ich
Der südafrikanische Krieg
Lom Kriegsschauplatz.
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o und 30 Pf ira.)
daß die Buren, die auf der Lauer lagen, den Vortrupp und das Gros erst pasfireu ließen und in dem Augenblicke vorbrachen, wo der Troß nachfolgen wollte. DaS Manöver scheint indessen, so schlau eS vorbereitet war, mißlungen zu sein, den» General Freuch, der demnach noch nicht nach Bloemfontein nckgckehrt ist, ließ sofort schwenken — nach welcher eite, muß bei der Ungenauigkeit der Angaben dahin- estellt bleibe» —, die Berge besetzen und den Feind elbst in der Flanke bedrohen. Die ei»brecheude kelheit wachte dem Kampfe ein Ende und ge- kstatreie Leu Bure», sich in ihre alte Stellung zurück- zvziche». Diese haben sie noch inne. Den ganzen atzenden Tag (30.) dauerte der Arlilleriekampf fort.
aß die burischen Linien die Engländer weit in ihrem äckeu umfaßten, ergibt die Thatsache, daß General milton in nordwestlicher Richtung, d. h. rückwärts, es ErlurrdLNgSritl machen mußte. Die Lage der Eug- der scheint sich trotzdem nicht verbessert zu haben, denn Lord Roberts meldet aus Bloemfontein vom 30. April: Tie Bme» waren am Sonnabend und Sonntag sehr ausdauernd in ihren Angriffe» rund um Thabauchu, aber die Stellung, die Rundles Division inne hat, (ist sehr stark. Rundle wurde durch die unter FrenchS ^Oberbefehl stehenden Cavalleriebrigaden Gordon uud Dickst», sowie durch die Jufanteriebrigade Smith- Dorrieu uud eine Abteilung berittener Infanterie «ter Ja» Hamilton unterstützt.
Ei» späteres, vom 1. Mai datirteS Telegramm
Mei» mit Dir darf ich nicht gesehen werden, sosst Aken es am nächste» Tag die Epatze» vo» alle»
forderungev des Unterrichts. Denn i» verhältniß. mäßig kmzer Zeit mußte der Anschluß an die übliche Vorbildung zur Universität erreicht werden, die für den Kronprinzen sich nicht einfacher, sondern eher »och anspruchsvoller gestattete als für andere Abiturienten. Der Kaiser, der wie von jeher auch während der ganzen Plöner Ausbildungszeit des Kronprinzen de» einschlägigen ErziehungSfroge» die ernsteste Aufmerksamkeit zuwendete, bewahrte den einmal von ihm gewählten Erziehern und Lehrer» fortgesetzt sein Vertrauen und »ahm an der ungestörten Durchführung des Unterrichts ein Interesse, dem die »ach sachverständigem Urtheil sehr günstig ausgefallenen Schlußergebniffe in erster Linie zu verdanken sind. Gesund au Leib und Seele, verspricht der Kronprinz auch iu seiner ferneren Entwickelung um so mehr de» Erwartungen derer, denen sei» Wohl am Herzen liegt, insbesondere seiner Kaiserliche» Eltern, seiner Verwandten und Aller, die sich berufs- uvd pfl chimäßig mit der Unterstützung seines Studien- eifers befassen, gerecht zu werreu, als et in seinem Wesen schon jetzt etwas Reifes, in sich Gefestigtes erkeune» läßt, etwas vo» dem „An sich Halle» können" der Hoheuzoller», das nomevtlich bei seinem Kaiserlichen Urgroßvater so überaus charakteristisch in die Erscheinung trat. Wie jeder junge Deutsche wird der Kronpriuz zunächst ein Jahr lang Militärdienste thu» und dann die Universität beziehen. Hervor- heben wollen wir noch, daß der Kronprinz ein tüchtiger, sicherer uud ausdauernder Bergsteiger ist und speciell die oberbayerischeu Alpen und deren Bewohner sehr in sei» Herz geschloffen hat".
ä. Salbei ff hält die Leutenoth in Oberschlefie» für direkt bedrohlich. Abg. Gröber ist vo» dem Entgegenkommen der Regierungen zwar au sich befriedigt, die Frage der Leutenoth müsse aber auch iu Betracht gezogen werden. Seine politische» Freunde iu Oberschi'sien machte» ihre Stellung zur Vorlage davon abhängig. Abg. v. Klinkowström führt aus: Die Ar- beiterverhältnisse seiner Heimath lägen sehr traurig.
Hierauf schildert Abg. Szmula im Einverständniß mit der Kommission die Verhältnisse i» Oberschlefien. Graf Arnim findet es unverständlich, wie man diese Frage mit de« Flottengesctz verquicken könne. Graf S t o l l b e r g findet de» Grund der Leutenoth in der Bevorzugung der Industrie. Abg. v. Kar darf f warnt, die Diskussion in diesem Siuue wetterzu- führe». Abg. Bebel beanstandet, daß die Dis- kuifion beschränkt werde. Abg. Hasse legt aus nationale» Gründe» Einsprache gegen die Oeffuung der Grenzen ftemde» Arbeitern gegenüber ei». Abg. Richter verwahrt sich dagegen, daß man die Arbeiter an die Scholle fesseln wolle. Daß die Leute in de» Städten Roth litte», treffe mir bei solche» zu. welche nichts gelernt hätte». Abg. Bebel führt aus, die Mehrfoideruuge» an Mensche» für Heer und Marine mußten unavgeuehme Konsequenzen für die Landwirthschaft habe». SeÜ 1887 feien 100000 Mann zu Gunsten des Heere» dem Laude entzöge». Die Begünstigung der Industrie zum Nachtheile der Landwirthschaft bestreite er. Die landwirthschaftlichen Zölle würde» die Lebensmittel« preise für die Arbeiter erhöhen. Abg. Müller- Fulda erklärt, feine Partei wolle die Landwirthschaft schützen, zu deren Nachtheil die Industrie begünstigt werde. Die Nationalität werde durch die ftemde» Arbeiter in Mitteldeutschland nicht gefährdet. Die nationalen Bedenken treten zurück gegenüber bet brennenden Noch der Laudwirchschaft. Abg. Pru.z Slrenberg führt aus, die Regierung übenreibe mit ihren nationalen Bedenken. Man schüye die nationalen Interessen nicht, wenn man sie gleichzeitig zu Grunde richte. Die Maßnahmen der preußische» Regierung steigerten die Noth immer mehr. Abg. Graf Stollberg-Wernigerode meint, die Jndnstrie sei leistungsfähiger als die Landwirthschaft. Deshalb werde letztere schwerer getroffen. Nunmehr soll über den Antrag des Abg. Müller- Fulda beratheu werden.
Zur Geschäftsordnung bemerkt Abg. Richter, der § 6 der Vorlage sei nur ein Programm. Man müsse de» Bedarf erst ermittel», ehe man Steuern auf Vorrath bewilligt; und auch da»» müsse die temporäre, quotifirbare Steuer nicht als eine dauernde Last anferlegt werden. Man müsse die Anleihen in ihrem bisherigem Umfange beibebalten, die Zeit sei ungeeignet, neue Einnahmequellen zu erschließe». Eine Erbschaftssteuer sei gleichfalls ungeeignet, weil
Abgeordneten Müller-Fulda fing ein Unter Antrag ein, welcher als serielle Erweiterung des C ntrnms- anttazcs in der Deckungsfrage sich darstellt. Derselbe umfaßt den Abänderungsvorschlag zu den Bestimmungen des Reichsstempelgesetzes vom 28. Januet 1894, in dem die Abgabe Erhöhungen für Aktien, K»xe, Renten :c. enthalten sind. Staatssekretär Thielma » » erklärt, die Regierungen seien zu einem nachdrücklichen Schutz bet beutschen Landwirthschaft bei b er Ausarbeitung des neuen Zolltarifs entschlossen; spezielle Erklärungen können aber naturgemäß erst nach der Vollendung der Vorarbeiten gegeben werden. Abg. Müller- Fulda vermißt eine Erklärung bezüglich der Leutenoth; namentlich beständen in Oberschlefien ganz unhaltbare Zustände. Abg. Frese bedauert die Erklärung des Staalsseftetäis v. Thielmann. Diese Frage hänge nicht mit bet Flotteuftage zusammen. Abg.
schickte Nachts General French vo» Thabanchn aus zur Verstärkung ab. French konnte die» thu», da die Burenstreitftäste i» der Nähe von Tha- bauchn sehr abnahmen. Heute müssen weitere Verstärkungen bei Hamilton eingetroffen sein. Gestern verlor Hamilton etwa 30 Mann. Die zur 7. Division gehörige Brigade Maxwell besetzte gestern ohne auf ernstlichen Widerstand zu stoßen, bei Vlaksonders und Scharsftaal eine» Kranz KopjeS. Nur die berittene Infanterie war einige Stunden lang in ei» Gefecht verwickelt.
künstliche Blume und Du ein frisches, eben erblühtes Röschen. Glaubst Tn, daß einem da die Wahl schwer würde, mein geliebtes Mädchen? Mit ist es," fügte et »ach kurzer Pause hinzu, als ob ich Dich schon immer geliebt hätte, natürlich unbewußt; denn so viele Mädchen ich auch sah, keines — nicht ein einziges wollte mir gefallen, — bis ich Dich erblickte, da war'S nm mich geschehen."
Lori lächelte glücklich zu dem geliebten Manne auf: „Du bist ein SchmeichletI Aber jetzt muß ich wirklich gehen," sagte sie, ihm wohl zum dritte» Mal die Hand zum Abschied reichend. Immer wieder fiel ihr etwas et» was »othwendig noch gesagt werde» mußte, und so dauerte es immer ziemlich lange, bis sie sich trennten.
Zn Lori's großer Erleichterung hatte Helene am andere» Tage eingewilligt» de» Jahrmarkt i» dem etwa eine halbe Stunde entfernten Städtchen besuche» zu wolle». Der Weg führte sa»ft abwärts auf schmalem, blnmenbewachseuen Pfade am Rande eine» Bächleins dahin.
Als die beiten Mädchen sich bim alte» Steg näherte», kam ihmu Johanne», scheinbar unbefangen, entgegen. Helenens Augen blitzten in freudigem Stolze; sie wähnte, daß der junge, hübsche Man» einzig ihretwegen da sei.
„Sie Damen besuche» wohl be» Markt?" begann er, artig den Hut ziehend, „gestatten Sie viel- leicht, da ich den gleichen Weg gehe, daß ich mich Ihnen anschließe?"
Wie er fremd thu» konnte, der Schelm? Lori mußte an sich halten, um nicht hell auf zu lachen, als er, sich höflich verneigend, feinen Namen nannte, und Helene die Vorstellmig Lori's übernahm. Nur einen raschen, innigen Blick hatten die Liebenden getauscht. Wer würde e» ihnen heute wohl anmetke»,
Die Flottenvotlage.
Die Budgetkommisston setzte am Dienstag Berathungen über die Flottenvotlage fort. Von
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„Geduld, mein Liebster, — Geduld, — laß mich nur machen, ich sage Dir, alles wird gut werden."
„Na, ich hoffe e»."
„Also, auf Wiedersehen morgen nm ein Uhr beim alten Steg. Du, aber daS sage ich Dir, vorfichtig mußt Du sein, Johannes, daß Helene nichts merkt, lieber mache ihr einmal tüchtig die Cour; nachher, wenn sie erfährt, daß Du mich, das kleine, unbedeutende Mädchen statt ihrer erwählt hast, daun wird sie aber Augen mache». Ich Ian» e» kaum erwarten, bis ich ihr e» sagen darf."
Johanne» küßte lachend den süßen Mund. „Ich glaube kaum, daß ich es fertig bringe, Deiner Cousine de» Hof zu mache», Diese kalte, berechnende, stolze Natur kann mft nicht da» geringste Interesse ab» gewinnen."
„Versuch' e» nur, eS wird schon gehen," neckte Lori.
„Na, wenn Du es durchaus willst —"
„3a, ja, e» Ian» nicht schade», wen» Helenens Hochmuth ei» wenig hetabgedtückt wird. Ich habe schon genug darunter gelitten."
„Sage mir nur, Johanne»,' fuhr Loti nach einet kleine» Panse nachdenklich fort, „was Du eigentlich an mit so liebenSwerth findest. Helene ist doch viel schöner und klüger als ich-'G^KZ. Ute-
Der junge Mann lachte laut auf. „Du bist doch daS reizendste, süßeste Geschöpf, das mir je Borge« kommen ist. Was ich am meiste» an Dir liebe,
Umschau.
lieber den deutschen Kronprinzen schreibt die Münchener „Allgemeine Zeitung:
„Im Hinblick auf die nahe bevorstehende feierliche Erklärung der Großjährigkeit deS deutschen Kronprinzen erscheint es durchaus begreiflich, daß man fich in den weitesten Kreisen unseres Vaterlandes lebhaft mit der Frage beschäftigt, zu welche» Hoffnungen der Erbe der deutsche» Kaiserkrone berechtigt. Wenn wir unsererseits in vofler Würdigung der Bedeute-ng dieser Frage in kurze» Züge» ei» ungefähres Bild vom Wes.» des deutsche» Kronprinzen auf Grund von Aussage» ebenso glaubwürdiger wie wohlunterrichteter Personen zu entwerfe» versuche», so freuen wir uns mit der Fiststellung beginnen zu könne», daß sein Auftreten frei ist vo» jeder Betonung deS Bewußtseins seiner zukünftigen Stellung. Er kehrt weder im Verhältniß za seine» Brüder», noch im Umgang mit irgend welchen minder bevorzugte» Sterblichen) den künftige» Herrscher hervor. De» Grnvdzugs seines Wesens bildet eine ungezwungene vornehme Liebenswürdigkeit, und die Art seines Auftretens berührt durchweg sympathisch. Von den a» der geistigen Ausbildung des Prinzen betheiligien Persönlichkeiten wird ihm übereinstimmend eine gute Auffcssungsgabe, Selbstbeherrschung und schnelles Zmichifiudin in gegebenen Verhältnissen nachgerühmt. Die Kenntnisse des Prinzen gehen über das Durchschnittsmaß der wissenschaftlichen Vorbildung gleichaltriger Gymnasial- abiturierten erheblich hinaus. Es braucht nicht verschwiegen zu werde», daß e» wesentlich auf den Einfluß des Kaisers selbst zurückzuführen gewesen ist, wenn der Rath der Erzieher de» Kro»Prinzen zur Anerkennung gelangte, die wissenschaftliche Vorbildung, die ihm und seine» ihm im. Alter am nächste» stehende» Brüder» zu theil werde» sollte, nicht in Potsdam, bez. Berlin ihrem Abschluß ent- gegenzusühre», wo das Maß der zuträglichen Zerstreuungen schwer zu controlliren gewesen wäre, sondern in Plön, wo sich viel eher die Möglichkeit bot, die für die Erholung zu bestimmende Zeit in richtigen Einklang zu bringen mit be» nicht geringen An-
Daß die Buren absolut nicht entmuthigt find, beweist die Thatsache, daß sie bei Thabanchn wieder aggre'ftö vorgegangen find und einen entschlossenen Flankenangriff gemacht haben, um einen Bergpaß zu >e|me» und den englische» Troß abzuichnetden. Auf welcher Flanke der Angriff erfolgte, wird nicht gesagt. SS kann sowohl die rechte, wie die linke gewesen fein, da die Buren »ach ihrer Ankuuft in Thabauchu eine Rechtsschwenkung gemacht haben und beide rMH Flanken entblößt sind. Der Berppoß, um de» eS -----sich gehandelt, ist offenbar der Paß, durch den die Straße Thabanchu-Ladybrand das Gebirge übersteigt. M Demnach hätte man sich die Lage so vorzustellen,
,3a, ja, eS ist am beste», Du nimmst Helene «t; bist eben mein kluges, kleines Märchen, und i«fl immer die beste» Einfälle. 3st die Gegenwart dritten Person auch störend, so kann ich Dir
(Nachdruck verboten.)
Die kleine Lori.
Original-Roman von Irene v. Hellmuth.
(Forffchnn,.)
daß sie fich schon so ost geküßt in wonniger Lust? Wen» Helene eS geahnt hätte, fie wäre dem junge» Manne wohl weniger liebenswürdig entgegengekommen. Sie versuchte fortwährend, an seiner Seite zu bleiben, und bot alles auf, um fich fo voriheilhaft als möglich zu zeige». Sie hatte 3oha»»eS bald genug i» ein lebhaftes Gespräch verwickelt »nd zeigte irn Laufe der Unterhaltung, daß fie sehr viel Geist besaß Lori wanderte schweigend nebenher und kam fich wieder recht »»bedeutend vor. Helene warf ihrer kleinen Confine mehr als eine» mitteidige» Blick zu, als wollte fie sage«: „Was bist Du gegen mich, eine Null, ei» nichts!'
Der Weg wurde jetzt fo schmal, baß man hintereinander gehen mußte und da rannte Helene Lori zu: „Das ist er, von dem ich neulich zu Dft sprach. Glaubst Du mir nun, daß der hübsche junge Mau» in mich verliebt ist? Siehst Du nicht, wie er wich immer anschaut? Nun freut es mich doppett, daß ich mitgegangen bin!"
Lori biß die Zähne zusammen, nm bas Lache» zu unterdrücken. „Emgebildete Närrin," dachte fie, „Du wirst staunen!"
3oha»nes, der etwas zurückgeblieben war, um einige Blumen zu pflücken, kam jetzt näher und theilte den kleine» Strauß zu beide» Theile» zwischen die beiden Mädchen.
Helene nah« mit vielsagendem Lächeln die Blume» in Empfang, und wahrend fie voranschritt, zog der junge Mann mit einer raschen Bewegung Lorr's herabhängende Hand an seine Lippen; dann ließ er fie mit leisem Druck wieder frei.
(Fortsetzung folgt.)
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
3* Ans tt* UnwarsMs-BÄttoWckmt in Marburg Verautwortlich für bie Redaktion: Redakteur Han« Hupfer in Marb««.
Tcka>ha» 5«. Redaktion: Markt 2L - Telephon 55.
«luck genug. Aber die verwünschte Heimlich- eben ist. Dies findet man so selten btt unseren jungen nseU Meret muß bald ein Ende habe», das erringe ich Dame», und wen» ich Dich mit Helene vergleiche,
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tSallch aafitr an Werktagen nach Senn- »nb Feiertagen. Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen-
4 AH Qnarielv-LoonnementS-Prtir bei der Ex-edition 2 Mk., bei allen SÄW-ftVA**-y Bureaux von Haasenstein ft Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magd«, o- o-L—
JfS, IVä «Nawaien 3,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Z»s«tion»«bühr: di, ge« — o ™ . _ _ berg, Wien: Rudolf Moste, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; ÖO. njODIQ
MS.. »«Lme«: die Zril. 25 D0NNersMg, 3. Mül 1900. & Daube ft Co., Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari« rc.
fchlbar a *L ft
HHogte Johannes eines TageS zu Lori, „könnten wir welch ^selben nicht besuche», mein Liebling, nm wenigstens fir längere Zett beisammen bleiben zu können?"
:rler»-i Lori überlegte eine Wette. „Ich will sehe», ob -elend Mtne mitgeht; wen» fie mitkommt, schlttßest Du rifeiß M uns tote zufällig auf dem Wege an; denn
Außerdem ärgerte Lori sich unbeschreiblich über ihre Cousine, die offenbar in Johanne« verliebt war «d ihm zu begegnen suchte, wo eS anging. Helene batte herausgekundschaftet, daß der junge Man» täglich »m dieselbe Zett einen Spaziergang machte, und danach k fie nun ihre Ausgänge ei». O, der Hoch- „^"urhigeu, die stet« so verächtlich aus Lori herabsah, J ntt““101 >°se» zu dürfen, daß sie fich getäuscht, daß i®”568 "le daran gedacht, die stolze Helene zn ,' beotyen ober gar, wie fie fich einbildete, zn liebe», daS mußte eine wahre Wanne fei«.
„Morgen ist Jahrmarkt drunten im Städtchen,"
\ m die schönen Auge» schauen, in Deiner Nähe zwuvgene Natürlichkeit, die Reinheit Deines Wesens, (30« kit-n, und Dir heimlich die Hand drücke»; da« ist daS, frei von jeder Koketterie, fich so giebt, wie es
1 fJ’W Glück genug. Aber die verwünschte Heimlich-