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Warburg

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Cigarre« und Cigarette«, 3., soweit die unter 1 und

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aber an alles genau erinnern, lachte Lori, »das ist bei Ihnen verwundern, da Sie doch Jahre

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.Wie Sie sich ; »err Lindeman«,* e genilich sehr zu lang fern waren*.

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,3a, ja, aber jetzt bleibe ich für immer hier; die Trennung von de: heimathlichen Scholle hat mir sehr

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verbrauch nicht belastenden ReichSstmer, deren Höhe für die einzelne Fiuauzperiode «ach Bedarf fest­gesetzt wird.

Tschechische Frechheit.

* Ei« Berliner Localblatt hatte den allerdings recht ungeschickte« Vorschlag gemacht, die Königgrätzer Straße in Berlin solle zu Ehre« des österreichischen Kaisers inFrauz Josefsstraße" umgetauft werde«. Die BerlinerVolkszeitung*, die sonst für vater­ländische Gedenktage und Denkmäler nichts übrig hat, bemerk höhnisch dazu, durch diesen Vorschlag seien die Tschechen zu weiteren Forderungen gereizt worden:

.Ein Prager Tschechenblatt (nämlich di»Naroini Listy ) verlangt, tS sollten in Berlin noch andere Sttaben- namen besettigt werden, die an di, Kämpfe Preußens gegen Oesterreich erinnern. Ferner müßten di« österreichischen Kanonen von der Siegessäule und das ganz, Denkmal Friedrich» de» Großen entfernt werden. Endlich sollte Preußen, nm die Ehrlichkeit feiner Freundschaft für Oester­reich zu beweisen, Schlesien und die Grafschaft Gl-tz znriick- gebm, dieohnehin zu den Ländern der böhmischen Kron, gehören.

Diese Frechheit übersteigt Alles, was von jener Seite bisher geleistet worden ist; einen sehr er­hebenden Eindruck macht es allerdings nicht, daß die BerlinerVolkszeitung* die Aeußeruug deS tschechischen Blattes nur deshalb wiedergiebt, um denBerliner Byzantinern* eins am Zeuge zu flicken, daß sie aber kein Wott der Entrüstung da- gegen findet.

anerkennenswerte Proben von Kaltblütigkeit und zäher Entschlossenheit geliefert hat, augeublicklic» dennoch deutliche Zeichen von Unruhe zutage treten.

3« Oesterreich macht sich die czechische Oppo­sition nach zeitweiliger Pause wieder stärker bemerkbar, während in Belgien die im Kongostaate stattgefundenen Ausschrettungen gegen Eingeborene zu hitzigen Kammer-Debatten Anlaß gegeben haben und in Frankreich neben der Weltausstellung gegenwärtig ein heftiger Vorstoß des früheren Minister-Präsiventen Möline gegen das Kabinet Waldeck-Roufleau de« Havpigegenstand deS TageS- 3nteresseS bildet. Der zwischen den Vereinigten Staaten von Nord-Amerika und der Türkei anSgebrochene Streit endlich, der bereits beigelegt chten, hat sich neuesten Nachrichten zufolge wiederum verschärft, da Amerika auf unverzüglicher Erfüllung einer Forderungen bestehen soll.

zum Herbst fettig gestellt worden. Die Ge* uehmigung der verbündeten Regierungen sei aber festgestellt. 3. Die vorgeschlagenen Zollerhöhungen für ausländische Liqueure, Jmpottcigarren und Cigaretten würden kaum nenuenswetthe Mehr­einnahmen ergeben. 4. lieber die Ergänzungsstener könne er sich heute noch nicht mit Bestimmtheit aussprechen.

Nach weiterer DiScusstou wurde die Debatte auf Dienstag, 1. Mai, vertagt. Der Verlauf der Verhandlungen giebt der Erwartnng Raum, daß die Regierung den Beschlüffen der Budgetcommisfiou beitret en wird, in der Erwartung, daß die Auslandsflotte später nachbewilligt wird. Mr müssen gestehen, daß wir eine sonderliche Freude über ein derartiges Kompromiß nicht empfinden können.

weh gttha«, [nnb doch mußte es fein. Als ich mich zum Ingenieur ausbildete, da dachte ich ftellich nicht, daß alle» so kommen würde. Ich hatte eben eine Stelle in dem großen ElekttizttätSwerk in Ä. an­genommen, als mich die Nachricht von dem Tode meines älteren Bruders, der einst das Gut Übernehmen sollte, nach Hause lief. Nun will der Bater «ich nicht mehr entbehren, und hat bestimmt, daß ich dauernd hier bleibe, und unter seiner Leitung »ich zum Landwitth auSbilde. Er ist durch den nn- ermatteten Schlag schwer getroffen worden, doch hoffe ich, daß ihm die Zett überwinden hilft*.

Ach ja, u«S hat der junge, blühende Mann, den der Tod s» schnell hinwegraffte, von Herzen leid ge» than; es war allerdings ein furchtbarer Schlag für Ihre Familie*.

Noch lange wanderten die Beiden dahin, lausend Erinnerungen toutben aufgefrischt, strübe und heitere in buntem Durcheinander.

Denken Sie denn noch au mein Mütterchen?* fragte Lori plötzlich, während ihre Augen sich feuchteten.

O ja, ich sehe sie «och vor mir, sie war eine so sauste, gute Frau, die ich von Herzen lieb hatte*.

Lori nickte wieder.Sie war ein Engel an Herzensgüte, und als fie gestorben war, und ich mmer nicht glauben wollte, daß fie gar niemals wiederkvmme« würde da brach mir fast das Herz vor Jammer und Leid. Ich hatte damals noch keinen rechten Begriff vom Sterben, und bildete mir ein, daß man den Menschen, der einmal gestorben ist, auch nicht mehr sehen könnte, well er geradeS-

und Hände wäscht fie sich täglich mit frischer Milch, weil man davon eine zarte, feine Haut bekommen soll; ist eS nicht schade, um die edle GotteSgabe?' Lächelnd hatte Johannes diesem Erguß zugehört, der wie ein Quell von den stischen Lippen sprndelle. Seine Augen hingen unverwandt an dem garten runde« Gesicht das sich mehr »ad mehr geröthet hatte'

Entzückendes Geschöpf,' murmelte er für sich Hst,: bann fügte er, hellauf lachend hinzu:Nach alledem zu schließen, muß ja Ihre Cousine eine recht liebens- würdige Dame sei«.*

Lott gettetb in einige Verlegenheit darüber, daß ie dem jungen Mann gegenüber so ungeniri geplaudett hatte. WaS mußte er von ihr denken!

Johannes merkte, was in dem Köpfchen des Mädchens »erging und suchte seine Begleiterin auf andere Gedanke zu bringen.

^>agen Sie, Fräulein Lori,* begann er deshalb rasch, .lebt die elfe Wabi noch, und wie geht eS ihr?*

Ach, die bekommt das Gnadeubrod im Haufe, ie alte Person, fie ist schon halb blind und hött chlecht.*

.Wiffeu Sie noch, wie lieb ich die Alte hatte?' Lotte nickte.

Ist denn daS Storchuest noch immer auf dem Dache des Gartenhauses?'

t. (3025 ofef in Berlin. Dieser Besuch wttd iuSbe-

Eine bösartige statistische Spielerei.

* Die freisinnigeBreslauer Zeitung' hat die Ruhe der Osterferien dazu benutzt, die Nummern des Reichs- und Staatsanzeigers* während zweier ihr besonders geeignet erscheinender Monate dmchgnsehen, um ans den Hofberichtenuachzuweiseu*, daß der Kaiser sich «ach demokratischen Begriffen viel zu selten von den Ministern »ertrag hatten läßt. Die sttt- finnige, die sozialdemokrattsche und ihr gefinnungs- verwan,dte »reffe hat diese geistreiche Statistik so rasch und so weit wie möglich verbretttt und ihren Lesern auf Grund dieser willkürlichen Spielerei mtt tendenziösenstatistischen* Zahlen dadurch einen

Mr Allem die Flotten - Vorlage wollen bis zum Echlnsse der Tagung verabschiedet fein. An bie lkrvertteter tritt demgemäß bie Mahnung zu eifriger Arbeit mit dringendem Ernste heran. Das Wohl des Vaterlandes wie das Ansehen des Reichs- «ge» verlangen gleichmäßig, daß das liebel der Be- schloß - Unfähigkeit beseitigt und ein glatter, ersprieß- i Sang der Beratungen ermöglicht werde.

Auf dem Gebiete der anSwärtigen Beziehungen schlandS haben letzthin zwei Dinge besondere« zu weitgehende« Erörterunge« gegeben. Zu- st handett es fich um den Besuch, den Kaiser ilhelm II. dem Prinzen von Wales i Altona abstattete. Stoff gut Sensation ist in keiner Weise vorhanden. Der Prinz von ales ist der leibliche Oheim unseres Kaisers, und

Staatssekretär Tirpitz gab die Erklärung ab, daß er heute Namens der verbündeten Regierungen zu dem Anttage noch keine bestimmte Stellung nehmen könne. Die Frage fei in der gestrigen Sitzung des Bundesraths gestreift worden und sei die einstimmige Ansicht dahin gegangen, daß ein Verzicht auf den Ban der Auslandkreuzer bis 1916 ganz ausgeschlossen sei. Dagegen liege die Möglichkeit einer Erwägung vor, daß die Entscheidung über den 83an so lange hinanSgeschoben werde, bis die Regierung den Bau der kleinen Kreuzet für uöthig hatte.

Abg. Graf Stolberg (kons.) erklärte: et könne NamenS seiner Partei noch keine bestimmte Erklärung zu dem Centrums - Antrag abgeben. Im Prinzip hatte et an der Forderung der Regierung fest, so lange diese selbst an der Vorlage festhalte. Abg. »aff etmaun (ul.) erklärt, daß ein Beschluß seiner Ftattiou noch nicht möglich gewesen sei. Et ist übrigens der Ansicht, daß die Annahme des ZeutrumSanttagS nur eine Hinausschiebung der Ent­scheidung bedeute, nicht aber einen Verzicht auf die Auslandkreuzer. Abg. Frese (sts. Bgg.) steht aus demselben Staudpuutt. Abg. Graf Arnim (Rp.) würde ungern aus die Auslandsschiffe verzichten und eventuell bei der zwetten Lesung eine Resolution vor- schlagen, welche klatstellen solle, daß die gesetz liche Entscheidung über die kleinen Kreuzet nut ver­tagt sei.

Nach kurzer unwesentlicher Debatte wurde bann der § 1 des CenttumSanttagS dieser Paragraph regelt die Stärke der Flotte gegen 8 Stimmen angenommen. Ebenso werde« die § 2, 3 4 nnb 5 angenommen, in bem über die Ersatzbauten, bie Jn- dieusthaltung, Personalbestand nnb Bereitstellung der Mittel Bestimmungen getroffen werben. Die Berathnng des § 6 (Beschaffung der Mittel) ko«»te nicht zu Ende geführt werden. Abg. Müller- Fulda (Centt.): Der Mehrbedarf infolge der Flotten­vorlage sei «och nicht ganz klargestellt. Eine Er- gönzungsstener sei ebent. ins Auge zu kaffen. Er hatte Vottchläge deS Reichsschatzamts für erwünscht. Staatssekretär Frhr. von Thielmann: Er könne den Mehrbedarf selbstverständlich nicht ans Heller und Pfennig berechnen. Im Allgemttnen stelle sich die Sache so: 1. Die Steuer auf Wert­papiere, Lotterielose, Connossemente und Schifffahr- kane« (ohne Cuxe) sei soweit vorbereitet, daß fie zugleich mit der Flofteuvorlage in Kraft treten könne; ie werde etwa 40 Millionen mehr ergeben. 2. Schaurn- toeinfteuer, Saccharinsteuer, erhöhte Zölle auf Cham- lagner bieten noch bedeutende technische Schwiettg- keiteu. Eine Vorlage könne frühestens bis

Wochenschau.

n. Die verflossene Woche hat für Deutschland

Umschau.

Ein Kompromiß übet die Flotten- Vorlage?

Die Bndgetkommisston hat, wie wir gestern bereits berichte« konnte« eine« CenttnrnSanttag zur Flotten- Vorlage angenommen, der einen Compromißvorschlaz darstellt. Der Verlauf der diesbezüglichen Berathungeu war folgender: Paragraph 1 der Regierungsvorlage ttat von der Commission gegen die Stimmen der beiden konservative« Parteien «ud der National- liberale« a b g e l e h u t worde«; inzwischen war etit Stutrog deS Centrums eingegangen, welcher die ganze Flottenvorlage dahin ändert, daß die Schlachlflotte bewilligt wttd, während die 13 kleinen Kreuzer, sowie die 6 große« AuslandSkreuzer der Beschlnßfaffnng ans einen spätere« Reichstag Vorbehalten bleibe« solle«. Die Bereitstellung bet erforberliche« Mittel solle ber jährlichen Festsetzung durch den ReichShauShaltSetat unterliegen. Der über die Einnahmen hinaus» gehende Mehrbedarf soll gedeckt werden? 1. Durch Erhöhung ber Stempelabgaben auf Wertpapiere uub Lotterie - Loose, sowie durch Einführung einer Stempelabgabe auf Kuxe, Schiffscounoffameute und Seefahrkarten, 2., durch Einführung einer Ab- gabe auf Schaumwein, sowie durch Erhöhung der Zollsätze auf ausländische Schaumweine, Liqueure,

(Nachdruck verboten.)

Die kleine Lnri.

Original-Roman von Irene v. Hellmuth.

(SortMpini.)

Begegnung wollte ich sie ansprechen, doch erschien mir das nnpaflend, wer aber ist jenes Mädchen?' Nach Ihrer Beschreibung kann es Niemand anders sein, als meine Cousine Helene, die einzige Tochter mttnes Onkels die mein Vater nach dem Tode ^rer tu« Haus nahm, und ihr damtt eine neue Heimath bot.*

-Nu«, das wird Ihnen doch wohl sehr anaeneb« gewesen sein. Da Sie beide in gleichem Atter zu stche« scheinen, bekamen Sie so eine Freundin *

Lott warf die Lippen etwa» auf. Helene ill einige Jahre älter als ich * versetzte sie L,und außerdem, sympathifireu wir nicht zusammen Helene kehtt bet jeder Gelegeuhett die VßstäRert heran», ihre Ettern lebten in der Residenz, sie bettet mich stets al»Einfalt vom Lmrde,* über Theater, Konzerte, Bälle und Sonstiges nicht sprechen kann, und die höchstens vom Wetter oder Strickstiumpf etwas versteht. Daß ick die Blumen, die Vögel, [bie Bäume, überhaupt bie Natur so herrlich finbe, erscheint ihr einfach lächerlich Sie zeichntt, malt, möchte am liebsten ein Reitpferd haben, Heibet fich so elegant als möglich, schläft bis Mittag, nnb hat alle Gewohnheiten einer großen Dame. Dabei finbet sie meine rothen Wangen ent- etzlich unfein, meine Manieren bäuerisch. Ich hr «ichts recht machen. Trotzbem hat mein Vater eine ganz besonbere Vorliebe für feine schöne Nichte er tut in allem, was sie will. Nichtsbestoweniger macht fie fich heimlich auch über ihn lustig, ich weiß bas ganz genau. Neuerdings habe ich sogar die die Bemerkung gemacht, daß Helene viel leichter etwas bei ihm durchsetzt, als ich. Und denken Sie, Gesicht

Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg nnb Kirchhain.

Jllustrirtes Sonntagsblatt.*"*** LLkL«». ,'LL h

erscheint verständlicher, als daß ber Kaiser bem aT.zPPrtHgett nach ber Erfahr, ber biefer glücklich ent- rönnen ist, feinen Glückwunsch aussprach und dazu erren Gelegenheit benutzte, ba ber Prinz deutsches Ge- '^4irt passirte. Der zweite Fall ober betrifft den be» klavi henden Besuch be8 Kaisers Franz

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dachte bei mtt, das wären Sie, Fräu" '-orchen, und ärgerte mich im Stillen, baß meine ----- u e inftrge Spielkameradin von ehemals nun so 15 toar- doch schien eS mtt immer,

(301»' mvatte Jene einen Gruß von mir, so daß ich X "-«al den Hut zog, wenn ich tr begegnete, und Hr IS* m r mit freundlichem Lächeln. Hie und

Anzeigen nehmen entgegen: bie Expedition diese» Blattes, die Annonce«.

SnreaZ von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Caffel, Mägde- OK rv.

berg, Wien; Rudolf Moste, Frankfutt a. M., Berlin, München, Köln; OO. ^Ührg.

C. L Daube * So., Frankfutt a. M., Berlin, Hannover, Paris re. °

gut« rwrif-tt ich a« bei Richtigkeit meiner Vermut- »r«, den« ich wußte ja, daß Sie blonde» Haar I?'. ?ä^ICBb 3e«e doch ganz dunkles besaß. Des- »8 . T d-schloß ich, mir Gewiffeuhett zu verschaffen, (LSSt dgmg ihr einmal nach; mm sah ich fie, diefich abrtt ^als nach mir umwandte und wohl merkte, daß . folge, drüben im Sntshause verschwinden, «ud wb» daß Sie keine Schwester haben, so ' ti e bestimmt, i« der jungen Dame Fräulein «hki»- vor mir zu haben; bei ber nächsten

_____<stH Wieder beginn ber parlamentarische« Thätrgkeit Htf des Reichstages gebracht. Ein gewaltiges , ^yjfnm harrt noch der Erledigung. Die Heinze, bas Fleischschan-Gesetz, bie Gewerbeorb- gs - Novelle, die UnfallverfichernngS > Novellen, die anuS - Ordnung, das Reichs - Seuchengesetz unb

«chhttni Sgttch außer an Berttat« muh Cew unb Feiertagen.

OmirtalS'AoonnementS-Prtt» bei btt Expedition S ML, bei all« S&lCX*

Ättr^b«>««««wP8!'«2nn«ÄÄ,'WW Sonntag, 29. April 1900.

i,3d(U chten u, Sitz.

Bienet» Tründitz sung. - > Mk.j 'ie TU hier« fertige,? svoll H

Lebe» ze 7, |

Die tapferen Suren müffe« ihre Sache nach C ________1 22_______ 2., ,................

»Je vor allein führen. Sie habe» sich allerdings von 2 bezeichneten Abgabe« uub Zölle nicht genügen Wepener zurückgezogen, allein, so lange eS ben Eng- durch Einführung einer ergänzenden, den Massen- ländern nicht (Hingt, ben Feind zu einem entscheidenden ' ' -

Schlage zu sl llen und ihm eine kräftige Niederlage beizubriugeu, dürste es mit ber siegreichen Beendigung d's südafrikanischen Krieges durch die Engländer noc guie Weile Haden. Erwägt man dies usb zieht man in Betacht, daß auch ber Aufstand an ber eng lifchen Goldküste nicht zur Ruhe kommen will und die H n n g e r S u o t h in Jndtt« immer größeren Umfang gewinnt, so ist eS erklärlich, baß in der öffentlichen Volksstimmung Englands, die schon oft

3ohau«eS unterbrach zuerst daS Schweigen:Er- 6ie mir nur dies, Fräulein Lorche«. Ich T^flrnste feit meinem Hiersein an verschiedenen rill* *f-8 btevier, und dabei begegnete mir regel» Btg eine junge Dame, hoch unb schlank gewachsen, bum, von blttcher Gesichtsfarbe, eine schöne Er- 2rnn8, sehr ernst sah fie a«8. Diese junge vl.ckte mich immer so eigentümlich an mit ihren

£ r9ce' ~ ich weiß nicht recht, wie ich eS d. legftmen soll, war eS Koketterie, ober etwas anderes.

Ueberzeugnng, daß bei Begegnung zweier Monarchen Dreibund-Staate« auch bet brüte als Theilnehmer ,»rt6 r- leiste zu betrachten fei, unb erblickt demgemäß -llK N der bevorstehende« Zusammenkunft eine bernerkenS- , ' te neue Bestätigung des Dreibnubes.

lvli | Die Liebhaber politischer Seusatio« kommen (29Hegenwärttg überhaupt wenig auf chre^Kosten. Was viel be nicht von dem Aufenthalte de» Zaren in o»kau alles gefabelt! Nichts davon hat fich '' t- Ei» Erlaß des Zaren, gerichtet 0N seinen Mad kel, den Großfürsten Sergiu» Alexandrowitsch, ist MM, mleidings erfolgt, enthält aber kein Sterbenswöitlein ee »luik unb ist allein dmch bie scharfe Betonung ber ^^Selbstherrschaft wie durch einen Ton tiefer altrussischer ly* «immigieit ausgezeichnet.

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raße labere von stanzöfischcr Seite benutzt, um in Italien, I^ttZeffe« Königshaus angeblich bei ben Einladungen Feste ber Großjährigkeit be» herrischen Kro«- gen übergangen sei« soll, böses Blut zu machen so auf eine Lockerung des Dreibundes hinzu- e«. In Wirklichkeit hat Kaiser Wilhelm übci- ie* _pt keine Einladungen ergehen laffen, Kaiser Franz ^"Posef kommt ans eigenstem Entschlüsse. Der Mehr- |eit bCI Italiener liegt den» auch eine mißgünstige

1. »-^achtnng ber Reise de» österreichischen Kaisers nach jungOttlin bnrchanS fern. Vielmehr ist man in Italien ttgefa : 16.