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Die Ebsdorfer Bahn
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(Fortsetzung folgt).
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Für Ans fälle im Gefecht Reserveschiffe fordern.
Abg. Müller-Fulda Materialreserven fihr hoch
Arnim wünscht, man möge nicht knausern. Abg. Richter erklärt, in der Reserve seien mürber krieg», brauchbare Schiffe noch gut zu verwenden. Staats- sekretär T i r p i tz meint, man müffe sich über das Minimum solcher Schiffe einigen.
Ueber den Ersatz der Auslandsschiffe entspinnt fich eine längere Debatte. Abg. Müller-Fulda hält ihre Zahl für genügend. Dagegegen wenden fich unter dem Hinweise auf Tahiti, Samoa und China die Abgg. Graf Arni«, Frese und Prinz A r e n b e r g.
Abg. Richter erklärt, ein Zukunftsprogramm für die allerdings uothweudigen Auslandsschiffe sei unmöglich, da die Berhältniffe und Anforderungen zu sehr wechseln. Staatssekretär Tirpttz meint, die Berhältniffe in Ostosien weisen auf eine Ber-
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! auch diese die Wohlthateu des Eisenbahnwesens theil- eder.H hastig werben laffeu. Zum Theil find die Linien
T Beziehung vorzugsweise in Betracht kommender Bezirk W W ist der wohlhabende und gut bt trällerte Ebsdorfer A Grund. Hier find alle Vorbedingungen für da» Gedeihen ■ und die gute Entwickelung einer Anschlußbahn Marburg vorhanden, wie anderseits nach den • f gegebenen Verhältnissen auch dir Stadt Marbmg — M da» größte Interesse daran haben muß, diesen Bezirk
wahr, Konrad, die Zwei sollen fich einmal heirathrn? ES wäre zu schön 1"
Und der Later hatte lächelnd genickt dazu und der Mutter zugeraunt: .Wenn fie fich wollen, warum nicht ?"
„O, fie werden sich gewiß wollen, solche Jugend- freuudschaft hält fest, fie dauert für'» ganze Leben, es paßt alle», Du wüst sehen, wie die Zwei fich einst lieb haben."
Nun war ihr Mütterchen schon lange tobt, ach so lange schon, auch die Mutter de» Jugendfreundes war gestorben, und bann kam der dumme Streit, der die beiden so eng befreundeten Famileu trennte, so nachhaltig trennte, daß nicht einmal der Name de» Auen vor dem Andern genannt werden durste.
An all da» dachte Lori, als der junge Mann ihr Sinnen durch die Frage unterbrach: .Haben Sie nie herauSgebracht, wer damals den furchtbaren Streit zwischen unseren Vätern verursachte?"
Lori schüttelte den Kopf.
.Niemals! Mein Bater gerieth jede» Mal in eine große Erregung, wenn ich danach fragte und wie» mich barsch ab. Das verstände ich nicht, herrschte er mich an, so daß ich immer betrübt davonschlich."
„So viel erinnere ich mich," meinte Johannes, „daß der Zwist kurz nach dem Tode Ihrer Mutter ausbrach; o, ich weiß noch genau, wie mein Vater zornroth im Gesicht, mich damals ernstlich inS Gebet nahm, und mir strengstens verbot, jemals wieder meine kleine Freundin zu besuchen, noch mit ihr zu verkehren, sonst würde ich bei Wasser und Brod in den Keller gesperrt, drohte er. Ach, daS war ein harter Tag, als er mir das sagte, und ich kannte den Gestrengen zu genau, um nicht zu wissen, daß
Eine Flotteu-Demoustration der Mächte in den chinesischen Gewässern?
Zur Zett sollen Verhandlungen zwischen den europäischen Mächten schweben, ob man durch eine Flotten - Demonstration vor Takn, der Hafenstadt Pekings, dahin einen Druck auf die chinefische Re- giernng ausüben solle, daß fie fich zur Ergreifung energischerer Maßnahmen zum Schutze der Ausländer verstehe. Ein Beschluß ist aber noch nicht gefaßt worden, weil die Mächte gleichzeitig ihre Unterhandlungen mit der Regierung in Peking fortsetzten und Aussicht vorhanden ist, daß China den feiten» der Mächte erhobenen Vorstellungen in dem Maße Entgegenkommen beweist, daß eine Flotteudemon- ftratton vor Takn nicht mehr nöthig ist.
und sein Hinterland dmch eine Lokalbahn unmittelbar mit fich in Verbindung zu bringen. Diese Erkenntniß hat ja auch dazu geführt, daß im letzten Kreistag der Ban einer Kleinbahn bis Dreihausen beschlossen worden ist unter der Voraussetzung, daß die Wetterführung der Bahn Gegenstand weiterer Erörterungen fein müßte, sobald feststände, ob die großher,»gliche Regierung geneigt fein würde, den Ban einer Anschluß Bahn Wermertshausen—Mücke zu übernehmen. Neuerdings hat nun die .Oberhesfische Zeitung" be- richtet, daß dieser Ban — wofür auch von Anfang an die Wahrscheinlichkeit sprach — in Darmstadt abgelehnt worden sei und so entsteht nun die Frage: „Wie führen wir die projektirte Bahn, die auf keinen Fall Sackbahn bleiben darf, Wetter?
Nachdem die Kleinbahn Kirchhain—SchweinSberg eröffnet worden ist und in diesem Sommer ihre natürliche Fortsetzung durch die hessische Nebenbahn von der Landesgrenze bei Nieder-Ofleiden—Homberg a. d. O.—Nieder-Gemünden durch daS ganze Ohm- thal erhält, dürfte wohl die geeignetste Linienführung für die Ebsdorfer Bahn die über Holzhansen— Roßdorf—Mardorf nach SchweinSberg und von hier nach Lehrbach—Kirtorf bis nach Alsfeld fein. Und zwar dürfte Eile uoth thnu, bevor dieser Plan von anderen inzwischen zur Anregung gekommenen Plänen durchkreuzt und schließlich unmöglich wird. Den Nachtheil einer Verspätung dürfte daun wohl hauptsächlich Marburg zu tragen haben. — Die Linie Marburg— Ebsdorf—SchweinSberg—Lehrbach—Kir - torf—Alsfeld ist sowohl nach deu Bodeugestaltungen, wie schon ein Blick auf die Karten lehrt, wie auch durch die gesammten wirthschastlichen Verhältnisse thatsächlich vorgezeichnet. Zunächst der bereits mehr- erwähnte wohlhabende Ebsdorfergrund, dann daS breite ftnchtbare Ohmthal mit feinen vorzüglichen ertragreichen Bodenverhältnissen auf der linken Flußseite, den große» und stark bevölkerten Dörfern Holz- Hausen, Roßdorf und Mardorf, weiter die großen holzreichen Waldungen an der Preußisch - Hessischen Landesgrenze nach Lehrbuch zu und schließlich das fl.ißige, rührige Völkchen in dem sehr belebten Gleen- thal von Lehrbuch bis nuch Alsfeld, alle diese Um- stände lassen, auch schon ohne ein näheres Eingehen auf eine Sewinnberechnung, erkennen, welche günstigen Verhältnisse hier für eine durchgehende Lokalbahn thatsächlich vorliegen. Durch die Kreuzung dieser Bah» mit der Ohmihulbuhn bei SchweinSberg würde auch den Bewohnern deS oberen OhmthaleS von Nieder - Ofleiden aufwärts (Homberg) der Weg nuch Marburg vorgezeichnet sein.
Hoffentlich geben diese Ausführungen dem Streife nnb ber Stabt Marburg Veranlassung, die Frage ber Fortsetzung des Bahnbaues über SchweinSberg— Lehrbach nach Alsfeld auf die Tagesordnung zu fetzen und auch in Fluß zu bringen.
Eine offiziöse Aenßernng zum südafrikanischen Kriege.
Ein Artikel von unzweifelhaft offiziösem Charakter in den ,Berl. Polit. Nachr." erkennt an, daß die deutsche Presse im Allgemeinen die Bahnen der gesunden Realpolitik der deutschen Regierung im süd- afrikanischen Kriege verstehe und die strikte Neutralität der deutschen Polttik rückhaliSloS billige. Bei aller Theiluuhme für frembe ober stammverwandte Völker
Aus NorbschleSwig.
Die neuesten Zänkereien der uordschleSwigschen Dänen unter einander haben eine nicht unwichtige Enthüllung gebracht, nämlich daß ein Grosfist Holger Petersen in Kopenhagen derjenige Mann ist, der die in Dänemark für Nordschleswig gesammelten Gelber dorthin abführt und dabei ber dänische» Partei in NorbschleSwig bie Bedingungen diktirt, unter bene« ihr bie Unterstützung bewilligt wird. Die.SchleSw. Srenzpost berichtet, wie der ftühere Apotheker v.Lach- man» diese Thaisache auSgeplaudert hat, nnb bemerkt dazu: „So ist durch das Augniß eines dänischen Beamte» i» unbestreitbarer Weise bewiesen, waS Jedermann schon längst wußte, der die hiefigen Ser» hältoisse kannte: nämlich daß die dänische Partei Nordschleswigs durch Geldsammlungen ta Dänemark erhalte» wird, und daß fie mit diese» Sammlungen steht und fällt."
auch noch im Bau begriffen und gehe» ihrer baldige» Vollendung entgegen. Aber auch in vielen andere» Bezirke» hat fich eine verständnißvolle rege Thätigkeit I i im San von Neben- und Kleinbahnen gezeigt und, I wie man durchweg feßstellen kann, recht gute Früchte getragen. Wenn such nicht überall in allen abge- |; legeren Landstrichen, wie in unfruchtbare» GebirgS- j j gegenben, die erforderlichen Vorbedingungen für de»
Bau solcher Bahne» Vorhände« find, so harre» doch * noch viele sehr geeignete Bezirke ber erforderlichen
mehrung ber Schiffe hin. Abg. Müller-Fulda wünscht, baß die Interessenten an den Auslands- schiffe» zu de» Laste« herangezogen werde«. Die Abgeordneten Frese u»d Hesse betone«, daß der Handel auf die Hilfe ber Kriegsschiffe nicht verzichte» könne. Abg. v. Sarborff bemerkt, daß er auch eine theilweise Ablehnung ber Vorlage im Hinblicke auf das Ausland sehr bedauern würde.
Die nächste Sitzung findet Freitag um 10 Uhr statt. Nötigenfalls soll morgen die provisorische Abstimmung über § 1 erfolgen.
er unbedingt Wort halte« würde, weva ich ihm trotz« sollte. Wie viele heiße Thrä«e« habe ich deswegen geweint, wen» bie Sehnsucht nach meinem verlorene» Paradiese gar zu stark wurde. Manchmal verlegte ich mich auch aus's Bitten, aber mein Bater blieb hart wie Steto."---
„Mir erscheint es doch merkwürdig, daß wir nn» niemals mehr begegneten," sagte Lori nachdenklich, indem fie fich daran machte, de» Rock, so gut e» ging, zu repariren.
„O, unsere Bäter wußten da» wohl zu verhindern," antwortete Johanne», „ich durste z. B. tos Städtchen hinab und zur Schule nicht mehr den gewohnten Weg gehen, der am Gutshos vorbei führt, sondern mußte auf strenge« Befehl de« Umweg übet die WalterSmühle mache», und außerdem kam ich bald darauf fort vom Elternhause, um etwas Tüchtige» zu lernen, — nnb später, wenn ich in den Ferien heimkam, — dann mögen wir un8 wohl begegnet feto ohne uns zu kennen. Ohne den heutigen Zwischenfall wäre ich stumm an Ihne» vorüber gegangen, — ich kannte Sie wirklich nicht mehr."
Die schwierige Näharbett war vollbracht, bie Beide« schwiege« eine Weile, langsam schritte», fie am WaldeSrand dahin auf dem weiche» Bode». Die Sonne sandte hie und da einen goldenen Strahl durch das dichte Gezweig. I» zauberischem Frühltogsglanze lag die Wett, in Duft und Blüthen eingehüllt, jubilirend hob fich die Lerche in das Aetherblan »nb schic» nicht genug singe» zu könne» von all der Pracht nnb Herrlichkeit, die es zu schaue» gab ans GotteS schöner Erde. Der Maienzanber wob goldene Fäden um die Beiden, daß es tonen dünkte, fie hätte» de» Frühling nie in solcher Schönheit geschaut.
Wie förderlich die Neben- und Kleinbahnen in Sejng auf das Erwerbsleben der vorher von Bahnen «berührten Landstriche nnb auf die wirthschastlichen Verhältnisse der Bevölkerung sich fühlbar machen und Wie belebend fie andererseits auch auf die Hebung beä Verkehrs nnb bes Wohlstandes der betteffenden Landstädtchen wirke», läßt fich bei aufmerksame« Be- »bachtmgen, in ber neueren Zeit an viele« Beispiele« klar erkenne«. Jnsbesonbere gehe« hier bie Großherzoglich-hessischen LanbeStheile, sowohl nördlich wie südlich deS Mains, mit regem nnb «achahmnngs- werthem Eifer vor; überall find hier in den letzten 10 Jahre« Lokalbahnen entstanden, welche die abseits der Hauptbahnen und der Hauptverkehrswege gelegenen ta der wirthschastlichen Entwickelung zurückgebliebenen Landstriche ausschließe« nnb mit dem großen Eisenbahnnetz in unmittelbare Verbindung bringen, somit
Sori hatte mehr zu fich selbst gesprochen, und •toterfte eS gar nicht, wie erstaunt ber junge Mann v z-gehört hatte; jetzt unterbrach er bie Sprecherin: -So sagen Sie mir doch, wie heißen Sie und wie kommt es, baß Sie alles bas so genau wissen?"
„Ich heiße Lori Berneck und —•
3m Nu stand ber Frager auf seinen Füßen, und ftrs voll freudiger Ueberrafchmig; ,Lori — — Ei Berucck,--ist denn das möglich? — ja,
konnte ich mich nur so täusche«? ist eS den« wirklich wahr? — ich — bin so überrascht, ich —
— Sie find also meine kleine Lori, ja, warhaftig, Sie find'», o, daß ich nicht gleich darauf kam, aber Sie haben fich sehr, sehr verändert, nm Ihre Äugen find geblieben, — so blau und schön, wie fie ftüher waren!"--
»Und Eie," rief Lori, ebenfalls lebhaft und fteudig bewegt, „Sie find Johannes---Herr Linde
mann," — verbesserte fie fich erröthend.
„Jawohl, derselbe," bestätigte er, noch immer to ungläubigem Staunen auf da» zierliche Mädchen blickend, das ih« f® trenherzid ansah, wie einst in den Kiuderjahr«.
„Derselbe Johannes, der einst keinen Apfel, fast keinen Bissen Brot essen konnte, ohne seiner kleinen Spielkameradin davon abzugeben, dem kein Baum zu hoch war, wenn er galt, für sie einen rothwangigeu Apfel, eine Birne »der sonst etwas heruuterzuholen, — wenn er nur ein Lächeln feiner kleinen Freundin dafür erntete."
Lori stand stumm vor dem lebhaft plaudernden Jugendfteunde. Sn ihrem geistigen Auge zog Bild um Bild ihrer glücklichen Kinderzeit vorüber Sie sah den blondlockige» schöne» Knabe» vor fich, wie er mit glühende» Wangen nnb blitzenden Äugen zu- rief: „Hasch mich, Lori, wenn Du kannstI" und dann wie ein Pfeil dahtoflog ans dem weichen Rasen, ein Bild von Jugendlnst und keckem Uebermnih nnb bie Eltern saßen auf ber Bank uuterm Nußbaum, nnb nickten fich gegenseitig zu, nnb meinten bedeutsam: „DaS giebt wohl einmal ein schönes Pärchen, die Zwei!"
Lori verstand damals noch nicht, was damit ge- meint sei, aber fie erinnerte fich gleichwohl sehr gut, daß ihr geliebtes Mütterchen jedesmal, wenn die Rede darauf kam, lebhaft zum Vater sagte: „Nicht
(Nachdruck verboten.)
Die deine Lori.
jvg Ein für unser o b erh essisch eS Gebiet, tosbe-
■TB sondere für unsere Musenstadt Marburg in dieser
Umschau.
Die Flottenvorlage in der Budget- Commission.
ctc. Zur Spezialdebatte über bie Flottenvorlage in der Budgetkommtsfion des Reichstages find folgende Fragen des Abg. Müller-Fulda eingegangen: 1) Wodurch erklärt fich die Nothwendigkeit einer doppelten Schlachiflotte? Könnte die Absicht bei verbündeten Regierungen nicht auch dadurch erreicht werde», daß die bestehende Schlachtflotte unter Bei- behaltung der jetzige» Zahl von Aufklärungskreuzern und eines Schlachiflotteuflagafchiffes zunächst eine Vermehrung um acht Linienschiffe erfährt, und später bie acht Küster Panzer dmch acht Linienschiffe ersetzt werben? 3) Ist bie Geschwaderstärke von acht Linienschiffen unbedingt erforderlich, und könnte bie auch in ber französischen Marine übliche Stärke von sechs Ltoieuschiff-n pro Geschwader eveut. wenigstens für die Reserveschlachiflotte genügen? 3) Welche Gründe werde» für die gesetzliche Frstlegung der Materialreserve gellend gemacht? Weshalb kann solche nicht der jährlichen Festlegung durch den Etat Vorbehalten bleiben? Die Debatte trägt im wesentlichen einen vertrauliche» Charakter nnb ist deshalb zur Widergabe nicht geeignet.
Im weiteren Verlaufe der Berathung betont Abg. Müller-Fulda, daß die Sozialdemokratte des Auslandes bezüglich der Mminefordernngen auf einem anderen Standpunkte stthe als die Deutschlands. Mau möge aufhöre», bei uns fich ausschließlich von Parteierwägunge» leiten zu lassen. Vor der Nothwendigkeit müßten andere Wünsche schweigen.
Bei § 3 „Materialreserve" warnt Staatssekretär T i r p i tz vor einer Verminderung derselben und erklärt deren gesetzliche Festlegung für nothwevdig.
jgpg geschätzter Seite geht u»8 eine Zuschrift in Snaeleafltoeit ber Ebsdorfer Bahn zu, bie wir nach- tottfiZ ».henb gerne veröffentlichen, da unserer Meinung ' «ato eine Klärung ber Ansichten über bie nunmehr mieber aktueller werdende Frage ber Fortführung ber S(ton nur von Nutzen sei» ton». Di« Zuschrift lautet: Heberaß ist reges Lebe» to Bezug auf be« Ausbau k» Eisenbahnnetzes dmch Neben- und Kleinbahnen zu tzerxichve», insbesondere find die mittleren und kleinen gßabüäbte bemüht, die benachbarten Landstriche bezw. deren Hinterland durch Kleinbahnen aufzuschließen, bat Verkehr zu heben und den Zug derselben nach chre« Plätze« zu richte», wobei zwei Ziele zugleich «folgt werde».
Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg ««b Kirchhain.
Jllustrirtes Sonntagsblatt. Redaktion: Markt 31. — Tttephou^L.^ ’ Äed”fc
M&tbü «glich außer an Werkt»,«, nach Senn- gib Feiertagen. *T><Tz***Ra Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition diese» Blatte», die Annoncen.
Qiarmto-AvormementS-Prei» bei der Expedition 3 Mk., M aSa ÄWlVWfl Bureaux von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Caffel, Magd«-
Mofttwmm 3,35 Mk. («kl. Bestellgeld). Insertion,gebühr: bi« ge- —__1 nnn bürg, Wien: Rudolf Moffe, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; 03.
fHUw Z»il« oder bma »enx 10 Pf»., Reklamen: die Zeil« 35 Pfg. öDnitQuCIu), 2b. AplÜ 1900. 9. S. Daube 4 Co., Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari» x.
T Origmal-Roman von Irene v. Hellmuth.
M (Fortsetzung)
4 Ein tiefer Seufzer hob ihre Brust, und M *» ben schöngeformten Mund lag eto bezauberndes U Lächeln; bann wiederholte fie wie ttäumerisch: „Also M ber LtodemannShof? — Ob ich ben kenne, fragen M Eie? O, — ob ich den LtodemannShof kenne? — 4 So gut bin ich dort bekannt, — so gut--meine
■ schönsten Erinnerungen haften ja dort, die Ertoner- ju an eine köstliche Zeit, wo ich dort wie zu Hause
X 34 sehe alles noch so deutlich vor mir, daS
■ Haus mit der knarrenden Wetterfahne, mti den alten T Büches Nußbäume« davor, u«d unter diese« Bäume« M Etok roh gezimmerte Bank, wo eS fich im Sommer f» gut anSruhe« ließ; ber Garte« mit der Flieder- II Ebt, die alle Mauer, wo e» tot Frühling so viel i b»fte»be Veilchen gab, — das alles sehe ich so 5 «mlich vor mir, als ob ich eS gestern erst verlassen W *ötte, — und doch durfte ich feit zehn Jahren keinen ijn S«b mehr to diese Herrlichkeiten setzen."