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Anzeigen nehmen entgegen: di, Expedition dieser Blatter, die Annoncen-
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Damit löste sie die Kette, an welcher der Hund
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3m ersten Stock wurde eben ei» Fenster geöffnet, ein reizender Mädckenkvpf, umwallt von blonde«,
Beobachtung der gesammte« Verhältniffe die Ueber« zenguug gewonnen, daß das englische Heer in Natal heute ebenso wenig wie vor einem Monate an eine energische Offensivaktion denken kann. Die in Lady smith eingeschlossen gewesenen Truppen stob auch jetzt roch so mitgenommen durch Entbehrungen, Fieber und nicht zum Geringsten durch eine allgemeine Demoralisation, daß fie als Feldtruppen überhaupt nicht mehr für die nächste Kampagne in Frage kommen. Beim Anblick dieser Tausende gebrochener, bleicher, schwankender Gestalten drängte fich mir immer wieder die Ueberzengung auf, daß die Buren von ihrem Standpunkte auS gar nichts Klügeres thun konnten, als das Heer Str George Whites einfach eingeschloffe» zu halten und al» eS ausgehungert und von Fieber dezimirt war, fich selbst zu überlaffe». Hätten die Föderirte» diese Garnison wandelnder Leiche» alS Gefangene fortführen müffen, so hätte» fie fich, materiell wie moralisch, ei»e Last aufgebürdet, die sie in einem Kampfe auf Leben und Tod kaum zu tragen im Stande gewesen wäre». Tausevde derselbe» wären zweifellos de» Folge» der Belagerung erlege» und für alle diese wäre die Regierung der Republiken moralisch verantworlich gemacht worbe». Daneben, hätte ihre Bewachung eine nicht nubedeutende Anzahl i» de» bevorstehenden EntscheidurgSkämpfen unentbehrlicher Männer absorbirt. So fällt diese doppelte Last den Engländern zu und die in Ladysmith vorhandenen Geschütze allein scheine» mir ebenso wenig der Menschenopfer Werth zu sei», welche ein Sturm auf die Stadt zweifellos gefordert hätte. Das Ertsatzheer Bullers selbst hat unter de» Strapazen des Feldzuges, der ungenügenden Nahrung, dem vollständige Mangel 6» Schatz gegen die Witterung und dem rasche» Wechsel der Temperatur, wie des Klimas überhaupt weit mehr gelitten, als mau fich vorstelle» kann. Ich schätze kaum die Hälfte der Soldaten u»d allerhöchsteuS zwei Drittel der Osfictere alS feldtüchtig. Auch fie leide» iudeß unter der all- gemeinen Entmuthiguug und dem vollständige» Mangel an Vertrauen i» ihre Führer, unter dem selbst das OsficierkorpS de» Generale» gegenüber leidet. Das Pferdematerial ist ebe»sowe»ig i» auch nnr annähernd genügender Weise ersetzt wie die Zugthiere. All das ist der wirkliche Grund der Unthätigkrit Bullers".
Profeffor Müller in eine« Briefe an de» Herausgeber der „ß. N. Nacht.*, in dem es u. A. heißt, die betteffeudeu Herren des Alldeutsche» Verbandes würde» seine Ansichten sicher theile», wen» ih»e» die gleiche» Thatsacheu wie ihm ohne Lerdrehu»g zugänglich sei». Er bestreitet, daß E»gla»d i» der Konvention von 1884 die innere» A»gelege»heiteu TravSvaalS freigegeden habe, indem er auf Artikel 14 des Vertrages verweist, welcher laute:
»Alle Personen, außer den Eingeborene», welche die Gesetze der Südafrikanischen Republik befolge», solle» hinsichtlich ihrer Person oder ihres EigerthumS, oder hinsichtlich ihres Handels und Gewerbes keinen andern allgemeinen oder lokale» Steuer» uuterworfsu fein, außer solchen, die jetzt oder künftig auch von den Bürgern der genannte» R>publik erhoben werden.*
Im Anschluß daran fährt Profeffor Müller fort: „Nun Besteuerung ist doch wohl eine innere Angelegenheit und hängt ganz von der Volksverttetung ab. DaS Wahlrecht war i» dem Jahre 1884 noch von einjährigem Wohnhastsei» abhängig. DaS eine Jahr wurde aber sogleich auf fünf Jahre, dau» auf vierzehn Jahre erhöht. Ist es reinet Zufall, daß 90 Prozent der Steuern jetzt auf die Ausländer fiele» ? Ich wiederhole ei» on dit (I), das aber bisher »och nie als falsch behandelt worden ist. Jedenfalls wird zugegeben werden, daß einige innere An- gelegenhetteu, wie Besteuernng und Wahlrecht, 1884 entschiede» von England reservirt wurden.
Im weiteren Verlaufe seine» Briefes nimmt Professor Müller Bezug auf daS vom Alldeutsche» Verband zittrte BiSmarcksche Wort, daß die Engländer sich nicht von u»S lieben lasien wollte». Ma» solle aber versuche», de» Engländer erst einmal z» achten statt zu lieben. Er sei nicht fo böse, wie ihn LehdS und „seine Söldner* (1) darstellte». Wen» man ihn freilich kratze, finde man de» Deutschen (1). Profeffor Müller meint, wenn er sich je deS alldeutsche» RarneuS schämen müßte, sei er ans keine» stolzer als de» eines Engländers. . Er verwahrt sich endlich dagegen, vom Kaiser unehrerbietig gesprochen zu habe», u»d empfiehlt deffeu Beispiel im Verhütte» gegen England zur Nachahmung.
Die Ortsgruppe Leipzig des Alldeutsche» Ver- bandes hat auf das Schreibe» geantwortet, daß Profeffor MMer de» Hauptpunkt des Streites nicht berührt habe. Wetter heißt es in der Antwort:
Wir frage» Herr» Professor Müller, wo er seine» Beweis gelaffe» hat, wo in dem ganze» Berttage von 1884 ei» Wort zu finde» ist, das die Erwerbung des Wahlrechts seitens der Uitläuders regelt? I» dem von ihm angeführte» Artikel habe» wir eS nicht gefunden, und haben es auch sonst cm keiner andere» Stelle des VerttageS entdecke» können.
Will aber Herr Profeffor MMer aus dem Artikel 14 die Suzeränität der englischen Krone begründen, weil, wie er sagt, die Besteuerung eine innere An-
Telegramme über den Verlust eines englischen Wagenzuges zusammen, so erhellt, daß die Lage der Evg- läuder trotz aller Schönfärberei nicht gerade die beste ist. Tenn der Verlust eines Wageuzuges, der nicht sehr groß gewesen sein kann, weil nur 25 Man» zu seiner Bedeckung beuöthigt wurden, ist schwerlich der hauplsächlichste Grund, weshalb Roberts sich entschloß, de» Entsatztruppen eine ganze Division (die 11. unter Polecarew) und zwei Kavalleriebrigaden unter der persönlichen Führung Freuchs „zu Hülfe* zu senden. Die Nothwendigkeit, fast die Hälfte des brttischen HauptheereS nunmehr zur Durchführung einer Nebenaktiou, wie es die Klärung seiner Flanke sein sollte, einzusetze», zeigt, daß die Bure» die britische Oberleitung gezwungen haben, nahezu einen gänzlichen Frontwechsel — thatsächlich steht die Front Roberts' jetzt nach Osten start nach Norden — vorzuuehmen. Diese Lage gewinnt ein noch bedenklicheres Gesicht dadmch, daß die 11. Division bei ihrem Marsche nach Südosten fast vor den Thoren BloemfonteiuS auf Widerstand stieß, denn der Leeuwberg, den die berittenen Vorttnppen Polecar ews am 23. Morgens besetzten, uachdem sie am Tage vorher mit den Bure» im Gefecht gelegen hatten, kann nur die Erhebung sein, die die Karten etwa 15 km südöstlich von Bloemfontein augeben. Ein Lichtpuutt ix dieser Lage ist eS für die Engländer, daß endlich »ach langer Pause die Cavallerie unter French wieder in Thätigkeit tritt und somit anzunehmen ist, daß der tote Punkt der britischen Operationen, der Pferdeersatz endlich überwunden sei. Der Aufklärung aber bedarf es »och, weshalb die berittene Infanterie und nicht die Cavallerie in der Front des vo« Bloemfontein anrückenden CorpS den Aufklärungsdienst versieht, eS sei denn, daß die Cavallerie zur Flankendeckung erforderlich wäre.
Bei W e p e» e r vertreibe» fich die gegenüber- stehende» Parteien die Zeit durch allerhand helio- grophische Scherze. So fragten die Bure» per Heliograph bei de« Engländer» an: „Wau» geht Ihr außer Dienst?* worauf die Antwort erfolgte: „Sobald wir in Pretoria sind.* Eine andere Frage lautete: „Wie geht eS Lord BobS?" Antwort: „Sehr gut. Packt Krüger ein.*
MethuenS Truppen umzingelt.
Mit Methue» scheint es schlimm zu stehe». Dem „Daily Telegraph* wird am Montag aus BoShof telegraphirt: „Die Bure» umzingel» MethuenS Kolonne in Bor Hof. Ihr nächstes Lager ist fünf Meile» entfernt, doch ist die Verbindung mtt Kimberley noch offen.*
Die Lage der englische» Truppe» in Natal beleuchtet folgende Zuschrift auS Dmba». „Die Lage der britische» Truppe» in Natal ist eine ganz onbere, alS die Berichte der hiefige» Blätter »ud Correspoudeute» fie erscheinen lasien. Ich komme soeben vo» Ladysmith »ud habe »ach sorgfältiger
gütlichen Löckchen dog. fich heraus. Die junge Dame anaehängt war, und gab ihm so die Freiheit. Das
nach dem Wetter auszuschauen, den» ihr erster schöne Thier sproug mit freudigem Gebell an der
«uck flog hinauf zum wolkenlosen, blauen Himmel, Gebieterin empor, so daß diese Mühe hatte, fich von
”• dem die strahlende Sonne majestätisch in ihrer ihm zu befreien.
mögen Andere bis Mittag schlafen.*
Damit nickte fie dem ihr lächelnd nachschauenden lAtte» einen Gruß zu und wandte fich zum Gehe».
Umschau.
Professor Müller u»d der All- deutsche Verband.
Bekanntlich hatte kürzlich die Ortsgruppe Leipzig des Alldeutschen Verbandes in einem offene» Briefe dem Profeffor Mox Müller in Oxford die Zugehörigkeit zum Deutschthum abgesprochen, weil er fich durch feine lebhafte Parteinahme für die Engländer gegen die nm ihre Freiheit kämpfenden Buren zum Schergen der Gewalt hergegebe» habe. Darauf antwortet nun
ganze» Pracht stand. Das Ergebniß dieser Be- obachtung beftiedigte anscheinend da» junge Mädchen sehr, denn ein zuftiedenes Lächeln schwebte um den hübsche», auffallend kleinen Mnnd.
lleber den geräumige» Hof kam ebea langsam, wie schlafttunkeu eine Magd daher, die Melkkübel in der Hand, und verschwand in den Ställen.
„Sine köstliche Lust heute,* murmelte die junge Dame, „schade, daß ich nicht noch stützet anfgestanden bin; nun will ich mich aber beeilen und mich rasch fertig mache».
Eine Viertelstunde später trat fie aus dem Hause, i» bet einen Hand ein Luch ix rothem Prachtband, in der andern eine Hängematte tragend. DaS leichte, helle Sommerkleid stand ihr ganz reizend; es liefe Hals und Arme ei» wenig frei, her große Florentiner Strohhut beschattete das stische « ficht, und schützte eS vor den heiße» Sonnenstrahlen.
AlS das Mädchen eben die Hand auf de» eiserne» Thütdrücker legte, nm ins Freie zu gelange», ließ sich vom Hofe her ei» klägliches Wiuselu vernehme», das fich im nächsten Moment in ein richtiges Geheul verwanöette, so daß die fich Entfernende rasch de» Kopf wandte.
„Ja so, fast hätte ich Dich vergeffe», TyraS,* rief sie lachend einem mächtigen Hunde zu, „sei nur ganz ruhig, Du sollst nicht zmückbleibe», Du mußt mich doch beschütze»!*
„S' ist doch ein eigenthümliches Geschöpf, die Lori,* murmelte bet Vater. „Während andere Mädchen in ihrem Alter fich freue», wen» fie ei» Stündchen länger schlafe» können, steht fie mit dem früheste» auf und läuft im Walde herum.*
Er mochte etwas über fünfzig Jahre zählen; sei» volles, rotheS Seficht strahlte förmlich, wen» er «a fein geliebtes Töchterchen dachte, an dem er mtt der zärtlichsten Liebe hing.
„Du, Lori!* rief er dem Mädche» noch nach, „vergiß nnr das Heimgehen nicht!*
Lori, die de» Ruf kaum gehört hatte, schritt auf sonnigem Wiesenpfade dahin, sorgsam jedem Blümchen Ms weichend, damit eS nicht gettreten werde; hie und da bückte fie sich, um einige Vergißmeinicht zu pflücken. TyraS umkreiste in großen Sprünge» die Herrin, als freute auch er fich des herrlichen Morgens.
Der Hund war ein selten schönes Thier, doch hatte er die eigeuthürnliche Gewohnheit, dafe er sich von Niemand als vo» Lori streicheln ober aufaffe» liefe. Jedem, bet sich ihm näherte, zeigte er die Zähne und knurrte, wenn man ihm in her beste« Absicht schmeicheln wollte. Das Thier wat erst feit etwa einem Jahre in dem Besitz des Mädchens.
Vorher hatte TyraS einer herumziehenden Gauklet- baude gehört, die ihn vor einen schweres Karren gespannt hatte. Lori fühtte damals solches Mitleid mit bim g quälten Hund, dafe ihr die Thränen in die Augen kamen. Sie wußte ihre» Vater auch richtig so wett zu bringe», dafe et TyraS für fie kaufte.
(Fortsetzung folgt).
„Nun, Tyras, nur nicht so ungestüm, Dnfwirfst mich ja nm,“ wehrte fie dem Hund, „jetzt sei aber hübsch artig, sonst «nfet Du dableibe».*
Dabei streichette fie zärttich de» Kopf ihre» Lieb- Ungs, der mtt be» kluge» Auge» zu bet Herriu aufschaute.
Indessen ließ fich vo» einem Fenster des Erdge- schoffeS eine Stimme vernehmen.
„Nun, Du kleine Frühaufsteherin, willst Du schon wieder aus fliegen?*
Die Sugerufene kam eilig herbei.
„Guten Morgen, Väterchen!' rief fie fröhlich, „Tu weifet ja, wenn der Kuckuck ruft, und die Sonne so warm und herrlich scheint, wenn die ganze Natur wie «eubelebt dasteht, dann leitete mich nimmer im Hause, bau» zieht es mich mit unwiderstehlicher Gewalt hinaus ins Freie. Sieh' nur, wie herrlich es heute ist; ich begreife die Menschen nicht, die die schönste Zeit verschlafen. Während draußen alles blüht und duftet, und das kleinste Geschöpfchen, jeder Vogel, jeder Käfer schon munter ist, ichließt der Mensch fich noch in das dumpfe, schwüle Z mmer ein, und schläft, und bringt fich selbst um de» schönen Genuß.*
„Nun, nun, PlüppermSulche»,* neckte der Vater, „ich weiß schon, Du bist eine kleine Schwärmerin. Einet ist nicht wie der Andere, während Dir dies gefüllt, behagt dem Anderen das, Du wttst es nicht ändern.*
Die junge Dame warf schmollend die Lipp:» auf. „Das will ick auch gar nicht, meinet weg-n
(Nachdruck verboten.)
Die kleine Lori.
Original-Roman von Irene v. Hellmuth.
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MchM 3r
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Bei Bloemfontein
«Len die Engländer jetzt einige Erfolge errungen Wabe». Der „Standard* berichtet darüber unter dem H8. b. M. ausführlich. Er erzähtt:
Die Buten würbe» aus der starke» Stellung im «Südosten von Bloemfontein vertriebe». Bei lTagesanbruch am Sonntag ritt die 4. Reiter-Brigade box Springfield nach der Bosutolandgrenze mit der lbficht, de» Höhenzug im Oste» der Straße von Uoemfontein »ach DewetSdwp zu umgehen; gleich- itiig marschirte die 18. Jnfautetiebrigade vo» Spring- eld nach Rietfonlet», um die Verbindung mit der i» Ferreira kommenden Garde-Brigade zu bewerk- ellige». Die vereinigte» Stteitkräste solle» die »pjeS säubern und womöglich die Buren einschließe». >ie Flankenbewegung der Kavallerie mißglückte »folge deS heftigen SeschützfeuetS der inten vo» Leenwkop, worauf General Pole-Carew rit Stephenfons Brigade im Halbkreise von Westes «rückte, um die KopjeS etnznhüllen. Der Angriff tegox» mit der Beschießung der Farm bei Kromsprntt. Da das Feuer unwirksam blieb, rückten die Regt- meuter Welsh, Warwickshtte, Eff-x und Yorkshire ix ausgedehnter Linie vor, wodurch fie den Westen deckten, während die Garbebrigade mit zwei Feldbatterie» und Schiffskanoneu Stellung »ach Süden zu einnahm. Ixtet der Deckung der Felsen eröffnete der Feind ein heftig Feuer aus Maufergewehreu und schweren Geschützen. Da die Duukelheü eintrat, schiene» die Bure» im Besitz ihrer Stellung bleibe» z» solle», «bet kurz vor So»«enunterga»g vertrieb daS Regiment Essex die Bnte» vomParde t ktaal, einem Vorsprung des Leenwkop.
DaS Reuter-Bureau stellt diese Kämpfe etwas anders dar. Es meldet: Die Divifio» Pole Carew lickte gestern gleichzeitig in 2 Theile», der eine ost- pirts, der andere südwärts vor, nm die Buren von chre» Vertheidigungslttien südlich bet Wasserwerke z» vertreibe». Die Kavalleriebrigade »»ter Dickso« nachte eine weite Schwenkung auf bet Linken des Wenerals Siephenson, während die berittene Infanterie Puter Oberst Olderso» zu seiner Rechte» vorging. sDie Brigade Stephenso» verttieb die Bure» von einem Kopj, während Oberst Olderso» den Leenwkop auf der äußersten Linken bet Suren umging. Heute ftätz wurde der Leenwkop geräumt. Den weiteren Bomätsch fand Dicksou durch eine starke Suren» 5eÄn»g gesperrt, und konnte daher die geplanten Ilm» zchuugSbeweguug nicht vollenden. ES heißt, die Wasserwerke werden vo» einer starke» Suren« ßreitmocht unter Dewet besetzt gehalten.
Diese Meldung widerlegt aber frühere Nachrichten der Londoner Blätter, wonach General Pole- «rew die Wasserwerke besetzt hätte. Hält W» nun diese Meldungen sowie unsere gestrigen
Gat hell und fteundlich beschien die Maiensonne das spitze, rothe Ziegeldach deS Berneck'schen Suis bmses, daS in sonntäglicher Ruhe dalag. Nichts wat wigsurn vernehmbar, als das Rucksen der Tauben, ”8 Gackern bet zahlreiche» Hühner unb baS Piepsen *3 jungen Spatzen, bie nach Futter ausschauten.
»atze» Walde herüber tönte hie und da d» «uckuckstuf, als wollte er die Schläfer mahne», daß Zett fei, anfzusteheu. ,
Die Knechte und Mächte schienen ebenfalls »och « Ruhe zu pflegen, und das kam daher, daß eS vonntag wat, wo bet Hausherr bet Dienerschaft lan ein Stündchen länget zu schlafe» gestattete, als
Wochentogk», wo er streng auf pünktliche Pflicht- «ffifinng nnb gewissenhafte, genaue Einhaltung der «lbeitSzett sah. Es gab auch außerordentlich viel M schaffen, da zn dem ausgedehnten Gut ein großer Erstand gehörte, auf den der Besitzer sehr stolz ■«, nnb die Bauern behaupteten, dafe man jedes "Meine Stück ans dem Berneck'schen Stalle schon fünfzigtSchrttt erkenne, so blank und rund sahen «le aus.